Ihr Lieben
Wie oft in den letzten 2 Jahren habe ich mir vorgestellt, dass es "ZOOOIINNNGGGG" macht - und wir hätten wieder ein ganz stinknormales Leben. Gewisse Dinge eine Selbstverständlichkeit: Arbeit, gebraucht werden, Wertschätzung, Lob, Bestätigung, Hoffnung, Zukunft für den Kater.
Dass mein Leben so gut gelingt - dies war nicht immer nur ein Glück. Es hat dem Kater oftmals vor Augen geführt, was ihm vermeintlich nicht gelingen wollte.
Klar, ich und Du und Du und Du auch - ganz viele Menschen haben dem Kater immer wieder versucht, all das und mehr zu vermitteln. Und wir haben das auch ganz gut gemacht. Aber ganz tief in ihm halt doch immer dieser sich selbst eingeredete Makel des "zu wenig Wert seins", des "ich mach eh immer alles falsch", "ich genüge nicht, bin nicht gut genug".
Gewohnte und leider auf ihre Art "bewährte" Muster aus seinem alten Leben.
Ohne euch, ohne gute Freunde,ohne meine Garage, ohne die VILLA KUNTERBUNT, ohne Rhodos, ohne meine neue Ausbildung - wir hätten es nicht gepackt.
Die letzten Wochen waren Hölle.
Das wünsche ich meinem ärgsten Feind nicht. So viel Kraft hat das gekostet, so viele Gedanken. Es wurde von Tag zu Tag schwieriger. Und als dann letzte Woche die letzten Chancen einfach so im Nirwana zerborsten - da hatte selbst ich Mühe an das Wunder zu glauben.
Wenn nach 2 Jahren und bei letztendlich weit über 1'000 Bewerbungen immer nur ein NEIN kommt - wenn überhaupt - man zuletzt in einer Gärtnerei noch richtig gehend ausgelacht wird ("...waaaas - SIE in Ihrem Alter wollen noch ne Lehre machen ... FORGET IT!"), dann muss man sich gezwungenermassen damit befassen "was wäre wenn ...".
Damit wollte ich mich nie im Leben beschäftigen, mit dem worst case szenario. Dafür bin ich nicht der Mensch. Meine Ausbildung hat mir viel geholfen, mich selber aufzufangen und immer wieder Blickpunkt zu wechseln - was mir neue Möglichkeiten auf Hoffnung gab. Aber dem Kater das klar zu machen, wurde mit jeder Absage schwieriger.
Darum mein öffentlicher Aufruf an Wunder, Engel und Konsorten die letzte Woche. Wir hatten nur noch ein paar Tage ... das Wunder musste sich beeilen und sofort aus den Sommerferien zur Notwunderung antreten!
VERGANGENHEIT!
Seit diesem Tag, seit diesem Aufruf ging es täglich besser. Jeden Tag passierte eine Kleinigkeit, eine grössere Kleinigkeit oder sogar eine Grossigkeit. Die sind echt alle aus den Ferien gekommen - die Wunder, die Engel und Konsorten.
Letzten Donnerstag der von mir schier erzwungene Anruf an die Firma in Thun. Der Kater wollte nicht mehr - der Kater konnte nicht mehr. Mir zu liebe hat er es doch getan. "Noch diesen Anruf, dann ist fertig. Ich habe keine Kraft mehr, es ist mir unmöglich noch einmal enttäuscht zu werden. Ich bin am Ende".
Der Mann am anderen Ende der Leitung, der erklärte, diese Lehrstelle sei schon vergeben - leider. Man hätte vergessen es aus der Lehrstellenbörse zu löschen. Trotzdem die Einladung zum Gespräch. Das aufkeimende Interesse. Das Angebot der Schnupperlehre. Das täglich wachsende Selbstvertrauen beim Kater - supergute Rückmeldungen.
Und dann der Anruf gestern, 17.29 stand auf meinem Compi.
KATER: "Huhuuu Schöne - bald Feierabend?"
ICH: "Ja, bin müde. War ein strenger Tag. Wie war es bei Dir?"
KATER: "Oooch - ganz gut. Habe wieder eine sehr gute Bewertung erhalten. Das macht so Spass!"
ICH: "Ich bin so stolz auf Dich! Bravo! Hoffen wir das Beste!"
KATER: "Ich geh jetzt noch einkaufen. Soll ich Brot mitbringen?"
ICH: "Ja bitte. Und vielleicht eine Melone. Danke!"
KATER: "Dann also bis gleich"
ICH: "Ja, ich freu mich auf Dich - tschüsssss!"
KATER: "Moment noch - ich wollte Dir noch was sagen. Ach Mensch ... was war das schon wieder ... vorhin hatte ich es noch im Kopf. Ah ja, jetzt erinnere ich mich, was ich sagen wollte: Ich habe eben den Lehrvertrag unterschrieben!"
Ich brachte kein Wort raus.
Geht ja nicht - heulen UND sprechen.
Genau diesen Moment hatte ich so lange in meinen Hoffnungen. Genau dieser Augenblick - wenn es ZOOIIIINGGGG macht und 99% der wirklichen Probleme sind in einer Sekunde nicht mehr existent.
Meine Garagenmenschen freuten sich mit mir - was war das in der Grädel-Bude für ein Freudengeschrei! Es hallt mir noch jetzt in den Ohren. Und ich, ich stand da. Mir war schlecht. Und ich hatte Durchfall. Ohrensausen. Herzrasen.
Ich glaube, der Kollaps war in diesem Moment nicht wirklich weit.
Wie ich nach Hause gekommen bin, weiss ich nicht.
Eigentlich wollten wir essen gehen, feiern. Doch vor lauter Herrjeeee kriegten wir keinen Bissen runter. So feierten wir beim Dönerstand und einer Flasche Rivella.
Jetzt erkenne ich den Sinn. In jedem Tag der letzten 2 Jahre. Der Krankheit, der Verzweiflung, all den Absagen, den Millionen Tränen und der Angst der letzten Tage. Es musste alles so kommen. Genau so. Die Rahmenbedingungen sind passgenau auf den Kater zugeschnitten. In dieser Firma wird er alt.
Doch davon werd ich noch berichten.
Jetzt ist der Kater stark. Stärker als je zuvor! Jetzt ist er Beispiel für so viele andere Menschen. Er hat es geschafft - und andere Menschen werde es auch schaffen.
Manchmal muss man eben halt ein klein bisschen naiv an Wunder glauben.
Der Kater tut es seit gestern.
Geschlafen haben wir nicht.
Eine der schlaflosesten Nächte überhaupt. Alles in uns pulsierte. So aufgewühlt-glücklich. Wir sind noch immer im Schwebezustand und ich muss ganz schön aufpassen, dass ich heute nicht unters Auto komme, vom Balkon falle, mich ohnmächtig freue.
Kater ist arbeiten gegangen. Sein letzter Schnuppertag. Nächste Woche beginnt die Lehre.
UNSER NEUES LEBEN HAT GESTERN ABEND UM 17.29H BEGONNEN!
Freitag, 27. Juli 2012
Donnerstag, 26. Juli 2012
DAS WUNDER!!!!
Nur ganz kurz - es zerbröselt mich grad eben vor lauter Glückseligkeit, Freude, Erleichterung.
Die ganze Anspannung von 2 langen, harten Jahren fällt ab.
Morgen dazu mehr - für heute aber die wichtigste Schlagzeile des Tages:
DER KATER HAT DIE LEHRSTELLE!!!!!
Die ganze Anspannung von 2 langen, harten Jahren fällt ab.
Morgen dazu mehr - für heute aber die wichtigste Schlagzeile des Tages:
DER KATER HAT DIE LEHRSTELLE!!!!!
Mittwoch, 25. Juli 2012
ZWISCHENBERICHT UND VORFREUDE
Es läuft.
Es läuft gut!
