Wenn der heutige Tag vorbei ist, dann gehts noch 2 Arbeitstage ... und dann ist endlich Samstag Abflug nach Rhodos!! So schön!
Ich befand dann gestern, dass wir, bzw. der Kater, doch mal unsere liebe Tsambika auf Rhodos anrufen, damit sie uns "unser" Auto gleich am Flughafen hinstellt.
Da ich nicht auswenig wusste, wann genau Ankunft am Diagoras-Flughafen ist, holte der Kater mal eben schnell die Reiseunterlagen ...*blätter, blätter, blätter* ... er stutzte, er schaute mich an, diese steile Falte oberhalb der Nasenwurzel wurde irgendwie noch viel steiler - dann seine Frage: "Weib, WANN genau ... hast Du gesagt ... fliegen wir nach Hause?"
Ich ... so ein bisschen gelangweilt ob der Frage, fliege ich doch gar nicht gerne von Rhodos nach Hause und will nicht schon vor den Ferien daran erinnert werden ... "weisst Du doch, am Montag, 29.5.12. 10 Tage sind wir da. Leider nur 10 Tage. Eigentlich haben wir da nicht viel dabei gedacht - wir hätten auch gleich 12 Tage draus machen können. Schade."
Kater: "...und wie kommst Du drauf, dass wir am 29. nach Hause kommen ...?"
Diese Frage stellte er mit dieser gewissen Art von dunklem Unterton in Kombination mit höchst hochgezogenen Augenbrauen - welche stets auf mehr schliessen lässt. Meistens in solchen Fällen zu meinen Ungunsten.
Ich: (aus dem Gefühl heraus, das in diesem Moment Angriff die beste Verteidigung ist" ... wie ich drauf komme? Das fragst Du? Wer hat hat denn die Ferien gebucht?!? Ich oder ICH?"
Kater: "Aha." *AUGENROLL*
Und wenn der Kater dieses ganz bestimmte "Aha" sagt - und dann nix mehr, dann muss ich mich gerade hinsetzen, ein wichtiges Gesicht machen und herausfordernd gucken. Was ich dann auch tat.
Ich: *HERAUSFORDERNDGUCK*
Kater: "Und wie erklärst Du mir jetzt, dass hier Abflugdatum 31.5. 12 steht???"
Ich: *VERDATTERTGUCK* Leicht beschämt die Gesichtszüge zum verzweifelten Versuch eines schrägen Lächeln verzerrend ... "Öhhhm. Hat die nette Frau vom Reisebüro echt einen Fehler gemacht?"
Kater: "Jemand hat einen Fehler gemacht. Soviel ist sicher." *EINDRINGLICHGUCK*
Ich mag diese Momente nicht, wo mir alle Felle davon schwimmen.
Ganz und gar nicht.
Ich: "Hmmmm ... ?"
Kater: "Hatten wir nicht mal davon gesprochen, dass wir 13 Tage buchen wollen?"
Ich: "Kann schon sein ..."
Kater: "Gebucht hast Du ja dann also richtig - bloss an der Umsetzung es mir mitzuteilen, hat es gehapert".
Ich: *ZUR-VERTEIDIGUNG-GANZ-UNBETEILIGT-SCHAU* "... also eigentlich ist das jetzt ja was Positives. Oder? Ich fände es viiiiiel viiiiel schmlimmer, hätte ich immer von 13 Tagen gesprochen und dann wären es bloss 10! Oderrrr?"
Kater: *GRINSEND* "Weib!!!!!!!!!!"
Na ja. Jetzt haben wir also innert ein paar Minuten noch 3 zusätzliche Ferientage dazu geschenkt gekriegt. Sozusagen. Ich erinnere mich, die Buchung so ganz sehr spontan und auf die Schnelle gemacht zu haben. Zwischen Stuhl und Bank. Mitten in den Hockey-Play-Offs. Damals war mir ja so elend, Fieber, müde, krank.
Ich muss zwar richtig gebucht, es aber nicht in meinen Hirnzellen verlässlich vermerkt haben. Und so blieben "10 Tage Ferien" gespeichert. Und wurde entsprechend so kommuniziert. Auch dem Kater.
Ich geb jetzt einfach mal dem Pfeifferische Drüsenfieber die Schuld.
Geht am einfachsten.
Irgendwer muss schuld sein.
Und es lenkt so schön von mir ab.
Weil ... mir, der strukturiertesten aller strukturierten Stukturierten passiert SOWAS nicht.
Ganz bestimmt nicht.
*RÄUSPER*
Eigentlich ist das ja ne total coole Sache. Wir sind ergo freudigst überrascht hinsichtlich der zusätzlichen 3 Ferientage. Und hätten wir nicht das Auto bei Tsambika geordert ... wir hätten ein paar Termine sehr sehr kurzfristig verschieben müssen ...
ENDE GUT - ALLES NOCH BESSER!
Dienstag, 15. Mai 2012
Sonntag, 13. Mai 2012
WETTERLAGE - PERSÖNLICH UND ALLGEMEIN
Ich hab echt gemeint, dass sich jemand in der Wetter-Prognose vertan hat.
Kann ja nicht sein, dass Freitag 32° Grad Celsius herrschten ... und dann gestern 12°.
Heute will ich es gar nicht wissen! Nein - auf keinen Fall!
Aus lauter Solidarität und Frust würde ich sonst noch zum Bettnässer avancieren.
Dies lassen wir mal ganz schön sein. Mag ja sein, dass dieses Feucht den Blümelein gut tut. Aber mein Seelenblümelein gedüstet nicht weder nach NASS noch nach KALT ... es will SONNE! Pur. Und rein. Und heiss.
Getröstet habe ich mich heute Morgen damit, dass wir in einer Woche in "unserem" Bett auf Rhodos erwachen werden, der Duft von heissem Kaffee durch die Gänge strömt und meine in Mitleidenschaft gezogenen Flimmerhäärchen lockend regenerieren werden.
Ach, es wird ein Traum sein - in unserem Hotel darf man schier noch mit dem Kissenabddruck auf der Wange am Tische erscheinen ... das stört keinen Menschen. Wir sind da ne Familie, Die einen noch nächtlich verstrubbelt, die Anderen schon Rhodos-Altstadt-fein gestylt, nochmals Andere bereits mit dem Badezeug in der Tasche. Jede/r wie er/sie will.
Ich werde, wie immer, lecker griechischen Joghurt und Zitronencake auf meinen Teller geben, einen Klecks Honig dazu und es mir einfach nur gut gehen lassen.
Ja, der Fettgehalt von griechischem Joghurt ist mir schnurzpiepegal. Ich schwimm da schliesslich kilometerweit im Meer, jeden Tag.
Ja, in Griechenland herrschen andere Frühstückssitten - und Zitronencake ist gang und gäbe.
Und haben wir dann diese erste, leckere Mahlzeit gebührend gefeiert, gehts mit nochmals einer frischen Tasse Kaffee nach Draussen auf die Veranda ... und da ist dann jeweils der entscheidungsschangere Ort des "und was machen wir heute?". Ein herrlicher Augenblick, welchen ich dort täglich sehr bewusst geniesse! Solche Momente hat man im Alltag einfach nicht - selbst wenn man "frei" hat, hat man nicht diese Möglichkeiten.
Ich kann mir gut vorstellen, dass wir heute in einer Woche erst mal ein paar Freude besuchen gehen. Und dann in unserem Hochzeitsrestaurant direkt am Meer in Charaki mit ein fröhlich-lauten KALIMERA und nicht enden wollenden Umarmungen erwartet werden, uns beste griechische Küche und diese unununununnachahmliche Gastfreundschaft offeriert wird.
Wir freuen uns so. Und zelebrieren diese Vorfreude auch. Heute. Und an jedem folgenden Tag.
Und während ich nun mit euch so am Träumen und Spinnen war - hat sich weiss Gott die Sonne vor die Wolken geschlichen und schaut mir über die Schulter auf den Compi. Herrlich!
Vorgestern Abend, als das Wetter so herrlichst war, haben der Kater und ich beschlossen, unseren Abend im Strandhotel Iseltwald zu verbringen. Das liegt zwischen Interlaken und Meiringen, war oft unser Treffpunkt während seiner Klinikaufenthalte. Da waren wir damals auch, als der Entscheid fiel, dass ich alleine in die Ferien und alleine den ersten Hochzeitstag auf Rhodos verbringen muss. Ich erinnere mich an diesen tränenreichen und so schweren Abend ... und alles was da folgte.
Mit Gänsehaut und auch Dankbarkeit, wie ihr mich durch diese Zeit getragen habt - und wie diese Ferien für mich zu einer unvergesslich guten Zeit wurden. Dank vielen Freunden nah und fern, welche mich ganz nah begleiteten. Dank Erlebnissen, die mir heute immer noch wie Wunder erscheinen. Es war eine der allerhärtesten Zeiten in meinem Leben - und eine der gleichzeitig heilvollsten. Ich bin sehr sehr dankbar dafür.
Erinnert ihr euch noch?
Nun sassen wir also wieder da, letzten Freitag Abend. Mit den Ferien in unseren Gedanken.
