Sonntag, 10. Juli 2011

+++ TELEGRAMM +++

+++  Frau Sternenzauber hat den gestrigen Gemeinschaftabend unter dem Motto "HEUTE ABEND SIND WIR TOTAL FRÖHLICH" unter grossem Einsatz der anwesenden Rettungskräfte grade eben noch so überlebt.

+++ STOP +++

+++ Detaillierter Bericht mit Tathergang-Schilderung, Tat-Fotos, Tat-Videos ist gesichert und wird am Abend veröffentlicht.

+++ STOP +++

+++ Frau Sternenzauber wurde soeben zur Rehabilitation und Erholung an das Bernisch-Oberländische Schwingerfest geschickt. Das hat sie noch nie erlebt und man darf gespannt sein, wie es auf sie wirkt. Diese Mannen, welche sich im Sägemehl kloppen.

+++ STOP +++

Heute Abend mehr hier auf diesem Sender.
Man liest sich!
Versprochen!


+++ STOP +++

Samstag, 9. Juli 2011

IN EIGENER SACHE

Psychologie hat mich immer interessiert. Schon als Kind.
Ich habe die Arbeit in diesem Bereich nicht zu meinem Hauptberuf gemacht - aber in all dem was ich tue, wie ich lebe, ich gearbeitet habe und immer noch arbeite - den Begriff und das Wirken von Pychologie einfliessen lassen.
Ein Leben lang und gerade die letzten 20 Jahre habe ich mich intensiv diesem Thema gewidmet, teils weil es die Situation verlangte, zum viel grösseren Teil aber weil ich darin die Erklärung, die Antwort auf so manche Frage fand.

Durch meine frühere Arbeit in der Jugendarbeit mit suizidgefährdeten Jugendlichen und in der Gewaltprävention an der Schule habe ich viele PsychologInnen, TherapeutInnen und AerztInnen kennengelernt, ihre Arbeit, ihr Leben - das was sie bewirken können.
Dies hat mich stets ausserordentlich beeindruckt und ich durfte viel lernen, habe enorm profitiert.

Wie viele von euch bereits wissen, bin ich mit meinem kranken Mann seit gut 1 1/2 Jahren in einer Lebenssituation, die oftmals alles und noch mehr von mir abverlangt. Und hätte ich nicht mein Wissen von früher und die professionellen HelferInnen um mich herum ... dann sähe es aber bei mir düster aus!

Ich will jetzt nicht ins Detail gehen und die Lage sezieren, ich möchte euch heute einen Einblick in meinen Tag geben - einen Einblick, der weit weg von Fotostory und Shoppingfun ist. Aber nicht minder bereichernd und erfüllend.

Es ist jetzt vielleicht ein Jahr her, seit die für mich beste Therapeutin mir folgenden Satz in mein Wissen, mein Fühlen, mein Herz, meine Seele regelrecht eintransplantiert hat: 


ENERGIE FOLGT DER AUFMERKSAMKEIT

In diesem einen Satz steckt so viel Wahrheit. Er erklärt mir, dass das, was ich als Wesentlich erachte, ich zu schaffen in der Lage bin - weil meine Kraft sich darauf ausrichtet. Ich sie darauf lenke.
Seit diesem Moment habe ich begriffen, dass ich über Unglück nachdenken und mich darin vergraben kann ... oder ich konzentriere mich auf die Möglichkeiten, die mir ein Unglück bietet.
Jedes Ding hat seinen Sinn.

Ihr erinnert euch - ich habe mich für die nächsten 7 Wochen zu einem "Glücks-Kurs" angemeldet. Auch dies mit dem Hintergund: wer sich auf Glück konzentriert, wird es erleben. Eine relativ simple Rechnung, weil ... Energie der Aufmerksamkeit folgt.
Deshalb tun uns fröhliche Menschen auch so gut - und negative Stimmen ziehen uns automatisch runter.
Oft werde ich gefragt, wieso ich ... trotz all dem was mir in meinem Leben schon widerfahren ist ... so zufrieden, glücklich und lustig bleiben kann.
Vielleicht gerade deswegen? Das Leben gibt mir dann vielleicht den Anfang eines Satzes vor, zwingt mich in eine Situation - aber ICH beende den Satz und mache aus dieser Situation das Möglichste. Jede Situation kennt eine Möglichkeit.

Meinen heutigen Tag, meine Energie und Aufmerksamkeit schenke ich "meiner" Selbsthilfegruppe. Seit ein paar Wochen bin ich zusammen mit Fachleuten an deren Umsetzung und es klappt wunderbar. Die Gründung hat schon stattgefunden und nun wird öffentlich lanciert. Persönlich - in den Medien - mittels Brief. Das alles macht ganz schön viel  Arbeit, aber diese Arbeit ist so befriedigend, stärkend, dass sie Spass macht.

Heute morgen habe ich schon über 200 Couverts angeschrieben, frankiert. 

Nun wird eingetütet: Brief, Flyer, Leitfaden, Infobroschüre


Was ich sagen will?
In erster Linie wollte ich euch teilhaben lassen an diesem einen Satz, der mir wegweisend ist. Vielleicht hilft er auch euch in eurem Leben.  Und wenn nicht - dann eventuell einem Menschen, der euch nahe steht.
Und letztendlich mein grosses Anliegen: Das Leben legt uns oftmals ganz schön grosse Stolpersteine in den Weg. Wenn man aber diese Hürden schaffen will, dann wird man das auch tun und können.

Jedes Land und jede Stadt kennt z.B. solche Selbsthilfegruppen, wie ich gerade eine aufbaue. Welche Schwierigkeiten auch immer das sind: man ist nicht alleine damit. Es gibt andere Menschen in der gleichen Situation. Oftmals trennt einem nur ein Telefonanruf von Menschen, die wissen wovon man spricht - ohne dass man sich lange erklären muss.

