Noch kein einziges Wort geschrieben - und schon stecke ich in Schwierigkeiten.
Wie um alles in der Welt redet man so unhöflich wie möglich aber so höflich wie nötig Herrn und Frau inklusive Kindern SPAM an?
Guten Morgen Familie Spam - ach, ich weiss nicht ...
Werte Familie Spam - nö, geht nicht.
Sehr geehrte Familie Spam - schon gar nicht!
Hallo Familie Spam - na ja, vielleicht das.
Aber eigentlich wäre mir nach laut-deftigem "VER**** EUCH!" - und so gar nicht nach Konversation. Aber als (menschen-)freundliches, lösungsorientiertes, vernünftiges (hier allerdings scheiden sich die Ansichten) und kommunikatives Menschenkind, probiere es erst mal so.
Also, nochmals von vorne:
Hallo Familie Spam
Grundsätzlich freue ich mich ja über alle Kommentare in meinem Blog. All die lieben, netten, hilfreichen, lustigen oder was auch immer Kommentare - hach, ich sauge Sie in mich auf. Nix lieber als das! Dermassen energievoll das Ganze - und so kalorienarm gleichzeitig!
Tja ... und irgendwann vor ca. 2 Wochen haben SIE mich gefunden. Sie und ihre ganze Mischpoke, ihr Clan, ihre Mafia ... ach, mir kommen nur so sehr despektierliche Dinge in den Sinn, welche ich ungern hier posten wollte. Ihr wisst ja, ich bin gut erzogen. Aber momentan sehr nahe daran, dies zu vergessen! Ich verliere grad zunehmend die Contenance.
Zurück zu Ihnen, Familie Spam. Also, sie haben mich gefunden. Und seither müllen Sie ihre unwerten Kommentare in meinen für mich sehr wertvollen Blog. Ich finde, das geht gar nicht!
Wissen Sie, Familie Spam, wenn es wenigsten Dinge wären, welche ich toll finden würde. Aber nein, sie hauen oftmals Geschreibsel rein - da kann ich nicht mal identifizieren, welche Sprache Sie sprechen. Geschweige denn, worum es geht. Ab und zu schreiben Sie mir aber auch englisch, selten deutsch. Aber immer solchen Schrott!
Jeden Morgen muss ich erst mal meinen gefüllten Spamfilter löschen - weil SIE, während ICH schlief, schon wieder solchen Mist in meinem Blog verteilt haben.
Find ich doof.
Ganz doll doof sogar - weil bis anhin kann man in meinem Blog einfach mal so locker-flockig einen Kommentar hinterlassen. Ohne dass man dazu noch was eingeben muss, ohne dass ich es zuerst lese und dann erst freischalte. Ich wollte das nämlich immer möglichst einfach haben und möglichst zugänglich. Gerade weil ich so wenig Zeit habe, habe ich mich einfach darauf verlassen, dass das so ok ist und ich den Menschen vertrauen kann. Was ich wirklich auch ALLEN kann, nur IHNEN nicht, Familie Spam.
Vielleicht zum besseren Verständnis, damit sie aufhören mich zu bombardieren, damit sie merken, dass es sinnlos ist und ich nie nie nie im Leben (und meine Leser auch nicht), auf einen ihrer Links klicke:
- Ich habe keine Errektionsprobleme. Nein, wirklich nicht. Glauben Sie mir doch!
- Und nein, ich will weder eine russische, noch eine polnische, noch eine rumänische ... noch irgendwelche Frau heiraten. Das hatte ich noch nie im Sinn.
- Ihre Extrem-Pornos können Sie sich genau da ... und damit meine GENAU DA! ... hinstecken! Aber bitte ... BITTEEE ... lassen SIE mich damit in Frieden!
- Nein, Computerprogramme die im Handel Hunterte von Euros kosten, will ich auch von Ihnen nicht für 5 Euro. Aus Prinzip nicht.
- Wie kommen Sie darauf, dass ich eine Glatze habe? Also ich kann Ihnen gerne mal die Telefonnummer meiner Frisöse Fabienne angeben. Fragen Sie da mal nach! Alle 4 Woche muss Fabi mir mit dieser Haifischzähne-Schere meine X-Millionen Haare ausdünnen. Ich habe viel zu viel davon! Und da kommen Sie und wollen mir Anti-Glatzen-Pillen und Crèmes verkaufen? Bei Ihnen piept es wohl!
- Vielleicht haben Sie die Freundlichkeit, mir zu erklären, was ICH mit einer Penisverlängerung soll? Ich finde meine Stupsnase niedlich und würde da nieeeeee was machen lassen. Sie müssen da was falsch verstanden haben.
- Ich finde es zwar wirklich mega-traurig, dass Ihre Grossmutter gerade in so einem kalten Winter obdachlos geworden ist und dringend Geld für eine Wohnung braucht. Aber hören Sie mal - wir ... also der Herr Kater und ich ... sind im November umgezogen - und das war teuer! Sie wissen ja, das ganze Drum und Dran. Und ich kann mich somit NICHT an der Kosten für Miete und Heizöl und Lebensmittel für Ihre Frau Grossmutter beteiligen. Liegt glattweg nicht drin.
- Poker spielen ist so gar nicht mein Ding. Ich will in keine Spielergemeinschaft! Ich will in kein virtuelles Casino! Ich wil nicht! Nein! Nein! Nein!
- Einen Geldtransfer von 25 Millionen Dollars auf eine Schweizer Nümmerlikonto von 25 Millionen Dollars wollen Sie mir anbieten? Und 50% davon darf ich dann behalten? Ich weiss nicht genau warum ... aber irgendwie habe ich dabei ein ungutes Gefühl dabei. Sie verstehen ...
- Was geht Sie mein Gewicht an? Ok, ich habe zugegebenermassen eine sogannte Walfisch-Taille. Aber das ist schon ok so. Und 20 Kilo in einer Woche will ich eh nicht abnehmen. Übrigens ... seit ich die Schilddrüsenmedikamente nehme, geht es irgendwie ganz automatisch runter. Mit mein Gewicht. Also, lassen Sie ich damit bloss in Frieden!
Ergo, Familie Spam. Ich bin total gefrustet wegen Ihnen. Sie verstehen? Können wir nicht einfach so verbleiben, wie wir es vorher Jahre gehalten haben? Sie lassen mich in Ruhe und ich lasse Sie in Ruhe?
Eine Woche lasse ich Ihnen jetzt noch Zeit Ihren Schwachsinn wegzupacken. Zu verduften. Auf nimmerwiederlesen! Ich weiss, meine Chancen auf Wunscherfüllung stehen schlecht. Man hört, dass Sie sehr ignorant auf solche Zeilen reagieren. Um nicht zu sagen - es geht Ihnen am Allerwertesten vorbei.
In diesem Falle wissen meine Leser jetzt dann aber wenigstens, WIESO ich wahrscheinlich bald die Kommentare mit Kennwortabfrage einschalten muss.
SORRY!
Freitag, 10. Februar 2012
Donnerstag, 9. Februar 2012
... UND DANN HAT'S ZOOOOOM GEMACHT
Ihr erinnert euch?
Die Klaus Lage Band hat diese Worte vor Jahren wunderbar in Szene gesetzt - und Jede/r hat verstanden. Oder?
"1'000 mal berührt, 1'000 ist nix passiert, 1'001 Nacht - und dann hat's Zoooooom gemacht".
Was in Worte eingedeutscht und etwas ausführlicher heisst:
Es hat voll geknallt, die beiden Hauptdarsteller der oben beschriebenen Szene wollten sich jahrelang nicht eingestehen, dass ER auf SIE und SIE auf IHN steht. Also ... die zwei Hübschen scheinen das nicht mal bemerkt zu haben. Bis zu diesem denkwürden Tage der 1'001sten Berührung. Da war dann eben der Knalleraugenblick mit Sternenhimmel welcher auf die Welt rieselt, mit Glöckchengebimmel und vor Freude zu Berge stehenden Häärchen, mit Kribbeln im Bauch und Hummeln im Hintern.
So oder so ähnlich muss das gewesen sein.
Also ... eigentlich geht es mir hier und heute nicht unbedingt in erster Linie um die Love-Story an und für sich. Zugegeben, die ist schön. Ohne Frage! Aber heute geht es mir mehr um die Erkenntnis des Wortes, welches als solcher gar nicht so auf den ersten Blick zu erkennen ist. Also mehr die Umschreibung eines Zustandes. Das Kürzel einer Begebenheit.
Capito?
Nein?
Dann also nochmals von vorne: Was denkst Du, wenn Du an das Wort ZOOOOOOM denkst? Oder an der Wort KLIRRRRR? Oder an das Wort KARABUMMMM? Eben, genau - DAS meinte ich!
Diese Assoziation diverser Momentaufnahmen und Geschehnissen in wenige Buchstaben gepackt.
Nun gut, ich bin nicht gerade bekannt für meine kurzen Zusammenfassungen. Für knappe, knackige Infos.
Nein, ich beschränke mich nicht aufs Wesentliche - weil das Detail des Genusses oft im vermeintlich Unwesentlichen liegt. Und das wiederum liegt im Auge des Betrachters, im Ohre des Lesers, in der Nase des Riechenden.
Ich bin gerne XL. In jeder Art und Weise.
Aber es gibt auch Ausnahmen. Gestern zum Beispiel. Mein Geschreibsel auf den Werkstattkarten beschränkte sich aufs Allerwesentlichste. Weil ich einfach gestern keine Minute Zeit übrig hatte. Nicht eine einzige Minute.
Und gestern war der Tag, an dem unser Auto OTTO dem Mechaniker und seiner wertvollen Tätigkeit zugeführt wurde. Mit dem Ziel, dass ich künftig wieder NEBEN - und nicht schräg hinter dem Kater-Fahrer - Platz nehmen kann.
Neuen LeserInnen und Lesern sollte ich vielleicht kurz erklären, dass sich meinem Kater-Mann und unserem Otto kürzlich ein heftiges Hinternis in den Weg gestellt haben muss (Kater weiss von nix), aber es ist nicht anders zu erklären, da Otto eine heftige Delle am vorderen rechten Kotflügel abgekriegt hat, diese Delle das Öffnen der Beifahrertüre verunmöglicht und ich seither wie ein Promi die Rückbank belebe.
Zurück zum Ort des Geschehens: unsere Werkstatt.
Ich nahm die Werkstattkarte zur Hand und beschrieb den Defekt unter "Arbeitsbeschrieb" wie folgt:
"PÄNG!".
Aus meiner Sicht war das die haargenaue Umschreibung, dass Kater irgendwo gegengebrettert ist, der KotflügeL vorne rechts nun eingebeult ist, die Türe verkeilt und all das wieder in Stand gestellt werden muss.
Infolge meiner Zeitknappheit die Umschreibung: "PÄNG!".
Sagt doch alles - oder? Erklärt doch alles - oder?
Das breite Grinsen unseres Mechanikers interpretierend, war dies auch vollumfänglich ok. Er hatte verstanden. Ein halbe Stunde später war Otto wieder in seiner Gesamtfunktion hergestellt und die Werkstattkarte kam an mich zurück. Persönlich, schmunzelnd überbracht vom Mechaniker.
Die Arbeiten waren dann von ihm wie folgt benannt: "DRÜCK" / "SCHLEIF" und "SPRITZ". Was die Kürzel des Arbeitsbeschriebes darstellten, nämlich dass der Mechaniker erst die Delle rausdrückte, den splitternden Lack anschliff und anschliessend sorgfältig mit Farbe darüber spritzte. Fettttissscchhhhh!
Ich hatte kapiert!
Und grinste von Ohr zu Ohr rüber in die Werkstatt.
Wenn das mal kein Return ist!! Ein Return der Spitzenklasse!
Spiel - Satz - Sieg!
Dies nenne ich ...
... GELEBTE VERBAL-KOMPETENZ! :-)
Die Klaus Lage Band hat diese Worte vor Jahren wunderbar in Szene gesetzt - und Jede/r hat verstanden. Oder?
"1'000 mal berührt, 1'000 ist nix passiert, 1'001 Nacht - und dann hat's Zoooooom gemacht".
