Liebe Blogösen und Blogöser
Ob es am Alter liegt? Irgendwie rollen sich mir bedrohlich meine Äugelein und die Nerven zittern leise, wenn Äugelein lesen und Nerven erfahren, dass ein Ding - welches bisher prima funzte - gelayoutet, verschoben, redigiert, geändert, geupdatet, restrukturiert, verschoben, abgeschaltet, umgestellt und was nicht alles wird. So was in der Art passiert ja anscheinend gerade mit unseren Blogs, unseren Leserlisten.
Ach, irgendwie ... ich persönlich wechsle täglich Unterwäsche. Und auch das nur aus dem Grunde, weil jahrelanges Tragen doch gewisse, überaus merkbare Nebeneffekte hätte. Unter anderem die Einsamkeit. Klar. Logo. Eventuell Klimaerwärmung ... wenns ganz übel ist. Wobei dies im Augenblick kein schlechter Nebeneffekt wär. Beschränkt man seine Sichtweise auf den Effekt und kauft Nasenklemmer. Findet Sternenzauber.
Aber - Leute! - ich habe gerade eben an meiner Leserliste geschnuppert. Und ehrlich, die duftet neutral. Also so ein bisschen nach Compi. Höchstens. Völlig im grünen Bereich, findet Sternenzauber. Und sie ist so schön bunt, lauter fröhliche Gesichter und positive Symbole. Alles ok.
Was nun?
Mein Lieblingsschwesterlein, die Malerin Lydia, hat mir aber eindrücklich und eindringlich ins Gewissen gesimst, dass ich umstellen muss. Und praktisch veranlagt wie sie nun mal ist, auch grad den Link auf ihren Blog gesetzt. Danke Schwesterlein!
Wie ich meinerseits nun mal bin, hab ich mir diese Arbeit auf den letztmöglichen Tag ... ergo heute ... aufgespart, hab mich vor einer Stunde an den Compi gehockt und auf Lydias Link geklickt. Dann hab ich geguckt was passiert. Dann hab ich mir verbotenerweise einen Latte geholt (ja Frau Doktor, Magenschützer hab ich genommen), meine Nerven mit viel Milchschaum beruhigt, hab 3 mal tief durchgeatmet, laut OMMMM gesagt und anschliessend noch lauter "HIIIIIIILLLLLLLLFFFFFFEEEEE" gerufen.
Mann / Frau muss sich zu helfen wissen.
Katerchen kam sofort mit dem Erste-Hilfe-Kasten aus dem 1. Stock angerast und fand mich mit schreckensgeweiteten Augen und schnappatmend, leicht irre wippend, an den Bürotisch festgekrallt.
Wir haben dann zusammen tief geatmet, er hat meinen Nacken massiert, mir nette Dinge in die bleichen Ohrmuscheln geflüstert und mich mit leichten Schlägen auf den Kopf wieder auf den Boden der unabänderlichen Dinge gebracht.
Ich hab dann nach Anweisung gehandelt - Kater hat gesagt, ich hab geklickt. Na ja. Laut dem was ich am Rande mitbekommen habe, müsste es geklappt haben. Aber ob es so ist, steht in den Sternen. Eben in Sternenzaubers Himmel.
Toll wäre das schon, weil ich nämlich baaaaald baaaaald mit dem Katerchen auf der schönen Sonneninsel Rhodos weile (ENDLICH WIEDER!) und wieder mal Zeit hätte, euch mit Schrift und Bild zu unterhalten und von euch unterhalten zu werden. Wäre doch weiss Gott schade, würden wir einander verlieren.
Eben meldet sich Schwesterlein, dass ich wohl die Arbeit im Ansatz richtig gemacht hab, aber eben nur im Ansatz. Sch ...! Ich und Compi!!! Ergo muss ich wieder ran. Zum Glück ist Sonntag und ich hab ja sonst so gaaaar nix zu tun ... :-).
Falls es nicht klappt und ich nach quälenden Stunden vor dem Compi demnächst mit einem dieser unsportlichen, farblich eher blassen, langärmeligen, hinten zu verknotenden Pullis in einer Gummizelle einsitze, wünsche ich mir eine compifeste Zellennachbarin.
Ich bin ja lernfähig.
Sollte es klappen, lesen wir uns wieder.
Ich fänd das irgendwie schöööööön.
Also ihr Lieben, ich klick mich hier mal aus und probiere weiter mein Glück.
Damit wir FreundInnen bleiben.
IHR AUCH?
Sonntag, 30. Juni 2013
Dienstag, 4. Juni 2013
PIEP!
Lieber BlogfreundInnen
Nach dem ich von Einigen von euch den dringend Aufruf nach einem "SAG MAL PIEP" erhalten habe, will ich mir dies zu Herzen nehmen, laut und vernehmlich PIEP machen!
Ich finde es im übrigen total lieb von euch, dass ich hier vermisst werde. Ich vermisse euch und das Bloggen auch.
Aber eben ... solange die Tage nur 24 Stunden haben - und ich selbst in diese Zeit nicht alles was zu machen wäre reinpressen kann - wird es beim ab und zu bleiben.
In Hinsicht auf mein Leben und mein Lieben funzt alles wunderbar.
Katerli ist ein toller Lehrling und kann mir stundenlang begeistert die Themen Elektrotechnik, Verdrahtung, Spannung, Schutz, Isolation, Montage undundund um die Ohren hauen.
Selbstverständlich höre ich ebenso begeistert zu! Wie schön ist denn das, einen aktiven, gutgelaunten, ausgeglichenen, zufriedenen, glücklichen, vom Arbeiten müden Kater zu Hause zu haben! Nicht dass ich unbedingt seinen technischen Worten folge ... es ist mehr sein Engagement, die Fröhlichkeit, das Interesse, seine Mimik welche mich so faszinieren. Dieser Unterschied! Vor einem Jahr noch traurig, still, zweifelnd, hoffend, erschöpft. Und heute strotzend vor Selbstvertrauen und Wollen.
Herrlich, einfach wunderbar, ihm zuzuhören, zuzuschauen. Mit ihm zu leben.
Ich meinerseits bin mit der Garage und meiner Praxis völllllig ausgelastet. Besonders die Arbeit in der Praxis ist immer mehr "meins". Es ist wunderbar, wenn ich bei den Klienten Erfolge miterlebe. Mein Mitfühlen jubelt immer wieder, immer neu.
Die erlebte Zeit der letzten Jahre hat also - nebst tiefem Schwarz - so viel Gutes gebracht. Und stolz auf das Erlebte und Geleistete zurückschauend, darf ich auch erfahren, dass diese Entwicklung nicht unbemerkt blieb. Mein Leben und was ich daraus mache interessiert auch andere Menschen *FREU*!
Vor wenigen Wochen wurde ich angefragt, ob ich bei der LIVING LIBRARY mitmachen möchte. Was das ist? Living Library heisst übersetzt "lebendes Buch" - ich habe hier für euch die genaue Erklärung:
Mich gibt es also die nächste Woche zu mieten :-).
Und ich freue mich sehr sehr sehr darauf, anderen Menschen Mut machen zu können, ihnen Rede und Antwort stehen zu Fragen, die sonst nicht gefragt werden. Man sich vielleicht nicht getraut. Ich gebe gerne weiter, was ich erfahren haben. Und vor allem auch von dem, was ich gelernt habe dabei. Neue Erkenntnisse, neues Wissen, neuer Sinn - neues Leben.
Das werden bestimmt interessante, tiefgründige Gespräche. Toll!!
Vielleicht bist DU ja auch dabei?
Und als wäre dies nicht Projekt genug, plane ich für nächstes Jahr einen Workshop zum Thema "Stress" im Frühling oder Herbst auf Rhodos. Betrifft auch mich ... :-)
Ah ja ... und wo wir gerade beim Thema Rhodos sind. Der Kater und ich gönnen uns im Juli / August 3 sonnige Ferienwochen bei unseren Freunden in Griechenland auf Rhodos. Ich träume bereits davon ... weil es einfach so traumhaft ist. Diese Vorfreude! Ich hüpf vor Freude!!
Das Thema Sonne ist auch bei mir Thema. Die fehlt mir sososososo sehr! Dafür findet unser Garten, es sei ein tolles Klima. Alles wächst wie wild. im wahrsten Sinne des Wortes! Wenn ich draussen im Gras stehe, dann muss ich immer lachen. Aber nicht etwa, weil ich diese Wildnis so erquickend finde, sondern weil das Gras unter meinen Achseln kitzelt ... so hoch steht es!
Da wir ja nur an den Wochenenden Zeit haben, Rasen zu mähen, kam dies in letzter Zeit sowas von zu kurz. Aber was will man machen? Samstag / Sonntag regnete es immer. Und im Regen Rasen mähen geht nicht. Ergo wuchs es fröhlich weiter.
Aber was soll ich mich da ärgern.
Das nächste sonnige WE kommt bestimmt ... und mit ihm die Zeit zum Rasen mähen. Draussen sein. Grillen. Warmes Wetter geniessen.
ICH FREUE MICH AUF ALLES WAS KOMMT!
Nach dem ich von Einigen von euch den dringend Aufruf nach einem "SAG MAL PIEP" erhalten habe, will ich mir dies zu Herzen nehmen, laut und vernehmlich PIEP machen!
Ich finde es im übrigen total lieb von euch, dass ich hier vermisst werde. Ich vermisse euch und das Bloggen auch.
Aber eben ... solange die Tage nur 24 Stunden haben - und ich selbst in diese Zeit nicht alles was zu machen wäre reinpressen kann - wird es beim ab und zu bleiben.
In Hinsicht auf mein Leben und mein Lieben funzt alles wunderbar.
Katerli ist ein toller Lehrling und kann mir stundenlang begeistert die Themen Elektrotechnik, Verdrahtung, Spannung, Schutz, Isolation, Montage undundund um die Ohren hauen.
Selbstverständlich höre ich ebenso begeistert zu! Wie schön ist denn das, einen aktiven, gutgelaunten, ausgeglichenen, zufriedenen, glücklichen, vom Arbeiten müden Kater zu Hause zu haben! Nicht dass ich unbedingt seinen technischen Worten folge ... es ist mehr sein Engagement, die Fröhlichkeit, das Interesse, seine Mimik welche mich so faszinieren. Dieser Unterschied! Vor einem Jahr noch traurig, still, zweifelnd, hoffend, erschöpft. Und heute strotzend vor Selbstvertrauen und Wollen.
Herrlich, einfach wunderbar, ihm zuzuhören, zuzuschauen. Mit ihm zu leben.
Ich meinerseits bin mit der Garage und meiner Praxis völllllig ausgelastet. Besonders die Arbeit in der Praxis ist immer mehr "meins". Es ist wunderbar, wenn ich bei den Klienten Erfolge miterlebe. Mein Mitfühlen jubelt immer wieder, immer neu.
Die erlebte Zeit der letzten Jahre hat also - nebst tiefem Schwarz - so viel Gutes gebracht. Und stolz auf das Erlebte und Geleistete zurückschauend, darf ich auch erfahren, dass diese Entwicklung nicht unbemerkt blieb. Mein Leben und was ich daraus mache interessiert auch andere Menschen *FREU*!