Ich möchte hier an dieser Stelle Mut machen zu helfen und sich helfen zu lassen. Zum Beispiel eben in einer Selbsthilfegruppe. Nutzt die Möglichkeiten, verharrt nicht in belastenden Situationen. Fast zu jedem Thema gibt es Gruppen. Ich möchte dafür mal eine Lanze brechen - in Deutschland sind diese Gruppen ein fester Bestandteil der Gesellschaft. Die Schweiz hat da noch Potential. Geben wir einer solch wichtigen Angelegenheit die Aufmerksamkeit, welche sie beansprucht und beanspruchen darf.


Wie gesagt - und jetzt zum letzten Mal für heute:
ENERGIE FOLGT DER AUFMERKSAMKEIT!

Ich wünsche euch Allen nun einen wundertollen Samstag, ein glückliches Wochenende mit viel Schönem! 
Gegen Abend werde ich heute an einem Anlass teilnehmen "dürfen", der mir eine volkstümliche Einmann-Show antun wird. Mit viel ganz Lustig und enorm viel Fröhlich und Holldrio und Hoppsassa.

Ich werde mich ergo enorm darauf konzentrieren müssen, meiner Energie nicht freien Lauf zu lassen und meine Aufmerksamkeit in ein gequältes Lächeln stecken müssen.

DENKT AN MICH! :-)

Freitag, 8. Juli 2011

DAS SCHLOSSGESPENST BITTET ZUM RUNDGANG

Weil ich heute in der Firma sehr viel zu tun habe, bereitete ich bereits gestern den heutigen Post vor.
Bin extra für euch auf den Schlossberg zu Thun gepilgert, habe schöne Bilder-Momente eingefangen und schenk diese euch zum Freitag.

2 Stunden Zeit hatte ich gestern "übrig". Die Sitzung im Selbsthilfezentrum nahm ich gleich zum Anlass, mich auf die exklusive Dachterrasse zum Fotoshooting mit dem Schloss Thun einladen zu lassen. Da durfte ich Eindrücke sammeln, welche mir und Dir ansonsten infolge Schlüsselgewalt auf immer und ewig verwehrt bleiben.
Ihr aber dürft jetzt!

Das Schloss mit den Gärten

Dann bin ich mit Giovanni - meinem Roller - zum Schlossberg gefahren und hoch gekraxelt

Vorbei an alten Gemäuern, Efeuranken und Brunnen ...

Auf dem Weg nach oben fand ich diesen Herzblätter-Strauch.
Ich blieb stehen und nahm mir die Zeit diesen Anblick zu geniessen.
Gefallen hat mir vor allem das grosse Herz mit dem Babyherz

Nach etwa 10 Minuten Spaziergang steht man dann am im Vorhof des Schlosses

Eine wunderbare Ruhe - gemütlich Idylle

Und nun kommt mit mir - durch den Torbogen in den Schlossgarten

Da stehen wir direkt unten an der Schlossmauer

Heute ein Museam - bis vor wenigen Jahren das Gefängnis von und zu Thun

Der Schlossbrunnen, die angenehme Kühle im Schlosshof - der Blick durch die alte Türe nach draussen

Wunderbarer alter Baumbestand macht das Ganze zu einem realen Märchenschloss

Es hat auch heute noch immer Anwohner da - ich schlendere gerne hier entlang, es gibt so viel Schönes zu betrachtet.
Sogar einen alten Bruder von meinem Roller Giovanni habe ich gefunden.

Der Blick Richtung Thunersee, der Blick durch den Torbogen ... man könnte stundenlang verweilen!

Klickt euch die Fotos gross und habt Freude an den Bildern!
An dieser Stelle möchte ich Ganz besonders der Irmi (Vom Blog DIES UND DAS VOM NECKARSTRAND) sagen, dass ich sehr an sie gedacht habe bei diesem Rundgang. Ich weiss, dass Irmi öfter mal in Thun war und Thun gerne mag.

Aber - um diesen Post nun abzuschliessen -
Thun grüsst die ganze Welt und lädt ein zum schönen Verweilen ein!

WANN KOMMST DU MICH BESUCHEN?




Donnerstag, 7. Juli 2011

DAS ROSAFARBENE FETTNÄPFCHEN

Juidihuiii - heute darf ich ganz herzlich HAPPY SONNE in meinem Geschichtenhimmel begrüssen. Ich freue mich so sehr, dass Du da bist. Hab Spass und Kurzeweile in den grossen und kleinen Geschichten meines zuweilen chaotischen - auf jeden Fall aber stets spannenden Lebens. WILLKOMMEN!
Und Du passt heute irgendwie auch ganz prima zu meiner Geschichte ... komm, lies mal:

Ich trete in keine Fettnäpfchen. Nein aber auch!
Ich setze mich rein! Ich wälze mich drin.
Mit Anlauf und Halleluja!

Knietief steh ich dann in der Brühe des Gelächters - und am alleroberlautesten lache ich.
Wie gestern.

Es ist Abend, kurz vor 19.00h, ich bin auf der Fahrt von Bern nach Thun und freue mich dem ruhigen Teil meines gestern überaus hektischen Tages entgegen. Wer schon mal um diese Zeit Richtung Berner Oberland gefahren ist - oder bei richtig guter Fernsicht auch schon nur in diese Richtung geblickt hat - dem hat sich ein ausserordentlich wundervoll aussehendes Farbenspektakel eröffnet.

