Mittwoch, 29. Februar 2012

ES WILL BLÜHEN - BLOSS ... WIE?

Also, meine lieben BloggerfreundInnen ... heute habe ich ein Problem. Und bin dringend auf Unterstützung, Hilfe und vor allem gutes Zureden angewiesen.
Auf Mutmacherparolen, auf Durchhaltegesänge, auf Verständnis.

Ja, heute brauche ich viel viel Verständnis.
Gaaaaaanz gaaaaanz viel.

Stellt euch einfach mal vor:
Da ist ein Mensch, ein braunäugiger, dunkelhaariger Mensch. Mit einem grünen Daumen, einem wahrlich heldenhaften Geschick was alles Blühende anbetrifft. Keine Blume zu mickrig, kein Strauch zu stachelig, kein Baum zu hoch - alles wird gehegt, gepflegt, geschnitten, gedüngt, gepflanzt undundund.
Dieser Mensch erfreut sich seit Kindheit über ein allumfassendes Interesse und entsprechendes Wissen hinsichtlich Gartenflora und Fauna, Mistkäfer und Blattläuse.
Welke Blüten gedeihen in seinen Händen als gäbe es kein Morgen. Bunt - Bunter - am Buntesten!
Dieser Mensch holt sich täglich frische Blumensträusse ins Haus, pfückt regelmässig Beeren, Früchte, Kräuter und Gemüse. Am sonnigen Sonntag liegt dieser Mensch in seinem Liegestuhl - inmitten des stets akkurat geschnitten Zierrasen.
Steht im Garten und werkelt selig und zufrieden vor sich hin ... dann leuchtet die grüne Gärtnerschürze unbefleckt, die Gartenhandschuhe schützen die zartweichen, sauberen, manikürten Hände. Ohne Rückenweh, dafür mit einem stahlenden Lachen auf dem braungebrannten Gesicht, die Haare von einem farbigen Bande im Zaume gehalten. Es duftet nach Blumen, nach Kräutern - und während der verdienten Kaffeepause kann dieser Mensch von den wilden Reben der Hausmauer entlang sich saftige Beeren pflücken.
Ok. So weit - so gut.
Und um es gleich vorwegzu nehmen: ganz klar ... das bin ich leider nicht!

Aaaaalso .... stellen wir uns dann mal im Gegenzug ein anderes Menchenkind vor, ein blauäugiges, blondes Menschenkind. Mit keinem grünen Daumen - nein! Viel mehr einem bräunlich-welken Daumen. Und einem wahrlich desaströs-schicksalshaften Umgang mit allem, was blühen könnte. Könnte es denn. Am Wollen scheitert es nicht. Weil ... dieses Menschenkind ist eine Gefahr selbst für Kakteen! Sämtliche Kaktüsser im näheren Umkreis nehmen Reissaus, kommt das blonde Menschenkind des Weges.
Ein biologischer Tsunami! Ein florales Nirwana!
Keine Blume ist zu unempfindlich genug, kein Strauch zu anspruchslos, kein Baum zu hart um dass ES sie/ihn nicht tot pflegen könnte. Erst wird gedörrt. Dann geflutet. Was heisst: entweder vertrocknen oder ersaufen all diese edlen Gewächse.
Sämtliches Geblätter und Geblühe und Geäste rennt im übertragenen Sinne schreiend davon, kommt erwähnten Menschenkind in ihre Nähe. Entweder schneidet dieses Menschenkind am falschen Ort, düngt zu viel oder zu wenig oder falsch, pflanzt am unmöglichsten Standort und ist bei allen Pflanzenschädlingen in Westeuropa DER Geheimtip.
Dieses Menschenkind hat seit frühester Kindheit keinen guten Ruf in Gärtnerkreisen. Bei Grossmutter durfte es nie nie mithelfen - seit damals, als es alles Unkraut stehen liess, dafür alles Nützliche und Schöne ausrupfte. Und steht dieses blonde Menschenkind im Garten, fällt es bestimmt über eine liegengelassende Harke, tritt sich durch die Gartenschuhe irgendein Gartenwerkzeug schmerzhaft ins Fleisch, schwitzt wie verrückt, wischt sich die Tropfen mit der dreckigen Hand von der Stirn und verschmiert sich dabei das ganze Gesicht mit Erde. Und Rückenweh hat es auch, das Menschenkind.
Es stinkt nach Hühnermist und anderem Naturdünger.
Und alle noch so bemühten Bemühungen fruchten nix.
Besagtes Menschenkind bin im Fall nicht ich ... nicht dass ihr sowas denkt  ... es ist ... ähhh ... eine nahe Verwandte, eine gute Bekannte.
Sehr sehr nah.
Und sehr sehr gut.

Ab morgen ist März. Der Frühling steht ins Haus ... und den Garten. Und fast alle blauäugigen und blonden Menschenkinder dieser Welt wollen ihren Garten aufmotzen. Dito meine ganz nahe, ganz gute Bekannte. Die nicht ich bin.
Sie will am Wochenende schon mal im Eingangsbereich hegen und pflegen, setzen und giessen und düngen und beschneiden und schön machen. Wisst ihr, da ist auch noch so ne grosse Schale - da will sie alles alles rausputzen und alles alles neu machen. Ganz doll bunt. Gerne in pink und violett. Und Schneeglöckchen! Und Krokusse!
Aber - da ist noch nix gesetzt.

Jetzt sagt mal ... was soll meine nahe, gute Bekannte - die ich nicht bin! - denn kaufen und setzen? Kann sie noch so Sachen wie eben beschrieben reinfriemeln? Bereits spriessende Zwiebeln ...? Sie hat nämlich echt keine Ahnung! Grad mal eben Schnittlauch kriegt die unfallfrei über den Sommer - und auch das nicht gesichert.

Mein nahe, gute Bekannte will aus diesem tollen, momentan noch total wilden Garten eine blühende Oase machen. Wird sie dieses Jahr wohl noch nicht ganz hinkriegen ... aber beginnen kann ich ... ähhh ... sie, die gute, nahe Bekannte ... ja mal. Oder.
Es probieren.

Und wenn ihr mithelft - dann könnte das doch klappen! Oder?
Meine sehr nahe, sehr gute Bekannte wäre um Unendlichkeiten fröher!

ICH WERDE ES GERNE AN SIE WEITERLEITEN!

Dienstag, 28. Februar 2012

ICH TU'S NIE MEHR OHNE!

Das heute aktuelle Thema ist wieder einmal das Thema: Lesebrille.
Hatte ich ja schon des öfteren ... weil ich diese ab und zu mal vergesse. Und gleichzeitig auch die Ersatzlesebrille. Und den Ersatz des Ersatzes. Dass genau an so einem Tag sogar der Ersatz vom Ersatz des Ersatzes zu Hause bleibt - ach, das Leben ist halt manchmal ungerecht.
Jawoll, manchmal ist das so.

Beim gestrigen Malheur konnte ich mich allerdings nicht an die Tatsache einer vergessenen Lesebrille anlehnen. Ich war nämlich wörking ät houme. Zuständig für das floor- änd windows-cleaning management. Gestern habe ich mich aufgrund des wuuundervollen Wetter in den Garten outgesourst, hab Terrasse aufgehübscht und schon mal ein paar Farbtupfer in Form von Primeln dekorativ in die Gegend gesetzt.
Hatte also alle Lesebrillen meines gesamten Repertoires zur Verfügung. Also hätte gehabt - falls ich hätte.
Habe aber nicht.

Und das ging so:
Zwischen 2 Primelstauden habe ich Wäsche in die Maschine geworfen und das feinduftende Nass eine Stunde später in den Tumbler geschmissen. Ich kann das OHNE Lesebrille. Schliesslich muss ich ja nur oben an der Kellertreppe Licht anmachen, runter in die Waschküche stiefeln, Waschmaschine öffnen, Wäsche rüberpacken, Trocknungsgrad wählen und Knopf drücken.

All dies wäre auch völlig komplikationslos vor sich gegangen, wäre nicht die Stufe "Trocknungsgrad wählen" gewesen. Weil ... da kann man EXTRATROCKEN, SCHRANKTROCKEN oder BÜGELTROCKEN wählen. Ich nehm eigentlich immer SCHRANKTROCKEN. Was so viel heisst wie: die Kleider lassen sich, noch trocknerwarm, knitterfrei zusammenlegen und gleich wegräumen. Sooo praktisch! Jedenfalls für akute Bügelallergiker wie mich. Da hat bis heute noch keine Desensibilisierung geholfen ...
Darum: ich liebe meinen Tumbler! Er kommt gar nicht so weit hinter dem Katerli. Ja, ich möchte fast sagen, ich gebe es zu ... ich habe eine romatische Liaison mit dem Ding von Bauknecht.
Das heisst: bis gestern hatte ich die.
Momentan herrschen gewisse Disharmonien zwischen ihm und mir.
Wir reden grad nicht miteinander.

Es war nämlich so, dass ich eine Trommel voller Katerwäsche - Shirts, Pullis usw. - frischgewaschen in den Tumbler warf. Mit der Aussicht, diese Wäsche schön, herrlich, sauber, flauschig eine Stunde später in den Schrank räumen zu können. Weil ich mein Nasenvelo grad nicht zur Hand hatte, wählte ich die Stufe, welche ich IMMER wähle, drückte den Knopf und das Dingens setzte sich in Bewegung.
Ich ging davon aus, dass TÖMBI - so heisst der Trockner - unterdessen seiner Arbeit nachgeht ... wie gewohnt, wie ich der meinen.
Dies hat Tömbi auch getan.
So auf den ersten Blick.

Bloss ... als ich mich eine Stunde später in die Niederungen des Waschkellers begab, hatte mir Tömbi mittels Zeitanzeige zu berichten, dass er seinerseits gedenke, noch 60 Minuten seinen Inhalt zu trocknen. Gleichzeitig schien mir - so locker-flockig vor ihm stehend - dass seine Abluft mir doch ziemlich heiss meine wohlgeformten Waden föhnte. Irgendwie war das anders als sonst ... und ich stoppte Tömbi in seinem Lauf. Befühlte die knochentrockene, lavaheisse Wäsche und beförderte sie unter Zuhilfenahme von Handschuhen an die frische, kühle Luft des Waschkellers.

Ok. Ich gebe es zu - ich hatte EXTRA TROCKEN gedrückt. Irrtümlicherweise.
Sollte man nicht, zumindest nicht ohne Lesebrille, mal so ins Blaue hinaus.
Was soll ich nun sagen? Alle Wäsche ist noch brauchbar. Bloss nicht mehr vom Kater. Also entweder nimmt er ca. 71kg ab (er wiegt so um die 73kg). Behüte! Oder wir kriegen noch ein Baby. Ein ganz ganz kleines Frühchen. Verhüte!
Falls weder das Eine noch das Andere passiert, hau ich am Besten das Zeug gleich in die Tonne.
Muss es dem Kater aber vorher noch beichten.
Werde selbstverstäbdlich Tömbi die Schuld in die Trommel schieben.
Logo.

Aber ich verspreche hoch und heilig:

ICH TU'S NIE WIEDER OHNE!

Sonntag, 26. Februar 2012

MIR IST SOOO PLÜSCHIG!

Ach, Freunde ... was ist mir wohlig.
Und gut und zufrieden und glücklich und ausgeglichen und ... eben plüschig.
Sag ich ja.

Gestern Abend war nun also das PLÜSCH-Konzert. Nachdem ich mich den ganzen Tag über mehr schlecht den recht durch besagte Stunden gepusht hatte, schluckte ich um 18.00h noch eine Schmerztablette (mir tat gestern ALLLLLES, aber wirklich ALLLLLLES weh!), hielt kurz Zwiegespräch mit meinem Schutzengel auf Freigang  ...  und dann düsten wir los Richtung Köniz. Zum Konzert.
Auf dem Wege dahin begegneten uns vollgepferchte Autos mit aufgehübschten Tennies zwischen 8 und 80zig.
Erstaunlich!