Was in Worte eingedeutscht und etwas ausführlicher heisst:
Es hat voll geknallt, die beiden Hauptdarsteller der oben beschriebenen Szene wollten sich jahrelang nicht eingestehen, dass ER auf SIE und SIE auf IHN steht. Also ... die zwei Hübschen scheinen das nicht mal bemerkt zu haben. Bis zu diesem denkwürden Tage der 1'001sten Berührung. Da war dann eben der Knalleraugenblick mit Sternenhimmel welcher auf die Welt rieselt, mit Glöckchengebimmel und vor Freude zu Berge stehenden Häärchen, mit Kribbeln im Bauch und Hummeln im Hintern.
So oder so ähnlich muss das gewesen sein.
Also ... eigentlich geht es mir hier und heute nicht unbedingt in erster Linie um die Love-Story an und für sich. Zugegeben, die ist schön. Ohne Frage! Aber heute geht es mir mehr um die Erkenntnis des Wortes, welches als solcher gar nicht so auf den ersten Blick zu erkennen ist. Also mehr die Umschreibung eines Zustandes. Das Kürzel einer Begebenheit.
Capito?
Nein?
Dann also nochmals von vorne: Was denkst Du, wenn Du an das Wort ZOOOOOOM denkst? Oder an der Wort KLIRRRRR? Oder an das Wort KARABUMMMM? Eben, genau - DAS meinte ich!
Diese Assoziation diverser Momentaufnahmen und Geschehnissen in wenige Buchstaben gepackt.
Nun gut, ich bin nicht gerade bekannt für meine kurzen Zusammenfassungen. Für knappe, knackige Infos.
Nein, ich beschränke mich nicht aufs Wesentliche - weil das Detail des Genusses oft im vermeintlich Unwesentlichen liegt. Und das wiederum liegt im Auge des Betrachters, im Ohre des Lesers, in der Nase des Riechenden.
Ich bin gerne XL. In jeder Art und Weise.
Aber es gibt auch Ausnahmen. Gestern zum Beispiel. Mein Geschreibsel auf den Werkstattkarten beschränkte sich aufs Allerwesentlichste. Weil ich einfach gestern keine Minute Zeit übrig hatte. Nicht eine einzige Minute.
Und gestern war der Tag, an dem unser Auto OTTO dem Mechaniker und seiner wertvollen Tätigkeit zugeführt wurde. Mit dem Ziel, dass ich künftig wieder NEBEN - und nicht schräg hinter dem Kater-Fahrer - Platz nehmen kann.
Neuen LeserInnen und Lesern sollte ich vielleicht kurz erklären, dass sich meinem Kater-Mann und unserem Otto kürzlich ein heftiges Hinternis in den Weg gestellt haben muss (Kater weiss von nix), aber es ist nicht anders zu erklären, da Otto eine heftige Delle am vorderen rechten Kotflügel abgekriegt hat, diese Delle das Öffnen der Beifahrertüre verunmöglicht und ich seither wie ein Promi die Rückbank belebe.
Zurück zum Ort des Geschehens: unsere Werkstatt.
Ich nahm die Werkstattkarte zur Hand und beschrieb den Defekt unter "Arbeitsbeschrieb" wie folgt:
"PÄNG!".
Aus meiner Sicht war das die haargenaue Umschreibung, dass Kater irgendwo gegengebrettert ist, der KotflügeL vorne rechts nun eingebeult ist, die Türe verkeilt und all das wieder in Stand gestellt werden muss.
Infolge meiner Zeitknappheit die Umschreibung: "PÄNG!".
Sagt doch alles - oder? Erklärt doch alles - oder?
Das breite Grinsen unseres Mechanikers interpretierend, war dies auch vollumfänglich ok. Er hatte verstanden. Ein halbe Stunde später war Otto wieder in seiner Gesamtfunktion hergestellt und die Werkstattkarte kam an mich zurück. Persönlich, schmunzelnd überbracht vom Mechaniker.
Die Arbeiten waren dann von ihm wie folgt benannt: "DRÜCK" / "SCHLEIF" und "SPRITZ". Was die Kürzel des Arbeitsbeschriebes darstellten, nämlich dass der Mechaniker erst die Delle rausdrückte, den splitternden Lack anschliff und anschliessend sorgfältig mit Farbe darüber spritzte. Fettttissscchhhhh!
Ich hatte kapiert!
Und grinste von Ohr zu Ohr rüber in die Werkstatt.
Wenn das mal kein Return ist!! Ein Return der Spitzenklasse!
Spiel - Satz - Sieg!
Dies nenne ich ...
... GELEBTE VERBAL-KOMPETENZ! :-)
Mittwoch, 8. Februar 2012
(M)EIN TEILZEIT-ADONIS
Geschichten gibt es. Und Märchen.
Die beginnen alle gleich.
Und ich mag sie.
Dies hier ist eine der Geschichten - aber kein Märchen.
Es begab sich zu einer Zeit ...
... da war es schon spät am Abend. Genau genommen gestern Abend.
Zumindest für Kaliber meines Jahrganges, welche am nächsten Tag sich wieder um 05.00h den Federn entlupfen müssen. Der Zeit ging scharf Richtung 22.30h und meine sternenzauberblauen Äugelein zeigten nicht nur erste Ermüdungserscheinungen - nein, da klappten sich bereits alle paar Minuten die Liddeckel eindrücklichst über getrübte Pupillen.
Doch mein Herz-Kater weilte noch nicht im Hause VILLA KUNTERBUNT, sondern zeichnete Kringel mit Buchstaben in seinem Kalligraphiekurs. Er macht das echt gerne - und man mag ihn da gerne. Beim gemütlichen Tee trinken nach dem Kurs kann er dann jeweils auch seine charmante Pfauenfedernummer zum besten geben ... und geniesst dafür die ungeteilte Aufmerksamkeit aller anwesenden Frauen zwischen 15 und 83. Ein Seelenstreichelabend für Kater - und das ist genau gut so.
Ich treusorgende Ehefrau warte unterdessen zu Hause auf meinen Kater, um noch schnell mal nachzufragen: "Na, wie war's, Katerli?" und anschliessend Richtung Schlafzimmer zu wanken, sich dem erforderlichen Schlafe ergebend.
22.35h, der Schlüssel dreht sich im Türschloss.
Ich jumpe runter vom ersten Stock in Parterre, begrüss-küsste den Kater schwindelig und freute mich, dass er da ist. Er seinerseits ...
... UND JETZT KOMMT'S ....
... nimmt mich an der Hand, rast mit mir schlepptaumässig ins Schlafzimmer, reisst sich die Kleider vom Leibe, hechtet ins Bett und sagt ganz heiser (ich meine zumindest, seine Stimme sei wie ein Reibeisen gewesen und unheimlich fordernd, so richtig aber hallo!): "Komm, komm sofort ins Bett!! Sofort!"
Seine Augen schauten mich durch halbgeschlossene, mit dunklen Wimpern umkränzte Lider an.
Er streckte mir seine Arme sehnend entgegen. Die Leidenschaft liess ihn erzittern.
Ich meinerseits blühte augenblicklich auf. War plötzlich gar nicht mehr müde ... gaaaaaar nicht mehr. Und hätte ich vorher eine schlimme Migräne gehabt - sie wäre augenblicklich fort gewesen.
Mein Held! Die Glut seiner Gier nach meinem zauberhaften Ich liess die Luft zwischen uns brennen.
So schnell hat noch niemand seinen Homedress in die Ecke gepfeffert wie ich. In mir knallten alle Sicherungen augenblicklich durch, ich tupfte mich von unten nach oben hektisch ein, mein Blut wallte wie blöde und lasziv schaute ich den Kater an, welcher seinerseits auch nicht mehr warten wollte. Warten konnte.
Hach ... wie liebe ich solche Abende!!!
Du vulkanöser Liebesgott!
Du sinnliche Erleuchtung!
Du ... Du ... Du ... DU!
Den Augenblick wie Nektar labend in mich schlürfend ( ...ist das der Romatik Genüge getan? ...), legte ich mich aufs Bett, unter die Decke. Voller Vorfreude, was da kommen möge.
Was kam, war das: Katerchen klammerte sich zitternd und bibbernd an mich. Wie ein junger Klammeraffe. Der ganze Kater drapierte sich im Vollkontakt Wärme suchend an meine sehnsüchtige, samtige, gut durchblutete, warme Seidenhaut und raunte mir ins Ohr: "Ich habe so gefroren, Halsweh hab ich auch - gib mir bitte warm, Du bist so heiss wie ein Bullerofen!".
Noch einmal ging ein Frösteln durch den gestählten Körper meines Hobby-Adonis, dann kam ein tiefer Schnaufer. Und dann kamen ganz viele, ganz regelmässige, ganz tiefe Schnaufer.
Und ich lag da.
Heiss wie ein Bullerofen.
Den schlummernden Kater wärmend.
ICH MUSS DA WAS FALSCH VERSTANDEN HABEN.
Die beginnen alle gleich.
Und ich mag sie.
Dies hier ist eine der Geschichten - aber kein Märchen.
Es begab sich zu einer Zeit ...
... da war es schon spät am Abend. Genau genommen gestern Abend.
Zumindest für Kaliber meines Jahrganges, welche am nächsten Tag sich wieder um 05.00h den Federn entlupfen müssen. Der Zeit ging scharf Richtung 22.30h und meine sternenzauberblauen Äugelein zeigten nicht nur erste Ermüdungserscheinungen - nein, da klappten sich bereits alle paar Minuten die Liddeckel eindrücklichst über getrübte Pupillen.
Doch mein Herz-Kater weilte noch nicht im Hause VILLA KUNTERBUNT, sondern zeichnete Kringel mit Buchstaben in seinem Kalligraphiekurs. Er macht das echt gerne - und man mag ihn da gerne. Beim gemütlichen Tee trinken nach dem Kurs kann er dann jeweils auch seine charmante Pfauenfedernummer zum besten geben ... und geniesst dafür die ungeteilte Aufmerksamkeit aller anwesenden Frauen zwischen 15 und 83. Ein Seelenstreichelabend für Kater - und das ist genau gut so.
Ich treusorgende Ehefrau warte unterdessen zu Hause auf meinen Kater, um noch schnell mal nachzufragen: "Na, wie war's, Katerli?" und anschliessend Richtung Schlafzimmer zu wanken, sich dem erforderlichen Schlafe ergebend.
22.35h, der Schlüssel dreht sich im Türschloss.
Ich jumpe runter vom ersten Stock in Parterre, begrüss-küsste den Kater schwindelig und freute mich, dass er da ist. Er seinerseits ...
... UND JETZT KOMMT'S ....
... nimmt mich an der Hand, rast mit mir schlepptaumässig ins Schlafzimmer, reisst sich die Kleider vom Leibe, hechtet ins Bett und sagt ganz heiser (ich meine zumindest, seine Stimme sei wie ein Reibeisen gewesen und unheimlich fordernd, so richtig aber hallo!): "Komm, komm sofort ins Bett!! Sofort!"
Seine Augen schauten mich durch halbgeschlossene, mit dunklen Wimpern umkränzte Lider an.
Er streckte mir seine Arme sehnend entgegen. Die Leidenschaft liess ihn erzittern.
Ich meinerseits blühte augenblicklich auf. War plötzlich gar nicht mehr müde ... gaaaaaar nicht mehr. Und hätte ich vorher eine schlimme Migräne gehabt - sie wäre augenblicklich fort gewesen.
Mein Held! Die Glut seiner Gier nach meinem zauberhaften Ich liess die Luft zwischen uns brennen.
So schnell hat noch niemand seinen Homedress in die Ecke gepfeffert wie ich. In mir knallten alle Sicherungen augenblicklich durch, ich tupfte mich von unten nach oben hektisch ein, mein Blut wallte wie blöde und lasziv schaute ich den Kater an, welcher seinerseits auch nicht mehr warten wollte. Warten konnte.
Hach ... wie liebe ich solche Abende!!!
Du vulkanöser Liebesgott!
Du sinnliche Erleuchtung!
Du ... Du ... Du ... DU!
Den Augenblick wie Nektar labend in mich schlürfend ( ...ist das der Romatik Genüge getan? ...), legte ich mich aufs Bett, unter die Decke. Voller Vorfreude, was da kommen möge.
