Mittwoch, 17. November 2010

DER HANDY?

Nein, meine Lieben - ich habe mich nicht verschrieben.
Grundsätzlich weiss ich ja schon, dass es DAS Handy (in der Schweiz wird das Teil übrigens NATEL genannt) heisst. Und bis und mit zur Generation meines "Henry" (Detailschildungen zu Henry HIER), der sich leider dieses Jahr in die technisch-ewigen Handy-Jagdgründe verabschiedet hat, war dies für mich auch nie die Frage.

Aber seit ich zu der Handykundschaft gehöre, die nicht mehr auf ihrem Gerät die Tasten drückt - sondern es bloss noch streichelt, wage ich hier und jetzt die Vertrauensfrage zu stellen:
DER oder DAS Handy?

Vorausschickend und zur besseren Verständlichkeit müsste ich vielleicht noch strafmildernd erklären:
Der Hype und die damit Hand-in-Hand gehende, jeweils schier extatische Begeisterung um die neueste technische Errungenschaft ... erreicht mich irgendwie nie.
Im Gegenteil!



Für DER Handy spricht aus meiner Sicht:
Wie gesagt, das Ding will gestreichelt werden. Das heisst, mittels leichtem Fingerdruck wird der Touch-Screen (Tatsch-Skriiiin) aktiviert. Mit einem gewissen Druck - aber bloss nicht mit zu viel Druck! Streichelt man zu zart, dann reagiert das heikle Wesen gar nicht, oder nur sehr zögerlich. Sehr. Drückt man zu stark, flippert es hieroglyphenartig über den Bildschirm - kommt unglücklicherweise erschwerend auch noch eine ausgeprägte Hochdrucklage hinzu, kann es durchaus passieren, dass ER, der Handy, sich temporär verabschiedet - und im übertragenen Sinne sozusagen Zigaretten holen geht.

Überhaupt bemerke ich immer wieder, dass dieser Tatsch-Skriin, sprich die Berührungsfläche, sehr wetterempfindlich reagiert. So wetterfühlig wie ein Mann in der Midlife-Crisis! Irgendwie erinnert mich das an ... an wen war das jetzt noch ...) :-).
Jedenfalls ist es so: Sacken die Temperaturen unter 0 Grad, wird Herr Nokia bleich um die Nase - sprich, die Schrift wird irgendwie ... winterlich schneehell. Ist es hingegen heiss, so ab 30°, beginnt er zu hächeln. Natürlich nicht so offensichtlich - neinein - aber Herr Nokia wird dann zum Hitzkopf. Spürbar heiss wird er, kühlt gar nicht mehr ab - und plötzlich ist dann innert kürzester Zeit der Akku alle. 3 Stunden vorher noch frisch aufgeladen! Aber eben ... man kennt es ja ... geladen und männlich Adrenalin geflutet. Ein Quicky und - Flasche leer.
Sowas kommt dann von sowas!

Kommen wir nun zur Handhabung. Mit Wehmut erinnere mich noch an Henry. Da brauchte ich bloss das Telefonbuch anzuklicken, bei den Favoriten stand: "Katerli-Schätzu" - klick drauf "Tiiraaliiruuuu" - und schon stand die Verbindung.
Heute ist das so: Ich habe Herrn Nokia mittelsanft auf das Telefonbuchzeichen zu tippen. Dann erscheint eine Endlosliste. Auszuwählen habe ich dann "Optionen", anschliessend "Kontakte", dort gilt es das Telefonbuch zu durchforsten und die Person der Begierde zu erstreicheln. Man scrollt. Hat man Glück, hält es in der Nähe der benötigten Nummer, darauf ist zu tippen, worauf ich gefragt werde "Sprachanruf oder Videoanruf". Ich tippe jeweils Sprachanruf, anschliessend wieder Option ... dann geht’s ab, so richtig. Und eine richtige, wahre, offizielle Telefonleitungsdurchstellungsanfrage im öffentlichen Netz kommt bei optimalsten Bedingungen zustande. Aber nur dann.
Falls ich dringend mal die Notrufzentrale anrufen muss - weil jemand ganz doll schnell Hilfe braucht ... ich fürchte, bis ich eeendlich die benötigte Nummer im telefoninternen Verzeichnis gefunden habe, die Verbindung zu Stande gekommen und mein Anliegen vorgebracht ist - ist die betreffende Person bereits Erdbestattet.

Zudem ist mein Herr Nokia sehr wählerisch, was die im Telefon gespeicherten Personen anbetrifft. Der Martha will er ums Verrecken keine SMS durchstellen. "Fehlermeldung" schreibt er mir dann lapidar als Entschuldigung. Katerli hingegen liebt er heiss und innig - meine SMS's an ihn gehen zeitweise in 3 - 7facher Übermittlung durchs Äther.
Manchmal lässt er nur Nummern und keine Namen erkennen. Lässt mich in hilflosen Ratespielchen zurück - "diese Nummer kenne ich doch - wer war das schon wieder...?". Schliesslich muss man das doch wissen - es gibt Personen, mit denen möchte man um Mitternacht NICHT telefonieren, während andere selbst dann herzlichst Willkommen sind.