Ok - ich probiere mal die Situation zu rekonstruieren. So mit allem drum und dran.
Machen wir mal Frontalunterricht:
06.07.2011,19.00h, die Sonne geht im Westen so gaaaaanz langsam runter. Ergo habe ich dann (zu dieser Zeit meist im Zuge sitzend) die Berner Alpen ungefähr Daumen mal Pi im Osten im übertragenen Sinne im Rücken.
Was unter dem vorstellungskraftmässigen Gedankenstrich so viel bedeutet wie: Morgens geht der leuchtende Ball hinter den Bergen auf, stiehlt sich über die Berggipfel, ist da -  und Abends stahlt das untergehende, kugelige Hell die Vorderfront der Berner Alpen an, bis die Dämmerung das Zepter übernimmt und er langsam einnachtet.
Rudimentär erklärt. Sind alle auf dem Laufenden? Alle noch dabei?

Und gestern Abend war so ein Abend ... herrlich. Einfach herrlich. Die Sonne strahlte sich einen  Ast ab, ich transpirierte geruchsneutral dank dem 48-Stunden-Wunder von der berühmten Marke mit X und bestaunte wieder einmal diese Farbenpracht der Abendstunden. Dieses helle Rosa, fliessend im Übergang zu mittelrosa, mittel-dunkelrosa und dann dunkelrosa bis hin zu violett.
So was kann nur die Natur! Nur!

Da ich ja immer den Fotoapparat dabei hab - logo - fotografierte ich drauf los. Ich dachte an euch, an die Geschichte heute und an all die AHHHH'S! und OHHHH's! und WOWWWH'S! welche ich euch zu entlocken bereit war.
Bloss: auf den Bildern waren dann einfach Berge zu sehen. Zwar schön in ihrer Art ... aber eben einfach: Berge.
Die ganze Bergkette. Inklusive Eiger, Mönch und Jungfrau, Blüemlisalp, Niesen. So weit, so nicht gut. Aber was eine echte Fränzi Sternenzauber ist - die gibt sich nicht geschlagen. Also alle Einstellungen am Fotoapparat geändert, die Dämmerfunktion reingeknallt und los von Rom: KLICK KLICK KLICK.
Aber wieder: Berge. Schöne, anthrazitfarbene Berge mit Schneespitze drauf. Nix rosa.

Meinem rosa geglossten Munde entfleuchten Töne und Worte, welche meine Mitreisenden auf mich aufmerksam werden liessen. Das konnte ich ja so nicht stehen lassen. Ich machte die Menschen um mich herum auf das bergig-rosa-wahnsinns-überflieger-Farbenmeer aufmerksam ... zeigte dann meine Fotos, die einfach nur Berge ohne Farbe zeigten ... und liess diese Mitmenschen tief in meine in diesem Momente fragend-zerrüttete Seele blicken.

Meine Sichtweise:

Aber anstelle von Mitgefühl, Mitempörung über so ne Ungerechtigkeit - und anschliessendem Verständnis, erntete ich Kopfschütteln, Augenrollen und Gekicher. Zu früheren Zeiten hätte ich zumindest das Fenster öffnen können und mich aus dem fahrenden Zuge stürzen - aber heutzutage bei dem vollklimatisierten und schallisolierten Rollmaterial ist das ja nicht mehr möglich.

Ich wurde dann ganz still. Und in mich gekehrt. Las Zeitung - in schwarz / weiss übrigens.
20 Minuten später war ich dann in Thun. Immer noch ganz still. Die Sonne hatte sich ein wenig verzogen und ich setzte die Sonnenbrille ab, schaute Richtung Berge.
Da waren einfach nur Berge. Unten eher grau, oben weiss. Eben Berge. Einfach nur Berge.
Hä?
Mir schwante was ... und ich setzte die Sonnebrille wieder auf.
Ohhhhh! Welch Farbenspektakel - alles in hell rosa bis dunkelviolett. So schön!

Des Rätsels Lösung: Zum fotografieren und auch sonst hatte ich immer meine GETÖNTE Sonnenbrille auf der Nase. Nur zum kurz mal die Fotos auf dem Apparat begutachten klappe ich diese kurz hoch. Nur dann.
Ihr versteht?

Sollte also gestern Abend irgendeine Person eine sich vor Lachen schüttelnde Person auf dem Perron des Thuner Bahnhofs gesichtet haben. Und später eine sich immer noch vor Lachen schüttelnde Person auf einer blauen Vespa in Thun gesehen haben. Oder gehört ... ohne sie zu sehen. Man hat sie weit gehört, diese Person ... befürchte ich.

DAS WAR ICH!

Mittwoch, 6. Juli 2011

BITTE STÖREN - ICH TRAINIERE GERADE GLÜCK!

Wenn ihr das lest, bin ich mitten im Training!
Was ich trainiere? Ich trainiere Glück!
Und dies hier - ist eine offizielle Einladung zum Glücklich sein.


Aber bevor ich euch mehr davon erzähle, habe ich heute wiederum das grosse Glück BEGACZO vom Blog ROSENPERLE herzlich begrüssen zu dürfen! Schön hast Du den Geschichtenhimmel gefunden - fühle Dich wohl in den kleinen und grossen Storys meines manchmal ganz schön chaotischen Lebens.
Ich freue mich über Dich!


Nicht so ungläubig schauen ... einfach mal DA DRAUF klicken. Und da dann bitte weiter auf GLÜCKSTRAINING klicken.
Ein lieber Freund hat mich heute darauf aufmerksam gemacht und mich eingeladen, das 7-Wochen-Glücks-Programm von und mit Eckhart von Hirschhausen mitzumachen. Erst hab ich laut gelacht, dann hab ich mir das mal angeschaut und 3 Minuten später habe ich mich registriert. 
Die Registration schloss mit dem Satz ab, dass man mir einen Link auf die hinterlegte Mail-Adi schicken werde, ich diesen anzuklicken hätte.