Was kam, war das: Katerchen klammerte sich zitternd und bibbernd an mich. Wie ein junger Klammeraffe. Der ganze Kater drapierte sich im Vollkontakt Wärme suchend an meine sehnsüchtige, samtige, gut durchblutete, warme Seidenhaut und raunte mir ins Ohr: "Ich habe so gefroren, Halsweh hab ich auch - gib mir bitte warm, Du bist so heiss wie ein Bullerofen!".
Noch einmal ging ein Frösteln durch den gestählten Körper meines Hobby-Adonis, dann kam ein tiefer Schnaufer. Und dann kamen ganz viele, ganz regelmässige, ganz tiefe Schnaufer.
Und ich lag da.
Heiss wie ein Bullerofen.
Den schlummernden Kater wärmend.
ICH MUSS DA WAS FALSCH VERSTANDEN HABEN.
Dienstag, 7. Februar 2012
DIE ERKENNTNIS ...
... die aus der Kälte kam.
Ganz in Anlehnung an John Le Carré's Roman "Der Spion, der aus der Kälte kam".
Genau von dort komme ich nämlich auch, habe jedoch überhaupt keine Spion-Qualitäten. Mein Harmonieanspruch und der Kuschelfaktor ist definitiv viel zu hoch!
Als was ich mich momentan eher fühle ist: ich fühle mich wie ein Auto. Ja, ihr lest richtig.
Warum das so ist, erkläre ich gleich ... ich muss nur schnell mal eben ein Identifikationsobjekt finden, in welches ich mich reininterpretieren kann.
Ihr versteht?
Wer weiss, vielleicht war ich in meinem früheren Leben mal so ein freakiger, knalloranger Käfer, ein mit gelben und weissen Blumen verziertes Hippie-Gefährt. Bin anno damals ... vernebelt mit süsslichem Rauch ... gen Woodstock getuckert, hab meine Hinterbank für allerlei lustige Spielchen hergegeben. In der Hoffnung, nicht infolge exzessivem Genusses - von was auch immer - vollgereiert worden zu sein. Sicherlich stand auf meinen Kotflügeln überall PEACE geschrieben.
Angesichts dessen, dass ich kürzlich die Schwelle zum sakralen Gruftitum (mit direktem Blick auf das Urnengrab) von satten 50 überschritten habe, bringt man mich heutzutage wahrscheinlich aber nicht mehr mit einem quietschfidelen VW-Käfer in Verbindung. Ja, dies muss ich wohl anerkennen.
Tja, dann ist das halt so.
Dann identifiziere ich mich eben mit unserem Auto "Otto". Dem grosszügigen, ansatzweise (aber nur ansatzweise!) behäbigen, ausladenden, vorne grosse Schnauze, grossräumigen, etwas breiten Mini-Van Honda Odyssey.
Allerdings ... wo ich mich zu ihm total unterscheide, ist der Verbrauch auf 100 km/h. Da säuft er wesentlich mehr als ich. Also direkt unverhältnismässig viel mehr. Ich sollte vielleicht mal unter 4 Scheinwerfern mit ihm sprechen?
Ok - wo wir nun herausgefunden haben, welchen Autocharakter ich annehmen könnte (die Option auf Porsche, Lamborghini, Januar und dergleichen lasse ich mir offen - mit Push-Up könnte es ja eventuell möglich sein), komme ich zum Kernpunkt der Sache. Ich und das Auto. Wie bereits erwähnt fühle ich mich, sobald derartige Minustemperaturen wie momentan vorherrschen, als Auto.
Diese Anlaufschwierigkeiten am Morgen! Leute - ich sage euch! Den Motor krieg ich nur erschwert an. Brauche enorm viel Starthilfe. Meine Batterie schwächelt. Laufe noch gar nicht rund - obschon ich zum rund laufen geboren bin (Kleidergrösse 46/48). Katerchen muss mich immer wieder mittels Küssen überbrücken!
Dann die Nase ... bzw. mein Luftfilter. Kaum bin ich draussen, atme tief durch die Nase ein .. schon verhakeln sich all die feinen Flimmerhäärchen, kleben aneinander, gefrieren sich verhakelt fest - und schon ist mein menschlicher Luftfilter verstopft!
Die Pneus - also meine Stiefel (NICHT meine Lippen und schon gar nicht andere Sachen!). Wenn ich auch nur ein bisschen rassig in die Kurve gehe, schliddere ich. Gestern Abend zum Beispiel. Ich kam spät nach Hause, der Weg zur Villa Kunterbunt eisig, glatt - gefährlich! Ich rutschte wie auf diesen 2-kufigen Anfängerschlittschühchen für unsere Kleinen dem Wege entlang nach Hause. Gaaaaaaanz gaaaaaanz vorsichtig. 10 Minuten kam der Kater mit Otto angeschlichen. Otto fuhr-rutschte, genau wie ich, langsam und vorsichtig die Eisbahn entlang. Profil unter den Füssen, bzw. unter den Felgen, haben wir Beide etwa dasselbe.
Einfallen tut mir auch noch mein armer Finger an der rechten Hand. Wisst ihr noch - meine aktobatische Flugeinlage auf den nassen Hotel-Marmorfliesen auf Rhodos? Da, wo ich zwar Haltungsnote GENIAL bekam, es aber böse an der Landung happerte? Noch heute kann ich mit dieser Hand nix heben - Finger ist out of order. Erinnert mich irgendwie daran, dass ich bei Otto immer noch nicht standesgemäss neben Kater sitzen kann, die Türe infolge Delle blockiert ist.
Und dann meine Zündaussetzer! Da bin ich doch in einer beruflichen Lage, in welcher ich ab und zu mal ne wirklich zündende Idee brauche. Also gestern war da nada. Mein Adrenalin hatte ich wohl am Wochenende völlig ausgelutscht und hing gestern, zugegebenermassen, in den Seilen. Der Anfang für den ganz wichtigen Brief fand sich spielend ... und dann war der Aussetzer da. Um mich abzulenken habe ich den Ententanz gemacht - das half aber auch nicht. Und kaum sass ich im heiklen Jahresabschluss fest, wusste ich plötzlich wie im Brief weiterschreiben. Irgendwie quer - oder?
Irgendwie bin ich durch den Wind. Durch den sehr kalten Wind
Ich glaube, einzig meine Abgaswerte sind im Normalbereich.
Hoffen tue ich auf wärmere Zeiten. Bitte. Bitte. Bitte.
So Leute - jetzt wisst ihr wie mir zu Mute ist. Nützt aber alles nix. Hab viel zu tun.
Deshalb halte ich jetzt meinen Klopfsensor (sprich: Faust) kämpferisch in die Höhe und ...
... GEBE SO RICHTIG GAS!
Ganz in Anlehnung an John Le Carré's Roman "Der Spion, der aus der Kälte kam".
Genau von dort komme ich nämlich auch, habe jedoch überhaupt keine Spion-Qualitäten. Mein Harmonieanspruch und der Kuschelfaktor ist definitiv viel zu hoch!
Als was ich mich momentan eher fühle ist: ich fühle mich wie ein Auto. Ja, ihr lest richtig.
Warum das so ist, erkläre ich gleich ... ich muss nur schnell mal eben ein Identifikationsobjekt finden, in welches ich mich reininterpretieren kann.
Ihr versteht?
Wer weiss, vielleicht war ich in meinem früheren Leben mal so ein freakiger, knalloranger Käfer, ein mit gelben und weissen Blumen verziertes Hippie-Gefährt. Bin anno damals ... vernebelt mit süsslichem Rauch ... gen Woodstock getuckert, hab meine Hinterbank für allerlei lustige Spielchen hergegeben. In der Hoffnung, nicht infolge exzessivem Genusses - von was auch immer - vollgereiert worden zu sein. Sicherlich stand auf meinen Kotflügeln überall PEACE geschrieben.
Angesichts dessen, dass ich kürzlich die Schwelle zum sakralen Gruftitum (mit direktem Blick auf das Urnengrab) von satten 50 überschritten habe, bringt man mich heutzutage wahrscheinlich aber nicht mehr mit einem quietschfidelen VW-Käfer in Verbindung. Ja, dies muss ich wohl anerkennen.
Tja, dann ist das halt so.
Dann identifiziere ich mich eben mit unserem Auto "Otto". Dem grosszügigen, ansatzweise (aber nur ansatzweise!) behäbigen, ausladenden, vorne grosse Schnauze, grossräumigen, etwas breiten Mini-Van Honda Odyssey.
Allerdings ... wo ich mich zu ihm total unterscheide, ist der Verbrauch auf 100 km/h. Da säuft er wesentlich mehr als ich. Also direkt unverhältnismässig viel mehr. Ich sollte vielleicht mal unter 4 Scheinwerfern mit ihm sprechen?
Ok - wo wir nun herausgefunden haben, welchen Autocharakter ich annehmen könnte (die Option auf Porsche, Lamborghini, Januar und dergleichen lasse ich mir offen - mit Push-Up könnte es ja eventuell möglich sein), komme ich zum Kernpunkt der Sache. Ich und das Auto. Wie bereits erwähnt fühle ich mich, sobald derartige Minustemperaturen wie momentan vorherrschen, als Auto.
Diese Anlaufschwierigkeiten am Morgen! Leute - ich sage euch! Den Motor krieg ich nur erschwert an. Brauche enorm viel Starthilfe. Meine Batterie schwächelt. Laufe noch gar nicht rund - obschon ich zum rund laufen geboren bin (Kleidergrösse 46/48). Katerchen muss mich immer wieder mittels Küssen überbrücken!
Dann die Nase ... bzw. mein Luftfilter. Kaum bin ich draussen, atme tief durch die Nase ein .. schon verhakeln sich all die feinen Flimmerhäärchen, kleben aneinander, gefrieren sich verhakelt fest - und schon ist mein menschlicher Luftfilter verstopft!
Die Pneus - also meine Stiefel (NICHT meine Lippen und schon gar nicht andere Sachen!). Wenn ich auch nur ein bisschen rassig in die Kurve gehe, schliddere ich. Gestern Abend zum Beispiel. Ich kam spät nach Hause, der Weg zur Villa Kunterbunt eisig, glatt - gefährlich! Ich rutschte wie auf diesen 2-kufigen Anfängerschlittschühchen für unsere Kleinen dem Wege entlang nach Hause. Gaaaaaaanz gaaaaaanz vorsichtig. 10 Minuten kam der Kater mit Otto angeschlichen. Otto fuhr-rutschte, genau wie ich, langsam und vorsichtig die Eisbahn entlang. Profil unter den Füssen, bzw. unter den Felgen, haben wir Beide etwa dasselbe.
Einfallen tut mir auch noch mein armer Finger an der rechten Hand. Wisst ihr noch - meine aktobatische Flugeinlage auf den nassen Hotel-Marmorfliesen auf Rhodos? Da, wo ich zwar Haltungsnote GENIAL bekam, es aber böse an der Landung happerte? Noch heute kann ich mit dieser Hand nix heben - Finger ist out of order. Erinnert mich irgendwie daran, dass ich bei Otto immer noch nicht standesgemäss neben Kater sitzen kann, die Türe infolge Delle blockiert ist.
Und dann meine Zündaussetzer! Da bin ich doch in einer beruflichen Lage, in welcher ich ab und zu mal ne wirklich zündende Idee brauche. Also gestern war da nada. Mein Adrenalin hatte ich wohl am Wochenende völlig ausgelutscht und hing gestern, zugegebenermassen, in den Seilen. Der Anfang für den ganz wichtigen Brief fand sich spielend ... und dann war der Aussetzer da. Um mich abzulenken habe ich den Ententanz gemacht - das half aber auch nicht. Und kaum sass ich im heiklen Jahresabschluss fest, wusste ich plötzlich wie im Brief weiterschreiben. Irgendwie quer - oder?
Irgendwie bin ich durch den Wind. Durch den sehr kalten Wind
Ich glaube, einzig meine Abgaswerte sind im Normalbereich.
Hoffen tue ich auf wärmere Zeiten. Bitte. Bitte. Bitte.
So Leute - jetzt wisst ihr wie mir zu Mute ist. Nützt aber alles nix. Hab viel zu tun.