Und wiederum sehr viel Dankbarkeit, dass es sein darf. Wir sind seit damals am Kämpfen für diese Momente. Es ist vieles ganz doll viel besser geworden. Es hat eine Riesenentwicklung stattgefunden.
Und all den Menschen, denen es HEUTE vielleicht nicht gut geht - so wie uns damals, als alles auf der Kippe stand - möchte ich Hoffnung geben und sagen: Ich möchte nie nie wieder eine solche Zeit durchleben müssen ... und doch darf ich ihr heute danken, weil ich enorm viel gelernt habe und mein Leben nochmals ganz neu sortieren musste und durfte. Es haben sich mir neue Wege aufgetan und ich bin jetzt gerade - und dank dem - in einer ganz wichtigen, auch beruflichen, Entwicklung drin.
Diese Zeit von damals - sie hat insbesondere bei dem Kater die Spreu vom Weizen getrennt. Das war eine der Wichtigsten, wenn nicht DIE wichtigste Errungenschaft dieser Zeit. Ich für mich darf dankbarst sagen, dass das was ich immer schon für Weizen hielt, Weizen blieb. Auch diese Erkenntnis, selbst wenn erhofft und erwartet, so doch in ihrer Bestätigung der Boden ist, den ich brauche. Die Luft, welche ich atme.
Mein soziales Gefüge ist ohne eine schwache Stelle. Masche an Masche. Verlässlich. Stark.
Dieses Tatsache vergesse ich nie nie nie. Und bin gerne meinerseits in eurem Sozialgefüge eine zuverlässige Masche.
Huiii - schon wieder. Gänsehaut.
Ich lächle.
Ich fühle mich gut.
Nun für euch noch ein paar Bilder vom letzten Freitag Abend.
Weil es so schön war!
Und selbst wenn die Sonne heute noch nicht ganz durch die Wolken finden sollte:
VIEL SONNE IN EURE HERZEN!
Kann ja nicht sein, dass Freitag 32° Grad Celsius herrschten ... und dann gestern 12°.
Heute will ich es gar nicht wissen! Nein - auf keinen Fall!
Aus lauter Solidarität und Frust würde ich sonst noch zum Bettnässer avancieren.
Dies lassen wir mal ganz schön sein. Mag ja sein, dass dieses Feucht den Blümelein gut tut. Aber mein Seelenblümelein gedüstet nicht weder nach NASS noch nach KALT ... es will SONNE! Pur. Und rein. Und heiss.
Getröstet habe ich mich heute Morgen damit, dass wir in einer Woche in "unserem" Bett auf Rhodos erwachen werden, der Duft von heissem Kaffee durch die Gänge strömt und meine in Mitleidenschaft gezogenen Flimmerhäärchen lockend regenerieren werden.
Ach, es wird ein Traum sein - in unserem Hotel darf man schier noch mit dem Kissenabddruck auf der Wange am Tische erscheinen ... das stört keinen Menschen. Wir sind da ne Familie, Die einen noch nächtlich verstrubbelt, die Anderen schon Rhodos-Altstadt-fein gestylt, nochmals Andere bereits mit dem Badezeug in der Tasche. Jede/r wie er/sie will.
Ich werde, wie immer, lecker griechischen Joghurt und Zitronencake auf meinen Teller geben, einen Klecks Honig dazu und es mir einfach nur gut gehen lassen.
Ja, der Fettgehalt von griechischem Joghurt ist mir schnurzpiepegal. Ich schwimm da schliesslich kilometerweit im Meer, jeden Tag.
Ja, in Griechenland herrschen andere Frühstückssitten - und Zitronencake ist gang und gäbe.
Und haben wir dann diese erste, leckere Mahlzeit gebührend gefeiert, gehts mit nochmals einer frischen Tasse Kaffee nach Draussen auf die Veranda ... und da ist dann jeweils der entscheidungsschangere Ort des "und was machen wir heute?". Ein herrlicher Augenblick, welchen ich dort täglich sehr bewusst geniesse! Solche Momente hat man im Alltag einfach nicht - selbst wenn man "frei" hat, hat man nicht diese Möglichkeiten.
Ich kann mir gut vorstellen, dass wir heute in einer Woche erst mal ein paar Freude besuchen gehen. Und dann in unserem Hochzeitsrestaurant direkt am Meer in Charaki mit ein fröhlich-lauten KALIMERA und nicht enden wollenden Umarmungen erwartet werden, uns beste griechische Küche und diese unununununnachahmliche Gastfreundschaft offeriert wird.
Wir freuen uns so. Und zelebrieren diese Vorfreude auch. Heute. Und an jedem folgenden Tag.
Und während ich nun mit euch so am Träumen und Spinnen war - hat sich weiss Gott die Sonne vor die Wolken geschlichen und schaut mir über die Schulter auf den Compi. Herrlich!
Vorgestern Abend, als das Wetter so herrlichst war, haben der Kater und ich beschlossen, unseren Abend im Strandhotel Iseltwald zu verbringen. Das liegt zwischen Interlaken und Meiringen, war oft unser Treffpunkt während seiner Klinikaufenthalte. Da waren wir damals auch, als der Entscheid fiel, dass ich alleine in die Ferien und alleine den ersten Hochzeitstag auf Rhodos verbringen muss. Ich erinnere mich an diesen tränenreichen und so schweren Abend ... und alles was da folgte.
Mit Gänsehaut und auch Dankbarkeit, wie ihr mich durch diese Zeit getragen habt - und wie diese Ferien für mich zu einer unvergesslich guten Zeit wurden. Dank vielen Freunden nah und fern, welche mich ganz nah begleiteten. Dank Erlebnissen, die mir heute immer noch wie Wunder erscheinen. Es war eine der allerhärtesten Zeiten in meinem Leben - und eine der gleichzeitig heilvollsten. Ich bin sehr sehr dankbar dafür.
Erinnert ihr euch noch?
Nun sassen wir also wieder da, letzten Freitag Abend. Mit den Ferien in unseren Gedanken.
Und wiederum sehr viel Dankbarkeit, dass es sein darf. Wir sind seit damals am Kämpfen für diese Momente. Es ist vieles ganz doll viel besser geworden. Es hat eine Riesenentwicklung stattgefunden.
Und all den Menschen, denen es HEUTE vielleicht nicht gut geht - so wie uns damals, als alles auf der Kippe stand - möchte ich Hoffnung geben und sagen: Ich möchte nie nie wieder eine solche Zeit durchleben müssen ... und doch darf ich ihr heute danken, weil ich enorm viel gelernt habe und mein Leben nochmals ganz neu sortieren musste und durfte. Es haben sich mir neue Wege aufgetan und ich bin jetzt gerade - und dank dem - in einer ganz wichtigen, auch beruflichen, Entwicklung drin.
Diese Zeit von damals - sie hat insbesondere bei dem Kater die Spreu vom Weizen getrennt. Das war eine der Wichtigsten, wenn nicht DIE wichtigste Errungenschaft dieser Zeit. Ich für mich darf dankbarst sagen, dass das was ich immer schon für Weizen hielt, Weizen blieb. Auch diese Erkenntnis, selbst wenn erhofft und erwartet, so doch in ihrer Bestätigung der Boden ist, den ich brauche. Die Luft, welche ich atme.
Mein soziales Gefüge ist ohne eine schwache Stelle. Masche an Masche. Verlässlich. Stark.
Dieses Tatsache vergesse ich nie nie nie. Und bin gerne meinerseits in eurem Sozialgefüge eine zuverlässige Masche.
Huiii - schon wieder. Gänsehaut.
Ich lächle.
Ich fühle mich gut.
Nun für euch noch ein paar Bilder vom letzten Freitag Abend.
Weil es so schön war!
Das Wasser des Brienzersees ist Gletschwasser-milchig-blau ...
... und die Stimmung in dieser Talmulde zwischen den Bergen ...
... irgendwie melancholisch.
Man wird ruhig. Und besonnen.
UND HUNGRIG!
Sehr zu empfehlen!
Und selbst wenn die Sonne heute noch nicht ganz durch die Wolken finden sollte:
VIEL SONNE IN EURE HERZEN!
Samstag, 12. Mai 2012
VERBALE STOLPERSTEINE
Ich freue mich sehr, den neuen Stern am und im Geschichtenhimmel zu begrüssen: Huhuuu TRUDI vom DAS HAUSFRAUEN BLOG. Schön hast Du hierher gefunden - ich wünsche Dir viel Spass und Unterhaltung in den grossen und kleinen Geschichten meines ganz schön wild-glücklich-humorvoll-bitter-spannend-lustigen Lebens.
Fühle Dich wohl. Ich freue mich über Dich!
Gestern habe ich ja "nur" am Nachmittag in unserer Garage gearbeitet. Das war ein richtig schöner Freitag ... so geruhsam angegangen und erst noch frisörtechnisch visual-optimiert. Very good! Der Nachmittag verlief dann auch sehr angenehm und ich hab nach langer Zeit wieder sowas wie Nicht-Erschöpfung gespürt. Es geht aufwärts! Auch wenn Frau Pfeifferisches Drüsenfieber mich noch schwächeln lässt ... ich schwächle täglich weniger und - wie meine liebe Haus- und Hof-Therapeutin sagen würde - "meine innere Lotusblüte streckt den Kopf aus dem Dreck". Tönt irgendwie viel einleuchtender als: Die Vitaminkur schlägt langsam an und die Schleimhäute entschleimen sich.
