Heute morgen - ich sass noch schlafgetränkt im Zuge und gondelte der Arbeit in Bern entgegen - las ich die Frage meines lieben "Mami Alice": "Wieso bringt der Osterhase die Eier?".
Darüber hatte ich mir eigentlich so noch nie Gedanken gemacht ... vielleicht, weil ich / wir so gut wie keine Eier brauchen - ausser wenn der Kater Frikadellen macht. Ja, er und ich gehören keinem der bekannten Spiegelei- / Omeletten- oder Rührei-Typus-Arten an. Am ehesten noch ich - die Eierbrötchen von der Storchenbäckerei Bern sind einfach Hammer! Aber auch nur, weil die Mayonnaise so lecker ist.
Und viel viel Schnittlauch drauf.
Zurück zur Ausgangsfrage: Was ist mit Hase und Ostern und Eiern?? Lange überlegen musste ich dann aber doch nicht! Ich weiss es! Diese Antwort kann ich geben - sie liegt auf der Hand, völlig klar! Kann ich aus direkt eigener Erfahrung brühwarm berichten
Die Geschichte ist nämlich erst ca. 1,5 Jahre her.
Aaaaalso: Herr Hase hat - wahrscheinlich etwa gleichzeitig wie mein Kater - seinen Job auf dem Karottenfeld verloren und musste dann aufs RAV (das regionale Arbeitsvermittlungs-Zentrum), wegen dem Arbeitslosengeld. Kennt man ja.
Nach dem Orientierungstag dann der erste Besuch bei der zuständigen Sachbearbeiterin, Herr Hase war, es ist anzunehmen, genau so irritiert wie mein Kater damals. Aber lassen wir das ... ist eine alte Geschichte.
Mit Herrn Hase wurde dann wohl ebenfalls die Zielvereinbarung getroffen, dass er wöchentlich 4 Bewerbungen zu schreiben hätte.
Genau diese Situation hatte ja mein Kater auch. Egal ob Betonschalenreiniger, Leichenbestatter, Mitglied einer Putzkolonne oder eben Eierauslieferer.
Und jetzt sind wir bereits beim ausschlaggebenden und alles erklärenden Punkt:
Ich erinnere mich noch gut - als wäre es gestern erst passiert, als sich der Kater um die Stelle als Osterhase ... ähhh ... Eierauslieferer beworben hat. Zwar mit einem Grummeln im Magen, da Eier in der Gegend rumfahren ncht wirklich seinen Fähigkeiten und der angepeilten Fachrichtung entsprach, aber: Was sein muss, muss sein.
Fazit: Ist so, weil ist so.
Es ist ergo davon auszugehen, dass die nach 2 Wochen folgende schriftliche Absage des Eierhofes an meinen Kater einerseits darauf beruhte, dass man einem ehemals hochrangigen Manager die Eierauslieferung weder anver- noch zutrauen wollte, konnte, täte usw. - andererseits Herr Hase sich als prädestiniert und sozusagen passgenau gemacht für diesen Job zeigte.
Na ja - war damals schon ein bisschen ein Schlag in die Magengrube des Katers. Ich höre noch wie er verzweifelt sagte "... anscheinend bin ich nicht mal dafür zu gebrauchen ...!". Ja, aus seiner damaligen Sicht muss diese Absage auch genau so gewirkt haben. Er wäre damals mit einem Kübelchen voller Sand durch die Wüste gelatscht - hätte man ihn dafür vertraglich engagiert.
Aus heutiger Sicht kann der Elektroinstallationslehrling Herr Kater froh sein! Sonst wäre er today nicht, was er today ist!
Und wir, wir hätten ein sehr unruhiges, langes Wochenende vor uns.
Ich würde nämlich alleine zu Hause sitzen und die bunten Schalen der zu liefernden Eier mit Speckschwarte glänzend reiben - und er, der Kater, er würde unter enormem Stress mit den eben beschriebenen Hühnerkugeln die wartenden Nester osternfeiernder Menschen beglücken.
So, liebe Alice, jetzt hast Du die Antwort auf Deine Frage. :-)
ZUM GLÜCK IST DAFÜR HERR HASE ZUSTÄNDIG!
Donnerstag, 28. März 2013
Mittwoch, 27. März 2013
... UND DANN GING MIR EIN LICHT AUF!
Und das hat gedauert!
Also das mit dem mir ein Licht aufgehen.
Und alles nur, weil das Licht nicht ablöschte.
Aber zum besseren Verständnis nun schön der Reihe nach.
Diese Geschichte wollte ich euch schon längst mal erzählt haben. So elegant bin ich selten gegen das Brett vor meinem Kopf gelaufen. So richtig mit Schwung und Anlauf. Die Beule in der Seele ist bis heute sichtbar,
Und zudem habe ich mich anschliessend selten kringeliger gekringelt vor Lachen.
Genau das sollt ihr euch auch.
Es war Januar. Ich hatte eben meine Ausbildung abgeschlossen und vor mir und meinen Mitstudierenden lag noch dieses letzte Modul und die Diplomfeier. Schon Wochen vorher hatte ich in besagtem Tagungshotel mein Zimmer reserviert. Freute mich darauf, endlich das begehrte Stück Papier in Form eines Diplomes in Händen halten zu können. Freute mich daraf, die vielen anderen HEB-Absolventen aus den anderen Städten kennen zu lernen. Freute mich auf den Abschluss eines mir ganz wichtigen Projektes, welches mein Leben grad eben mal wieder um 180° bereichernd gedreht hat - ohne dass es mir schwindlig und zu viel wurde. Im Gegenteil ...!
Jedenfalls bezog ich am frühen Nachmittag mein Zimmer, stellte schnell mal den Koffer ab, legte die Jacke in den Schrank und dann musste ich bereits wieder los ... denn um 14.00h begann Teil 1 meines letzten 3-tägigen und abschliessenden Moduls. Erst später am Abend sollte ich in den Genuss des verlockenden Bettes kommen, welches so herrlich einladend und gross mich anlächelte.
Jaja ... Schlaf ist bei mir immer noch begehrte Mangelware.
Nach einigen Stunden Kennenlernen, Schule, konkreter Anwendung des Gelernten, einem feinen Abendessen und fröhlichem Geplauder, zog es mich förmlich magisch in mein Zimmer.
Sobald nämlich mein Gesichtausdruck den Ausdruck eines Pandas annimmt - man beachte dessen Augenringe - und mir die Tränensäcke um die Kniescheiben schlackern, fühle ich mich jeweils schier verpflichtet, dem unaufschiebbaren Schlafbedürfnis Folge zu leisten.
Damit die Beschreibung authentisch ist, wechsle ich jetzt zeitlich in die Gegenwart. Meine innere Not kommt im schriftlichen Ausdruck so wesentlich besser zur Geltung.
Also:
Ich betrete das Zimmer - Augen halb geschlossen und den umnebbelten Blick bereits auf den zu erwartenden Traum gerichtet. Automatisch knipse ich das Licht der Deckenleuchte an und bemerke, dass mein Zimmer wirklich stilvoll und gemütlich eingerichtet ist. Festigkeit der Matratze genau richtig. Umgebung ruhig. Im Badezimmer angekommen, staune ich ein wenig, dass dieses riiiesig ist. Und wohl das Zimmermädchen Licht hat brennen lassen. Umso besser! Da sehe ich gleich auf den ersten Blick, dass alles blitzeblank sauber und wirklich grosszügig gestaltet ist.
Ich geniesse eine ausgiebige heisse Dusche, mache mich bettfein und umrunde bewusst den x-fach vergrössernden Kosmetikspiegel. Warum? Ich darf daran erinnern, dass ich EINMAL einen Blick da rein gewagt habe. Seither halte ich es für sinnlos - wenn nicht geradezu diskriminierend, den Mars mitsamt seiner Kraterlandschaft erforschen zu wollen. Ein Blick in einen dieser fiesen Kosmetikspiegel genügt! Braucht kein Mensch! Schon gar nicht eine Frau über 50zig!
Ok - ich schmiere mir dann noch genügend Entkraterungs- und Entfaltungscrème auf die bedürftigen Stellen, verlasse das Bad mit einem Lächeln der Vorfreude auf die Nachtruhe und will das Licht ausknipsen.
Aber wo?
Ich knipse mich quer durch alle Beleuchtungselemente des Zimmers. Klappt auch alles prima ... bloss das Bad will irgendwie nicht verdunkeln. Dieses erleuchtet in hellstem Hell und will nix von seinem Glanze einbüssen. Ich steh aufs Klo um mir einen besseren Überblick zu gönnen. WO IST DER LICHTSCHALTER??!!??
Ich hol mir den Sessel vom Schreibtisch und klettere auch da hoch. WO IST UM HIMMELS WILLEN DIESER LICHTSCHALTER?
So langsam werd ich wütend. Bin ich denn wirklich blöd? Auch wenn böse Stimmen dies im Untergrund ab und an murmeln - ich nehm als gegeben, dass ich einen durchschnittlich, mich zu diversen sinnvollen Tätigkeiten befähigenden IQ habe.
Muss aber den Tatsachen dann doch ins Auge sehen: Zum Licht im Bad ausknipsen reicht der wohl doch nicht ....