Deshalb halte ich jetzt meinen Klopfsensor (sprich: Faust) kämpferisch in die Höhe und ...
... GEBE SO RICHTIG GAS!
Montag, 6. Februar 2012
DAS EXKLUSIVE INTERVIEW
Heute hatte ich die einmalige Gelegenheit zu einem ganz ausserordentlichen Interview. Ich selber war nicht in dem Masse darauf vorbereitet - plötzlich war die Gelenheit einfach da.
Und da man die Feste bekanntlich feiern soll, wie sie fallen - hab ich nicht lange gefackelt und einfach mal losgelegt.
Mein Gegenüber möchte Jede und Jeder am liebsten ganz nah neben sich wissen - und nie nie mehr hergeben. Begehrt, bewundert, be- und geliebt, herbeigesehnt und machmal schmerzlich vermisst. Müsste man auf einer Skala von 1 - 10 sagen, mit welcher Wichtigkeit man seine Gegenwart bewertet ... ich kenne Niemanden, der nicht spontan 10 ruft! Ohne nachzudenken! Ohne mit der Wimper zu zucken.
Ich gebe zu, auch ich bin sein Fan. Würde ein Facebook-Account bestehen - es fänden sich noch am gleichen Tag Hundertausende von Menschen, welche eine Freunschaftsanfrage schickten - und "I like it" drücken würden.
Ich wage provokativ zu sagen: Wer möchte mit IHM nicht befreundet sein?
Sicherlich fragt ihr euch jetzt, welcher ER wohl derart umschwärmt ist. Ich lös das Geheimnis mal auf ... und gebe das Interview wieder. Wort für Wort.
"Ich freue mich sehr Sie heute treffen zu dürfen. Bitte - nehmen Sie Platz, stellen Sie sich doch meinen Lesern und Leserinnen gleich selber vor".
"Ok, das mache ich gerne - erst mal herzlichen Dank dass ich hier sein darf. Dies ist nicht selbstverständlich. Mein Name ich GLÜCK. Wenn man es genau betrachtet, bin ich öfter unter den Menschen, als allgemein angenommen wird."
"Wie darf ich das verstehen?"
"Ach wissen Sie, liebe Frau Sternenzauber ... ist es nicht so, dass mein Gegenpart - das Unglück - schneller auffällt als ich? Kaum ist das Unglück da, nimmt man es wahr, bedauert es, will es loswerden. Ich scheine da in meiner Art unauffälliger zu sein. Werde oft erst wahr genommen, wenn ich kurz mal abwesend bin. Und manchmal, manchmal glaubt man gar nicht mehr an mich."
"Liebes Glück, warum denken Sie dass dies passiert?"
"Ich bin in meinem Wesen gar nicht so anders als ihr Menschen. Ich bin viel mehr als nur eine Dosis DopAmin, vermischt mit Oxytocin, Serotonin und Endorphinen. Ich bin oftmals das, was ihr Menschen aus mir macht. Ich nehme Einladungen grundsätzlich gerne an."
"....? ..."
"Drücke ich mich zu wenig klar aus ...?"
"Vielleicht wäre es gut, wenn Sie uns hier ein bisschen davon erzählen können.
"Gerne - dann probiere ich mich also zu erklären. Viele Menschen behaupten von sich, dass sie kein Glück hätten. Oder auch, das Sie vom Pech verfolgt seien. Für alle diese Menschen habe ich nämlich eine richtig gute Botschaft: Sie irren sich! Glück gibt es in jede Richtung ... nach innen, nach aussen, nach oben, nach unten, nach links, nach rechts. Es gibt nicht nur das Unglück - auch nicht in wahrlich düsteren Zeiten. Glück gibt es auch in der schwierigsten Zeit - vielleicht gerade dann. Und: Glück lässt sich trainieren."
"Wie jetzt - wenn es mir richtig - aber so richtig dreckig geht ... wo sind SIE da? Wo ist da das Glück?
"Haben Sie mir nicht von Freunden in schweren Zeiten erzählt? Von Erkenntnissen? Von guten Dingen die passiert sind, daraus entstanden - aus einer unglücklichen Situation? Manchmal bin ich halt wie die Sonne hinter den Wolken. Da, auch wenn man mich nicht auf den ersten Blick wahr nimmt. Aber ein Versprechen kann ich geben: wer an mich denkt, der lernt mich kennen!
"Liebes Glück, Sie wollen uns sagen, dass - wer sich mit Gedanken an Sie umgibt - das Glück sozusagen herbei denken kann?"
"Oh ja! Viele Menschen sind geübt darin, genau das Gegenteil zu tun. Das ist sogar wissenschaftlich erwiesen. Sie wollen einen Beweise dafür? HIER ist er!"
"Wenn ich Sie recht verstehe, sind Sie zwar keine Selbstverständlichkeit - aber alles andere als ein Wunder. Sie sind ein Wert auf den man sich verlassen kann. Sie sind da. Manchmal zugedeckt, versteckt, im Hintergrund - aber Sie sind da."
"Ja. Genau. Dass ein Mensch mich in seiner Nähe weiss, dies hängt nicht davon ab wer er/sie ist, was er/sie hat. Glück hängt davon ab, was er/sie über mich denkt."
" ... ich mag Sie gerne! Und ich glaube an Sie. Welchen Weg muss ich gehen?"
Und da sagte das Glück:
"Es gibt keinen Weg zum Glück ...
GLÜCKLICH SEIN IST DER WEG" (Buddha)
Und da man die Feste bekanntlich feiern soll, wie sie fallen - hab ich nicht lange gefackelt und einfach mal losgelegt.
Mein Gegenüber möchte Jede und Jeder am liebsten ganz nah neben sich wissen - und nie nie mehr hergeben. Begehrt, bewundert, be- und geliebt, herbeigesehnt und machmal schmerzlich vermisst. Müsste man auf einer Skala von 1 - 10 sagen, mit welcher Wichtigkeit man seine Gegenwart bewertet ... ich kenne Niemanden, der nicht spontan 10 ruft! Ohne nachzudenken! Ohne mit der Wimper zu zucken.
Ich gebe zu, auch ich bin sein Fan. Würde ein Facebook-Account bestehen - es fänden sich noch am gleichen Tag Hundertausende von Menschen, welche eine Freunschaftsanfrage schickten - und "I like it" drücken würden.
Ich wage provokativ zu sagen: Wer möchte mit IHM nicht befreundet sein?
Sicherlich fragt ihr euch jetzt, welcher ER wohl derart umschwärmt ist. Ich lös das Geheimnis mal auf ... und gebe das Interview wieder. Wort für Wort.
"Ich freue mich sehr Sie heute treffen zu dürfen. Bitte - nehmen Sie Platz, stellen Sie sich doch meinen Lesern und Leserinnen gleich selber vor".
"Ok, das mache ich gerne - erst mal herzlichen Dank dass ich hier sein darf. Dies ist nicht selbstverständlich. Mein Name ich GLÜCK. Wenn man es genau betrachtet, bin ich öfter unter den Menschen, als allgemein angenommen wird."
"Wie darf ich das verstehen?"
"Ach wissen Sie, liebe Frau Sternenzauber ... ist es nicht so, dass mein Gegenpart - das Unglück - schneller auffällt als ich? Kaum ist das Unglück da, nimmt man es wahr, bedauert es, will es loswerden. Ich scheine da in meiner Art unauffälliger zu sein. Werde oft erst wahr genommen, wenn ich kurz mal abwesend bin. Und manchmal, manchmal glaubt man gar nicht mehr an mich."
"Liebes Glück, warum denken Sie dass dies passiert?"
"Ich bin in meinem Wesen gar nicht so anders als ihr Menschen. Ich bin viel mehr als nur eine Dosis DopAmin, vermischt mit Oxytocin, Serotonin und Endorphinen. Ich bin oftmals das, was ihr Menschen aus mir macht. Ich nehme Einladungen grundsätzlich gerne an."
"....? ..."
"Drücke ich mich zu wenig klar aus ...?"
"Vielleicht wäre es gut, wenn Sie uns hier ein bisschen davon erzählen können.
"Gerne - dann probiere ich mich also zu erklären. Viele Menschen behaupten von sich, dass sie kein Glück hätten. Oder auch, das Sie vom Pech verfolgt seien. Für alle diese Menschen habe ich nämlich eine richtig gute Botschaft: Sie irren sich! Glück gibt es in jede Richtung ... nach innen, nach aussen, nach oben, nach unten, nach links, nach rechts. Es gibt nicht nur das Unglück - auch nicht in wahrlich düsteren Zeiten. Glück gibt es auch in der schwierigsten Zeit - vielleicht gerade dann. Und: Glück lässt sich trainieren."
"Wie jetzt - wenn es mir richtig - aber so richtig dreckig geht ... wo sind SIE da? Wo ist da das Glück?
"Haben Sie mir nicht von Freunden in schweren Zeiten erzählt? Von Erkenntnissen? Von guten Dingen die passiert sind, daraus entstanden - aus einer unglücklichen Situation? Manchmal bin ich halt wie die Sonne hinter den Wolken. Da, auch wenn man mich nicht auf den ersten Blick wahr nimmt. Aber ein Versprechen kann ich geben: wer an mich denkt, der lernt mich kennen!
"Liebes Glück, Sie wollen uns sagen, dass - wer sich mit Gedanken an Sie umgibt - das Glück sozusagen herbei denken kann?"
"Oh ja! Viele Menschen sind geübt darin, genau das Gegenteil zu tun. Das ist sogar wissenschaftlich erwiesen. Sie wollen einen Beweise dafür? HIER ist er!"
"Wenn ich Sie recht verstehe, sind Sie zwar keine Selbstverständlichkeit - aber alles andere als ein Wunder. Sie sind ein Wert auf den man sich verlassen kann. Sie sind da. Manchmal zugedeckt, versteckt, im Hintergrund - aber Sie sind da."
"Ja. Genau. Dass ein Mensch mich in seiner Nähe weiss, dies hängt nicht davon ab wer er/sie ist, was er/sie hat. Glück hängt davon ab, was er/sie über mich denkt."
" ... ich mag Sie gerne! Und ich glaube an Sie. Welchen Weg muss ich gehen?"
Und da sagte das Glück:
"Es gibt keinen Weg zum Glück ...
GLÜCKLICH SEIN IST DER WEG" (Buddha)
Sonntag, 5. Februar 2012
VON DER ZUKUNFT
Es ist grad eben noch ganz früh am Morgen ... meine Äugelein sind nicht halb so gross wie meine Vorfreude, gleich wieder los gehen zu dürfen, mich in die Bank sitzen zu können und mein Hirn ON zu schalten. Aber eben nicht nur das Hirn ... alle alle alle Sinne sind und werden angesprochen in mir.
Meine neue Ausbildung passt. Das wage ich heute bereits zu sagen.
So viel an Aha's! hatte ich die letzten Monate nicht, wie ich sie zusammengezählt die letzten 1 1/2 Tage erleben durfte. Fundiert, logisch, nachvollziehbar - und vor allem machbar, dieses "Neue". Und so nah am Menschen. So sehr mit ihm. Nicht auf ihn drauf.
Ich für meinen Teil bin einfach frohglücklich baff. Dieses Gefühl, das meine Intuition, mein Gefühl, mein Instinkt bereits des Öftern mal das total richtige gemacht haben - dass ich gegen Herren Doktoren und Professoren und dergleichen nicht nur einmal den Aufstand gewagt habe. Weil mein innerstes Verständnis nur MIT dem Menschen eine Änderung möglich macht - und nicht, indem ich ihn zudröhne oder dauernd nach hinten schauen lasse.
Techniken zu lernen, welche weit über das hinausgehen, was mir bisher den Zugang zu einem Gegenüber gestattet ... das ist einfach wundervoll. Genial!
Ihr seht, ich bin schon voll in Fahrt und parat für Tag 3.
Doch will ich euch noch vom Gestern erzählen. Logischerweise nahm ich Fettnäfpchen Nr. 1 vom Freitag (Latte M. in kleinen Becher füllen wollen) mit. Auf das mir DAS dann auch nieeeee wieder passiere. Man ist ja lernfähig! Ergo: ich packte das grosse Latte M. Glas und liess Kaffee einfüllen. Womit ich leider nicht gerechnet hatte, dass an den Wochenenden in dieser Schule die Milch im Automaten NICHT aufgefüllt wird ... und ich da stand mit einem Riiiiiiiesenbecher, darin 3cm Kaffee schwimmend. Ende aus, Micky Maus.