Sich selber näher dem Lotus denn dem bronchialen Auswurf zu sehen, scheint mir einleuchtend.
Oder?
Leute, ich habe hier in diesem Blog kürzlich mal augenzwinkernd die Deutsch-Schweizerischen Verbal-Unterschiede beleuchtet. Da fühlte sich jemand zwar böse auf den Schlips getreten ... dabei hatte ich doch nur eingeladen, zusammen unser "Verscheiden-Sein" zu beleuchten und gemeinsam lächelnd darauf anzustossen. Und würde ich sie nicht lieben, unsere Deutschen, dann hätte ich mir kaum einen solchen als Ehemann ins Haus geholt und würde ganz bestimmt nicht all die vielen deutschen Freundschaften pflegen.
Deshalb wage ich heute nochmals einen kleinen, sehr lustigen Anlauf:
Diese Woche habe ich erneut einen Verbal-Burner erlebt, welchen ich euch keinesfalls vorenthalten will. Hat dieser Zwischenfall doch schier diplomatische Konsequenzen nach sich gezogen ... und das ging nämlich so:
Einer unserer deutschen Kunden in der Garage ist Diplomat in deutschen Diensten. Ein geschätzter, freundlicher, angenehmer Kunde.
Herr ... ähhh ... nennen wir ihn Herr Schmitz, das tönt sehr nach Deutschland. Herr Schmitz also kam zu mir an die Theke und bemängelte an seinem Auto, dass das Licht nicht mehr funktioniert. Einer unserer besten Leute - und wir haben NUR die Besten! - besah sich den Schaden, stellte auch sofort fest an was es lag und berichtete unserem Kunden umgehend davon:
HERR SCHMITZ: "Na, haben Sie den Defekt ermitteln können?"
UNSER MANN (stolz darauf, derart schnell ermittelt zu haben - in breitestem Schweizer-Hochdeutsch: "Klar doch - Sie haben einen Kurzen!"
Stille. Betretene Stille. Herr Schmitz guckte wie ein Bus. Unser Mann war ganz stolz auf seine Leistung.
Immer noch Stille.
Aber nur so lange, wie ich das Lachen unterdrücken konnte. Also ca. 0,639 Sekunden lang.
Dann habe ich den Herrn Schmitz angeschaut, dessen Zustand bedenklich nachdenklich und sehr irritiert bei mir ankam. Er schaute unseren Mann an, dann wieder mich an ... dann lächelte er leicht gequetscht - während ich mich schier brüllend am Boden wälzte.
Unser bester Mann wusste jetzt so gar nicht mehr, was los war. Völlige Verunsicherung.
"Heee - Fränzi Sternenzauber, itz chume ig nümme druus!? Da muesch einfach e nöii Sicherig ine tue u guet. S'isch e Churze, ha ig ja gseit ... cha ig ja ou nüt derfür. Cha me repariäre. Was isch los?" (Auf Hochdeutsch: Hallo - Franziska Sternenzauber, ich kriegs grad eben nicht mehr gebacken. Da braucht es eine neue Sicherung und gut. Ist ein Kurzschluss, hab ich ja gesagt - kann ich ja nix für. Was ist denn los?)
Ich hab dann mit letzter Beherrschung den Kunden kurz mal aufgeklärt - er hat meine Erklärung mit viel Humor und erleichtertem Gesichtsausdruck entgegen genommen, wir machten einen neuen Termin und weg war er.
Nachdem ich mir nach einem neuerlichen Lachflash die Tränen vom Gesicht geputzt hatte, erklärte ich unserem besten, total verdutzten, verunsicherten, die Welt nicht mehr verstehenden Mann dann detailliert, dass "einen Kurzen haben" in Deutschland nicht automatisch mit "da liegt ein Kurzschluss vor" gleichgestellt ist.
ES LEBE DIE VERSCHIEDENARTIGKEIT!
Fühle Dich wohl. Ich freue mich über Dich!
Gestern habe ich ja "nur" am Nachmittag in unserer Garage gearbeitet. Das war ein richtig schöner Freitag ... so geruhsam angegangen und erst noch frisörtechnisch visual-optimiert. Very good! Der Nachmittag verlief dann auch sehr angenehm und ich hab nach langer Zeit wieder sowas wie Nicht-Erschöpfung gespürt. Es geht aufwärts! Auch wenn Frau Pfeifferisches Drüsenfieber mich noch schwächeln lässt ... ich schwächle täglich weniger und - wie meine liebe Haus- und Hof-Therapeutin sagen würde - "meine innere Lotusblüte streckt den Kopf aus dem Dreck". Tönt irgendwie viel einleuchtender als: Die Vitaminkur schlägt langsam an und die Schleimhäute entschleimen sich.
Sich selber näher dem Lotus denn dem bronchialen Auswurf zu sehen, scheint mir einleuchtend.
Oder?
Leute, ich habe hier in diesem Blog kürzlich mal augenzwinkernd die Deutsch-Schweizerischen Verbal-Unterschiede beleuchtet. Da fühlte sich jemand zwar böse auf den Schlips getreten ... dabei hatte ich doch nur eingeladen, zusammen unser "Verscheiden-Sein" zu beleuchten und gemeinsam lächelnd darauf anzustossen. Und würde ich sie nicht lieben, unsere Deutschen, dann hätte ich mir kaum einen solchen als Ehemann ins Haus geholt und würde ganz bestimmt nicht all die vielen deutschen Freundschaften pflegen.
Deshalb wage ich heute nochmals einen kleinen, sehr lustigen Anlauf:
Diese Woche habe ich erneut einen Verbal-Burner erlebt, welchen ich euch keinesfalls vorenthalten will. Hat dieser Zwischenfall doch schier diplomatische Konsequenzen nach sich gezogen ... und das ging nämlich so:
Einer unserer deutschen Kunden in der Garage ist Diplomat in deutschen Diensten. Ein geschätzter, freundlicher, angenehmer Kunde.
Herr ... ähhh ... nennen wir ihn Herr Schmitz, das tönt sehr nach Deutschland. Herr Schmitz also kam zu mir an die Theke und bemängelte an seinem Auto, dass das Licht nicht mehr funktioniert. Einer unserer besten Leute - und wir haben NUR die Besten! - besah sich den Schaden, stellte auch sofort fest an was es lag und berichtete unserem Kunden umgehend davon:
HERR SCHMITZ: "Na, haben Sie den Defekt ermitteln können?"
UNSER MANN (stolz darauf, derart schnell ermittelt zu haben - in breitestem Schweizer-Hochdeutsch: "Klar doch - Sie haben einen Kurzen!"
Stille. Betretene Stille. Herr Schmitz guckte wie ein Bus. Unser Mann war ganz stolz auf seine Leistung.
Immer noch Stille.
Aber nur so lange, wie ich das Lachen unterdrücken konnte. Also ca. 0,639 Sekunden lang.
Dann habe ich den Herrn Schmitz angeschaut, dessen Zustand bedenklich nachdenklich und sehr irritiert bei mir ankam. Er schaute unseren Mann an, dann wieder mich an ... dann lächelte er leicht gequetscht - während ich mich schier brüllend am Boden wälzte.
Unser bester Mann wusste jetzt so gar nicht mehr, was los war. Völlige Verunsicherung.
"Heee - Fränzi Sternenzauber, itz chume ig nümme druus!? Da muesch einfach e nöii Sicherig ine tue u guet. S'isch e Churze, ha ig ja gseit ... cha ig ja ou nüt derfür. Cha me repariäre. Was isch los?" (Auf Hochdeutsch: Hallo - Franziska Sternenzauber, ich kriegs grad eben nicht mehr gebacken. Da braucht es eine neue Sicherung und gut. Ist ein Kurzschluss, hab ich ja gesagt - kann ich ja nix für. Was ist denn los?)
Ich hab dann mit letzter Beherrschung den Kunden kurz mal aufgeklärt - er hat meine Erklärung mit viel Humor und erleichtertem Gesichtsausdruck entgegen genommen, wir machten einen neuen Termin und weg war er.
Nachdem ich mir nach einem neuerlichen Lachflash die Tränen vom Gesicht geputzt hatte, erklärte ich unserem besten, total verdutzten, verunsicherten, die Welt nicht mehr verstehenden Mann dann detailliert, dass "einen Kurzen haben" in Deutschland nicht automatisch mit "da liegt ein Kurzschluss vor" gleichgestellt ist.
ES LEBE DIE VERSCHIEDENARTIGKEIT!
Freitag, 11. Mai 2012
ALLES MIT DER RUHE
Ich bin stolz auf mich.
Wirklich.
Ich denke, für den Augenblick die ausgewogene Mischung zwischen "ich pass auf mich auf und überfordere mich nicht" und "ich kann jetzt nicht einfach alles stehen und liegen lassen" gefunden zu haben.
Ich arbeite zwar, gönne mir aber genügend Pausen. Nun sind es noch 3 Arbeitstage bis hin zum Abflug nach Rhodos. Yeahhh!