In Köniz angekommen, erwischten wir noch den letzten Parkplatz in per Pedes erreichbarer Nähe des Ross-Stalls. Ja, genau, Ross-Stall hiess der Ort des Geschehens. Und ... *STAUN!* ... genau so gross war der auch. Keinen Zentimeter grösser als ein durchschnittlicher Rossstall eines ehemaligen Gehöftes.
Der gab Platz her für ca. 150 Nasen, war echt speziell und urgemütlich.


Und dann ... hab ich mich schon wieder gewundert, denn die Eintrittkontrolle wurde von den Bandmitgliedern selber übernommen. Das habe ich zwar auch schon erlebt ... aber eher an Konzerten von Schülerbands und Nobodys ... aber wer PLÜSCH heisst, gehört zu den ganz Grossen der Schweizer Musikszene und ist nicht Irgendwer.
Alleine diese Umstände - man spielt in diesem kleinen Stall und ist sozusagen mit Freunden "unter sich". Ist sich nicht zu schade dafür. Und stellt gleichzeitig noch ganz so nebenbei mittels Eingangskontrolle persönlichen Kontakt mit den Gästen her - Chapeau!

Dieses Ticket hab ich ja vom Kater zum Valentinstag geschenkt bekommen - das hat eine etwas besondere Geschichte und ich werd jetzt ein wenig aus dem Nähkästchen plaudern. Also ... damals, als ich ihn kennenlernte, war er ein durch und durch Deutscher. Mit  rheinischem Dialekt und ohne Antennen in die Schweiz. Ich mutierte ergo zur Antenne. Und noch lange bevor ich befand, dass DIESER Kater MEIN Kater werden solle, schenkte ich ihm eine CD von PLÜSCH. Nein, nicht wegen der Liebeslieder, sondern weil er den Berner Dialekt so unheimlich toll fand, aber leider kein einziges Wort verstand.
Und als dann irgendwann der Tag der Tage kam - machte er mir in breitestem Berndeutsch und einem Liedtext von PLÜSCH die schönste Liebeserklärung ever. Der Text beginnt übrigens so:

Jitz isch grad d sunne unger   (Jetzt gerade geht die Sonne unter)
und i hocke muetterseele alei  (und ich sitze mutterseelen alleine)

bi däm Boum womer mit em ne Stei  (beim Baum, in den wir mit einem Stein)
üsi Näme drigschnitzt hei  (unsere Namen eingeritzt haben)
es isch fasch wie es Wunder  (es ist fast wie ein Wunder)
als wär es erst gester passiert  (als wäre es erst gestern passiert)
Du hesch i mir d Liebi nöi definiert  (Du hast in mir die Liebe neu definiert)
hesch mi scho den extrem fasziniert  (hast mich schon immer extrem fasziniert)

I luege Di no einisch uf däm Foto ah  (Ich schaue Dich auf dem Photo an)
när machi d Ouge zue u Du bisch da ...  (danach mache ich die Augen zu und Du bist da ...)

Jede Tag u jedi Nacht dänki nume no a Di  (Jeden Tag und jede Nacht, denk ich nur an Dich)
Jedi Stund wo Du nid bisch  (Jede Stunde in der Du nicht da bist)

isch wie e Ewigkeit für mi   (ist eine Ewigkeit für mich)
wet das Du weisch das du mir fählsch (möchte dass Du weisst dass Du mir fehlst)
das mini Wält nid farbig isch  (dass meine Welt nicht farbig ist)
solang i nid i Diner Nächi  (solange ich nicht in Deiner Nähe)

oder Du i mire bisch.  (oder Du in meiner bist)



und so weiter ....


*SCHMELZ*
Ein Deutscher. Eine Schweizerin. Eine Liebeserklärung. Hach ... wie romantisch!!!



Ja, so war das damals. und es war einfach nur schön.
Der Kater lernte dank PLÜSCH die berndeutsche Sprache, kann heute dialektfrei kommunizieren und kein Mensch würde ihm "den Deutschen" geben. Alle sind total erstaunt - kennt der doch ab und an uralt-berndeutsche Ausdrücke, welche selbst ICH nachschlagen muss!
Die Plüsch-Texte kann er übrigens im Schlaf nachsingen. Ich auch!
Jetzt wisst ihr, warum dieses Konzert für uns ein spezieller Anlass war. Gäbe es Plüsch nicht ... wer weiss, ob es uns in dieser Kombination geben würde. PLÜSCH sei Dank!

Gestern Abend gab ich wieder mal alles. Kater hat nach dem Konzert lachend gemeint, ob mir nicht alles weh tun würde ... "wo Du Dich doch wie eine 25jährige gebärdet hast...".
Ja, hab ich. Ohne zu wollen. Es hat mir einfach gezappelt, es hat mir getanzt, es hat mir gesungen, es hat mir geklatscht - es hat so unendlich Spass gemacht. Und als dann UNSER Lied kam, bin ich abgegangen als gäbe es kein Morgen! YEAHHHH!!

BILD GROSS MACHEN UND MUSIK LAUT AUFDREHEN!
Mich hört man sogar mitsingen ... :-)))
video

Nix tat mehr weh ... im Gegenteil! Mir war vögeliwohl! Selten so gut drauf! Ich habe mindestens so laut wie falsch jeden Text mitgesuchen, bin heute heiser ... aber soooo glücklich. Dass ich Power habe - ja, das war mir klar, aber dass ich einen ganzen Abend wo abrocken und fetzen kann - wowwh!


Oh Jungs! Ihr seid der Waaaahnsinnnnn!

Neneee - lasst mal. ICH verneige mich vor EUCH! 
Vor so viel an Natürlichkeit, Nähe und Humor!


Nach 2 Stunden war ich klitschnass, strahlte über alle 4 Backen und wollte nur noch das Eine: Also ... ja, das auch ... aber vor allem: was essen! Und was trinken! Na ja, gegen Mittelnacht sind in der Schweiz die Rolladen auch in sämtlichen Lokalen des leiblichen Wohls unten. Ausser ... ihr ahnt es ... Mc Donalds.
Ich hatte also nach einem kalorienzehrenden Abend die Wahl: gleich tot umfallen oder Mäc. Ich entschied mich für Mäc. Katerchen schien mit der Wahl nicht unglücklich ... ;-).

So gönnte ich mir dann eine Ladung frittierter Riesencrevetten mit Cocktailsosse und einem Latte M. zum Dessert. Mhhhhh .... lecker!



Ja, lecker. Der ganze Abend war einfach eine rundum gelungene, runde Sache und ich habe gestern noch beschlossen, PLÜSCH unsere Liebesgeschichte zu Worte zu bringen, zu schicken. Das müssen die Jungs einfach mal wissen, dass sie massgeblich an einer ganz aussergewöhnlichen Love-Story beteiligt gewesen sind.
Bin gespannt - so wie ich die Jungs kenne, kommt ne Antwort.

Leute - euch Allen nun noch einen schönen Sonntag!
Ich geh mir mal ne Honigmilch machen, soll gut für Hals und Heiserkeit sein.
Und dann, dann hör ich ein bisschen Musik.
Hol mir den Kater in die Nähe.

Und rocke den Sonntag. :-)

ACH, WAS IST MIR PLÜSCHIG!!!




Samstag, 25. Februar 2012

FORFAIT

Ihr lieben BloggerfreundInnen

Ich geb heut Forfait - kann heute schreiben wer will, meinereiner nicht.
Dies wollte ich kurz vermeldet haben.
Wieso? Ooooch .... irgendwie keine Ahnung. Ich fühle mich, als wär ich gestern unvermittelt und unvorgesehen während eines Full-Contact-Spitzen-Kampfes um den Weltmeistertitel in besagter Disziplin im Delirium in den Ring geklettert, hätte mich zwischen die Kontrahenten gestellt und therapeutische Vermittungsversuche unternommen. Dies liessen sich besagte Kampfhähne ihrerseits nicht bieten und haben mich dann zum Spielball des Full-Contacts gemacht.
Genau sooooo fühlt sich heute jede einzelne Zelle in mir an.
Und ich glaube, genau sooooo sehe ich heute auch aus.

Während gestern noch ein Crèmchen und gute Laune zum Faltenfüller taugten, benötigte ich heute - also rein theoretisch vermeldet - Betonmischer, Beton und Spachtel.
Dabei war doch gestern noch alles gut! Megagut sogar!
Ich hatte - wie vermeldet V.I.P.-Apéro in der Garage. Das war übrigens toll. Und erst die Partybrote ... mhhhh! Besonders Lachs und Kräuterquarkschnittchen! Anschliessend durfte ich in Thun den Abend gleich weitergestalten und während 30 Minuten vor ausgewählten Publikum meine Erfahrungen aus der Sicht der Angehörigen in Hinsicht auf Selbsthilfe, Suchtproblematik, Depression und entsprechende Therapien vor ausgewählten Publikum ausbreiten und dieses berühren.
Übrigens bin ich die nächste Zeit für so einige Abende zu diesen Themen gebucht. Meine Art damit umzugehen trifft zunehmend auf offene Ohren - sogar in Ärztekreisen. Das freut mich ungemein und spornt mich sehr sehr an weiterzumachen, zeigt mir, dass mein Ansatz und wie ich damit umgehe so falsch nicht ist.
Manchmal muss man etwas wagen - und manchmal braucht es nur den Versuch, das vermeintlich Unmögliche eben DOCH möglich zu machen. Einen Versuch, Mut, Zeit und den Glauben daran!

Jedenfalls kam ich gestern dann nach getaner Arbeit spät Abends heim - der Kater war noch in seiner Selbsthilfegruppe.
Es hätte mir bereits gestern Abend auffallen sollen, dass da was ist mit mir. Ich hatte nämlich Lust auf Kartoffelbrei mit Sosse. Und Lust auf Kartoffelbrei mit Sosse ist bei mir immer ein untrügliches Zeichen, dass ne Erkältung im Anzug ist, dass das Wetter kippt und mir Kopfweh macht, dass ich Ruhe brauche, dass ich ... ach was auch immer.
Fazit: ich Kartoffelbrei mit Sosse.

Noch bevor der Kater ins warme Bette fand, schlummerte ich bereits. Diese Nacht wurde ich übrigens von Orks gefangen genommen und lernte all diese ungemütlichen Gestalten aus "Herr der Ringe" kennen. Aragorn sah ich leider nur von Weitem. Dabei hätte ich DEN doch so gerne mal vor ganz ganz ganz nah kennen gelernt. Nun ja, man kann nicht alles haben.
Und gerade als ich heute Morgen Gollum den Ring entreissen wollte, schrie der Kater auf und verbat sich künftige tätliche Angriffe. Dabei wollte ich doch nur ...

Kaffee half auch nicht. Selbst frische Brötchen und Croissants waren ein Schuss in den Ofen.
Mit tut der Kopf weh, mich schmerzt der Rücken. Und zwischen der Haarwurzel ganz oben und dem kleinen Zehennagel ganz unten ist irgendwie alles wäääh und bähhhhh und nööööö.
So muss es sich wahrscheinlich anfühlen, wenn man einen Totalrausch hatte. Aber alleine mit Mineralwasser kriegt man das nicht hin - oder? Waren es vielleicht die Sprudelbläschen ...?
Jedenfalls grinst der Kater vor sich hin und bezichtigt mich übelster Sauf-Machenschaften. So im Sinne von "ist der Kater aus dem Haus tanzt die Maus ...". Dabei hab ich noch nie meinem Leben nen Rausch gehabt, nicht mal im Ansatz. Dazu hab ich das Zeug viel zu wenig gern. Und gestern hätte ich mir nicht mal einen Schluck Prosecco leisten können ... erst die Gäste und dann der Vortrag. Da kommt es nicht so gut, wenn das Sternenzauber-Fränzi auf dem Neuwagen und Abend auf dem Rednerpult tanzt und strippt. Oder?
Da ich bereits nach einem Schluck Wein dieses schiefe  Grinsen kriege ...