Gelächter wie gehabt.
Gelächter gab es dann auch schon wieder, als ich meine Lesebrille ihrer Tätigkeit zuführen wollte - nämlich mir auf die Nase setzen um lesen und erkennen zu können. Blöderweise hatte ich wohl Lesebrille Nr. 1 von anno tuck erwischt. Die mit 1.0 Korrektur. Ich brauche heute aber 2.0 Korrektur.
Aber Nr. 1 war so schön rosa ...! Tja. Gestern hatte ich also den Maulwurf-Status inne. Und bei Partneraufgaben war ich immer froh, die Stimme zu hören - dann wusste ich auch sofort, wen ich vis-a-vis hatte. :-)
Neneee Leute, so schlimm war es nicht. Ich musste einfach nur meine Arme mit den Arbeitsblättern weit ausstrecken - und dann konnte auch ICH lesen.
Ansonsten sass ich oft von unten bis oben rotgetüpfelt auf meinem Sessel. Ihr wisst ja, wenn des Sternenzaubers Fränzis Blut in Rage kommt und sie emotional sehr engagiert ist ... dann tupft sie vor sich hin. Ganzkörperlich. Ist aber gar nicht schlimm, ist halt ich. Und mein Gegenüber kann sich absolut sicher sein, dass Er / Sie mir unter die Haut geht und ich ganz bei der Sache bin.
Mitgenommen habe ich wiederum einen ganz bestimmten Satz: "Die Zukunft ist verhandelbar". Nicht dass ich nicht gewusst hätte, dass es so ist. Aber es mal zu benennen und zu verinnerlichen, sich klar zu machen. Und nicht nur so was zu sagen, sondern zu begreifen dass dies möglich ist und welche Möglichkeiten es beinhaltet. Doppel-Wowwh!
Nun tue ich seit Freitag A) nicht nur mehr von was gut funktionert, sondern habe B) mit meiner Zukunft verhandelt und gemerkt, dass ich voller Pläne stecke, diesbezügliche Zielformulierungen sehr klar vor Augen habe. Und wenn ich besagte ... im Augenblick noch ganz ganz kleine Äugelein schliesse ... ich ganz total enorm spannende Bilder sehen kann.
Die sich WOWWH gut in mir drin anfühlen.
So. Und damit ich mich gleich noch ein Mü besser anfühle und den augenblicklichen, visuellen "Geplatzes-Kissen-Status" loswerden kann, stelle ich mich mal unter die Dusche, hübsche mich passabel auf ... und gehe los. In diesen neuen, aufregenden, sicherlich superguten Tag mit ganz viel Neuem.
Spannend!
Ich freue mich. So sehr! Auf jetzt gleich, auf die nächsten Tage - auf meine Zukunft.
EINEN TOLLEN SONNTAG EUCH ALLEN!
Samstag, 4. Februar 2012
SOOOOO SPANNEND!
Spannend - dass ist DAS Wort des gestrigen Tages.
Oft gesagt, oft gehört.
Das wird wohl für lange Zeit mein Lieblingswort bleiben.
Ich bin nur für ein paar Minuten hier - weil ich gleich wieder los darf. Schule!
Aber euch habe ich in all dem Trubel nicht vergessen. Neinneinnein. Und deshalb nehme ich euch mal kurz auch mit ins Schulzimmer.
Leute, ich kann euch sagen ... ich war gestern Mittag mega nervös. Meine Patschehändchen waren eiskalt und schwitzig ... aber mein Trost war, dass es dem Manuel (meinem nicht nur Arbeitskollegen, sondern auch Freund und seit heute Banknachbar und Teamkollege) in keiner Art und Weise besser erging.
Wie Erstklässler. Das Gefühl - wie damals. Voller Vorfreude. Voller Spannung. Und Anspannung.
Nur sind wir heute ein bisschen älter und grösser als die Schultüten.
Aber sonst ...
Jedenfalls fanden wir uns pünktlich in der Schule ein, setzten uns brav hin, packten Schreibzeug und Notizblätter aus - und harrten der Dinge die da kamen. Und sie kamen! Aber nicht Dinge, sondern aufgestellte, interessante, freundliche, herzliche Menschen. Sowohl meine "MitschülerInnen" wie auch die Frau Lehrerin. Die kannte ich ja zum Glück schon ... und sie mich. :-)
Die Stunden des Nachmittages flogen nur so vorbei, gelernt hab ich schon ganz doll viel. Es raucht aus den Ohren und wirkt im ganzen Körper. Spannend! Erstaunlich, mit welcher Neugierde, welchem Humor, welcher Offenheit und vor allem welcher Vertrautheit man sich begegnen darf. Eine Freundin hab ich schon gefunden - das war ganz komisch - ein Blick, ein paar Worte und man wusste: Wir zwei können miteinander. Supergut!
Am Ende des gestrigen Lern-Nachmittages war dann auch eine Partnerübung angesagt ... sie und ich waren sofort ein Team. Nicht dass ich nicht gerne mit Manuel - aber A) kennen wir uns gut und B) war ich gespannt ob mein erster Eindruck der netten Frau neben mir auch bestätigt wird.
Ja! Wurde!
Wir haben dann auch im Gespräch sofort den pinkfarbenen Draht zueinander gefunden und nebst dass es einfach unglaublich interessant und lehrreich und spannend war ... war es einfach auch schön. Lernen macht solchen Spass!
Unsere Frau Lehrerin macht es aber auch prima! Kompliment Doris! Für mich ideal, diese bildhafte Sprache ... da gehen bei mir die Filme ab, alles in mir wird angesprochen und ich brenne darauf mehr zu wissen.
Ich kann verstehen, nachvollziehen, erkennen. Das ist toll!
Nie merkt man so sehr, wie wenig man weiss, als in den Momenten, in denen man lernt.
Ein wunderbares Gefühl übrigens ... und ich sauge alles auf wie ein trockener Schwamm! Geniesse es!
Lernen ist Leben. Und so spannend!
Ihre lieben Menschen da Draussen im Bloggerland - diesen Post schreibe ich früh am Morgen, kurz vor dem in die Schule gehen. Damit die Eindrücke noch ganz frisch sind und ich sie euch sozusagen neu geboren offerieren kann. Euch teilhaben lassen kann.
Gleich muss ich los, es geht weiter.
Ich sollte nicht vergessen zu erzählen, dass ICH, die Königin der Fettnäpfchenhüpferinnen, meinem ruf auch durchaus wieder mal gerecht wurde. Steht für mich mal kein Fettnäpfchen bereit, dass konstruiere ich eines, ist doch babyleicht! :-)
Während alle ihre Pappbecher in der Mensa fassten, auf "Café" oder "Espresso" drückten, fasste auch ich den Becher, drückte aber auf ... auf ... AUF WAS WOHL? "LATTE MACCHIATO!!". Während die Miclh schon am schaumig rein zischen war und den Rand des Bechers schon schier erreicht hatte, kam mir in letzter Sekunde eine Angestellte zur Hilfe, eilte mit einem grossen Latte M. Glas herbei, schüttete das nun unterdessen überquellende Weiss in die Tasse, stellte das Ding unter die Kaffeemaschine zurück und rettete so zumindest 3/4 meines Lebenssaftes. Das Gelächter war gross - ich lachte am lautesten. Mal wieder tyyyypisch ICH. Und jetzt wissen Alle wer ich bin und wie ich bin.
Ach Leute - ich bin einfach nur happy.
Ich bin tief beeindruckt von all dem Neuen - und überglücklich dabei sein zu dürfen. Dankbar für dieses gute Gefühl: "Da bist Du genau richtig!". Und gestern Abend war ich todmüde nach diesen ersten aufregenden Stunden. Aber nicht einfach nur todmüde ... sondern diese gute Art von erschöpft. Und mit sich und der Welt zufrieden. Wissen, dass man was geleistet hat. Wissen, dass das ok ist. Genau so. Wissen, dass da noch ganz viel kommt.
Die Welt ist heute grösser geworden für mich, der Horizont weiter, der Himmel klarer.
Ich fühle mich stimmig und irgendwie so Eins mit mir. Gut aufgehoben in mit drin. Und zufrieden bis in die letzte Zelle. Und dieses Gefühl schliesst die Menschen um mich herum ein - die "Neuen" von heute und all meine vielen Weggefährten seit immer.
Viele Stunden des Lernens war heute angesagt.
Einen für mich ganz besonderen Satz habe ich mitgenommen aus all dem Vielen. "Suche nach dem, was gut funktioniert. Und mache mehr davon."
Ich freue mich auf das Heute.
Um mehr aus dem zu machen, was funktioniert .
DAS was ich jetzt gerade mache, das funktioniert. Es ist vielleicht mehr ein Gefühl denn mein Wissen. Aber es ist ein gutes Gefühl. Und davon will ich mehr.
Das Funktionieren multiplizieren.
Wie cool ist denn das!!!!
AUF GEHT'S!
Oft gesagt, oft gehört.
Das wird wohl für lange Zeit mein Lieblingswort bleiben.
Ich bin nur für ein paar Minuten hier - weil ich gleich wieder los darf. Schule!
Aber euch habe ich in all dem Trubel nicht vergessen. Neinneinnein. Und deshalb nehme ich euch mal kurz auch mit ins Schulzimmer.
Leute, ich kann euch sagen ... ich war gestern Mittag mega nervös. Meine Patschehändchen waren eiskalt und schwitzig ... aber mein Trost war, dass es dem Manuel (meinem nicht nur Arbeitskollegen, sondern auch Freund und seit heute Banknachbar und Teamkollege) in keiner Art und Weise besser erging.
Wie Erstklässler. Das Gefühl - wie damals. Voller Vorfreude. Voller Spannung. Und Anspannung.
Nur sind wir heute ein bisschen älter und grösser als die Schultüten.
Aber sonst ...
Jedenfalls fanden wir uns pünktlich in der Schule ein, setzten uns brav hin, packten Schreibzeug und Notizblätter aus - und harrten der Dinge die da kamen. Und sie kamen! Aber nicht Dinge, sondern aufgestellte, interessante, freundliche, herzliche Menschen. Sowohl meine "MitschülerInnen" wie auch die Frau Lehrerin. Die kannte ich ja zum Glück schon ... und sie mich. :-)
Die Stunden des Nachmittages flogen nur so vorbei, gelernt hab ich schon ganz doll viel. Es raucht aus den Ohren und wirkt im ganzen Körper. Spannend! Erstaunlich, mit welcher Neugierde, welchem Humor, welcher Offenheit und vor allem welcher Vertrautheit man sich begegnen darf. Eine Freundin hab ich schon gefunden - das war ganz komisch - ein Blick, ein paar Worte und man wusste: Wir zwei können miteinander. Supergut!
Am Ende des gestrigen Lern-Nachmittages war dann auch eine Partnerübung angesagt ... sie und ich waren sofort ein Team. Nicht dass ich nicht gerne mit Manuel - aber A) kennen wir uns gut und B) war ich gespannt ob mein erster Eindruck der netten Frau neben mir auch bestätigt wird.
Ja! Wurde!
Wir haben dann auch im Gespräch sofort den pinkfarbenen Draht zueinander gefunden und nebst dass es einfach unglaublich interessant und lehrreich und spannend war ... war es einfach auch schön. Lernen macht solchen Spass!
Unsere Frau Lehrerin macht es aber auch prima! Kompliment Doris! Für mich ideal, diese bildhafte Sprache ... da gehen bei mir die Filme ab, alles in mir wird angesprochen und ich brenne darauf mehr zu wissen.
Ich kann verstehen, nachvollziehen, erkennen. Das ist toll!
Nie merkt man so sehr, wie wenig man weiss, als in den Momenten, in denen man lernt.
Ein wunderbares Gefühl übrigens ... und ich sauge alles auf wie ein trockener Schwamm! Geniesse es!
Lernen ist Leben. Und so spannend!