Als nach 1 Stunde immer noch kein Link in meinen Mails erschien, habe ich zögerlich nachgefragt ... und mir bestätigen lassen, dass ich bei der Registrierung zum Glücks-Kursus Pech gehabt hätte und mein Link sich wohl kurz vor dem Grenzübertritt in die Schweiz infolge EU/NON-EU im Gewirre der bilateralen Abkommen verhakelt haben müsse und ich deshalb nicht zum Schmiede meines eigenen Glückes erkoren werden konnte.


Herr Hirschhausen wäre aber nicht Herr Hirschhausen, hätte er mir nicht sofort helfen können, mich sozusagen handschriftlich auf die Liste der Kursteilnehmer aufgenommen ... und mir meinen Link zur Bestätigung geschickt. Fröhlich hab ich gegengeklickt und nun freue ich mich dem Glücke entgegen. Nächsten Montag startet "meine Gruppe" - mein Team.


Und eigentlich möchte ich Dich gerne fragen, ganz höflich und anständig - nicht drängend und fordernd - und schon gar nicht vehement ... nö ... mehr so sanft lächelnd und augenzwinkernd ... ob DU - ja GENAU DU - nicht mit mir bei diesem Fernkurs mitmachen möchtest? 
Es ist vollkommen gratis - aber nicht umsonst! In einem 7-Wochen-Onlinetraining stellt E.v.H. die wirksamsten Übungen aus der Positiven Psychologie vor.
Und so funktioniert es:

Wir starten immer montags, mit allen, die sich bis dahin registriert haben. Sie sind also immer Teil einer Gruppe, denn im Team macht’s am meisten Spaß.

Jede Woche steht eine der fünf Glücksarten im Mittelpunkt. Um den Überblick zu behalten, gibt es den Glückskompass. Jede Woche gibt es zwei kurze Videos, eines zur Einführung, eines mit den konkreten Übungen. Und es gibt ein paar kleine Gimmicks, auf die Sie aber schon alleine stoßen werden. Und wenn Sie die Videos im Büro nicht laut hören können: auch daran haben wir gedacht, es gibt eine Textversion.

Was Sie tun und was Sie dabei erleben, können Sie direkt im Trainingsportal eintragen. Sie entscheiden, ob Sie ihre Einträge mit den anderen Teilnehmern im Netzwerk teilen wollen oder lieber für sich behalten.

Was Sie erwarten können? Keine Wunder! Sie lernen die Übungen kennen. Viele wirken auf den ersten Blick sehr unspektakulär. Ich empfehle Ihnen: Probieren Sie trotzdem jede einzelne aus, und nicht halbherzig sondern richtig. Sie haben sehr wenig zu verlieren, aber viel zu gewinnen.
Sind Sie bereit, für mehr Glück und weniger Unglück aktiv zu werden? Ja?


Ich befasse mich gerne - sehr gerne - mit dem Glück.

Und hätte ich nicht so viel Glück in mir und um mich ... ich hätte all die Unglücke nicht so überstanden, wie ich sie überstanden hab. Glück hat man in sich und kann es selber machen - und es ist meiner Meinung nach oft eine Sache des Blickpunktes, der Blickrichtung und der Einstellung.
Da wären wir dann wieder beim halb vollen ... oder eben beim halb leeren Glas.


Würde mir ein Fernsehsender oder ein Radiosender gehören, ich würde zu den Nachrichten des Tages eine genau so lange Sendung mit lauter GUTEN Nachrichten machen.


Ich könnte euch so viel über das Glück erzählen - und dass ich weiss, dass ich es hab. Und ihr Teil davon seid.
Aber um den Bogen zum Ausgangspunkt des heutigen Themas ... dem Glücks-Kurs ... zu spannen, hier eine kleine Episode:
Ich wurde bei der Anmeldung zum Glückskurs aufgefordert, (freiwillig) den folgenden Satz zu ergänzen: "Ich war richtig glücklich als ...". 
Wollte gleich los schreiben, hielt dann aber einen Augenblick inne. 
Weil mir ein anderer Glücksmoment in den Sinn kam. 
Und dann noch einer. 
Und noch einer.


Wisst ihr, was ich zuletzt geschrieben habe?
"Ich war richtig glücklich als ..


... als ich vorhin gemerkt habe, dass ich mich gar nicht entscheiden kann, 
welcher der vielen Glücksmomente der letzten Tage der Glücklichste war".


Ich würde mich echt freuen, mit euch im Team glücklich zu sein. Und selbst wenn diese Sache sich nicht als das herausstellt wofür ich es halte - was habe ich dann verloren? Es gibt mit Sicherheit sinnlosere Aktivitäten, als sich mit dem Glück zu beschäftigen!


Das Leben ist nicht immer easy.
Aber sich seiner kleinen und grosse Glücke bewusst zu sein ...




... WAS FÜR EIN GLÜCK!

Dienstag, 5. Juli 2011

MASTER OF TRÖRÖÖÖÖÖ!

Wer hier jetzt meint Benjamin Blümchen zu begegnen - den muss ich leider enttäuschen.
Wer aber ein paar Kostproben Didgeridoo-Spiel erhaschen möchte ... der ist hier richtig!

Ich mag es, das Spiel mit dem Didgeridoo. Ich mag sein Spiel. Das Spiel des Katers.
Da kommt Ruhe ins Leben - man entspannt sich beim Spielen, beim Zuhören, beim Zuschauen.