Vor wenigen Wochen wurde ich angefragt, ob ich bei der LIVING LIBRARY mitmachen möchte. Was das ist? Living Library heisst übersetzt "lebendes Buch" - ich habe hier für euch die genaue Erklärung:
Living Library
Das Angebot der Kornhausbibliotheken umfasst Bücher,
Zeitschriften, Filme, Musik, elektronische Bücher – alles steht
zur Ausleihe bereit. Und manchmal kommen auch noch die
lebenden Bücher dazu. Sie haben richtig gelesen: «lebende
Bücher». Gemeint sind Menschen mit ganz unterschiedlichen
Biografien, Hintergründen und Erfahrungen, die Ihnen erlauben,
einen Blick zwischen die Buchdeckel ihres Lebens zu
werfen. Vom 11. bis 15. Juni 2013 können im Rahmen des Projekte
Living Library bereits zum dritten Mal lebende Bücher
zu einem 45-minütigen Gespräch ausgeliehen werden.
Was ist eine Living Library?
Das Projekt Living Library stammt ursprünglich aus Skandinavien,
wo es zur Gewaltprävention erstmals an Festivals realisiert
wurde. Schnell fand es seinen Weg in die Bibliotheken.
2010 führte die Kornhausbibliothek erstmals eine Living Library-
Woche in den Räumlichkeiten der Bibliothek durch. Zehn
Personen mit ganz unterschiedlichen Geschichten standen für
Gespräche mit interessierten BibliotheksbesucherInnen zur
Verfügung. Im Jahr darauf folgte eine Neuauflage mit neuen
Themen, diesmal in verschiedenen Zweigstellen der Kornhausbibliotheken.
Die durchwegs positiven Rückmeldungen,
sowohl vom Publikum als auch von den «lebenden Büchern»,
ermutigen uns, das Projekt wieder aufzunehmen. So können
Sie in der Living Library-Woche jeweils nachmittags zwischen
zehn verschiedenen «lebenden Büchern» auswählen und mit
der ausgewählten Person ein Gespräch von Angesicht zu Angesicht
führen. Stellen Sie die Fragen, die Sie interessieren,
machen auch Sie die Erfahrung, dass das Lesen der «lebenden
Bücher» keine einseitige Angelegenheit ist und sich in den
Gesprächen für alle Beteiligten ausgesprochen interessante,
horizonterweiternde, lustige, nachdenkliche und anregende
Erkenntnisse ergeben.
Wie funktioniert das Lesen von «lebenden Büchern»?
Sie informieren sich anhand eines Living Library-Kataloges,
der sowohl in der Bibliothek aufliegt als auch über die Homepage
konsultiert werden kann, welche «lebenden Bücher» im
Angebot sind. Sie reservieren sich Termine (ab Ende Mai) bei
den von Ihnen gewünschten Personen und nehmen die für das
Gespräch geltenden Regeln zur Kenntnis. In einem 45-minütigen
Gespräch erfahren Sie viel Neues. Nutzen Sie die Gelegenheit,
mit Menschen zu diskutieren, mit denen Sie vielleicht
sonst nie ins Gespräch kommen würden, und kommen Sie in
der Woche vom 11. bis 15. Juni in die Kornhausbibliothek Bern!
Tel. Nr. 031 327 12 12
Mich gibt es also die nächste Woche zu mieten :-).
Und ich freue mich sehr sehr sehr darauf, anderen Menschen Mut machen zu können, ihnen Rede und Antwort stehen zu Fragen, die sonst nicht gefragt werden. Man sich vielleicht nicht getraut. Ich gebe gerne weiter, was ich erfahren haben. Und vor allem auch von dem, was ich gelernt habe dabei. Neue Erkenntnisse, neues Wissen, neuer Sinn - neues Leben.
Das werden bestimmt interessante, tiefgründige Gespräche. Toll!!
Vielleicht bist DU ja auch dabei?
Und als wäre dies nicht Projekt genug, plane ich für nächstes Jahr einen Workshop zum Thema "Stress" im Frühling oder Herbst auf Rhodos. Betrifft auch mich ... :-)
Ah ja ... und wo wir gerade beim Thema Rhodos sind. Der Kater und ich gönnen uns im Juli / August 3 sonnige Ferienwochen bei unseren Freunden in Griechenland auf Rhodos. Ich träume bereits davon ... weil es einfach so traumhaft ist. Diese Vorfreude! Ich hüpf vor Freude!!
Das Thema Sonne ist auch bei mir Thema. Die fehlt mir sososososo sehr! Dafür findet unser Garten, es sei ein tolles Klima. Alles wächst wie wild. im wahrsten Sinne des Wortes! Wenn ich draussen im Gras stehe, dann muss ich immer lachen. Aber nicht etwa, weil ich diese Wildnis so erquickend finde, sondern weil das Gras unter meinen Achseln kitzelt ... so hoch steht es!
Da wir ja nur an den Wochenenden Zeit haben, Rasen zu mähen, kam dies in letzter Zeit sowas von zu kurz. Aber was will man machen? Samstag / Sonntag regnete es immer. Und im Regen Rasen mähen geht nicht. Ergo wuchs es fröhlich weiter.
Aber was soll ich mich da ärgern.
Das nächste sonnige WE kommt bestimmt ... und mit ihm die Zeit zum Rasen mähen. Draussen sein. Grillen. Warmes Wetter geniessen.
ICH FREUE MICH AUF ALLES WAS KOMMT!
Samstag, 13. April 2013
DEFINITIV FRÜHLING!
Meine Lieben hier!
Draussen Sonne! Drinnen Sonne! Überall Sonne - hach wie herrlich! Ich verschönere grad die VILLA KUNTERBUNT mit Blumen aller Sorten und Farben. Schön soll es wieder werden, jetzt wo der Frühling doch noch zu uns gefunden hat.
Wo wir grad so schön zusammen sitzen und vom Frühling sprechen - gestern wurden mir Frühlingsgefühle offenbart. Es war wie Balsam und Honig für die Art von Frauenseele, wie ich sie habe. Ich hab so ne ganz flauschige, plüschige - samtähnlich und rosa gefärbte. Sagt man mir nach. Nick ich dazu.
Frühlingsgefühle und die entsprechend daraus resultierenden Komplimente füllen alle Falten und plustern irgendwie von innen auf - so ganz ohne Botox und Silikon und ohne dass man an Gewicht zulegt.
Ideal für 50+!
Jedenfalls fühle ich sooo gerne "in rosa" und jederzeit abrufbar auch "kitschig plüschig", auch wenn gar nix ist. Aber what else ... ist gut, tut gut. Ich muss nie für Komplimente fischen - ich hol sie mir einfach aus den Worten. Klaube sie den Anderen förmlich aus dem Mund. Dentalhygiene mal anders!
Manchmal zum kichernden Leidwesen des Gegenübers. So auch gestern.
Gell Fabian. :-)
So war das gestern ...
.... ich sitze hinter dem Pult im Sekretariat und freue mich arbeitend dem Feierabend entgegen. Einer der Mechaniker hat noch ne Frage und steht bei mir am Tresen ... da kommt schnurrend einer dieser kleinen Rennflitzer vor die Garage angebrummt.
Fabian kriegt diesen ganz besonderen Gesichtsausdruck - dieses Strahlen von innen heraus. Dazu total buttrige Augen und einen Hauch von rosa auf die Wangen. Irgendwie scheint wie er elektrisiert.
Er schaut mich an ... holt tief Luft ... und sagt mit diesem ganz besonderen Timbre in der Stimme: "Ich liebe es ... tief, breit und laut" (dass er dazu aus dem Fenster die tiefergelegte Karre fixiert, blendet mein rosa Ich aus).
Ich stand auf, lege meine Hand auf seine Hand, blickte ihm tief in die Augen und flüsterte verschwörerisch: "So hat mir noch kein Mann gesagt, dass ich seine Traumfrau bin! Ich mag Dich auch, sehr gerne sogar - aber Du weisst: ich bin verheiratet!"
Fabian schaute mich an wie ein Bus, er schien unter einem Mal leicht versteinert, der Blick so sensibel-spröde und die untere Kieferhälfe knallte förmlich auf den Tresen - und hätte ich mit dem brüllenden Lachflash noch einen Augenblick zuwarten können ... hach, wie hätte ich den Augenblick und meinen Fabian noch feiern können.
Aber eben.
Nicht lachen war noch nie mein Ding.
Schön war es trotzdem!
Danke Fäbu .. für Dein "... tief (1m65cm), breit (XL) und laut (ich halte es für ein Gerücht)" - es hat mir irgendwie gut getan. :-). Was für ein Charmeur!
ES LEBE DER FRÜHLING! :-)
Donnerstag, 28. März 2013
WARUM DER HASE DIE EIER BRINGT? ICH WEISS ES!
Heute morgen - ich sass noch schlafgetränkt im Zuge und gondelte der Arbeit in Bern entgegen - las ich die Frage meines lieben "Mami Alice": "Wieso bringt der Osterhase die Eier?".
Darüber hatte ich mir eigentlich so noch nie Gedanken gemacht ... vielleicht, weil ich / wir so gut wie keine Eier brauchen - ausser wenn der Kater Frikadellen macht. Ja, er und ich gehören keinem der bekannten Spiegelei- / Omeletten- oder Rührei-Typus-Arten an. Am ehesten noch ich - die Eierbrötchen von der Storchenbäckerei Bern sind einfach Hammer! Aber auch nur, weil die Mayonnaise so lecker ist.
Und viel viel Schnittlauch drauf.
Zurück zur Ausgangsfrage: Was ist mit Hase und Ostern und Eiern?? Lange überlegen musste ich dann aber doch nicht! Ich weiss es! Diese Antwort kann ich geben - sie liegt auf der Hand, völlig klar! Kann ich aus direkt eigener Erfahrung brühwarm berichten
Die Geschichte ist nämlich erst ca. 1,5 Jahre her.
Aaaaalso: Herr Hase hat - wahrscheinlich etwa gleichzeitig wie mein Kater - seinen Job auf dem Karottenfeld verloren und musste dann aufs RAV (das regionale Arbeitsvermittlungs-Zentrum), wegen dem Arbeitslosengeld. Kennt man ja.
Nach dem Orientierungstag dann der erste Besuch bei der zuständigen Sachbearbeiterin, Herr Hase war, es ist anzunehmen, genau so irritiert wie mein Kater damals. Aber lassen wir das ... ist eine alte Geschichte.
Mit Herrn Hase wurde dann wohl ebenfalls die Zielvereinbarung getroffen, dass er wöchentlich 4 Bewerbungen zu schreiben hätte.
Genau diese Situation hatte ja mein Kater auch. Egal ob Betonschalenreiniger, Leichenbestatter, Mitglied einer Putzkolonne oder eben Eierauslieferer.
Und jetzt sind wir bereits beim ausschlaggebenden und alles erklärenden Punkt:
Ich erinnere mich noch gut - als wäre es gestern erst passiert, als sich der Kater um die Stelle als Osterhase ... ähhh ... Eierauslieferer beworben hat. Zwar mit einem Grummeln im Magen, da Eier in der Gegend rumfahren ncht wirklich seinen Fähigkeiten und der angepeilten Fachrichtung entsprach, aber: Was sein muss, muss sein.
Fazit: Ist so, weil ist so.
Es ist ergo davon auszugehen, dass die nach 2 Wochen folgende schriftliche Absage des Eierhofes an meinen Kater einerseits darauf beruhte, dass man einem ehemals hochrangigen Manager die Eierauslieferung weder anver- noch zutrauen wollte, konnte, täte usw. - andererseits Herr Hase sich als prädestiniert und sozusagen passgenau gemacht für diesen Job zeigte.