Im Vertrauen und unter uns ... Herr Nokia erinnert auch irgendwie an meinen Ex-Mann. Je mehr zusätzliche Anwendungen (in der Handysprache "Äps" genannt) geladen werden, umso schneller ist Ende Akku. Gerne erinnere ich mich an die verliebte Anfangszeit unseres Sein, so ganz ohne Äps und nur wir Beiden. Hach, wie schön ...! Dann kam erst das Surfbrett, dann das Bike, anschliessend Claudia. Das waren mir dann zuletzt eindeutig zu viele zusätzliche Anwendungen.

Wenn ihr mich fragt: ich werde mir ein anderes Handy holen (müssen). Habe die Handystreichelei satt!

Ich persönlich finde, dass zumindest dies in meinem Vertrag äusserst zuvorkommend geregelt ist:
Alle 12 Monate hat meinereiner das Anrecht auf ein neues Handy - völlig kostenlos und von jetzt auf gleich.
Wenn ich da an die Scheidung von damals denke ...!

Nicht dass ich jetzt als herzlos und materialistisch, ohne Moral und Werte angesehen werde. Gott behüte!
Nicht dass ich wollte was ihr denkt. Also zumindest sehr selten. In diesem Leben nur 1x.
Dafür habe ich aber auch gute Gründe.
Und selbstredend gilt eine derartige Regelung auch nicht für Katerli-Schätzus und Artgleiche. Logo!
Wo denkt ihr denn hin! Tztztztztztztztz!
Gilt nur für giftige Ex-Ehemänner und so.

Aber jetzt mal im Ernst:

DAS ODER DER?

Dienstag, 16. November 2010

ES WAR ... GANZ BESONDERS

Meine lieben Freude und Freundinnen

Was ihr mir gestern geschenkt habt, war soviel mehr als das teuerste, grösste Geschenk je kosten könnte. Abgesehen davon, dass es euch und eure Gefühle, die Ehrlichkeit sowie so nicht zu kaufen gibt.
Ich hab es genossen, eure lieben Worte, eure Anteilnahme.
Das war schon was ganz Besonderes!
Danke, vielen vielen Dank!

Bis Mittag war ich dann im Büro - und dann sind wir gefahren. Mein Chef, der Kater und ich fuhren zusammen zur Kirche. Ach ja ... vielleicht sollte ich euch ein bisschen erzählen, wie wir Alle zueinander stehen - sonst wird es zu kompliziert: Meine Freundin Brigitte ist die Tocher von Margrith, derer wir gestern gedacht habe, von ihr Abschied genommen haben.
Brigitte ist gleichzeitig die Lebenspartnerin meines Chefs und die Beiden die Eltern meines Patenkindes. Ganz schön freundschaftlich und beruflich ineinander verstrickt. Es ist gut so. Genau richtig.

Obschon sich bis um 14.00h schier das ganze Dorf, viele Verwandte, Bekannte und Freunde vor der Kirche versammelten und ich begriff, dass ich vor all diesen Menschen sprechen darf, kam trotzdem keine Nervosität in mir auf. Ich war sehr sehr bei Margrith und sie bei mir.
Und als ich durch den Kirchengang nach vorne ging, all diesen tief berührten Menschen in ihre aufmerksamen, erwartungsvollen Gesichter blickte ... oh, was für ein gutes Gefühl. Und nie nie stand ich da vorne alleine.
Margrith stand stets neben mir, so sehr spürbar - ich hörte sie manchmal lachen, ich sah wie sie nickte, Tränchen sich aus dem Augenwinkel putzte. Genau wie die Menschen in der Kirche, einer Kirche gefüllt war bis auf den letzten Platz - einige Menschen standen sogar hinten und im Kirchengang.
Für diese eine Viertelstunde meines Erzählens waren wir nicht getrennt in Nachbarn, Fremde, entfernte Bekannte, Verwandte und Familienmitglieder, Alle rückten wir ganz nah zusammen - eine einzige, grosse Herz-Gemeinschaft. Ein Herz, dass für Margrith schlägt.

Mein Geburtstag war so ganz anders als sonst. Und dass ich der Familie dies Geschenk machen durfte, sie so viel an Vertrauen in mich gesetzt haben, ich es auch auf die richtige Art und Weise mache - ihre Dankbarkeit dafür geschenkt bekam, ehrliche Gefühle ... teilweise von wildfremden Menschen die mich zum ersten Mal gesehen und gehört hatten - wowwh, sagt mir: wer kriegt schon so ein besonderes Geburtstagsgeschenk?
Ich bin so reich beschenkt worden. Bekam unendlich viel mehr, als ich gab. Und durfte mit Margrith sein. Das war so schön - und dafür bin ich sehr dankbar.

Mein Schätzu entführte mich zu später Stunde ins Ristorante VERDI nach Bern und lud mich ein in köstlichste Speziälitäten. War herrlich. Und der Abend wunderschön!
Schaut mal kurz rein - hab für euch ein paar Bilder mitgenommen:

RISTORANTE VERDI steht für ein besonderes Ambiente und Qualität

Wir labten uns an Nüsslersalat mit Rehfiletstreifen und Parmesan,
ich wählte danach Zitronenrisotto mit Rindsfiletwürfel,
Katerli liess sich Kalbssteaks an Zitronensosse mit Gemüse munden.
EIN LUKULLISCHES GEDICHT!

Mir ging es so richtig gut!