Ab hier erzähle ich wieder in der Rückschau - möchte mich nämlich nicht noch einmal zeitlich 1:1mit der Situation konfrontieren. Ihr werdet gleich wissen warum:
Nach vielen vielen, wirklich vielen Minuten der erfolglosen Suche, des Zweifels an sämtlichen meiner Alltagskenntnisse, nach Zähneknirschen und laut fluchen, setzte ich mich total geschafft aufs Bett. Nachdenkend, ob ich jetzt nochmals auf den Stuhl klettere und die Birne an der Baddeckenleuchte rausschraube. Wohl wissen, dass die hohen Decken mein Vorhaben ins Lächerliche ziehen werden. Klein und oho zu sein ist das Eine - zu klein zu sein das Andere ...
War drauf und dran, die Reception anzurufen und um Hilfe zu bitten.
Und während mein definitiv müdes Ego langsam auf dem gelben, feinduftenden Duvetbezug zerbröselte - löschte das Licht im Bad! Beleuchtung kaputt? Ich stand auf um nachzusehen. Und siehe da ... ohne mein Dazutun ging das Licht wieder an!
Und mir ein Licht auf!
Mein Sprachschatz ist seither um ein wichtiges Wort reicher:
LICHTSENSOR ...!
Also das mit dem mir ein Licht aufgehen.
Und alles nur, weil das Licht nicht ablöschte.
Aber zum besseren Verständnis nun schön der Reihe nach.
Diese Geschichte wollte ich euch schon längst mal erzählt haben. So elegant bin ich selten gegen das Brett vor meinem Kopf gelaufen. So richtig mit Schwung und Anlauf. Die Beule in der Seele ist bis heute sichtbar,
Und zudem habe ich mich anschliessend selten kringeliger gekringelt vor Lachen.
Genau das sollt ihr euch auch.
Es war Januar. Ich hatte eben meine Ausbildung abgeschlossen und vor mir und meinen Mitstudierenden lag noch dieses letzte Modul und die Diplomfeier. Schon Wochen vorher hatte ich in besagtem Tagungshotel mein Zimmer reserviert. Freute mich darauf, endlich das begehrte Stück Papier in Form eines Diplomes in Händen halten zu können. Freute mich daraf, die vielen anderen HEB-Absolventen aus den anderen Städten kennen zu lernen. Freute mich auf den Abschluss eines mir ganz wichtigen Projektes, welches mein Leben grad eben mal wieder um 180° bereichernd gedreht hat - ohne dass es mir schwindlig und zu viel wurde. Im Gegenteil ...!
Jedenfalls bezog ich am frühen Nachmittag mein Zimmer, stellte schnell mal den Koffer ab, legte die Jacke in den Schrank und dann musste ich bereits wieder los ... denn um 14.00h begann Teil 1 meines letzten 3-tägigen und abschliessenden Moduls. Erst später am Abend sollte ich in den Genuss des verlockenden Bettes kommen, welches so herrlich einladend und gross mich anlächelte.
Jaja ... Schlaf ist bei mir immer noch begehrte Mangelware.
Nach einigen Stunden Kennenlernen, Schule, konkreter Anwendung des Gelernten, einem feinen Abendessen und fröhlichem Geplauder, zog es mich förmlich magisch in mein Zimmer.
Sobald nämlich mein Gesichtausdruck den Ausdruck eines Pandas annimmt - man beachte dessen Augenringe - und mir die Tränensäcke um die Kniescheiben schlackern, fühle ich mich jeweils schier verpflichtet, dem unaufschiebbaren Schlafbedürfnis Folge zu leisten.
Damit die Beschreibung authentisch ist, wechsle ich jetzt zeitlich in die Gegenwart. Meine innere Not kommt im schriftlichen Ausdruck so wesentlich besser zur Geltung.
Also:
Ich betrete das Zimmer - Augen halb geschlossen und den umnebbelten Blick bereits auf den zu erwartenden Traum gerichtet. Automatisch knipse ich das Licht der Deckenleuchte an und bemerke, dass mein Zimmer wirklich stilvoll und gemütlich eingerichtet ist. Festigkeit der Matratze genau richtig. Umgebung ruhig. Im Badezimmer angekommen, staune ich ein wenig, dass dieses riiiesig ist. Und wohl das Zimmermädchen Licht hat brennen lassen. Umso besser! Da sehe ich gleich auf den ersten Blick, dass alles blitzeblank sauber und wirklich grosszügig gestaltet ist.
Ich geniesse eine ausgiebige heisse Dusche, mache mich bettfein und umrunde bewusst den x-fach vergrössernden Kosmetikspiegel. Warum? Ich darf daran erinnern, dass ich EINMAL einen Blick da rein gewagt habe. Seither halte ich es für sinnlos - wenn nicht geradezu diskriminierend, den Mars mitsamt seiner Kraterlandschaft erforschen zu wollen. Ein Blick in einen dieser fiesen Kosmetikspiegel genügt! Braucht kein Mensch! Schon gar nicht eine Frau über 50zig!
Ok - ich schmiere mir dann noch genügend Entkraterungs- und Entfaltungscrème auf die bedürftigen Stellen, verlasse das Bad mit einem Lächeln der Vorfreude auf die Nachtruhe und will das Licht ausknipsen.
Aber wo?
Ich knipse mich quer durch alle Beleuchtungselemente des Zimmers. Klappt auch alles prima ... bloss das Bad will irgendwie nicht verdunkeln. Dieses erleuchtet in hellstem Hell und will nix von seinem Glanze einbüssen. Ich steh aufs Klo um mir einen besseren Überblick zu gönnen. WO IST DER LICHTSCHALTER??!!??
Ich hol mir den Sessel vom Schreibtisch und klettere auch da hoch. WO IST UM HIMMELS WILLEN DIESER LICHTSCHALTER?
So langsam werd ich wütend. Bin ich denn wirklich blöd? Auch wenn böse Stimmen dies im Untergrund ab und an murmeln - ich nehm als gegeben, dass ich einen durchschnittlich, mich zu diversen sinnvollen Tätigkeiten befähigenden IQ habe.
Muss aber den Tatsachen dann doch ins Auge sehen: Zum Licht im Bad ausknipsen reicht der wohl doch nicht ....
Ab hier erzähle ich wieder in der Rückschau - möchte mich nämlich nicht noch einmal zeitlich 1:1mit der Situation konfrontieren. Ihr werdet gleich wissen warum:
Nach vielen vielen, wirklich vielen Minuten der erfolglosen Suche, des Zweifels an sämtlichen meiner Alltagskenntnisse, nach Zähneknirschen und laut fluchen, setzte ich mich total geschafft aufs Bett. Nachdenkend, ob ich jetzt nochmals auf den Stuhl klettere und die Birne an der Baddeckenleuchte rausschraube. Wohl wissen, dass die hohen Decken mein Vorhaben ins Lächerliche ziehen werden. Klein und oho zu sein ist das Eine - zu klein zu sein das Andere ...
War drauf und dran, die Reception anzurufen und um Hilfe zu bitten.
Und während mein definitiv müdes Ego langsam auf dem gelben, feinduftenden Duvetbezug zerbröselte - löschte das Licht im Bad! Beleuchtung kaputt? Ich stand auf um nachzusehen. Und siehe da ... ohne mein Dazutun ging das Licht wieder an!
Und mir ein Licht auf!
Mein Sprachschatz ist seither um ein wichtiges Wort reicher:
LICHTSENSOR ...!
Dienstag, 26. März 2013
STERNENZAUBER-OPTIMIERT
Dumdiddledummdadadum ...
... HEY! Dieser Platz ist mir doch bekannt?!
Das ist doch mein verbaler Tummelplatz für Buchstaben aller Arten und Sorten!
Die Plattform für Lachflashs und Tränenbäche.
Das Sammelbecken für I LIKE und I DISLIKE.
Das virtuelle Fenster zwischen dem ICH und ganz ganz ganz vielen DU's.
Seid ihr eigentlich noch da ...?
Echt?!
Wahnsinn!
*FREU*
Ihr lieben Blogösen und Blogerianer - grade eben lustwandle ich durch die Seiten des WWW (ich organisiere grad einen Workshop zum Thema "Stress", arbeite mich fast nicht gestresst durch Artikel ...) und befand spontan - zwischen rechter Hand auf Maus und linker Hand Carbonara Teigwaren löffelnd, Augen auf Desktop geheftet, hier wieder mal ein Lebenszeichen von mir zu geben.
Jetzt. Sofort. Subito.
Ja, ich lebe - und wie ich lebe! Also kurz gesagt: rundum gut.
Und rundum hat ja bei meinen XL-Massen eine gewisse Aussagenkraft. :-). Ich hab mich neu erfunden. Ja. Hab ich.
Mein Zeitmanagement ist viel besser geworden (...unter anderem auch deshalb die Absenzen hier ...), "nein" sagen kann ich unterdessen auch schon viel besser. Und so langsam verlege ich mich von den Dingen die ich gerne und gut mache auf Sachen, die ich noch besser und noch lieber mache.
Ich hab mein Leben sozusagen sternenzauber-optimiert, frisch poliert und entstaubt!