Heute habe ich mir z.B. den Morgen frei genommen und mir einen Frisurbesuch gegönnt. Bin nun wieder aufgehübscht und hab ne pinkige Strähne im Haar. Sieht frech aus! Zündschnurmässig :-).
Aber das, was ich euch UNBEDINGT erzählen muss und was ich ausserordentlich fand, passierte heute Morgen auf dem Balkon des Frisörsalons. 2. Stock. Nicht einsehbar.
Und - da brütet eine Entenmama!!!!!
Da fragt man sich zu Recht, wie eine Entenmama genau an diesem Ort, wo Menschen ein- und ausgehen, geraucht, geplaudert und Kaffee getrunken wird, ihre Eier legt und zutiefst zufrieden inmitten der Kundschaft brütet.
Keine Ahnung, wie diese Frau Ente ausgerechnet DEN Blumenkübel als Ziel ihrer Begierde auserkoren hat! Ich hab ganz sachte 2 Fotos von ihr geschossen.
Ich denke, sonst glaubt mir hier Keine/r ... es ist auch wirklich unglaublich!!!
Bildqualität ist nicht gut, da der Ort schön beschattet - aber ich hab mein Bestes gegeben. :-)
Wirklich.
Ich denke, für den Augenblick die ausgewogene Mischung zwischen "ich pass auf mich auf und überfordere mich nicht" und "ich kann jetzt nicht einfach alles stehen und liegen lassen" gefunden zu haben.
Ich arbeite zwar, gönne mir aber genügend Pausen. Nun sind es noch 3 Arbeitstage bis hin zum Abflug nach Rhodos. Yeahhh!
Heute habe ich mir z.B. den Morgen frei genommen und mir einen Frisurbesuch gegönnt. Bin nun wieder aufgehübscht und hab ne pinkige Strähne im Haar. Sieht frech aus! Zündschnurmässig :-).
Aber das, was ich euch UNBEDINGT erzählen muss und was ich ausserordentlich fand, passierte heute Morgen auf dem Balkon des Frisörsalons. 2. Stock. Nicht einsehbar.
Und - da brütet eine Entenmama!!!!!
Da fragt man sich zu Recht, wie eine Entenmama genau an diesem Ort, wo Menschen ein- und ausgehen, geraucht, geplaudert und Kaffee getrunken wird, ihre Eier legt und zutiefst zufrieden inmitten der Kundschaft brütet.
Keine Ahnung, wie diese Frau Ente ausgerechnet DEN Blumenkübel als Ziel ihrer Begierde auserkoren hat! Ich hab ganz sachte 2 Fotos von ihr geschossen.
Ich denke, sonst glaubt mir hier Keine/r ... es ist auch wirklich unglaublich!!!
Bildqualität ist nicht gut, da der Ort schön beschattet - aber ich hab mein Bestes gegeben. :-)
Die Ente an Ihrem Brutplatz. Sitzt auf 4 Eiern.
Damit ihr euch ein bisschen besser vorstellen könnt, wie es da so aussieht ...
nicht wirklich gemütlich, scheint mir.
Ist so, als hätte ich meine Kidz damals mitten in der Fussgängerzone zur Welt gebracht.
Ich bin schon sehr gespannt, wie Frau Ende ihre Kinderschar zu gegebener Zeit da wegbringen will.
DER ALLTAG IST GANZ SCHÖN SPANNEND!
Donnerstag, 10. Mai 2012
ICH SEHE WAS, WAS DU NICHT SIEHST
Ach ihr Lieben!
Recht wäre mir, ihr würdet grad eben sehen, was ich sehe.
Ein Kerl der besonderen Art räkelt sich laszivst! vor unserer Garage ... auf dem heissen, schwarzen Autodach eines der Autos.
Ich kann die Augen nicht von ihm wenden!
A) Ist das Wetter einfach nur wunderschön ... und ich blinze sehnsüchtig ins Sonnenlicht auf unserem Vorplatz.
B) ... und in meinem Blick - dieser Kerl! Er schaut mich an. Geniesserisch. Lockernd.
Darum hab ich kurzerhand mal mein Handy gezückt.
Das müsst ihr gesehen haben!!
Recht wäre mir, ihr würdet grad eben sehen, was ich sehe.
Ein Kerl der besonderen Art räkelt sich laszivst! vor unserer Garage ... auf dem heissen, schwarzen Autodach eines der Autos.
Ich kann die Augen nicht von ihm wenden!
A) Ist das Wetter einfach nur wunderschön ... und ich blinze sehnsüchtig ins Sonnenlicht auf unserem Vorplatz.
B) ... und in meinem Blick - dieser Kerl! Er schaut mich an. Geniesserisch. Lockernd.
Darum hab ich kurzerhand mal mein Handy gezückt.
Das müsst ihr gesehen haben!!
WUNDERBAREN SONNENTAG EUCH ALLEN!
Mittwoch, 9. Mai 2012
WER HAT'S ERFUNDEN?
In diesem Falle ich.
Ich, ganz ganz alleine ich.
Leute - ich rieche. Ein bisschen grenzwertig. Um ehrlichzu sein: sehr grenzwertig!
Nein, weder nach Bärlauch noch nach Knoblauch oder Käsefüssen ... nach Hustenbonbon. Ich bin das Fleisch gewordene Hustenbonbon!
Dadurch, dass ich nun in Woche 8 mit Heiserkeit bin (zum Glück haben sich zumindest die Halsschmerzen verabschiedet), schleime ich bronchialtechnisch und stimmbandmässig vor mich hin.
Plus hüstel hüstel. Nicht wirklich schlimm mehr, aber gerade was den Husten anbetrifft ... hinderlich für meinen goldenen Schlaf.
Von Hustensaft bin ich geheilt. Mit lachendem Schrecken erinnere ich mich an die letzte Hustensaftorgie mit meinen Seniorchef. Damals ... es war Januar 2011, Cheffe und ich hatten bösen Husten. In der Apotheke wurde mir ein Meerrettich-Spitzwegerich-Gesöff verkauft, welches für mein empfindliches Empfinden einfach nur abartig schmeckte. Ich mich notgedrungen an die empfohlene Dosis von 3 x 1 Esslöffel / Tag hielt. Während Cheffe das Gebräu schier unwiderstehlich fand und soooo schlimm Husten hatte, dass er sich so alle dreiviertel Stunde ein halbes Schnapsglas davon gönnte. Irgendwann Mitte Nachmittag befand er - mit fröhlichem Grinsen und leicht gerötetem Kopf - das Leben sei zuckersüss, so leicht und irgendwie der Husten gar nicht so schlimm.
Als er dann einen Kunden fragte: "Frohes neues Jahr - sind Sie gut übergeschnappt?", hab ich mir die Packung mal näher betrachtet, den exorbitanten Alkoholgehalt entdeckt und meinen Chef zwecks Ausnüchterung nach Hause geschickt.
Seither ist Hustensaft bei mir tabu.
Dann diese unsäglichen Tropfen. Die schmecken, als hätte ich was ganz ganz Schlimmes verbrochen und müsste dafür bestraft werden. Es gab Momente, da hätte ich die Todesstrafe dem Glas Wasser mit den 30 Tropfen vorgezogen! Soooo grauselig! Ich kann mich nicht überwinden.
Nein, geht gar nicht.
Bleiben also nur so neuartige Gelatinekapseln mit einem schimmernd grünen Inhalt, praktisch in der Grösse und irgendwie so unscheinbar. Reines Cineol sei da drin ... ich hab dann mal nachgeforscht:
Im Rahmen eines aufwendigen Entwicklungsprojektes ist es gelungen, Cineol in reiner Form aus den Blättern des Eukalyptusbaums zu isolieren. Schon länger ist bekannt, dass Cineol der wirksamkeitsbestimmende Bestandteil des zu medizinischen Zwecken genutzten Eukalyptusöls ist.
Ok - so weit, so gut. Die Wirkung übrigens auch. Seither hab ich diesen Reizhusten nicht mehr, der Schleim löst sich, ich atme leichter, Halsschmerzen sind weg und die Heisterkeit verschlimmert sich nicht mehr.
Immerhin.
Die ersten 2 Einnahmetage war auch alles normal - doch seither verwandle ich mich von Kapsel zu Kapsel immer mehr in ein Eukalyptusblatt. Käme ich momentan in die Nähe eines Koalabären - er würde mich glatt heiraten wollen ... oder zumindest mal an mir nuckeln.
Ich warte auf den Morgen, wo mein Augenweiss leicht ins hellgrüne abdriftet und mir Blätter aus den Ohren wachsen.
Wenn ich Schluckauf habe, scheint es mir, ich neble meine ganze Umgebung eukalyptusmäss ein. Ich wage nicht daran zu denken, würde ich momentan unter akuter Flatulenz leiden ...!
Jedenfalls dünste ich zu sämtlichen porösen Poren diesen besagten grünen Duft aus. Ich transpiriere grün. In meinem Mund ist es grün. Mein Haarspitzen verfärben sich bereits leicht ...
Ich fühle mich als wandelndes Hustenbonbon.
Aber wenn's hilft ...!
Wer hat's erfunden?
ICH!
Ich, ganz ganz alleine ich.
Leute - ich rieche. Ein bisschen grenzwertig. Um ehrlichzu sein: sehr grenzwertig!