Und wisst ihr was...?
Ich verrate euch jetzt ein Geheimnis: Der Katerli-Schätzu hat mir einen Kurztrip in die Stadt der Liebe ... PARIS ... geschenkt. Noch im Dezember, wenn es irgendwie geht. Weihnachtsmarkt auf den Champs-Elysées. Meine Phantasie schlägt schon jetzt Purzelbäume!

Es wird uns gut tun.
Nach all dem was war.
Und vor all dem was kommt.

ICH FREUE MICH - UNBÄNDIG FREUE ICH MICH!

Montag, 15. November 2010

MARGRITH - FEIERE MIT MIR!

Liebe Margrith

Heute Nachmittag nehmen wir von Dir Abschied.
Ich gönne Dir Deine Ruhe - Du hast gekämpft wie eine Löwin und ich bin stolz auf Dich.
Hast den Tagen Leben gegeben, nicht umgekehrt.

Deine Familie hat mich mit der ehrenvollen Aufgabe betraut, für Dich die Abschiedsrede schreiben und vortragen zu dürfen. Das ist eine Ehre für mich und bedeutet auch Verantwortung. Diese übernehme ich gerne - weil ich Dich und Deine Familie lieb habe.

Liebe Margrith, das Schicksal will es so, dass ich heute Geburtstag habe. 49 Jahre jung werde ich.
Du wurdest nur 10 Jahre älter.
Und ich hätte gerne heute mit Dir und Deinen Lieben Kuchen gegessen.

Komm Margrith - heute überspringen wir mal die Grenzen. Weil ich weiss, Du bist nicht weit weg, bloss auf der anderen Seite des Weges. Und ich kann Dich durch das Fenster der Erinnerung sehen, wann immer ich will.

Weisst Du was? Ich mach das Fenster weit auf, lade Dich ... als meinen Ehrengast ... ein. Auch wenn wir Beide auf verschiedenen Seiten des Fensters stehen, können wir trotzdem zusammen sein.

Daran glaube ich, dessen bin ich sicher.
Ich freue mich auf Dich.

FÜR IMMER - DEIN FRÄNZI

Sonntag, 14. November 2010

BABYLEICHT! KANN JEDE/R!

In Wilhelmine drin stottert es. Rauscht es. Ist still. Unheimlich still. Die Erklärung:

Wilhelmine ist unser Ur-Alt-Auto, dessen Motor aber so zuverlässig wie eine Nähmaschine ist, noch viele tausende Kilometer ihren guten Dienst tun wird. Wer allerdings dazu im Gegensatz den Dienst quittiert hat, ist der Ur-Alt-Radio. Ein Teil aus einer Ära, wo ich 28 Jahre alt und voller Flausen war. Heute bin ich zugegebenermassen 21 Jahre älter. Aber im Gegensatz zum Radio stottere ich nicht, rausche ich nicht - und schon gar nicht bin ich still! Dafür hat die Frontabdeckung des Ur-Alt-Blaupunkt-Radios keine Falten. Ausgleichende Gerechtigkeit.
Na ja, vielleicht hätte ich damals an Weihnachten letzten Jahres den Latte Macchiato nicht in das Innenleben des eben benannten Gerätes schütten sollen - aber das habe ich ja auch nicht mit Absicht getan. Der Kater ist so enorm ruckartig angefahren ... es ist halt passiert! Damals hat er aber auch gar nicht rumgezickt - zumindest der Radio nicht. Bloss aus den Lautsprechern hat es bei tiefen Bass-Tönen milchig-weiss geschäumt.
Sorry trotzdem.

Katerli-Schätzu liebt jedenfalls unsere Wilhelmine heiss und innig. Aber der Radio ... mit dem stand er schon seit jeher auf Kriegsfuss. Kein Sendesuchlauf. Und eben dieser blecherne Ton. Mit Schrecken und gesträubten Nackenhaaren erinnere mich an das Weihnachts-Kirchen-Glockengeläute-Konzert vom letzten Jahr - wir waren grad auf der Heimfahrt von Deutschland in die Schweiz.
Aua, das hat gedröhnt in den Gehörtuben! Aber wegen der eventuellen Staumeldungen sassen wir das tapfer aus, kein anderer Sender war in Hörweite - um letztendlich zu merken, dass eventuelle Staumeldungen durch unser Uraltding gar nicht angezeigt werden. Wie auch? Als unser Radio gebaut wurde, da gab es noch keine Staus! Nehme ich mal an.

Wie gesagt, Katerli liebt die Wilhelmine. Und will ihr jetzt auf die Weihnachtstage hin ein Geschenk machen: Einen NEUEN Autoradio. Mit allen Schikanen der modernen Technik, inklusive Fernbedienung - "das kriegst dann sogar Du hin", so sein aufbauender Kommentar. Da war dann zufälligerweise letzte Woche auch grad so ein Hammerangebot von diesem deutschen Multi-Discounter, der auch in der Schweiz Fuss fassen möchte. Schätzu war total stolz, einen davon ergattert zu haben! Zeigte mir voller Stolz dieses Teil und erwähnte heute Morgen so beiläufig, dass er den "eben kurz mal einbauen gehe".