Mittlerweilen habe ich meine Berufsausbildung Nr 2 mit Erfolg und Perspektive abgeschlossen und bin daran, mir ein zweites Standbein zu schaffen. Was heisst "ich bin dran ...", neeee, ich habe es sogar umgesetzt! Kurz gesagt: meine weit reichenden und tiefgründigen Lebenserfahrungen (welche ich im Leben never ever wiederholen möchte ... die aber ebenso unabdingbar nötig für das waren, was ich heute bin), verbunden mit neuem "gewusst wie", ausgerüstet mit Werkzeugen und Wissen, haben es mir per 1.3.2013 ermöglicht, eine eigene Praxis zu eröffnen.
Seht her - mein ganzer Stolz - ganz voller ICH: DAS IST DIE HOMEPAGE MEINER PRAXIS
Es ist für mich extrem befriedigend, mit suchenden Menschen zusammen auf Lösungen hin zu arbeiten. Das ist wirklich und wahrhaftig die Arbeit, zu der ich mich berufen fühle. Und welch ein Glück ich habe, dass meine Klienten es auch so sehen!
Also natürlich ist nicht "nur" meine Glücks-Schmiede mein ganzer Stolz. Der Kater ebenso. Er ist ein starker, stolzer, selbstsicherer Mann - mitten im Leben stehend. Der älteste Lehrling der Schweiz. Er schlägt sich wacker und tapfer durch die ihm gestellten Aufgaben. Dies ist alles andere als einfach! Mit grossem inneren Wohlfühlen und riesiger Freude sehe ich seine Entwicklung. Wie er mit bald 50 Jahren die Dinge, eventuelle Probleme, seine Arbeit überhaupt und allgemein, kraftvoll anpackt und sich nicht beirren lässt. Seinen Weg geht. Inmitten anderen 17jährigen Lehrlinge.
Er macht das so gut, dass sein Chef kurzlich meinte: "Du bist mein Vorbild!". Ich glaube, ein schöneres und besseres Kompliment kann nicht gemacht werden.
Ach klar Leute, ich arbeite auch immer noch in der Garage! Zukünftig weniger, dafür in meiner Praxis mehr. Übergangszeit. Ganz nach Business-Plan. Und selbstverständlich leide ich immer noch unter chronischem Zeitmangel - aber viel besser und bewusst darauf achtend, ob es meine Kompetenzen oder meine Ressourcen betrifft. Heute wissend, dass das Eine mich wesentlich weniger zerpflückt als das Andere.
Momentan bin ich auch wieder heiser. Wie immer um diese Jahreszeit - Playoffzeit im Eishockey, ihr erinnert euch? Und somit auch wieder regelmässig Gast auf dem Schweizer TV-Kanal! Und das von Herzen gerne. :-) Falls also eine wild gestikulierende Frau mit grossen, schwarz-rot-gelben Herzen auf den Wangen wie ein Vollgummiball auf dem Bildschirm rumhüpft - THAT'S ME! :-).
Ab und zu werde ich nun wieder hier zurück kehren. Regelmässig - wohl nicht wirklich regelmässig regelmässigst und von täglich weit entfernt - aber doch immer mal wieder ein Lebenszeichen gebend.
Weil dies ein schöner Platz hier ist.
Und bleiben wird.
Mit euch zusammen.
Also dann - see you ihr Lieben ...
... BIS BALD WIEDER!
... HEY! Dieser Platz ist mir doch bekannt?!
Das ist doch mein verbaler Tummelplatz für Buchstaben aller Arten und Sorten!
Die Plattform für Lachflashs und Tränenbäche.
Das Sammelbecken für I LIKE und I DISLIKE.
Das virtuelle Fenster zwischen dem ICH und ganz ganz ganz vielen DU's.
Seid ihr eigentlich noch da ...?
Echt?!
Wahnsinn!
*FREU*
Ihr lieben Blogösen und Blogerianer - grade eben lustwandle ich durch die Seiten des WWW (ich organisiere grad einen Workshop zum Thema "Stress", arbeite mich fast nicht gestresst durch Artikel ...) und befand spontan - zwischen rechter Hand auf Maus und linker Hand Carbonara Teigwaren löffelnd, Augen auf Desktop geheftet, hier wieder mal ein Lebenszeichen von mir zu geben.
Jetzt. Sofort. Subito.
Ja, ich lebe - und wie ich lebe! Also kurz gesagt: rundum gut.
Und rundum hat ja bei meinen XL-Massen eine gewisse Aussagenkraft. :-). Ich hab mich neu erfunden. Ja. Hab ich.
Mein Zeitmanagement ist viel besser geworden (...unter anderem auch deshalb die Absenzen hier ...), "nein" sagen kann ich unterdessen auch schon viel besser. Und so langsam verlege ich mich von den Dingen die ich gerne und gut mache auf Sachen, die ich noch besser und noch lieber mache.
Ich hab mein Leben sozusagen sternenzauber-optimiert, frisch poliert und entstaubt!
Mittlerweilen habe ich meine Berufsausbildung Nr 2 mit Erfolg und Perspektive abgeschlossen und bin daran, mir ein zweites Standbein zu schaffen. Was heisst "ich bin dran ...", neeee, ich habe es sogar umgesetzt! Kurz gesagt: meine weit reichenden und tiefgründigen Lebenserfahrungen (welche ich im Leben never ever wiederholen möchte ... die aber ebenso unabdingbar nötig für das waren, was ich heute bin), verbunden mit neuem "gewusst wie", ausgerüstet mit Werkzeugen und Wissen, haben es mir per 1.3.2013 ermöglicht, eine eigene Praxis zu eröffnen.
Seht her - mein ganzer Stolz - ganz voller ICH: DAS IST DIE HOMEPAGE MEINER PRAXIS
Es ist für mich extrem befriedigend, mit suchenden Menschen zusammen auf Lösungen hin zu arbeiten. Das ist wirklich und wahrhaftig die Arbeit, zu der ich mich berufen fühle. Und welch ein Glück ich habe, dass meine Klienten es auch so sehen!
Also natürlich ist nicht "nur" meine Glücks-Schmiede mein ganzer Stolz. Der Kater ebenso. Er ist ein starker, stolzer, selbstsicherer Mann - mitten im Leben stehend. Der älteste Lehrling der Schweiz. Er schlägt sich wacker und tapfer durch die ihm gestellten Aufgaben. Dies ist alles andere als einfach! Mit grossem inneren Wohlfühlen und riesiger Freude sehe ich seine Entwicklung. Wie er mit bald 50 Jahren die Dinge, eventuelle Probleme, seine Arbeit überhaupt und allgemein, kraftvoll anpackt und sich nicht beirren lässt. Seinen Weg geht. Inmitten anderen 17jährigen Lehrlinge.
Er macht das so gut, dass sein Chef kurzlich meinte: "Du bist mein Vorbild!". Ich glaube, ein schöneres und besseres Kompliment kann nicht gemacht werden.
Ach klar Leute, ich arbeite auch immer noch in der Garage! Zukünftig weniger, dafür in meiner Praxis mehr. Übergangszeit. Ganz nach Business-Plan. Und selbstverständlich leide ich immer noch unter chronischem Zeitmangel - aber viel besser und bewusst darauf achtend, ob es meine Kompetenzen oder meine Ressourcen betrifft. Heute wissend, dass das Eine mich wesentlich weniger zerpflückt als das Andere.
Momentan bin ich auch wieder heiser. Wie immer um diese Jahreszeit - Playoffzeit im Eishockey, ihr erinnert euch? Und somit auch wieder regelmässig Gast auf dem Schweizer TV-Kanal! Und das von Herzen gerne. :-) Falls also eine wild gestikulierende Frau mit grossen, schwarz-rot-gelben Herzen auf den Wangen wie ein Vollgummiball auf dem Bildschirm rumhüpft - THAT'S ME! :-).
Ab und zu werde ich nun wieder hier zurück kehren. Regelmässig - wohl nicht wirklich regelmässig regelmässigst und von täglich weit entfernt - aber doch immer mal wieder ein Lebenszeichen gebend.
Weil dies ein schöner Platz hier ist.
Und bleiben wird.
Mit euch zusammen.
Also dann - see you ihr Lieben ...
... BIS BALD WIEDER!
Dienstag, 25. Dezember 2012
LEISE KRISELT'S IM SCHNEE
Was aber voraussetzen würde, dass es Schnee hat.
Hat es aber nicht.
Bis zu 20 Grad hoch gehen die Temperaturen - und ob ihr es glaubt oder nicht ... ich geniesse jedes Grad mehr! Je weiter weg die Flocken, umso fröhlicheres Frohlocken!
Nein nein, keine Angst, weit und breit keine Krise in Sicht! Aber ich hab vorhin so eine herrliche Geschichte im Radio gehört - die hiess so und erinnerte mich an frühere Weihnachtsfeste. Es tönte grad so schön lustig und passt allgemein gut zu Weihnachten. Und zu dem, was ich über Weihnachten denke. Zumindest über das, was ich so erlebt habe. Weihnachten ist ehrlich gesagt nicht unbedingt meine Lieblingszeit.
Aber ich mag die freien Tage!
Immerhin!
Gestern las ich, dass 76% der Menschen Weihnachten schön fänden, wäre die Sache mit den Geschenken nicht.