Seit meinem dringenden Appell letzte Woche an Wunder, Engel und Konsorten, können wir uns weiss Gott nicht darüber beklagen, dass sich nix getan hat. Es gab seither keinen Tag, an dem nicht irgend ein kleines, mittlel-grosses oder sogar grosses Wunder geschah.
Seit vielen vielen Tagen kann ich diese Woche wieder mal so richtig von Herzen sagen: Ich bin im Augenblick sehr glücklich.
Der Kater fühlt sich in seiner Schnupperlehre überaus wohl und wertgeschätzt, scheint sich passgenau in den Beruf des Elektroinstallateurs einzuleben. Das meint er und das meinen die, welche ihn nun Tag für Tag beurteilen müssen. Montag bekam er die Note "sehr gut". Gestern gab ein "hervorragend".
Ich könnte diesem Mann und seinem Wesen momentan stundenlang zuschauen, ihn geniessen. Er ist entspannt (selbst mit argem Muskelkater), er lächelt, er ist zuversichtlich, er ist stolz, er ist grundzufrieden.
Ob es Freitag das ganz ganz ganz grosse Wunder gibt? Das, auf welches wir seit 2 Jahren so dringend warten? Wie das wohl wäre, wenn sich 90% aller Probleme, Sorgen, Bedenken mit den Worten "ja, Sie haben den Job" in einer einzigen Sekunde in Luft auflösen würden?
Was würde das bedeuten?
Das würde bedeuten, dass nichts umsonst war.
Dass es Wunder, Engel und Konsorten wirklich und wahrhaftig gibt.
Dass es nie nie zu spät ist - für was auch immer.
Dass sich kämpfen lohnt.
Und ... für mich ganz wichtig ... alles hätte seinen Sinn gehabt.
Die Krankheit, die lange Durststrecke, all die Absagen.
Weil es DIESE Arbeitsstelle ist, welche ihm mitsamt ALLEM was sich daraus ergeben könnte, DIE Chance eröffnet, die er braucht.
Mit Perspektiven und mehr.
Wie gerne lehne ich mich momentan in diese Gedanken zurück, lasse mich in sie fallen, vergrabe den Kopf in dieser erdachten Zukunft, geniesse den Moment und bin mir ... wieder mal ... ganz sicher: ALLES WIRD GUT.
Erinnert ihr euch noch an meine Versteigerungsaktio für Kröti?
Stellt euch vor - am Freitag kommt unser Besuch, der damals das Wochenende bei uns in der VILLA KUNTERBUNT ersteigert hat. Wir freuen uns sehr auf Fabienne! Wäre es nicht ein wunderbares Zusammentreffen, dass genau an diesem Tag unsere gute Nachricht käme und ein Wochenende voller Freude, Feier und Lachen uns Dreien geschenkt würde?
Als würde sich ein Kreis schliessen.
Kröti hatte damals unser aller Hilfe dringend nötig. So wie wir heute ... wenn auch auf eine andere Art. Warum sollte es nicht so sein, dass Wunder, Engel und Konsorten sich genau DIESEN Tag für Ihren ganz ganz ganz grossen Auftritt aufgespart haben?
Ich fände das toll!!
Liebe Fabienne, sei unser Bote mit der Lizenz für diesen ganz grossen Auftritt.
Du hast damals Kröti Glück gebracht ... ich würde wetten, Du hast es auch für uns im Gepäck!
Das musste ich kurz mal gesagt haben, euch auf dem Laufenden halten.
Mit eurer Anteilnahme helft ihr uns nämlich richtig doll viel.
Ihr glaubt an uns.
Es tut gut.
DANKE!
Es läuft gut!
Seit meinem dringenden Appell letzte Woche an Wunder, Engel und Konsorten, können wir uns weiss Gott nicht darüber beklagen, dass sich nix getan hat. Es gab seither keinen Tag, an dem nicht irgend ein kleines, mittlel-grosses oder sogar grosses Wunder geschah.
Seit vielen vielen Tagen kann ich diese Woche wieder mal so richtig von Herzen sagen: Ich bin im Augenblick sehr glücklich.
Der Kater fühlt sich in seiner Schnupperlehre überaus wohl und wertgeschätzt, scheint sich passgenau in den Beruf des Elektroinstallateurs einzuleben. Das meint er und das meinen die, welche ihn nun Tag für Tag beurteilen müssen. Montag bekam er die Note "sehr gut". Gestern gab ein "hervorragend".
Ich könnte diesem Mann und seinem Wesen momentan stundenlang zuschauen, ihn geniessen. Er ist entspannt (selbst mit argem Muskelkater), er lächelt, er ist zuversichtlich, er ist stolz, er ist grundzufrieden.
Ob es Freitag das ganz ganz ganz grosse Wunder gibt? Das, auf welches wir seit 2 Jahren so dringend warten? Wie das wohl wäre, wenn sich 90% aller Probleme, Sorgen, Bedenken mit den Worten "ja, Sie haben den Job" in einer einzigen Sekunde in Luft auflösen würden?
Was würde das bedeuten?
Das würde bedeuten, dass nichts umsonst war.
Dass es Wunder, Engel und Konsorten wirklich und wahrhaftig gibt.
Dass es nie nie zu spät ist - für was auch immer.
Dass sich kämpfen lohnt.
Und ... für mich ganz wichtig ... alles hätte seinen Sinn gehabt.
Die Krankheit, die lange Durststrecke, all die Absagen.
Weil es DIESE Arbeitsstelle ist, welche ihm mitsamt ALLEM was sich daraus ergeben könnte, DIE Chance eröffnet, die er braucht.
Mit Perspektiven und mehr.
Wie gerne lehne ich mich momentan in diese Gedanken zurück, lasse mich in sie fallen, vergrabe den Kopf in dieser erdachten Zukunft, geniesse den Moment und bin mir ... wieder mal ... ganz sicher: ALLES WIRD GUT.
Erinnert ihr euch noch an meine Versteigerungsaktio für Kröti?
Stellt euch vor - am Freitag kommt unser Besuch, der damals das Wochenende bei uns in der VILLA KUNTERBUNT ersteigert hat. Wir freuen uns sehr auf Fabienne! Wäre es nicht ein wunderbares Zusammentreffen, dass genau an diesem Tag unsere gute Nachricht käme und ein Wochenende voller Freude, Feier und Lachen uns Dreien geschenkt würde?
Als würde sich ein Kreis schliessen.
Kröti hatte damals unser aller Hilfe dringend nötig. So wie wir heute ... wenn auch auf eine andere Art. Warum sollte es nicht so sein, dass Wunder, Engel und Konsorten sich genau DIESEN Tag für Ihren ganz ganz ganz grossen Auftritt aufgespart haben?
Ich fände das toll!!
Liebe Fabienne, sei unser Bote mit der Lizenz für diesen ganz grossen Auftritt.
Du hast damals Kröti Glück gebracht ... ich würde wetten, Du hast es auch für uns im Gepäck!
Das musste ich kurz mal gesagt haben, euch auf dem Laufenden halten.
Mit eurer Anteilnahme helft ihr uns nämlich richtig doll viel.
Ihr glaubt an uns.
Es tut gut.
DANKE!
Montag, 23. Juli 2012
AN WUNDER, ENGEL UND KONSORTEN
Vielleicht erinnert sich der Eine oder die Andere an meinen letzten Post.
Meine offenen Worte, meine Bitten und und Wünsche an die Adresse von Wundern, Engeln und Konsorten.
Dies war letzten Mittwoch.
Es ging mir nicht so gut.
Am Donnerstag ist dann das Folgende passiert:
Zum gefühlt hunderttausendmillionsten Male durchforstete ich das Internet nach einer Möglichkeit, einer Lehrstelle, einer Stelle, einer Idee ... irgendwas!!! Und wie es der Zufall wollte: ich fand was.