Ihre lieben Menschen da Draussen im Bloggerland - diesen Post schreibe ich früh am Morgen, kurz vor dem in die Schule gehen. Damit die Eindrücke noch ganz frisch sind und ich sie euch sozusagen neu geboren offerieren kann. Euch teilhaben lassen kann.
Gleich muss ich los, es geht weiter.
Ich sollte nicht vergessen zu erzählen, dass ICH, die Königin der Fettnäpfchenhüpferinnen, meinem ruf auch durchaus wieder mal gerecht wurde. Steht für mich mal kein Fettnäpfchen bereit, dass konstruiere ich eines, ist doch babyleicht! :-)
Während alle ihre Pappbecher in der Mensa fassten, auf "Café" oder "Espresso" drückten, fasste auch ich den Becher, drückte aber auf ... auf ... AUF WAS WOHL? "LATTE MACCHIATO!!". Während die Miclh schon am schaumig rein zischen war und den Rand des Bechers schon schier erreicht hatte, kam mir in letzter Sekunde eine Angestellte zur Hilfe, eilte mit einem grossen Latte M. Glas herbei, schüttete das nun unterdessen überquellende Weiss in die Tasse, stellte das Ding unter die Kaffeemaschine zurück und rettete so zumindest 3/4 meines Lebenssaftes. Das Gelächter war gross - ich lachte am lautesten. Mal wieder tyyyypisch ICH. Und jetzt wissen Alle wer ich bin und wie ich bin.
Ach Leute - ich bin einfach nur happy.
Ich bin tief beeindruckt von all dem Neuen - und überglücklich dabei sein zu dürfen. Dankbar für dieses gute Gefühl: "Da bist Du genau richtig!". Und gestern Abend war ich todmüde nach diesen ersten aufregenden Stunden. Aber nicht einfach nur todmüde ... sondern diese gute Art von erschöpft. Und mit sich und der Welt zufrieden. Wissen, dass man was geleistet hat. Wissen, dass das ok ist. Genau so. Wissen, dass da noch ganz viel kommt.
Die Welt ist heute grösser geworden für mich, der Horizont weiter, der Himmel klarer.
Ich fühle mich stimmig und irgendwie so Eins mit mir. Gut aufgehoben in mit drin. Und zufrieden bis in die letzte Zelle. Und dieses Gefühl schliesst die Menschen um mich herum ein - die "Neuen" von heute und all meine vielen Weggefährten seit immer.
Viele Stunden des Lernens war heute angesagt.
Einen für mich ganz besonderen Satz habe ich mitgenommen aus all dem Vielen. "Suche nach dem, was gut funktioniert. Und mache mehr davon."
Ich freue mich auf das Heute.
Um mehr aus dem zu machen, was funktioniert .
DAS was ich jetzt gerade mache, das funktioniert. Es ist vielleicht mehr ein Gefühl denn mein Wissen. Aber es ist ein gutes Gefühl. Und davon will ich mehr.
Das Funktionieren multiplizieren.
Wie cool ist denn das!!!!
AUF GEHT'S!
Freitag, 3. Februar 2012
JETZT GEHTS LOOOOOS!
Ihr Lieben
Nur schnellschnell heute - weil ich ja sozusagen schon mit Schulranzen und dieser buntenTüte in Zylinderform, gefüllt mit Schleckzeugs (wäääääh!) - sozusagen, imaginär und sinnbildlich an der Türe stehe und los laufe.
Heute beginnt meine neue Ausbildung! Und ich freue mich riiiiesig darauf! Allerdings bin ich bis am Mittag noch in der Garage ... das Eine entledigt mich ja nicht der Pflichten des Anderen. Aber meine gross-grandiosen Chefs haben mir locker das OK erteilt - allerdings nicht ohne zu deponieren, dass man hier auf mich auch in Zukunft keineswegs verzichten wolle! Ansonsten, so Chef Nummero Uno, er mein erster Klient sei! Fand ich ... hach ... soo ... *TränchenAusDemAugenWinkelWisch*.
Man unterstützt meine Bestrebung also auch in der Firma - und das finde ich toll. Die eingereichten Ferientage wurden visiert und gestattet. Man freut sich sogar für mich.
Ja - und weil nun heute dieser mein grosser Tag ist (echt, es fühlt sich in mit innen drin wie eine Art Neuanfang an), habe ich gestern Abend den Kater zu einem Festessen am heimischen Herd eingeladen. Da Schneemann wie auch Schneefrau flach fiel - und dies im wahrsten Sinne des Wortes, der Schnee war wie Staub, trocken und nicht formbar - taten wir uns anderweitig gut.
A) Wollte ich Katerchen eine Freude machen
B) Mir auch
C) Kräfte, Vitamine und Mineralstoffe einlagern. Das ist schliesslich wichtig für ein gut funktionierendes Fränzi-Sternenzauber-Hirn.
Nach Feierabend ging ich also überraschungsmässig einkaufen: Von den kleinen Cherry-Tomaten über Oliven, getrocknete Tomaten, Frühlingszwiebelchen, Petersilie, Riesen-Gamberetti, Thon, Parmesan, Knoblauch und und und ... sprintete nach Hause, haute alles in die Pfanne, rührte, badete Spaghettis im sprudelnden Wasser ... und schon kam Katerchen heim.
Sog den Duft in sein empfindliches Näschen und fand den Ursprung dafür in unserer Küche. Paar Minuten später standen 2 dampfende Teller mit lecker Spaghetti à la Sternenzauber auf dem Tisch, darüber gehobelter Parmesan ... und es war einfach nur herrlich!!!!!!
Wir schmatzen, wir genossen, wir lachten, wir hatten es gut. So richtig gut!
Weil Kater dieses Essen so gerne mag - und ganz besonders das etwas mehr an Knoblauch - hatte ich eine tüchtige Portion davon reingeschnippelt.
Während wir löffelten, beziehungsweise gabelten, erzählte ich davon, dass ich sicherlich jetzt viele andere, ganz tolle Menschen in der Schule kennenlernen werde und ich mich sicherlich prima mit denen verstehen werde - wir Alle uns hoffentlich (wie man so schon sagt) "gut riechen" können.
...............................!!!!!
In dem Momente dieses Gedankens schoss es mir siedend heiss in meinen Kopf, genauer gesagt in den Mund ... und die Gabel blieb auf dem Wege vom Teller zum Munde regungslos in der knoblauchschwangeren Luft förmlich stecken.
Knoblauch.
Viel. Nein. Sehr viel.
Und ich geb in wenigen Stunden mein Debut! Meinen Einstand!
Und "dufte" 20m gegen den Wind nach der weissen Knolle!
Was sollen die da denn denken?
Jesses Gott! Tyyypisch Ich!
Und nu?
Nun spüle ich alle 10 Minuten den Mund, lutsche Pfefferminzbonbos, knabbere Petersilienstengel und kaugummiere andauernd.
OB DAS DIE SITUATION RETTEN WIRD?
Nur schnellschnell heute - weil ich ja sozusagen schon mit Schulranzen und dieser buntenTüte in Zylinderform, gefüllt mit Schleckzeugs (wäääääh!) - sozusagen, imaginär und sinnbildlich an der Türe stehe und los laufe.
Heute beginnt meine neue Ausbildung! Und ich freue mich riiiiesig darauf! Allerdings bin ich bis am Mittag noch in der Garage ... das Eine entledigt mich ja nicht der Pflichten des Anderen. Aber meine gross-grandiosen Chefs haben mir locker das OK erteilt - allerdings nicht ohne zu deponieren, dass man hier auf mich auch in Zukunft keineswegs verzichten wolle! Ansonsten, so Chef Nummero Uno, er mein erster Klient sei! Fand ich ... hach ... soo ... *TränchenAusDemAugenWinkelWisch*.
Man unterstützt meine Bestrebung also auch in der Firma - und das finde ich toll. Die eingereichten Ferientage wurden visiert und gestattet. Man freut sich sogar für mich.
Ja - und weil nun heute dieser mein grosser Tag ist (echt, es fühlt sich in mit innen drin wie eine Art Neuanfang an), habe ich gestern Abend den Kater zu einem Festessen am heimischen Herd eingeladen. Da Schneemann wie auch Schneefrau flach fiel - und dies im wahrsten Sinne des Wortes, der Schnee war wie Staub, trocken und nicht formbar - taten wir uns anderweitig gut.
A) Wollte ich Katerchen eine Freude machen
B) Mir auch
C) Kräfte, Vitamine und Mineralstoffe einlagern. Das ist schliesslich wichtig für ein gut funktionierendes Fränzi-Sternenzauber-Hirn.
Nach Feierabend ging ich also überraschungsmässig einkaufen: Von den kleinen Cherry-Tomaten über Oliven, getrocknete Tomaten, Frühlingszwiebelchen, Petersilie, Riesen-Gamberetti, Thon, Parmesan, Knoblauch und und und ... sprintete nach Hause, haute alles in die Pfanne, rührte, badete Spaghettis im sprudelnden Wasser ... und schon kam Katerchen heim.
Sog den Duft in sein empfindliches Näschen und fand den Ursprung dafür in unserer Küche. Paar Minuten später standen 2 dampfende Teller mit lecker Spaghetti à la Sternenzauber auf dem Tisch, darüber gehobelter Parmesan ... und es war einfach nur herrlich!!!!!!
Wir schmatzen, wir genossen, wir lachten, wir hatten es gut. So richtig gut!
Weil Kater dieses Essen so gerne mag - und ganz besonders das etwas mehr an Knoblauch - hatte ich eine tüchtige Portion davon reingeschnippelt.
Während wir löffelten, beziehungsweise gabelten, erzählte ich davon, dass ich sicherlich jetzt viele andere, ganz tolle Menschen in der Schule kennenlernen werde und ich mich sicherlich prima mit denen verstehen werde - wir Alle uns hoffentlich (wie man so schon sagt) "gut riechen" können.
...............................!!!!!
In dem Momente dieses Gedankens schoss es mir siedend heiss in meinen Kopf, genauer gesagt in den Mund ... und die Gabel blieb auf dem Wege vom Teller zum Munde regungslos in der knoblauchschwangeren Luft förmlich stecken.
Knoblauch.
Viel. Nein. Sehr viel.
Und ich geb in wenigen Stunden mein Debut! Meinen Einstand!
Und "dufte" 20m gegen den Wind nach der weissen Knolle!
Was sollen die da denn denken?
Jesses Gott! Tyyypisch Ich!
Und nu?
Nun spüle ich alle 10 Minuten den Mund, lutsche Pfefferminzbonbos, knabbere Petersilienstengel und kaugummiere andauernd.
OB DAS DIE SITUATION RETTEN WIRD?
Donnerstag, 2. Februar 2012
ICH UND MEINE QIMIQ-ZELLEN
Mir ist eindeutig zu kalt. Viel zu kalt sogar!
Ich meine sogar zu bemerken, dass meine Hirnzellen sich anfühlen, als wären sie irgendwie mit QIMIQ angerührt. Kennt ihr QimiQ? (QimiQ enthält im Vergleich zu Vollrahm 50% weniger Kalorien, 60% weniger Fett und etwa 80% mehr Eiweiss. In der warmen Küche kann QimiQ den Vollrahm zu 100% ersetzen. Saucen können nicht gerinnen, da QimiQ hitzebeständig ist. In der kalten Küche wird QimiQ zum Binden von Flüssigkeit, zum Beispiel anstelle von Ei, und Gelatinenblättern verwendet. Flockt nicht aus. Dadurch reduziert sich der Cholesteringehalt um 60%. Je nach QimiQ-Anteil werden die Gerichte schnitt- bis stichfest.) Weitere Infos hier!
Je kälter es wird, um so schnitt- und stichfester werden die Fränzi-Denkerli-Stücklein im meiner obersten Etage. Die besagten Zellen verlieren an solch Eistagen wie jetzt zunehmend an Flexibilität, werden geleeartig. Zwar noch elastisch ... so ne Art Theraband. Ne Art Veloschlauch. Es denkt sich nicht mehr so flott vom Hocker.
Mein Denkapparat funktioniert jedenfalls bei Wärme wesentlich geschmeidiger. Jawoll! Und nicht nur mein ganzer Denkapparat! Das ganze Fränzi Sternenzauber lechzt nach Wärme!
