Heute kann ich von einem "Aufsteller" berichten!
Schön!
Ihr wisst noch ... die Frau Zimtzicke vom Amt, welche dem Kater die Förderung einfach mal so wegnahm - und gleichzeitig eine Busse gegen ihn aussprach, in immenser Höhe. Und wenn ich immense Höhe sage, dann geht es um viele viele tausend Franken. Eben mal streichen, aus an den Haaren herbeigezogenen Gründen. 30 Tagessätze Arbeitslosengeld. Das ist viiiiiiel! Und das war soooo ungerecht! Nichts wahr von den Vorwürfen.
Erinnert ihr euch noch, es war Freitag vor 2 Wochen als ich 6 Stunden lang einen letztendlich 8-seitigen Brief verfasste, eine Einsprache, eine Stellungnahme - an das Amt, gegen Frau Zimtzicke. Dieser Brief war ... flammend, leidenschaftlich, empört, fordernd, glasklar, anschuldigend, aufdeckend, sich erklärend.
2 Dinge passieren mit solchen Briefen:
A) Sie kommen an die oder den RICHTIGE/N, werden wahr genommen als das was sie sind: Eine schonungslose Stellungnahme mit Fakten die nicht schön sind - eigentlich genau der Stelle an den Karren fahren von der man zu einem guten Teil abhängig ist ... und nebenbei diversen Menschen die Hosen runterlassend. Aber wenn es Wahrheiten sind, dürfen diese gesagt werden - und werden gehört!
B) Sie kommen an die oder den FALSCHEN, werden wahr genommen als das was man ihnen nachsagen kann: eine Frechheit, ein Rundumschlag, Ausreden.
Selber schuld - man soll bekanntlich die Hand welche einem füttert nicht beissen ...
Aber in solchen Momenten muss man - zumindest aus meiner Sicht - sich selber vertreten, so wie man ist. So wie man fühlt. Da hat nebst alles Sachlichkeit auch ganz viel am Emotionalitäten Platz ... und davon habe ich genug. In prägnante Worte geschliffen macht das entweder grossen Eindruck - oder schreckt sowas von ab. Das ist das Risiko an der Sache. Und ... ehrlich gesagt ... ich habe damit gerechnet, zu viel Risiko damit eingegangen zu sein.
Der Brief war heftig, der brannte in den Händen, der flammte, züngelte heiss. Zu verlieren gab es letztendlich nix mehr. Der Karren war eh im Dreck.
Wir konnten nur gewinnen - der Kater konnte nur gewinnen.
Heute klingelte der Briefträger. Ich wusste gleich ... Amt! Zimtzicke! Entscheid! Ich zitterte als ich unterschreiben musste. Ich hatte weiche Knie die Treppe rauf. Der Kater hatte Schweisstropfen auf der Stirn und zitterte nicht minder. Dann öffnete er das dicke Kuvert. Las. 3 Seiten. Sagte nix. Ich stand da und fixierte ihn mit meinem Blick, irgendeine Regung erhaschend. Mann!!!!
Dann hob er den Blick vom Brief zu mir, sagte nix ... und dann kam sein DAUMEN HOCH Zeichen.
All unseren Erklärungen, unseren Ausführungen wurde statt gegeben. Damit die Frau Zimtzicke nicht nebst dem Gesichtsverlust auch noch ohne Hosen dasteht, wurde pro Forma 2 Tage Sanktion "verhängt" (anstatt 30!). Ganz klar reine Formsache. Damit können wir prima leben.
Irgendwie habe ich den Glauben an diese Institution wieder ein bisschen gefunden. Da hat es DOCH NOCH Menschen mit Verstand. Und einem Sinn für Gerechtigkeit.
Gut - die Lehrstelle kann uns dieser Entscheid nicht mehr zurück geben. Aber wir finden ne Neue! Jawoll! Aber es ist etwas wieder hergestellt, eine Art von gerechtem Handeln. Nicht Bananen-Republik-Kaugummi-Gesetze wo Jede/r einfach werkeln kann wie sie/ er das möchte.
Die übergeordnete Stelle übernimmt nicht einfach, die denken eigenständig.
Das versöhnt mich so ein wenig.
Die Verhandlungsbasis mit Frau Zimtzicke ist nun eine ganz andere. Jetzt ist es klar.
Ist doch schon mal was!
Was bin ich froh, Leute.
HEUTE WIRD EIN GUTER TAG!
GANZ BESTIMMT!
Freitag, 5. August 2011
Donnerstag, 4. August 2011
PRIMA BALLERINA!
Erst mal habe ich heute wiederum die groooosssssse Freude, einen neuen Stern am Geschichtenhimmel begrüssen zu dürfen. Hallo und herzlichst WILLKOMMEN E.T., schön bist Du da! Ich wünsche Dir viel Spass und Kurzweile in den kleinen und grossen Geschichten meines manchmal chaotischen Lebens.
Ich freue mich über Dich!
Und nun zur Hauptperson des heutigen Tages ...
... es ist Fräulein Chloé-Louanne-Camille de Wattenwyl. Ich habe sie vorgestern Abend kennen gelernt. Wir waren grad am Abendessen auf dem Balkon, als sie sich zu uns gesellte, sich als Primaballerina vorstellte und auch gleich mit Ihren Darbietungen begann.
Chloé-Louanne-Camille ist eine schwarze Schönheit. Die Beine rank und schlank, dafür in der Taille eher ein bisschen gedungen-pummlig, nicht wirklich zur Wespe verjüngt in diesem Körperabschnitt.
Eigentlich erstaunlich für eine Balleteuse.
Erinnerte mich ein bisschen an mich - wollte ich doch mit 4 auch so dringend und überaus gerne ins Ballett - um unbedingt bei der jährlichen Aufführung des Kinderballetts mitzumachen. Meine Eltern hatten aber wohl die Berfürchtung, dass ich dann da immer bloss die Hummel, wahlweise das Baby-Hippo spielen müsste ... und haben mich dann in die für mich stinklangweilige rythmische Gymastik geschickt.
Nach 3 Monaten habe ich mich mittels Einnässen 10 Minuten vor dem Unterricht verweigert - und ab da und die nächsten 20 Jahre haute ich Filzbälle auf Tennisplätzen.
Der Rede kurzer Sinn: Chloé-Louanne-Camille zappelte uns den schwarzen Schwan als wäre es ihr letzter Tanz. Mit Hingabe, Würde, Ehrgeiz und filigraner Eleganz. Sohn Florian ass dazu gemischten Salat mit Poultstreifen, ich Aprikosen und der Kater Bündner Fleisch mit Gurken.
Wir liessen uns verführen in die Welt der Kunst und applaudierten.
Florian befand, dass so eine Vorführung der Welt nie und nimmer verschlossen und vorenthalten bleiben dürfe und bannte den kunstvollen Augenblick auf Handy.
Ich habe nun die Freude, euch teilhaben zu lassen - an den Endlospirouetten von Chloé-Louanne-Camille.
Viel Vergnügen! Und bitte den Applaus danach nicht vergessen!!
Ich freue mich über Dich!
Und nun zur Hauptperson des heutigen Tages ...
... es ist Fräulein Chloé-Louanne-Camille de Wattenwyl. Ich habe sie vorgestern Abend kennen gelernt. Wir waren grad am Abendessen auf dem Balkon, als sie sich zu uns gesellte, sich als Primaballerina vorstellte und auch gleich mit Ihren Darbietungen begann.
Chloé-Louanne-Camille ist eine schwarze Schönheit. Die Beine rank und schlank, dafür in der Taille eher ein bisschen gedungen-pummlig, nicht wirklich zur Wespe verjüngt in diesem Körperabschnitt.
Eigentlich erstaunlich für eine Balleteuse.
Erinnerte mich ein bisschen an mich - wollte ich doch mit 4 auch so dringend und überaus gerne ins Ballett - um unbedingt bei der jährlichen Aufführung des Kinderballetts mitzumachen. Meine Eltern hatten aber wohl die Berfürchtung, dass ich dann da immer bloss die Hummel, wahlweise das Baby-Hippo spielen müsste ... und haben mich dann in die für mich stinklangweilige rythmische Gymastik geschickt.
Nach 3 Monaten habe ich mich mittels Einnässen 10 Minuten vor dem Unterricht verweigert - und ab da und die nächsten 20 Jahre haute ich Filzbälle auf Tennisplätzen.
Der Rede kurzer Sinn: Chloé-Louanne-Camille zappelte uns den schwarzen Schwan als wäre es ihr letzter Tanz. Mit Hingabe, Würde, Ehrgeiz und filigraner Eleganz. Sohn Florian ass dazu gemischten Salat mit Poultstreifen, ich Aprikosen und der Kater Bündner Fleisch mit Gurken.
Wir liessen uns verführen in die Welt der Kunst und applaudierten.
Florian befand, dass so eine Vorführung der Welt nie und nimmer verschlossen und vorenthalten bleiben dürfe und bannte den kunstvollen Augenblick auf Handy.
Ich habe nun die Freude, euch teilhaben zu lassen - an den Endlospirouetten von Chloé-Louanne-Camille.
Viel Vergnügen! Und bitte den Applaus danach nicht vergessen!!