5 Minuten entfernt von der VILLA KUNTERBUNT. Kein Schreiner zwar, aber eine Elektroinstallationsfirma.
Und da ich gelernt hab: "was nicht funktioniert, das ändere", änderte ich den Schreinerlehrling kurzerhand in einen Elektrofachmannlehrling um. Beziehungsweise - ich fragte den Kater, ob er sich den vorstellen könnte ...
... er konnte. Und rief an.
Es war an diesem Tag der 81st Anruf, seine Stimme war schon ganz kratzig. Wie er sich gefühlt haben muss, kann ich nur erahnen. Und als der Herr am anderen Ende der Leitung dann auch noch vermeldete, dass die Lehrstelle leider schon besetzt sei - da muss es ihn auch in Herz und Seele empfindlich gekratzt haben, nicht nur im Hals. Wie schon so oft, die letzte Zeit.
Aber der nette Herr wollte mehr wissen. Warum denn jetzt noch eine Lehrstelle - in einer Woche beginnen die Lehren?! Warum denn in diesem Alter so ein Berufswechsel um 180°? Warum ... warum ... warum ...?
Und als alle Fragen beantwortet waren, befand der nette Herr: Ein interessanter Mann, dieser Mister Kater! "Hätten Sie gleichen morgen Zeit für ein Bewerbungsgespräch?". Klar hatte er!
Und am Freitag nach dem Gespräch die nächste Frage: "Hätten Sie nächste Woche Zeit und Lust für eine Schnupperlehre?". Klar hatte er!
Das Drumherum schon fast zu schön - die Sätze kreisen seither in des Katers Kopf und meinem auch:
"Wir könnten noch eine Lehrstelle einrichten"
"Lohn? Sie bekämen auch ohne Förderung von uns einen änständigen Lohn mit dem ein Erwachsener gut leben kann (der genannte Betrag würde schier absolute Sorgenfreiheit in finanzieller Hinsicht bedeuten)"
"Wenn die Schnupperlehre passt, dann machen wir das. Sie haben so ein tolles Basiskönnen mit all Ihren Sprachen und Vorkenntnissen, Erfahrungen - das suchen wir!" -
"Nach der Lehre könnten wir dann auch zusammen weiter machen ... wir expandieren und suchen Leute wie Sie".
Seit heute Morgen nun ist mein Elektro-Kater im Einsatz. Das kurze Telefongespräch am Mittag zeugte von Begeisterung. Und es scheint zu funktionieren.
Der Kater wird nun an 5 Tagen 5 verschiedene Tätigkeitsfelder kennenlernen. Und jeden Abend beurteilt werden. Gesamturteil am Freitag.
Daumen rauf oder Daumen runter.
Ich wollte mich nie nie mehr ganz doll auf was freuen. Wollte so sehr nicht mehr hoffen. Geht nicht. Ich freu mich ganz doll und ich hoffe noch doller!
Natürlich - wir sind (an-)gespannt. Voller Hoffnung ... wieder mal. Wir Beide.
Aber jetzt wo Wunder, Engel und Konsorten extra aus den Ferien zurück gekommen sind und sich wahrlich angestrengt haben, will ich meinen ... sie haben es verdient uns zu zeigen, dass wir es gemeinsam schaffen.
Die Wunder, die Engel, alle Konsorten, der Kater und ich.
JA,DAS GLAUBE ICH WIRKLICH!
Meine offenen Worte, meine Bitten und und Wünsche an die Adresse von Wundern, Engeln und Konsorten.
Dies war letzten Mittwoch.
Es ging mir nicht so gut.
Am Donnerstag ist dann das Folgende passiert:
Zum gefühlt hunderttausendmillionsten Male durchforstete ich das Internet nach einer Möglichkeit, einer Lehrstelle, einer Stelle, einer Idee ... irgendwas!!! Und wie es der Zufall wollte: ich fand was.
5 Minuten entfernt von der VILLA KUNTERBUNT. Kein Schreiner zwar, aber eine Elektroinstallationsfirma.
Und da ich gelernt hab: "was nicht funktioniert, das ändere", änderte ich den Schreinerlehrling kurzerhand in einen Elektrofachmannlehrling um. Beziehungsweise - ich fragte den Kater, ob er sich den vorstellen könnte ...
... er konnte. Und rief an.
Es war an diesem Tag der 81st Anruf, seine Stimme war schon ganz kratzig. Wie er sich gefühlt haben muss, kann ich nur erahnen. Und als der Herr am anderen Ende der Leitung dann auch noch vermeldete, dass die Lehrstelle leider schon besetzt sei - da muss es ihn auch in Herz und Seele empfindlich gekratzt haben, nicht nur im Hals. Wie schon so oft, die letzte Zeit.
Aber der nette Herr wollte mehr wissen. Warum denn jetzt noch eine Lehrstelle - in einer Woche beginnen die Lehren?! Warum denn in diesem Alter so ein Berufswechsel um 180°? Warum ... warum ... warum ...?
Und als alle Fragen beantwortet waren, befand der nette Herr: Ein interessanter Mann, dieser Mister Kater! "Hätten Sie gleichen morgen Zeit für ein Bewerbungsgespräch?". Klar hatte er!
Und am Freitag nach dem Gespräch die nächste Frage: "Hätten Sie nächste Woche Zeit und Lust für eine Schnupperlehre?". Klar hatte er!
Das Drumherum schon fast zu schön - die Sätze kreisen seither in des Katers Kopf und meinem auch:
"Wir könnten noch eine Lehrstelle einrichten"
"Lohn? Sie bekämen auch ohne Förderung von uns einen änständigen Lohn mit dem ein Erwachsener gut leben kann (der genannte Betrag würde schier absolute Sorgenfreiheit in finanzieller Hinsicht bedeuten)"
"Wenn die Schnupperlehre passt, dann machen wir das. Sie haben so ein tolles Basiskönnen mit all Ihren Sprachen und Vorkenntnissen, Erfahrungen - das suchen wir!" -
"Nach der Lehre könnten wir dann auch zusammen weiter machen ... wir expandieren und suchen Leute wie Sie".
Seit heute Morgen nun ist mein Elektro-Kater im Einsatz. Das kurze Telefongespräch am Mittag zeugte von Begeisterung. Und es scheint zu funktionieren.
Der Kater wird nun an 5 Tagen 5 verschiedene Tätigkeitsfelder kennenlernen. Und jeden Abend beurteilt werden. Gesamturteil am Freitag.
Daumen rauf oder Daumen runter.
Ich wollte mich nie nie mehr ganz doll auf was freuen. Wollte so sehr nicht mehr hoffen. Geht nicht. Ich freu mich ganz doll und ich hoffe noch doller!
Natürlich - wir sind (an-)gespannt. Voller Hoffnung ... wieder mal. Wir Beide.
Aber jetzt wo Wunder, Engel und Konsorten extra aus den Ferien zurück gekommen sind und sich wahrlich angestrengt haben, will ich meinen ... sie haben es verdient uns zu zeigen, dass wir es gemeinsam schaffen.
Die Wunder, die Engel, alle Konsorten, der Kater und ich.
JA,DAS GLAUBE ICH WIRKLICH!
Mittwoch, 18. Juli 2012
ES IST SO STILL HIER ...
Ihr Lieben
So oder so ähnlich lauten die besorgten Mails, die SMS, die Telefonate. "Es ist so still auf Deinem Blog ...?".
Ja, es ist still. Viel zu still eigentlich.
In mir und um mich ist es gar nicht still. Und momentan brauche ich alle Kraft, jedes Fitzelchen Energie, um die Unstille um mich und in mir zu bewältigen.
Ich will euch erzählen ... es ist so:
Das Wunder der (Lehr-)Stelle ist (noch) nicht eingetreten. Das Niederschlagende daran ist, dass es nicht an Kompetenzen und Können scheiterte, sondern ganz banal an formellen Dingen. Weil Drechsler kein "förderungswürdiger Beruf" ist.
Ist der Gang aufs Sozialamt förderungswürdiger?