Na ja - war damals schon ein bisschen ein Schlag in die Magengrube des Katers. Ich höre noch wie er verzweifelt sagte "... anscheinend bin ich nicht mal dafür zu gebrauchen ...!". Ja, aus seiner damaligen Sicht muss diese Absage auch genau so gewirkt haben. Er wäre damals mit einem Kübelchen voller Sand durch die Wüste gelatscht - hätte man ihn dafür vertraglich engagiert.
Aus heutiger Sicht kann der Elektroinstallationslehrling Herr Kater froh sein! Sonst wäre er today nicht, was er today ist!
Und wir, wir hätten ein sehr unruhiges, langes Wochenende vor uns.
Ich würde nämlich alleine zu Hause sitzen und die bunten Schalen der zu liefernden Eier mit Speckschwarte glänzend reiben - und er, der Kater, er würde unter enormem Stress mit den eben beschriebenen Hühnerkugeln die wartenden Nester osternfeiernder Menschen beglücken.
So, liebe Alice, jetzt hast Du die Antwort auf Deine Frage. :-)
ZUM GLÜCK IST DAFÜR HERR HASE ZUSTÄNDIG!
Darüber hatte ich mir eigentlich so noch nie Gedanken gemacht ... vielleicht, weil ich / wir so gut wie keine Eier brauchen - ausser wenn der Kater Frikadellen macht. Ja, er und ich gehören keinem der bekannten Spiegelei- / Omeletten- oder Rührei-Typus-Arten an. Am ehesten noch ich - die Eierbrötchen von der Storchenbäckerei Bern sind einfach Hammer! Aber auch nur, weil die Mayonnaise so lecker ist.
Und viel viel Schnittlauch drauf.
Zurück zur Ausgangsfrage: Was ist mit Hase und Ostern und Eiern?? Lange überlegen musste ich dann aber doch nicht! Ich weiss es! Diese Antwort kann ich geben - sie liegt auf der Hand, völlig klar! Kann ich aus direkt eigener Erfahrung brühwarm berichten
Die Geschichte ist nämlich erst ca. 1,5 Jahre her.
Aaaaalso: Herr Hase hat - wahrscheinlich etwa gleichzeitig wie mein Kater - seinen Job auf dem Karottenfeld verloren und musste dann aufs RAV (das regionale Arbeitsvermittlungs-Zentrum), wegen dem Arbeitslosengeld. Kennt man ja.
Nach dem Orientierungstag dann der erste Besuch bei der zuständigen Sachbearbeiterin, Herr Hase war, es ist anzunehmen, genau so irritiert wie mein Kater damals. Aber lassen wir das ... ist eine alte Geschichte.
Mit Herrn Hase wurde dann wohl ebenfalls die Zielvereinbarung getroffen, dass er wöchentlich 4 Bewerbungen zu schreiben hätte.
Genau diese Situation hatte ja mein Kater auch. Egal ob Betonschalenreiniger, Leichenbestatter, Mitglied einer Putzkolonne oder eben Eierauslieferer.
Und jetzt sind wir bereits beim ausschlaggebenden und alles erklärenden Punkt:
Ich erinnere mich noch gut - als wäre es gestern erst passiert, als sich der Kater um die Stelle als Osterhase ... ähhh ... Eierauslieferer beworben hat. Zwar mit einem Grummeln im Magen, da Eier in der Gegend rumfahren ncht wirklich seinen Fähigkeiten und der angepeilten Fachrichtung entsprach, aber: Was sein muss, muss sein.
Fazit: Ist so, weil ist so.
Es ist ergo davon auszugehen, dass die nach 2 Wochen folgende schriftliche Absage des Eierhofes an meinen Kater einerseits darauf beruhte, dass man einem ehemals hochrangigen Manager die Eierauslieferung weder anver- noch zutrauen wollte, konnte, täte usw. - andererseits Herr Hase sich als prädestiniert und sozusagen passgenau gemacht für diesen Job zeigte.
Na ja - war damals schon ein bisschen ein Schlag in die Magengrube des Katers. Ich höre noch wie er verzweifelt sagte "... anscheinend bin ich nicht mal dafür zu gebrauchen ...!". Ja, aus seiner damaligen Sicht muss diese Absage auch genau so gewirkt haben. Er wäre damals mit einem Kübelchen voller Sand durch die Wüste gelatscht - hätte man ihn dafür vertraglich engagiert.
Aus heutiger Sicht kann der Elektroinstallationslehrling Herr Kater froh sein! Sonst wäre er today nicht, was er today ist!
Und wir, wir hätten ein sehr unruhiges, langes Wochenende vor uns.
Ich würde nämlich alleine zu Hause sitzen und die bunten Schalen der zu liefernden Eier mit Speckschwarte glänzend reiben - und er, der Kater, er würde unter enormem Stress mit den eben beschriebenen Hühnerkugeln die wartenden Nester osternfeiernder Menschen beglücken.
So, liebe Alice, jetzt hast Du die Antwort auf Deine Frage. :-)
ZUM GLÜCK IST DAFÜR HERR HASE ZUSTÄNDIG!
Mittwoch, 27. März 2013
... UND DANN GING MIR EIN LICHT AUF!
Und das hat gedauert!
Also das mit dem mir ein Licht aufgehen.
Und alles nur, weil das Licht nicht ablöschte.
Aber zum besseren Verständnis nun schön der Reihe nach.
Diese Geschichte wollte ich euch schon längst mal erzählt haben. So elegant bin ich selten gegen das Brett vor meinem Kopf gelaufen. So richtig mit Schwung und Anlauf. Die Beule in der Seele ist bis heute sichtbar,
Und zudem habe ich mich anschliessend selten kringeliger gekringelt vor Lachen.
Genau das sollt ihr euch auch.
Es war Januar. Ich hatte eben meine Ausbildung abgeschlossen und vor mir und meinen Mitstudierenden lag noch dieses letzte Modul und die Diplomfeier. Schon Wochen vorher hatte ich in besagtem Tagungshotel mein Zimmer reserviert. Freute mich darauf, endlich das begehrte Stück Papier in Form eines Diplomes in Händen halten zu können. Freute mich daraf, die vielen anderen HEB-Absolventen aus den anderen Städten kennen zu lernen. Freute mich auf den Abschluss eines mir ganz wichtigen Projektes, welches mein Leben grad eben mal wieder um 180° bereichernd gedreht hat - ohne dass es mir schwindlig und zu viel wurde. Im Gegenteil ...!
Jedenfalls bezog ich am frühen Nachmittag mein Zimmer, stellte schnell mal den Koffer ab, legte die Jacke in den Schrank und dann musste ich bereits wieder los ... denn um 14.00h begann Teil 1 meines letzten 3-tägigen und abschliessenden Moduls. Erst später am Abend sollte ich in den Genuss des verlockenden Bettes kommen, welches so herrlich einladend und gross mich anlächelte.
Jaja ... Schlaf ist bei mir immer noch begehrte Mangelware.
Nach einigen Stunden Kennenlernen, Schule, konkreter Anwendung des Gelernten, einem feinen Abendessen und fröhlichem Geplauder, zog es mich förmlich magisch in mein Zimmer.
Sobald nämlich mein Gesichtausdruck den Ausdruck eines Pandas annimmt - man beachte dessen Augenringe - und mir die Tränensäcke um die Kniescheiben schlackern, fühle ich mich jeweils schier verpflichtet, dem unaufschiebbaren Schlafbedürfnis Folge zu leisten.
Damit die Beschreibung authentisch ist, wechsle ich jetzt zeitlich in die Gegenwart. Meine innere Not kommt im schriftlichen Ausdruck so wesentlich besser zur Geltung.
Also:
Ich betrete das Zimmer - Augen halb geschlossen und den umnebbelten Blick bereits auf den zu erwartenden Traum gerichtet. Automatisch knipse ich das Licht der Deckenleuchte an und bemerke, dass mein Zimmer wirklich stilvoll und gemütlich eingerichtet ist. Festigkeit der Matratze genau richtig. Umgebung ruhig. Im Badezimmer angekommen, staune ich ein wenig, dass dieses riiiesig ist. Und wohl das Zimmermädchen Licht hat brennen lassen. Umso besser! Da sehe ich gleich auf den ersten Blick, dass alles blitzeblank sauber und wirklich grosszügig gestaltet ist.
Ich geniesse eine ausgiebige heisse Dusche, mache mich bettfein und umrunde bewusst den x-fach vergrössernden Kosmetikspiegel. Warum? Ich darf daran erinnern, dass ich EINMAL einen Blick da rein gewagt habe. Seither halte ich es für sinnlos - wenn nicht geradezu diskriminierend, den Mars mitsamt seiner Kraterlandschaft erforschen zu wollen. Ein Blick in einen dieser fiesen Kosmetikspiegel genügt! Braucht kein Mensch! Schon gar nicht eine Frau über 50zig!
Ok - ich schmiere mir dann noch genügend Entkraterungs- und Entfaltungscrème auf die bedürftigen Stellen, verlasse das Bad mit einem Lächeln der Vorfreude auf die Nachtruhe und will das Licht ausknipsen.
Aber wo?
Ich knipse mich quer durch alle Beleuchtungselemente des Zimmers. Klappt auch alles prima ... bloss das Bad will irgendwie nicht verdunkeln. Dieses erleuchtet in hellstem Hell und will nix von seinem Glanze einbüssen. Ich steh aufs Klo um mir einen besseren Überblick zu gönnen. WO IST DER LICHTSCHALTER??!!??
Ich hol mir den Sessel vom Schreibtisch und klettere auch da hoch. WO IST UM HIMMELS WILLEN DIESER LICHTSCHALTER?
So langsam werd ich wütend. Bin ich denn wirklich blöd? Auch wenn böse Stimmen dies im Untergrund ab und an murmeln - ich nehm als gegeben, dass ich einen durchschnittlich, mich zu diversen sinnvollen Tätigkeiten befähigenden IQ habe.
Muss aber den Tatsachen dann doch ins Auge sehen: Zum Licht im Bad ausknipsen reicht der wohl doch nicht ....
Ab hier erzähle ich wieder in der Rückschau - möchte mich nämlich nicht noch einmal zeitlich 1:1mit der Situation konfrontieren. Ihr werdet gleich wissen warum:
Nach vielen vielen, wirklich vielen Minuten der erfolglosen Suche, des Zweifels an sämtlichen meiner Alltagskenntnisse, nach Zähneknirschen und laut fluchen, setzte ich mich total geschafft aufs Bett. Nachdenkend, ob ich jetzt nochmals auf den Stuhl klettere und die Birne an der Baddeckenleuchte rausschraube. Wohl wissen, dass die hohen Decken mein Vorhaben ins Lächerliche ziehen werden. Klein und oho zu sein ist das Eine - zu klein zu sein das Andere ...
War drauf und dran, die Reception anzurufen und um Hilfe zu bitten.
Und während mein definitiv müdes Ego langsam auf dem gelben, feinduftenden Duvetbezug zerbröselte - löschte das Licht im Bad! Beleuchtung kaputt? Ich stand auf um nachzusehen. Und siehe da ... ohne mein Dazutun ging das Licht wieder an!
Und mir ein Licht auf!
Mein Sprachschatz ist seither um ein wichtiges Wort reicher:
LICHTSENSOR ...!
Also das mit dem mir ein Licht aufgehen.
Und alles nur, weil das Licht nicht ablöschte.
Aber zum besseren Verständnis nun schön der Reihe nach.