Was die verminderte Denkfähigkeit bei Kälte anbetrifft, so habe ich diese gestern Abend zum ersten Mal, zum allerersten Mal, so richtig bemerkt. Wie immer zottelte ich um 18.00h los an den Bahnhof um das GO HOME einzuleiten. Ich stand da unten auf dem Perron und wusste, nein spürte, instinktiv: da ist was falsch. Aber ich hatte keine Ahnung WAS! Aber dieses Gefühl ... als wärst Du auf ne total coole Party mit Kleidervorschrift "Abendgarderobe" eingeladen - hattest es aber mit der Party von nächster Woche verwechselt und stehst jetzt im Pijama-Look zwischen all den herausgeputzen Schönheiten.
Und hätte mein Freund Raphael nicht auf dem Perron gegenüber winkend, hüpfend und schreiend auf sich aufmerksam gemacht ... ich wäre weiss Gott nach Basel gefahren. Bloss, weil beide Züge 04 abfahren und meine geleeartigen Zellen bloss eben 04 gelesen haben. Kapazität erschöpft.
Jahrelang Perron 2 - und ich steh gestern auf Nummer 3.
Hallo!?
Tja - und dann müsste ich vielleicht noch erzählen, dass ich mich durch die Kälte genötigt sah, mir 2 Latte Macchiatos zu kaufen. Nicht weil ich Lust auf Kaffee hatte. Und auch nicht weil ich Durst hatte. Es war einzig und alleine weil: Latte M. immer so schön heiss in die grossen Becher eingefüllt wird und so herrlich die Finger wärmt. Jedenfalls hat die Massnahme geholfen.
Manchmal muss Frau einfach tun, was Frau tun muss. Ihr versteht?
Meine Werkstattkollegen können ebenfalls ein Liedchen meinen suboptiomal funktionierenden, zäh-kalten Oberstübchen-Gummizellen singen. Die haben sich gestern nämlich schier kaputt gelacht wegen mir. Die Kollegen. Nicht die Zellen. Da hatte ich doch verkündet, dass ich zu Hause im Garten am Donnerstag Abend mit Kater einen Schneemann bauen will. Anstelle walken ... weil walken geht definitiv nicht, der Boden ist ganz eisig, rutschig, gefährlich und ich lege keinen gesteigerten Bedarf auf eine Bauchlandung. Eine meiner Spezialitäten!
Auf meine Frage WARUM wir denn heute Abend keinen Schneemann bauen könnten, erklärte man mir, dass der Schnee zu kalt sei - zu pulverig, ohne die nötige Feuchtigkeit. Im Internet fand ich dann noch eine ensprechende Erklärung:
Warum? Schnee muss man sich eigentlich wie einen Schwamm vorstellen, das heißt eine poröse Struktur, die aus Eis und Luftporen dazwischen besteht. Bei Neuschnee machen diese Luftporen 90 Volumenprozent aus, der Eisanteil nur 10 Volumenprozent. Auf der Oberfläche der Eiskristalle gibt es einen ganz dünnen Wasserfilm. Er sorgt dafür, dass die einzelnen Eiskristalle aneinanderkleben. Dieser sogenannte Sinterprozess geht sehr schnell. Auch bei Temperaturen unter 0 Grad Celsius ist der Wasserfilm noch vorhanden. Aber je kälter es ist, desto dünner ist der Film … und desto schlechter kleben die Teile aneinander.
Worauf ich dann - ohne langes Nachdenken - locker-flockig meinte: "Ok, denn baue ich halt eine Schneefrau!"
*NichtEndenWollendesGelächter*
Und dann auch noch das:
Zum Beispiel meine Lippen: Jetzt, gerade jetzt, wo ich doch ganz sorgfältig immer schon Salbe mit ganz viel Fettanteil drauf schmieren muss, damit alles schön verheilt ... stellt euch das mal vor ... kaum gehe ich mit dick eingepappten Lippen nach draussen, wird das Zeug wie Mischbeton. Wenn ich spreche, beginnt es nach ein paar Sätzen Fäden zu ziehen ... nach 10 Minuten bröckelt es bei jeden Wort!
Wie uncool ist denn das!?!
Und klar wurde mir gestern Abend auch, warum man das viele Kleidungsstücke übereinander tragen "Zwiebellook" nennt. Bis man endlich das Objekt seiner Begierde aus all den Schichten geschält hat ... da kommen einem echt die Tränen. Erst Faserpelz, dann Wollpulli, dann Rollkragenpulli, dann Unterhemd, dann Skiunterwäsche ... bis dahin ist die Lust längst auf der Strecke geblieben!
Draussen schneit es - ununterbrochen. Und ich sitze wie ein Michelin-Frauchen dick eingepackt (im Zwiebellook!) im Büro.
Und bevor jetzt auch noch die Buchstaben zu erstarren beginnen, erfrieren, stelle ich den heutigen Post ganzganz schnell ins warme Netz. Nehmt euch den kalten Buchstaben bitte liebevoll an. Belächtelt sie warm.
ES IST SOOOOOO KALT!
Ich meine sogar zu bemerken, dass meine Hirnzellen sich anfühlen, als wären sie irgendwie mit QIMIQ angerührt. Kennt ihr QimiQ? (QimiQ enthält im Vergleich zu Vollrahm 50% weniger Kalorien, 60% weniger Fett und etwa 80% mehr Eiweiss. In der warmen Küche kann QimiQ den Vollrahm zu 100% ersetzen. Saucen können nicht gerinnen, da QimiQ hitzebeständig ist. In der kalten Küche wird QimiQ zum Binden von Flüssigkeit, zum Beispiel anstelle von Ei, und Gelatinenblättern verwendet. Flockt nicht aus. Dadurch reduziert sich der Cholesteringehalt um 60%. Je nach QimiQ-Anteil werden die Gerichte schnitt- bis stichfest.) Weitere Infos hier!
Je kälter es wird, um so schnitt- und stichfester werden die Fränzi-Denkerli-Stücklein im meiner obersten Etage. Die besagten Zellen verlieren an solch Eistagen wie jetzt zunehmend an Flexibilität, werden geleeartig. Zwar noch elastisch ... so ne Art Theraband. Ne Art Veloschlauch. Es denkt sich nicht mehr so flott vom Hocker.
Mein Denkapparat funktioniert jedenfalls bei Wärme wesentlich geschmeidiger. Jawoll! Und nicht nur mein ganzer Denkapparat! Das ganze Fränzi Sternenzauber lechzt nach Wärme!
Was die verminderte Denkfähigkeit bei Kälte anbetrifft, so habe ich diese gestern Abend zum ersten Mal, zum allerersten Mal, so richtig bemerkt. Wie immer zottelte ich um 18.00h los an den Bahnhof um das GO HOME einzuleiten. Ich stand da unten auf dem Perron und wusste, nein spürte, instinktiv: da ist was falsch. Aber ich hatte keine Ahnung WAS! Aber dieses Gefühl ... als wärst Du auf ne total coole Party mit Kleidervorschrift "Abendgarderobe" eingeladen - hattest es aber mit der Party von nächster Woche verwechselt und stehst jetzt im Pijama-Look zwischen all den herausgeputzen Schönheiten.
Und hätte mein Freund Raphael nicht auf dem Perron gegenüber winkend, hüpfend und schreiend auf sich aufmerksam gemacht ... ich wäre weiss Gott nach Basel gefahren. Bloss, weil beide Züge 04 abfahren und meine geleeartigen Zellen bloss eben 04 gelesen haben. Kapazität erschöpft.
Jahrelang Perron 2 - und ich steh gestern auf Nummer 3.
Hallo!?
Tja - und dann müsste ich vielleicht noch erzählen, dass ich mich durch die Kälte genötigt sah, mir 2 Latte Macchiatos zu kaufen. Nicht weil ich Lust auf Kaffee hatte. Und auch nicht weil ich Durst hatte. Es war einzig und alleine weil: Latte M. immer so schön heiss in die grossen Becher eingefüllt wird und so herrlich die Finger wärmt. Jedenfalls hat die Massnahme geholfen.
Manchmal muss Frau einfach tun, was Frau tun muss. Ihr versteht?
Meine Werkstattkollegen können ebenfalls ein Liedchen meinen suboptiomal funktionierenden, zäh-kalten Oberstübchen-Gummizellen singen. Die haben sich gestern nämlich schier kaputt gelacht wegen mir. Die Kollegen. Nicht die Zellen. Da hatte ich doch verkündet, dass ich zu Hause im Garten am Donnerstag Abend mit Kater einen Schneemann bauen will. Anstelle walken ... weil walken geht definitiv nicht, der Boden ist ganz eisig, rutschig, gefährlich und ich lege keinen gesteigerten Bedarf auf eine Bauchlandung. Eine meiner Spezialitäten!
Auf meine Frage WARUM wir denn heute Abend keinen Schneemann bauen könnten, erklärte man mir, dass der Schnee zu kalt sei - zu pulverig, ohne die nötige Feuchtigkeit. Im Internet fand ich dann noch eine ensprechende Erklärung:
Warum? Schnee muss man sich eigentlich wie einen Schwamm vorstellen, das heißt eine poröse Struktur, die aus Eis und Luftporen dazwischen besteht. Bei Neuschnee machen diese Luftporen 90 Volumenprozent aus, der Eisanteil nur 10 Volumenprozent. Auf der Oberfläche der Eiskristalle gibt es einen ganz dünnen Wasserfilm. Er sorgt dafür, dass die einzelnen Eiskristalle aneinanderkleben. Dieser sogenannte Sinterprozess geht sehr schnell. Auch bei Temperaturen unter 0 Grad Celsius ist der Wasserfilm noch vorhanden. Aber je kälter es ist, desto dünner ist der Film … und desto schlechter kleben die Teile aneinander.
Worauf ich dann - ohne langes Nachdenken - locker-flockig meinte: "Ok, denn baue ich halt eine Schneefrau!"
*NichtEndenWollendesGelächter*
Und dann auch noch das:
Zum Beispiel meine Lippen: Jetzt, gerade jetzt, wo ich doch ganz sorgfältig immer schon Salbe mit ganz viel Fettanteil drauf schmieren muss, damit alles schön verheilt ... stellt euch das mal vor ... kaum gehe ich mit dick eingepappten Lippen nach draussen, wird das Zeug wie Mischbeton. Wenn ich spreche, beginnt es nach ein paar Sätzen Fäden zu ziehen ... nach 10 Minuten bröckelt es bei jeden Wort!
Wie uncool ist denn das!?!
Und klar wurde mir gestern Abend auch, warum man das viele Kleidungsstücke übereinander tragen "Zwiebellook" nennt. Bis man endlich das Objekt seiner Begierde aus all den Schichten geschält hat ... da kommen einem echt die Tränen. Erst Faserpelz, dann Wollpulli, dann Rollkragenpulli, dann Unterhemd, dann Skiunterwäsche ... bis dahin ist die Lust längst auf der Strecke geblieben!
Draussen schneit es - ununterbrochen. Und ich sitze wie ein Michelin-Frauchen dick eingepackt (im Zwiebellook!) im Büro.
Und bevor jetzt auch noch die Buchstaben zu erstarren beginnen, erfrieren, stelle ich den heutigen Post ganzganz schnell ins warme Netz. Nehmt euch den kalten Buchstaben bitte liebevoll an. Belächtelt sie warm.
ES IST SOOOOOO KALT!
Mittwoch, 1. Februar 2012
LADY MAGIC-STAR
Heute Morgen brauchte ich für einmal nicht auf den Bus und die Bahn - ich durfte mit dem Kater und unserem Auto "Otto" mit nach Bern fahren.
Kater hat heute Abend Kegel-Training ... und so autolos ist die Trainingshalle schwer zu erreichen. Bei diesen eklatanten Minustemperaturen zudem auch alles andere als angenehm. Und jetzt, wo mich der nette Herr Radiomoderator auf der Fahrt nach Bern über den Wind-Chill-Effekt aufgeklärt hat, ist es ja noch um das Vielfache kälter als auf der Temperaturanzeige abzulesen. Nicht -6°, sondern fühlbar glatte -16°!!
Brrrr.