Irgendwann hat es Chloé-Louanne-Camille dann aber wohl ein bisschen übertrieben - nach 10 Minuten Pirouette in immer die gleiche Richtung war ihr dann schwindelig. Und übel. Ich hab noch nie eine Fliege k***** sehen, aber ich glaube, sie hat.
Jedenfalls ist sie dann nach links gekippt und blieb zappelnd liegen.
Florian hat sie in den Blumenkasten gebettet. Gestern Morgen lag sie da nicht mehr. Ist wahrscheinlich weiter auf Tour gegangen. So ein Stress aber auch!
Das haben mir aber schon meine Eltern gesagt - und ich glaube, in dieser Sache hatten sie Recht:
Eine Primaballerina ...
.... HAT ES NICHT LEICHT!
Mittwoch, 3. August 2011
MONEY MONEY MONEY
Was bin ich manchmal doof!
(Leute ... ich sehe vor meinem inneren Auge das Gegrinse und Genicke!) :-)
Das Geld liegt förmlich auf der der Strasse, beziehungweise im Glasfaserkabel des Compis und ich merke es nicht einmal!
Gestern hat mir ja die gute Alberta geschrieben und mich endlich in das geheime Geheimnis eingeweiht, wie man in 14 Tagen 30kg abnimmt. Ich sag nur: Lida Dai Dai Hua! - meine gestrige Geschichte erklärt es detailliert.
Aber Alberta ist eine wirklich Liebe - sie hat es mir üüüberhaupt nicht übel genommen, dass ich sie in den Spam-Ordner verschoben habe. Im Gegenteil! Sie hat mich aus lauter Sympathie einem Freund weiterempfohlen. Und heute hat er mir dann geschrieben - Herr Hiu Hyang T. (Name der Redaktion bekannt), schenkte mir sein Vertrauen, erzählte mir seine Geschichte und machte mich reich.
Also beinahe.
Viel gefehlt hat nicht.
Herr Hiu Hyang T. ist - man stelle es sich vor - oberster Boss aller Oberbossen der grössten aller grossen Grossbanken in China. Aber er, er ist dabei Mensch geblieben, kümmert sich um die Belange Anderer - er ist einfach wunderbar!
Da verstarb kürzlich einer seiner Kunden. Einer der reichsten aller reichen Kunden. Und hinterliess ... man setze sich jetzt besser ... mehr als 18 Millionen Doller. Und weil der bemittleidenswerte Verstorbene weder ein Testament hinterlassen, noch Familie und Anverwandte hat - fällt nun das ganze schöne Geld dem Staate zu! Also falls ...
... falls es Herrn Hiu Hyang T. nicht gelingt, dies zu umgehen. Herr Hiu Hyang will nämlich, dass dieser Batzen Waisenhäusern, Tierheimen und anderen wohltätigen Institutionen zu Gute kommt.
Herr H.H. ist einfach bewundernwert! Ein Gutmensch - schon wieder!
Gestern Alberta, heute H.H. - was habe ich für ein Glück!
Jedenfalls hat H.H. nun einen Plan, einen ganz geheimen - und ich dürfte das wohl hier gar nicht erzählen. Aber da es ja unter uns bleibt, tue ich es trotzdem: Also Freunde, Herr H.H. hat seinerseits einen guten Freund, der mich sozusagen stellvertretend für den eben Verblichenen adoptiert. Und somit wäre dann ICH die rechtmässige Erbin des über 18 Millionen Dollar! LECKER!
Aber 9 Mio. Dollar müsste ich dann dem Herrn H.H. für die Spenden geben - und was übrig bleibt, also 9 Mio. Dollar und ein paar Zerquetschte, darf ich für die Umtriebe behalten!
HURRA! Stimmt mit ein, in meine Freudenbezeugungen!
Und ich Doofi schuftete bis heute Tag für Tag, 5 Tage in der Woche für läppische paar Fränkli ... ich darf nicht dran denken. Wo die Dollars doch förmlich in Reichweite bereits zu riechen sind!
Wollte dann Herrn H.H. sofort zurück schreiben. Ihm alle die gewünschten Angaben von mir machen, damit wir die Adoption ultimativ in die Wege leiten können und ich dann endlich gnadenlos shoppen gehen kann.
Aber ich befürchte - das fällt ins Wasser. Die Rückantwort-Mail-Addi zeigt nämlich ERROR.
Und das jetzt! Wo ich grad dran war Millionärin zu werden!
Wie ich aber Alberta kenne, wird sie mich nicht vergessen und weiteren Freunden meine Adresse zukommen lassen. Ich freue mich schon auf morgen - da habe ich dann sicher wieder Post!
Was es wohl morgen sein wird?
PENISVERLÄNGERUNG?
(Leute ... ich sehe vor meinem inneren Auge das Gegrinse und Genicke!) :-)
Das Geld liegt förmlich auf der der Strasse, beziehungweise im Glasfaserkabel des Compis und ich merke es nicht einmal!
Gestern hat mir ja die gute Alberta geschrieben und mich endlich in das geheime Geheimnis eingeweiht, wie man in 14 Tagen 30kg abnimmt. Ich sag nur: Lida Dai Dai Hua! - meine gestrige Geschichte erklärt es detailliert.
Aber Alberta ist eine wirklich Liebe - sie hat es mir üüüberhaupt nicht übel genommen, dass ich sie in den Spam-Ordner verschoben habe. Im Gegenteil! Sie hat mich aus lauter Sympathie einem Freund weiterempfohlen. Und heute hat er mir dann geschrieben - Herr Hiu Hyang T. (Name der Redaktion bekannt), schenkte mir sein Vertrauen, erzählte mir seine Geschichte und machte mich reich.
Also beinahe.
Viel gefehlt hat nicht.
Herr Hiu Hyang T. ist - man stelle es sich vor - oberster Boss aller Oberbossen der grössten aller grossen Grossbanken in China. Aber er, er ist dabei Mensch geblieben, kümmert sich um die Belange Anderer - er ist einfach wunderbar!
Da verstarb kürzlich einer seiner Kunden. Einer der reichsten aller reichen Kunden. Und hinterliess ... man setze sich jetzt besser ... mehr als 18 Millionen Doller. Und weil der bemittleidenswerte Verstorbene weder ein Testament hinterlassen, noch Familie und Anverwandte hat - fällt nun das ganze schöne Geld dem Staate zu! Also falls ...
... falls es Herrn Hiu Hyang T. nicht gelingt, dies zu umgehen. Herr Hiu Hyang will nämlich, dass dieser Batzen Waisenhäusern, Tierheimen und anderen wohltätigen Institutionen zu Gute kommt.
Herr H.H. ist einfach bewundernwert! Ein Gutmensch - schon wieder!
Gestern Alberta, heute H.H. - was habe ich für ein Glück!
Jedenfalls hat H.H. nun einen Plan, einen ganz geheimen - und ich dürfte das wohl hier gar nicht erzählen. Aber da es ja unter uns bleibt, tue ich es trotzdem: Also Freunde, Herr H.H. hat seinerseits einen guten Freund, der mich sozusagen stellvertretend für den eben Verblichenen adoptiert. Und somit wäre dann ICH die rechtmässige Erbin des über 18 Millionen Dollar! LECKER!
HURRA! Stimmt mit ein, in meine Freudenbezeugungen!
Und ich Doofi schuftete bis heute Tag für Tag, 5 Tage in der Woche für läppische paar Fränkli ... ich darf nicht dran denken. Wo die Dollars doch förmlich in Reichweite bereits zu riechen sind!
Wollte dann Herrn H.H. sofort zurück schreiben. Ihm alle die gewünschten Angaben von mir machen, damit wir die Adoption ultimativ in die Wege leiten können und ich dann endlich gnadenlos shoppen gehen kann.
Aber ich befürchte - das fällt ins Wasser. Die Rückantwort-Mail-Addi zeigt nämlich ERROR.
Und das jetzt! Wo ich grad dran war Millionärin zu werden!
Wie ich aber Alberta kenne, wird sie mich nicht vergessen und weiteren Freunden meine Adresse zukommen lassen. Ich freue mich schon auf morgen - da habe ich dann sicher wieder Post!
Was es wohl morgen sein wird?
PENISVERLÄNGERUNG?
Dienstag, 2. August 2011
LIDA DAI DAI HUA
Erst mal - herzlichst WILLKOMMEN, liebe AURUM AURIKEL! Schön, hast Du meinen Sternenhimmel gefunden - fühle Dich wohl hier, in den kleinen und grossen Geschichten meines manchmal chaotischen Lebens. Ich freue mich sehr über Dich, als neuen Stern!
Aber nun zu Alberta Meier.
Alberta Meier hat mir heute geschrieben.
Auf mein Büromailkonto hat die geschrieben ... von wo Du mich wohl kennt?
Jedenfall muss sie mich kennen! Denn die wusste konkret, dass ich demnächst in die Ferien fliege und keine Bikinifigur habe.
Die gute Alberta ... schon ihr Name alleine garantiert für Vertrauen. Meier sowieso. Schweizerischer geht gar nicht! Und dass sie sich um mich so kümmert - was für gute Menschen es doch gibt!
Allerdings macht es mich ein wenig stutzig - einen Hauch misstrauisch, dass Alberta mir schreibt, mir würden die täglichen Blicke in der Spiegel grossen Kummer bereiten, ich ständig dran denken würde, was ich alles nicht essen dürfe und dass ich meine täglichen Sit-Ups (während meiner Schulzeit hat man dem noch Rumpfbeugen gesagt) und dergleichen nicht vergessen dürfe.