Diese Geschichte wollte ich euch schon längst mal erzählt haben. So elegant bin ich selten gegen das Brett vor meinem Kopf gelaufen. So richtig mit Schwung und Anlauf. Die Beule in der Seele ist bis heute sichtbar,
Und zudem habe ich mich anschliessend selten kringeliger gekringelt vor Lachen.
Genau das sollt ihr euch auch.
Es war Januar. Ich hatte eben meine Ausbildung abgeschlossen und vor mir und meinen Mitstudierenden lag noch dieses letzte Modul und die Diplomfeier. Schon Wochen vorher hatte ich in besagtem Tagungshotel mein Zimmer reserviert. Freute mich darauf, endlich das begehrte Stück Papier in Form eines Diplomes in Händen halten zu können. Freute mich daraf, die vielen anderen HEB-Absolventen aus den anderen Städten kennen zu lernen. Freute mich auf den Abschluss eines mir ganz wichtigen Projektes, welches mein Leben grad eben mal wieder um 180° bereichernd gedreht hat - ohne dass es mir schwindlig und zu viel wurde. Im Gegenteil ...!
Jedenfalls bezog ich am frühen Nachmittag mein Zimmer, stellte schnell mal den Koffer ab, legte die Jacke in den Schrank und dann musste ich bereits wieder los ... denn um 14.00h begann Teil 1 meines letzten 3-tägigen und abschliessenden Moduls. Erst später am Abend sollte ich in den Genuss des verlockenden Bettes kommen, welches so herrlich einladend und gross mich anlächelte.
Jaja ... Schlaf ist bei mir immer noch begehrte Mangelware.
Nach einigen Stunden Kennenlernen, Schule, konkreter Anwendung des Gelernten, einem feinen Abendessen und fröhlichem Geplauder, zog es mich förmlich magisch in mein Zimmer.
Sobald nämlich mein Gesichtausdruck den Ausdruck eines Pandas annimmt - man beachte dessen Augenringe - und mir die Tränensäcke um die Kniescheiben schlackern, fühle ich mich jeweils schier verpflichtet, dem unaufschiebbaren Schlafbedürfnis Folge zu leisten.
Damit die Beschreibung authentisch ist, wechsle ich jetzt zeitlich in die Gegenwart. Meine innere Not kommt im schriftlichen Ausdruck so wesentlich besser zur Geltung.
Also:
Ich betrete das Zimmer - Augen halb geschlossen und den umnebbelten Blick bereits auf den zu erwartenden Traum gerichtet. Automatisch knipse ich das Licht der Deckenleuchte an und bemerke, dass mein Zimmer wirklich stilvoll und gemütlich eingerichtet ist. Festigkeit der Matratze genau richtig. Umgebung ruhig. Im Badezimmer angekommen, staune ich ein wenig, dass dieses riiiesig ist. Und wohl das Zimmermädchen Licht hat brennen lassen. Umso besser! Da sehe ich gleich auf den ersten Blick, dass alles blitzeblank sauber und wirklich grosszügig gestaltet ist.
Ich geniesse eine ausgiebige heisse Dusche, mache mich bettfein und umrunde bewusst den x-fach vergrössernden Kosmetikspiegel. Warum? Ich darf daran erinnern, dass ich EINMAL einen Blick da rein gewagt habe. Seither halte ich es für sinnlos - wenn nicht geradezu diskriminierend, den Mars mitsamt seiner Kraterlandschaft erforschen zu wollen. Ein Blick in einen dieser fiesen Kosmetikspiegel genügt! Braucht kein Mensch! Schon gar nicht eine Frau über 50zig!
Ok - ich schmiere mir dann noch genügend Entkraterungs- und Entfaltungscrème auf die bedürftigen Stellen, verlasse das Bad mit einem Lächeln der Vorfreude auf die Nachtruhe und will das Licht ausknipsen.
Aber wo?
Ich knipse mich quer durch alle Beleuchtungselemente des Zimmers. Klappt auch alles prima ... bloss das Bad will irgendwie nicht verdunkeln. Dieses erleuchtet in hellstem Hell und will nix von seinem Glanze einbüssen. Ich steh aufs Klo um mir einen besseren Überblick zu gönnen. WO IST DER LICHTSCHALTER??!!??
Ich hol mir den Sessel vom Schreibtisch und klettere auch da hoch. WO IST UM HIMMELS WILLEN DIESER LICHTSCHALTER?
So langsam werd ich wütend. Bin ich denn wirklich blöd? Auch wenn böse Stimmen dies im Untergrund ab und an murmeln - ich nehm als gegeben, dass ich einen durchschnittlich, mich zu diversen sinnvollen Tätigkeiten befähigenden IQ habe.
Muss aber den Tatsachen dann doch ins Auge sehen: Zum Licht im Bad ausknipsen reicht der wohl doch nicht ....
Ab hier erzähle ich wieder in der Rückschau - möchte mich nämlich nicht noch einmal zeitlich 1:1mit der Situation konfrontieren. Ihr werdet gleich wissen warum:
Nach vielen vielen, wirklich vielen Minuten der erfolglosen Suche, des Zweifels an sämtlichen meiner Alltagskenntnisse, nach Zähneknirschen und laut fluchen, setzte ich mich total geschafft aufs Bett. Nachdenkend, ob ich jetzt nochmals auf den Stuhl klettere und die Birne an der Baddeckenleuchte rausschraube. Wohl wissen, dass die hohen Decken mein Vorhaben ins Lächerliche ziehen werden. Klein und oho zu sein ist das Eine - zu klein zu sein das Andere ...
War drauf und dran, die Reception anzurufen und um Hilfe zu bitten.
Und während mein definitiv müdes Ego langsam auf dem gelben, feinduftenden Duvetbezug zerbröselte - löschte das Licht im Bad! Beleuchtung kaputt? Ich stand auf um nachzusehen. Und siehe da ... ohne mein Dazutun ging das Licht wieder an!
Und mir ein Licht auf!
Mein Sprachschatz ist seither um ein wichtiges Wort reicher:
LICHTSENSOR ...!
Dienstag, 26. März 2013
STERNENZAUBER-OPTIMIERT
Dumdiddledummdadadum ...
... HEY! Dieser Platz ist mir doch bekannt?!
Das ist doch mein verbaler Tummelplatz für Buchstaben aller Arten und Sorten!
Die Plattform für Lachflashs und Tränenbäche.
Das Sammelbecken für I LIKE und I DISLIKE.
Das virtuelle Fenster zwischen dem ICH und ganz ganz ganz vielen DU's.
Seid ihr eigentlich noch da ...?
Echt?!
Wahnsinn!
*FREU*
Ihr lieben Blogösen und Blogerianer - grade eben lustwandle ich durch die Seiten des WWW (ich organisiere grad einen Workshop zum Thema "Stress", arbeite mich fast nicht gestresst durch Artikel ...) und befand spontan - zwischen rechter Hand auf Maus und linker Hand Carbonara Teigwaren löffelnd, Augen auf Desktop geheftet, hier wieder mal ein Lebenszeichen von mir zu geben.
Jetzt. Sofort. Subito.
Ja, ich lebe - und wie ich lebe! Also kurz gesagt: rundum gut.
Und rundum hat ja bei meinen XL-Massen eine gewisse Aussagenkraft. :-). Ich hab mich neu erfunden. Ja. Hab ich.
Mein Zeitmanagement ist viel besser geworden (...unter anderem auch deshalb die Absenzen hier ...), "nein" sagen kann ich unterdessen auch schon viel besser. Und so langsam verlege ich mich von den Dingen die ich gerne und gut mache auf Sachen, die ich noch besser und noch lieber mache.
Ich hab mein Leben sozusagen sternenzauber-optimiert, frisch poliert und entstaubt!
Mittlerweilen habe ich meine Berufsausbildung Nr 2 mit Erfolg und Perspektive abgeschlossen und bin daran, mir ein zweites Standbein zu schaffen. Was heisst "ich bin dran ...", neeee, ich habe es sogar umgesetzt! Kurz gesagt: meine weit reichenden und tiefgründigen Lebenserfahrungen (welche ich im Leben never ever wiederholen möchte ... die aber ebenso unabdingbar nötig für das waren, was ich heute bin), verbunden mit neuem "gewusst wie", ausgerüstet mit Werkzeugen und Wissen, haben es mir per 1.3.2013 ermöglicht, eine eigene Praxis zu eröffnen.
Seht her - mein ganzer Stolz - ganz voller ICH: DAS IST DIE HOMEPAGE MEINER PRAXIS
Es ist für mich extrem befriedigend, mit suchenden Menschen zusammen auf Lösungen hin zu arbeiten. Das ist wirklich und wahrhaftig die Arbeit, zu der ich mich berufen fühle. Und welch ein Glück ich habe, dass meine Klienten es auch so sehen!
Also natürlich ist nicht "nur" meine Glücks-Schmiede mein ganzer Stolz. Der Kater ebenso. Er ist ein starker, stolzer, selbstsicherer Mann - mitten im Leben stehend. Der älteste Lehrling der Schweiz. Er schlägt sich wacker und tapfer durch die ihm gestellten Aufgaben. Dies ist alles andere als einfach! Mit grossem inneren Wohlfühlen und riesiger Freude sehe ich seine Entwicklung. Wie er mit bald 50 Jahren die Dinge, eventuelle Probleme, seine Arbeit überhaupt und allgemein, kraftvoll anpackt und sich nicht beirren lässt. Seinen Weg geht. Inmitten anderen 17jährigen Lehrlinge.
Er macht das so gut, dass sein Chef kurzlich meinte: "Du bist mein Vorbild!". Ich glaube, ein schöneres und besseres Kompliment kann nicht gemacht werden.
Ach klar Leute, ich arbeite auch immer noch in der Garage! Zukünftig weniger, dafür in meiner Praxis mehr. Übergangszeit. Ganz nach Business-Plan. Und selbstverständlich leide ich immer noch unter chronischem Zeitmangel - aber viel besser und bewusst darauf achtend, ob es meine Kompetenzen oder meine Ressourcen betrifft. Heute wissend, dass das Eine mich wesentlich weniger zerpflückt als das Andere.
Momentan bin ich auch wieder heiser. Wie immer um diese Jahreszeit - Playoffzeit im Eishockey, ihr erinnert euch? Und somit auch wieder regelmässig Gast auf dem Schweizer TV-Kanal! Und das von Herzen gerne. :-) Falls also eine wild gestikulierende Frau mit grossen, schwarz-rot-gelben Herzen auf den Wangen wie ein Vollgummiball auf dem Bildschirm rumhüpft - THAT'S ME! :-).
Ab und zu werde ich nun wieder hier zurück kehren. Regelmässig - wohl nicht wirklich regelmässig regelmässigst und von täglich weit entfernt - aber doch immer mal wieder ein Lebenszeichen gebend.
Weil dies ein schöner Platz hier ist.
Und bleiben wird.
Mit euch zusammen.
Also dann - see you ihr Lieben ...
... BIS BALD WIEDER!
... HEY! Dieser Platz ist mir doch bekannt?!
Das ist doch mein verbaler Tummelplatz für Buchstaben aller Arten und Sorten!
Die Plattform für Lachflashs und Tränenbäche.
Das Sammelbecken für I LIKE und I DISLIKE.
Das virtuelle Fenster zwischen dem ICH und ganz ganz ganz vielen DU's.
Seid ihr eigentlich noch da ...?
Echt?!
Wahnsinn!