Hätte ich wollene, langärmlige Unterhosen - HEUTE hätte ich sie angezogen. Erotik-Killer-Faktor 10 von 10, aber dafür ein warmes Hinter-/Untergestell. So habe ich dann aber zumindest stabile Spitzenunterwäschen-Schlüpper mit herrlich wärmendem Baumwollspickel angezogen. Und blickdichte Strümpfe. Das geht dann ja Hand in Hand, sozusagen. Wenn schön so ganz ohne Lockfaktor, dann total ganz ohne. Oder?
Aber wie gesagt - und eigentlich wollte ich ja was anderes erzählen, nicht von Erotik und Baumwolle und so, sondern: ich durfte mit Otto nach Bern mitfahren. Herrlichst im warmen Gebläsestrahl sitzend.
Allerdings, die Sache hat einen Haken ... den flüstere ich euch - wieder mal hinter vorgehaltener Hand zu: Von aussen gesehen sah unsere Abfahrt so aus:
Kater parkt Otto einsteigefreundlich vor dem Hause, öffnet mir die HINTERE, rechte Türe zwecks "AberJetztEinBisschenPlötzlich". Ich - Franziska von und zu Magic-Star - lupfe elegant das linke Bein um es stilvoll ins Auto zu schwingen, hebe federnd mit dem rechten Fusse ab und wuchte mich überaus ansehlich auf Ottos Rückbank.
Werkle mit dem Sicherheitsgurt rum, welchen ich dann schmückend um meine ranke Taille schnüre. Bin parat für die Abfahrt Richtung meinen Arbeitsplatz.
Chauffeur Herr Kater schliesst die Türe und umrundet Otto via Rückfront, steigt seinerseits auf den Fahrersitz, fragt noch kurz nach meinem Befinden. Ich nicke freundlich ab, dass soweit alles ok ist und gebe das Zeichen zum Start.
Chauffeur Herr Kater rückt seine Wollmütze noch ein wenig nach hinten, startet Otto und los geht's.
Was so sehr nach Miss Lady Magic-Star mit Chauffeur aussieht, hat einen ganz profanen Grund, von dem Chauffeur Herr Kater nicht unbedingt wollte, dass ihn Irgendwer weiss. Aber da IHR ja nicht IRGENDWER seid, sondern meine Freunde und Freundinnen, verrate ich ihn euch.
Im Wissen, ihr sagt es nicht weiter.
Also ... es begab sich letzten Samstag um die Mittagszeit, als Katerchen zum Einkauf fuhr. Was auch prima klappte. Was aber weniger prima klappte, war das Einparken in der Kaufhausgarage. Wie es passiert ist - das weiss er nicht. Er weiss nicht mal DASS er passiert ist.
Dass aber etwas passiert ist, zeigte sich dann am Samstag Abend, als wir zum Kater-Geburtstagsessen losfuhren. Äääähm ... losfahren wollten. Ich war gerade im Begriffe die Beifahrertüre zu öffnen, als sich mir ein unsichtbarer Kobold in den Weg stellte und die Eröffnungszeremonie der besagten Türe störte.
Irgendwie ging es einfach nicht. Irgendwie blockierte da was. Irgendwie lässt sich seither die Türe nur noch ca. 10cm öffnen. Und ich mit meiner Taille brauche - sagen wir mal - geschätzte 15cm. Wenn ich den Bauch ganz doll einziehe und nicht mehr atme.
Aber bloss 10cm - auch eine Elfe wie ich quetscht sich da nicht durch. Gut, das mag einerseits daran liegen, dass ich eine sogenannte Hummel-Elfe bin. Andererseits passte nicht mal meine Handtasche durch. Ergo: Da ist was nicht gut!
Was nicht gut war, wurde dann bei näherer Betrachtung auch offensichtlich: Kater hat beim Kotflügel rechts vorne, justament grad so bei der Türe, eine Delle reingedrückt. Die Delle stört zwar nicht das Bild - Otto ist ja kein Jungspund mehr - ich hab auch so Dellen an den Oberschenkeln ... wenn auch nicht so ausgeprägte, so doch Dellen.
Aber Ottos Delle verhindert, dass ich VORNE einsteigen kann. Geht nicht. Blöd!
Was also bleibt?
Für solche Momente gibt es zwei Lösungen:
A) Ich steige via Fahrersitz sehr undamenhaft über Steuerknüppel und Armlehne, verheddere mich ganz bestimmt mit der groben Wolljacke in irgendwelchen Knöpfen, haue mit dem Stiefelabsatz beim auf den Beifahrersitz klettern irgendwo an und starte im schlimmsten Fall ungewollt den Otto und fahre -Arsch die sternenmässige Hinterfront an die Windschutzscheibe gedrückt - *rummms* in die Mauer.
Bei meinem Talent für Fettnäpfchen im Bereiche des Möglichen!
B) Wir tun so, als müsse es geeenau so sein. Herr Kater öffnet mir chauffeurmässig die Beifahrertüre HINTEN (Ladys und solche die es gerne wären, steigen IMMER hinten ein - oder hab ihr schon jemals eine Lady anlässlich der Oscar- oder anderer Verleihungen, vom vorderen Beifahrersitz auf den roten Teppich aussteigen sehen? Never!). Ich nenne ihn nicht mehr "Kater" sondern "Herrn Kater", schaue beim Einsteigen sehr gelangweilt in die Gegend, raffe den Pelzmantel (... na ja ...die Jeansjacke mit Webpelzbesatz ...) und schwinge meinen 1A-Luxusbody locker auf die Polster.
Wer uns dabei zuschaut, muss denken, dass es GENAU so sein muss. Formvollendet!
Wir aber, wir streben nun Lösung C an.
Welche das Ausdrücken der Delle vorsieht. Damit sich die Türe wieder wie gewohnt öffnen lässt, Herr Kater wieder zu Kater wird und die Franziska von und zu Magic-Star einfach wieder das Sternenzauberchen.
Alles wie gehabt.
JA, DAS IST WOHL DAS BESTE!
Kater hat heute Abend Kegel-Training ... und so autolos ist die Trainingshalle schwer zu erreichen. Bei diesen eklatanten Minustemperaturen zudem auch alles andere als angenehm. Und jetzt, wo mich der nette Herr Radiomoderator auf der Fahrt nach Bern über den Wind-Chill-Effekt aufgeklärt hat, ist es ja noch um das Vielfache kälter als auf der Temperaturanzeige abzulesen. Nicht -6°, sondern fühlbar glatte -16°!!
Brrrr.
Hätte ich wollene, langärmlige Unterhosen - HEUTE hätte ich sie angezogen. Erotik-Killer-Faktor 10 von 10, aber dafür ein warmes Hinter-/Untergestell. So habe ich dann aber zumindest stabile Spitzenunterwäschen-Schlüpper mit herrlich wärmendem Baumwollspickel angezogen. Und blickdichte Strümpfe. Das geht dann ja Hand in Hand, sozusagen. Wenn schön so ganz ohne Lockfaktor, dann total ganz ohne. Oder?
Aber wie gesagt - und eigentlich wollte ich ja was anderes erzählen, nicht von Erotik und Baumwolle und so, sondern: ich durfte mit Otto nach Bern mitfahren. Herrlichst im warmen Gebläsestrahl sitzend.
Allerdings, die Sache hat einen Haken ... den flüstere ich euch - wieder mal hinter vorgehaltener Hand zu: Von aussen gesehen sah unsere Abfahrt so aus:
Kater parkt Otto einsteigefreundlich vor dem Hause, öffnet mir die HINTERE, rechte Türe zwecks "AberJetztEinBisschenPlötzlich". Ich - Franziska von und zu Magic-Star - lupfe elegant das linke Bein um es stilvoll ins Auto zu schwingen, hebe federnd mit dem rechten Fusse ab und wuchte mich überaus ansehlich auf Ottos Rückbank.
Werkle mit dem Sicherheitsgurt rum, welchen ich dann schmückend um meine ranke Taille schnüre. Bin parat für die Abfahrt Richtung meinen Arbeitsplatz.
Chauffeur Herr Kater schliesst die Türe und umrundet Otto via Rückfront, steigt seinerseits auf den Fahrersitz, fragt noch kurz nach meinem Befinden. Ich nicke freundlich ab, dass soweit alles ok ist und gebe das Zeichen zum Start.
Chauffeur Herr Kater rückt seine Wollmütze noch ein wenig nach hinten, startet Otto und los geht's.
Was so sehr nach Miss Lady Magic-Star mit Chauffeur aussieht, hat einen ganz profanen Grund, von dem Chauffeur Herr Kater nicht unbedingt wollte, dass ihn Irgendwer weiss. Aber da IHR ja nicht IRGENDWER seid, sondern meine Freunde und Freundinnen, verrate ich ihn euch.
Im Wissen, ihr sagt es nicht weiter.
Also ... es begab sich letzten Samstag um die Mittagszeit, als Katerchen zum Einkauf fuhr. Was auch prima klappte. Was aber weniger prima klappte, war das Einparken in der Kaufhausgarage. Wie es passiert ist - das weiss er nicht. Er weiss nicht mal DASS er passiert ist.
Dass aber etwas passiert ist, zeigte sich dann am Samstag Abend, als wir zum Kater-Geburtstagsessen losfuhren. Äääähm ... losfahren wollten. Ich war gerade im Begriffe die Beifahrertüre zu öffnen, als sich mir ein unsichtbarer Kobold in den Weg stellte und die Eröffnungszeremonie der besagten Türe störte.
Irgendwie ging es einfach nicht. Irgendwie blockierte da was. Irgendwie lässt sich seither die Türe nur noch ca. 10cm öffnen. Und ich mit meiner Taille brauche - sagen wir mal - geschätzte 15cm. Wenn ich den Bauch ganz doll einziehe und nicht mehr atme.
Aber bloss 10cm - auch eine Elfe wie ich quetscht sich da nicht durch. Gut, das mag einerseits daran liegen, dass ich eine sogenannte Hummel-Elfe bin. Andererseits passte nicht mal meine Handtasche durch. Ergo: Da ist was nicht gut!
Was nicht gut war, wurde dann bei näherer Betrachtung auch offensichtlich: Kater hat beim Kotflügel rechts vorne, justament grad so bei der Türe, eine Delle reingedrückt. Die Delle stört zwar nicht das Bild - Otto ist ja kein Jungspund mehr - ich hab auch so Dellen an den Oberschenkeln ... wenn auch nicht so ausgeprägte, so doch Dellen.
Aber Ottos Delle verhindert, dass ich VORNE einsteigen kann. Geht nicht. Blöd!
Was also bleibt?
Für solche Momente gibt es zwei Lösungen:
A) Ich steige via Fahrersitz sehr undamenhaft über Steuerknüppel und Armlehne, verheddere mich ganz bestimmt mit der groben Wolljacke in irgendwelchen Knöpfen, haue mit dem Stiefelabsatz beim auf den Beifahrersitz klettern irgendwo an und starte im schlimmsten Fall ungewollt den Otto und fahre -
Bei meinem Talent für Fettnäpfchen im Bereiche des Möglichen!
B) Wir tun so, als müsse es geeenau so sein. Herr Kater öffnet mir chauffeurmässig die Beifahrertüre HINTEN (Ladys und solche die es gerne wären, steigen IMMER hinten ein - oder hab ihr schon jemals eine Lady anlässlich der Oscar- oder anderer Verleihungen, vom vorderen Beifahrersitz auf den roten Teppich aussteigen sehen? Never!). Ich nenne ihn nicht mehr "Kater" sondern "Herrn Kater", schaue beim Einsteigen sehr gelangweilt in die Gegend, raffe den Pelzmantel (... na ja ...die Jeansjacke mit Webpelzbesatz ...) und schwinge meinen 1A-Luxusbody locker auf die Polster.
Wer uns dabei zuschaut, muss denken, dass es GENAU so sein muss. Formvollendet!
Wir aber, wir streben nun Lösung C an.
Welche das Ausdrücken der Delle vorsieht. Damit sich die Türe wieder wie gewohnt öffnen lässt, Herr Kater wieder zu Kater wird und die Franziska von und zu Magic-Star einfach wieder das Sternenzauberchen.
Alles wie gehabt.
JA, DAS IST WOHL DAS BESTE!
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