Manchmal verstehe ich die Welt nicht.
Und Menschen, welche solche Entscheide treffen. Derartige Direktiven "kreieren". Zu viel Zeit? Zu wenig Herz? Zu lange auf dem falschen Sessel? Zu klein im Denken? Zu gross um die kleinen Dinge zu würdigen? Zu beschränkt im Handeln? Zu eng im Denken? Zu uninteressiert Lösungen gegenüber?
Oder ist es einfach nur fehlende Toleranz, fehlende Empathie, fehlendes Wissen, fehlende Sensibilität?
Dies alles nicht zu verstehen ist mein gutes Recht.
Darüber empört, traurig, entsetzt, fassungslos, wütend, verständnislos zu sein - mein gutes Recht.
Deswegen auch mal völlig hilflos zu sein, ratlos zu sein, Angst vor der Zukunft zu haben, zu heulen und zu toben und das ganze System zu verfluchen - mein gutes Recht.
Haben Schutzengel eigentlich auch Sommerferien ...?
Falls ja, dann wäre ich sehr sehr dankbar, kämt ihr zurück!
Bitte.
Weil so viele Fragen im Raume stehen und diese die Sicht auf das Blau des Himmels und das Hell der Sonne nehmen, brauche ich Augenblick ganz ganz ganz viel Zeit, es täglich in meiner und des Katers Vorstellung zu malen.
Anstatt zu schreiben, muss ich malen. Versteht ihr?
Das Blau des Himmels und das Hell der Sonne malen in unsere Gedanken, unser Fühlen, unser Hoffen - unser Sein. Das kostet Energie. Und viele Worte. Man geht gedanklich durch Täler und Schluchten, obschon uns so langsam der Gipfel zustehen würde.
Finden wir. Nach all der Arbeit.
Ich hab vorhin meine Rechte aufgezählt.
Mein allergrösstes Recht ist nach wie vor die Hoffnung auf ein Wunder. Das geb ich nicht her, um keinen Preis der Welt. Man mag mich naiv nennen - man mag sagen, dass ich Realitäten nicht erkennen kann, dass ich in einer rosa Plüschwelt lebe.
Aber meine Gedanken sind die Macher meiner Welt. Und meine Welt hat ein Happy End!
Ja Leute, so ist das.
Niemand wird mir je den Gedanken rauben können, dass alles gut wird. Nicht, solange das Leben die Möglichkeit hat, mir Recht zu geben.
Liebes Wunder, wir brauchen Dich bis am 30. Juli 2012. Wir haben Dich nötig.
Die Türen sind offen.
Ich weiss dass es Dich gibt.
Also, komm schon ...
ICH GLAUBE AN DICH!
So oder so ähnlich lauten die besorgten Mails, die SMS, die Telefonate. "Es ist so still auf Deinem Blog ...?".
Ja, es ist still. Viel zu still eigentlich.
In mir und um mich ist es gar nicht still. Und momentan brauche ich alle Kraft, jedes Fitzelchen Energie, um die Unstille um mich und in mir zu bewältigen.
Ich will euch erzählen ... es ist so:
Das Wunder der (Lehr-)Stelle ist (noch) nicht eingetreten. Das Niederschlagende daran ist, dass es nicht an Kompetenzen und Können scheiterte, sondern ganz banal an formellen Dingen. Weil Drechsler kein "förderungswürdiger Beruf" ist.
Ist der Gang aufs Sozialamt förderungswürdiger?
Manchmal verstehe ich die Welt nicht.
Und Menschen, welche solche Entscheide treffen. Derartige Direktiven "kreieren". Zu viel Zeit? Zu wenig Herz? Zu lange auf dem falschen Sessel? Zu klein im Denken? Zu gross um die kleinen Dinge zu würdigen? Zu beschränkt im Handeln? Zu eng im Denken? Zu uninteressiert Lösungen gegenüber?
Oder ist es einfach nur fehlende Toleranz, fehlende Empathie, fehlendes Wissen, fehlende Sensibilität?
Dies alles nicht zu verstehen ist mein gutes Recht.
Darüber empört, traurig, entsetzt, fassungslos, wütend, verständnislos zu sein - mein gutes Recht.
Deswegen auch mal völlig hilflos zu sein, ratlos zu sein, Angst vor der Zukunft zu haben, zu heulen und zu toben und das ganze System zu verfluchen - mein gutes Recht.
Haben Schutzengel eigentlich auch Sommerferien ...?
Falls ja, dann wäre ich sehr sehr dankbar, kämt ihr zurück!
Bitte.
Weil so viele Fragen im Raume stehen und diese die Sicht auf das Blau des Himmels und das Hell der Sonne nehmen, brauche ich Augenblick ganz ganz ganz viel Zeit, es täglich in meiner und des Katers Vorstellung zu malen.
Anstatt zu schreiben, muss ich malen. Versteht ihr?
Das Blau des Himmels und das Hell der Sonne malen in unsere Gedanken, unser Fühlen, unser Hoffen - unser Sein. Das kostet Energie. Und viele Worte. Man geht gedanklich durch Täler und Schluchten, obschon uns so langsam der Gipfel zustehen würde.
Finden wir. Nach all der Arbeit.
Ich hab vorhin meine Rechte aufgezählt.
Mein allergrösstes Recht ist nach wie vor die Hoffnung auf ein Wunder. Das geb ich nicht her, um keinen Preis der Welt. Man mag mich naiv nennen - man mag sagen, dass ich Realitäten nicht erkennen kann, dass ich in einer rosa Plüschwelt lebe.
Aber meine Gedanken sind die Macher meiner Welt. Und meine Welt hat ein Happy End!
Ja Leute, so ist das.
Niemand wird mir je den Gedanken rauben können, dass alles gut wird. Nicht, solange das Leben die Möglichkeit hat, mir Recht zu geben.
Liebes Wunder, wir brauchen Dich bis am 30. Juli 2012. Wir haben Dich nötig.
Die Türen sind offen.
Ich weiss dass es Dich gibt.
Also, komm schon ...
ICH GLAUBE AN DICH!
Dienstag, 26. Juni 2012
SO GEHT DAS! AUSSER BEI MIR ...
Letztes Wochenende war wieder Schule.
Spaaaaaaaannnnnnnnnend war es! Und wie!
Wir hatten es von den sogenannten Glaubensgrundsätzen - was so viel heisst wie: wir zementieren gemachte Erfahrungen in einer Art und Weise, welche uns letztendlich derart beeinflussen, dass wir ganz sicher sind, dass es so ist. So und nicht anders.
Wir haben es ja genügen oft selber erfahren!
Natürlich weiss ich, dass eine schwarze Katze von links KEIN Unglück bringt.
Und dass ich unter Leitern durchlaufen kann, OHNE dass Schlimmes passiert.
Dass ein zerbrochener Spiegel NICHT 7 Jahre Pech bedeutet.
Dass ich mich DAUERND in der falschen Schlange an die Kasse stelle - immer dort, wo dann jemand seinen Geldbeutel vergessen hat ... oder in Rappenstücken den Betrag rauszahlt.
Im Zug um 08.04h hat es schier prinzipiell keine Sitzplätze mehr ab Thun.
Ich bin zu dumm.
Mir gelingt sowie so nie was.
Und. Und. Und.
Also ... wenn andere Menschen solche Dinge für sich als TATSACHE annehmen und es auch noch lautstark verkünden ... dann bleibt mir ja bloss ein Lächeln. Und viel Tztztztztztztz!
Wer glaubt denn auch an so was?
Das ist alles Aberglaube!
Redet euch sowas bloss nie ein!
Ist nicht so.
Weil es nicht so ist.
Ausser bei mir!
Bei mir ist das anders!
Bei mir ist das nämlich so!
IMMER dort wo ich sitze, hängt bestimmt über mir eine Spinne. Oder krabbelt über über mein Pult. Oder sitzt in meinem Schrank.