*FREU*
Ihr lieben Blogösen und Blogerianer - grade eben lustwandle ich durch die Seiten des WWW (ich organisiere grad einen Workshop zum Thema "Stress", arbeite mich fast nicht gestresst durch Artikel ...) und befand spontan - zwischen rechter Hand auf Maus und linker Hand Carbonara Teigwaren löffelnd, Augen auf Desktop geheftet, hier wieder mal ein Lebenszeichen von mir zu geben.
Jetzt. Sofort. Subito.
Ja, ich lebe - und wie ich lebe! Also kurz gesagt: rundum gut.
Und rundum hat ja bei meinen XL-Massen eine gewisse Aussagenkraft. :-). Ich hab mich neu erfunden. Ja. Hab ich.
Mein Zeitmanagement ist viel besser geworden (...unter anderem auch deshalb die Absenzen hier ...), "nein" sagen kann ich unterdessen auch schon viel besser. Und so langsam verlege ich mich von den Dingen die ich gerne und gut mache auf Sachen, die ich noch besser und noch lieber mache.
Ich hab mein Leben sozusagen sternenzauber-optimiert, frisch poliert und entstaubt!
Mittlerweilen habe ich meine Berufsausbildung Nr 2 mit Erfolg und Perspektive abgeschlossen und bin daran, mir ein zweites Standbein zu schaffen. Was heisst "ich bin dran ...", neeee, ich habe es sogar umgesetzt! Kurz gesagt: meine weit reichenden und tiefgründigen Lebenserfahrungen (welche ich im Leben never ever wiederholen möchte ... die aber ebenso unabdingbar nötig für das waren, was ich heute bin), verbunden mit neuem "gewusst wie", ausgerüstet mit Werkzeugen und Wissen, haben es mir per 1.3.2013 ermöglicht, eine eigene Praxis zu eröffnen.
Seht her - mein ganzer Stolz - ganz voller ICH: DAS IST DIE HOMEPAGE MEINER PRAXIS
Es ist für mich extrem befriedigend, mit suchenden Menschen zusammen auf Lösungen hin zu arbeiten. Das ist wirklich und wahrhaftig die Arbeit, zu der ich mich berufen fühle. Und welch ein Glück ich habe, dass meine Klienten es auch so sehen!
Also natürlich ist nicht "nur" meine Glücks-Schmiede mein ganzer Stolz. Der Kater ebenso. Er ist ein starker, stolzer, selbstsicherer Mann - mitten im Leben stehend. Der älteste Lehrling der Schweiz. Er schlägt sich wacker und tapfer durch die ihm gestellten Aufgaben. Dies ist alles andere als einfach! Mit grossem inneren Wohlfühlen und riesiger Freude sehe ich seine Entwicklung. Wie er mit bald 50 Jahren die Dinge, eventuelle Probleme, seine Arbeit überhaupt und allgemein, kraftvoll anpackt und sich nicht beirren lässt. Seinen Weg geht. Inmitten anderen 17jährigen Lehrlinge.
Er macht das so gut, dass sein Chef kurzlich meinte: "Du bist mein Vorbild!". Ich glaube, ein schöneres und besseres Kompliment kann nicht gemacht werden.
Ach klar Leute, ich arbeite auch immer noch in der Garage! Zukünftig weniger, dafür in meiner Praxis mehr. Übergangszeit. Ganz nach Business-Plan. Und selbstverständlich leide ich immer noch unter chronischem Zeitmangel - aber viel besser und bewusst darauf achtend, ob es meine Kompetenzen oder meine Ressourcen betrifft. Heute wissend, dass das Eine mich wesentlich weniger zerpflückt als das Andere.
Momentan bin ich auch wieder heiser. Wie immer um diese Jahreszeit - Playoffzeit im Eishockey, ihr erinnert euch? Und somit auch wieder regelmässig Gast auf dem Schweizer TV-Kanal! Und das von Herzen gerne. :-) Falls also eine wild gestikulierende Frau mit grossen, schwarz-rot-gelben Herzen auf den Wangen wie ein Vollgummiball auf dem Bildschirm rumhüpft - THAT'S ME! :-).
Ab und zu werde ich nun wieder hier zurück kehren. Regelmässig - wohl nicht wirklich regelmässig regelmässigst und von täglich weit entfernt - aber doch immer mal wieder ein Lebenszeichen gebend.
Weil dies ein schöner Platz hier ist.
Und bleiben wird.
Mit euch zusammen.
Also dann - see you ihr Lieben ...
... BIS BALD WIEDER!
Dienstag, 25. Dezember 2012
LEISE KRISELT'S IM SCHNEE
Was aber voraussetzen würde, dass es Schnee hat.
Hat es aber nicht.
Bis zu 20 Grad hoch gehen die Temperaturen - und ob ihr es glaubt oder nicht ... ich geniesse jedes Grad mehr! Je weiter weg die Flocken, umso fröhlicheres Frohlocken!
Nein nein, keine Angst, weit und breit keine Krise in Sicht! Aber ich hab vorhin so eine herrliche Geschichte im Radio gehört - die hiess so und erinnerte mich an frühere Weihnachtsfeste. Es tönte grad so schön lustig und passt allgemein gut zu Weihnachten. Und zu dem, was ich über Weihnachten denke. Zumindest über das, was ich so erlebt habe. Weihnachten ist ehrlich gesagt nicht unbedingt meine Lieblingszeit.
Aber ich mag die freien Tage!
Immerhin!
Gestern las ich, dass 76% der Menschen Weihnachten schön fänden, wäre die Sache mit den Geschenken nicht.
Die rennen bei mir offene Türen ein! Katerli und ich haben auf gegenseitige Geschenke verzichtet - haben uns dafür 2 Millionen-Lose gekauft. Für nicht Schweizer: Das ist sowas wie das Überraschungsei, bloss in Losform. Spiel, Spass, Spannung! Zwischen einem Lutscher und 1 Million können wir in etwa so alles gewinnen. Vorletztes Jahr gewannen wir 200 Fränkli und hatten damit zumindest die Kosten für die 2 Lose wieder in der Kasse. :-)
Immerhin!
Diese Weihnachtstage geniesse ich wirklich. Weil wir die VILLA KUNTERBUNT in dieser Zeit sozusagen hermetisch abgeriegelt haben. Was heisst, dass das Telefon auf stumm geschaltet ist, Handy auf der Kommode im Eingangsbereich liegt und nur sporadisch gesehen wird, wir sozusagen für unsere Umwelt unsichtbar sind. Wie herrlich ist denn das! Ich liebe diese Ruhe! Ich, die ich es täglich mit ganzen Horden von Menschen zu tun habe, hab nur den einen Menschen um mich. Erholung pur.
Nicht dass ich die Horden Menschen um mich herum nicht gerne hätte - aber alles zu seiner Zeit. Und jetzt ist meine Zeit.
Meine Aktivitäten erschöpft sich im 4-stündlichen Wechsel der Rechaudkerzen in all unseren Laternchen, Sternen, Duftlämpchen, Gläsern ... und und und. Wenn ich alle angezündet hab, sind es 50 Stück. Am Abend kommen dann noch die grossen Laternen vor den Fenstern und die Sternenkugeln dazu. Schön sieht das aus.
Ansonsten fröne ich dem ausgiebigen Kaffee trinken, dem Füsse hochlagern, dem Zuhören der Stille. Und schwedische Krimis gucken. Besonders den Wallander - den finde ich echt gut! Und Bücher lesen. Und Musik hören. Was das Essen anbetrifft, so sind wir da ein bisschen eigensinnig. Denn auch hier haben wir uns auf Minimum reduziert ... und wenn es so weiter geht, haben wir bald eine Mandarinenvergiftung. Wahlweise Sandwich-Allergie. So herrlich unkompliziert!
Immerhin!
Den Kater müsstet ihr mal sehen! Er lebt, so würde ich es zumindest benennen, bilaterale Gepflogenheiten. Wirkt sehr völkerverbindend. Ist die Vielfältigkeit in Person. Passend zu Weihnachten!
Die Baumwollhose aus Griechenland.
Das Jodlerhemd mit den Edelweiss drauf aus der Schweiz.
Dicken Schluppen mit Elchen drauf aus Finnland.
Currywurst essend (Packung aufreissen, in die Mikrowelle stecken, 4 Minuten später Wurststückchen mit dem mitgelieferten Gäbelchen pieksen) ... in Gedenken an Deutschland.
Er war und ist ein Mann von Welt!
Immerhin!
Entgegen meinen Gepflogenheiten haben wir nun sogar einen Weihnachtsbaum. Das hatte ich schon Jahre nicht mehr. Aber gestern musste ich noch kurz für den Kater in die Apotheke um seine schmerzstillenden Tropfen zu ordern. Da was nebenan ein Tannenbaummarkt - die waren da grad dran, die letzten, übrig gebliebenen Restbäume auf den Anhänger zu verladen. Und da stand da so ein Babybaum ...schrecklich anzusehen. Grösse geschätzt 40cm. Hatte wohl einen Hirn-Nadelschlag oder so, eine Streifung vermute ich. Jedenfalls muss der linksseitig gelähmt sein. Rechts hat es wahrlich so ein paar wenige Ästchen, welche auch einigermassen regelmässig angeordnet sind. Links hängt alles. Ist viel kürzer als rechts. Schlaff. Halbseitig gelähmt eben.
Der hat mich sofort angesprochen, dieser kleine, hilflose Tannenjunge. Ich hab gefragt, wie viel der kostet. Die Leute haben gelacht und gesagt, zum Verfeuern gäbs den gratis.
Nun steht er oben im 1. Stock im Wohnzimmer in einem Übertopf, ein paar Filzsterne um sich herum und mit künstlichen Schneeflocken berieselt. Wenn man den den richtig Weg rum stellt, dann ist er gar nicht so übel. Kunibert soll er heissen - hat der Kater gesagt. Kunibert soll es warm haben.
Immerhin!
Morgen ist dann aber fertig mit Ruhe. Dann kommen unsere Jungs mit Anhang. Ist ja nicht so, dass ich Weihnachten einfach ausblende ... ich / wir haben nur eben nicht diesen Bezug dazu. Erinnert mich immer an die unsäglichen interfamiliären Zankereien - ich schaue da mit einem leisen Kopfschütteln zurück und weiss nur, dass ich es so nicht haben will. Einen auf Freude, Friede, Eierkuchen machen ... das kann ich gar nicht ab. Entweder ehrlich - und dann ist das sicherlich genial - oder dann eben nicht. Es muss wahr sein. Dann hat es auch seine Berechtigung.
Bei uns waren das halt immer ein gemusst künstlich zusammengetrommelter Haufen Solokämpfer, einander nicht wirklich gut gesinnt. Bei Braten und Kartoffelpüree hat man sich zusammen gerissen und noch einigermassen friedlich gelöffelt. Nach 1 Glas Wein schon giftete man los und irgendwann mal ging Onkel A der Tante B verbal an den Kragen, es bildeten sich mindestens 6 Parteien und der schönste Streit war im Gange. Vater haute mit der Faust auf den Tisch - auf das jetzt endlich Frieden herrsche, Mutter heulte, Schwiegermutter verliess unter Protest das Fest, die Schwägerin hat es ja immer schon gewusst und wir Kinder verschanzten uns im Kinderzimmer.
Und wenn dann noch die Katze den Weihnachtsbaum ansprang und runter warf, war das Chaos perfekt.
So feiern wir dann Morgen also mit den Jungs, ihren Angebeteten und Kunibert mein hoffentlich gelingendes Filet im Teig. Und Katerlis Quarktorte mit Himbeeren. Falls seine Rippen es zulassen, zaubert er zusätzlich ein Tiramisu. Er kann das wirklich gut ...!