Ganz besonders Tiere (...?....:-)...siehe Abschnitt oben ...) reagieren auf diese Naturtöne ... angefangen bei den ganzen kleinen Tierchen wie Käfer, Fliegen, Bienen, Schmetterlinge und Sternenzauberinnen: Spielt der Kater draussen in der Natur (und da spielt er weitaus am liebsten), setzen sich Insekten direkt auf das Didgeridoo und verharren - solange das Spiel dauert. Das Gras um ihn herum beginnt förmlich zu leben - alles was kreucht und fleucht sammelt sich in der Nähe.
Katzen schleichen um ihn herum, legen sich ins Gras, rollen sich hin und her, beginnen zu schnurren. Wild bellende Hunde werden dagegen ganz still, setzen sich neben den Spieler.
Dann liegt ein Zauber in der Luft - ein spürbarer Magnet für die Sinne. Eine eigenartige, wunderbare und friedliche Stimmung ... die der Seele gut tut.

Mittlerweilen besitzt er 4 Didges - Nr. 1 bekam er geschenkt .... Nr. 2 kaufte er ... Nr. 3 und Nr. 4 baute er sich selber. Jedes ist aus einem anderen Holz und jedes hat seine ganz besonderen Eigenschaften.
Sein nächstes Didges ist bereits in seinen Gedanken im Bau. Am liebsten würde er es aus Esche oder Kirsche bauen. Aber auch Zwetschen oder Pflaume ist ideales Holz.
Immer noch ist er auf der Suche nach einer Tätigkeit, welche ihm etwas gibt ... und nichts nimmt. Wo er das was er will - in Harmonie mit dem was er kann und gerne tut - zu seiner Aufgaben machen möchte. Didgeridoos bauen? Vielleicht. Dazu muss und will er jetzt erst mal Schreiner lernen. Das macht ihm Freude und schenkt ihm Erfüllung.
Ja, das möchte er. Und kämpft dafür.
Und wenn ihr ihn spielen hört - darüber reden hört - dann werdet ihr verstehen.

Vorneweg möchte ich euch erklären: Also nicht dass ihr denkt, ich wäre eine Null.
Und nicht mal in der Lage ein Video ordentlich hochzuladen. Nöööö - ich bin echt toll in diesen Dingen. Voll der Bringer. Und dass ihr die Videos liegend - Kipprichtungs links - euch anschauen müsst, hat einzig und alleine den Grund, dass ich will, dass ihr totaaaal relaxed die Bildchenabfolge inklusive Ton geniessen könnt.
Falls ihr euch nicht links hinlegen wollt, stellt einfach den Compi in Gegenuhrzeigerrichtung auf das Pult.
Alles voll beabsichtigt. Und geplant. Im Gedenken an unser aller Beweglichkeit. Und so.
Oder so.

Dass 2 Videos sich plötzlich nebeneinander / beziehungsweise direkt übereinander gesellen und nicht mehr trennen lassen ... ist selbstverständlich ebenfalls beabsichtigt und unbedingt gewollt. Visuell eine explizite Herausforderung dem Heute angepasst - finde ich. Das soll mir erst mal jemand nachmachen! Was habe ich gestern Abend und heute Morgen an Zeit investiert, es GENAU SO hinzukriegen, wie es jetzt gerade ist! Die Würdigung ist mir bestimmt gewiss - oder?
Hab noch rumgemailt, Herrn Blogger gefragt ... alle haben total gestaunt, dass ich dies einfach so gekonnt hab. Sozusagen aus dem Nichts. Normalerweise kann man das erst nach Belegung eines Intensiv-Kurses. Ich konnte es einfach so. Aus dem Bauch raus. Ein Naturtalent.

Ich hoffe, ihr würdigt mein enormes Engagement.

Und dass ich nur die ganz kurzen Videos eingefügt habe - und nicht die ganz Tollen, Langen, extra für euch gemachten ... hat einzig und alleine den Zweck, dass ich mir noch Steigerungsmöglichkeiten offen lassen will.
Nicht dass ihr etwa meint, Blogger hätte dauernd Fehlermeldungen an mich rausgegeben, infolge Falschmachens. Nö. Es ist wegen dem Steigerungspotential, dem wahnsinnig tollen.

Ihr versteht?
Dann legt euch also mal hin. Wie gesagt nach links. Und geniesst. Die Fragmente des Trörööö.
Ganz tolle Videos, optimal und in praktischer Blickrichtung ins Bild eingefügt, gibt es dann sicher irgendwann mal wenn ich gross und stark bin.
Ja?

So ... und nun ist es soweit - Fränzi Sternenzauber proudly presents:
The master of Tröröööö - the Kaateeeerrrrrrr!












Leute - Freunde - Fans und Angehörige ... ich stell diesen Blog mit den lebendigen Bildchen jetzt einfach mal ein. Ohne zu wissen, ob das Ding auch wirklich funzt - beziehungsweise, ob euer Compi in der Lage ist, die Bilder wieder zu geben.
Falls nicht, dann stimmt mit euren Compi irgend was nicht.
Also an mir kann es nicht liegen.

ICH HAB MIR SOOOOOO MÜHE GEGEBEN!
:-/



Montag, 4. Juli 2011

SO EIN ZUCKERWATTENTAG!

Manchmal gibt es solche Tage.
Ich nenne sie Zuckerwattentage ... weil sie so fluffigweich und zuckersüss auf der Seele zergehen wie Zuckerwatte im Mund. Und sich so schön pinkfarbig anfühlen wie Zuckerwatte aussieht.
Ich mag diese Tage.
Ich liebe den gestrigen!