Die rennen bei mir offene Türen ein! Katerli und ich haben auf gegenseitige Geschenke verzichtet - haben uns dafür 2 Millionen-Lose gekauft. Für nicht Schweizer: Das ist sowas wie das Überraschungsei, bloss in Losform. Spiel, Spass, Spannung! Zwischen einem Lutscher und 1 Million können wir in etwa so alles gewinnen. Vorletztes Jahr gewannen wir 200 Fränkli und hatten damit zumindest die Kosten für die 2 Lose wieder in der Kasse. :-)
Immerhin!
Diese Weihnachtstage geniesse ich wirklich. Weil wir die VILLA KUNTERBUNT in dieser Zeit sozusagen hermetisch abgeriegelt haben. Was heisst, dass das Telefon auf stumm geschaltet ist, Handy auf der Kommode im Eingangsbereich liegt und nur sporadisch gesehen wird, wir sozusagen für unsere Umwelt unsichtbar sind. Wie herrlich ist denn das! Ich liebe diese Ruhe! Ich, die ich es täglich mit ganzen Horden von Menschen zu tun habe, hab nur den einen Menschen um mich. Erholung pur.
Nicht dass ich die Horden Menschen um mich herum nicht gerne hätte - aber alles zu seiner Zeit. Und jetzt ist meine Zeit.
Meine Aktivitäten erschöpft sich im 4-stündlichen Wechsel der Rechaudkerzen in all unseren Laternchen, Sternen, Duftlämpchen, Gläsern ... und und und. Wenn ich alle angezündet hab, sind es 50 Stück. Am Abend kommen dann noch die grossen Laternen vor den Fenstern und die Sternenkugeln dazu. Schön sieht das aus.
Ansonsten fröne ich dem ausgiebigen Kaffee trinken, dem Füsse hochlagern, dem Zuhören der Stille. Und schwedische Krimis gucken. Besonders den Wallander - den finde ich echt gut! Und Bücher lesen. Und Musik hören. Was das Essen anbetrifft, so sind wir da ein bisschen eigensinnig. Denn auch hier haben wir uns auf Minimum reduziert ... und wenn es so weiter geht, haben wir bald eine Mandarinenvergiftung. Wahlweise Sandwich-Allergie. So herrlich unkompliziert!
Immerhin!
Den Kater müsstet ihr mal sehen! Er lebt, so würde ich es zumindest benennen, bilaterale Gepflogenheiten. Wirkt sehr völkerverbindend. Ist die Vielfältigkeit in Person. Passend zu Weihnachten!
Die Baumwollhose aus Griechenland.
Das Jodlerhemd mit den Edelweiss drauf aus der Schweiz.
Dicken Schluppen mit Elchen drauf aus Finnland.
Currywurst essend (Packung aufreissen, in die Mikrowelle stecken, 4 Minuten später Wurststückchen mit dem mitgelieferten Gäbelchen pieksen) ... in Gedenken an Deutschland.
Er war und ist ein Mann von Welt!
Immerhin!
Entgegen meinen Gepflogenheiten haben wir nun sogar einen Weihnachtsbaum. Das hatte ich schon Jahre nicht mehr. Aber gestern musste ich noch kurz für den Kater in die Apotheke um seine schmerzstillenden Tropfen zu ordern. Da was nebenan ein Tannenbaummarkt - die waren da grad dran, die letzten, übrig gebliebenen Restbäume auf den Anhänger zu verladen. Und da stand da so ein Babybaum ...schrecklich anzusehen. Grösse geschätzt 40cm. Hatte wohl einen Hirn-Nadelschlag oder so, eine Streifung vermute ich. Jedenfalls muss der linksseitig gelähmt sein. Rechts hat es wahrlich so ein paar wenige Ästchen, welche auch einigermassen regelmässig angeordnet sind. Links hängt alles. Ist viel kürzer als rechts. Schlaff. Halbseitig gelähmt eben.
Der hat mich sofort angesprochen, dieser kleine, hilflose Tannenjunge. Ich hab gefragt, wie viel der kostet. Die Leute haben gelacht und gesagt, zum Verfeuern gäbs den gratis.
Nun steht er oben im 1. Stock im Wohnzimmer in einem Übertopf, ein paar Filzsterne um sich herum und mit künstlichen Schneeflocken berieselt. Wenn man den den richtig Weg rum stellt, dann ist er gar nicht so übel. Kunibert soll er heissen - hat der Kater gesagt. Kunibert soll es warm haben.
Immerhin!
Morgen ist dann aber fertig mit Ruhe. Dann kommen unsere Jungs mit Anhang. Ist ja nicht so, dass ich Weihnachten einfach ausblende ... ich / wir haben nur eben nicht diesen Bezug dazu. Erinnert mich immer an die unsäglichen interfamiliären Zankereien - ich schaue da mit einem leisen Kopfschütteln zurück und weiss nur, dass ich es so nicht haben will. Einen auf Freude, Friede, Eierkuchen machen ... das kann ich gar nicht ab. Entweder ehrlich - und dann ist das sicherlich genial - oder dann eben nicht. Es muss wahr sein. Dann hat es auch seine Berechtigung.
Bei uns waren das halt immer ein gemusst künstlich zusammengetrommelter Haufen Solokämpfer, einander nicht wirklich gut gesinnt. Bei Braten und Kartoffelpüree hat man sich zusammen gerissen und noch einigermassen friedlich gelöffelt. Nach 1 Glas Wein schon giftete man los und irgendwann mal ging Onkel A der Tante B verbal an den Kragen, es bildeten sich mindestens 6 Parteien und der schönste Streit war im Gange. Vater haute mit der Faust auf den Tisch - auf das jetzt endlich Frieden herrsche, Mutter heulte, Schwiegermutter verliess unter Protest das Fest, die Schwägerin hat es ja immer schon gewusst und wir Kinder verschanzten uns im Kinderzimmer.
Und wenn dann noch die Katze den Weihnachtsbaum ansprang und runter warf, war das Chaos perfekt.
So feiern wir dann Morgen also mit den Jungs, ihren Angebeteten und Kunibert mein hoffentlich gelingendes Filet im Teig. Und Katerlis Quarktorte mit Himbeeren. Falls seine Rippen es zulassen, zaubert er zusätzlich ein Tiramisu. Er kann das wirklich gut ...!
Und jetzt, ihr Lieben, wünsche wir euch von unserer Seite eine ruhige, friedliche und schöne Zeit.
Wie immer ihr sie auch verlebt. Ob ganz gross mit vielen Menschen, der Familie, ob zu Zweit oder auch alleine.
Alles hat seine Berechtigung.
Hauptsache:
TUT EUCH WAS GUTES! WAS IMMER DAS AUCH SEIN MAG!
Hat es aber nicht.
Bis zu 20 Grad hoch gehen die Temperaturen - und ob ihr es glaubt oder nicht ... ich geniesse jedes Grad mehr! Je weiter weg die Flocken, umso fröhlicheres Frohlocken!
Nein nein, keine Angst, weit und breit keine Krise in Sicht! Aber ich hab vorhin so eine herrliche Geschichte im Radio gehört - die hiess so und erinnerte mich an frühere Weihnachtsfeste. Es tönte grad so schön lustig und passt allgemein gut zu Weihnachten. Und zu dem, was ich über Weihnachten denke. Zumindest über das, was ich so erlebt habe. Weihnachten ist ehrlich gesagt nicht unbedingt meine Lieblingszeit.
Aber ich mag die freien Tage!
Immerhin!
Gestern las ich, dass 76% der Menschen Weihnachten schön fänden, wäre die Sache mit den Geschenken nicht.
Die rennen bei mir offene Türen ein! Katerli und ich haben auf gegenseitige Geschenke verzichtet - haben uns dafür 2 Millionen-Lose gekauft. Für nicht Schweizer: Das ist sowas wie das Überraschungsei, bloss in Losform. Spiel, Spass, Spannung! Zwischen einem Lutscher und 1 Million können wir in etwa so alles gewinnen. Vorletztes Jahr gewannen wir 200 Fränkli und hatten damit zumindest die Kosten für die 2 Lose wieder in der Kasse. :-)
Immerhin!
Diese Weihnachtstage geniesse ich wirklich. Weil wir die VILLA KUNTERBUNT in dieser Zeit sozusagen hermetisch abgeriegelt haben. Was heisst, dass das Telefon auf stumm geschaltet ist, Handy auf der Kommode im Eingangsbereich liegt und nur sporadisch gesehen wird, wir sozusagen für unsere Umwelt unsichtbar sind. Wie herrlich ist denn das! Ich liebe diese Ruhe! Ich, die ich es täglich mit ganzen Horden von Menschen zu tun habe, hab nur den einen Menschen um mich. Erholung pur.
Nicht dass ich die Horden Menschen um mich herum nicht gerne hätte - aber alles zu seiner Zeit. Und jetzt ist meine Zeit.
Meine Aktivitäten erschöpft sich im 4-stündlichen Wechsel der Rechaudkerzen in all unseren Laternchen, Sternen, Duftlämpchen, Gläsern ... und und und. Wenn ich alle angezündet hab, sind es 50 Stück. Am Abend kommen dann noch die grossen Laternen vor den Fenstern und die Sternenkugeln dazu. Schön sieht das aus.