Ich schaute mir all die farbigen Kabel, kleinen und grossen Stecker, breiten und schmalen Anschlüsse an, setzte meinen fragendsten Blick auf und meinte: "Kriegst Du das hin - also ich ... ich ... versteh davon nur Bahnhof?!" Katerli spreizte sein Gefieder, wuchst 10cm und versicherte mir, dass jedes Baby dies könne und man nur den einen Radio ausbauen, dann die neuen Stecker in die richtige Buchse stecken und anschliessend die High-Multi-Ohrwurm-Dudelanlage reinschieben müsse, kurz mal die Frontverschalung drauf zu schrauben - und fertig ist der ganze Zauber.
"Geht ganz schnell". Kurze Pause. "Kann aber auch etwas länger dauern, falls die neuen Stecker mit den Buchsen nicht kompatibel sind und ich die Kabel mittels Lüster (hä?) festmachen muss". Aha.

Jedenfalls ging dann das Katerli für Babys.
1 Stunde später:
Mein Herzallerliebster bricht sozusagen die Türe auf, lässt sie hinter sich zuknallen. Tritt nach.
Kommt mit einen Kalaschnikow-Blick und gefülltem Endlosmagazin im Augenwinkel um die Ecke und warnt mich schon mal vor: "Sag jetzt einfach bloss nix Falsches!".


Ich habe dann auch gar nichts gesagt. Ich habe nur gelacht. Also ... es hat mir gelacht. Das war dann nicht wirklich das geeignete Mittel der Wahl.
Gelernt habe ich: Lachen geht in die gleiche Kategorie wie Sprechen. Atmen auch. Anwesenheit sowieso.
Ich hab mich anschliessend einfach totgestellt.

Seiher hocke ich in der Vorratskammer. Habe mich ... ähhhh ... zurück gezogen. Ich sitze auf 4 Multi-Packs Klopapier und das Bügelbrett fällt mir dauern in den Rücken. Links neben mir die Osterdeko mit dem blöde grinsenden Hasen und rechts die 200 Dosen Pelati geschält (braucht man ja immer mal wieder) - auch vom deutschen Discounter. Ich habe mir zum Trost die eine Tüte Chips aufgemacht - sind zwar ein wenig pappip und schon seit einem halben Jahr abgelaufen. Aber meine Seele braucht jetzt sowas. Zudem ist das Licht nicht wirklich gut - Stromsparlampe im Endstadium.
Zum Glück habe ich den Laptop auf der Flucht mit dem Stromkabel mitgenommen.

Ich schwöre hiermit, nie nie mehr die handwerklichen Fähigkeiten eines Mannes in Frage zu stellen.
Meines Mannes schon gar nicht.
Ob er mich noch lieb hat? So ein klein bisschen?

Ich glaube, ich klopfe jetzt mal leise an die Vorratskammer-Türe. Wenn Katerli-Schätzu nicht sofort Morddrohungen ausstösst oder sogar schiesst, dann wage ich es, leise nach vorne ins Wohnzimmer zu schleichen. Lass eine Friedentaube fliegen. Das weisse Tempotaschentuch am Schrubberstiel vor mich hin schwenkend.
PEACE!


Dann hat er mich vielleicht wieder lieb. Irgendwann.

HOFFEN WIR DAS BESTE!

Samstag, 13. November 2010

KEIN ANSCHLUSS UNTER DIESER NUMMER

Zumindest für heute.
Das Heute gehört nur uns - dem Katerli-Schätzu und mir.
Wir erholen uns von dem was war - und sammeln Kraft für das was kommt.

Wir gönnen uns eine glückliche Auszeit

Wir suchen Perlen - Glitzermomente - machen uns schön - träumen uns an einen Strand

Basteln uns einen Sternenhimmel

Laden Engel zu uns ein

Träumen uns gemeinsam in schöne Ecken ...

Ringen dem Tag was ab: Das Beste was er uns zu bieten hat!

Liebe geht durch den Magen. Heute mal wieder auf italienisch.

Heute sprechen unsere Herzen.
Und sonst Niemand.

Deshalb - und aus gutem Grunde:

OFFLINE! :-)

Freitag, 12. November 2010

SZENEN EINER EHE

Irgendwie haben die letzten Tage uns sicht- wie auch spürbar geschlaucht.
Ich meinerseits brauche glatt 10 Minuten länger im Bad, um das gleiche Resultat wie gewohnt hinzukriegen um mich tageslichttauglich zu gestalten. Und schon "the same procedure as every morning" ist nicht ohne, Leute!
Katerli findet zur Zeit kaum ohne Navigationsgerät aus dem Schlafzimmer vor die Kaffeemaschine - und sieht aus, als hätte ihn eine Kuh widergekäut.

Gestern Abend ... haben Beide den Tag mehr schlecht den recht infolge Erschöpfung über die Runden gebracht ... wankten wir um 18.00h nach Feierabend am Bahnhof aufeinander zu und küssten uns innigst. Ganz doll lange. Wollten kaum mehr aufhören
A) Weil wir ganz sehr ausserordentlich lieb haben
B) Weil wir so unsere Lippen parken und uns gegenseitig den Kopf abstützen konnten
C) Die Augen hatten wir nicht nur aus Genuss geschlossen - es war reine Körper-Physik. Der Körper holt sich den Schlaf, den er braucht.
Hörten erst damit auf, als der Zug einfuhr und durch lautes Gedröhe uns aus dem Halbschlaf weckte.

