Samstag, 10. März 2012

DIE LEKTION / TEIL 1

Erst mal ein ganz herzliches WILLKOMMEN dem neuen Stern im Geschichtenhimmel .... tatataaa ... ANNE-MENSCHENKIND. Ich freue mich sehr, hast Du hierher gefunden - und ich wünsche Dir schöne Lesezeiten in den kleinen und grossen Geschichten meines manchmal ganz schön verrückten Lebens.
Schön bist Du da!

Und nun erzähle ich euch von der eben gelernten Lektion.
Eigentlich muss ich schon mal gestehen, dass ich von Glück reden kann, dass ich überhaupt davon erzählen kann! Denn ich wurde Opfer einer Brombeer-(Himbeer-?)Stauden-Attacke. Eines ganz hinterhältigen, fiesen, rücksichtslosen und schmerzhaften Angriffes.
Ihr müsst wissen, dass unser Dornröschengarten voller besagter Röschen, Beeren, Blumen und und und ist - aber auch den dazugehörigen Dornen. Solche Problematiken kennen Stadtkinder wie ich - mit höchsten Petersilie und Schnittlauch auf dem Balkon - nicht.

Da ich ja momentan auf der "ich-will-Gärtnerin-spielen"-Welle surfe und dafür nur die Wochenenden zur Verfügung hab, stand ich schon relativ früh im kühlen Grün meines geliebten Urwaldes. Und wartete auf Martina.
Meine Sozusagen-Schwiegertocher hat nämlich nicht nur einen grünen Daumen - sie muss, meines Erachtens, in ihren früheren Leben eine Rose, eine Lilie, ein Baum oder so was in der Art gewesen sein.
Die schaut die blühenden, noch nicht blühenden, verblühten oder was auch immer Grünlinge an, plaudert paar freundliche Worte mit denen und vernimmt ... wie auch immer ... was getan werden muss. Tote Pflanzen erweckt sie zum Leben, blühende Blumen vermehrt sie - Martina kann das, was ich so nie können werde. Aber Mühe geben und dazu lernen, dass kann ich! Und Martina bemüht sich, mich zu unterrichten.
Sie muss gleich da sein.

Heute ist Beerensträucher-Schneiden dran. Um schon mal vorzulegen und ihr zu zeigen was ich drauf hab (...!?), bin ich schon mal raus in den Garten und rein in die Büsche. So mit dünnen Baumwollgartenhandschühchen. Und hab schon mal der Beere die Spitzen geschnitten. Hab das so gemacht wie meine Frisöse.

Irgendwie überkam mich sehr schnell dieses unangenehme Nadelkissen-Gefühl. Und als ich die dünnen Handschühchen auszog, war alles blutig zerstochen und ich armes Kind hab nun viel Aua. Zudem habe ich gelernt, dass man nieee ... also wirklich NIEEEEE ... einen Wollpullover zum BeerensträuchermitDornen-Schneiden anziehen sollte. Der Strauch hat sich mich gekrallt und hat mich ganz dolle lieb gehabt! Wollte mich gar nicht mehr los lassen. Musste einen Gartenstrip (Pulli ausziehen ...) machen, um mich aus der Umarmung zu lösen.
Sah wohl ein bisschen komisch aus ... die Nachbarn hatten sicherlich wiederum ihren Spass.

Jetzt hat ich mich grad eben verarztet, habe mich umgezogen und warte jetzt erst mal bis Martina kommt.
Ich verspreche, nie mehr so ungeduldig zu sein. Ich lass mich jetzt erst mal instruieren.
Sie kommt ja gleich.
Teil 2 meiner Garten-Erfolgsstory folgt am Abend.

Bis dahin ...

... BETET SCHON MAL FÜR MICH!

Kommentare:

Birgitt hat gesagt…

...deine Nachbarn haben bestimmt gerade ihr Theater-Komödien-Abo gekündigt, liebe Fränzi, sie brauchen ja nun nicht mehr aus dem Haus...;-),
immer wieder erfeulich, bei dir zu lesen,

wünsch dir ein gutes grünes Wochenende,
lieber GRuß von Birgitt

Elisabeth J.-S. hat gesagt…

Da bin ich nun aber froh, dass Du nicht in den Hundertjährigen Schlaf gefallen bist...
schlaf gut... äh, neee
schönen Samstag noch
Elisabeth

Anne-Menschenkind hat gesagt…

Liebe Fränzi!
Herzlichen Dank für die tolle Begrüßung. Dein Blog ist echt lesenswert und Deine Art ist wie ein Vulkan, kraftvoll und voll Energie. Deine Post's lesen sich wie ein spannender Roman, hast immer eine interessante Wortwahl. Ich bin voll beeindruckt ... wow.
Ich wünsche Dir einen glatt verlaufenden Sonntag.
Liebe Grüße, Anne

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