Hä?
Liebe Alberta - Du scheinst mich zu verwechseln ... das muss ein ganz anderes Fränzi Sternenzauber sein, welches Du meinst. Sorry, wrong number!
Weisst Du, Alberta-Mädchen, ich geh gerne am Spiegel vorbei, schaue rein und lächle mich an. Strahlend. Weil ich mich gut finde. Ok - Du hast ja recht, die Jeans von Victoria Beckham würde ich wahrscheinlich grad mal eben über den grossen Zeh gestülpt kriegen - und dann wär fertig lustig.
Aber - Alberta - ob Du es glaubst oder nicht, ich find V.B. potthässlich. Da gefalle ich mir mindestens tausend Mal besser! Miiiindestens!
Und ... wie um Himmels Willen kommst Du drauf, dass ich ständig dran denken würde was ich nicht essen dürfe? Alberta! Liebe! Ich esse gerne - und ich esse was ich gerne mag. Ich mag gesundes, leckeres Essen - darauf freue ich mich dann auch. Ich habe mir noch nie gedacht, dass ich was nicht essen dürfte.
Wie komst Du denn auf so was?
Dann die Sit-Ups ... tztztz ... sorry, aber daran verschwende ich nicht einen einzigen Gedanken! Ich nehm die Treppe, auch wenn es einen Lift hat. Ich geh oft zu Fuss in die Stadt und bin auch sonst ein aktiver Mensch. Aber Sit-Ups? Nö. An die denke ich jetzt wahrlich nicht.
Alberta, kennst Du mich wirklich? Jetzt mal ehrlich!
LIDA DAI DAI HUA solle ich nun also essen. Sagst Du.
Oder kauen? Oder trinken? Oder einmassieren? Oder während dem Schlaf auf die sogenannten Problemzonen oder wahlweise unters Kopfkissen legen? Oral einnehmen? Intravenös einflössen? Rektal rein schieben? Keine Ahnung! Weisst Du, Alberta, ich bin in solchen Sachen etwas unbedarft!
LIDA DAI DAI HUA tönt für mich aber irgendwie so zähflüssig. Versetzt mit kleinen Stacheln. So harzig. So unverdaulich. Irgendwie nicht fein. Findest Du nicht auch, liebe Alberta? Du sagst, es sei 100% pflanzlich und das Fett würde nur so schmelzen?! Boah ... das gibt aber ne ganz gewaltige Sauerei!
Stell Dir das mal bildlich vor - ich lieg im Bett und LIDA DAI DAI HUA beginnt zu wirken. 2 kg weniger in einer Nacht. Und die ganze Suppe verteilt auf Laken und Matratze! *WÄHHHH!* In 14 Tagen kann ich bis zu 30kg abnehmen und flutsche dann in die Jeans von V.B. wie ein Baby aus den Geburtskanal - sagst Du.
Wenn ich mich da an die Zangengeburt von Sohn Nummer 1 erinnere ...!
Alberta! Du solltest mich besser kennen! Wenn ich 30kg abnehme, dann kann ich vielleicht - ich sag vielleicht - den einen Arm in das Jeansbein von V.B. strecken. Aber nur, wenn es nicht grad 2 Tage vor meiner Mens ist und ich wieder mal Wassereinlagerungen habe.
Liebe Alberta, ich glaube, wir lassen das. Besser so.
Ich werde nie eine V.B. - und weisst Du was: Ich will auch nie eine V.B. werden! Ich mag das Fränzi Sternenzauber mit all ihren Kurven.
Falls Du mehr darüber wissen möchtest - ich erkläre es Dir gerne! Treffen wir uns doch einfach mal ...
... ICH KENN DA EIN TOLLES RESTAURANT!
Aber nun zu Alberta Meier.
Alberta Meier hat mir heute geschrieben.
Auf mein Büromailkonto hat die geschrieben ... von wo Du mich wohl kennt?
Jedenfall muss sie mich kennen! Denn die wusste konkret, dass ich demnächst in die Ferien fliege und keine Bikinifigur habe.
Die gute Alberta ... schon ihr Name alleine garantiert für Vertrauen. Meier sowieso. Schweizerischer geht gar nicht! Und dass sie sich um mich so kümmert - was für gute Menschen es doch gibt!
Allerdings macht es mich ein wenig stutzig - einen Hauch misstrauisch, dass Alberta mir schreibt, mir würden die täglichen Blicke in der Spiegel grossen Kummer bereiten, ich ständig dran denken würde, was ich alles nicht essen dürfe und dass ich meine täglichen Sit-Ups (während meiner Schulzeit hat man dem noch Rumpfbeugen gesagt) und dergleichen nicht vergessen dürfe.
Hä?
Liebe Alberta - Du scheinst mich zu verwechseln ... das muss ein ganz anderes Fränzi Sternenzauber sein, welches Du meinst. Sorry, wrong number!
Weisst Du, Alberta-Mädchen, ich geh gerne am Spiegel vorbei, schaue rein und lächle mich an. Strahlend. Weil ich mich gut finde. Ok - Du hast ja recht, die Jeans von Victoria Beckham würde ich wahrscheinlich grad mal eben über den grossen Zeh gestülpt kriegen - und dann wär fertig lustig.
Aber - Alberta - ob Du es glaubst oder nicht, ich find V.B. potthässlich. Da gefalle ich mir mindestens tausend Mal besser! Miiiindestens!
Und ... wie um Himmels Willen kommst Du drauf, dass ich ständig dran denken würde was ich nicht essen dürfe? Alberta! Liebe! Ich esse gerne - und ich esse was ich gerne mag. Ich mag gesundes, leckeres Essen - darauf freue ich mich dann auch. Ich habe mir noch nie gedacht, dass ich was nicht essen dürfte.
Wie komst Du denn auf so was?
Dann die Sit-Ups ... tztztz ... sorry, aber daran verschwende ich nicht einen einzigen Gedanken! Ich nehm die Treppe, auch wenn es einen Lift hat. Ich geh oft zu Fuss in die Stadt und bin auch sonst ein aktiver Mensch. Aber Sit-Ups? Nö. An die denke ich jetzt wahrlich nicht.
Alberta, kennst Du mich wirklich? Jetzt mal ehrlich!
LIDA DAI DAI HUA solle ich nun also essen. Sagst Du.
Oder kauen? Oder trinken? Oder einmassieren? Oder während dem Schlaf auf die sogenannten Problemzonen oder wahlweise unters Kopfkissen legen? Oral einnehmen? Intravenös einflössen? Rektal rein schieben? Keine Ahnung! Weisst Du, Alberta, ich bin in solchen Sachen etwas unbedarft!
LIDA DAI DAI HUA tönt für mich aber irgendwie so zähflüssig. Versetzt mit kleinen Stacheln. So harzig. So unverdaulich. Irgendwie nicht fein. Findest Du nicht auch, liebe Alberta? Du sagst, es sei 100% pflanzlich und das Fett würde nur so schmelzen?! Boah ... das gibt aber ne ganz gewaltige Sauerei!
Stell Dir das mal bildlich vor - ich lieg im Bett und LIDA DAI DAI HUA beginnt zu wirken. 2 kg weniger in einer Nacht. Und die ganze Suppe verteilt auf Laken und Matratze! *WÄHHHH!* In 14 Tagen kann ich bis zu 30kg abnehmen und flutsche dann in die Jeans von V.B. wie ein Baby aus den Geburtskanal - sagst Du.
Wenn ich mich da an die Zangengeburt von Sohn Nummer 1 erinnere ...!
Alberta! Du solltest mich besser kennen! Wenn ich 30kg abnehme, dann kann ich vielleicht - ich sag vielleicht - den einen Arm in das Jeansbein von V.B. strecken. Aber nur, wenn es nicht grad 2 Tage vor meiner Mens ist und ich wieder mal Wassereinlagerungen habe.
Liebe Alberta, ich glaube, wir lassen das. Besser so.
Ich werde nie eine V.B. - und weisst Du was: Ich will auch nie eine V.B. werden! Ich mag das Fränzi Sternenzauber mit all ihren Kurven.
Falls Du mehr darüber wissen möchtest - ich erkläre es Dir gerne! Treffen wir uns doch einfach mal ...
... ICH KENN DA EIN TOLLES RESTAURANT!
Montag, 1. August 2011
NICHT CH-KONFORM
Manchmal bin ich so gar nicht schweizerisch. So ganz und gar nicht.
Da schlage ich dann wohl mehr in Richtung väterlicher Toscana oder mütterlichem Paris.
Ehemannmässigem Deutschland oder heiratsgedanklichem Rhodos.
Aber nicht Schweiz.
Nicht am 1. August. Nein!
Ist irgendwo noch ein Platz in einer Mondrakete frei? Bitteeeee!
Der 01. August ist hier der sogenannte Bundesfeiertag.
Siehe genau hier!
Leute - dieser jährlich wiederkehrende Tag ist für mich immer wieder der Grund an Auswanderung zu denken. Schon als Kind mochte ich das Geknalle nicht. Und als dem Fritzli Moser im Jahre 1972 ein ganzes Pack Frauenfürze in der Hosentasche losknallten und er mit schweren Verbrennungen ins Krankenhaus gebracht werden musste - ab da war endgültig Sense mit Freude am ersten August.