Ansonsten fröne ich dem ausgiebigen Kaffee trinken, dem Füsse hochlagern, dem Zuhören der Stille. Und schwedische Krimis gucken. Besonders den Wallander - den finde ich echt gut! Und Bücher lesen. Und Musik hören. Was das Essen anbetrifft, so sind wir da ein bisschen eigensinnig. Denn auch hier haben wir uns auf Minimum reduziert ... und wenn es so weiter geht, haben wir bald eine Mandarinenvergiftung. Wahlweise Sandwich-Allergie. So herrlich unkompliziert!
Immerhin!
Den Kater müsstet ihr mal sehen! Er lebt, so würde ich es zumindest benennen, bilaterale Gepflogenheiten. Wirkt sehr völkerverbindend. Ist die Vielfältigkeit in Person. Passend zu Weihnachten!
Die Baumwollhose aus Griechenland.
Das Jodlerhemd mit den Edelweiss drauf aus der Schweiz.
Dicken Schluppen mit Elchen drauf aus Finnland.
Currywurst essend (Packung aufreissen, in die Mikrowelle stecken, 4 Minuten später Wurststückchen mit dem mitgelieferten Gäbelchen pieksen) ... in Gedenken an Deutschland.
Er war und ist ein Mann von Welt!
Immerhin!
Entgegen meinen Gepflogenheiten haben wir nun sogar einen Weihnachtsbaum. Das hatte ich schon Jahre nicht mehr. Aber gestern musste ich noch kurz für den Kater in die Apotheke um seine schmerzstillenden Tropfen zu ordern. Da was nebenan ein Tannenbaummarkt - die waren da grad dran, die letzten, übrig gebliebenen Restbäume auf den Anhänger zu verladen. Und da stand da so ein Babybaum ...schrecklich anzusehen. Grösse geschätzt 40cm. Hatte wohl einen Hirn-Nadelschlag oder so, eine Streifung vermute ich. Jedenfalls muss der linksseitig gelähmt sein. Rechts hat es wahrlich so ein paar wenige Ästchen, welche auch einigermassen regelmässig angeordnet sind. Links hängt alles. Ist viel kürzer als rechts. Schlaff. Halbseitig gelähmt eben.
Der hat mich sofort angesprochen, dieser kleine, hilflose Tannenjunge. Ich hab gefragt, wie viel der kostet. Die Leute haben gelacht und gesagt, zum Verfeuern gäbs den gratis.
Nun steht er oben im 1. Stock im Wohnzimmer in einem Übertopf, ein paar Filzsterne um sich herum und mit künstlichen Schneeflocken berieselt. Wenn man den den richtig Weg rum stellt, dann ist er gar nicht so übel. Kunibert soll er heissen - hat der Kater gesagt. Kunibert soll es warm haben.
Immerhin!
Morgen ist dann aber fertig mit Ruhe. Dann kommen unsere Jungs mit Anhang. Ist ja nicht so, dass ich Weihnachten einfach ausblende ... ich / wir haben nur eben nicht diesen Bezug dazu. Erinnert mich immer an die unsäglichen interfamiliären Zankereien - ich schaue da mit einem leisen Kopfschütteln zurück und weiss nur, dass ich es so nicht haben will. Einen auf Freude, Friede, Eierkuchen machen ... das kann ich gar nicht ab. Entweder ehrlich - und dann ist das sicherlich genial - oder dann eben nicht. Es muss wahr sein. Dann hat es auch seine Berechtigung.
Bei uns waren das halt immer ein gemusst künstlich zusammengetrommelter Haufen Solokämpfer, einander nicht wirklich gut gesinnt. Bei Braten und Kartoffelpüree hat man sich zusammen gerissen und noch einigermassen friedlich gelöffelt. Nach 1 Glas Wein schon giftete man los und irgendwann mal ging Onkel A der Tante B verbal an den Kragen, es bildeten sich mindestens 6 Parteien und der schönste Streit war im Gange. Vater haute mit der Faust auf den Tisch - auf das jetzt endlich Frieden herrsche, Mutter heulte, Schwiegermutter verliess unter Protest das Fest, die Schwägerin hat es ja immer schon gewusst und wir Kinder verschanzten uns im Kinderzimmer.
Und wenn dann noch die Katze den Weihnachtsbaum ansprang und runter warf, war das Chaos perfekt.
So feiern wir dann Morgen also mit den Jungs, ihren Angebeteten und Kunibert mein hoffentlich gelingendes Filet im Teig. Und Katerlis Quarktorte mit Himbeeren. Falls seine Rippen es zulassen, zaubert er zusätzlich ein Tiramisu. Er kann das wirklich gut ...!
Und jetzt, ihr Lieben, wünsche wir euch von unserer Seite eine ruhige, friedliche und schöne Zeit.
Wie immer ihr sie auch verlebt. Ob ganz gross mit vielen Menschen, der Familie, ob zu Zweit oder auch alleine.
Alles hat seine Berechtigung.
Hauptsache:
TUT EUCH WAS GUTES! WAS IMMER DAS AUCH SEIN MAG!
Dienstag, 18. Dezember 2012
OHREN-MOBBING!
Ich gehe davon aus, dass meine Öhrchen zerfranst, zerfleddert an mir runterhängen, nur noch in Erinnerung an ehemals wohlgeformte Ohrmuscheln erinnern.
Sozusagen Fetzen ihrer selbst.
Ich hoffe, mein Gehörgang hat keine irreparablen Schäden davon getragen ...
Dies ist passiert am Sonntag, dem 16.12.2012, ca. zwischen 12.30h - 13.50h.
Tatort Nähe Bern.
Ich hatte Schule, Prüfung - und wie jeden Sonntag, wenn Schule statt Relaxen auf dem Plan steht, gingen wir essen.
So viel gönnt man sich dann doch. Auch an einem Schultag.
So geschehen auch letzten Sonntag.
Leider hatten wir keine Plätze reserviert ... und wir hätten zudem besser auf die Mimik und den Blick des uns "einwesenden" Kellners achten müssen. Unbedingt! Er hat, wenn auch auf den ersten Blick wertefrei, gefragt ... ja geradezu gewarnt: "... falls es Ihnen nichts ausmacht dass da ... *hüstel* ... Musik ist, hätte ich Ihnen noch einen Tisch hinten im Saal".
Musik? Supi!
Macht uns doch nix aus!
Im Gegenteil.
Schunkelschunkel ...
Haben wir gedacht ...
Zum Schutze seiner Persönlichkeit und auch zum Schutze des ansonsten richtig guten Restaurants, nenne ich keine Namen. Auch wenn dies in Hinblick auf Warnung dringen von Nöten wäre - zumindest was die Hauptperson des Desasters betrifft.
Und ich zudem liebend gerne das Restaurant empfehlen würde ... die Pizzen und die Lasagna sind einfach göttlich! Überhaupt und sowieso: Essen und Bedienung 1A!
Jedenfalls trabten wir munter hinter dem Kellner in den kleinen Saal - nichts Böses denkend. Ausser vielleicht, dass man so ein wenig den jaulenden Hund bedauerte. Arme Kreatur! Der musste irgendwo draussen seit Stunden in Schneeregen und Kälte angebunden sein. So schrecklich sein Heulen, sein Jaulen, sein Jammern!
Im Saal angekommen mussten wir dann aber feststellen, dass der elendiglich gequält schreiende 4-Beiner ein 2-Beiner war. Genauer gesagt: ein 1-Mann-Orchester. Mit Hammondorgel, einer jämmerlich trötenden Trompete, einer ganz unerhört miesen Stimme, dem schrecklichst-möglichen Repertoire, übelst daneben liegendem Humor ... und das alles in einer nicht zu übertreffenden Lautstärke.
Die anwesenden Damen und Herren, aus den wohl umliegenden Altersheimen zum Weihnachtsbrunch zusammengetrommelt ... geschätzt handelt es sich um um die Gruppe: "Hurra wir leben noch - 90+" ... sassen ziemlich anteilnahmslos auf ihren Stühlen und bröckelten die weichen Brötchen in den wohl mittlerweilen lauwarmen Milchkaffee.
Es ist davon auszugehen, dass die Anwesenden samt und sonders sämtliche Hörgeräte ausgeschaltet hatten.
Anders ist die nicht-existente Anteilnahme ... Empörung ... nicht zu erklären.
Während bei uns also der Salat serviert wurde, jodelte der Chaosbruder die Holzwürmer aus dem Dielenboden, anschliessende sah man sich anlässlich der Witzerunde zum Fremdschämen veranlasst. Während die Hammondorgel ein ziemlich talentfreies Grossorchester darzustellen versuchte, trällerte er "Songs" - angefangen von Peter Reber via Peter Alexander bis hin zu Bill Ramsey und dem angesichts schlimmster stimmlicher Verhunzung zutiefst zu bemittleidenden Frank Sinatra.
Als der Hauptgang serviert wurde, wurden wir uns der aufsteigenden Übelkeit bewusst. Norovirus schlossen wir aus - es KONNTE nur der *hüstel* "Künstler" sein ...
Der Mozarella zerfloss nicht angesichts des Pizzaofenhitze - NEIN - ganz bestimmt vor lauter Selbstmitleid!
So schnell haben wir noch nie gegessen - und das schier den Nachmittag über bleibende Pfeiffen in unseren Ohren verlor sich zum Glück gegen Abend.
Also Leute, falls ihr irgendwann, irgendwo einen Mann um die 60zig mit augenkrebsverursachendem Hemd (blaude Karos) Töne von sich geben hört ... denkt an meine Worte ...