Jedenfalls wollte ich mich einfach kurzbei euch melden um zu deklarieren, dass ich heute mich jetzt noch mal ne Runde  ins Bett lege und nicht schreibe. Ich muss mich hinlegen! Am Abend gehts nämlich wieder rund, da lädt Katerchen mich ja bekanntlich zum PLÜSCH-Konzert ein. Freue mich!
Aber bis dahin muss ich unbedingt wieder auf dem Damm sein und dem Ritschie und seiner Truppe zujubeln. Oder. Ok ... machen wir es so: die nächsten 3 Stunden will ich absolute Ruhe. Und danach wäre ich dankbar, würde mir jemand beim Beton mischen zwecks anschliessendem Beauty-Spachteling helfen. Ja?

DANN MAL - BIS SPÄTER!

Freitag, 24. Februar 2012

WI-EI-PIII IWENT

Heute habe ich mich ganz besonders schön aufgehübscht.
Pfauenartig sozusagen.
Stuckatur- und weitere Renovationsarbeiten myself mit äusserster Sorgfalt durchgeführt.
Sogar ne Maske habe ich heute Morgen kurz nach 5 aufs Gesicht gepappt! Hab mit Koffeinroller die Augensäcke abgeschwollen, mit Concealer die Augenschatten entschattet und mit Hyaluron-Rill-Filler (was für ein ohnmächtig entlarvendes Wort!) die Falten aufgeschwollen , aufgeplustert, geglättet, korrigiert.
Die Kleider dem Anlass entsprechend gewählt ausgewählt. Edel schwarz / rosa. Und den schönen Schmuck aus Rhodos.

Und nun sitze ich da - erwarte unsere Gäste. Freudestrahlend.
Die Wi-Ei-Pi-Gäste zum Wi-Ei-Piii-Iwent.

So langsam dürfte durchgesickert sein, dass ich in einer HONDA-Garage arbeite. Und momentan wird da der neue Civic lanciert. Um unserer treuen Kundschaft zu danken, haben wir uns was gaaaanz doll besonderes ausgedacht ... nicht bloss Ausstellung, nicht bloss Probefahrttage ... nö! Wi-Ei-Piii-Iwent. Mit Anmeldung und allem PiPaPo.
Ich selbst bin ja nicht so wirklich wieipiii. Mehr so handgestrickt mit Bodenhaftung  - aber der Lizenz zum Purzelbaum. Mehr so ein bisschen spährisch-komisch veranlagt. Ein Sterngucker-Fränzi mit Silberblick. Also ich kann Sonne, Mond und Sterne gleichzeitig visuell erfassen - das gelingt mir sozusagen mit einem Augenspagat. Sozusagen.
Wer sich darunter was vorstellen kann ... will. :-) ... bitte!

Ich mag so vieles zwischen Himmel und Erde - und ich liiiiiiiebe dîe Menschen. Zumindest einige davon. Und ein paar kann ich gar nicht ab. Insbesondere die landläufigen Wi-Ei-Pii's kann ich nicht so.
Ab und zu lernt man ja so jemanden kennen. Als ich noch Fernbeziehungsliebende und häufigst auf Flughäfen und in Flugzeugen unterwegs, da erlebt man mit sogenannten Vi-Ei-Pii's so einiges ...! Und dann ist da plötzlich der Lack ab und nicht mehr so viel wi-ei-pi dran. Eher sehr viel "Schlag-die-Hände-über-dem-Kopf-zusammen-und-renn-schnell-weg". Meist sind mir die Non-V.I.P's lieber, viel viel lieber. Viel! Und wenn ich so Formate wie "Prominent", "Glanz und Glamour" und dergleichen am TV erzappe, dann bin ich immer sehr sehr dankbar für den grossen, roten OFF-Knopf.

Aaaaaaber ... unsere Garagen-Wi-Ei-Piii's sind da ganz anders. Also total ganz! Wir haben die allerbesten Kunden überhaupt, muss einfach mal gesagt sein. Die sind alle made by Herzlichkeit, by Freundlichkeit, by Humor. Und deshalb bin ich heute die Allererste, welche den roten Teppich für unsere Kunden ausrollt.
Wir sind somit Allesamt glanzvoll gestriegelt und aufpoliert, die lecker gefüllten Partybrote stehen parat, Sekt und Orangensaft kühlen noch im Eisschrank, Blumen überall, die Werkstatt blitzt und blinkt - und gegen 11.00h geht's los!
Schmool-Took, Deep-Took auch und viele Lacher, Gemütlichkeit ist vorprogrammiert!

Darum sag ich jetzt Tschüüüüüüüüssssss ihr Lieben, die ersten Wi-Ei-Pii's sind im Anflug - ich muss jetzt auf ganz seriös machen ... füge noch ein paar Bilder ein ... und dann ...


UNSER NEUER CIVIC!

Das alte Sternenzauber-Fränzi.
Gerührt und nicht geschüttelt!

Die legendären rosa Cowboy-Boots - i love it!

Alles passt ...

Prosecco und Flûtes stehen bereit ...


... ES KANN LOS GEHEN!

Donnerstag, 23. Februar 2012

(M)EIN MUT-MACHER-MÄRCHEN

Es begab sich zu einer Zeit ...

... es war letzten Samstag. Oder war es Sonntag? So genau weiss ich es nicht mehr.
Ich schaltete den Fernseher ein und zappte auf den Schweizer Sender. Das lief grad .... irgend so ne Wirtschaftssendung? Nein, war keine Wirtschaftssendung - aber eine Sendung mit wichtigen Köpfen aus der Schweizer Wirtschaft. Es sprach da grad ein Mann von Werten, Moral, Menschlichkeit im Beruf - ich wurde aufmerksam.

Schliesslich bin ich auch tagtäglich in der Schweizer Wirtschaft unterwegs, sehe, höre und erlebe vieles. Auch vieles, welches ich absolut nicht mittragen kann. So oft geht die Profitgier vor allem anderen, der Mensch zählt nur noch am Rande - und wenn überhaupt, dann vor allem seine "Produktivität".
Der Cash-Flow ist ganz wichtig - und die Redite ... viel wichtiger als Herr Müller aus der Dispoabteilung und Frau Meier an der Kasse. Und wie es denen so geht.
Nicht Jede/r hat das Glück in einem Unternehmen wie dem "meinen" zu arbeiten. Wo die Persönlichkeit des Einzelnen ganz wichtig ist, wo der Mensch als Mensch ... mit all seinen Stärken und Schwächen ... verstanden wird. Wo gefordert und gefördert und nicht nur verlangt wird.
Entsprechend der Erfolg unserer Garage.

Und da sehe ich also in dieser Sendung einen der wirklich grossen Wirtschaftkapitäne Worte aussprechen, denen ich noch stundenlang hätte zuhören wollen. Der Chef eines sehr bekannten Unternehmens, der darüber redet, mit welcher Einstellung er seine MitarbeiterInnen sieht, erkennt, führt. Welche Werte er vertritt.
Ich sass da - und hatte Respekt vor diesem Mann.

Leider war mein Kater-Mann nicht da und ich hab ihm später davon erzählt, von diesem Chef, von seinen Standpunkten - und von der Tatsache, dass er einer der grössten Logitikunternehmer der Schweiz ist. Also genau DIE Branche, in welcher der Kater JahreJahreJahre zu Hause war.
Der Kater hörte mir still zu und meinte: "So einen Boss hätte ich gebraucht ...".

In mir reifte bereits da der Entschluss, diesen Menschen zu kontaktieren. Zwar mit dem Wissen, dass ihn das Fränzi Sternenzauber mit ihrer Kater-Geschichte wohl nicht sonderlich interessieren werde, seine Sekretärin wahrscheinlich sogar bereits Endstation meiner Zeilen ist ... schliesslich hat ein Mann in seiner Position anderes zu tun, als ellenlange Sternenzauber-Mails zu lesen welche mit dem Satz beginnen: "Wenn mir jetzt bei einer guten Fee was wünschen dürfte, dann wünschte ich mir, dass Sie sich die Zeit nehmen meine Mail zu lesen ...".

Aber - so sagte ich mir - werde ich dies nie wirklich wissen ... jedenfall sicherlich nicht ohne es probiert zu haben. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt! Deshalb suchte ich im Intenet nach seiner Mailaddi, setzte mich hin und schrieb, frisch von der Leber weg. Ganz offen, ganz ehrlich, ganz ohne zu beschönigen. Wer ehrlich kommunizieren will, muss dies erst mal bieten. Ohne das geht nix. Schon gar nicht in dieser Situation!
Ich schrieb mich in Trance, erzählte Herrn Schöni alles alles alles. Und bereits als ich meinen Namen unter die fertige Mail setzte und auf SENDEN drückte, ging es mir richtig gut.
Dies getan zu haben, schenkte wertvolle Gefühle. Und ein kleines bisschen Hoffnung auf das, was kommen möge. Eventuell. Und wenn nicht, dann waren es zumindest diese beschriebenen guten Gefühle in mir.

Es war keine halbe Stunde später, als in meinem Mailkonto das berühmte gelbe Kuvert aufleuchtete und mir eine Benachrichtigung anzeigte. Und ... da stand der Name besagten Mannes.
Nicht etwa: "Wir haben Ihre Mail erhalten. Besten Dank dafür. Wir werden uns zu gegebener Zeit bei Ihnen melden."
Sondern eine Mail die begann mit: Liebe Frau Sternenzauber - ich danke Ihnen für diese offenen Worte ...

Dies war der Anfang eines überaus menschlichen, herzlichen, humor- und respektvollen, sich gegenseitig schätzenden Mailaustausches. Der Kater soll sein Dossier schicken, dieser ganz grosse Chef persönlich wird sich seine Gedanken dazu machen. Ob eventuell ... und wenn ja wo.

Ihr mögt einwenden "aber Märchen haben doch ein Happy-End ... und man weiss ja noch gar nicht wie es endet ...!", dann möchte ich einwenden, dass ich ein Happy-End bereits in dieser Phase erfahren habe.
Da hat sich ein "ganz Grosser" der Branche Zeit genommen. Da ist ein einflussreicher Mann auf uns aufmerksam geworden. Wir erfahren Annahme - nein, viel mehr - Anteilnahme, Interesse und Würdigung. Selbst wenn diese Geschichte keine Fortsetzung findet, so habe ich einen Menschen unter all den Leuten gefunden.
Wir werden in Kontakt bleiben, so viel ist sicher. Da ist eine durch Worte gegenseitig tiefe Wertschätzung entstanden. Ich mag diesen Menschen. Mag seine Einstellung zum Leben, zur Arbeit. Schätze das spürbare Verantwortungsbewusstsein - seinem Unternehmen UND den Menschen gegenüber.
Solche Menschen machen glücklich.
Ich bin beeindruckt. Sehr.
Und dankbar.

Jeder LKW dieser Firma trägt den Slogan: YES WE CAN!
Und ... dies schon lange vor Obama!

IHNEN - HERR SCHÖNI - GLAUBE ICH DAS!

Mittwoch, 22. Februar 2012

MEIN FASNACHTS-ERLEBNIS

Ich mag freie Tage.
Nicht in erster Linie um dem Nichtstun zu frönen ... aber um das zu tun, zu was ich sonst nicht keine Zeit habe. Und während ich das tue, höre ich Radio.

Ich höre liebend gerne Radio. Vor allem unseren Schweizer Nationalsender DRS 3. Da gefällt mir der Mix aus Moderation, ernsthafter Diskussion, lustigen Geschichten, interessanten Themen und fetziger Musik.
Lässt sich gut mit nötiger Hausarbeit kombinieren.
So passiert letzten Montag. Ich bügelte ... und am Radio plauderte es. Grosses Thema war: Fasnacht.