Und ... wenn ich weisse Jeans trage und damit auf dem Roller zum Bahnhof fahre, dann regnet es IMMER!
Übrigens ...
... eine Spinne hing genau bei diesen Lektionen im Schulzimmer über meinem Kopf. Ich habe sie aber erst Ende des Schultages erblickt. Meine SchulfreundInnen haben das Viehzeug dann auch sorgfältig in die Natur entsorgt und mir erste Hilfe angedeihen lassen.
Ich schnappatme noch jetzt wenn ich dran denke!
Übrigens ...
... ich trag heute weisse Jeans. Es ist Mittag. Und sie kleben immer noch vor Nässe an meinen Beinen.
Ich muss nicht erwähnen wieso.
NOCH FRAGEN? :-)
Spaaaaaaaannnnnnnnnend war es! Und wie!
Wir hatten es von den sogenannten Glaubensgrundsätzen - was so viel heisst wie: wir zementieren gemachte Erfahrungen in einer Art und Weise, welche uns letztendlich derart beeinflussen, dass wir ganz sicher sind, dass es so ist. So und nicht anders.
Wir haben es ja genügen oft selber erfahren!
Natürlich weiss ich, dass eine schwarze Katze von links KEIN Unglück bringt.
Und dass ich unter Leitern durchlaufen kann, OHNE dass Schlimmes passiert.
Dass ein zerbrochener Spiegel NICHT 7 Jahre Pech bedeutet.
Dass ich mich DAUERND in der falschen Schlange an die Kasse stelle - immer dort, wo dann jemand seinen Geldbeutel vergessen hat ... oder in Rappenstücken den Betrag rauszahlt.
Im Zug um 08.04h hat es schier prinzipiell keine Sitzplätze mehr ab Thun.
Ich bin zu dumm.
Mir gelingt sowie so nie was.
Und. Und. Und.
Also ... wenn andere Menschen solche Dinge für sich als TATSACHE annehmen und es auch noch lautstark verkünden ... dann bleibt mir ja bloss ein Lächeln. Und viel Tztztztztztztz!
Wer glaubt denn auch an so was?
Das ist alles Aberglaube!
Redet euch sowas bloss nie ein!
Ist nicht so.
Weil es nicht so ist.
Ausser bei mir!
Bei mir ist das anders!
Bei mir ist das nämlich so!
IMMER dort wo ich sitze, hängt bestimmt über mir eine Spinne. Oder krabbelt über über mein Pult. Oder sitzt in meinem Schrank.
Und ... wenn ich weisse Jeans trage und damit auf dem Roller zum Bahnhof fahre, dann regnet es IMMER!
Übrigens ...
... eine Spinne hing genau bei diesen Lektionen im Schulzimmer über meinem Kopf. Ich habe sie aber erst Ende des Schultages erblickt. Meine SchulfreundInnen haben das Viehzeug dann auch sorgfältig in die Natur entsorgt und mir erste Hilfe angedeihen lassen.
Ich schnappatme noch jetzt wenn ich dran denke!
Übrigens ...
... ich trag heute weisse Jeans. Es ist Mittag. Und sie kleben immer noch vor Nässe an meinen Beinen.
Ich muss nicht erwähnen wieso.
NOCH FRAGEN? :-)
Montag, 25. Juni 2012
EIN WUNDERBARER TAG!
So.
Ich glaube, ich kann nun so langsam wieder zur Tagesordung übergehen.
Mir scheint grad alles so einigermassen ok.
Meine Ferienpendenzen sind aufgearbeitet, allzu viele neu nicht hinzu gekommen. Mein Energiepegel ist den Anforderungen gewachsen (...was nicht heisst, dass ich den Blick nicht auf mich und meine Gesundheit gerichtet lasse), ein sehr anspruchsvoller Schul-Lern-Wochenende ist erfolgreich geschafft und neuen Aufgaben sehe ich ebenso freudvoll wie gelassen entgegen.
Alle Gläser sind mehr als halbvoll.
Und das macht mich glücklich, zufrieden. Auch dankbar.
Ich möchte echt mal wissen, wie diese Ruhe in mich kommt.
Seit gestern richtig spürbar.
Eigenartig. Wunderbar!
Weil - eigentlich so vieles grad im Umbruch ist. Mal wieder. Meist sorgt dies ja eher für Verunsicherung. Diesmal ist alles anders. Und ich geniesse es, dass es so ist!
Es ist nämlich so: Nach monatelangem Kampf (mehr als 1 Jahr! Mehr als 200 Bewerbungen und ungezählte Telefonate) hat es der Kater nun wirklich geschafft, sich noch einmal die Chance für eine Schnupperlehre zu erarbeiten. In seinem Traumberuf als Schreiner. Die Vorzeichen stehen - fragt man mein Gefühl - richtig gut. Und fragt man das Seine, sagt er das Gleiche. Fragt man Freunde - auch sie sagen es.
Und ich wage zu behaupten, dass es keine "Schönwetter-Aussagen" zur allgemeinen Beruhigung sind.
Logisch, da ist ganz viel DARAN GLAUBEN und DARAUF HOFFEN. Da ist so viel mehr bei mir. Diese logische Schlussfolgerung. 1 + 1 = 2. Wer seinen Weg geht, bricht sich schon mal das Bein, holt sich Schrammen, leidet Hunger und Durst, hat Angst, zweifelt manchmal ... verzweifelt manchmal fast.
Der Kater geht diesen Weg Schritt für Schritt. Ja, manchmal hatten wir Angst in dunklen Schluchten, über wackelige Hängebrücken, während schlimmen Gewittern. Blitz und Donner!!
Ja, manchmal war man dem Aufgeben näher als dem Ziel. Und ... ist man ehrlich ... sind wir - ist ER - noch lange nicht am Ziel. Aber das Bauchgefühl, die Überzeugung ... das innere Wissen ... sagt: Es geht nicht mehr weit bis zum Ziel. Da vorne - noch um die Biegung. Dann könnt ihr es sehen ...!!!
Ich bin ganz schön aufgeregt. Oh ja, nebst allen guten Gefühlen - ist klar, darf sein, hat Platz und ist völlig normal. Ich hab heute Morgen geheult wie ein Schlosshund ... vor lauter Freude ... als ich ihn da in seinem neuen Überkleid und den Sicherheitsschuhen aus dem Haus stolzieren sah. Freudig angespannt und auf das Gute hoffend, was ihm diese Woche hoffentlich bringen möge.
Ich bin sowas von stolz auf ihn.
Ich bewundere seinen Mut.
Er ist wirklich ein anderer Mensch geworden - und er hat ein Happy End verdient.
Ich auch.
Irgendwie bin ich ganz sicher, dass das Leben nun endlich sein OK gibt.
Und als wäre es für heute, für genau JETZT, geschrieben worden, las ich heute - an dieser Aussage möchte ich euch ALLE teilhaben lassen ... weil es uns ALLEN gut tut:
DER LÖSUNG IST ES EGAL, WARUM DAS PROBLEM ENTSTANDEN IST!
Ich glaube, ich kann nun so langsam wieder zur Tagesordung übergehen.
Mir scheint grad alles so einigermassen ok.
Meine Ferienpendenzen sind aufgearbeitet, allzu viele neu nicht hinzu gekommen. Mein Energiepegel ist den Anforderungen gewachsen (...was nicht heisst, dass ich den Blick nicht auf mich und meine Gesundheit gerichtet lasse), ein sehr anspruchsvoller Schul-Lern-Wochenende ist erfolgreich geschafft und neuen Aufgaben sehe ich ebenso freudvoll wie gelassen entgegen.
Alle Gläser sind mehr als halbvoll.
Und das macht mich glücklich, zufrieden. Auch dankbar.
Ich möchte echt mal wissen, wie diese Ruhe in mich kommt.
Seit gestern richtig spürbar.
Eigenartig. Wunderbar!