FLIEHT IHR MENSCHEN ... FLIIIIIIEHT!!!
Sozusagen Fetzen ihrer selbst.
Ich hoffe, mein Gehörgang hat keine irreparablen Schäden davon getragen ...
Dies ist passiert am Sonntag, dem 16.12.2012, ca. zwischen 12.30h - 13.50h.
Tatort Nähe Bern.
Ich hatte Schule, Prüfung - und wie jeden Sonntag, wenn Schule statt Relaxen auf dem Plan steht, gingen wir essen.
So viel gönnt man sich dann doch. Auch an einem Schultag.
So geschehen auch letzten Sonntag.
Leider hatten wir keine Plätze reserviert ... und wir hätten zudem besser auf die Mimik und den Blick des uns "einwesenden" Kellners achten müssen. Unbedingt! Er hat, wenn auch auf den ersten Blick wertefrei, gefragt ... ja geradezu gewarnt: "... falls es Ihnen nichts ausmacht dass da ... *hüstel* ... Musik ist, hätte ich Ihnen noch einen Tisch hinten im Saal".
Musik? Supi!
Macht uns doch nix aus!
Im Gegenteil.
Schunkelschunkel ...
Haben wir gedacht ...
Zum Schutze seiner Persönlichkeit und auch zum Schutze des ansonsten richtig guten Restaurants, nenne ich keine Namen. Auch wenn dies in Hinblick auf Warnung dringen von Nöten wäre - zumindest was die Hauptperson des Desasters betrifft.
Und ich zudem liebend gerne das Restaurant empfehlen würde ... die Pizzen und die Lasagna sind einfach göttlich! Überhaupt und sowieso: Essen und Bedienung 1A!
Jedenfalls trabten wir munter hinter dem Kellner in den kleinen Saal - nichts Böses denkend. Ausser vielleicht, dass man so ein wenig den jaulenden Hund bedauerte. Arme Kreatur! Der musste irgendwo draussen seit Stunden in Schneeregen und Kälte angebunden sein. So schrecklich sein Heulen, sein Jaulen, sein Jammern!
Im Saal angekommen mussten wir dann aber feststellen, dass der elendiglich gequält schreiende 4-Beiner ein 2-Beiner war. Genauer gesagt: ein 1-Mann-Orchester. Mit Hammondorgel, einer jämmerlich trötenden Trompete, einer ganz unerhört miesen Stimme, dem schrecklichst-möglichen Repertoire, übelst daneben liegendem Humor ... und das alles in einer nicht zu übertreffenden Lautstärke.
Die anwesenden Damen und Herren, aus den wohl umliegenden Altersheimen zum Weihnachtsbrunch zusammengetrommelt ... geschätzt handelt es sich um um die Gruppe: "Hurra wir leben noch - 90+" ... sassen ziemlich anteilnahmslos auf ihren Stühlen und bröckelten die weichen Brötchen in den wohl mittlerweilen lauwarmen Milchkaffee.
Es ist davon auszugehen, dass die Anwesenden samt und sonders sämtliche Hörgeräte ausgeschaltet hatten.
Anders ist die nicht-existente Anteilnahme ... Empörung ... nicht zu erklären.
Während bei uns also der Salat serviert wurde, jodelte der Chaosbruder die Holzwürmer aus dem Dielenboden, anschliessende sah man sich anlässlich der Witzerunde zum Fremdschämen veranlasst. Während die Hammondorgel ein ziemlich talentfreies Grossorchester darzustellen versuchte, trällerte er "Songs" - angefangen von Peter Reber via Peter Alexander bis hin zu Bill Ramsey und dem angesichts schlimmster stimmlicher Verhunzung zutiefst zu bemittleidenden Frank Sinatra.
Als der Hauptgang serviert wurde, wurden wir uns der aufsteigenden Übelkeit bewusst. Norovirus schlossen wir aus - es KONNTE nur der *hüstel* "Künstler" sein ...
Der Mozarella zerfloss nicht angesichts des Pizzaofenhitze - NEIN - ganz bestimmt vor lauter Selbstmitleid!
So schnell haben wir noch nie gegessen - und das schier den Nachmittag über bleibende Pfeiffen in unseren Ohren verlor sich zum Glück gegen Abend.
Also Leute, falls ihr irgendwann, irgendwo einen Mann um die 60zig mit augenkrebsverursachendem Hemd (blaude Karos) Töne von sich geben hört ... denkt an meine Worte ...
FLIEHT IHR MENSCHEN ... FLIIIIIIEHT!!!
Montag, 17. Dezember 2012
ICH HABE ES GESCHAFFT!
Mann! Was für ein Hochgefühl!
Das letzte Wochenende stand bekanntlich bei mir unter dem Zeichen der Prüfung. Was ich nun 1 Jahr lang geübt, gelernt, erfahren und erlebt habe ... für was ich 1 Jahr lang wirklich sehr seriös und engagiert gearbeitet hab - das stand Freitag / Samstag und Sonntag auf dem Prüfstand.
2 Coaching-Sitzungen und das Vortragen des einen Teils meiner Diplomarbeit, dies wurde begutachtet, bewertet, benotet.
Phuuuuu ... der Anfang meines ersten Testings war gar nicht so easy. Ich hätte da also locker ne Kuh als Giraffe verkauft, meine Knie zitterten und die Patschehändchen waren doch ziemlich heftig flutschig :-). Eine Erkältung begann sich auszubreiten, ich hatte Fieber, Husten und die Nase lief.
Eigentlich hat wirklich nix schief gehen dürfen, ich hab so oft geübt und gelernt, hab auf ganz viele andere Tätigkeiten (sogar auf meine geliebten Hockeymatchs!) verzichtet. Aber Prüfung ist und bleibt Prüfung - und ich in dieser Situation gleichermassen Perfektionist wie auch Angsthase. :-)
Nachdem ich Freitag also noch so ein wenig Flatter hatte, lief es am Samstag genial, dito Sonntag. Hat sogar richtig Spass gemacht. Nebst aller Anspannung kam dann die Lockerheit und Sicherheit durch. Und siehe da: es funktionierte alles wie am Schnürchen!
Nach diesen letzten 3 Tagen darf ich voller Stolz vermelden: GESCHAFFT! BESTANDEN!
Ich bin jetzt ein dipl. Coach und darf mit gutem Gewissen auf die Menschheit losgelassen werden.
Mit Riesenfreude werde ich ca. Februar / März 2013 meine Coachingpraxis GLÜCKS-SCHMIEDE einweihen. Mit viel Sinn für's Detail - und Gespür für einen Ort, wo Menschen sich wohl fühlen können und dürfen, sich öffnen können und dürfen - ein Ort der warm in seiner Ausstrahlung ist und einlädt, Fragen / Probleme ... was auch immer ... lösungsorientiert anzugehend.
Mein Elan, die Pläne, die Ideen und all das was noch in mir steckt (...und das ist VIEL!) zu verwirklichen ... es wird mir mehr Berufung denn Beruf sein. Langsam werde ich meine Tätigkeit in diese Richtung ausbreiten. Es wird werden, dessen bin ich mir sicher.
Menschen waren schon immer der Mittelpunkt meines Denkens und Fühlens. Mit "Hilfe" und "Rat geben" kam ich aber oft an Grenzen ... auch an meine Grenzen.
Zu erkennen, dass jeder Mensch sein eigener Experte ist - und diese tollen Momente mit ihnen zu erleben, wenn neue, gangbare Wege sich eröffnen und grosse AHA-Erlebnisse Ungeahntes zulassen ... wenn man Kräfte und Kompetenzen in sich entdeckt - DAS MACHT MICH GLÜCKLICH!
Ich mag Menschen - und habe viel Einfühlungsvermögen, Empathie und Wohlwollen für jede/n Einzelne/n. Zusammen mit den Werkzeugen, dem grossen Wissen aus meiner Ausbildung, kann ich jetzt kompetent, vertrauenswürdig und richtig professionell meine Dienste als Coach anbieten.
Ich glaube, ich habe bis heute genau auf diesem Moment hin gelebt.
Meine grosse Lebenserfahrung, all die Höhen ... gerade aber auch die Tiefen ..., die erlebten Wunder, erlauben es mir, dass ich mit einem fröhlichen Lächeln an die erstaunlichen Möglichkeiten - welche jeder Mensch zuverlässig in sich trägt - glaube. Auf sie zu gehe.
Ich bin auf dem Weg. Kommst Du mit?
Und ich freue ich schon jetzt auf alles, was auf mich zukommen wird.
Ihr werdet es erfahren.
Aber so viel wollte ich euch schon mal verraten:
Mich gibt es ab jetzt zu kaufen! :-)
IM SERIÖSESTEN SINNE DES WORTES!
Das letzte Wochenende stand bekanntlich bei mir unter dem Zeichen der Prüfung. Was ich nun 1 Jahr lang geübt, gelernt, erfahren und erlebt habe ... für was ich 1 Jahr lang wirklich sehr seriös und engagiert gearbeitet hab - das stand Freitag / Samstag und Sonntag auf dem Prüfstand.