Blogger-Freundschaften ... es knüpfen sich manchmal über weite Kilometer hinweg Verbindungen ... welche erst mal eine in Worte gefasste Freundschaft erahnen lassen ... welche sich im allerbesten Fall in der Realität bestätigt. Festigt. Ist.
Geschenke des Lebens.

So passiert gestern. Alice und Fritz - ach, wie viele Worte, Lacher sind da schon via World Wide Web übertragen worden! 3 mal schon war das Treffen geplant, 3 mal kam kurzfristig immer etwas dazwischen. Doch gestern, gestern hat es eeeendlich geklappt!

Der Kater, ich und Wilhelmine (unser Uralt-Auto) machen uns gegen 12.00h auf den Weg Richtung Wettingen. Alice hatte mir vorab eine absolut oberidiotensichere Wegleitung geschickt. Ein Plan, der sowohl in Worten wie auch mit Pfeilen und Zeichnungen den Weg zur Schrebergartensiedlung genauestens beschrieb.
Und siehe da - wir haben uns auch nur 2x verfahren.

Und als das bunte Blumenparadies endlich gefunden war ... standen Alice und Fritz schon in fröhlicher Habachtstellung zur Umarmung bereit. Da trafen sich nicht Menschen - es trafen sich Freunde.

Klickt euch die Bilder gross - ist echt ein Farbenspektakel!

Fröhliches Bunt wohin man auch blickte!

Ein kleines Paradies - eine Oase der Ruhe und des Friedens.
Wohlfühlen von der ersten Sekunde an!

Was haben wir gestaunt - so vieles an leckersten Früchten und Früchtchen ...
insbesondere die Sauerkirschen hatten es dem Kater angetan. Die kennt er noch von zu Hause.
Und während ich mich quer durch die Herrlichkeiten probierte ...

... stieg er tapfer auf die Leiter und legte los mit Kirschenpflücken. Körbeweise!
Das hat sichtlich Spass gemacht!

Die ersten Himbeeren, Pflaumen und Kirschen machten sich bereits in mir breit, als ich dann auch noch die Gemüseabteilung bestaunen durfte. Ich fang gar nicht an aufzuzählen, welch Herrlichkeiten von A - Z da zu finden sind. Sabberfaktor hoch!
Ich hab aber Bilder der Zucchiniblüten gemacht ... ich find die wunderschön ... und in Teig ausgebacken sooooo unbeschreiblich fein!!!

Was haben wir haben geplaudert, gelacht - und dann herrrrlichst gegessen.
Wurden verwöhnt wie die Könige! Kein Wunsch blieb offen.
Suppe, gemischter Salat mit Kings Prawns, kleine Kartöffelchen mit Mojososse (... und die mit ganz viel "Pfupf", Knoblauch und Peperoncini ...), junge Karotten, Maiskolben, gegrilltes Poulet.
Gutes Essen mit Freunden und gute Laune, tolle Stimmung - was braucht der Mench mehr zum glücklich und zufrieden sein?

Anschliessend haben wir uns einen kleinen Spaziergang gegönnt.
Dass Alice und ich zusammen können - dies war ja klar.
Aber dass die Mannen sich sogleich fanden und prima verstanden ... ach, es gibt Dinge, die kann man nicht kaufen. Die kriegt man mit viel Glück geschenkt.

Der Spaziergang führte uns der Limmat entlang.
So schön sag ich euch!

Der Kater fand das Ganze so cool - dass er gleich ne Runde Didgeridoo-Sound in das Warm dieses einfach geniales Tages spielte. Zur allgemeinen Freude von uns allen.

Gestern habe ich übrigens endlich mal Videomitschnitte gemacht ... morgen hier zu sehen!
Exklusive Erstausstrahlung! :-)

Fritz probierte dann auch noch, dem Didge Töne zu entlocken - aber wie bei allen "Erstbläsern" klang es nach der tonmässigen Ambiance eines Bahnhofsklos. :-)
Ich krieg heute noch keinen anständigen Ton aus diesem Rohr!
Umso gespannter und aufmerksamer waren wir dann aber als Zuhörer.

Panna-Cotta, süüüüüsse Himbeeren, Rahm und Brownies ... und Latte ...
ach Herz - was ging es uns gut!

Es war schön spät, als wir uns endlich zum Gehen aufraffen konnten und im Sonnenuntergang in Richtung Thun auf den Weg machten.
Solche Tage sollten nie vorbei gehen!

Habt tausend Dank für eure Gastfreundschaft - eure Freundschaft.
Das war mehr als schön, das war schönschön!

Eines ist sicher:

WIR KOMMEN WIEDER!






Sonntag, 3. Juli 2011

WIE ZU GOTTHELFS ZEITEN

Who the f*** ist Jeremias Gotthelf ?
Das werden sich die Allermeisten von euch jetzt fragen. Die SchweizerInnen werden wissend und ein wenig stolz  in die Runde nicken ... BernerInnen sich schier persönlich angesprochen fühlen.

Für alle die ein bisschen mehr über unseren literarischen Helden wissen möchten - HIER könnt ihr alles nachlesen. Jeremias Gotthelf ist momentan einer der Schweizer-Topacts, sozusagen. Um es mal so salopp zu dokumentieren. Das Schweizer Fernsehen überschlägt sich in den letzten Wochen nur so mit der Ausstrahlung alter Schweizer Filme von Gotthelf und die Thuner Seespiele bringen ihn als Musical.
Leute ... habt ihr grad viel Zeit? Es erwarten euch viiiiiile Fotos und Infos!