Und jetzt, ihr Lieben, wünsche wir euch von unserer Seite eine ruhige, friedliche und schöne Zeit.
Wie immer ihr sie auch verlebt. Ob ganz gross mit vielen Menschen, der Familie, ob zu Zweit oder auch alleine.
Alles hat seine Berechtigung.
Hauptsache:
TUT EUCH WAS GUTES! WAS IMMER DAS AUCH SEIN MAG!
Hat es aber nicht.
Bis zu 20 Grad hoch gehen die Temperaturen - und ob ihr es glaubt oder nicht ... ich geniesse jedes Grad mehr! Je weiter weg die Flocken, umso fröhlicheres Frohlocken!
Nein nein, keine Angst, weit und breit keine Krise in Sicht! Aber ich hab vorhin so eine herrliche Geschichte im Radio gehört - die hiess so und erinnerte mich an frühere Weihnachtsfeste. Es tönte grad so schön lustig und passt allgemein gut zu Weihnachten. Und zu dem, was ich über Weihnachten denke. Zumindest über das, was ich so erlebt habe. Weihnachten ist ehrlich gesagt nicht unbedingt meine Lieblingszeit.
Aber ich mag die freien Tage!
Immerhin!
Gestern las ich, dass 76% der Menschen Weihnachten schön fänden, wäre die Sache mit den Geschenken nicht.
Die rennen bei mir offene Türen ein! Katerli und ich haben auf gegenseitige Geschenke verzichtet - haben uns dafür 2 Millionen-Lose gekauft. Für nicht Schweizer: Das ist sowas wie das Überraschungsei, bloss in Losform. Spiel, Spass, Spannung! Zwischen einem Lutscher und 1 Million können wir in etwa so alles gewinnen. Vorletztes Jahr gewannen wir 200 Fränkli und hatten damit zumindest die Kosten für die 2 Lose wieder in der Kasse. :-)
Immerhin!
Diese Weihnachtstage geniesse ich wirklich. Weil wir die VILLA KUNTERBUNT in dieser Zeit sozusagen hermetisch abgeriegelt haben. Was heisst, dass das Telefon auf stumm geschaltet ist, Handy auf der Kommode im Eingangsbereich liegt und nur sporadisch gesehen wird, wir sozusagen für unsere Umwelt unsichtbar sind. Wie herrlich ist denn das! Ich liebe diese Ruhe! Ich, die ich es täglich mit ganzen Horden von Menschen zu tun habe, hab nur den einen Menschen um mich. Erholung pur.
Nicht dass ich die Horden Menschen um mich herum nicht gerne hätte - aber alles zu seiner Zeit. Und jetzt ist meine Zeit.
Meine Aktivitäten erschöpft sich im 4-stündlichen Wechsel der Rechaudkerzen in all unseren Laternchen, Sternen, Duftlämpchen, Gläsern ... und und und. Wenn ich alle angezündet hab, sind es 50 Stück. Am Abend kommen dann noch die grossen Laternen vor den Fenstern und die Sternenkugeln dazu. Schön sieht das aus.
Ansonsten fröne ich dem ausgiebigen Kaffee trinken, dem Füsse hochlagern, dem Zuhören der Stille. Und schwedische Krimis gucken. Besonders den Wallander - den finde ich echt gut! Und Bücher lesen. Und Musik hören. Was das Essen anbetrifft, so sind wir da ein bisschen eigensinnig. Denn auch hier haben wir uns auf Minimum reduziert ... und wenn es so weiter geht, haben wir bald eine Mandarinenvergiftung. Wahlweise Sandwich-Allergie. So herrlich unkompliziert!
Immerhin!
Den Kater müsstet ihr mal sehen! Er lebt, so würde ich es zumindest benennen, bilaterale Gepflogenheiten. Wirkt sehr völkerverbindend. Ist die Vielfältigkeit in Person. Passend zu Weihnachten!
Die Baumwollhose aus Griechenland.
Das Jodlerhemd mit den Edelweiss drauf aus der Schweiz.
Dicken Schluppen mit Elchen drauf aus Finnland.
Currywurst essend (Packung aufreissen, in die Mikrowelle stecken, 4 Minuten später Wurststückchen mit dem mitgelieferten Gäbelchen pieksen) ... in Gedenken an Deutschland.
Er war und ist ein Mann von Welt!
Immerhin!
Entgegen meinen Gepflogenheiten haben wir nun sogar einen Weihnachtsbaum. Das hatte ich schon Jahre nicht mehr. Aber gestern musste ich noch kurz für den Kater in die Apotheke um seine schmerzstillenden Tropfen zu ordern. Da was nebenan ein Tannenbaummarkt - die waren da grad dran, die letzten, übrig gebliebenen Restbäume auf den Anhänger zu verladen. Und da stand da so ein Babybaum ...schrecklich anzusehen. Grösse geschätzt 40cm. Hatte wohl einen Hirn-Nadelschlag oder so, eine Streifung vermute ich. Jedenfalls muss der linksseitig gelähmt sein. Rechts hat es wahrlich so ein paar wenige Ästchen, welche auch einigermassen regelmässig angeordnet sind. Links hängt alles. Ist viel kürzer als rechts. Schlaff. Halbseitig gelähmt eben.
Der hat mich sofort angesprochen, dieser kleine, hilflose Tannenjunge. Ich hab gefragt, wie viel der kostet. Die Leute haben gelacht und gesagt, zum Verfeuern gäbs den gratis.
Nun steht er oben im 1. Stock im Wohnzimmer in einem Übertopf, ein paar Filzsterne um sich herum und mit künstlichen Schneeflocken berieselt. Wenn man den den richtig Weg rum stellt, dann ist er gar nicht so übel. Kunibert soll er heissen - hat der Kater gesagt. Kunibert soll es warm haben.
Immerhin!
Morgen ist dann aber fertig mit Ruhe. Dann kommen unsere Jungs mit Anhang. Ist ja nicht so, dass ich Weihnachten einfach ausblende ... ich / wir haben nur eben nicht diesen Bezug dazu. Erinnert mich immer an die unsäglichen interfamiliären Zankereien - ich schaue da mit einem leisen Kopfschütteln zurück und weiss nur, dass ich es so nicht haben will. Einen auf Freude, Friede, Eierkuchen machen ... das kann ich gar nicht ab. Entweder ehrlich - und dann ist das sicherlich genial - oder dann eben nicht. Es muss wahr sein. Dann hat es auch seine Berechtigung.
Bei uns waren das halt immer ein gemusst künstlich zusammengetrommelter Haufen Solokämpfer, einander nicht wirklich gut gesinnt. Bei Braten und Kartoffelpüree hat man sich zusammen gerissen und noch einigermassen friedlich gelöffelt. Nach 1 Glas Wein schon giftete man los und irgendwann mal ging Onkel A der Tante B verbal an den Kragen, es bildeten sich mindestens 6 Parteien und der schönste Streit war im Gange. Vater haute mit der Faust auf den Tisch - auf das jetzt endlich Frieden herrsche, Mutter heulte, Schwiegermutter verliess unter Protest das Fest, die Schwägerin hat es ja immer schon gewusst und wir Kinder verschanzten uns im Kinderzimmer.
Und wenn dann noch die Katze den Weihnachtsbaum ansprang und runter warf, war das Chaos perfekt.
So feiern wir dann Morgen also mit den Jungs, ihren Angebeteten und Kunibert mein hoffentlich gelingendes Filet im Teig. Und Katerlis Quarktorte mit Himbeeren. Falls seine Rippen es zulassen, zaubert er zusätzlich ein Tiramisu. Er kann das wirklich gut ...!
Und jetzt, ihr Lieben, wünsche wir euch von unserer Seite eine ruhige, friedliche und schöne Zeit.
Wie immer ihr sie auch verlebt. Ob ganz gross mit vielen Menschen, der Familie, ob zu Zweit oder auch alleine.
Alles hat seine Berechtigung.
Hauptsache:
TUT EUCH WAS GUTES! WAS IMMER DAS AUCH SEIN MAG!
Dienstag, 18. Dezember 2012
OHREN-MOBBING!
Ich gehe davon aus, dass meine Öhrchen zerfranst, zerfleddert an mir runterhängen, nur noch in Erinnerung an ehemals wohlgeformte Ohrmuscheln erinnern.
Sozusagen Fetzen ihrer selbst.
Ich hoffe, mein Gehörgang hat keine irreparablen Schäden davon getragen ...
Dies ist passiert am Sonntag, dem 16.12.2012, ca. zwischen 12.30h - 13.50h.
Tatort Nähe Bern.
Ich hatte Schule, Prüfung - und wie jeden Sonntag, wenn Schule statt Relaxen auf dem Plan steht, gingen wir essen.
So viel gönnt man sich dann doch. Auch an einem Schultag.
So geschehen auch letzten Sonntag.
Leider hatten wir keine Plätze reserviert ... und wir hätten zudem besser auf die Mimik und den Blick des uns "einwesenden" Kellners achten müssen. Unbedingt! Er hat, wenn auch auf den ersten Blick wertefrei, gefragt ... ja geradezu gewarnt: "... falls es Ihnen nichts ausmacht dass da ... *hüstel* ... Musik ist, hätte ich Ihnen noch einen Tisch hinten im Saal".
Musik? Supi!
Macht uns doch nix aus!
Im Gegenteil.
Schunkelschunkel ...
Haben wir gedacht ...
Zum Schutze seiner Persönlichkeit und auch zum Schutze des ansonsten richtig guten Restaurants, nenne ich keine Namen. Auch wenn dies in Hinblick auf Warnung dringen von Nöten wäre - zumindest was die Hauptperson des Desasters betrifft.
Und ich zudem liebend gerne das Restaurant empfehlen würde ... die Pizzen und die Lasagna sind einfach göttlich! Überhaupt und sowieso: Essen und Bedienung 1A!
Jedenfalls trabten wir munter hinter dem Kellner in den kleinen Saal - nichts Böses denkend. Ausser vielleicht, dass man so ein wenig den jaulenden Hund bedauerte. Arme Kreatur! Der musste irgendwo draussen seit Stunden in Schneeregen und Kälte angebunden sein. So schrecklich sein Heulen, sein Jaulen, sein Jammern!
Im Saal angekommen mussten wir dann aber feststellen, dass der elendiglich gequält schreiende 4-Beiner ein 2-Beiner war. Genauer gesagt: ein 1-Mann-Orchester. Mit Hammondorgel, einer jämmerlich trötenden Trompete, einer ganz unerhört miesen Stimme, dem schrecklichst-möglichen Repertoire, übelst daneben liegendem Humor ... und das alles in einer nicht zu übertreffenden Lautstärke.
Die anwesenden Damen und Herren, aus den wohl umliegenden Altersheimen zum Weihnachtsbrunch zusammengetrommelt ... geschätzt handelt es sich um um die Gruppe: "Hurra wir leben noch - 90+" ... sassen ziemlich anteilnahmslos auf ihren Stühlen und bröckelten die weichen Brötchen in den wohl mittlerweilen lauwarmen Milchkaffee.
Es ist davon auszugehen, dass die Anwesenden samt und sonders sämtliche Hörgeräte ausgeschaltet hatten.
Anders ist die nicht-existente Anteilnahme ... Empörung ... nicht zu erklären.