Und wenn wir schon grad beim Küssen sind, dann will ich euch unsere amüsante Hochzeitsstory nicht vorenthalten:
Nach der Trauungszeremonie war Photostory angesagt. Der Photograph setzte uns in Position und rief "KISS KISS". Das muss man uns nur 1x sagen! So ergaben wir uns leidenschaftlich diesem Moment. Die Leute am Strand applaudierten, die Zeit verging ... und irgendwann brach der Photograph in brüllendes Gelächter aus und liess an meine Adresse von unserer lieben Alexandra übersetzen: "Sag der Franziska, sie soll ihn nur küssen - nicht essen!".
Unser Hochzeitsvideo ist aus diesem Grunde auch erst ab 16 Jahren freigegeben. :-).
Seither ist KISS KISS fester Bestandteil unserer verbalen Nettigkeiten und das Kundtun urmenschlicher Bedürfnisse. Es kann durchaus vorkommen, dass wir zusammen einkaufen gehen - er steht gerade bei der Käsetheke und ich hol 50m weiter drüben Waschmittel - es durch die Hallen flötet: "KISS KISS!".
Dieser Aufforderung ist jeweils auch subito Folge zu leisten. Versteht sich von alleine - oder?


Zu Hause angekommen, liessen wir uns erst mal eine Wanne voll richtig heissem Wasser ein, schütteten das duftigste aller duftigen Duftis rein und setzten uns bis zum Kragen in den weich-warmen Schaum - ergaben uns dem Momente und dösten zurückgelehnt und die Knie ineinander verknotet vor uns hin.
Krabbelten irgendwann aus diesem entspannenden Momente - zogen grad mal den Bademantel über und schlurften die ellenlangen und nicht enden wollenden 5 Meter zur Couch rüber, wo wir uns ächzend in die Kissen fallen liessen und leise ob unserer verspannten Nackenmuskulatur aufstöhnten.
So alt wie wir uns gestern Abend fühlten, werden wir im Leben nie! Oder kennt ihr Jemanden, der 345 Jahre alt geworden wäre ...?

Katerli-Schätzu raffte sich dann nach langen Minuten doch auf, ging aus dem Zimmer und kam mit einem riesigen, wunderschönen Rosenstrauss wieder zurück: "Der ist für Dich, als Dankeschön dass Du das alles mit mir durchstehst. Und dass Du am Mittwoch wie eine Löwin für mich gekämpft hast".
Wir putzen uns dann gegenseitig die Freudentränchen aus den Augenwinkeln, ich umarmte ihn - aufpassend, seine Muskelverspannungen im Schulterbereich nicht zu sehr zu belasten - und raunte ihm grinsend ins Katerohr: "Du bist ein Schatz! Danke! Dafür bin ich doch da. Und als Belohnung kriegst Du jetzt 3 Stunden heissen, leidenschaftlichen, ungestümen und tabulosen Sex!".

Der Kater wurde blass um die Nase. Sagte kein Wort. Nicht mal ein einziges Widerwort! Ich glaube er war dazu einfach viel zu müde ... für Widerworte. Und so.
Wir gingen dann auch gleich ins Schlafzimmer rüber. Mehr wankend denn gehend.
Wie Zitter-Pappeln im Winde.



Ab in die Heia.

10,764 Sekunden später schliefen wir.

TIEF UND FEST!

Donnerstag, 11. November 2010

ZURÜCK BLEIBT: EIN KATER

Und das in mehrfacher Hinsicht - nicht aber in der offensichtlichsten. Das dann doch nicht, nein.
Katerstimmung halt - die wir gestern Abend mit Currywurst und Pommes und stillem Mineralwasser tapfer bekämpft haben. Merci Lydia, wir haben es wahrlich genossen!

Die Kündigung ... ja meine Lieben, sowas habe auch ich noch nie erlebt. Nicht so. Und ich habe weiss Gott schon vieles erlebt.
Die Worte hallen mir noch in den Ohren "...bitte unterschreibe hier den Empfang der Kündigung ...". Gehört haben wir all das, der Kater und ich, angekommen ist es noch nicht.
Selbst für die Akutklinik in Meiringen, wie auch jetzt für die Tagesklinik in Bern ist diese Vorgehensweise ein absolutes Novum. Noch nie wurde einem Patienten während des stationären oder ambulanten Aufenthaltes der Arbeitsplatz gekündet. Schon gar nicht auf diese Art und Weise. Das war wie in einem schlechten Film.
Von diesem Arbeitgeber, der in der Schweiz durch sein vorbildlich-soziales Vorgehen bekannt und angesehen ist.

Ich habe während des ganzen Gesprächs - vergeblich - den Augenkontakt zum nun ehemaligen Chef meines Mannes gesucht. Der studierte intensivst Boden, Decke, Wände und seine Fingernägel ... um sich bloss nicht unserer visuellen Anwesenheit auszusetzen. Es kam für mich der Moment, da musste ich ihn dann einfach fragen: "Herr XY - sagen Sie mir jetzt bitte mal ganz offen und ehrlich: Fühlen Sie was? Und wenn ja: was genau? Tut Ihnen das leid? Sind Sie auch traurig - schliesslich waren Sie mal sein Freund. Mir persönlich, mir fehlen Ihre Emotionen bei all dem, was Sie uns da gerade antun."
Ja, ich weiss, wer solche Drecksarbeiten zu erledigen hat, der kriegt in teuren Seminaren eingebläut, sich emotional abzuschotten und nichts an sich heran zu lassen. Es würde die Sache angeblich leichter machen. Tut es aber nicht.