Weil - eigentlich so vieles grad im Umbruch ist. Mal wieder. Meist sorgt dies ja eher für Verunsicherung. Diesmal ist alles anders. Und ich geniesse es, dass es so ist!
Es ist nämlich so: Nach monatelangem Kampf (mehr als 1 Jahr! Mehr als 200 Bewerbungen und ungezählte Telefonate) hat es der Kater nun wirklich geschafft, sich noch einmal die Chance für eine Schnupperlehre zu erarbeiten. In seinem Traumberuf als Schreiner. Die Vorzeichen stehen - fragt man mein Gefühl - richtig gut. Und fragt man das Seine, sagt er das Gleiche. Fragt man Freunde - auch sie sagen es.
Und ich wage zu behaupten, dass es keine "Schönwetter-Aussagen" zur allgemeinen Beruhigung sind.
Logisch, da ist ganz viel DARAN GLAUBEN und DARAUF HOFFEN. Da ist so viel mehr bei mir. Diese logische Schlussfolgerung. 1 + 1 = 2. Wer seinen Weg geht, bricht sich schon mal das Bein, holt sich Schrammen, leidet Hunger und Durst, hat Angst, zweifelt manchmal ... verzweifelt manchmal fast.
Der Kater geht diesen Weg Schritt für Schritt. Ja, manchmal hatten wir Angst in dunklen Schluchten, über wackelige Hängebrücken, während schlimmen Gewittern. Blitz und Donner!!
Ja, manchmal war man dem Aufgeben näher als dem Ziel. Und ... ist man ehrlich ... sind wir - ist ER - noch lange nicht am Ziel. Aber das Bauchgefühl, die Überzeugung ... das innere Wissen ... sagt: Es geht nicht mehr weit bis zum Ziel. Da vorne - noch um die Biegung. Dann könnt ihr es sehen ...!!!
Ich bin ganz schön aufgeregt. Oh ja, nebst allen guten Gefühlen - ist klar, darf sein, hat Platz und ist völlig normal. Ich hab heute Morgen geheult wie ein Schlosshund ... vor lauter Freude ... als ich ihn da in seinem neuen Überkleid und den Sicherheitsschuhen aus dem Haus stolzieren sah. Freudig angespannt und auf das Gute hoffend, was ihm diese Woche hoffentlich bringen möge.
Ich bin sowas von stolz auf ihn.
Ich bewundere seinen Mut.
Er ist wirklich ein anderer Mensch geworden - und er hat ein Happy End verdient.
Ich auch.
Irgendwie bin ich ganz sicher, dass das Leben nun endlich sein OK gibt.
Und als wäre es für heute, für genau JETZT, geschrieben worden, las ich heute - an dieser Aussage möchte ich euch ALLE teilhaben lassen ... weil es uns ALLEN gut tut:
DER LÖSUNG IST ES EGAL, WARUM DAS PROBLEM ENTSTANDEN IST!
Dienstag, 19. Juni 2012
CARUSO, AL CAPONE UND VIELE ANDERE GESCHICHTEN
Hallo ihr Lieben!
Warum ich erst heute hier wieder auftauche?
Nein ... keine Angst ... es geht mir gut. Sehr gut sogar. Ja, das darf ich wirklich sagen. So langsam hat die Pfeifferische Drüsengeschichte ausgepfiffen. Na ja, so ganz nicht, aber ich spüre wieder Energien. Ein soooo schönes Gefühl, dass ich es glattweg einfach ausgekostet habe.
Am Abend nach getaner Arbeit nach Hause zu kommen und "normal" müde zu sein - nicht einfach halbtot und zerschlagen. Wie schön ist denn das!
Ich hab viel gelesen, lag oft an und in der Sonne, hab Freunde zu Kaffee und Kuchen eingeladen, hab Altlasten im Büro und zu Hause abgebaut - und viele neue Ideen geboren.
Nach einem halben Jahr - welches ich förmlich "durchgeseucht" habe - nun endlich wieder energiemässig Boden unter die Füsse zu kriegen. Mhhh! Das Leben ist toll!
Unterdessen ist vieles passiert. Leben eben. Unseren Nachbarsfrosch haben den Kater und ich Caruso getauft. Und unsere wirklich liebe Nachbarin denkt nicht mehr im Entferntesten daran, Caruso fangen und aussiedeln zu wolken - Tiere mit Namen (so sagte sie mir) gehören automatisch zur Familie.
Caruso ist übrigens ein Schlingel. Er stellt hartnäckig einer braunen Kleinkröte nach, welche nicht - wie er - andauernd und ausschliesslich an Sex denkt. Er jagt die kleine Kröte rund um den Teich, bläht seine Backen, quakt dazu in allerobershohen Tönen und jubiliert förmlich, hat er sie dann endlich ge ... begattet.
Ich sage euch - ein Schauspiel der einsamen Klasse!
Dann wäre noch von Al Capone zu berichten. Al Capone ist eine Elster. Welche uns jetzt schon einige Male eine ganz schöne Sauerei auf dem Balkon hinterlassen hat. Al Capone findet es nämlich äusserst super, dass wir im Sommer den Kehricht des öftern mal auf dem Balkon deponieren. Bei diesen Temperaturen kann man ja den Kehrichtsack nicht eine Woche im Hause haben und locker-flockig vor sich hinmüffeln lassen. Deshalb die Outdoor-Sammelstelle.
Al Capone rupft den Sack auf, Al Capone räumt den Sack aus, Al Capone klaut alles was fressbar ist. Und die leere, noch tropfende Bierdose hat er einfach mitgenommen. Im Schnabel.
Ob er alkoholfreies Bier auch mag?
Im Garten haben wir uns unter dem Lorbeerbaum, dem hohen Bambus und dem Kiwibaumgeäste einen Sommersitzplatz eingerichtet. Phuuu ... das war ganz schön viel Arbeit. Erst mal musste nach den Ferien der Bärlauchteppich-Teppich gemährt werden. Boaaah, Leute! Ich liebe Bärlauch, heiss und innig. Aber ich hab mir beinahe eine Bärlauch-Stinke-Vergiftung eingefangen. Sehr sehr eindrücklich, diese Ausdünstungen ...!
Und vor den Ferien hatten wir den Bambus doch gestutzt. Bodeneben. Am Samstag Abend haben wir 3m hohe Stauden abgeholzt. Wahnsinn! Dann das Unkraut aus den Steinplatten-Ritzen kitzeln ... und fertig ist nun der ruhige, schattig-kühle Sommersitzplatz.
Schööööööön!
Dieses Wochenende haben ich wieder Schule. *FREU!!!* Was heisst, dass ich noch einiges zu lesen und zu lernen hatte. Es liest sich übrigens wunderbar in der Sonne! Und das Nötige mit dem Herrlichen verbinden ... ist halt immer noch meine beste Methode. So flutscht alles sonnenbestrahlt in die Gehirnwindungen, breitet sich aus.
Und ... nächste Woche. Ist eine ganz ganz ganz wichtige, superwichtige Woche für den Kater. Ich getraue noch nicht, hier zu viel zu schreiben - einfach nur die Bitte zu plazieren, ihm die Daumen zu drücken.
Dann wird alles gut.
Danke im Voraus!
Und nun, nun ist meine Mittagspause auch schon wieder vorbei. Ich wünsche euch Allen einen wunderschönen Tag!
Lasste es euch gut gehen.
ICH MACHE ES GENAU SO!
Warum ich erst heute hier wieder auftauche?
Nein ... keine Angst ... es geht mir gut. Sehr gut sogar. Ja, das darf ich wirklich sagen. So langsam hat die Pfeifferische Drüsengeschichte ausgepfiffen. Na ja, so ganz nicht, aber ich spüre wieder Energien. Ein soooo schönes Gefühl, dass ich es glattweg einfach ausgekostet habe.
Am Abend nach getaner Arbeit nach Hause zu kommen und "normal" müde zu sein - nicht einfach halbtot und zerschlagen. Wie schön ist denn das!