Während bei uns also der Salat serviert wurde, jodelte der Chaosbruder die Holzwürmer aus dem Dielenboden, anschliessende sah man sich anlässlich der Witzerunde zum Fremdschämen veranlasst. Während die Hammondorgel ein ziemlich talentfreies Grossorchester darzustellen versuchte, trällerte er "Songs" - angefangen von Peter Reber via Peter Alexander bis hin zu Bill Ramsey und dem angesichts schlimmster stimmlicher Verhunzung zutiefst zu bemittleidenden Frank Sinatra.
Als der Hauptgang serviert wurde, wurden wir uns der aufsteigenden Übelkeit bewusst. Norovirus schlossen wir aus - es KONNTE nur der *hüstel* "Künstler" sein ...
Der Mozarella zerfloss nicht angesichts des Pizzaofenhitze - NEIN - ganz bestimmt vor lauter Selbstmitleid!
So schnell haben wir noch nie gegessen - und das schier den Nachmittag über bleibende Pfeiffen in unseren Ohren verlor sich zum Glück gegen Abend.
Also Leute, falls ihr irgendwann, irgendwo einen Mann um die 60zig mit augenkrebsverursachendem Hemd (blaude Karos) Töne von sich geben hört ... denkt an meine Worte ...
FLIEHT IHR MENSCHEN ... FLIIIIIIEHT!!!
Sozusagen Fetzen ihrer selbst.
Ich hoffe, mein Gehörgang hat keine irreparablen Schäden davon getragen ...
Dies ist passiert am Sonntag, dem 16.12.2012, ca. zwischen 12.30h - 13.50h.
Tatort Nähe Bern.
Ich hatte Schule, Prüfung - und wie jeden Sonntag, wenn Schule statt Relaxen auf dem Plan steht, gingen wir essen.
So viel gönnt man sich dann doch. Auch an einem Schultag.
So geschehen auch letzten Sonntag.
Leider hatten wir keine Plätze reserviert ... und wir hätten zudem besser auf die Mimik und den Blick des uns "einwesenden" Kellners achten müssen. Unbedingt! Er hat, wenn auch auf den ersten Blick wertefrei, gefragt ... ja geradezu gewarnt: "... falls es Ihnen nichts ausmacht dass da ... *hüstel* ... Musik ist, hätte ich Ihnen noch einen Tisch hinten im Saal".
Musik? Supi!
Macht uns doch nix aus!
Im Gegenteil.
Schunkelschunkel ...
Haben wir gedacht ...
Zum Schutze seiner Persönlichkeit und auch zum Schutze des ansonsten richtig guten Restaurants, nenne ich keine Namen. Auch wenn dies in Hinblick auf Warnung dringen von Nöten wäre - zumindest was die Hauptperson des Desasters betrifft.
Und ich zudem liebend gerne das Restaurant empfehlen würde ... die Pizzen und die Lasagna sind einfach göttlich! Überhaupt und sowieso: Essen und Bedienung 1A!
Jedenfalls trabten wir munter hinter dem Kellner in den kleinen Saal - nichts Böses denkend. Ausser vielleicht, dass man so ein wenig den jaulenden Hund bedauerte. Arme Kreatur! Der musste irgendwo draussen seit Stunden in Schneeregen und Kälte angebunden sein. So schrecklich sein Heulen, sein Jaulen, sein Jammern!
Im Saal angekommen mussten wir dann aber feststellen, dass der elendiglich gequält schreiende 4-Beiner ein 2-Beiner war. Genauer gesagt: ein 1-Mann-Orchester. Mit Hammondorgel, einer jämmerlich trötenden Trompete, einer ganz unerhört miesen Stimme, dem schrecklichst-möglichen Repertoire, übelst daneben liegendem Humor ... und das alles in einer nicht zu übertreffenden Lautstärke.
Die anwesenden Damen und Herren, aus den wohl umliegenden Altersheimen zum Weihnachtsbrunch zusammengetrommelt ... geschätzt handelt es sich um um die Gruppe: "Hurra wir leben noch - 90+" ... sassen ziemlich anteilnahmslos auf ihren Stühlen und bröckelten die weichen Brötchen in den wohl mittlerweilen lauwarmen Milchkaffee.
Es ist davon auszugehen, dass die Anwesenden samt und sonders sämtliche Hörgeräte ausgeschaltet hatten.
Anders ist die nicht-existente Anteilnahme ... Empörung ... nicht zu erklären.
Während bei uns also der Salat serviert wurde, jodelte der Chaosbruder die Holzwürmer aus dem Dielenboden, anschliessende sah man sich anlässlich der Witzerunde zum Fremdschämen veranlasst. Während die Hammondorgel ein ziemlich talentfreies Grossorchester darzustellen versuchte, trällerte er "Songs" - angefangen von Peter Reber via Peter Alexander bis hin zu Bill Ramsey und dem angesichts schlimmster stimmlicher Verhunzung zutiefst zu bemittleidenden Frank Sinatra.
Als der Hauptgang serviert wurde, wurden wir uns der aufsteigenden Übelkeit bewusst. Norovirus schlossen wir aus - es KONNTE nur der *hüstel* "Künstler" sein ...
Der Mozarella zerfloss nicht angesichts des Pizzaofenhitze - NEIN - ganz bestimmt vor lauter Selbstmitleid!
So schnell haben wir noch nie gegessen - und das schier den Nachmittag über bleibende Pfeiffen in unseren Ohren verlor sich zum Glück gegen Abend.
Also Leute, falls ihr irgendwann, irgendwo einen Mann um die 60zig mit augenkrebsverursachendem Hemd (blaude Karos) Töne von sich geben hört ... denkt an meine Worte ...
FLIEHT IHR MENSCHEN ... FLIIIIIIEHT!!!
Montag, 17. Dezember 2012
ICH HABE ES GESCHAFFT!
Mann! Was für ein Hochgefühl!
Das letzte Wochenende stand bekanntlich bei mir unter dem Zeichen der Prüfung. Was ich nun 1 Jahr lang geübt, gelernt, erfahren und erlebt habe ... für was ich 1 Jahr lang wirklich sehr seriös und engagiert gearbeitet hab - das stand Freitag / Samstag und Sonntag auf dem Prüfstand.
2 Coaching-Sitzungen und das Vortragen des einen Teils meiner Diplomarbeit, dies wurde begutachtet, bewertet, benotet.
Phuuuuu ... der Anfang meines ersten Testings war gar nicht so easy. Ich hätte da also locker ne Kuh als Giraffe verkauft, meine Knie zitterten und die Patschehändchen waren doch ziemlich heftig flutschig :-). Eine Erkältung begann sich auszubreiten, ich hatte Fieber, Husten und die Nase lief.
Eigentlich hat wirklich nix schief gehen dürfen, ich hab so oft geübt und gelernt, hab auf ganz viele andere Tätigkeiten (sogar auf meine geliebten Hockeymatchs!) verzichtet. Aber Prüfung ist und bleibt Prüfung - und ich in dieser Situation gleichermassen Perfektionist wie auch Angsthase. :-)
Nachdem ich Freitag also noch so ein wenig Flatter hatte, lief es am Samstag genial, dito Sonntag. Hat sogar richtig Spass gemacht. Nebst aller Anspannung kam dann die Lockerheit und Sicherheit durch. Und siehe da: es funktionierte alles wie am Schnürchen!
Nach diesen letzten 3 Tagen darf ich voller Stolz vermelden: GESCHAFFT! BESTANDEN!
Ich bin jetzt ein dipl. Coach und darf mit gutem Gewissen auf die Menschheit losgelassen werden.
Mit Riesenfreude werde ich ca. Februar / März 2013 meine Coachingpraxis GLÜCKS-SCHMIEDE einweihen. Mit viel Sinn für's Detail - und Gespür für einen Ort, wo Menschen sich wohl fühlen können und dürfen, sich öffnen können und dürfen - ein Ort der warm in seiner Ausstrahlung ist und einlädt, Fragen / Probleme ... was auch immer ... lösungsorientiert anzugehend.
Mein Elan, die Pläne, die Ideen und all das was noch in mir steckt (...und das ist VIEL!) zu verwirklichen ... es wird mir mehr Berufung denn Beruf sein. Langsam werde ich meine Tätigkeit in diese Richtung ausbreiten. Es wird werden, dessen bin ich mir sicher.
Menschen waren schon immer der Mittelpunkt meines Denkens und Fühlens. Mit "Hilfe" und "Rat geben" kam ich aber oft an Grenzen ... auch an meine Grenzen.
Zu erkennen, dass jeder Mensch sein eigener Experte ist - und diese tollen Momente mit ihnen zu erleben, wenn neue, gangbare Wege sich eröffnen und grosse AHA-Erlebnisse Ungeahntes zulassen ... wenn man Kräfte und Kompetenzen in sich entdeckt - DAS MACHT MICH GLÜCKLICH!
Ich mag Menschen - und habe viel Einfühlungsvermögen, Empathie und Wohlwollen für jede/n Einzelne/n. Zusammen mit den Werkzeugen, dem grossen Wissen aus meiner Ausbildung, kann ich jetzt kompetent, vertrauenswürdig und richtig professionell meine Dienste als Coach anbieten.
Ich glaube, ich habe bis heute genau auf diesem Moment hin gelebt.
Meine grosse Lebenserfahrung, all die Höhen ... gerade aber auch die Tiefen ..., die erlebten Wunder, erlauben es mir, dass ich mit einem fröhlichen Lächeln an die erstaunlichen Möglichkeiten - welche jeder Mensch zuverlässig in sich trägt - glaube. Auf sie zu gehe.
Ich bin auf dem Weg. Kommst Du mit?
Und ich freue ich schon jetzt auf alles, was auf mich zukommen wird.
Ihr werdet es erfahren.
Aber so viel wollte ich euch schon mal verraten:
Mich gibt es ab jetzt zu kaufen! :-)
IM SERIÖSESTEN SINNE DES WORTES!
Das letzte Wochenende stand bekanntlich bei mir unter dem Zeichen der Prüfung. Was ich nun 1 Jahr lang geübt, gelernt, erfahren und erlebt habe ... für was ich 1 Jahr lang wirklich sehr seriös und engagiert gearbeitet hab - das stand Freitag / Samstag und Sonntag auf dem Prüfstand.
2 Coaching-Sitzungen und das Vortragen des einen Teils meiner Diplomarbeit, dies wurde begutachtet, bewertet, benotet.
Phuuuuu ... der Anfang meines ersten Testings war gar nicht so easy. Ich hätte da also locker ne Kuh als Giraffe verkauft, meine Knie zitterten und die Patschehändchen waren doch ziemlich heftig flutschig :-). Eine Erkältung begann sich auszubreiten, ich hatte Fieber, Husten und die Nase lief.
Eigentlich hat wirklich nix schief gehen dürfen, ich hab so oft geübt und gelernt, hab auf ganz viele andere Tätigkeiten (sogar auf meine geliebten Hockeymatchs!) verzichtet. Aber Prüfung ist und bleibt Prüfung - und ich in dieser Situation gleichermassen Perfektionist wie auch Angsthase. :-)
Nachdem ich Freitag also noch so ein wenig Flatter hatte, lief es am Samstag genial, dito Sonntag. Hat sogar richtig Spass gemacht. Nebst aller Anspannung kam dann die Lockerheit und Sicherheit durch. Und siehe da: es funktionierte alles wie am Schnürchen!
Nach diesen letzten 3 Tagen darf ich voller Stolz vermelden: GESCHAFFT! BESTANDEN!
Ich bin jetzt ein dipl. Coach und darf mit gutem Gewissen auf die Menschheit losgelassen werden.