2 Coaching-Sitzungen und das Vortragen des einen Teils meiner Diplomarbeit, dies wurde begutachtet, bewertet, benotet.
Phuuuuu ... der Anfang meines ersten Testings war gar nicht so easy. Ich hätte da also locker ne Kuh als Giraffe verkauft, meine Knie zitterten und die Patschehändchen waren doch ziemlich heftig flutschig :-). Eine Erkältung begann sich auszubreiten, ich hatte Fieber, Husten und die Nase lief.
Eigentlich hat wirklich nix schief gehen dürfen, ich hab so oft geübt und gelernt, hab auf ganz viele andere Tätigkeiten (sogar auf meine geliebten Hockeymatchs!) verzichtet. Aber Prüfung ist und bleibt Prüfung - und ich in dieser Situation gleichermassen Perfektionist wie auch Angsthase. :-)
Nachdem ich Freitag also noch so ein wenig Flatter hatte, lief es am Samstag genial, dito Sonntag. Hat sogar richtig Spass gemacht. Nebst aller Anspannung kam dann die Lockerheit und Sicherheit durch. Und siehe da: es funktionierte alles wie am Schnürchen!
Nach diesen letzten 3 Tagen darf ich voller Stolz vermelden: GESCHAFFT! BESTANDEN!
Ich bin jetzt ein dipl. Coach und darf mit gutem Gewissen auf die Menschheit losgelassen werden.
Mit Riesenfreude werde ich ca. Februar / März 2013 meine Coachingpraxis GLÜCKS-SCHMIEDE einweihen. Mit viel Sinn für's Detail - und Gespür für einen Ort, wo Menschen sich wohl fühlen können und dürfen, sich öffnen können und dürfen - ein Ort der warm in seiner Ausstrahlung ist und einlädt, Fragen / Probleme ... was auch immer ... lösungsorientiert anzugehend.
Mein Elan, die Pläne, die Ideen und all das was noch in mir steckt (...und das ist VIEL!) zu verwirklichen ... es wird mir mehr Berufung denn Beruf sein. Langsam werde ich meine Tätigkeit in diese Richtung ausbreiten. Es wird werden, dessen bin ich mir sicher.
Menschen waren schon immer der Mittelpunkt meines Denkens und Fühlens. Mit "Hilfe" und "Rat geben" kam ich aber oft an Grenzen ... auch an meine Grenzen.
Zu erkennen, dass jeder Mensch sein eigener Experte ist - und diese tollen Momente mit ihnen zu erleben, wenn neue, gangbare Wege sich eröffnen und grosse AHA-Erlebnisse Ungeahntes zulassen ... wenn man Kräfte und Kompetenzen in sich entdeckt - DAS MACHT MICH GLÜCKLICH!
Ich mag Menschen - und habe viel Einfühlungsvermögen, Empathie und Wohlwollen für jede/n Einzelne/n. Zusammen mit den Werkzeugen, dem grossen Wissen aus meiner Ausbildung, kann ich jetzt kompetent, vertrauenswürdig und richtig professionell meine Dienste als Coach anbieten.
Ich glaube, ich habe bis heute genau auf diesem Moment hin gelebt.
Meine grosse Lebenserfahrung, all die Höhen ... gerade aber auch die Tiefen ..., die erlebten Wunder, erlauben es mir, dass ich mit einem fröhlichen Lächeln an die erstaunlichen Möglichkeiten - welche jeder Mensch zuverlässig in sich trägt - glaube. Auf sie zu gehe.
Ich bin auf dem Weg. Kommst Du mit?
Und ich freue ich schon jetzt auf alles, was auf mich zukommen wird.
Ihr werdet es erfahren.
Aber so viel wollte ich euch schon mal verraten:
Mich gibt es ab jetzt zu kaufen! :-)
IM SERIÖSESTEN SINNE DES WORTES!
Donnerstag, 13. Dezember 2012
VOM VERSUCH DES NICHTS-LACHEN-WOLLENS
Eigentlich, so resümiere ich mal dieses Jahr 2012, scheint es mit doch durchzogen wie ein Nackenstück vom Schwein. Nicht nur bei uns haben die Katastrophen und -stöphchen und -ströphinchen sich regelmässig und flächendeckend über die Wochen verteilt.
Eben dem Sumpf entflohen, steht man wechselweise im Treibsand / Eishölle / Sandsturm.
Und meint, es gäbe nicht allzuviel zum lachen.
Na ja.
Man merkt eigentlich erst, wie oft man pro Tag lacht, wenn man nicht lachen darf - weil es so schmerzhaft ist. Katerli leidet momentan Qualen ... vor allem wegen dem Lachen. Es ist echt zum Mäuse melken!
Seine linke Rippenpartie schimmert momentan in meinen absoluten Lieblingsfarben! Von hellrosa bis dunkelviolett findet sich jede Schattierung - genau so einen Pulli möchte ich.
Auf die Farbe bin ich echt eifersüchtig, auf die Schmerzen weniger.
Er tat mir ja leid, als ich heute dem Hause entfleuchte und ihn so stöhnend zurück lassen musste. Ich habe es mal à conto "Leidenschaft" verbucht.
Er ist nun ganz alleine zu Hause. Keine mehr da, die Essen macht und Kaffee bringt, Kissen zurecht rückt, tröstet, die Heizung höher stellt, das Fussteil tiefer stellt, die lädierte Katerseite mit Voltaren einbalsamiert, Schmerztropfen einflösst und sogar Schoggicrème einlöffelt.
Aber auch Keine, die ihn zum Lachen bringt. Besser so.
Denn mindestens alle 10 Minuten passiert was, das dringend belacht werden muss. Ist so! Glaubt man gar nicht!
Und man muss sogar lachen, wenn man über das Nichtlachen spricht. So wie heute beim Morgenkaffee.
ICH: "Na, Du armer Kater - was tust Du heute so?"
ER: "Am liebsten sterben, dann habe ich endlich keine Schmerzen mehr"
ICH: "Schlechte Idee, ich hab das Geld für Dein Weihnachtsgeschenk schon ausgegeben!"
ER ... zischt eine Art von "blöde Kuh" zwischen den Zähnen raus, sich das Lachen verkneiffend ...
ICH: "An Deiner Stelle würde ich mich schön vor den Fernseher drapieren und Filme schauen bis die Augen rauchnen"
ER: "Werd ich wohl tun - kann ja sonst nix"
ICH: "Pass aber auf was Du guckst - ich würde mich eher so auf Filme wie INFERNO, WELTUNTERGANGSTHEMEN, MORD UND TOTSCHLAG - wahlweise ein bisschen HORROR und eventuell noch eine Prise DAS SCHWEIGEN DER LÄMMER oder IM WESTEN NICHTS NEUES einschwören. Oder so. Jaaaaa nicht "Monty Python"," Ice Age" oder "Willkommen bei den Schti's".
Dafür läuft mir die Lebensversicherung noch zu wenig lange ..."
Auch hier meinte er, wieder lachen zu müssen. Ich ging ins Nebenzimmer.
Kann ihn einfach nicht leiden sehen.
Überhaupt ... das ist meine neuste Masche: raus gehen wenn ICH lachen muss. Was heisst, dass ich alle paar Minuten sturmartig das Zimmer verlasse. Nützt aber leider gar nichts, da wir nicht schalldichte Wände haben.
Uuuups. Sorry.
Vorhin ... ich hab ja grad Mittagspause ... habe ich meinen armen Kater angerufen.
ICH: "Na, wie geht es Dir?
ER: "Auaaaaaa....!"
ICH: "Okeeee - über was wollen wir reden? Müsste ja schon was richtig Trauriges sein - komm sag was, was uns zum Weinen bringt!"
ER ... stöhnte, ächzte, jaulte ... und diesmal meinte ich einen Hauch von "dumme Ziege" zu hören.
Kann aber auch "krumme Liege" geheissen haben, ich verstand es nicht so genau. Er nuschelt immer so, wenn er vor lauter Schmerzen die Zähne zusammenbeissen muss.
Und nachgefragt habe ich dann auch nicht.
Teilte ihm die gute Nachricht mit, dass ich heute Abend noch einen Frisörtermin habe und ergo ihn erst wieder um 21.00h zu belästigen gedenke. Mich danach aber auf einen tollen Abend mit ihm und so richtig guten Sex freuen täte.
Da hat es geknallt im Hörer.
Ich weiss jetzt nicht genau, ob ihm das Handy aus der Hand gefallen ist - oder ob er ohnmächtig wurde.
Geschadet hat es ihm anscheinend nicht, vorhin kam eine SMS von ihm:
"AFF DU! :-)"
Eben dem Sumpf entflohen, steht man wechselweise im Treibsand / Eishölle / Sandsturm.
Und meint, es gäbe nicht allzuviel zum lachen.
Na ja.
Man merkt eigentlich erst, wie oft man pro Tag lacht, wenn man nicht lachen darf - weil es so schmerzhaft ist. Katerli leidet momentan Qualen ... vor allem wegen dem Lachen. Es ist echt zum Mäuse melken!
Seine linke Rippenpartie schimmert momentan in meinen absoluten Lieblingsfarben! Von hellrosa bis dunkelviolett findet sich jede Schattierung - genau so einen Pulli möchte ich.
Auf die Farbe bin ich echt eifersüchtig, auf die Schmerzen weniger.
Er tat mir ja leid, als ich heute dem Hause entfleuchte und ihn so stöhnend zurück lassen musste. Ich habe es mal à conto "Leidenschaft" verbucht.