Da hilft nicht mal der angeordnet freie Tag!
Ich versteckte mich wahlweise: Im Keller, in der Tiefgarage - und wenn es sein musste, dick unter Decken und Duvets eingepackt im Bett. Mit Ohrstöpseln.
Bestens erinnere ich mich vor allem an den 1. August 1986 ... ich war hochschwanger und das Kinde sollte so ab Mitte August das Licht der Welt erblicken. Er mochte damals das Geknalle so wenig wie ich und boxte wie wild auf den mütterlichen Mutterkuchen ein, trat mir abwechslungsweise in Magen und Gedärme, hielt sich keine Minute ruhig. Mein wuchtiger Schwangerschaftsbauch dellte sich mal links, mal rechts, mal oben, mal unten. So blieb das übrigens bis heute (also nicht der wuchtige Bauch!) - Mischa hasst den 1.8. genau so wie ich.
Ich gebe es ja zu, ich habe beide Söhne in der Frage des 1. August-Geböllers aufs Massivste beeinflusst. Anstelle von Feuerwerksachen stellte ich Ihnen Bücher, CD's, Kinoeintritte, Ponyausflüge, Erlebnisparktage und weiss der Geier alles was in Aussicht. Der Deal klappte und meine klugen klugen Kinder entschieden sich für das Vernünftige. Zumindest aus meiner Sicht.
Wobei - es ist bis heute so, auch die Beiden scheuen den 1. August wie der Teufel das Weihwasser.
Wenn machbar, legten wir immer die Ferien über den 1. August - weit ins Ausland. Doch "lustigerweise" scheinen grad SchweizerInnen, welche sich nicht CH-intern aufhalten, besonders davon angetan zu sein, den 1. August noch lauter, noch farbiger, noch spektakulärer dem ausländischen Zielpublikum näher bringen zu wollen.
Sei es unter kenianischen Palmen, unter spanischer Sonne, zwischen toscanischen Pinien, im ägyptischem Sand ... es wurde gezündelt und geknallt was das Zeug hielt.
Ich habe heute zumindest die leise Hoffnung, dass aufgrund der aktuellen Weltlage weder Böller noch irgendwelch anderes Knallzeug im Flieger erlaubt ist und vielleicht die minime Chance besteht, dass heute Abend in Mombasa keine schweiz-bengalischen Zündhölzer hinsichtlich Abfackeln einer Hütte verantwortlich gemacht werden können.
Besonders "lustig" ist ja das sogenannt kalte Feuer, an welchem ich mir als Kind die Pfoten so elendiglich verbrannt hatte. Wer diesen Ausdruck des kalten Feuers geprägt hat, den möchte ich gerne mal unter 4 Augen in der Nähe einer Krankhauses vernehmen dürfen!
CH-intern ist es auffallend, dass Menschen ... wie heisst es so schön ... mit Migrationshintergrund die grössten aller Knaller haben. Und den ersten August am eindrücklichsten ausüben. Familien, welche Ende des Monats beim Sozialamt anstehen, schleppen kistenwiste das unsagbar teure Geknalle an. Ich frage mich jedes Jahr wieder; WIE machen die das? Und vor allem - WARUM?
Meinereiner steht dann jeweils beim Einnachten hinter den heruntergelassenen Storen und blinzelt verschreckt in das grelle, stets aufs Neue aufblitzende Hell - und denkt sich immer wieder: PUFFF ... minus 40 Franken, ZOINGGG ... minus 120 Franken, PAFFF ... minus 65 Franken, PIFFFFF ... uiiiii ... ein Rohrkrepierer, trotzdem minus 50 Franken.
Besonders irritierend für mich ist, dass man tagelang Kinder - selbst welche, die grad eben erst gehen gelernt haben- mit Feuerzeugen und Kleinstböllern in der Gegend rum fuhrwerken lassen. Was habe ich vor Jahren als Hauswartin jeweils um den 1.8. rum an Verbandszeug verbraucht! Und Eltern aufgeklärt, dass man weder 14 Tage vorher, noch 14 Tage nachher und auch an besagtem Tage nicht, Kinder alleine und ohne Aufsicht zündeln lässt!
Manchmal haben meine Familie und ich die Ruhe gesucht. Mal auf dem Berg, mal am See, mal am kleinen Bächlein. Da, an diesen geheimsten Geheimplätzen konnte man ein Lampion in den Boden stecken und sich daran erfreuen. An diesem leisen, farbigen, schönen Lampion.
Mal abgesehen davon, dass auch diese geheimsten Geheimplätze an diesem Tage sehr beliebt und so gar nicht mehr geheim waren, kam der Moment, wo Junior ein bisschen zu ruckartig mit dem Lampion rumschwenkte, dieses Feuer fing und Kind sein schönes Marienkäfer-Lampion abfackelte. Tränen und Geschrei das Geknalle übertönten- und der 1. August ... sich wieder mal ... in Tränen auflöste.
Und dann erst die Geschichte auf dem Zeltplatz im Tessin - wo wir uns ein kleines Festchen in ruhigem Rahmen erhofften und statt dessen im Krankhaus landeten, weil irgend so eine herausragende Intelligenzbestie sogenannte Knallfrösche angezündet und in die Menge geworfen hatte - wo diese dann unkontrolliert Füsse verwundeten und Schuhe ankokelten! Also die Knallfrösche, nicht die Intelligenzbestien.
Sollte ich mal eine OP haben, welche stundenlang dauert - ich werde den Termin auf den 1. August legen und um eine extra lange Narkose bitten! Der erste August ist ein Tag, an dem ich mir rezeptfreien Zugang zu Valium wünsche. Hochdosiert.
Nicht falsch verstehen - ich mag Feuerwerke. Wie hier zum Beispiel das Seenachtsfest. Wo schön kontrolliert und gefahrlos Fachleute tagelang dran rum studieren, wie man das gemeine Volk farbenfroh erfreuen könnte. Da stehe ich dann auch mitten in der Menge unten am See und mir entfleuchen Laute wie: OHHH! WOWHHH! SCHÖÖÖÖÖN! MEGA! MHHHHH!
Da wird keiner verletzt, da knallt es nicht 10cm neben einem, alles wird danach schön sauber gemacht - und prima. Ihr müsstet mal sehen, wir es morgen hier aussieht: Balkon und Terrasse voller Rakenstecken, viele kaputte Balkonpflanzen, schwarz angekokelte Balkonmöbel, Löcher in der Jalousie, wehe man hat vergessen das Tischtuch zu sichern.
Weil - der Sport heisst ja: Möglichst viele Luftheuler, Böller, Knallfrösche, Raketen in Wohnung, auf Balkone zu befördern ... weil, das macht ja enormen Spass. Ganz besonders lustig ist ja das Befüllen der Abfallkübel mit unerlaubten Knallern - die Kübel aus Metall kann man ja dann so schön sprengen. Macht unglaublich Krach und so schön viel Dreck, brennt prima und macht ganz doll viel kaputt. Wie schön!
Ihr seht - es ist heute nicht mein Lieblingstag. Nicht wirklich.
Und falls sich unter meinen werten LeserInnen ein/e AnästhesistIn befindet ...
... BITTE MELDEN!! DRINGEND!!
1.8.2011 - 11.45H - Grade eben schreibt ein Freund (Bahnhofsvorstand) auf Facebook:
Wäre heute besser zuhause geblieben und hätte "meinen" Bahnhof besser nicht alleine gelassen...
Nach der Rückkehr 7 eingeschlagene Fensterscheiben, kaputten Selecta-Warenautomat und kaputten Billettautomat vorgefunden.. Einschusslöcher in den Scheiben - vermutlich von Böllern die direkt an der Scheibe losgelassen wurden..
Im Wartsaal wurden Raketen und Böller abgefeuert.. Holz hin oder her...
Da schlage ich dann wohl mehr in Richtung väterlicher Toscana oder mütterlichem Paris.
Ehemannmässigem Deutschland oder heiratsgedanklichem Rhodos.
Aber nicht Schweiz.
Nicht am 1. August. Nein!
Ist irgendwo noch ein Platz in einer Mondrakete frei? Bitteeeee!
Der 01. August ist hier der sogenannte Bundesfeiertag.
Siehe genau hier!
Leute - dieser jährlich wiederkehrende Tag ist für mich immer wieder der Grund an Auswanderung zu denken. Schon als Kind mochte ich das Geknalle nicht. Und als dem Fritzli Moser im Jahre 1972 ein ganzes Pack Frauenfürze in der Hosentasche losknallten und er mit schweren Verbrennungen ins Krankenhaus gebracht werden musste - ab da war endgültig Sense mit Freude am ersten August.
Da hilft nicht mal der angeordnet freie Tag!
Ich versteckte mich wahlweise: Im Keller, in der Tiefgarage - und wenn es sein musste, dick unter Decken und Duvets eingepackt im Bett. Mit Ohrstöpseln.
Bestens erinnere ich mich vor allem an den 1. August 1986 ... ich war hochschwanger und das Kinde sollte so ab Mitte August das Licht der Welt erblicken. Er mochte damals das Geknalle so wenig wie ich und boxte wie wild auf den mütterlichen Mutterkuchen ein, trat mir abwechslungsweise in Magen und Gedärme, hielt sich keine Minute ruhig. Mein wuchtiger Schwangerschaftsbauch dellte sich mal links, mal rechts, mal oben, mal unten. So blieb das übrigens bis heute (also nicht der wuchtige Bauch!) - Mischa hasst den 1.8. genau so wie ich.