Ich hab viel gelesen, lag oft an und in der Sonne, hab Freunde zu Kaffee und Kuchen eingeladen, hab Altlasten im Büro und zu Hause abgebaut - und viele neue Ideen geboren.
Nach einem halben Jahr - welches ich förmlich "durchgeseucht" habe - nun endlich wieder energiemässig Boden unter die Füsse zu kriegen. Mhhh! Das Leben ist toll!
Unterdessen ist vieles passiert. Leben eben. Unseren Nachbarsfrosch haben den Kater und ich Caruso getauft. Und unsere wirklich liebe Nachbarin denkt nicht mehr im Entferntesten daran, Caruso fangen und aussiedeln zu wolken - Tiere mit Namen (so sagte sie mir) gehören automatisch zur Familie.
Caruso ist übrigens ein Schlingel. Er stellt hartnäckig einer braunen Kleinkröte nach, welche nicht - wie er - andauernd und ausschliesslich an Sex denkt. Er jagt die kleine Kröte rund um den Teich, bläht seine Backen, quakt dazu in allerobershohen Tönen und jubiliert förmlich, hat er sie dann endlich ge ... begattet.
Ich sage euch - ein Schauspiel der einsamen Klasse!
Dann wäre noch von Al Capone zu berichten. Al Capone ist eine Elster. Welche uns jetzt schon einige Male eine ganz schöne Sauerei auf dem Balkon hinterlassen hat. Al Capone findet es nämlich äusserst super, dass wir im Sommer den Kehricht des öftern mal auf dem Balkon deponieren. Bei diesen Temperaturen kann man ja den Kehrichtsack nicht eine Woche im Hause haben und locker-flockig vor sich hinmüffeln lassen. Deshalb die Outdoor-Sammelstelle.
Al Capone rupft den Sack auf, Al Capone räumt den Sack aus, Al Capone klaut alles was fressbar ist. Und die leere, noch tropfende Bierdose hat er einfach mitgenommen. Im Schnabel.
Ob er alkoholfreies Bier auch mag?
Im Garten haben wir uns unter dem Lorbeerbaum, dem hohen Bambus und dem Kiwibaumgeäste einen Sommersitzplatz eingerichtet. Phuuu ... das war ganz schön viel Arbeit. Erst mal musste nach den Ferien der Bärlauchteppich-Teppich gemährt werden. Boaaah, Leute! Ich liebe Bärlauch, heiss und innig. Aber ich hab mir beinahe eine Bärlauch-Stinke-Vergiftung eingefangen. Sehr sehr eindrücklich, diese Ausdünstungen ...!
Und vor den Ferien hatten wir den Bambus doch gestutzt. Bodeneben. Am Samstag Abend haben wir 3m hohe Stauden abgeholzt. Wahnsinn! Dann das Unkraut aus den Steinplatten-Ritzen kitzeln ... und fertig ist nun der ruhige, schattig-kühle Sommersitzplatz.
Schööööööön!
Dieses Wochenende haben ich wieder Schule. *FREU!!!* Was heisst, dass ich noch einiges zu lesen und zu lernen hatte. Es liest sich übrigens wunderbar in der Sonne! Und das Nötige mit dem Herrlichen verbinden ... ist halt immer noch meine beste Methode. So flutscht alles sonnenbestrahlt in die Gehirnwindungen, breitet sich aus.
Und ... nächste Woche. Ist eine ganz ganz ganz wichtige, superwichtige Woche für den Kater. Ich getraue noch nicht, hier zu viel zu schreiben - einfach nur die Bitte zu plazieren, ihm die Daumen zu drücken.
Dann wird alles gut.
Danke im Voraus!
Und nun, nun ist meine Mittagspause auch schon wieder vorbei. Ich wünsche euch Allen einen wunderschönen Tag!
Lasste es euch gut gehen.
ICH MACHE ES GENAU SO!
Montag, 11. Juni 2012
THE VOICE
Keine Angst - hier gibts keine Jury. Kein Dieter Bohlen und Konsorten weit und breit. Die Luft ist rein. Niemand ist der Beste / die Beste.
Und doch ist ER herausragend. Unverkennbar. Verzückt mich.
Keine Stimme unter vielen. DIE Stimme!
Ich liebe sie!
Ich nenne ihn liebe- und respektvoll THE VOICE.
Vor den Rhodos-Ferien war er noch nicht da.
Weit und breit kein derart begnadeter Sänger. Er wäre mir aufgefallen. Ganz bestimmt.
Doch seit unserer Rückkehr aus Rhodos gibt er alles. Begleitet meine Abende, lullt mich in den Schlaf, vertont meine Träume.
Er gibt so viel, dass sich ihm sogar ein weiter Sänger anschloss. Ein paar Tage lange im Duett ... was für ein Ohrenschmaus!
Dies mag allerdings nicht Jede und Jeder so sehen. "Nachtruhestörung!". "Das geht ja gar nicht!". "Kopfgeld!".
Einer der beiden Sänger wurde dann leider auch bereits erwischt, verzeigt und sozusagen gegen seinen ausdrücklichen Willen deportiert. Und das alles wegen ein bisschen Liebesrausch!
Der Andere - the voice - lässt sich nicht erwischen. Und schmettert sein Tremolo in die grosse, weite Welt hinaus. Ich ... wir hoffen, er tut das noch recht lange.
Denn - wer garantiert mir, dass ich jemals wieder die Chance kriege, einem zumindest ansatzweise eventuellen Prinzen soooo nahe zu sein?
Darum, mein kleiner grüner Freund, quake Dich weiter munter durch die Abende und Nächte. Wir freuen uns über Dich und Deinen Gesang. Soviel Leidenschaft! Soviel Muse! Soviel Dezibel (Du kannst, hat man mir gesagt, bis 97 Dezibel laut werden - knapp unter dem Gelärme einer Presslufthammers ... aber: wer wollte Deinen Gesang mit des Presslufthammers Gedröhne vergleichen ... Banausen!!!)
Und doch ist ER herausragend. Unverkennbar. Verzückt mich.
Keine Stimme unter vielen. DIE Stimme!
Ich liebe sie!
Ich nenne ihn liebe- und respektvoll THE VOICE.
Vor den Rhodos-Ferien war er noch nicht da.
Weit und breit kein derart begnadeter Sänger. Er wäre mir aufgefallen. Ganz bestimmt.
Doch seit unserer Rückkehr aus Rhodos gibt er alles. Begleitet meine Abende, lullt mich in den Schlaf, vertont meine Träume.
Er gibt so viel, dass sich ihm sogar ein weiter Sänger anschloss. Ein paar Tage lange im Duett ... was für ein Ohrenschmaus!
Dies mag allerdings nicht Jede und Jeder so sehen. "Nachtruhestörung!". "Das geht ja gar nicht!". "Kopfgeld!".
Einer der beiden Sänger wurde dann leider auch bereits erwischt, verzeigt und sozusagen gegen seinen ausdrücklichen Willen deportiert. Und das alles wegen ein bisschen Liebesrausch!
Der Andere - the voice - lässt sich nicht erwischen. Und schmettert sein Tremolo in die grosse, weite Welt hinaus. Ich ... wir hoffen, er tut das noch recht lange.
Denn - wer garantiert mir, dass ich jemals wieder die Chance kriege, einem zumindest ansatzweise eventuellen Prinzen soooo nahe zu sein?
Darum, mein kleiner grüner Freund, quake Dich weiter munter durch die Abende und Nächte. Wir freuen uns über Dich und Deinen Gesang. Soviel Leidenschaft! Soviel Muse! Soviel Dezibel (Du kannst, hat man mir gesagt, bis 97 Dezibel laut werden - knapp unter dem Gelärme einer Presslufthammers ... aber: wer wollte Deinen Gesang mit des Presslufthammers Gedröhne vergleichen ... Banausen!!!)
LIEBER FROSCH - DU BIST UNSER HELD!