Mit Riesenfreude werde ich ca. Februar / März 2013 meine Coachingpraxis GLÜCKS-SCHMIEDE einweihen. Mit viel Sinn für's Detail - und Gespür für einen Ort, wo Menschen sich wohl fühlen können und dürfen, sich öffnen können und dürfen - ein Ort der warm in seiner Ausstrahlung ist und einlädt, Fragen / Probleme ... was auch immer ... lösungsorientiert anzugehend.
Mein Elan, die Pläne, die Ideen und all das was noch in mir steckt (...und das ist VIEL!) zu verwirklichen ... es wird mir mehr Berufung denn Beruf sein. Langsam werde ich meine Tätigkeit in diese Richtung ausbreiten. Es wird werden, dessen bin ich mir sicher.
Menschen waren schon immer der Mittelpunkt meines Denkens und Fühlens. Mit "Hilfe" und "Rat geben" kam ich aber oft an Grenzen ... auch an meine Grenzen.
Zu erkennen, dass jeder Mensch sein eigener Experte ist - und diese tollen Momente mit ihnen zu erleben, wenn neue, gangbare Wege sich eröffnen und grosse AHA-Erlebnisse Ungeahntes zulassen ... wenn man Kräfte und Kompetenzen in sich entdeckt - DAS MACHT MICH GLÜCKLICH!
Ich mag Menschen - und habe viel Einfühlungsvermögen, Empathie und Wohlwollen für jede/n Einzelne/n. Zusammen mit den Werkzeugen, dem grossen Wissen aus meiner Ausbildung, kann ich jetzt kompetent, vertrauenswürdig und richtig professionell meine Dienste als Coach anbieten.
Ich glaube, ich habe bis heute genau auf diesem Moment hin gelebt.
Meine grosse Lebenserfahrung, all die Höhen ... gerade aber auch die Tiefen ..., die erlebten Wunder, erlauben es mir, dass ich mit einem fröhlichen Lächeln an die erstaunlichen Möglichkeiten - welche jeder Mensch zuverlässig in sich trägt - glaube. Auf sie zu gehe.
Ich bin auf dem Weg. Kommst Du mit?
Und ich freue ich schon jetzt auf alles, was auf mich zukommen wird.
Ihr werdet es erfahren.
Aber so viel wollte ich euch schon mal verraten:
Mich gibt es ab jetzt zu kaufen! :-)
IM SERIÖSESTEN SINNE DES WORTES!
Donnerstag, 13. Dezember 2012
VOM VERSUCH DES NICHTS-LACHEN-WOLLENS
Eigentlich, so resümiere ich mal dieses Jahr 2012, scheint es mit doch durchzogen wie ein Nackenstück vom Schwein. Nicht nur bei uns haben die Katastrophen und -stöphchen und -ströphinchen sich regelmässig und flächendeckend über die Wochen verteilt.
Eben dem Sumpf entflohen, steht man wechselweise im Treibsand / Eishölle / Sandsturm.
Und meint, es gäbe nicht allzuviel zum lachen.
Na ja.
Man merkt eigentlich erst, wie oft man pro Tag lacht, wenn man nicht lachen darf - weil es so schmerzhaft ist. Katerli leidet momentan Qualen ... vor allem wegen dem Lachen. Es ist echt zum Mäuse melken!
Seine linke Rippenpartie schimmert momentan in meinen absoluten Lieblingsfarben! Von hellrosa bis dunkelviolett findet sich jede Schattierung - genau so einen Pulli möchte ich.
Auf die Farbe bin ich echt eifersüchtig, auf die Schmerzen weniger.
Er tat mir ja leid, als ich heute dem Hause entfleuchte und ihn so stöhnend zurück lassen musste. Ich habe es mal à conto "Leidenschaft" verbucht.
Er ist nun ganz alleine zu Hause. Keine mehr da, die Essen macht und Kaffee bringt, Kissen zurecht rückt, tröstet, die Heizung höher stellt, das Fussteil tiefer stellt, die lädierte Katerseite mit Voltaren einbalsamiert, Schmerztropfen einflösst und sogar Schoggicrème einlöffelt.
Aber auch Keine, die ihn zum Lachen bringt. Besser so.
Denn mindestens alle 10 Minuten passiert was, das dringend belacht werden muss. Ist so! Glaubt man gar nicht!
Und man muss sogar lachen, wenn man über das Nichtlachen spricht. So wie heute beim Morgenkaffee.
ICH: "Na, Du armer Kater - was tust Du heute so?"
ER: "Am liebsten sterben, dann habe ich endlich keine Schmerzen mehr"
ICH: "Schlechte Idee, ich hab das Geld für Dein Weihnachtsgeschenk schon ausgegeben!"
ER ... zischt eine Art von "blöde Kuh" zwischen den Zähnen raus, sich das Lachen verkneiffend ...
ICH: "An Deiner Stelle würde ich mich schön vor den Fernseher drapieren und Filme schauen bis die Augen rauchnen"
ER: "Werd ich wohl tun - kann ja sonst nix"
ICH: "Pass aber auf was Du guckst - ich würde mich eher so auf Filme wie INFERNO, WELTUNTERGANGSTHEMEN, MORD UND TOTSCHLAG - wahlweise ein bisschen HORROR und eventuell noch eine Prise DAS SCHWEIGEN DER LÄMMER oder IM WESTEN NICHTS NEUES einschwören. Oder so. Jaaaaa nicht "Monty Python"," Ice Age" oder "Willkommen bei den Schti's".
Dafür läuft mir die Lebensversicherung noch zu wenig lange ..."
Auch hier meinte er, wieder lachen zu müssen. Ich ging ins Nebenzimmer.
Kann ihn einfach nicht leiden sehen.
Überhaupt ... das ist meine neuste Masche: raus gehen wenn ICH lachen muss. Was heisst, dass ich alle paar Minuten sturmartig das Zimmer verlasse. Nützt aber leider gar nichts, da wir nicht schalldichte Wände haben.
Uuuups. Sorry.
Vorhin ... ich hab ja grad Mittagspause ... habe ich meinen armen Kater angerufen.
ICH: "Na, wie geht es Dir?
ER: "Auaaaaaa....!"
ICH: "Okeeee - über was wollen wir reden? Müsste ja schon was richtig Trauriges sein - komm sag was, was uns zum Weinen bringt!"
ER ... stöhnte, ächzte, jaulte ... und diesmal meinte ich einen Hauch von "dumme Ziege" zu hören.
Kann aber auch "krumme Liege" geheissen haben, ich verstand es nicht so genau. Er nuschelt immer so, wenn er vor lauter Schmerzen die Zähne zusammenbeissen muss.
Und nachgefragt habe ich dann auch nicht.
Teilte ihm die gute Nachricht mit, dass ich heute Abend noch einen Frisörtermin habe und ergo ihn erst wieder um 21.00h zu belästigen gedenke. Mich danach aber auf einen tollen Abend mit ihm und so richtig guten Sex freuen täte.
Da hat es geknallt im Hörer.
Ich weiss jetzt nicht genau, ob ihm das Handy aus der Hand gefallen ist - oder ob er ohnmächtig wurde.
Geschadet hat es ihm anscheinend nicht, vorhin kam eine SMS von ihm:
"AFF DU! :-)"
Eben dem Sumpf entflohen, steht man wechselweise im Treibsand / Eishölle / Sandsturm.
Und meint, es gäbe nicht allzuviel zum lachen.
Na ja.
Man merkt eigentlich erst, wie oft man pro Tag lacht, wenn man nicht lachen darf - weil es so schmerzhaft ist. Katerli leidet momentan Qualen ... vor allem wegen dem Lachen. Es ist echt zum Mäuse melken!
Seine linke Rippenpartie schimmert momentan in meinen absoluten Lieblingsfarben! Von hellrosa bis dunkelviolett findet sich jede Schattierung - genau so einen Pulli möchte ich.
Auf die Farbe bin ich echt eifersüchtig, auf die Schmerzen weniger.
Er tat mir ja leid, als ich heute dem Hause entfleuchte und ihn so stöhnend zurück lassen musste. Ich habe es mal à conto "Leidenschaft" verbucht.
Er ist nun ganz alleine zu Hause. Keine mehr da, die Essen macht und Kaffee bringt, Kissen zurecht rückt, tröstet, die Heizung höher stellt, das Fussteil tiefer stellt, die lädierte Katerseite mit Voltaren einbalsamiert, Schmerztropfen einflösst und sogar Schoggicrème einlöffelt.
Aber auch Keine, die ihn zum Lachen bringt. Besser so.
Denn mindestens alle 10 Minuten passiert was, das dringend belacht werden muss. Ist so! Glaubt man gar nicht!
Und man muss sogar lachen, wenn man über das Nichtlachen spricht. So wie heute beim Morgenkaffee.
ICH: "Na, Du armer Kater - was tust Du heute so?"
ER: "Am liebsten sterben, dann habe ich endlich keine Schmerzen mehr"
ICH: "Schlechte Idee, ich hab das Geld für Dein Weihnachtsgeschenk schon ausgegeben!"
ER ... zischt eine Art von "blöde Kuh" zwischen den Zähnen raus, sich das Lachen verkneiffend ...
ICH: "An Deiner Stelle würde ich mich schön vor den Fernseher drapieren und Filme schauen bis die Augen rauchnen"
ER: "Werd ich wohl tun - kann ja sonst nix"
ICH: "Pass aber auf was Du guckst - ich würde mich eher so auf Filme wie INFERNO, WELTUNTERGANGSTHEMEN, MORD UND TOTSCHLAG - wahlweise ein bisschen HORROR und eventuell noch eine Prise DAS SCHWEIGEN DER LÄMMER oder IM WESTEN NICHTS NEUES einschwören. Oder so. Jaaaaa nicht "Monty Python"," Ice Age" oder "Willkommen bei den Schti's".
Dafür läuft mir die Lebensversicherung noch zu wenig lange ..."
Auch hier meinte er, wieder lachen zu müssen. Ich ging ins Nebenzimmer.
Kann ihn einfach nicht leiden sehen.
Überhaupt ... das ist meine neuste Masche: raus gehen wenn ICH lachen muss. Was heisst, dass ich alle paar Minuten sturmartig das Zimmer verlasse. Nützt aber leider gar nichts, da wir nicht schalldichte Wände haben.
Uuuups. Sorry.
Vorhin ... ich hab ja grad Mittagspause ... habe ich meinen armen Kater angerufen.
ICH: "Na, wie geht es Dir?
ER: "Auaaaaaa....!"
ICH: "Okeeee - über was wollen wir reden? Müsste ja schon was richtig Trauriges sein - komm sag was, was uns zum Weinen bringt!"
ER ... stöhnte, ächzte, jaulte ... und diesmal meinte ich einen Hauch von "dumme Ziege" zu hören.
Kann aber auch "krumme Liege" geheissen haben, ich verstand es nicht so genau. Er nuschelt immer so, wenn er vor lauter Schmerzen die Zähne zusammenbeissen muss.
Und nachgefragt habe ich dann auch nicht.
Teilte ihm die gute Nachricht mit, dass ich heute Abend noch einen Frisörtermin habe und ergo ihn erst wieder um 21.00h zu belästigen gedenke. Mich danach aber auf einen tollen Abend mit ihm und so richtig guten Sex freuen täte.
Da hat es geknallt im Hörer.
Ich weiss jetzt nicht genau, ob ihm das Handy aus der Hand gefallen ist - oder ob er ohnmächtig wurde.
Geschadet hat es ihm anscheinend nicht, vorhin kam eine SMS von ihm:
"AFF DU! :-)"
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