Ich gebe es ja zu, ich habe beide Söhne in der Frage des 1. August-Geböllers aufs Massivste beeinflusst. Anstelle von Feuerwerksachen stellte ich Ihnen Bücher, CD's, Kinoeintritte, Ponyausflüge, Erlebnisparktage und weiss der Geier alles was in Aussicht. Der Deal klappte und meine klugen klugen Kinder entschieden sich für das Vernünftige. Zumindest aus meiner Sicht.
Wobei - es ist bis heute so, auch die Beiden scheuen den 1. August wie der Teufel das Weihwasser.
Wenn machbar, legten wir immer die Ferien über den 1. August - weit ins Ausland. Doch "lustigerweise" scheinen grad SchweizerInnen, welche sich nicht CH-intern aufhalten, besonders davon angetan zu sein, den 1. August noch lauter, noch farbiger, noch spektakulärer dem ausländischen Zielpublikum näher bringen zu wollen.
Sei es unter kenianischen Palmen, unter spanischer Sonne, zwischen toscanischen Pinien, im ägyptischem Sand ... es wurde gezündelt und geknallt was das Zeug hielt.
Ich habe heute zumindest die leise Hoffnung, dass aufgrund der aktuellen Weltlage weder Böller noch irgendwelch anderes Knallzeug im Flieger erlaubt ist und vielleicht die minime Chance besteht, dass heute Abend in Mombasa keine schweiz-bengalischen Zündhölzer hinsichtlich Abfackeln einer Hütte verantwortlich gemacht werden können.
Besonders "lustig" ist ja das sogenannt kalte Feuer, an welchem ich mir als Kind die Pfoten so elendiglich verbrannt hatte. Wer diesen Ausdruck des kalten Feuers geprägt hat, den möchte ich gerne mal unter 4 Augen in der Nähe einer Krankhauses vernehmen dürfen!
CH-intern ist es auffallend, dass Menschen ... wie heisst es so schön ... mit Migrationshintergrund die grössten aller Knaller haben. Und den ersten August am eindrücklichsten ausüben. Familien, welche Ende des Monats beim Sozialamt anstehen, schleppen kistenwiste das unsagbar teure Geknalle an. Ich frage mich jedes Jahr wieder; WIE machen die das? Und vor allem - WARUM?
Meinereiner steht dann jeweils beim Einnachten hinter den heruntergelassenen Storen und blinzelt verschreckt in das grelle, stets aufs Neue aufblitzende Hell - und denkt sich immer wieder: PUFFF ... minus 40 Franken, ZOINGGG ... minus 120 Franken, PAFFF ... minus 65 Franken, PIFFFFF ... uiiiii ... ein Rohrkrepierer, trotzdem minus 50 Franken.
Besonders irritierend für mich ist, dass man tagelang Kinder - selbst welche, die grad eben erst gehen gelernt haben- mit Feuerzeugen und Kleinstböllern in der Gegend rum fuhrwerken lassen. Was habe ich vor Jahren als Hauswartin jeweils um den 1.8. rum an Verbandszeug verbraucht! Und Eltern aufgeklärt, dass man weder 14 Tage vorher, noch 14 Tage nachher und auch an besagtem Tage nicht, Kinder alleine und ohne Aufsicht zündeln lässt!
Manchmal haben meine Familie und ich die Ruhe gesucht. Mal auf dem Berg, mal am See, mal am kleinen Bächlein. Da, an diesen geheimsten Geheimplätzen konnte man ein Lampion in den Boden stecken und sich daran erfreuen. An diesem leisen, farbigen, schönen Lampion.
Mal abgesehen davon, dass auch diese geheimsten Geheimplätze an diesem Tage sehr beliebt und so gar nicht mehr geheim waren, kam der Moment, wo Junior ein bisschen zu ruckartig mit dem Lampion rumschwenkte, dieses Feuer fing und Kind sein schönes Marienkäfer-Lampion abfackelte. Tränen und Geschrei das Geknalle übertönten- und der 1. August ... sich wieder mal ... in Tränen auflöste.
Und dann erst die Geschichte auf dem Zeltplatz im Tessin - wo wir uns ein kleines Festchen in ruhigem Rahmen erhofften und statt dessen im Krankhaus landeten, weil irgend so eine herausragende Intelligenzbestie sogenannte Knallfrösche angezündet und in die Menge geworfen hatte - wo diese dann unkontrolliert Füsse verwundeten und Schuhe ankokelten! Also die Knallfrösche, nicht die Intelligenzbestien.
Sollte ich mal eine OP haben, welche stundenlang dauert - ich werde den Termin auf den 1. August legen und um eine extra lange Narkose bitten! Der erste August ist ein Tag, an dem ich mir rezeptfreien Zugang zu Valium wünsche. Hochdosiert.
Nicht falsch verstehen - ich mag Feuerwerke. Wie hier zum Beispiel das Seenachtsfest. Wo schön kontrolliert und gefahrlos Fachleute tagelang dran rum studieren, wie man das gemeine Volk farbenfroh erfreuen könnte. Da stehe ich dann auch mitten in der Menge unten am See und mir entfleuchen Laute wie: OHHH! WOWHHH! SCHÖÖÖÖÖN! MEGA! MHHHHH!
Da wird keiner verletzt, da knallt es nicht 10cm neben einem, alles wird danach schön sauber gemacht - und prima. Ihr müsstet mal sehen, wir es morgen hier aussieht: Balkon und Terrasse voller Rakenstecken, viele kaputte Balkonpflanzen, schwarz angekokelte Balkonmöbel, Löcher in der Jalousie, wehe man hat vergessen das Tischtuch zu sichern.
Weil - der Sport heisst ja: Möglichst viele Luftheuler, Böller, Knallfrösche, Raketen in Wohnung, auf Balkone zu befördern ... weil, das macht ja enormen Spass. Ganz besonders lustig ist ja das Befüllen der Abfallkübel mit unerlaubten Knallern - die Kübel aus Metall kann man ja dann so schön sprengen. Macht unglaublich Krach und so schön viel Dreck, brennt prima und macht ganz doll viel kaputt. Wie schön!
Ihr seht - es ist heute nicht mein Lieblingstag. Nicht wirklich.
Und falls sich unter meinen werten LeserInnen ein/e AnästhesistIn befindet ...
... BITTE MELDEN!! DRINGEND!!
1.8.2011 - 11.45H - Grade eben schreibt ein Freund (Bahnhofsvorstand) auf Facebook:
Wäre heute besser zuhause geblieben und hätte "meinen" Bahnhof besser nicht alleine gelassen...
Nach der Rückkehr 7 eingeschlagene Fensterscheiben, kaputten Selecta-Warenautomat und kaputten Billettautomat vorgefunden.. Einschusslöcher in den Scheiben - vermutlich von Böllern die direkt an der Scheibe losgelassen wurden..
Im Wartsaal wurden Raketen und Böller abgefeuert.. Holz hin oder her...
Sonntag, 31. Juli 2011
SPIELEREIEN
Ich bin ja irgendwo Kind geblieben. Wisst ihr ja. Oder?
Ich hör auch grad Keine/n, der Widerspruch einlegen würde.
Um meinen Spieltrieb zu befriedigen, hab ich gestern Abend ein neues App für mein I-Phöööndli geladen - damit kann ich Fotos zwerchfelltechnisch bearbeiten.
Ich finde es ... cool!
Schaut selber:
Ich hör auch grad Keine/n, der Widerspruch einlegen würde.
Um meinen Spieltrieb zu befriedigen, hab ich gestern Abend ein neues App für mein I-Phöööndli geladen - damit kann ich Fotos zwerchfelltechnisch bearbeiten.
Ich finde es ... cool!
Schaut selber:
La Sternenzauber-Fränzi
Le Kater himself
Ob so viel an lustigen Fotos (und wir haben da noch ganz andere fabriziert!)
... da bleibt uns nur noch ...
ZU STRAHLEN!
Samstag, 30. Juli 2011
STATUS QUO UND DER BLICK NACH VORNE
Gestern war irgendwas besser, was heute definitiv schlechter ist.
Heute ist irgendwas schlechter, was gestern definitiv besser war.
So ist Leben .. ja, so ist das halt.
Heute kam die endgültige und schriftliche Rücknahme der Gesuchs-Zusage betreffend der Schreinerlehre.
Und alles beginnt bei Null. Gestern hatten wir zumindest noch die Hoffnung.
Gestern fuhr ich mit meinem Roller Giovanni des frühen Morgens noch in der warmen Abgaswolke des Busses Richtung Bahnhof ... ich fror dermassen! Heute trage ich ein T-Shirt und Flip-Flops. Gestern war es kühler, viel kühler.
Gestern sah ich mich noch alleine in die Ferien zotteln - heute ist zumindest die Chance da, dass wir zusammen fliegen.Wobei ich hier noch ein grosses Fragezeichen setze ... so wie ich Frau Zimtzicke vom Amt kenne, wird sie auch dies zu verhindern wissen. Aber immerhin ... ein Hauch von Chance.
Probieren wir es einfach!