Nein, weder nach Bärlauch noch nach Knoblauch oder Käsefüssen ... nach Hustenbonbon. Ich bin das Fleisch gewordene Hustenbonbon!
Dadurch, dass ich nun in Woche 8 mit Heiserkeit bin (zum Glück haben sich zumindest die Halsschmerzen verabschiedet), schleime ich bronchialtechnisch und stimmbandmässig vor mich hin.
Plus hüstel hüstel. Nicht wirklich schlimm mehr, aber gerade was den Husten anbetrifft ... hinderlich für meinen goldenen Schlaf.
Von Hustensaft bin ich geheilt. Mit lachendem Schrecken erinnere ich mich an die letzte Hustensaftorgie mit meinen Seniorchef. Damals ... es war Januar 2011, Cheffe und ich hatten bösen Husten. In der Apotheke wurde mir ein Meerrettich-Spitzwegerich-Gesöff verkauft, welches für mein empfindliches Empfinden einfach nur abartig schmeckte. Ich mich notgedrungen an die empfohlene Dosis von 3 x 1 Esslöffel / Tag hielt. Während Cheffe das Gebräu schier unwiderstehlich fand und soooo schlimm Husten hatte, dass er sich so alle dreiviertel Stunde ein halbes Schnapsglas davon gönnte. Irgendwann Mitte Nachmittag befand er - mit fröhlichem Grinsen und leicht gerötetem Kopf - das Leben sei zuckersüss, so leicht und irgendwie der Husten gar nicht so schlimm.
Als er dann einen Kunden fragte: "Frohes neues Jahr - sind Sie gut übergeschnappt?", hab ich mir die Packung mal näher betrachtet, den exorbitanten Alkoholgehalt entdeckt und meinen Chef zwecks Ausnüchterung nach Hause geschickt.
Seither ist Hustensaft bei mir tabu.
Dann diese unsäglichen Tropfen. Die schmecken, als hätte ich was ganz ganz Schlimmes verbrochen und müsste dafür bestraft werden. Es gab Momente, da hätte ich die Todesstrafe dem Glas Wasser mit den 30 Tropfen vorgezogen! Soooo grauselig! Ich kann mich nicht überwinden.
Nein, geht gar nicht.
Bleiben also nur so neuartige Gelatinekapseln mit einem schimmernd grünen Inhalt, praktisch in der Grösse und irgendwie so unscheinbar. Reines Cineol sei da drin ... ich hab dann mal nachgeforscht:
Im Rahmen eines aufwendigen Entwicklungsprojektes ist es gelungen, Cineol in reiner Form aus den Blättern des Eukalyptusbaums zu isolieren. Schon länger ist bekannt, dass Cineol der wirksamkeitsbestimmende Bestandteil des zu medizinischen Zwecken genutzten Eukalyptusöls ist.
Ok - so weit, so gut. Die Wirkung übrigens auch. Seither hab ich diesen Reizhusten nicht mehr, der Schleim löst sich, ich atme leichter, Halsschmerzen sind weg und die Heisterkeit verschlimmert sich nicht mehr.
Immerhin.
Die ersten 2 Einnahmetage war auch alles normal - doch seither verwandle ich mich von Kapsel zu Kapsel immer mehr in ein Eukalyptusblatt. Käme ich momentan in die Nähe eines Koalabären - er würde mich glatt heiraten wollen ... oder zumindest mal an mir nuckeln.
Ich warte auf den Morgen, wo mein Augenweiss leicht ins hellgrüne abdriftet und mir Blätter aus den Ohren wachsen.
Wenn ich Schluckauf habe, scheint es mir, ich neble meine ganze Umgebung eukalyptusmäss ein. Ich wage nicht daran zu denken, würde ich momentan unter akuter Flatulenz leiden ...!
Jedenfalls dünste ich zu sämtlichen porösen Poren diesen besagten grünen Duft aus. Ich transpiriere grün. In meinem Mund ist es grün. Mein Haarspitzen verfärben sich bereits leicht ...
Ich fühle mich als wandelndes Hustenbonbon.
Aber wenn's hilft ...!
Wer hat's erfunden?
ICH!
Montag, 7. Mai 2012
MISS 50% - DER REST IST UNVERNUNFT
Ihr Lieben
Heute bin ich zu Hause - und eigentlich tue ich niXs ausser schlafen. Um dann nochmals zu schlafen.
Dies ist für mich eine ganz neue Erfahrung, welche mir, wenn ich offen und ehrlich bin, auch ein bisschen Angst macht. So kenne ich mich üüüüberhaupt nicht. Wie ein Maikäfer mit Sonnenstich in der ungemütlichen Rückenposition. Öde!!!
Mal einen Tag mehr oder weniger Füsse hochlegen ... ja, das schon. Aber doch nicht zeitlich und körperlich flächendeckend!
Toll wäre es, wenn ich nach so vielen Stunden dann wenigstens wie ein junges Reh aus dem Bette springen und die aus den Ruhestunden resultierende Fitness an den Tag legen würde. Aber nein ... das Einzige was bei mir momentan an ein Reh erinnert sind die haarigen Beine.
Selbst für's Epilieren reicht mein Fränzi-interner Akku nicht.
Ich habe ab jetzt bis zum Abflug nach Rhodos auf die 2 Wochen verteilt noch 7 Arbeitstage vor mir. Ich werde die Kräfte einteilen. Einteilen müssen. Gestern habe ich das Bett frisch bezogen - etwas, was ich ansonsten mit links und zwischen 2 Arbeiten mache. Aber gestern, da hechelte ich hinterher leergepumpt auf dem Bette sitzend, schwitzend erst mal 10 Minuten, bis der Atem wieder ruhig ging.
Dem sagt man Wrack.
Oder auch Trümmer. Bruchstück.
Ich erinnere mich selber so ein klein wenig an die vor Giglio in der Toscana seitlich im Meere liegende COSTA CONCORDIA. Wobei ich eindringlich darauf hinweise, dass die COSTA in der Taille wesentlich hummelhafter daher kommt als meinereiner.
Deshalb habe ich beschlossen, auch hier im Blog etwas ... ein klein bisschen ... kürzer zu treten. Hab gedacht, dass ich von schier täglichen Berichte auf zweitäglich umstelle. Eventuell. Meine Lust zum Schreiben hinkt da noch etwas hinter der Vernunft her.
Überhaupt ist das mit meiner Vernunft so ne Sache, die stellt sich DAUERND quer. Tu dies nicht, tu das nicht. Ruh Dich aus. Übernimm Dich bloss nicht. Das alles und noch viel mehr sagt die Vernunft. Mein Wollen hingegen spricht da eine ganz ganz andere Sprache. Hopp! Und Hü! Solltest Du nicht? Wolltest Du nicht? Und höre ich, wie gestern, auf mein Woll-Sollen und beziehe das Bett neu, schreien meine zittrigen Knien anschliessend nach der Vernunft und verpetzen mich.
Während ich hier schreibe, könnte ich ja auch im Bette eine weitere halbe Stunde pennen.
Könnte schon, wollte aber nicht!
Wollte doch wenigstens meine Gedanken mit euch teilen. Es gäbe doch nämlich so viel zu erzählen: Von der neuen rosa Pfeffermühle, welche mir der Kater in Extraanfertigung handmade gemacht hat. Oder von meiner allerersten "eigenen" Magnolienblüte. Von der Vorfreude auf Rhodos und der Hoffnung, mich da richtig tiefenentspannt der Ruhe hinzugeben ... wobei meine sehnsüchtig-griechischen Gedanken schon wieder in Lindos auf die Akropolis hochklettern!
Na ja.
Heute in 2 Wochen liege ich wahrscheinlich wirklich .... wie die benannte COSTA CONCORDIA ... seitlich im Meer und lasse mir die Sonne auf meine bis dahin hoffentlich epilierte Haut scheinen.
Wir lesen uns.
Vielleicht halt "nur" alle 2 Tage.
UND VIELLEICHT SCHON MORGEN.
WER WEISS?
Heute bin ich zu Hause - und eigentlich tue ich niXs ausser schlafen. Um dann nochmals zu schlafen.
Dies ist für mich eine ganz neue Erfahrung, welche mir, wenn ich offen und ehrlich bin, auch ein bisschen Angst macht. So kenne ich mich üüüüberhaupt nicht. Wie ein Maikäfer mit Sonnenstich in der ungemütlichen Rückenposition. Öde!!!
Mal einen Tag mehr oder weniger Füsse hochlegen ... ja, das schon. Aber doch nicht zeitlich und körperlich flächendeckend!
Toll wäre es, wenn ich nach so vielen Stunden dann wenigstens wie ein junges Reh aus dem Bette springen und die aus den Ruhestunden resultierende Fitness an den Tag legen würde. Aber nein ... das Einzige was bei mir momentan an ein Reh erinnert sind die haarigen Beine.
Selbst für's Epilieren reicht mein Fränzi-interner Akku nicht.
Ich habe ab jetzt bis zum Abflug nach Rhodos auf die 2 Wochen verteilt noch 7 Arbeitstage vor mir. Ich werde die Kräfte einteilen. Einteilen müssen. Gestern habe ich das Bett frisch bezogen - etwas, was ich ansonsten mit links und zwischen 2 Arbeiten mache. Aber gestern, da hechelte ich hinterher leergepumpt auf dem Bette sitzend, schwitzend erst mal 10 Minuten, bis der Atem wieder ruhig ging.