Was soll ich euch heute sagen - jetzt, ein paar Stunden später, nach einer mehr oder weniger schlaflosen Nacht ...? Die Nachricht ist nach wie vor nicht wirklich in unserem Empfinden angekommen. Da nehmen wir uns noch ein bisschen Zeit, es ist besser so. Mein Katerli-Schätzu nimmt das portionenweise in sich auf, das ist auch gut so. Da schützen Körper und Geist sich selber.
Gefallen tut mir: er ist keineswegs in Lähmung verfallen, sondern kämpft.
Damit wir Alle uns recht verstehen: Er wird nicht um seinen Posten kämpfen - er kämpft um Unterstützung, Anhörung, für eine neue Zukunft, in einem anderen Umfeld. Da lässt sich was machen, dessen sind wir uns sicher. Ärzte, Therapeuten haben bereits ihr Engagement, ihre Unterstützung angeboten.
Wir stehen nicht auf verlorenem Posten. Keineswegs!

Ihr habt uns gestern Daumen gedrückt und die "gute Waageschale" reichst befüllt - dafür möchten wir von ganzem Herzen DANKE sagen.
Versteht es bitte richtig, wenn ich sage: Es hat geholfen! Und wie! In dem Sinne, dass eure Unterstützung uns dies tragen hilft. Kraft gibt, Mut macht. Wir sind nicht - wie es vielleicht zu erwarten war - ins grosse, schwarze Loch gefallen. Bloss auf die Schnauze ... wenn auch mit Anlauf. Und mitten in den Dreck.
Aber das Aufstehen und weiter machen habe wir jetzt lange geübt und können es.
Heute lehnen wir uns noch ein bisschen zurück, lecken Wunden, lassen sacken, sammeln uns. Da darf durchaus auch mal laut "Shit!" gesagt - und mit dem Pulliärmel die Wutträne aus dem aufgeregt geröteten Gesicht gewischt werden.
Unser Leben ist und bleibt ...ähhhh... öhhh... lebendig.

Das habe ich jetzt aber schön gesagt. :-)
Mein Trost-Programm am frühen Morgen:

Meinen Tag habe ich damit begonnen, mir auf dem Weg zur Arbeit ein Croissant zu kaufen ...

... und mir in der Firma den grösstmöglichen Kaffee zu brauen ...

... um die Tablette für Magen und Bauchspeicheldrüse damit runter zu spülen.
Sonst krieg ich Schmerzen.
Meine Bauchspeicheldrüse findet butterige Croissants und grosse, starke Kaffees nicht lustig.


Aber heute, heute darf das sein.
Meine Menschen hier in der Firma stärken mir den Rücken und der Chef versorgt mich mit allem Wissen, was ein eben gekündigter Angestellter aus Sicht des Arbeitgebers unter keinen Umständen wissen sollte.

Ich finde, das RETTET-DEN-KATER-Programm läuft gut an.
Also:

PACKEN WIR'S AN!

Mittwoch, 10. November 2010

KURZES UP-DATE ... DER NEUANFANG

Meine lieben Blog-FreundInnen

Wenn ich jetzt von einem neuen Anfang spreche - dann geht dem auch ein Ende voraus.
Leider hat der Arbeitgeber vom Katerli-Schätzu meinen Blogbeitrag von heute verpasst und die Kündigung - mit der wir rechnen mussten, nach allem was passiert, bzw. NICHT passiert war - wurde ausgeprochen.

Ein harter Schlag.
Aber jetzt sind die Tatsachen auf dem Tisch und wir wissen um die Situation.
Ärmel nach hinten krempeln und weiter im Text.

Gegen die Ungewissheit konnten wir nix tun - jetzt aber können wir kämpfen.
Und wir werden kämpfen.
Wir schaffen das!
Jetzt erst recht!

Schliesslich sind wir ...

ZU ZWEIT!

GLÜCK, BIST DU HEUTE DA?

Heute ist ein wichtiger - ein sehr wichtiger Tag.
Und ich bin zuversichtlich.
Ein paar ganz wichtige Dinge gibt es aus meiner Sicht dennoch zu sagen ...

... aber jetzt erst mal der Reihen nach:
In 16 Tage wird mein Schätzu aus der Tagesklinik entlassen. Das heisst, er hat sich in dieser mehrwöchigen Stabilisationsphase - einer Annäherung dem Alltagsleben - bewährt. Die Vorzeichen zur erfolgreichen Eingliederung ins normale Berufsleben (mit den nötigen flankierenden Massnahmen) stehen gut, nichts steht im Wege. Nicht sein Können, nicht sein Wollen, nicht seine Möglichkeiten.
Das letzte Gespräch mit den Arbeitgeber lief ... sagen wir es gepflegt ... suboptimal.

Belastet hat uns und die diesen Prozess begleitenden Fachleute nicht die Tatsache, dass der Arbeitgeber vorsichtig ist, sich die Sache 2x überlegt, abwägt. Das ist durchaus legitim und darauf reagiere ich mit Verständnis, reagieren alle Betroffenen mit Verständnis.
Man muss sich ja erst mal ein Bild vom Hier und Jetzt machen können. Entsprechende Gedanken.