Um ehrlich zu sein und gleich vorweg zu warnen - ich bin die weltgrösste Fasnachtsbanausin in ganz Westeuropa. Nichts liebe ich so sehr wie spontane Fröhlichkeit, Lachen, gute Laune ... und nix finde ich übler als: "Ich erzähle (wahlweise "ich mache", "ich singe", "ich sage", "ich spiele" ... ) jetzt was ganz ganz ganz doll Lustiges, dann zählen wir auf 3 und dann lachen wir alle. Verstanden?".
Und falls dann Eine/r immer noch zu wenig Alkohol intus hat um der künstlichen Heiterkeit zu folgen - tja, dann muss er/sie/ ... es ... halt noch ein bisschen nachlegen.
Angeordnete Fröhlichkeit ist für mich nur schwer zu ertagen. Und ich mache einen weiten Bogen um diese geplanten Lacher.
Tataaa - Tataaa - Tataaa!

Radio DRS3 hat die anstehenden Fastnachtstage ... ich weiss nicht mehr genau wo ... zum Anlass genommen, der werten Schweizer Bevölkerung den Vorschlag zu unterbreiten: Wer jetzt noch kein Fasnachtskostüm hat, der bastle sich eines. Sozusagen ein Last-Minute-Kostüm. Jede/r hat das Material zu Hause. Man braucht dazu nur ein ein bisschen Phanstasie, Leim, Faden und Nadel.
Und das Gebastel im Radiostudio ging los. Erst musste aber noch ein Motto her. Das Motto: "Pannen-Airbus A380" war dann auch schnell gefunden. Und die arme Basteltante im Studio gab die Step-by-Step-Anleitung live in den Äther. Auf dass viele viele viele kleine Airbüsschen A380 den Weg zur Fasnacht finden.
Man bastelte live auf Sendung ein über den Kopf stülpbares Cockpit, den voluminösen Körper besagter Maschine, die Flügel und und und.
Tönte alles ein bisschen sehr an den Haaren herbei gezogen - aber wem es gefällt ... ! Jedem das Seine. Jedenfalls schien das Resultat sehr beeindruckend gewesen zu sein. Die Moderatoren und -Innen überschlugen sich vor lauter Begeisterung. Während die gute Frau Ursula Schubiger munter vor sich hinbastelte und uns Hörern aufzeigte, wie man aus einem kaputten Schirm, Frauenstrümpfen und einem alten Duvet auf einen Airbus A380 hinwerkelt.

Bereits vom blossen Zuhören kriegte ich schlimme Blähungen, pickeligen Ausschlag, Gleichgewichtsstörungen  und Schluckauf. Meine betonierte Meinung zur Fasnacht wurde mit einer weiteren Schicht Erkenntnis auf das stabile Ant-Fasnachts-Fundament verputzt.
Falls jemand daran interessiert ist, wie der fertige Airbus A380 auf die Strasse ging - hier die Bildstory zum Text:
HIER KANN MAL ALLES NACHLESEN UND BILDER ANSCHAUEN und UND HIER AUCH.

Jedenfalls ging die Frau Airbus-Schubiger nach getaner Arbeit auf die Strasse, mischte sich unters feiernde Volk und fragte sich durch die Menge: "Was bin ich?".
Genau an dieser Stelle kam dann bei mir zu Hause heitere Fröhlichkeit durch und ich war nahe ... ganz ganz nahe daran, mich vor Lachen auf dem Boden zu rollen. Jedenfalls kringelte sich mir das Zwerchfell - und daran möchte ich euch jetzt teilhaben lassen. Also nicht am gekringelten Zwerchfell. Sondern an den Antworten des befragten Fussvolkes. Auf die Frage: WAS BIN ICH sagte der Erstbefragte völlig begeistert: Ein Storch! Cool!
Nummer 2 tippte auf Teletubbie. Der Dritte auf Rakete ... was der Sache ja schon näher kam. Nummer 4 war sich total sicher: Eine Möve! Dann kam der Oberbruner: Pleitegeier!
Die arme Frau Schubiger war der Verzweiflung nahe.


Beim Wort PLEITEGEIER kamen meine Kilos etwas ins Trudeln und mein ICH hatte infolge Lachflash einen leichten Strömungsabriss, welcher in der Folge zum frontseitigen Crash im Anflug auf den Türrahmen führte. Was nicht wirklich schlimm gewesen wäre, hätte ich nicht eine gefüllte Tasse Latte Macchiato im Fluggepäck mitgeführt.
Ich hätte es besser wissen müssen ... keine Flüssigkeiten an Board!

Na ja ... so gesehen ... hatte ich meinen ganz persönlichen Fasnachtsumzug zum Putzmittelschrank und wieder retour zum Türrahmen. Und runter zur Waschmaschine und wieder zurück.
Was hat es mich gelehrt? Ich sollte keine vorgefassten Meinungen haben ...es ist wie immer: der Blickwinkel ist das Ausschlaggebende. Eigentlich war es ja ganz lustig. Wenn auch nicht mittendrin - so doch dabei.

Und der Milchschaum im Haar hat üüüüberhaupt nicht gestört!
Fazit:

SEHR SEHR FRÖHLICH!

Dienstag, 21. Februar 2012

ARBEITSVERWEIGERUNG

Ok, ich kann das ja verstehen ... nicht jeder Tag ist gleich.
Und nicht jeden Tag ist man der / die Gleiche.
Manchmal ist man müde, unmotiviert, unkonzentriert, schlecht drauf, lustlos, kränkelig, kraftlos und saftlos ... ach, es gibt tausend Gründe, warum es Tage gibt, an denen man / es einfach nicht rund läuft.
Dann bleibt die Arbeit liegen, es wird verschoben, was auch morgen noch erledigt werden kann - und manchmal, manchmal verschiebt man auch, was nicht auf morgen verschoben werden kann.

So ist mir das mit meinem kleinen Italiener gestern passiert.
Nach langen Wochen sahen wir uns wieder - und so vieles an Arbeit war vorgesehen. Er sollte mir beim Einkauf helfen, aufs Einwohnermeldeamt wollten wir auch, Altpapier wegbringen und jede Menge Kartons, so war es abgemacht.
An und für sich sind Italos ja wirklich gute Arbeiter. Verlässliche, gute Krampfer. Aber eben auch immer ein bisschen Tagesform abhängig. Kennt man ja, kenne ich ja ... bin ja selber zur Hälfe aus diesem besonderen, südländischen Material gefertigt. Auch weiss ich, dass gerade bei so Minustemperaturen - wie sie momentan vorherrschen - die Arbeitsmoral nicht unbedingt Höchstwerte erreicht.
Da braucht es öfter mal ein bisschen mehr als gute Worte und munteres Zureden.

Ich war darauf vorbereitet, dass er nicht so wollte wie ich wollte. Deshalb war ich zu Anfang auch ganz still und hab ihn machen lassen. Um zu merken, dass er nicht macht. Ergo habe ich die Taktik geändert - und Süssholz geraspelt. So richtig schöne, macho-angepasste Seelenstreichler: "Caro, bello caro, nun komm schon! Mach mal!". "Mio caro, ti amo ... aber mach jetzt!". "Sei cosi bravo, cosi adorabile ... un uomo vero!".
Ich war weiss Gott nahe daran, ihm ein unmoralisches Angebot als Gegenleistung zu unterbreiten ... er ist halt aber auch wirklich ein toller Typ. Seine blauen, leuchtenden Augen ... sehr attraktiv. muss man so sagen.
Doch er - was macht er: Schaltet auf Durchzug und dann das Übliche: "Caspisco niente ... nulla!".

Dies empfand ich dann doch als relativ mühsam. Ich, parat und ready für die anstehenden Arbeiten - und ER, er wieder mal im Streik. Kennt man ja. Kaum mal mit irgendwelchen Arbeitsmassnahmen nicht einverstanden, kennen die ja nur das eine: Sciopero (Streik) - illegale o legale (illegal oder legal)  ...  indifferente(egal) ... MERDA! (Übersetze ich jetzt nicht wörtlich ...).

Ich habe ihm dann was zu Trinken angeboten ... manchmal hilft das. Er schluckte, schluckte und schluckte ... das GRAZIE erstarb ihm aber auf den Lippen ... und wieder stand er da, bockstill und regungslos. Ich streichelte ihn, ich redete ihm gut zu. Inutilemente - vergeblich.
Habe ihn dann einfach mal stehen lassen, unkommentiert seine Verweigerung. Das half manchmal schon bei meinen Jungs, als sie noch klein waren. So ein wenig die Aufmerksamkeit weglassen. So ein bisschen cool down.

Aber nicht bei ihm! Er ist ja ein stolzer Italiener! Ich glaube, er kommt ursprünglich aus Milano - aber so ganz sicher bin ich mir nicht. Ich meinerseits hab die Wurzeln in der Toscana ... das sind ganz andere Kaliber als die Norditaliener. Aber gaaaanz andere! Ich weiss, dass würde er nicht gerne hören - und hätte er über meine Gedankengänge Bescheid gewusst - er würde noch immer bockstill Draussen stehen und sich auf sein schönes Aussehen was einbilden. Meinen, dies sei genug.

So konnte es ja nicht weitergehen. Er stellte sich einfach tot - als würde ICH darauf reinfallen. Nicht mit mir! Nicht mit dem Sternenzauber-Fränzi! So krabbelte ich dann in die Niederungen unseres Keller und holte eine Art Foltergerät ans Hell des Tages. Ich bin sonst nicht so, aber was sein muss, das muss sein.
So ne Art Doppel-Kneifzange. Und gleichzeitig Power-Saft einflössen ... ob der Patient will oder nicht. Aber irgendwie musste ich ihn ja zum Laufen bringen!

Und kaum war die Batterie geladen, schnurrte Giovanni wie ein Kätzchen.
Giovanni ist bekanntlich mein Roller. Meine geliebte, blaue Vespa.
Ti amo, caro!


SEHR ZUVERLÄSSIG!

Sonntag, 19. Februar 2012

100% BIOLOGISCH

Ich habe eine durch und durch biologische Nacht hinter mir.
Zu 100% rückstandsfrei abbaubar.
Ökologisch UNverträglich.
Nachhaltig.
Ja, vor allem nachhaltig.


Nun gut - beginnen wir bei gestern Mittag. Katerchen und ich hatten uns ja frei genommen - was uns aber nicht vor dem allwöchentlichen Einkauf bewahrte. "Was wollen wir essen?" - so seine Frage. "Oh! Bitte mal wieder Deine sensationelle Bolognese, mit feinen Spaghettis und gehobeltem Parmesan! Bittebittebitte!!" - so meine Antwort.


3 Stunden später: Der Kater sitzt in der Küche und macht das mise en place, was soviel heisst wie: alles bereitstellen. Klein schnipseln. Parat machen. Und er machte ... würfelte Unmengen von Zwiebeln, Knoblauch, Stangensellerie, Tomaten, Karotten, Petersilie und und und. Ich sass unterdessen einen Stock tiefer, telefonierte mit Freunden, bastelte an einem Vortrag, las, hörte Musik.
Bis zu dem Moment, als mich irgendwas nach oben trieb. Keine Ahnung wieso - aber es war wieder mal so ein Moment, wo mir ein kleiner Kobold ins Unterbewusstsein  flüsterte "... Weib, schau mal nach ... ".


Im ganzen Hause verbreitete sich bereits dieser herrliche Duft nach den Röstaromen der Gemüse und Gewürze, des angebratenen Hackfleisches. Mhhh! Herrlich! Ich ging der Nase nach und landete am Ort des Tuns - in der Küche! Der Kater wollte eben die Flasche Rotwein öffnen, als ich ganz ganz ganz laut schrie: "NEEEEEEIIIIIIIIIIN"!, ihm die Flasche aus den Händen riss und sie feste an mich drückte.


Normalerweise ist das ja gerade umgekehrt, ich reisse Katerchen an mich und drücke ihn feste. Doch diesmal war es eben ganz anders. Ihr wollte den Grund wissen? Sollt ihr haben: Ich hab im Keller eine Kiste mit Köstlichkeiten. Weil wir seit gut 2 Jahren grundsätzlich keinen Alkohol konsumieren (ausser eben für Sossen und so), sind meine seit jüngster Jugend angesammelten Spezialitäten gut verstaut und bleiben unangetastet. Da finden sich Dinge wie bald 100jähriger Whisky, edelste Cognac-Sorten und auserlesenste Weine.
Kater hatte Wein für die Bolognese gebraucht - und genommen. Erwischt hatte er meine wohl teuerste, kostbarste Weinflasche, den AMARONE. Die Wucht und Fülle dieses wunderbaren Tropfens führt bei Weinkennern zum geflügelten Ausdruck "ti amo amarone". Selbst wer AMARONE nicht mag, wird sich immer an die eindrucksvolle Erfahrung mit ihm erinnern.