Dem sagt man Wrack.
Oder auch Trümmer. Bruchstück.
Ich erinnere mich selber so ein klein wenig an die vor Giglio in der Toscana seitlich im Meere liegende COSTA CONCORDIA. Wobei ich eindringlich darauf hinweise, dass die COSTA in der Taille wesentlich hummelhafter daher kommt als meinereiner.
Deshalb habe ich beschlossen, auch hier im Blog etwas ... ein klein bisschen ... kürzer zu treten. Hab gedacht, dass ich von schier täglichen Berichte auf zweitäglich umstelle. Eventuell. Meine Lust zum Schreiben hinkt da noch etwas hinter der Vernunft her.
Überhaupt ist das mit meiner Vernunft so ne Sache, die stellt sich DAUERND quer. Tu dies nicht, tu das nicht. Ruh Dich aus. Übernimm Dich bloss nicht. Das alles und noch viel mehr sagt die Vernunft. Mein Wollen hingegen spricht da eine ganz ganz andere Sprache. Hopp! Und Hü! Solltest Du nicht? Wolltest Du nicht? Und höre ich, wie gestern, auf mein Woll-Sollen und beziehe das Bett neu, schreien meine zittrigen Knien anschliessend nach der Vernunft und verpetzen mich.
Während ich hier schreibe, könnte ich ja auch im Bette eine weitere halbe Stunde pennen.
Könnte schon, wollte aber nicht!
Wollte doch wenigstens meine Gedanken mit euch teilen. Es gäbe doch nämlich so viel zu erzählen: Von der neuen rosa Pfeffermühle, welche mir der Kater in Extraanfertigung handmade gemacht hat. Oder von meiner allerersten "eigenen" Magnolienblüte. Von der Vorfreude auf Rhodos und der Hoffnung, mich da richtig tiefenentspannt der Ruhe hinzugeben ... wobei meine sehnsüchtig-griechischen Gedanken schon wieder in Lindos auf die Akropolis hochklettern!
Na ja.
Heute in 2 Wochen liege ich wahrscheinlich wirklich .... wie die benannte COSTA CONCORDIA ... seitlich im Meer und lasse mir die Sonne auf meine bis dahin hoffentlich epilierte Haut scheinen.
Wir lesen uns.
Vielleicht halt "nur" alle 2 Tage.
UND VIELLEICHT SCHON MORGEN.
WER WEISS?
Sonntag, 6. Mai 2012
EDLE DAMEN UND ANDERE LECKEREIEN
Nachdem ich - weil es einfach sein musste - letzte Woche 2,5 Tage trotz bleierner Müdigkeit und Kraftlosigkeit wegen meinem gepfiffenen Drüsenfieber gearbeitet habe, schlich ich am Freitag Mittag dann unter die Decke und habe bis schier gestern Abend durchgeschlafen. 1 1/2 Tage plus die Nacht sozusagen ein Date mit dem Sandmännchen. Kurz mal was essen zwischen den Träumen - um gleich wieder ins Traumland abzudriften.
Damit war ich sehr zufrieden.
A) weil ich das Nötige im Büro erledigen konnte und somit ein Teil der Jahresrechnung nun erledigt ist und
B) weil ich mir danach wirklich entspannt Ruhe gönnen konnte, mich entlastet dem Schlafe hingeben konnte.
Dem Kater sei an dieser Stelle mal ganz ganz doll gedankt - er wuppt hier die VILLA KUNTERBUNT von A - Z alleine, striegelt den Garten, kocht, putzt, kauft ein - toll! Echt ne Superleistung! Merci!
Gestern Abend durfte ich mich dann aber doch aus dem Bette lupfen und aufhübschen.
Stand doch das lange vereinbarte Essen mit einer lieben Freundin, der Therry, auf dem Plan. Darauf hatten wir uns sooo gefreut! Das wollte ich dann doch nicht sausen lassen. Darum los von Rom!
Von Therry werde ich euch demnächst noch mehr erzählen ... zu ihr gibt es viel zu erzählen. Demnächst in diesem Theater! Verprochen!
Therry lebt ca. 5 Autominuten von der VILLA KUNTERBUNT entfernt. Und der Weg zu ihr war auch ein Weg zurück in meine Vergangenheit. Therry ist nämlich eine frühere Nachbarin von mir. Da wo sie heute noch lebt, da sind meine Jungs aufgewachsen, da habe ich viele viele Jahre verbracht.
Ein eigenartiges Gefühl ... zu der Wohnung hochzusehen, wo die ehemaligen Kinderzimmer von Florian und Mischa waren, wo ich und mein Exmann fast 17 Jahre lebten.
Der Kinderspielplatz - damals von uns Müttern und Vätern gebaut. Der Grillplatz - wo wir fast jeden Samstag mit den Nachbarn grillten. Die Rutschbahn - wo Florian sein erstes Fahrrad (zum 2ten Geburtstag - OHNE Stützräder) einfach mal draufpackte und da runterfuhr. Das Velo lebte genau 5 Minuten. :-)
Ach ja, viele viele Erinnerungen.
Und dann ging es rein in die guter Stube! Und die Stube ist echt gut! Farbenfroh, stilsicher und edel eingerichtet, hat uns gut gefallen. Dem Kater ganz besonders gefallen haben die zwei norwegischen Edeldamen ... KENDRA-KAISA VON ANARYOKA und LISKA BJÖRNFRU.
Da war ich dann abgemeldet. Fränzi Sternenzauber figurierte in der Liste unter "ferner liefen...". Die Zwei hatten nur noch Augen für ihn. Den Meinen! Den ich gestern Abend teilen musste.
Gegen stammgebäumten Rasseweiber hatte ich einfach keine Chance!!
Tja. :-)
Trost allerdings ... Trost war genügend vorhanden. Und wie!
Selten so lecker gegessen! Tomatenreis mit Spargelstückchen, ganz besonders kräuterige Tomaten und dazu Sahne-Kräuter-Blausee-Forellen-Filets.
Wowwwh! Doppelwohwwwh! Ein Genussssssssssssssssssss.....
Und zum Dessert noch Erdbeertorte mit Sahne und Latte M.
Leute - ein Festschmaus!
Dazu Geschichten aus Rhodos, aus Kenia, vom Früher, vom Heute - die Stunden gingen viel zu schnell vorbei. Und ich konnte es kaum glaube, als es 21.00h geworden war. Von 17.00h bis 21.00h waren wir da - ich hätte nicht gedacht es zu schaffen.
Es war gemütlich, es wurde gelacht, sich erinnert - die Zeit ging viel zu schnell vorbei.
Und wir freuen uns schon auf das nächste Mal!
Das wird hoffentlich noch vor unseren Ferien sein - denn von Therry will ich euch unbedingt noch mehr erzählen. Das ist eine so spannende Frau! Sie malt mit dem Mund, fährt eine singende Erdbeere (!), beherbergt nordische Edeldamen, kocht exzellent und überhaupt ... die müsst ihr kennenlernen!
Damit war ich sehr zufrieden.
A) weil ich das Nötige im Büro erledigen konnte und somit ein Teil der Jahresrechnung nun erledigt ist und
B) weil ich mir danach wirklich entspannt Ruhe gönnen konnte, mich entlastet dem Schlafe hingeben konnte.
Dem Kater sei an dieser Stelle mal ganz ganz doll gedankt - er wuppt hier die VILLA KUNTERBUNT von A - Z alleine, striegelt den Garten, kocht, putzt, kauft ein - toll! Echt ne Superleistung! Merci!
Gestern Abend durfte ich mich dann aber doch aus dem Bette lupfen und aufhübschen.
Stand doch das lange vereinbarte Essen mit einer lieben Freundin, der Therry, auf dem Plan. Darauf hatten wir uns sooo gefreut! Das wollte ich dann doch nicht sausen lassen. Darum los von Rom!
Von Therry werde ich euch demnächst noch mehr erzählen ... zu ihr gibt es viel zu erzählen. Demnächst in diesem Theater! Verprochen!
Therry lebt ca. 5 Autominuten von der VILLA KUNTERBUNT entfernt. Und der Weg zu ihr war auch ein Weg zurück in meine Vergangenheit. Therry ist nämlich eine frühere Nachbarin von mir. Da wo sie heute noch lebt, da sind meine Jungs aufgewachsen, da habe ich viele viele Jahre verbracht.
Ein eigenartiges Gefühl ... zu der Wohnung hochzusehen, wo die ehemaligen Kinderzimmer von Florian und Mischa waren, wo ich und mein Exmann fast 17 Jahre lebten.
Der Kinderspielplatz - damals von uns Müttern und Vätern gebaut. Der Grillplatz - wo wir fast jeden Samstag mit den Nachbarn grillten. Die Rutschbahn - wo Florian sein erstes Fahrrad (zum 2ten Geburtstag - OHNE Stützräder) einfach mal draufpackte und da runterfuhr. Das Velo lebte genau 5 Minuten. :-)
Ach ja, viele viele Erinnerungen.