Wusstet ihr, dass es in nächster Nähe - in und um Thun - so über den Daumen gepeilt ca. 120 freie Schreiner-Lehrstellen für den August 2012 zu vergeben sind? Das heisst: 120 Chancen, Hoffnungen, Fights.
Probieren wir es einfach!
Dann der Umzug - das machen wir! Es ist ja ein Irrding, mir völligst unerklärlich und eigentlich eine Sache der Unmöglichkeit ... dass der Kater nun der Arbeitslosenkasse viel teurer zu stehen kommt, als würden die ihm diese erst versprochene (!) und nun abgelehnte Förderung auch zugestehen. Wir den Umzug so gesehen lockerer stemmen können. 70% eines ehemaligen Managergehaltes schlagen so viel mehr zu Buche als eine Förderung von Fr. 3'500 / Monat.
Ich hätte mich gerne eingeschränkt und auf Sparflamme die nächsten 3 Jahre gelebt - hätte er seinen Traum jetzt wahr machen können. Wir nehmen es nun so wie es kommt. Das wird schon!
Probieren wir es einfach!
NOTIZ IN EIGENER SACHE:
Falls also jemand aus der Leserschaft einen Job zu vergeben hat (Bern / Berner Oberland) - am allerliebsten irgendwas im Schreinergewerbe - denn DAS gibt er / geben wir NICHT auf, das ist und bleibt das erklärte Ziel - dann bitte melden!! Hier wartet ein Mann auf Arbeit!!!
Probieren wir es einfach!
Leute, ich weiss grad gar nicht so genau, von wo ich momentan den Boden her nehme. Den Optimismus, die Hoffnung auf Besserung. Aber er ist da. Ich stehe gerade. Und mein Blick richtet sich nach vorne. Dem Kater muss ich das jetzt noch irgendwie beibringen und dass jetzt nicht die Zeit zum Schwächeln und Aufgeben ist.
Heute schnaufen wir tief durch, lecken die Wunde.
Und morgen beginnt die Zukunft. Zu verlieren gibt es nichts ... und eigentlich doch so viel - schaut man sich nur mal die Nachrichtensendung an.
ALSO - LOS!
PROBIEREN WIR ES EINFACH!
Heute ist irgendwas schlechter, was gestern definitiv besser war.
So ist Leben .. ja, so ist das halt.
Und alles beginnt bei Null. Gestern hatten wir zumindest noch die Hoffnung.
Gestern fuhr ich mit meinem Roller Giovanni des frühen Morgens noch in der warmen Abgaswolke des Busses Richtung Bahnhof ... ich fror dermassen! Heute trage ich ein T-Shirt und Flip-Flops. Gestern war es kühler, viel kühler.
Gestern sah ich mich noch alleine in die Ferien zotteln - heute ist zumindest die Chance da, dass wir zusammen fliegen.Wobei ich hier noch ein grosses Fragezeichen setze ... so wie ich Frau Zimtzicke vom Amt kenne, wird sie auch dies zu verhindern wissen. Aber immerhin ... ein Hauch von Chance.
Probieren wir es einfach!
Wusstet ihr, dass es in nächster Nähe - in und um Thun - so über den Daumen gepeilt ca. 120 freie Schreiner-Lehrstellen für den August 2012 zu vergeben sind? Das heisst: 120 Chancen, Hoffnungen, Fights.
Probieren wir es einfach!
Dann der Umzug - das machen wir! Es ist ja ein Irrding, mir völligst unerklärlich und eigentlich eine Sache der Unmöglichkeit ... dass der Kater nun der Arbeitslosenkasse viel teurer zu stehen kommt, als würden die ihm diese erst versprochene (!) und nun abgelehnte Förderung auch zugestehen. Wir den Umzug so gesehen lockerer stemmen können. 70% eines ehemaligen Managergehaltes schlagen so viel mehr zu Buche als eine Förderung von Fr. 3'500 / Monat.
Ich hätte mich gerne eingeschränkt und auf Sparflamme die nächsten 3 Jahre gelebt - hätte er seinen Traum jetzt wahr machen können. Wir nehmen es nun so wie es kommt. Das wird schon!
Probieren wir es einfach!
NOTIZ IN EIGENER SACHE:
Falls also jemand aus der Leserschaft einen Job zu vergeben hat (Bern / Berner Oberland) - am allerliebsten irgendwas im Schreinergewerbe - denn DAS gibt er / geben wir NICHT auf, das ist und bleibt das erklärte Ziel - dann bitte melden!! Hier wartet ein Mann auf Arbeit!!!
Probieren wir es einfach!
Leute, ich weiss grad gar nicht so genau, von wo ich momentan den Boden her nehme. Den Optimismus, die Hoffnung auf Besserung. Aber er ist da. Ich stehe gerade. Und mein Blick richtet sich nach vorne. Dem Kater muss ich das jetzt noch irgendwie beibringen und dass jetzt nicht die Zeit zum Schwächeln und Aufgeben ist.
Heute schnaufen wir tief durch, lecken die Wunde.
Und morgen beginnt die Zukunft. Zu verlieren gibt es nichts ... und eigentlich doch so viel - schaut man sich nur mal die Nachrichtensendung an.
ALSO - LOS!
PROBIEREN WIR ES EINFACH!
Freitag, 29. Juli 2011
LASST UNS MUNTER FACKELN!
Habt ihr manchmal auch Momente, in denen ihr wie ein blökend Schaf in die Gegend guckt, fragenden Blickes und nicht mehr ganz sicher seid: spinnen jetzt DIE - oder spinne ICH?
Intime und in meinem Dunstkreis stehende Kenner der ganz persönlichen Sternenzauber-Szene werden jetzt mit einem Augenzwinkern und breitem Grinsen auf mich zeigen.
Aber für einmal muss ich dies weit von mir weisen!
Ich mag ein bisschen Rosa sein. Leicht ins Pink abschweifend. So einen Hauch Sternengefunkel in den grossen, blauäugigen Augen. Die Seele mit Spitzen verziert und dauernd nur an das Gute glaubend. Hände und Herz zur Rettung der Welt weit ausgebereitet. Und dauernd 10cm über dem Boden der Tatsachen schwebend.
Trotzdem - tief verankert im Hier und Jetzt. Man kann nicht sagen, ich würd Realitäten verdrängen. Ich probiere lediglich täglich, das Maximum aus den Gegebenheiten rauszuholen - was mir auch meistens gelingt.
Aber bei dem kürzlichen Einstellhallenbrand und dem vorangegangenen Kellerbrand inkl. Evakuation in die kühle Nacht ... da gibt es soooo viel nicht zu beschönigen. Das ist und bleibt beängstigend. Das verunsichert - vor allem wenn man Kenntnis davon hat, dass in Richtung Brandstiftung ermittelt wird.
Kein gutes Gefühl. Nicht gestern. Nicht heute. Nicht morgen.
Das lange Stillschweigen der Hausverwaltung kein Gütesiegel.
Die Menschen, die Autos, alles Hab und Gut liess man teils wortwörtlich, teils sinnbildlich im Regen stehen. Keine Kostenübernahme "dafür müssen Sie schon selber besorgt sein", keine Info, kein Gar nix.
Und so gar nix ist einfach zu wenig - finde nicht nur ich. Deshalb habe ich mal freundlich (und wirklich freundlich) mailtechnisch nachgefragt, ob das wohl ok wäre, würde man die Miete für den Monat August 11 infolge Dadüdadaaa, das Feuerwehrauto ist da nicht überweisen. Und wir Mieter um eine paar klitzekleine Hinweise hinsichtlich der Organisation dieses Unglücks äusserst dankbar wären.
Es ist davon auszugehen, dass ich nicht die Einzige war, welche mal scheu nachfragte. Nach mehr als einer Woche Schweigen seitens der Verwaltung.
Seit vorgestern nun ein Aushang in jedem Hauseingang. Ich stand davor wie das besagt blökende Schaf, fragenden Blickes und nicht ganz sicher ... spinnen DIE oder spinne ICH?
Für einmal ist die Antwort sonnen- und NICHT sternenklar.
Betreffend der Organisation Parkmöglichkeiten hätte ich da noch einen Cousin in der Toscana - auf dem alten Gutshof hinter der Scheune wäre eventuell noch eine weitere Ausweichmöglichkeit.
Eine einzige kleine Frage hätte ich nun aber doch noch - eben diese Parkmöglichkeit beim Schulhaus XY betreffend ... wahrscheinlich ging der Hinweis vergessen. Kann ja passieren! Wo doch so viel passiert in letzter Zeit - dafür habe ich Verständnis.
Könnten Sie mir bitte noch kurz mitteilen, wann jeweils ein Shuttle-Bus da hin fährt? Wo war das noch, der Einsteigeplatz?
Ich habe bei der Info irgendwie nicht aufgepasst. Bin halt auch nur eine doofe Mieterin.
Was solls!
Besten Dank dafür, dass Sie mir sicher bald ausführlich antworten.
Liebe Grüsse und warme, zentral gelegene Parkplätze wünscht Ihnen herzlichst Ihre angekokelte Mieterin
Frau Franziska Sternenzauber
Jetzt stellt euch mal vor ...
... DIE SCHREIBEN EINFACH NICHT ZURÜCK!
Intime und in meinem Dunstkreis stehende Kenner der ganz persönlichen Sternenzauber-Szene werden jetzt mit einem Augenzwinkern und breitem Grinsen auf mich zeigen.