Diesen Wein bekam ich im an meinem 18ten Geburtstag geschenkt und er war schon damals viel Geld wert. Ich lagere ihn fachfrauisch und sorgfältig. Da ich selber höchstens im Urlaub mal ein Glas Wein trinke, schien es mir kürzlich angebracht, diese besondere Flasche einem Freunde zu versprechen, welcher uns schon oft einen Gefallen hat. Als Dankeschön dafür.
Und der Kater - der Kater war eben daran, die Flasche zu öffnen um den Wein in die Bolognese zu schütten!!! Das wäre die teuerste Bolognese ever geworden!
Hab dann dem Freund kurz ne SMS geschickt, dass ich die Kostbarkeit gerade eben noch hätte retten können, worauf zurück kam: "Diese gute Tat deckt all die anstehenden guten Taten der nächsten Wochen ab!".


Nun gut - auch ohne AMARONE, sondern mit einem weniger teuren Weine gelang auch diese Bolognese mehr als hervorragend und ich habe wieder mal all unsere Tupperdosen gefüllt und im Tiefkühler eingelagert. Nebst der Herrlichkeit, welche es gestern Abend dann zu spachteln galt.
Mhhhhh - wir schwelgten in Pasta und Sosse und Parmesan. Es war einfach umwerfend! Lecker! 


Der Abend neigte sich dem Ende, Kater und ich gönnten und noch ein herrliches Bade und dann kam das Sandmännchen. Doch irgendwie - so schien es mir - streute das Sandmännchen keinen Sand, sondern Brühwürfel. Oder so. Jedenfalls roch es ganz ganz intensiv nach Zwiebeln, Knoblauch, Stangensellerie und dergleichen! Sehr intensiv.


Und ... nicht ES roch. ER roch! So viel er auch die Hände wusch, sich mit Duftwasser besprenkelte - er roch sehr ... ähhh ...  biologisch. An den Händen vor allem - und die hatten wir nun mal in Schlafe auf schier Kopfhöhe. Ich schlief also letzte Nacht im Gemüsebeet, im Kräuterbeet, in Bolognesesosse.
Heute Morgen streichelte mir der Kater sanft über die Augenlider ... und sogleich begann es in meinen Augen  zu brennen. Man(n) sollte nie nie nie scharfe Peperoncini ohne Handschuhe schneiden. Nein, sollte man nie!


So also war das mit unserer biologischen Nacht.
100% abbaubar.
Und nachhaltig.


JA -  VOR ALLEM NACHHALTIG! 
UND SO UNVERGESSLICH!


... und falls ihr euch jetzt fragt, warum die Schrift nicht einheitlich ist - und die Abstände in diesem Post ebenso uneinheitlich. Ich weiss es nicht! Befürchte aber, ich hab einen ausgewachsenen Sellerie-Flash mit Knoblauch-Abgang.
Es muss so sein.

Samstag, 18. Februar 2012

FERIENANTRAG

Lieber Herr Blogger

Ich möchte heute gerne frei nehmen.
Datum: 18.02.2012
Dauer: 1 Tag
Grund: Sonnenschein!

Durch welches Fenster auch immer ich schau ...

hier, hier und hier ...

... überall ist SIE, die Sonne!

Deshalb haben wir beschlossen:


BITTE VISIEREN!

Freitag, 17. Februar 2012

IM LIDOCAIN-RAUSCH

Ihr Lieben
Gestern wurde mein oral-dentaler Horrortraum - wie alle 6 Monate - wahr. Dentalhygiene war angesagt. Die Frau Bürgi ist wohl die allerobernetteste, liebevollste, herzlichste, kompetenteste Zahnstein-Wegkratzerin europaweit. Würde ich jetzt mal so sagen. Trotzdem ... ich bin wahrscheinlich die hasenfüssigste aller hasenfüssigen Patientinnen. Kommt erschwerend dazu, dass ich aber auch keinen normalen Mund habe ... nö, ich hab eine Art Tropfsteinhöhle. Mein Speichel ist eigentlich Flüssigbeton und baut Mauern. Zudem stehen meine Beisserchen auch noch so eng. Und wenn ich ganz ehrlich bin, ich bin keine tägliche Zahnseidenbenutzerin. Obschon ich dringen müsste. Bin zufrieden, wenn ich das 3,4 mal die Woche hinkriege. Dafür putze ich wirklich 3x am Tag ganz gründlich die Zähne und hab da diese Mundspülung die knallt und einem alles wegäzt. Ausser: Zahnstein.
Seit 700 Jahren habe ich weder Karies, noch Zahnfleischschwund, noch Paradontitis noch sonst was. Ich kann jederzeit überaus kraftvoll zubeissen.

Tja. Und dann sass ich da also gestern wieder im Wartezimmer und hörte Frau Bürgis Schritte von Weitem. Ich habe mich dann ganz durchsichtig gemacht, mich hinter die Türe gestellt und so getan, als würde ich "Frau Sternenzauber, Sie sind dran!" nicht hören. Aber irgendwie fand sie mich doch und lachte erst mal ne Runde. Ich, ein Baum von Frau - na ja, eher Bonsai, aber oho ... aber in diesem Momente flach atmend, bleich wie ein Laken und zitternd wie Espenlaub.
"Ich hab was für Sie! Lidocain! Und Sie werden kaum mehr was spüren!" Aha. Also so ne Art Narkose, definierte ich für mich schon mal folgerichtig. Ich fragte dann: "Machen wir das jetzt so wie im Amboseli Nationalpark bei den Elefanten? Ich renne kreuz und quer in der Praxis rum und SIE probieren mich mit dem Blasrohr-Pfeil zu erwischen?". Nach einem neuerlichen Lachflash seitens Frau Bürgi wurde ich aufgeklärt, dass es sich bloss um einen harmlosen, aber durchaus wirkungsvollen Spray handelt.


Männern mit vorzeitigem Samenerguss soll dieser Spray ein Begriff sein. Aha.
Da habe ich ja aber nochmals Glück gehabt - ich hatte noch nie in meinem Leben einen vorzeitigen Samenerguss. Uff!
Und nur ein Spray, keine Spritze! Ich hatte mich vorhin bereits wie gesagt in besagter  "Elefant-ist-getroffen-und-knickt-ein"-Situation gesehen, vor meinem inneren Auge.

Ok - so trottete ich dann gottergeben hinter Frau Bürgi her auf den Marterstuhl. Sie schaute in meinen Mund, holte Pickel, Hammer und Zange. Dann wurde gesprüht. Wääääh - war das aber wäääh! Durfte dann auch gleich spülen und es ging sofort besser. Die nächste Stunde verging wirklich wesentlich angenehmer als sonst. Klar, so ganz ohne AUA ist es auch so nicht, aber viiiiiiiiieeeeeel viiiiiiiieeeeeeeel besser! Das hat wirklich geholfen und ich bin Frau Bürgi anschliessend auch beinahe um den Hals gefallen vor lauter Dankbarkeit.

Bevor ich aber vom besagten Folterstuhle runterkletterte, sah ich mich noch 5 interessierten Frauen gegenüber, welche sich über mich beugten und meine Lippen beäugten. "Wowwh, so schön! Sieht einfach genial aus. Wollen wir auch!". Hab Adressen meiner Permanent-Make-Up-Kosmetikerin gerne weitergereicht und werde das nächste Mal dann wohl wunderbar edelst belippte Zahnärztinnen, Dentalhygienerikerinnen und Zahnarztgehilfinnen vorfinden :-).

Den Mund noch ein bisschen schläfrig, nahm ich den Bus zum Bahnhof. Im Bus stand ich neben einen jungen, kleinen, dünnen, ganz schüchternen, stillen Frau. Neben ihr ein Mann so um die 80zig, mit Stock. Stehend. An der nächsten Station wollte die Frau aus dem Bus steigen und fragte ganz höflich den alten Mann "darf ich bitte durch?". Der Mann schleuderte ihr dann völligst grundlos wirklich schlimme Schimpfworte - richtiggehende Schimpftiraden ins Gesicht, spuckte sie an. Ich hatte keine Ahnung warum. Mischte mich dann ein und probierte den Opa zu beruhigen und die junge Frau zu stärken. Ihr legte ich die Hand auf die Schulter, ihm zeigte ich mit der anderen Hand ein STOP-Zeichen und sagte, dass das so nicht geht und ob es ein Problem seinerseits gäbe?
Während die junge Frau zitterte und fast weinte, erhob der Alte seinen Stock und wollte die Frau schlagen.
In diesem Moment - es MUSS am Lidocain liegen - packte mich in meinem Lidocain-Rausch so eine Wut über diese ungerechte Situation, dass ich diesen Schuft an den Schultern packte und richtig mit Wucht nach hinten stiess. Da war nämlich eine Bank. Und wie von mir beabsichtigt, knallte er da drauf. Er hat sich dabei nicht weh getan, ausser, dass er wohl recht erschrocken ist. Das ist auch genau richtig so!
Ich bin nicht für Gewalt - aber das war in diesem Moment die einzige Möglichkeit, die Frau vor Schlägen zu bewahren. Und eine Lehre für so einen Unmenschen.

Ich stieg mit der jungen Frau aus und fragte, ob ich noch was für sie tun könne. Sie verneinte, bedankte sich und ging ihres Weges. Und ich den meinen - nämlich zur Garage, zur Arbeit.
Dentalhygienisch korrekt lächelnd.

Wie gesagt ...


... ICH FINDE LIDOCAIN RICHTIG GUT!

Donnerstag, 16. Februar 2012

ROSA PILLE

Es ist kurz nach 06.30h und ich sitze bereits im Büro.
Otto hat mich heute wieder an die Stätte meines Tun's geschaukelt - hätte ich mit Bus/Bahn/Tram kommen müssen, würden - bei meinem Hang zum Fall - jetzt wohl meine Personalien in irgendeiner Notfallstation aufgenommen.
Auch wenn meine Winterstiefel nun nicht mehr die von Aldi für schier geschenkt sind (und auch genau so viel wert ...), meine Sohlen das Profil eines Hochlandwinterpneus haben - ich hätte mich bei dieser heute vorherrrschenden Eisesglätte mit Sicherheit auf meine immer noch mit Bepanthen behandelten Lippen gelegt. Mit Anlauf und Juchhee - man kennt es ja. Dann lieg ich darnieder ... in meinen Extremitäten gefaltet wie ein Origami und mit viel Aua.