Und dann ging es rein in die guter Stube! Und die Stube ist echt gut! Farbenfroh, stilsicher und edel eingerichtet, hat uns gut gefallen. Dem Kater ganz besonders gefallen haben die zwei norwegischen Edeldamen ... KENDRA-KAISA VON ANARYOKA und LISKA BJÖRNFRU.
Da war ich dann abgemeldet. Fränzi Sternenzauber figurierte in der Liste unter "ferner liefen...". Die Zwei hatten nur noch Augen für ihn. Den Meinen! Den ich gestern Abend teilen musste.
Gegen stammgebäumten Rasseweiber hatte ich einfach keine Chance!!
Tja. :-)
... so schnell ging das - und ich hatte nix mehr zu melden ... :-)
Selten so lecker gegessen! Tomatenreis mit Spargelstückchen, ganz besonders kräuterige Tomaten und dazu Sahne-Kräuter-Blausee-Forellen-Filets.
Wowwwh! Doppelwohwwwh! Ein Genussssssssssssssssssss.....
Das war so herrlich!
Und zum Dessert noch Erdbeertorte mit Sahne und Latte M.
Leute - ein Festschmaus!
MHHHHH!
Dazu Geschichten aus Rhodos, aus Kenia, vom Früher, vom Heute - die Stunden gingen viel zu schnell vorbei. Und ich konnte es kaum glaube, als es 21.00h geworden war. Von 17.00h bis 21.00h waren wir da - ich hätte nicht gedacht es zu schaffen.
Es war gemütlich, es wurde gelacht, sich erinnert - die Zeit ging viel zu schnell vorbei.
Und wir freuen uns schon auf das nächste Mal!
Das wird hoffentlich noch vor unseren Ferien sein - denn von Therry will ich euch unbedingt noch mehr erzählen. Das ist eine so spannende Frau! Sie malt mit dem Mund, fährt eine singende Erdbeere (!), beherbergt nordische Edeldamen, kocht exzellent und überhaupt ... die müsst ihr kennenlernen!
Hier ist schon mal eine Foto von ihr
LIEBE THERRY - AUF DIESEM WEGE NOCHMALS
EIN RIESENGROSSES DANKE!
WIR HABEN DEN ABEND GENOSSEN!
UND WIE!
Donnerstag, 3. Mai 2012
KOMMUNIZIEREN GEFÄHRDET
Eine provokative Überschrift.
Und als Blog-Thema beinahe schizophren.
Scheint es ... zumindest auf der ersten Blick.
Das Thema hier wieder einmal aufzugreifen - dies habe ich Dodo zu verdanken. Sie hat mich gestern, unbeabsichtigt, auf die genau richtige Spur gebracht. Nämlich durch ein Missverständnis. Oder auch keins. Ironie des Schicksals?
Ironie auf jeden Fall.
Begonnen hat es damit, dass ich auf meiner FACEBOOK-Seite auf folgende Ausstellung aufmerksam gemacht habe - und auf eine Veranstaltung vom nächsten Mittwoch, 09. Mai 2012.

Und als Blog-Thema beinahe schizophren.
Scheint es ... zumindest auf der ersten Blick.
Das Thema hier wieder einmal aufzugreifen - dies habe ich Dodo zu verdanken. Sie hat mich gestern, unbeabsichtigt, auf die genau richtige Spur gebracht. Nämlich durch ein Missverständnis. Oder auch keins. Ironie des Schicksals?
Ironie auf jeden Fall.
Begonnen hat es damit, dass ich auf meiner FACEBOOK-Seite auf folgende Ausstellung aufmerksam gemacht habe - und auf eine Veranstaltung vom nächsten Mittwoch, 09. Mai 2012.
INTERESSANT!

Gefährdet kommunizieren?
Mittwoch, 9. Mai 2012, 19 Uhr, Museum für Kommunikation
Jederzeit über alles informiert. Immer und überall erreichbar. Die heutigen Informations- und Kommunikationstechnologien eröffnen uns neue Welten. Bringen sie uns weiter? Oder tappen wir in eine Falle?
Anlässlich der aktuellen Wechselausstellung «Warnung: Kommunizieren gefährdet.» diskutieren Miriam Meckel, Professorin für Kommunikationsmanagement an der Universität St. Gallen und Publizistin, und Lukas Bärfuss, Schriftsteller und Dramaturg, über ihren persönlichen Umgang mit der Kommunikationsflut. Geleitet wird das Gespäch von Hannes Hug, Radio- und Fernsehmoderator.
Mittwoch, 9. Mai 2012, 19 Uhr, Museum für Kommunikation
Jederzeit über alles informiert. Immer und überall erreichbar. Die heutigen Informations- und Kommunikationstechnologien eröffnen uns neue Welten. Bringen sie uns weiter? Oder tappen wir in eine Falle?
Anlässlich der aktuellen Wechselausstellung «Warnung: Kommunizieren gefährdet.» diskutieren Miriam Meckel, Professorin für Kommunikationsmanagement an der Universität St. Gallen und Publizistin, und Lukas Bärfuss, Schriftsteller und Dramaturg, über ihren persönlichen Umgang mit der Kommunikationsflut. Geleitet wird das Gespäch von Hannes Hug, Radio- und Fernsehmoderator.
Jederzeit über alles informiert. Immer und überall erreichbar. Die heutigen Informations- und Kommunikationstechnologien eröffnen uns neue Welten. Bringen sie uns weiter? Oder tappen wir in eine Falle?
Sie kommentierte meinen Vorschlag mit "Tönt spannend.Gehst Du hin und kommunizierst uns dann darüber?" - was ich meinerseits eine Superidee fand und deshalb mit "Ja, hab ich vor! Klar, mach ich!" beantwortete. Was sie wiederum mit "...war augenzwinkernd gemeint ..." kommentierte.
Ich hab dann gegrinst - über dieses zweischneidige Schwert. Um anschliessend sehr ernst zu werden, weil genau DAS diese Ohnmacht betroffener Menschen aufzeigt. Meine Ohnmacht - und nur von dieser kann ich sprechen - liess überaus schmerzhaft die Wunden, die Narben brennen.
Es war für mich eines der einschneidensten Vorfälle meines Lebens, hautnah mitzuerleben, wenn Kommunikation eben nicht nur gefährdet - sondern fast tötet. Zumindes Lebenspläne, Wünsche, Träume, Partnerschaften, Freundschaften.
Ich erlebe es wöchenlich in meiner Arbeit in und rund um die Selbsthilfegruppe für Angehörige von Menschen, denen eben besagte grenzenlose Kommunikation zum grossen Lebensstolperstein wurde, WAS passiert, wenn DAS passiert.
Die Familie kommt als System an ihre Grenzen und weit darüber hinaus, Arbeitgeber machen es nicht mehr mit - Karrieren scheitern, grenzenlos Geld wird bezahlt für Glücksspiele und kostenpflichtige Pornoseiten, Freunde ziehen sich zurück ... das soziale Netz kommt völlig zum erliegen. Und selbst Fachleute stehen diesem Problem (noch) grösstenteils hilflos gegenüber.
Und plötzlich ist der Betroffene sehr einsam - auch wenn man auf Facebook mindestens 600 "Freunde" hat.
Bei stoffbezogenen Süchten kann man klar sagen: Wenn man Jemanden mit der Spritze im Arm antrifft - der / die ist süchtig. Ab wann sagt man das, wenn man Jemanden antrifft, dessen Finger über die Tastatur eines Computers flitzen?
Mein "missverstehen" gestern Abend hat es mir mal wieder ganz klar vor Augen geführt ... diese hauchdünne, gefährliche Klinge auf der wir uns in diesem Bereich bewegen. Kommunikation via Compi., Handy usw. ist nicht mehr wegzudenken und eine Selbstverständlichkeit. Was ist gewollt - was ist verlangt - was ist lästig, störend - und was ist definitiv zu viel? Was ist "normal"?.
Nicht jeder Mensch ist in der Lage, sich selber zu regulieren. Ganz abgesehen davon, dass man sich erst mal sehr gut kennen muss - die Stärken und die Schwächen.
Und wisst ihr, wie viel Mut es braucht, vor den Arbeitgeber hinzustehen und z.B. zu sagen: "Bitte meinen Büro-Internetanschluss kappen - und bitte anstelle des I-Phones ein altes Handy mit allerhöchstens Fotofunktion"....?
Beim Handykauf darauf hinzuweisen, dass nur ein Abo ohne Internetzugang möglich ist - und dem Blick des Verkäufers Stand zu halten, der augenrollend und kopfschüttelnd erklärt, dass SOLCHE Abos bei der neuen Generation der Handys gar nicht angeboten werden, man Internetzugang NICHT abstellen könne. Man halt dann ein Steinzeithandy nehmen solle, oder vielleicht so ein Seniorenhandy.
Beim Handykauf darauf hinzuweisen, dass nur ein Abo ohne Internetzugang möglich ist - und dem Blick des Verkäufers Stand zu halten, der augenrollend und kopfschüttelnd erklärt, dass SOLCHE Abos bei der neuen Generation der Handys gar nicht angeboten werden, man Internetzugang NICHT abstellen könne. Man halt dann ein Steinzeithandy nehmen solle, oder vielleicht so ein Seniorenhandy.