Mein Unverständnis und auch der Punkt, den ich beleuchtet haben möchte - die Menschen mit dem was ich habe, bewegen kann, aufmerksam machen möchte:
Einem Menschen, dessen Seele die letzten Monate schockgefroren war und behutsam wieder aufgetaut wurde ... dem sollte man mit ein bisschen menschlicher Wärme entgegen treten können. Einem Menschen, der zu viel vom Nötigen in seinem Leben nicht hatte - dafür viel zu viel von dem, was Niemand erleben sollte - einem solchen Menschen sollte man nicht das bisschen Boden, hart erarbeitet in monatelanger Therapie, destabilisieren. Und mit Glatteis belegen.
Einem Menschen, der sein Leben lang das Machtgefälle in jeder Hinsicht schmerzhaft zu spüren bekam - dem sollte man dieses Gefälle nicht noch demonstrativ vor Augen führen.
Insbesondere wenn es darum geht, die eigene Unsicherheit und auch gewisse Unkenntnisse damit zu überspielen.
Nein, das darf in einer solchen Situation nicht sein - denn damit spielt man automatisch mit der Zukunft, der Hoffnung und letztendlich mit der Gesundheit seines Gegenübers.

Liebe Chefs dieser Welt, ihr die das Sagen habt:
Wer die Macht hat, den rufe ich auf, verantwortungsvoll damit umzugehen. Und Verantwortung lässt sich nur kompetent tragen, trägt man sie mit Anstand. Anstand ist Moral. Und Moral ist eine Charaktersache - Moral ist immer, was man selber hat.
Der Stärkere hat die Aufgabe, dem Schwächeren die Hand zu reichen - aus meiner Sicht. Personalverantwortung ist viel mehr als bloss ein Wort im gut dotierten Arbeitsvertag - es ist eine Verpflichtung im bestmöglichsten aller guten Sinne.
Die Würde des Menschen ist unantastbar. Dies gilt es nicht nur zu sagen - dies gilt es vor allem zu leben, entsprechend zu handeln.
Setzt auf Ehrlichkeit, Offentheit, Gewissheit, gute Rahmenbedingungen - und gegenseitige, lebendige Kommunikation, Vertrauen. Sagt JA oder NEIN, aber schaut nicht einfach bedeutungsschwanger und bleibt dabei still.
Stille am falschen Ort bringt Verunsicherung und schlaflose Nächte. Dadurch gewinnt man nichts - und nichts wird klarer, besser.

Und wenn ihr, liebe LeserInnen, einen solchen Chef habt, für den diese obigen Zeilen keine Provokation bedeuten, sondern seit Ewigkeiten gelebte Selbstverständlichkeiten sind (ich darf mich glücklich schätzen, einen solchen Chef zu haben):
Sagt ihm dafür auch mal MERCI. Es ist keine in Stein gemeisselte Tatsache, Menschen unter all den Leuten anzutreffen.

Letztendlich ist das Leben eine Waagschale. Und wesentlich - ja (über-)lebenswichtig, WER WAS WO hinein füllt.
Ich persönlich werde heute Nachmittag um 16.00h beim neu angesetzten Gespräch mit dem Arbeitgeber meines Schätzu‘s dabei sein und mein ganzes ICH in die aus meiner Sicht richtige Waagschale werfen.
Gerne, sehr gerne. Ärzte und Therapeuten haben um meine Anwesenheit gebeten - und hätten sie es nicht, dann wäre es mein Vorschlag gewesen.
Also - packen wir es an!

Dürfte ich heute einen Wunsch äussern, so wäre es der:
Bitte drück meinem Katerli-Schätzu ganz doll die Daumen! Füllt die Waagschale des Guten! Seid das Gegengewicht zu Macht und Dominanz!
Gemeinsam werden wir das Glück auf unsere Seite einladen.


Gerne möchte ich euch aus besonderem Anlass eines meiner Lieblingsgedichte vorstellen:

GEGENGEWICHT
Dieses Gedicht ist ein kleines Gegengewicht
auf der Schale der Waage,
auf der immer zu wenig liegt.
Ein Gegengewicht zum Autolärm,
Intoleranz und Hartherzigkeit,
zu überfüllten Wartezimmern,
ein Gegengewicht zu den Nachrichten,
zu Schlagzeilen und Schlagbäumen,
Hochstraßen und Dampfwalzen,
Herzinfarkt und Krebsverdacht.

Ich lege es vorsichtig auf die Waagschale
zu all den andren leichten Dingen.
Einen Moment erschien es mir,
als hätte sich etwas verändert ...


Und jetzt sagt selber, meine lieben Menschen hier im Blog:

WAS SOLLTE JETZT NOCH SCHIEF LAUFEN?

Dienstag, 9. November 2010

FRÄNZI KANN'S!

Herr Christian Dior, Frau Helena Rubinstein, Lady Margaret Astor und andere Koryphäen der kosmetischen Verjüngungsgarde flüstern mir und allen anderen Frau ab dem Kindergartenalter seit jeher zu, wie wichtig Collagen für unsere Haut sei. Wer schön sein will, muss tüchtig collagenen.
Damit wir auch später noch kraftvoll zubeissen können.
Oder so.

Seit neustem werden ja auch Männer in diese Botschaft einbezogen. Selbst bei Katerli steht im Badezimmerregal nun L'OREAL FOR MEN mit Collagen. Für den Mann mit dem gewissen Etwas.
So viel dazu.