Oh! Von wegen Aua - da muss ich euch doch noch von gestern Abend erzählen. Ich war eingeladen zum Gesamttreff der Moderatoren von Selbsthilfegruppen Region Bern. Eine spannende Angelegenheit und die Möglichkeit, wieder total gute Menschen zu treffen, was zu lernen und für uns und unsere Gruppenmitglieder viel mitnehmen zu können. Genau so war das auch. Nur noch besser.
Bis zu dem Moment, wo Meditation angesagt war. Also ... mehr so eine Reise durch den Körper. Das war toll, echt. Ich mag es und ich kann mich da auch gut spüren, mich sehr darauf einlassen. Was ich auch getan habe. Meine Gedanken habe ich dann weisungsgemäss in meine Füsse geschickt, welche mir zurückmeldeten, dass sie kalt haben. Und müde sind. Jetzt eigentlich nicht mehr belastet werden wollten. Anschliessend switchten die Gedanken in die Knie, welche wiederum mich denken liessen, dass es Draussen jetzt wohl mörderisch glatt auf den Gehsteigen sei und ich doch bitte ... bitte ... langsam gehen möge. Warum siehe Posting Absatz 1. Im gedanklichen Lendenbereich angelangt, kam mir Katerli in den Sinn. In der Magengegend, dass ich noch nichts ausser 2 Äpfeln gegessen hatte - der Gedanke begann auch sogleich zu knurren. Die Schulter war dann aber sehr eindrücklich - ich muss mich irgendwie verspannt haben. Und auf dem Kopfe bei den Haaren angelangt, kam mir siedend heiss in den Sinn, dass ich den Frisörtermin heute Donnerstag Abend NICHT verpassen darf.
Jedenfalls durften wir dann anschliessend langsam die Augen öffnen und auf den Menschen zugehen, der einem im Blicke war. Im Blicke hatte ich die Zimmerecke - und die wollte mit mir nicht reden - aber rechts davon war dann Sarah. Die war mir eh vom ersten Momente megasympathisch - so eine herzliche, spontane, präsente Person. Wir hatten die Aufgabe, mit dieser Person kurz ein paar Worte zu tuscheln und uns dann wieder an den Platz zu begeben.
Sarah und ich tuschelten nicht mal am Anfang. Wir plauderten, lachten, erzählten und unser "kurzes" Gespräch endete mit einer gegenseitigen Einladung zum Essen.
Allgemeine Erheiterung im Saal.
Ich find Meditation gut!

Dass meine Tage zur Zeit oft bis tief in die Nächte gehen und der Wecker kurz nach dem ins Bett gehen bereits wieder schellt, hat mir wohl heute diese Monsterkopfschmerzen bereitet. Nicht gerade förderlich dürfte sein, dass ich anstelle von Mittagspause Dentalhygienikertermin habe. Den liebe ich ja so überaus und schreie immer vor lauter Freude!
Selbst heute Abend wird nichts aus Feierabend - aber immerhin darf ich mich "nur" hinsetzen und mir das blonde Gestrüpp auf den Kopfe richten lassen. Aber vor 22.00h bin ich auch heute nicht zu Hause.

Ergo - ich ergebe mich der rosa Pille vor mir. Muss sein.
Aber nicht dass ihr jetzt denkt, was ihr denkt.
Es ist reines Iboprofen. Nix anderes. Aus Rhodos. Die rhoderischen Schmerzpillen wirken einfach besser ... und sind so schön rosa. Haben noch einen Schuss Sonnenschein intus. Überhaupt und sowieso.


Leute - es ist jetzt bald Zeit den Laden hier zu starten. Was ich gleich auch tue.
Deshalb heute schon ganz früh mein Wunsch für euch ...

... SUPI TAG!

Mittwoch, 15. Februar 2012

HAT WER WUNDERKERZEN?

Bevor ich wieder mal weit schweifend in meine Geschichte einlade, möchte ich herzlichst TRAUMSTAUB im Geschichtenhimmel begrüssen. So schön, hast Du hierher gefunden. Fühle Dich wohl in den grossen und kleinen Geschichten meines spannenden, manchmal chaotischen Lebens.
Ich freue mich sehr, dass Du da bist. Hab Spass und kurze Weile!

Ich brauch jetzt Wunderkerzen. Bis zum 24.02.2012 brauche ich dringend Wunderkerzen.
Ganz entgegen meinem Denken.
Aber das kennen wir ja. :-)

Gestern war ja bekanntlich Valentin's Tag. Da soll mir bloss keiner mir Blumen, Konfekt oder was in Herzform und dergleichen kommen. Ich persönlich finde, dass die Tage ZWISCHEN zwei Valentinstagen die wirklich wichtigen Tage sind, an denen man sich Wertschätzung, Respekt, Zuneigung, Liebe, Freundschaft schenken sollte. Natürlich inklusive dem umsatzträchtigen 14.02.

Allerdings möchte ich hier exklusiv erwähnt haben, dass einige mir ganz wichtige Menschen ganz doll liebe Grüsse - und eine ganz besondere Freundin mir eine ganz besondere Karte zukommen liess.
Das hat mich sehr berührt und ist mir so viel mehr wert, als der grösste Blumenstrauss.
Danke, ihr Lieben!

Einen Tag vor Valentine, da habe ich dem Kater ein Abonnement für die Desserteria im Restaurant Alpha bei uns in Thun geschenkt. Die Desserteria bietet täglich über 100 herrlichste Leckereien für Schokoholiker, Crèmoholiker, Eisoholiker, Sahnoholiker, Tortoholiker, Puddingoholiker usw. an.
Katerchen kann sich jetzt 1x im Monat da auf meine Kosten den Wanst vollschlagen gehen. Nach Belieben und seinem tagesform-mässigen Gusto in all den Süssigkeiten wählen und wühlen.
Er hat sich gefreut. Sehr. Sabberte sogar ein bisschen.

Da ich mich ja vehement gegen ein Valentinsgeschenk verwehrt hatte, schenkte mir das Katerli heute Morgen im 06.00h, verschmitzt grinsend, eine dunkelrote, wunderschöne Rose und 2 Tickets für's Plüsch Konzert. Eines für mich, eines für sich.
Ich bin auf und ab gehüpft wir ein kleiner, runder Vollgummiball. Zoing. Zoing. Zoing. Habe mich so gefreut ... weil ich gerne PLÜSCH mag. Die Allermeisten werden jetzt fragen ... "Plüsch ... wer ist Plüsch?".

DAS IST PLÜSCH!

Bevor ich euch jetzt lange und breit erkläre und erzähle, schaut und hört mal rein auf die HOMEPAGE von Plüsch (es lohnt sich, die Lieder, die Melodien ... echt toll!) - ich hoffe, ihr könnt da das eine oder andere Wort verstehen - denn die Jungs kommen aus der Nähe von Thun, um genau zu sein aus INTERLAKEN. Interlaken ist ein bisschen flapsig gesagt der Vorort von Eiger, Mönch und Jungfrau - und so reden sie da auch. Das typische Oberländer-Berndeutsch.
Deshalb habe ich den Bericht von Wikipedia auch noch angefügt - AUF WIKIPEDIA kann man in nachvollziehbarem Deutsch nachlesen. Die Handvoll Jungs sind im zarten, fragilen Alter meiner Söhne - der Kater und ich werden an besagtem Konzerte den Alterdurchschnitt ganz schön kaputt machen. Umringt von Teddybär-schmeissenden und noch nicht Stimmbruch-fertigen Teenies.
Wir werden wohl auch nicht dermassen kreischen, ohnmächtig werde ich beim Anblick eines jungen Mannes schon lange nicht mehr - ich gehe davon aus, der Kater auch nicht. Werde auch ganz bestimmt kein Plakat mit einem Heiratsantrag in die Höhe halten. Und meinen schönen Passionata-BH werde ich auch ganz sicher nicht auf die Bühne schmeissen. Das habe ich eh noch nieeee verstanden - was sollen die Jungs mit BH's?
Ach ja, vielleicht will ich das so genau nicht wissen.

Anyway - ich mag den handfesten Mundart-Rock und kann da mindestens so laut wie falsch mitsingen. So breit auf Berndeutsch, so breeeeit wie mein Mund ist. Also seeeehr breit. Die Musik ist schön fetzig ... und machmal fein wie Seide. Die Worte sind auf den Punkt gebracht und direkt. *SCHÖÖÖÖN¨*.
Katerchen mag Plüsch, doch, dessen bin ich sicher. Durften doch so einige Textpassagen in sehnsüchtigsten Fernbeziehungsliebesmails Überbringer herzlichster, innigster Botschaften sein. Plüsch erklärt Liebe irgendwie so wunderwunderschön ... *SCHMELZ*.
Wenn ich so dran denke, summe ich leise vor mich hin, träumerisch in das Schneeflockengewirr nach Draussen schauend - hach ... ich freue mich auf das Konzert! Ich muss dringend Wunderkerzen kaufen gehen. Ganz dringend.

So gesehen würde ich schier meinen ... wenn ich schon grad am Einkaufen bin ... ich könnt eh wieder mal nen neuen BH brauchen. Oder?

*SCHMEISS!!*

Dienstag, 14. Februar 2012

TENDENZ STEIGEND!

Definitiv.
Ich spüre es in jeder Zelle, es strömt mir förmlich aus jeder Pore - aber so ganz anders als kürzlich der Knoblauch.
Irgendwie ist Aufbruchstimmung, irgendwie gehts nach oben, irgendwie ist Morgenröte. Nicht dass ich jetzt genau definieren könnte: DESWEGEN. Aber muss ich definieren können? Nö. Bloss tief in mir wissen. Das reicht für den Moment.

Warum ich auf solche Gedanken komme?
Das hat viele Gründe. Fast so, wie ein Seeweg voller Kieselsteine ist, wird mein Lebensweg zur Zeit durch ein paar kleine, feine rosa Glanzlichter hell gemacht. Und ich mag das! Ein wichtiger Gedanke - an jedem Tag - ist mir, dass ich auf die kleinen Glücke achte. Dies ist wie beim Sparen. Immer mal die kleinen Räpplis oder Centstücke zur Seite legen ... das summiert sich irgendwann ganz schön!! *FREU*

Heute Morgen, zum Beispiel, da ist unser Auto "Otto" sofort angesprungen. Die letzten Ice-Age-Tage hatte seine Batterie leichtes Bronchialasthma - falls ich sein Röcheln richtig interpretiert habe. Erst Stottern, dann Hüsteln, dann Röcheln, dann Batterie-Säure-Schleimauswurf oder so ... und "schnurrrrrr....". Otto hat jeden Tag seinen Dienst verrichtet, ohne Frage. Aber er schien mir ein bisschen blass um die Stossstange. Leicht angeschlagen. Doch wie gesagt, heute startete er durch wie in jungen Tagen! *FREU*

Mag daran liegen, dass es wärmer ist. Nein, falsch! Nicht wärmer - es ist weniger eiskalt. Das werte ich als Unterschied. Statt -15°Celsius wie die letzten 2 Wochen, sagte das Barometer knackige -5°C an. Was mich auch gleich dazu veranlasste, den Kehrichtsacke ohne Handschuhe nach vorne zur Strasse zu tragen.
Dienstag ist immer Kehrichtabholtag. Und heute ist Dienstag.
Und es ist nicht mehr soooo kalt. *FREU*

Dann kam dazu, dass ich auf der Fahrt ins Büro an Paris dachte. Also so richtig sehnsüchtig und wollend und planend. Leute - ich MUSS wieder mal nach Paris. Unser Parisabenteuer vom Dezember 2010 war irgendwie so ganz besonders. Paris, da könnte ich leben. Ich habe mich derart wohl gefühlt da, habe so viele Menschen kennen gelernt und mit ihnen gesprochen.
Dies führe ich darauf zurück, dass ich stets ein Lächeln auf den Lippen habe, meine Mitmenschen anschaue und den Augenblick erfassen will. In Paris wurde das als Aufforderung genommen, mit mir in Kontakt zu treten, die Menschen freuten sich da sehr ob meiner ehrlichen Neugierde für Paris und seine Menschen.
An eine ganz besondere Geste erinnere ich mich mit wohligem Schaudern - wir hatten die Kirche Notre Dame besucht, es war schweinekalt und meine Schuhe hatten gegen den Matsch verloren. Deshalb hockten wir uns in einer kleinen Gasse in Montmatre-Quartier in ein kleines Restaurant und bestellten so richtig handgestrickte, heisse, dampfende Zwiebelsuppe. Mhhh - fein! Und - ohhhh! - schön war das da. Die Menschen kamen gleich an den Tisch und plauderten mit uns, wollten wissen, von wo wir sind, was wir in Paris machen und ob es uns gefällt.
Der Wirt - ein Zahnarzt der zum Hobby dieses Kleinod von Restaurant betrieb - brachte uns die Zwiebelsuppe, lächelte uns Beide an, gab dem Kater die Hand und drückte mir, einfach so, einen Kuss aufs Haar. Keinesfalls eine Anmachgeste oder etwas in dieser Hinsicht, nein, ganz und gar nicht. Ein liebevolles Zeichen von "Willkommen" und "fühlt euch wie zu Hause". Es war so schön damals ... diese Gefühle da.
Und jetzt - jetzt will ich mehr davon. Mein Wunsch ist es, Paris im Mai zu besuchen. 3,4 Tage. Es ist viel weniger ein nur WOLLEN, es ist schier ein MÜSSEN. So wie Rhodos im September.
Es kribbelt, wenn ich daran denke. Es fühlt sich gut und richtig an. Ich werde heute Mittag Ferienpläne schmieden. Ja, das werde ich.
Ich will dringend wieder mal vom Eiffelturm spucken!
Ich glaube, das schenke ich mir zum Valentinstag.
*FREU*