Aber für einmal muss ich dies weit von mir weisen!
Ich mag ein bisschen Rosa sein. Leicht ins Pink abschweifend. So einen Hauch Sternengefunkel in den grossen, blauäugigen Augen. Die Seele mit Spitzen verziert und dauernd nur an das Gute glaubend. Hände und Herz zur Rettung der Welt weit ausgebereitet. Und dauernd 10cm über dem Boden der Tatsachen schwebend.
Trotzdem - tief verankert im Hier und Jetzt. Man kann nicht sagen, ich würd Realitäten verdrängen. Ich probiere lediglich täglich, das Maximum aus den Gegebenheiten rauszuholen - was mir auch meistens gelingt.
Aber bei dem kürzlichen Einstellhallenbrand und dem vorangegangenen Kellerbrand inkl. Evakuation in die kühle Nacht ... da gibt es soooo viel nicht zu beschönigen. Das ist und bleibt beängstigend. Das verunsichert - vor allem wenn man Kenntnis davon hat, dass in Richtung Brandstiftung ermittelt wird.
Kein gutes Gefühl. Nicht gestern. Nicht heute. Nicht morgen.
Das lange Stillschweigen der Hausverwaltung kein Gütesiegel.
Die Menschen, die Autos, alles Hab und Gut liess man teils wortwörtlich, teils sinnbildlich im Regen stehen. Keine Kostenübernahme "dafür müssen Sie schon selber besorgt sein", keine Info, kein Gar nix.
Und so gar nix ist einfach zu wenig - finde nicht nur ich. Deshalb habe ich mal freundlich (und wirklich freundlich) mailtechnisch nachgefragt, ob das wohl ok wäre, würde man die Miete für den Monat August 11 infolge Dadüdadaaa, das Feuerwehrauto ist da nicht überweisen. Und wir Mieter um eine paar klitzekleine Hinweise hinsichtlich der Organisation dieses Unglücks äusserst dankbar wären.
Es ist davon auszugehen, dass ich nicht die Einzige war, welche mal scheu nachfragte. Nach mehr als einer Woche Schweigen seitens der Verwaltung.
Seit vorgestern nun ein Aushang in jedem Hauseingang. Ich stand davor wie das besagt blökende Schaf, fragenden Blickes und nicht ganz sicher ... spinnen DIE oder spinne ICH?
Für einmal ist die Antwort sonnen- und NICHT sternenklar.
Als Überschrift steht da in fröhlichen (!), farbigen (!), schattiert munteren (!) Worten:
Suuupi - so in etwa habe ich vor 10 Jahren zu meinem 40zigsten Geburtstag eingeladen!
Ist ja auch ein schönes Gemeinschaftsabenteuer - so ein munter züngelndes Feuer und alle stehen drum herum. Gewürzt mit einer Prise Nervenkitzel - verlaufen doch die Gas- und elektrischen Leitungen durch besagt Einstellhalle und die Wohnungen mussten geräumt werden, weil Explosionsgefahr mit anschliessender Einsturzgefahr bestand. Jupiii - ein gratis Feuerwerk!
Den Inhalt des Schreibens übersetze ich mal kurz in meine Worte - der Originalwortlaut ist dem entsprechend, bloss mit anderen Worten vermittelt:
ANREDE KEINE - nicht etwa Werte Mieter und Mieterinnen(!) - ergo hier meine Interpretation der so einfühlsamen, beruhigenden Worte:
An all die Dumpfbacken und Hohlköpfe aus unserer Überbauung
Anstatt dass Sie sich noch kurz vor Verlassen der Wohnung Bratwürste, Cervalats, ein Bierchen, Grillkartöffelchen, leckere Dips (nicht zu vergessen: die würzige Mojo-Sosse von Alice!) und dergleichen aus den Kühlschränken genommen hätten, eine plauschige Grillparty veranstaltet haben - standen Sie teil barfüssig leicht irre blickend vorne auf der extra für sie abgesperrten Hauptstrasse doof in der Gegen rum und wussten nichts kreatives mit der Zeit anzufangen. Typisch!
Wir von der Verwaltungen haben Sie auch nicht gescheiter eingeschätzt und eigentlich können Sie froh sein, dass mal ein bisschen Leben in die Bude kommt.
Aber nein - statt sich höflich für diese Gratisunterhaltung zu bedanken, haben SIE jetzt noch die Frechheit nachzufragen, wo denn die über 100 Autos während der Zeit der Einstellhallensanierung hingestellt werden können! Skandal! Als ob uns Ihre Sorgen irgendwie kratzen würden - Hauptsache, UNSERE Autos sind nicht beschädigt. Und wo wir grad bei den Schäden sind: Kümmern Sie sich alleine um den Schrott, geht uns nix an, interessiert uns nicht die Bohne und überhaupt: Schnauze halten!
Aber da wir eine kultivierte und nette Verwaltung sind, haben wir selbstverständlich am anderen Ende der Stadt für Sie eine Parkmöglichkeit ausfindig gemacht. Beim alten Schulhaus. Sind ja auch nur 20 Gehminuten - tut euch faulen Säcken eh ganz gut.
Und jetzt verschont uns bitte mit euren blöden, stumpfsinnigen Telefonanrufen und Mails - wie es EUCH geht, geht UNS nämlich am Allerwertesten vorbei.
Auf freundliche Grüsse und eine Entschuldigung für all die Unannehmlichkeiten verzichten wir. Ihr seid ja bloss die Miete(r). Und mehr als eure Kohle wollen wir gar nicht. Begreift das mal endlich!
DIE HAUSVERWALTUNG.
Ich habe meinerseits folgende Mail dazu geschrieben:
Werte, sehr verehrte Damen und werte Herren der Verwaltung - Guten Tag!
Ich danke für die äusserst informativen Infos betreffend den Einstellhallenbrand. Besonder die farbige, fröhliche - dem Ereignis angepasste Überschrift - hat mich sehr positiv gestimmt. Ein kollektives HURRA!
Ihre Anteilnahme ist derart überwältigend, dass ich wirklich und wahrhaftig die Tränchen aus meinen Äugelein putzen musste. Was sind Sie aber auch für Gutmenschen. Danke! Danke! Danke!Ich danke für die äusserst informativen Infos betreffend den Einstellhallenbrand. Besonder die farbige, fröhliche - dem Ereignis angepasste Überschrift - hat mich sehr positiv gestimmt. Ein kollektives HURRA!
Betreffend der Organisation Parkmöglichkeiten hätte ich da noch einen Cousin in der Toscana - auf dem alten Gutshof hinter der Scheune wäre eventuell noch eine weitere Ausweichmöglichkeit.
Eine einzige kleine Frage hätte ich nun aber doch noch - eben diese Parkmöglichkeit beim Schulhaus XY betreffend ... wahrscheinlich ging der Hinweis vergessen. Kann ja passieren! Wo doch so viel passiert in letzter Zeit - dafür habe ich Verständnis.
Könnten Sie mir bitte noch kurz mitteilen, wann jeweils ein Shuttle-Bus da hin fährt? Wo war das noch, der Einsteigeplatz?
Ich habe bei der Info irgendwie nicht aufgepasst. Bin halt auch nur eine doofe Mieterin.
Was solls!
Besten Dank dafür, dass Sie mir sicher bald ausführlich antworten.
Liebe Grüsse und warme, zentral gelegene Parkplätze wünscht Ihnen herzlichst Ihre angekokelte Mieterin
Frau Franziska Sternenzauber
Jetzt stellt euch mal vor ...
... DIE SCHREIBEN EINFACH NICHT ZURÜCK!
Donnerstag, 28. Juli 2011
HUMOR IST WENN MAN TROTZDEM LACHT!
Es ist noch nicht mal Mittag - und ich hatte schon 3 x Glück heute.
Immerhin. Sagte das Mäuschen, als es ins Meer pinkelte.
Glück numero uno hat sich bereits heute ganz früh über meinem Gesicht enfaltet (oh - was für eine wunderschön knittrige Wortkreation!). Ich hatte mir gestern zur persönlichen Stimmungsoptimierung und zur rosafarbenen Aufhellung der Situation diesen suuuper-doooper neuen 24-Stunden-Lipgloss gegönnt. Kussecht bis zum Exzess. Fleckfrei knutschen bis zum Lippenglühen.
Sowas braucht eine Frau wie ich in Zeiten wie diesen.
Andere nehmen Valium.
Jedenfalls lackierte ich meine Quasselränder heute schöööön pink-stahle-rosa. So schön! Es gefiel! Mir auf jeden Fall - und den anderen hoffentlich auch. Kurz nach 6 schwang ich mich auf Giovanni - nein, keine falschen Gedanken - Giovanni ist "bloss" meine Vespa. Fuhr Richtung Bahnhof.
In der Nacht hatte es geregnet, die Luft war noch feucht, aber schon mit einem Hauch von Warm. Was heisst, dass diese kleinen Minifliegen in Milliarden anzutreffen waren.
Davon ausgehend, dass denen mein Permanent-Lip-Gloss in pink-strahle-rosa so gut gefallen hat, dass sie sich zumindest zu Millionen um mich rotteteten, ist es nicht weiter verwunderlich, dass meine Lippen zur Fliegenfalle mutierten. Die kleinen Viecher blieben zu Dutzenden an meinen Lippen kleben. Vom Fahrtwinde dahin spediert. Sie klebten, sie strampelten um ihr Leben und mein Gelippe fühlte sich an, als wären es lebendige Fransen. Wähhh!