Das Allerverrückteste: Auch mein Blog braucht Collagen! Und wie! Allerding ... man höre den Unterschied:
Fränzi-Schönmach-Collagen = in der Lautsprache: Kolageeeeen ausgesprochen.
Blog-Schönmach-Collagen = in der Lautsprache: Kolaaaaaaschen ausgesprochen.
Das eine habe ich, das andere fehlte mir.

Hier und heute geht es mir um die Schönheit meines Blogs. Die Foto-Collagen. Wie habe ich euch Profis, Könner, ihr intimen Kenner der Materie - die mir auf immer und ewig verschlossen bleiben wird - bewundert: die allertollsten Fotocollagen zaubert ihr. Waghalsigste Zusammenstellung, verschiedene Grössen, bunt, super, toll. Schüttelt ihr einfach so aus dem Handgelenk!
Ich meinerseits sass sabbernd vor diesen von euch gefertigten Kunststücken, verneigte mich innerlich vor euch, zog den imaginären Sombrero und wusste: "Sternenzauberlein - bei allem Respekt vor Deinen Fähigkeiten - aber DAS kriegst Du nieeeee hin! Fränzi, forget it!"
Trotzdem - ich wäre keine Fränzi, hätte ich es nicht zumindest heimlich probiert - wenn auch vergebens ... ich sass des Abends zu Hause im stillen Kämmerchen, übte leise und unauffällig vor mich hin (Katerli trötet jeweils unterdessen inbrünstig in sein Didgeridoo - wohl um Stöhngeräusche wie HUCH, HERJEE, NEIN und dergleichen zu übertönen), erlitt Niederlage um Niederlage. Zuwenig KNOW HOW - zuviel CAPITO NIENTE.
Also eines ist klar: als ich gemacht wurde, muss das Compi-Gen nicht lieferbar gewesen sein. Oder man hat mich übersehen. Ich war gerade auf dem Klo. Oder in ein Gespräch vertieft.
Jedenfalls fehlt da was.

Mit fehlt zwar das Compi-Gen ... aber ich hab Freunde! Und in diesem Falle war es die liebe Lydia, welche mich am letzten Wochenende unter ihre Fittiche nahm und in die tiefsten Geheimnisse der Kolaaaaaschen einführte. Aufmerksam saugte ich das mir vermittelte Wissen gierig in mich auf. Step bei Step zeigte sie mir das Wie. Und es sah auch ganz einfach aus.
Gestern - mit mir alleine - war es dann doch nicht sooo ganz einfach. Und ich hab Katerlis Getröte am Didge unterbrechen müssen: "Duuuu .... kannst Du mir mal helfen ...??". 1 Minute später war der Knoten in meinen Gehirnwindungen gelöst, ich hatte eine Erleuchtung nach der anderen - sozusagen ein Sternschnuppen-Erlebnis und war danach wesentlich klüger als vorher.

An dieser Stelle möchte ich ganz oberdringend auch noch INGE vom HEIDEGEIST-Blog in tiefster Verbundenheit das Pfötchen zum DANKE drücken. Dank ihr kann ich jetzt einfach ein "HIER" zum Anklicken anbieten, anstelle des ganzen Linknamens einfügen.
Inge, Du meine Heldin des Alltags - das war toll! Merci!
Der coole Blog von Inge ist übrigens HIER zu finden!
:-)

Der Rede kurzer Sinn: ihr - meine Lieben - habt es ab heute mit einem geläuterten, IQ-mässig optimierten, auf den neusten Stand der Technik ( ... na ja ...) gebrachten Sternenzauberfränzi der Extraklasse zu tun. Ich kann jetzt nicht nur kleckern - nö, ich kann auch klotzen! Und wie!
Ich collagenisiere seit gestern Abend wie wild, kann ganze Links hinter dem kleinen Wörtchen HIER verstecken - und bin kaum mehr zu bremsen.
Fühle mich so ... so ... so.... klug. Und mitten im Leben stehend.
FreundInnen sei Dank! :-)

Aber reden kann ja Jede/r - seht her - meine Werke vom Wochenende.
Dass irgendwie der eingefügte Text untendurch weg ist ... tut so, als würdet ihr es nicht merken. Lasst euch bloss nix anmerken. Das muss ich irgendwie noch üben. Ich hatte doch ... irgendwie ... hä?
Die Bilder aber, die Kolaaaaschen, sind extrem gut geworden.
Oder?

RATINGEN- November 2010

RATINGEN - November 2010

Würde die Engeldame nicht BETTY heissen -
sie trüge meinen Namen.
Oder?
Ich finde mich in ihr wieder ... :-)
Irgendwie ... :-)

Erst hörten wir sie nur - dann sahen wir sie.
Ein Schwarm Wildgänse auf dem Weg in den Süden.
War das ein Bild. Ein Gefühl.
Doppel-WOWWWH!

2 Stunden später waren auch wir auf dem Flug.
Richtung Schweiz.
Doch vorher gab es noch Konzerte am Flughafen Düsseldorf! Genial!
Kunst im Anflug. Gefiel uns!

Noch 46 Tage.
Und dann sind wir wieder da.
Landen in Düsseldorf.

WIR FREUEN UNS DARAUF!

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