Und der Kater - vom Kater darf ich euch auch noch berichten!
Nie im Leben hätte ich gedacht, dass ich mich mal freuen würde, wenn er beim Autofahren sich wieder mal so richtig schön ärgert. Die letzten Monate hatte ich ja ein doch sehr lahmarschiges, mit Medis zugedröhntes, zahnloses Katerli an meiner Seite. Und jetzt, jetzt kann er sich doch bereits schon ganze 20 Minuten über all die hirnfreien, testosterongesteuerten, ignoranten, dummen, profilierungssüchtigen, doofen, dämlichen, dümmlichen, einfältigen, idiotischen (ZUTREFFENDES BITTE ANKREUZEN) Dumpfbacken, Nieten, Blindgänger, Flaschen, Kretins, Verrückten, Geisteskranken, Psychopathen, Einfalspinseln, Affen, Blödmänner (wahlweise Blödfrauen), Irren, Deppen, Nichtskönner, Stümper und dergleichen (ZUTREFFENDES BITTE ANKREUZEN) ärgern.
Ja, ich weiss, seine Impulskontrolle kommt wieder mal an ihre Grenzen - aber momentane Hauptsache scheint mir, dass überhaupt Impulse da sind!
*FREU*

Fiel mir übrigens bereits am Sonntag Abend auf - als er auf meinen Wunsch hin (... culpa mea ...) auf "Schwiegertochter gesucht" switchte, mich dann ziemlich erstaunt von unten nach oben und wieder nach unten betrachtete und nachfragte, wo genau in diesem sinnfreien Kontext der Unterhaltungswert zu finden sein. Sooo genau kann ich das ja zu meiner Schande auch nicht sagen, aber irgendwie ... *kicher*. Jedenfalls ging es keine 5 Minuten und er rollte sich quiekend am Boden. "Ne - echt - sag mir bitte, dass das keine wahrend Begebenheiten sind ... bitte! ... das gibts ja gar nicht!! ....".
Leute - er lacht wieder! Und zwar genau an der richtigen Stelle!
*FREU*

6 x *FREU* =


BIG SMILE!

Montag, 13. Februar 2012

SOLL ICH? SOLL ICH NICHT?

Ich stehe gerade mitten in der schwierigen Phase der Entscheidungsfindung:
Soll ich heute Blog schreiben - oder soll ich heute nicht Blog schreiben?

FÜR eine heutige Geschichte spricht, dass ich ansonsten unter einem schwerwiegenden Buchstabenstau im rechten Arm zu leiden hätte. Dass ganz vieles ungesagt - beziehungsweise ungeschrieben bleibt. Dass ich euch und eure Kommentare vermissen würde, ihr mir fehlen würdet. Dass ich dann Sorgenmails erhalte ... ob wohl alles ok sei bei mir. Dass ich irgendwie unausgeglichen wäre.

GEGEN eine heutige Geschichte spricht ... eigentlich nur die Zeit. Ich darf - unter anderem - einen Einladungsbrief zum VIP-Einladungstermin Ende Februar entwerfen. Inklusive Organisation des roten Teppichs (echt jetzt!), den Lachsbrötchen und dem Champagner. Wo kriege ich Miet-Flûtes her?? Und Miet-Stehtischchen, rote Miet-Samttischtücher und mehrarmige Miet-Kerzenleuchter?
All die Montags-Telefonate entgegen nehmen und entsprechende Termine koordinieren, die Woche planen. Dies nebst noch hochpendeten Jahresabschlussarbeiten. Debitorenrechnungen schreiben, Kreditorenrechnungen bezahlen. Und erst die Arbeit für den Automobilsalon in Genf!!! Ganz abgesehen von all den ganz stinknormalen Bürtoarbeiten, die halt einfach so nebenher anfallen.

Bereits heute Morgen, unter der heissen Dusche stehend, habe ich mir diesbezügliche Gedanken gemacht. Hab hin und her überlegt. Soll ich die Pause um 09.00h dran geben?
Nein, das geht am Montag nicht. Da erzählt man sich vom vergangenen Wochenende und der Puls der einzelnen Menschen lässt sich am Besten spüren. Da kann ich meinen Antennen ausfahren und merke sofort, wenn irgendwo Bedarf an was-auch-immer ist. Also, die 09.00 Pause fällt schon mal flach.

Soll ich dann vielleicht am Mittag schreiben? Wobei ... der Kater hat mir gestern extra ganz sorgfältig und liebevoll einen Teller-to-go vorbereitet. Aus exklusiven Resten vom Abendessen: Filet im Teig, Broccoli und Möhrchen, feine Zitronentagliatelle mit selbstgemachter Champignonsosse.  Das kann ich ja nicht einfach so links liegen lassen. Alleine wenn ich jetzt davon schreibe, sammelt sich mir der Speichel im Mund und ich krieg Magenknurren.

Am Nachmittag habe ich keine Pause - das fällt also eh flach.

Vielleicht der Abend? Ne, kann ich knicken, heute Abend hab ich Selbsthilfegruppe. 18.00h geh ich aus der Bürotüre raus - und um 18.15h schreite ich zur Kliniktür rein. Vorausgesetzt, ich erwische das Tram und anschliessend den Bus. Und es hoffentlich reicht, am Bahnhof noch grad eben die Post in den Briefkasten zu werfen.

Am späten Abend vielleicht? Nö, dann bin ich so platt wie ne Flunder und will nur noch meine Ruhe. Einen kurzen Augenblick Füsse hochlegen, ein paar Minuten Restfilm schauen ...und dann ab in die Heja.

Heute wird das wohl nix.
Beim besten Willen nicht.
Sorry.
Aber ich bin trotzdem froh, dass ich euch an meinen weitreichenden Gedankengängen hab teilhaben lassen dürfen. Ich denke halt lieber MIT euch.
Dass war mir irgendwie wichtig. Und einfach auch, damit ihr wisst, warum ich heute vorhabe nix zu schreiben.
Falls jemand eine Lösung für mein Dilemma hat ...

... BITTE MELDEN!

Sonntag, 12. Februar 2012

DENTALE HYGIENE

Heute morgen bin ich erwacht, weil ich im Schlaf lachen musste.
So sehr lachen musste!
Als ich dann realisierte, weswegen ich gelacht habe, habe ich nicht mehr gelacht.

Habe mich dann
A) gewundert
B) geärgert ob mir selber
C) in die Analyse meines Traumes begeben
D) ... mit dem Endresultat, dass ich leicht zu verführen bin
E) was mich wiederum sehr geärgert hat, hatte ich doch bis anhin wahrhaftig an das Gegenteil geglaubt!


Es war Sonntag, 09.35h - und die Ernüchterung über mein inneres ICH drastisch.

Lasst mich erklären, die Situation, den enthüllenden Traum mal schildern:
Es war warm - nein heiss! (Wahrscheinlich hatte ich wieder mal dem Kater die Decke mitsamt Duvet geraubt und einen Mc Sternenzauber-Wrap aus mir gemacht). Ich befand mich in liegender Position, in einem unsagbar bequemen Liegestuhl, einen total passendenden Tange tragend (... na ja, vielleicht war das dann doch nicht ich?? ... ), in der einen Hand einen leckeren Fruchtdrink, die linke Hand winkte munter den Schwimmern zu.
Ah ja, vielleicht müsste ich noch erwähnen, dass der bequeme Liegestuhl sich auf Deck einer wahnsinns-super-tollen Jacht befand. Ganz exklusiv.

Jedenfalls trank ich da sehr entspannt dieses leckere Orangen-Ananas-Kokos-Gesöff, lupfte meinen Astralkörper aus der Liegeposition und jumpte - elegant, mit voller Körperspannung, ein Augenschmaus - als hätte ich noch nie in meinem Leben etwas anderes getan - in das kristallklare Hellblau dieses (mit Sicherheit) karibischen Meeres.

So weit. So gut.
Im Meere angekommen, hatte ich plötzlich Schwimmflossen an den Füssen, eine Sauerstoffflasche am Rücken und eine Taucherbrille auf meiner gebräunten Nase. Ich sah Nemo und all seine farbenfohen Kumpels, die wunderbarsten Tierchen schwammen um mich herum ... bis plötzlich ... dieser mördergrosse, unsagbar gefährlich aussehende weisse Hai auf mich zu schwamm.
Seine kalten Augen fixierten mich, mein kurzes, 50jähriges Leben ging mir nochmals in Sekundenschnelle durch meine Gedanken und dann war ich bereit. Bereit, mein Leben zu lassen.

Der miese, fiese, bösartige Kopf dieser Bestie kam immer näher - ich konnte schon seinen fauligen Atem riechen (...ah ja?...), er war nur noch eine Armlänge von mir weg ... als der Killer sein modriges Maul aufriss ... und mich mit einem stahlenden Hollywood-Gebiss anlächelte. Auf einem der Zähne stand, gut lesbar: Denta-Sticks. Und diese Zähne, schneeweiss und herrlich perlschimmernd, waren von einem Munde dekoriert, der mein eigener hätte sein können ... volle, eben erst mit schattierendem Permament-Make-Up ausgehübschter Mund.

Und genau in diesem Augenblick bin ich dann erwacht.
Lachend, nein - kreischend vor lauter Lachen.

Ich, ich! die von sich behauptet, für Werbung aller Art nicht im geringsten empfänglich zu sein, träume von Pedigree Denta-Sticks. Wo ich mich noch gerade gestern über diese blöde Werbung geärgert hatte.
Und während ich gestern Abend in der Küche werkelte, der Kater irgendwas vom Film "Der weisse Hai" erzählte. Vor dem zu Bett gehen immer schön darauf achten soll (sagt Frau Kosmetikerin), dass ich mir die Lippen immer noch doll mit Bepanthen einschmiere.
Neeeeeein - nehm ich alles doch nur so beiläufig auf. Habe ich gemeint. ICH bin ja die Herrin meiner Gedanken. Mein Unterbewusstsein hat dazu nur leise gekichert ... und mir anschliessend die Zähne gezeigt.



Mein lachender Hai hat übrigens in etwa so ausgesehen:

Nur waren die Lippen des Hai's in meinem Traum etwas ausgeprägter - und in einem leichten Brombeerfarbton und mit etwas Lippgloss, umrahmt.

Nein, ich bin heute nicht erreichbar.
Nein ...

... ICH MÖCHTE NICHT DARÜBER REDEN! :-)

Samstag, 11. Februar 2012

NAHKAMPF

Dass es im Moment schlotterig kalt ist - dies zu erwähnen ist überflüssig.
Ich habe mich hier in der VILLA KUNTERBUNT daran gewöhnt, dass es keine Bodenheizung gibt und auch sonst bei so eisigem Getue es gilt, einen Pulli mehr anzuziehen. Bei der Couch vor dem Fernseher liegen die zwei kuscheligsten Kuscheldecken überhaupt. Und ich mummle mich dann am Abend beim Filme schauen auch gerne ein - dazu brennen gefühlte 3'000'Kerzelein (ach ja, da fällt mir doch gerade ein, dass wieder mal ein Besuch im gelb/blauen Elchenhaus von Nöten ist .... Schaaaaaaatz .... Kaaaaater ...!!!) und mir ist dann trotz Arsch Popokälte herrlich wohlig.