GOTTHELF, DAS MUSICAL - heute war die Taufe in der Thuner Innenstadt

Eigentlich wollte ich nur ins Städtchen bummeln gehen. So wie fast jeden Samstag. Einen Cappu trinken und den Menschen zuschauen. Also machte ich mich auf Richtung Thuner Innenstadt.
Giovanni - mein Roller - und ich trudelten gegen 14.00h auf der Flaniermeile ein. Giovanni durfte heute aber nicht mit rein ins Bälliz, alles abgesperrt -  und so stellte ich ihn beim Bahnhof an den Schatten. 
Ganz Thun voller Menschen ... die aber irgendwie heute anders aussahen als ich, zumindest kleidertechnisch:
Nämlich so:

Da wusste ich - es war Gotthelf-Märit! (Gotthelf-Markt)
Bitte dringend auf die einzelnen Bilder klicken, es lohnt sich echt!

Und auch die Märit-Stände hatten heute ganz besonderes zu bieten.
Ich wähnte mich in einer anderen Zeit vor vielen vielen Jahren. Also richtig ganz vielen!

Und noch mehr davon!

Ein altes Karrussell und viel Ambiente!

Und dann hatte ich noch das ausserordentliche Vergnügen, den überaus symphatischen Herrn Tschanz kennen zu lernen dürfen. Er ist von Beruf SCHÖNSCHREIBER, hat mir darüber und von sich erzählt, mir seine Werke gezeigt. Danke dafür!
Ich bin A) begeistert und B) beendruckt.
Bravo Herr Tschanz, ne tolle Sache!

Und als ich nach 3 Stunden über den Markt wandeln auf dem Weg zu meinem Giovanni war, begegnete ich noch einem Pferdefuhrwerk. Ein so schönes Bild!

Dieses Waschbrett habe ich übrigens in der Hand gehabt. Gedreht und gewendet.
Mir genauestens angeschaut.
Bin mit den Fingerspitzen darüber geraspelt - hoch und runter.
Zu einer Erkenntnis ... was denn an einem Waschbrettbauch so tolles dran ist ... bin ich nicht gekommen. Es lebe das weiche Bäuchlein!


So, meine Lieben. Das war mein Samstag.
Und wenn ihr das lest, sind wir schon unterwegs - Blogerfreunde treffen!
Das wird was ...! Ich freue mich so!

Sehe aus der Ferne eure fragenden Blicke. Das WER? Das WO? 
Ihr wollte es wissen?

MORGEN WISST IHR MEHR! VERSPROCHEN!


Samstag, 2. Juli 2011

MEIN GESICHT IST EIN PLANET!

Erst mal: Allerallerherzlichst WILLKOMMEN liebe ELLI, schön hast Du meinen Geschichtenhimmel gefunden und bist als neuer Stern hier! Ich freue mich sehr und wünsche Dir viel Spass, Vergnügen und eine kurzweilige Zeit in den grossen und kleinen Geschichten meines manchmal chaotischen Lebens!

Mein Gesicht ist ein Planet! Ja, ist er.
So wie der Mond und der Mars und all die anderen kraterig-pickligen Kugeln.
Das weiss ich. Seit heute Morgen.
Leider.

Der Irrsinn, gepaart mit dem Schwachsinn, muss mich gestern geritten haben. Der blanke dazu! Ursprünglich wollte ich ja wieder mal meine Augenbrauen zupfen, einfach nur zupfen und basta.
Der Wandel der Zeit .... und der Jahre ... und der Sehschärfe, liess dies folgendermassen aussehen:

Mit 20: Fränzi Sternenzauber hat so nen kleinen, schier blinden Taschenspiegel. Der reicht. Sie zupft.
Mit 30: Fränzi Sternenzauber zupft sich die Augenbrauen vor dem Badezimmerspiegel.
Mit 40: Fränzi Sternenzauber kauft sich so nen Drehspiegel - die eine Seite vergrössert. Sie zupft.
Mit 49: Fränzi Sternenzauber hat immer noch den Drehspiegel, dazu noch die Lesebrille. Sie zupft.


Mit 49 Jahren, 7 Monate und 16 Tage: Fränzi Sternenzauber kauft sich einen beleuchteten Kosmetikspiegel mit gefühlt 1000-facher Vergrösserung.


Fränzi Sternenzauber ... sie schreit!
Gezupft werden muss später, wenn die Hände infolge Schock nicht mehr so zittern.

Leute, Männer und Frauen, hütet euch vor einem wandmontierten, 3-fach-vergrössernden, beleuchteten, mit Doppelgelenkarm und Spiralkabel versehenen Kosmetikspiegel! Was sich einem da offenbart, das wollte man(n) und frau nieeeeee im Leben wissen!

Ich, die ich meine Haut gewissenhaft pflege und ab und zu ein Fränkli mitsamt ein paar Räppli für eine gute Crème liegen lasse, stolz auf das Resultat bin - musste gestern zur Kenntnis nehmen:
Mein Gesicht ist nicht diese schön zartrosé-farbene Kugel mit vielen Sommersprossen und ein paar dekorativen Lachfältchen ... wie ich immer meinte ... nein.
Es ist eine Kraterlandschaft voller Berge und Täler, tiefer Furchen und brauner Riesenkleckse - und haarig wie ein männlicher Pavian in der Blüte seiner Geschlechtsreife!!!! Also sozusagen der Mars mit Haaren.


Mein Selbtsvertrauen und mein brillierendes ICH liegen zerschmettert am Boden. Vergrössert und beleuchtet mittels des wandmontierten, gelenkarmigen, spiralkabeligen Kosmetikspiegels!