Wisst ihr, wie es sich anfühlt, im Internet-Café sein Foto zu hinterlegen mit dem wichtigen Hinweis: "Sollte ich hier aufkreuzen - bitte lasst mich JAAAAAA nicht an den Computer!" ?
Die Allermeisten von uns wissen das nicht. Vielleicht noch nicht.
Ich weiss es, aus eigener Erfahrung und aus den Erzählungen der vielen Menschen, welche sich mittlerweilen mit diesem Problem langsam aus der Anonymität an die Öffentlichkeit getrauen.
Direktbetroffene, Mitbetroffene.
Direktbetroffene, Mitbetroffene.
Dieser Blog ist ein wunderbares Beispiel für meinen Umgang mit den neuen Medien. Er gehört zu mir und ist mir unverzichtbar, selbstverständlich. Jeden Tag bin ich mindestens einmal hier.
Ich freue mich, dass so etwas möglich ist - und doch mahnt es mich immer wieder.
Ich fotografiere so gerne unterwegs ... und stelle es auf Facebook ein. Ich kriege Mails und antworte.
Bin täglich beruflich im Internet.
Ich freue mich, dass so etwas möglich ist - und doch mahnt es mich immer wieder.
Ich erzähle euch dies alles aus eigener Betroffenheit - und nutze genau in diesem Moment DAS, wovor ich auch warne. Aufmerksam mache.
Sage: "Das Mass aller Dinge macht es aus".
Ihr fragt: welches Mass?
Ich sage: "Wir müssen es gemeinsam herausfinden".
Sprechen wir zusammen darüber.
Nicht immer - aber immer wieder.
UND HOFFE, GEHÖRT ZU WERDEN.
IMMER WIEDER.
DANKE.
Mittwoch, 2. Mai 2012
ES IST NOT AN DER FRAU
Meine behütete Zeit im Bett ist Vergangenheit. Leider. Es tat gut.
Nicht weil ich das so will - weil die Umstände es fordern.
Manchmal ist das Leben schon kompliziert ... aber: machen wir das Beste draus.
Normalerweise geht es 3 - 4 Monate, bis man nach dem Pfeifferischem Drüsenfieber wieder so einigermassen auf den Beinen steht ... und bis zu 1 Jahr (je älter man ist umso länger dauert es) bis man wieder der/die "Alte" ist.
Dass ich SO lange nicht warten kann, dies war uns Allen von Anfang an klar.
Aber dass ich nun bereits wieder in den büromässigen Startlöchern stehe, hat folgenden Grund:
Gestern kam ein Telefon aus dem Büro. Aufgeregt, besorgt. Mein Chef hat sich bei der Gartenarbeit 2 (mittlerweilen ist die Rede von 3!) Halswirbel gebrochen. Also einen 3-fachen Genickbruch!! Jessesgott! Aber auch gleich die "Entwarnung", die Beruhigung ... keine Lähmung, mit viel Geduld kommt alles wieder gut.
Das heisst für mich, dass ich mir leider keine Zeit für die Genesung nehmen kann. Auch wenn ich viele Termine gecancelt habe, Büro MUSS jetzt sein. Sonst steht das Ding still - das geht nicht. Wir müssen jetzt nah zusammenrücken und Jede/r sein Möglichstes tun.
Manchmal hat man nicht die Wahl.
Ich probiere aber, es so ruhig wie es nur irgendwie möglich ist, anzugehen. Ich werde um Hilfe fragen. Ich werde nicht Vollgas geben. Ich mache was ich kann, spüre aber, dass ich Vieles nicht kann, respektiere das.
Ganz ganz süüferli (vorsichtig).
Natürlich geht es mir besser, ich habe die letzten Tage so viel geschlafen wie wahrscheinlich Wochen vorher zusammengerechnet nicht. Das hat gut getan, enorm gut getan und zeigt auch Wirkung. Halweh hat sich stark gebessert, die Heiserkeit ist noch da. Vor allem aber diese bleierne Müdigkeit.
Mein grosser Vorteil: Am 19.5. gehts ab nach Rhodos. Das heisst ... jetzt noch 2 Wochen durchhalten. Und dann gibt es Sonne, Meer, leckeres und gesundes Essen, Ruhe, Erholung, Ablenkung, Schlaf und Zweisamkeit à discretion. Soviel ich will. Und ich will viel! Ich brauche viel!
Das wird mir dann ganz bestimmt helfen, die Kräfte wieder aufzuladen. Unter der Sonne von Rhodos blühe ich auf! Das Klima, die Wärme, die Menschen - diese wundervolle Zauberinsel hat noch immer geholfen. Auch in den verzwicktesten Situationen. Wenn ich mich an vor 2 Jahren erinnere - als ich die Wahl zwischen Krankenhaus oder Rhodos hatte. Und wie vollgepowert, glücksgeflutet, sonnengetankt ich nach Hause kam.
Rhodos ist und bleibt mein Zufluchtsort, meine Quelle, mein Anker in stürmischer See.
Deshalb mach ich mir im Augenblick auch nicht allzu viele Gedanken und Sorgen. Diese Tage kriege ich auch irgendwie geschafft. Ich achte auf mich, keine Sorge.
Alle helfen wir jetzt einander. Der Kater, meine Kollegen, meine Chefs, die Freunde. Ein Geben und Nehmen - so werden wir ALLE einigermassen über die Runden kommen. Jeder gibt was er kann.
Fazit: Es ist Not an der Frau ... aber: die Frau hat Aussichten auf Besserung! :-)
EINER FÜR ALLE - ALLE FÜR EINEN!
Nicht weil ich das so will - weil die Umstände es fordern.
Manchmal ist das Leben schon kompliziert ... aber: machen wir das Beste draus.
Normalerweise geht es 3 - 4 Monate, bis man nach dem Pfeifferischem Drüsenfieber wieder so einigermassen auf den Beinen steht ... und bis zu 1 Jahr (je älter man ist umso länger dauert es) bis man wieder der/die "Alte" ist.
Dass ich SO lange nicht warten kann, dies war uns Allen von Anfang an klar.
Aber dass ich nun bereits wieder in den büromässigen Startlöchern stehe, hat folgenden Grund:
Gestern kam ein Telefon aus dem Büro. Aufgeregt, besorgt. Mein Chef hat sich bei der Gartenarbeit 2 (mittlerweilen ist die Rede von 3!) Halswirbel gebrochen. Also einen 3-fachen Genickbruch!! Jessesgott! Aber auch gleich die "Entwarnung", die Beruhigung ... keine Lähmung, mit viel Geduld kommt alles wieder gut.
Das heisst für mich, dass ich mir leider keine Zeit für die Genesung nehmen kann. Auch wenn ich viele Termine gecancelt habe, Büro MUSS jetzt sein. Sonst steht das Ding still - das geht nicht. Wir müssen jetzt nah zusammenrücken und Jede/r sein Möglichstes tun.
Manchmal hat man nicht die Wahl.
Ich probiere aber, es so ruhig wie es nur irgendwie möglich ist, anzugehen. Ich werde um Hilfe fragen. Ich werde nicht Vollgas geben. Ich mache was ich kann, spüre aber, dass ich Vieles nicht kann, respektiere das.
Ganz ganz süüferli (vorsichtig).
Natürlich geht es mir besser, ich habe die letzten Tage so viel geschlafen wie wahrscheinlich Wochen vorher zusammengerechnet nicht. Das hat gut getan, enorm gut getan und zeigt auch Wirkung. Halweh hat sich stark gebessert, die Heiserkeit ist noch da. Vor allem aber diese bleierne Müdigkeit.
Mein grosser Vorteil: Am 19.5. gehts ab nach Rhodos. Das heisst ... jetzt noch 2 Wochen durchhalten. Und dann gibt es Sonne, Meer, leckeres und gesundes Essen, Ruhe, Erholung, Ablenkung, Schlaf und Zweisamkeit à discretion. Soviel ich will. Und ich will viel! Ich brauche viel!
Das wird mir dann ganz bestimmt helfen, die Kräfte wieder aufzuladen. Unter der Sonne von Rhodos blühe ich auf! Das Klima, die Wärme, die Menschen - diese wundervolle Zauberinsel hat noch immer geholfen. Auch in den verzwicktesten Situationen. Wenn ich mich an vor 2 Jahren erinnere - als ich die Wahl zwischen Krankenhaus oder Rhodos hatte. Und wie vollgepowert, glücksgeflutet, sonnengetankt ich nach Hause kam.
Rhodos ist und bleibt mein Zufluchtsort, meine Quelle, mein Anker in stürmischer See.
Deshalb mach ich mir im Augenblick auch nicht allzu viele Gedanken und Sorgen. Diese Tage kriege ich auch irgendwie geschafft. Ich achte auf mich, keine Sorge.
Alle helfen wir jetzt einander. Der Kater, meine Kollegen, meine Chefs, die Freunde. Ein Geben und Nehmen - so werden wir ALLE einigermassen über die Runden kommen. Jeder gibt was er kann.
Fazit: Es ist Not an der Frau ... aber: die Frau hat Aussichten auf Besserung! :-)
EINER FÜR ALLE - ALLE FÜR EINEN!
Abonnieren
Posts (Atom)