Sonntag, 10. Juni 2012
ZEIT DER EINGESCHRÄNKTEN KOMMUNIKATION
Wettbewerbsfrage: Welche Zeit ist, wenn vorwiegend der männliche Teil der Erdbevölkerung sich auf Worte wie: "Mhhhh" . "Öhhh," und "Pfffff" beschränkt?
Ja! Genau!
Entweder Fussball-Europameisterschaft oder Fussball-Weltmeisterschaft.
Moment ist Fall 1, Fussball-Europameisterschaft, eingetreten.
Ich habe gelernt: "Mhhh" steht für Dinge wie "Ja / Nein /Vielleicht /Kann sein / Finde ich auch / Das Wetter ist prima / Gönn Dir einen schönen Tag / Egal / Ja, ich hab Hunger / Ja, ich hab Durst" und dergleichen.
"Öhhh" interpretiert Aussagen wie: "Weiss ich nicht / Mach mal / Weiss ich / Macht nix / Das stört / Ja, es regnet / Nein, die Sonne scheint" und dergleichen.
"Pfffff" ist dann aber schon der Olymp des Dialogs. Beinhaltet Feststellungen wie: " Ist ja Wahnsinn! / Nein sowas aber auch! / Wenn ich DAS gewusst hätte! / Unglaublich! / Wenn Du das sagst ...!" und so weiter.
Je nach Spielstand und Mannschaftsaufstellung, kann meine Theorie aber auch völlig über den Haufen geworfen werden und alles nicht mehr wie es war. Dann liegt es an MIR, die jeweilige Kernaussage aus obigen Silben zu kitzeln.
So wie gerade eben. Spanien spielt gegen Italien.
ICH: "Schaaaaaatz - hast Du Hunger?"
ER: "Mhhhhh!" (Heisst übersetzt: Oh! Und wie! Schliessllich muss ich mich die nächsten 90 Minuten voll konzentrieren und da braucht Mann Energie. Ab in die Küche. Weib!
ICH: "Dann mache ich Dir was"
ER: "Öhhhh!" (Heisst übersetzt: Du bist noch nicht in der Küche? Das Spiel beginnt gleich. Jetzt aber ein bisschen Fix meine Liebe - ich habe nicht ewug Zeit!)
ICH: "Dann möchtest Du also was Deftiges? Rösti überbacken mit Raclettekäse - darüber noch ein Spiegelei?"
ER: "Pfff!" (Heisst übersetzt: Woher soll ich wissen, was ich jetzt gerade möchte? Weib! Mein Kopf ist beim Fussballspiel, da kann ich nicht an so profane Dinge wie: Was möchte ich jetzt essen? denken. Ich brauch jetzt einfach was. Um die Zeit bis zum Abpfiff zu überbrücken. Das ist heftig, was ich hier mitmache! Also ... los jetzt!
Ich hab ihm dann seine geliebte überbackene Rösti gemacht.
MIT Spiegelei.
Falls es in die Verlängerung geht, hab ich ihm Vorrat noch frische Schokolade mit gerösteten Mandeln.
Rein aus Neugierde habe ich dann lapidar noch so nebenbei beim Abräumen das Salontisches (....) erwähnt, dass ich nun die Koffer packe, ausziehe und nie nie mehr wiederkomme. Und ob das ok sein. Worauf etwas in der Art wie "Mhhhöhhhhpffff" zu vernehmen war.
Da ich ein durch und durch und durch positiv denkendes Frauenzimmer bin, gehe ich davon aus, dass mein Kater mir damit das Folgende gesagt hat:
"Schatz! Du wunderbarer Engel Du! Dein Abendessen war wieder einmal exorbitant lecker! So was von! Ich liebe Dich dafür! Und für so vieles andere auch! Du bist das Allerallerbeste was mir in meinem Leben passiert ist. Und NEIN - bitte, gehe nicht weg. Gleich ist der Match zu Ende. Und ich bin wieder ganz Dein. Mein Augapfel, meine Süsse!"
Das hat mich dann doch sehr berührt.
Ich liebe ihn ja auch.
Selbst während Fussballspielen.
OK - DANN BLEIB ICH :-)
Ja! Genau!
Entweder Fussball-Europameisterschaft oder Fussball-Weltmeisterschaft.
Moment ist Fall 1, Fussball-Europameisterschaft, eingetreten.
Ich habe gelernt: "Mhhh" steht für Dinge wie "Ja / Nein /Vielleicht /Kann sein / Finde ich auch / Das Wetter ist prima / Gönn Dir einen schönen Tag / Egal / Ja, ich hab Hunger / Ja, ich hab Durst" und dergleichen.
"Öhhh" interpretiert Aussagen wie: "Weiss ich nicht / Mach mal / Weiss ich / Macht nix / Das stört / Ja, es regnet / Nein, die Sonne scheint" und dergleichen.
"Pfffff" ist dann aber schon der Olymp des Dialogs. Beinhaltet Feststellungen wie: " Ist ja Wahnsinn! / Nein sowas aber auch! / Wenn ich DAS gewusst hätte! / Unglaublich! / Wenn Du das sagst ...!" und so weiter.
Je nach Spielstand und Mannschaftsaufstellung, kann meine Theorie aber auch völlig über den Haufen geworfen werden und alles nicht mehr wie es war. Dann liegt es an MIR, die jeweilige Kernaussage aus obigen Silben zu kitzeln.
So wie gerade eben. Spanien spielt gegen Italien.
ICH: "Schaaaaaatz - hast Du Hunger?"
ER: "Mhhhhh!" (Heisst übersetzt: Oh! Und wie! Schliessllich muss ich mich die nächsten 90 Minuten voll konzentrieren und da braucht Mann Energie. Ab in die Küche. Weib!
ICH: "Dann mache ich Dir was"
ER: "Öhhhh!" (Heisst übersetzt: Du bist noch nicht in der Küche? Das Spiel beginnt gleich. Jetzt aber ein bisschen Fix meine Liebe - ich habe nicht ewug Zeit!)
ICH: "Dann möchtest Du also was Deftiges? Rösti überbacken mit Raclettekäse - darüber noch ein Spiegelei?"
ER: "Pfff!" (Heisst übersetzt: Woher soll ich wissen, was ich jetzt gerade möchte? Weib! Mein Kopf ist beim Fussballspiel, da kann ich nicht an so profane Dinge wie: Was möchte ich jetzt essen? denken. Ich brauch jetzt einfach was. Um die Zeit bis zum Abpfiff zu überbrücken. Das ist heftig, was ich hier mitmache! Also ... los jetzt!
Ich hab ihm dann seine geliebte überbackene Rösti gemacht.
MIT Spiegelei.
Falls es in die Verlängerung geht, hab ich ihm Vorrat noch frische Schokolade mit gerösteten Mandeln.
Rein aus Neugierde habe ich dann lapidar noch so nebenbei beim Abräumen das Salontisches (....) erwähnt, dass ich nun die Koffer packe, ausziehe und nie nie mehr wiederkomme. Und ob das ok sein. Worauf etwas in der Art wie "Mhhhöhhhhpffff" zu vernehmen war.
Da ich ein durch und durch und durch positiv denkendes Frauenzimmer bin, gehe ich davon aus, dass mein Kater mir damit das Folgende gesagt hat:
"Schatz! Du wunderbarer Engel Du! Dein Abendessen war wieder einmal exorbitant lecker! So was von! Ich liebe Dich dafür! Und für so vieles andere auch! Du bist das Allerallerbeste was mir in meinem Leben passiert ist. Und NEIN - bitte, gehe nicht weg. Gleich ist der Match zu Ende. Und ich bin wieder ganz Dein. Mein Augapfel, meine Süsse!"
Das hat mich dann doch sehr berührt.
Ich liebe ihn ja auch.
Selbst während Fussballspielen.
OK - DANN BLEIB ICH :-)
Abonnieren
Posts (Atom)