Wer um Himmels Gottes Willen hat ein Werkzeug wie den beleuchteten, mehrfach vergrössernden Kosmetikspiegel erfunden? Ich finde, dieser Person müsste der Prozess gemacht werden. Ganz besonders heute. Heute ist nämlich mein Kater didgeridoo-mässig abwesend. Fortbildung zur Ausrichtung der Oberstimme. Und anschliessend noch ein sphärisches Konzert mitten auf die frequentativ-innerlich verwurzelte Meta-Beta-Alfa-Ebene zugreifend. Eher Richtung transzendental. Oder so. Jedenfalls freut er sich. Sehr.

Ich mich auch, ich hab nämlich also frei. Habe mir vorgestellt, mal die neuen Summer-Sun-Shine-Kollektionen der diversen Kosmetikafirmen durchzustöbern. Vielleicht ein neues Blüschen. Na ja, in Grösse 46 nennt man das wohl dann schon Bluse. Sandaletten? Vielleicht?

Diesen Plan hatte ich, als ich heute morgen elfengleich und feenhaft lächelnd dem Bette entschwebte. Ab ins Bad. Vor den Spiegel. Den beleuchteten, 3-fach vergrössernden, gemeinen Kosmetikspiegel.
Aber jetzt ... das tollste Outfit kann meine Kraterlandschaft auch nicht ungeschehen machen.

Vielleicht bleibe ich doch besser zu Hause und informiere mich mal eingehend über die verschleierten Frauen. Also wisst ihr, über die, bei denen man nur noch die Augen sieht.
Irgendwie sehe ich das ganze Thema nun von einer ganz anderen Seite.

Übrigens ...die Augenbrauen habe ich mir immer noch nicht gezupft.
Das werde ich auch nie wieder machen.
Habe grad vorhin einen Anruf getätigt - ich gehe heute Nachmittag trotzdem ins Städtchen ... da werd ich dann gezupft ...

... VON DER KOSMETIKERIN MEINES VERTRAUENS!

Freitag, 1. Juli 2011

TOPFLAPPEN VERSUS FLIP-FLOPS

Was erinnere ich mich noch an unsere sogenannten "Schul-Examen" - immer Ende des Schuljahres durften (mussten ...) wir all die in mühevoller Kleinarbeit gefertigten Handarbeiten, Bastelarbeiten und Schulhefte auf unsere Schulpulte packen, die Eltern wurden zur Besichtigung eingeladen und der gesamte LehrerInnenkörper aufgereiht wie die Perlen an der Schnur in der Aula.

Schulexamen war für mich immer ein reiner Spiessrutenlauf. Beziehungsweise: Spiessrutensitzen.
Nicht lustig.
Stets fragte man mich, was das sein solle, welches ich da ausstlle ...  "das sind Topflappen!". Aha. Staunen ob dem unquadratisch-wellig-löchrigen Etwas aus einem Material, welches gesponnene Wolle war ... bevor es mir in die Hände fiel.
Später erinnerte nicht mehr viel daran. Vogelnest käme als Beschreibung näher an das zerrupfte Irgendwas, welches mein nicht existentes Handarbeitstalent so überaus demonstrativ dokumentierte.
"Aber diese 2 Topflappen da sind Dir prima gelungen", kam dann manchmal die aufmunternde Bemerkung. "Das sind Hüttenfinken". ""Aha". "Die sind toll farbig, freust Dich sicher, diese bald anzuziehen!"
"Nein".


Ich konnte stets gut mit Menschen und Tieren. Mit Buchstaben und Zahlen.
Aber den Zugang zu Dingen wie Garnen, Faden, Wolle und Stoffen habe ich zu meinem eigenen Leidwesen - und vor allem zum Leidwesen meiner Handarbeitslehrerinnen - nie gefunden. Die Eine oder Andere dürfte ich mit meinem Antitalent an den Rand des Wahnsinns getrieben haben.

Ab der dritten Klasse hatte ich am Examensnachmittag frei. Die Handarbeitslehrerin wollte sich wohl nicht mehr weiter blamieren. Dafür wurde meine stets reich bebilderten und wunderschön phantasievoll gestalteten Schulhefte ausgestellt. Immerhin!

Das mit dem Häkeln habe ich nie wirklich begriffen. Stricken bestand bei mir aus verlorenen Maschen. Und nachdem ich dann der armen Frau Baumgartner 1973 mit der Nadel voll in den Finger semmelte ... blöderweise hing an der Nähnadel noch die ganze Nähmaschine dran ... wurde ich zwangsdispensiert und endlich durfte ich zu den Jungs ins Technisch Zeichnen.
Welch Glück - für alle Seiten!

Gestern hatte nun mein Patenkind Sarina ihren Examenstag. Heute heisst das: Sporttag.
Man singt, speilt, macht Modeschau, stellt seine Werke aus (ohne Namensnennung!), isst gemeinsam, hat Spass und Freude. Ich glaube, ausser Sport macht man alles. Trotzdem heisst es Sporttag. Tönt weniger bewertend als Examen. Und die Kinder lieben es.
So soll es sein.

Deshalb lustwandelte ich gestern mit meiner Sarina durch das Schulhaus und bewunderte.
Ich lade euch herzlich ein, mit mir zu bewundern!


Es wird gezeigt, gespielt und gegessen

Heutzutage dürfen die Kinder sagen, was sie werken wollen.
Ergo gibt es keine Kittelschürzen und Topflappen mehr ... ich hab tollen selbergemachten Schmuck gesehen, Taschen, Tuniken, eigenhändig hergestellte Flip-Flops, Kirschkernsäckchen und und und ...

Originelle, schöne und dekorative Dinge von den Kleineren!

Irgendwie habe ich mich hier wieder gefunden.
:-))))))))))))
Die Ähnlichkeit ist verblüffend - oder? :-)))))))

Wie gemacht für mich!


War ein total schöner Abend ...


... DANKE SARINA!


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