Am Bahnhof angekommen, putze ich das rose Gelipglosse mit einem Wisch weg - und mein Tempo-Taschentuch verwandelte sich stantepede in ein fliegentechnisches Massengrab.
Gott habe sie selig.
Dies alleine war ja nicht das Glück - aber stellt euch mal vor, es gäbe in der heutigen Zeit noch Flugsaurier. So kleine Archaeopteryx zum Beispiel. Das hätte ja ein Bild abgegeben! Nein aber auch!
Also ... was für ein Glück im 2011 zu leben!
Kaum in Bern angekommen, sehe ich auch schon mein Tram Nr. 3 anrollen. Und wollte das nicht verpassen.
Ergo legte ich schrittmässig noch einen Zahn zu und war auf dem besten Wege, mein Vorhaben zu verwirklichen. Genau die gleiche Idee hatte aber auch der junge Mann auf dem Mini-Scooter. Er, der so forsch und mit mindestens 277 km/h Richtung Tram mir über die Füsse bretterte.
Man stelle sich vor, ein LKW-Fahrer hätte jetzt auch noch die gleiche Idee gehabt ... von der Seite gesehen hätte ich jetzt Grösse Size Zero. Von vorne würde ich an eine Kinoleinwand erinnern.
So oder so ähnlich!
Was für ein Glück, dass mir bloss ein Mini-Scooter-Fahrer die Zehen gequetscht hat!
Glück Nummer 3 wurde mir per Mail gesandt. Bunny-Productions (HÄ?) hat mir geschrieben, dass sie mich zu einem Sommer-Event einladen wollen. Einem ganz angesagten. Dass ich meine Seele in der Chill-Out-Lounge baumeln lassen könne und dass die Bässe pumpen bis der Arzt kommt. Und selbst Grobmotorikerinnen eine flotte Sohle aufs Parkett legen würden.
Will man mir da was sagen?
Aber schön, hat man an mich gedacht. Dann sollen die mal flott pumpen in den Bässen und ich als Grobmotorikerin werde mich gepflegt zurück halten und heimische Chill-Out-Zonen auf meinem Balkon mit ohne Sohlen beherbergen.
Ihr sehr, manchmal ist Glück bloss ...
... EIN SACHE DES STANDPUNKTES!
Immerhin. Sagte das Mäuschen, als es ins Meer pinkelte.
Glück numero uno hat sich bereits heute ganz früh über meinem Gesicht enfaltet (oh - was für eine wunderschön knittrige Wortkreation!). Ich hatte mir gestern zur persönlichen Stimmungsoptimierung und zur rosafarbenen Aufhellung der Situation diesen suuuper-doooper neuen 24-Stunden-Lipgloss gegönnt. Kussecht bis zum Exzess. Fleckfrei knutschen bis zum Lippenglühen.
Sowas braucht eine Frau wie ich in Zeiten wie diesen.
Andere nehmen Valium.
Jedenfalls lackierte ich meine Quasselränder heute schöööön pink-stahle-rosa. So schön! Es gefiel! Mir auf jeden Fall - und den anderen hoffentlich auch. Kurz nach 6 schwang ich mich auf Giovanni - nein, keine falschen Gedanken - Giovanni ist "bloss" meine Vespa. Fuhr Richtung Bahnhof.
In der Nacht hatte es geregnet, die Luft war noch feucht, aber schon mit einem Hauch von Warm. Was heisst, dass diese kleinen Minifliegen in Milliarden anzutreffen waren.
Davon ausgehend, dass denen mein Permanent-Lip-Gloss in pink-strahle-rosa so gut gefallen hat, dass sie sich zumindest zu Millionen um mich rotteteten, ist es nicht weiter verwunderlich, dass meine Lippen zur Fliegenfalle mutierten. Die kleinen Viecher blieben zu Dutzenden an meinen Lippen kleben. Vom Fahrtwinde dahin spediert. Sie klebten, sie strampelten um ihr Leben und mein Gelippe fühlte sich an, als wären es lebendige Fransen. Wähhh!
Am Bahnhof angekommen, putze ich das rose Gelipglosse mit einem Wisch weg - und mein Tempo-Taschentuch verwandelte sich stantepede in ein fliegentechnisches Massengrab.
Gott habe sie selig.
Dies alleine war ja nicht das Glück - aber stellt euch mal vor, es gäbe in der heutigen Zeit noch Flugsaurier. So kleine Archaeopteryx zum Beispiel. Das hätte ja ein Bild abgegeben! Nein aber auch!
Also ... was für ein Glück im 2011 zu leben!
Kaum in Bern angekommen, sehe ich auch schon mein Tram Nr. 3 anrollen. Und wollte das nicht verpassen.
Ergo legte ich schrittmässig noch einen Zahn zu und war auf dem besten Wege, mein Vorhaben zu verwirklichen. Genau die gleiche Idee hatte aber auch der junge Mann auf dem Mini-Scooter. Er, der so forsch und mit mindestens 277 km/h Richtung Tram mir über die Füsse bretterte.
Man stelle sich vor, ein LKW-Fahrer hätte jetzt auch noch die gleiche Idee gehabt ... von der Seite gesehen hätte ich jetzt Grösse Size Zero. Von vorne würde ich an eine Kinoleinwand erinnern.
So oder so ähnlich!
Was für ein Glück, dass mir bloss ein Mini-Scooter-Fahrer die Zehen gequetscht hat!
Glück Nummer 3 wurde mir per Mail gesandt. Bunny-Productions (HÄ?) hat mir geschrieben, dass sie mich zu einem Sommer-Event einladen wollen. Einem ganz angesagten. Dass ich meine Seele in der Chill-Out-Lounge baumeln lassen könne und dass die Bässe pumpen bis der Arzt kommt. Und selbst Grobmotorikerinnen eine flotte Sohle aufs Parkett legen würden.
Will man mir da was sagen?
Aber schön, hat man an mich gedacht. Dann sollen die mal flott pumpen in den Bässen und ich als Grobmotorikerin werde mich gepflegt zurück halten und heimische Chill-Out-Zonen auf meinem Balkon mit ohne Sohlen beherbergen.
Ihr sehr, manchmal ist Glück bloss ...
... EIN SACHE DES STANDPUNKTES!
Mittwoch, 27. Juli 2011
HEUTE IST EIN GUTER TAG ...
... jemanden Anderes zum Lachen zu bringen.
So steht es in meiner persönlichen Empfehlung als Leitsatz für den heutigen Tag.
Bingo!
Superbingo sogar!
Ich glaube, ich habe heute soeben das erste mal gelacht.
Das Leben ist manchmal der Wahnsinn - und das meine ich für einmal wortwörtlich.
Was soll ich euch den zuerst erzählen?
Dass dem Kater gestern Abend per Telefon mitgeteilt wurde, dass aus der bereits gesprochenen Förderung nun doch nichts wird? Dass mein älterer Sohn dermassen in Schwiergkeiten steckt, dass es selbst mich existenziell bedroht? Es gehört nicht hierher - aber es ist einfach zum schreiend davon rennen.
Aber selbst das klappt nicht, weil ich nach 3 Tagen Messiewohnung räumen keinen Muskel mehr habe, der bei Gebrauch nicht laut HALLO und AUA schreit!
Die Höchst- und Tiefstflüge wechseln sich momentan täglich ab.
Leute - keine Angst, ich putz mit dem Ärmel die Tränen weg und die Nase sauber, stehe auf und renne weiter. Irgendwann kommt bestimmt das Ziel.
Und jetzt stehe ich da mit dem Hinweis, dass heute ein idealer Tag ist, jemandem zum Lachen zu bringen.
Also dann ... 3 ... 2 ... 1
LACHEN!
So steht es in meiner persönlichen Empfehlung als Leitsatz für den heutigen Tag.
Bingo!
Superbingo sogar!
Ich glaube, ich habe heute soeben das erste mal gelacht.
Das Leben ist manchmal der Wahnsinn - und das meine ich für einmal wortwörtlich.
Was soll ich euch den zuerst erzählen?
Dass dem Kater gestern Abend per Telefon mitgeteilt wurde, dass aus der bereits gesprochenen Förderung nun doch nichts wird? Dass mein älterer Sohn dermassen in Schwiergkeiten steckt, dass es selbst mich existenziell bedroht? Es gehört nicht hierher - aber es ist einfach zum schreiend davon rennen.
Aber selbst das klappt nicht, weil ich nach 3 Tagen Messiewohnung räumen keinen Muskel mehr habe, der bei Gebrauch nicht laut HALLO und AUA schreit!
Die Höchst- und Tiefstflüge wechseln sich momentan täglich ab.
Leute - keine Angst, ich putz mit dem Ärmel die Tränen weg und die Nase sauber, stehe auf und renne weiter. Irgendwann kommt bestimmt das Ziel.
Und jetzt stehe ich da mit dem Hinweis, dass heute ein idealer Tag ist, jemandem zum Lachen zu bringen.
Also dann ... 3 ... 2 ... 1
LACHEN!
Abonnieren
Posts (Atom)