Der Kater allerdings, der hat das Bibbern und Schlottern erfunden.
Sobald es kälter als  +25° Grad Celsius ist, befindet Kater, dass ER nicht für die Antarktis gemacht sei.
Ich kenn's ja mittlerweilen, kaufe ihm dann dicke Hüttenfinken - welche er aber nicht anzieht, die sind so wollig! Kaufe ihm einen schönen Norwegerpulli - welchen er nicht anzieht, der ist so dick gestrickt! Kaufe ihm einen kuscheligen Bademantel - welchen er nicht anzieht, weil Bademäntel unmännlich sind.
Na ja, vielleicht hätte ich ihn nicht in Violett kaufen sollen. Der nächste wird schwarz sein. Mit schwarzen Borten. Und hinten auf den Rücken lassen ich "MANN" sticken. Ne - nicht sticken, ich lasse es mit Nieten schreiben.
Ok?

Dann eben die Nächte. Ich habe euch schon diese Woche von der einen Nacht erzählt. Diese coole Story, im wahrsten Sinne des Wortes, schien in Bloggerkreisen für eine gewisse Erheiterung zu sorgen. :-)
Dann darf ich vielleicht die kleine Begebenheit von heute Morgen dieser einen Geschichte zufügen.

Ich erwache ... Draussen ist es schon hell ... ich räkle, ich seufze, ich kratz alle Kraft zusammen, meine Äugelein zu öffnen. *KLAPP*.
Und schaue direkt in 2 andere, blaue Äugelein. Wenn ich mich jetzt so daran zurück erinnere, dann meine ich eine leichte, glitzernde Eisschicht auf den kleinen Pupillen gesehen zu haben.
Tja, im Schlafzimmer haben wir nie wirklich warm - wir schlafen besser bei etwas kühleren Temperaturen. Aber also nicht ihr denkt, dass es Wölkchen macht beim Atmen - Gott nein! Behüte! Aber es ist sicherlich auch nicht wirklich viel mehr als 17 Grad da drin. Die Heizung steht bei 2 von 5.
Jedenfalls blickte ich in diese 2 Augen. Welche mich irgendwie so ein bisschen grenzwertig im Ausdruck betrachteten.

ICH: "Ohhh - hallo Katerchen - guten Morgen!!!" *SCHMATZ-UMARM-MICH-AN-IHN-DRÜCK*
ER: *SCHMATZ-ZURÜCK*, ansonsten im Gesamtausdruck bissi unentspannt wirkend.
ICH: "Gut geschlafen?"
ER: "Na ja ...."
ICH: "Wie schläft man mit na ja?"
ER: "Ich habe davon geträumt, dass ich am Südpol sei, es megakalt sei - und überall hatte es Eisbären"
ICH: "Kann gar nicht sein!"
ER: "Und ob!!" *DIE-STIMME-LEICHT-ERHOBEN*
ICH: "Nö. Eisbären gibt es keine am Südpol"
ER: *AUGENROLLEN*
ICH: "Waren es vielleicht Pinguine? Die hat es massenhaft am Südpol!"
ER: *STIMMLAGE-BEDROHLICH-TIEF* "Doch, es waren EISBÄREN!"
ICH: "Dann warst Du am Nordpol! Schön! Und wie war es da?"
ER: "Eiskalt!!!!!!!!!"
ICH: "Und warum träumst Du dann nicht vielleicht ... von Rhodos?" *LOCKER-FLOCKIG-GRINSEND*
ER: *VERLUST-DER-CONTENANCE* "Weil ich schier erforen bin, weil DU Dich wieder mal wie eine Döner erst in die Wolldecke und dann auch noch in das Duvet eingewickelt hast!!! Und ich keine Chance hatte, auch nur ein Fitzelchen wärmendes Irgendetwas zu erhaschen!"
ICH: "Döner finde ich jetzt kein schöner Vergleich - könnten wir was anderes zu mir sagen?"
ER: *IRGENDWIE-BEDROHLICH*: "Roulade, Frühlingsrolle, Biscuitrolle ... ist mir doch egal! Ich hatte sooooo kalt!!! Und Du gabst nix frei!"

Wir schlafen nämlich - wie ich es immer so gerne benenne ROMANTISCH. Was so viel heisst, wie: unter einer Decke. Wir mögen das, ist einfach schöner. Liebevoller. Näher. Und wärmer.
Meistens. Bis auf ein paar unrühmliche Ausnahmen ...

Ich habe mich dann ganz unauffällig aus der Rouladenposition gerollt und ganz ganz sachte und mit ganz ganz viel Liebe einen Zipfel  Decke schier unmerklich über seine zitternden Beine gelegt. Ach der Arme. Wo ich doch so schön warm hatte ...

Katerchen musste dann aber so oder so aus dem Bette - unter die heisse Dusche. Er hat nämlich heute Kegelturnier. Gerade eben hat er angerufen und vermeldet, dass es im Clubhaus so was von unterirdisch kalt sei - von der Bahn gar nicht zu sprechen. Dass sie die Kugeln sogar auf dem Radiator vorwärmen müssen, weil diese eiskalten Dinger sonst schier in der Hand kleben bleiben.
Oje. So ein armer Mann aber auch.
Ich werde heute ...

... GANZ GANZ LIEB ZU IHM SEIN! VERSPROCHEN!

Freitag, 10. Februar 2012

GUTEN MORGEN FAMILIE SPAM

Noch kein einziges Wort geschrieben - und schon stecke ich in Schwierigkeiten.
Wie um alles in der Welt redet man so unhöflich wie möglich aber so höflich wie nötig Herrn und Frau inklusive Kindern SPAM an?
Guten Morgen Familie Spam - ach, ich weiss nicht ...
Werte Familie Spam - nö, geht nicht.
Sehr geehrte Familie Spam - schon gar nicht!
Hallo Familie Spam - na ja, vielleicht das.

Aber eigentlich wäre mir nach laut-deftigem "VER**** EUCH!" - und so gar nicht nach Konversation. Aber als (menschen-)freundliches, lösungsorientiertes, vernünftiges (hier allerdings scheiden sich die Ansichten) und kommunikatives Menschenkind, probiere es erst mal so.

Also, nochmals von vorne:

Hallo Familie Spam
Grundsätzlich freue ich mich ja über alle Kommentare in meinem Blog. All die lieben, netten, hilfreichen, lustigen oder was auch immer Kommentare - hach, ich sauge Sie in mich auf. Nix lieber als das! Dermassen energievoll das Ganze - und so kalorienarm gleichzeitig!
Tja ... und irgendwann vor ca. 2 Wochen haben SIE mich gefunden. Sie und ihre ganze Mischpoke, ihr Clan, ihre Mafia ... ach, mir kommen nur so sehr despektierliche Dinge in den Sinn, welche ich ungern hier posten wollte. Ihr wisst ja, ich bin gut erzogen. Aber momentan sehr nahe daran, dies zu vergessen! Ich verliere grad zunehmend die Contenance.

Zurück zu Ihnen, Familie Spam. Also, sie haben mich gefunden. Und seither müllen Sie ihre unwerten Kommentare in meinen für mich sehr wertvollen Blog. Ich finde, das geht gar nicht!
Wissen Sie, Familie Spam, wenn es wenigsten Dinge wären, welche ich toll finden würde. Aber nein, sie hauen oftmals Geschreibsel rein - da kann ich nicht mal identifizieren, welche Sprache Sie sprechen. Geschweige denn, worum es geht. Ab und zu schreiben Sie mir aber auch englisch, selten deutsch. Aber immer solchen Schrott!
Jeden Morgen muss ich erst mal meinen gefüllten Spamfilter löschen - weil SIE, während ICH schlief, schon wieder solchen Mist in meinem Blog verteilt haben.
Find ich doof.

Ganz doll doof sogar - weil bis anhin kann man in meinem Blog einfach mal so locker-flockig einen Kommentar hinterlassen. Ohne dass man dazu noch was eingeben muss, ohne dass ich es zuerst lese und dann erst freischalte. Ich wollte das nämlich immer möglichst einfach haben und möglichst zugänglich. Gerade weil ich so wenig Zeit habe, habe ich mich einfach darauf verlassen, dass das so ok ist und ich den Menschen vertrauen kann. Was ich wirklich auch ALLEN kann, nur IHNEN nicht, Familie Spam.

Vielleicht zum besseren Verständnis, damit sie aufhören mich zu bombardieren, damit sie merken, dass es sinnlos ist und ich nie nie nie im Leben (und meine Leser auch nicht), auf einen ihrer Links klicke:

- Ich habe keine Errektionsprobleme. Nein, wirklich nicht. Glauben Sie mir doch!
- Und nein, ich will weder eine russische, noch eine polnische, noch eine rumänische ... noch irgendwelche Frau heiraten. Das hatte ich noch nie im Sinn.
- Ihre Extrem-Pornos können Sie sich genau da ... und damit meine GENAU DA! ... hinstecken! Aber bitte ... BITTEEE ... lassen SIE mich damit in Frieden!
- Nein, Computerprogramme die im Handel Hunterte von Euros kosten, will ich auch von Ihnen nicht für 5 Euro. Aus Prinzip nicht.
- Wie kommen Sie darauf, dass ich eine Glatze habe? Also ich kann Ihnen gerne mal die Telefonnummer meiner Frisöse Fabienne angeben. Fragen Sie da mal nach! Alle 4 Woche muss Fabi mir mit dieser Haifischzähne-Schere meine X-Millionen Haare ausdünnen. Ich habe viel zu viel davon! Und da kommen Sie und wollen mir Anti-Glatzen-Pillen und Crèmes verkaufen? Bei Ihnen piept es wohl!
- Vielleicht haben Sie die Freundlichkeit, mir zu erklären, was ICH mit einer Penisverlängerung soll? Ich finde meine Stupsnase niedlich und würde da nieeeeee was machen lassen. Sie müssen da was falsch verstanden haben.
- Ich finde es zwar wirklich mega-traurig, dass Ihre Grossmutter gerade in so einem kalten Winter obdachlos geworden ist und dringend Geld für eine Wohnung braucht. Aber hören Sie mal - wir ... also der Herr Kater und ich ... sind im November umgezogen - und das war teuer! Sie wissen ja, das ganze Drum und Dran. Und ich kann mich somit NICHT an der Kosten für Miete und Heizöl und Lebensmittel  für Ihre Frau Grossmutter beteiligen. Liegt glattweg nicht drin.
- Poker spielen ist so gar nicht mein Ding. Ich will in keine Spielergemeinschaft! Ich will in kein virtuelles Casino! Ich wil nicht! Nein! Nein! Nein!
- Einen Geldtransfer von 25 Millionen Dollars auf eine Schweizer Nümmerlikonto von 25 Millionen Dollars wollen Sie mir anbieten? Und 50% davon darf ich dann behalten? Ich weiss nicht genau warum ... aber irgendwie habe ich dabei ein ungutes Gefühl dabei. Sie verstehen ...
- Was geht Sie mein Gewicht an? Ok, ich habe zugegebenermassen eine sogannte Walfisch-Taille. Aber das ist schon ok so. Und 20 Kilo in einer Woche will ich eh nicht abnehmen. Übrigens ... seit ich die Schilddrüsenmedikamente nehme, geht es irgendwie ganz automatisch runter. Mit mein Gewicht. Also, lassen Sie ich damit bloss in Frieden!

Ergo, Familie Spam. Ich bin total gefrustet wegen Ihnen. Sie verstehen? Können wir nicht einfach so verbleiben, wie wir es vorher Jahre gehalten haben? Sie lassen mich in Ruhe und ich lasse Sie in Ruhe?
Eine Woche lasse ich Ihnen jetzt noch Zeit Ihren Schwachsinn wegzupacken. Zu verduften. Auf nimmerwiederlesen! Ich weiss, meine Chancen auf Wunscherfüllung stehen schlecht. Man hört, dass Sie sehr ignorant auf solche Zeilen reagieren. Um nicht zu sagen - es geht Ihnen am Allerwertesten vorbei.

In diesem Falle wissen meine Leser jetzt dann aber wenigstens, WIESO ich wahrscheinlich bald die Kommentare mit Kennwortabfrage einschalten muss.

SORRY!

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