Er ist nun ganz alleine zu Hause. Keine mehr da, die Essen macht und Kaffee bringt, Kissen zurecht rückt, tröstet, die Heizung höher stellt, das Fussteil tiefer stellt, die lädierte Katerseite mit Voltaren einbalsamiert, Schmerztropfen einflösst und sogar Schoggicrème einlöffelt.
Aber auch Keine, die ihn zum Lachen bringt. Besser so.
Denn mindestens alle 10 Minuten passiert was, das dringend belacht werden muss. Ist so! Glaubt man gar nicht!
Und man muss sogar lachen, wenn man über das Nichtlachen spricht. So wie heute beim Morgenkaffee.
ICH: "Na, Du armer Kater - was tust Du heute so?"
ER: "Am liebsten sterben, dann habe ich endlich keine Schmerzen mehr"
ICH: "Schlechte Idee, ich hab das Geld für Dein Weihnachtsgeschenk schon ausgegeben!"
ER ... zischt eine Art von "blöde Kuh" zwischen den Zähnen raus, sich das Lachen verkneiffend ...
ICH: "An Deiner Stelle würde ich mich schön vor den Fernseher drapieren und Filme schauen bis die Augen rauchnen"
ER: "Werd ich wohl tun - kann ja sonst nix"
ICH: "Pass aber auf was Du guckst - ich würde mich eher so auf Filme wie INFERNO, WELTUNTERGANGSTHEMEN, MORD UND TOTSCHLAG - wahlweise ein bisschen HORROR und eventuell noch eine Prise DAS SCHWEIGEN DER LÄMMER oder IM WESTEN NICHTS NEUES einschwören. Oder so. Jaaaaa nicht "Monty Python"," Ice Age" oder "Willkommen bei den Schti's".
Dafür läuft mir die Lebensversicherung noch zu wenig lange ..."
Auch hier meinte er, wieder lachen zu müssen. Ich ging ins Nebenzimmer.
Kann ihn einfach nicht leiden sehen.
Überhaupt ... das ist meine neuste Masche: raus gehen wenn ICH lachen muss. Was heisst, dass ich alle paar Minuten sturmartig das Zimmer verlasse. Nützt aber leider gar nichts, da wir nicht schalldichte Wände haben.
Uuuups. Sorry.
Vorhin ... ich hab ja grad Mittagspause ... habe ich meinen armen Kater angerufen.
ICH: "Na, wie geht es Dir?
ER: "Auaaaaaa....!"
ICH: "Okeeee - über was wollen wir reden? Müsste ja schon was richtig Trauriges sein - komm sag was, was uns zum Weinen bringt!"
ER ... stöhnte, ächzte, jaulte ... und diesmal meinte ich einen Hauch von "dumme Ziege" zu hören.
Kann aber auch "krumme Liege" geheissen haben, ich verstand es nicht so genau. Er nuschelt immer so, wenn er vor lauter Schmerzen die Zähne zusammenbeissen muss.
Und nachgefragt habe ich dann auch nicht.
Teilte ihm die gute Nachricht mit, dass ich heute Abend noch einen Frisörtermin habe und ergo ihn erst wieder um 21.00h zu belästigen gedenke. Mich danach aber auf einen tollen Abend mit ihm und so richtig guten Sex freuen täte.
Da hat es geknallt im Hörer.
Ich weiss jetzt nicht genau, ob ihm das Handy aus der Hand gefallen ist - oder ob er ohnmächtig wurde.
Geschadet hat es ihm anscheinend nicht, vorhin kam eine SMS von ihm:
"AFF DU! :-)"
Mittwoch, 12. Dezember 2012
DANN HAT ES ZOOOM GEMACHT ...
Also eigentlich mehr BUMMMM.
Wahlweise RUMMMMS.
Jedenfalls hat es heftig geknallt, als gestern gegen Abend mein Katerchen auf Arbeit von der Leiter fiel.
Hoch ist er nicht gefallen, bloss ganz blöd auf seine vollbepackte Hüftwerkzeugtasche. Und deshalb liegt er nun zu Hause mit 3 massiv geprellten Rippen.
Er atmetet nicht wirklich - denn atmen tut weh. Ergo weht nur so ein dezent-laues Lüftchen in des Katers Lungenflügelbereich. Laut sprechen kann er auch nicht, dazu müsste er ja erstmal tief Luft holen.
Husten dürfte jetzt gar nicht passieren! Müsste er niesen, dann wäre er tot - so seine Selbsteinschätzung. Er ist sich allgemein noch nicht sicher, ab man daran nicht stirbst ... und falls nein:
Bleibe da bloss noch ich als Restrisiko, die ich ihn auf keinen Fall und unter keinen Umständen zum lachen bringen darf.
Das ist blöd. Und so unrealistisch.
Das macht alles ein bisschen schwierig für mich.
Und ihn.
Und seine 3 Rippen.
Heute Morgen hat er sich als "ein gefühlsmässig auf dem Rücken liegender Marienkäfer" betitelt. Ich hab mir dummerweise gleich ein innerliches Bild davon gemacht, die nächsten 5 Minuten brüllend gelacht und mich weitere 10 Minuten für das Lachflash entschuldigt, welches wiederum ihm auch einen gewissen Anflug von Heiterkeit nicht erspart hatte - und ergo ihm wohl wirklich ganz doll schlimme Schmerzen bereitet hat.
Vom Doc hat er nebst Schmerzpillen und Salben auch so ne Art "Wenn-es-denn-gar-nicht-mehr-geht"-Tropfen verschrieben bekommen. Also nur für den äussersten der äusseren Notfälle. Welcher aber mit meinem ansteckenden Lachflash gegeben war. Ich hab ihm diese Notportion eingetropft - und siehe da, seine Äugelein wurden ganz glänzend und er fragte verschmitzt grinsend: "Hatten wir dieses rosafarbene, fröhliche, frei fliegende Vögelein schon immer im Haus??".
Meine Antwort: "Ja, hatten wir. Nur normalerweise sagst Du mir meist "Schatz" und vergleichst Du mich weniger mit einem Vögelein (...und wenn, dann in Richtung Lämmergeier ....)."
Lachflash Nr. 2.
Ich habe ihn dann auch nicht leiden lassen, sondern gleich nochmals ne Schmerztablette nachgeschoben.
Schliesslich bin ich ja eine liebende Ehefrau.
Ich habe ihn jetzt erst mal im 1. Stock vor dem Fernseher deponiert - während ich, durchs Haus wuselnd, so ein bisschen klar Schiff mache. Plus Krankenschwester spiele.
Da er nicht rufen kann, kam ich blöderweise auf die Idee, ihm ein Glöckelein zu reichen. Für den Notfall. Es notfallt die ganze Zeit. Hier ein Stücklein Schoggi bringen. Da einen Kaffee brühen. Brustkorbseite links mit Voltaren einschmieren - aber bitte gaaaanz sanft! Zudecken, da jede Bewegung weh macht. Kissen neu im Nacken drapieren - weil bekanntlich jede Bewegung weh macht.
Und dabei jaaaaa keinen dummen Spruch bringen, da weder gebrüllt noch gelacht werden darf.
Weil .... jaaaa genau ... jede Bewegung weh macht.
Zum Glück muss ich morgen wieder ins Büro! ;-)
Am Wochenende bin ich übrigens auch nicht zu Hause.
Prüfungen stehen ins Haus! Freitag / Samstag / Sonntag. Bin ganz schön aufgeregt - jetzt wird sich zeigen, ob ich kann was ich in diesem Jahr alles gelernt hab. Die schriftliche Prüfung ging ja wie durch geschnitten Brot. Und meine Diplomarbeit habe ich am Wochenende fertig gestellt. Mein für mich gewähltes Thema ist "Coaching in der Selbsthilfe", es war extrem spannend für mich zu sehen, wie viel (s)ich in diesem Jahr in meinen beiden Selbsthilfegruppen getan hat. Dank dem Wissen aus meiner neuen Ausbildung konnte ich das Gelernte sofort anwenden, umsetzen ... und an den Reaktionen merken, welche neuen Möglichkeiten ich mir erarbeitet habe. Ich bin wirklich begeistert und davon überzeugt!
Ich freue mich so so so sehr, wenn ich dann mein Diplom (hoffentlich) bald in Händen hab und so richtig durchstarten kann. Das wird gut! Da bin ich sicher.
So Leute - und jetzt bimmelt es schon wieder. Katerchen will sicherlich den Rücken gekrault kriegen. Aber nur ganz ganz ganz sanft. Armer Kater - und das meine ich auch so.
Weil ... ihr wisst es bereits ...
... JEDE BEWEGUNG WEH MACHT!
Wahlweise RUMMMMS.
Jedenfalls hat es heftig geknallt, als gestern gegen Abend mein Katerchen auf Arbeit von der Leiter fiel.
Hoch ist er nicht gefallen, bloss ganz blöd auf seine vollbepackte Hüftwerkzeugtasche. Und deshalb liegt er nun zu Hause mit 3 massiv geprellten Rippen.
Er atmetet nicht wirklich - denn atmen tut weh. Ergo weht nur so ein dezent-laues Lüftchen in des Katers Lungenflügelbereich. Laut sprechen kann er auch nicht, dazu müsste er ja erstmal tief Luft holen.
Husten dürfte jetzt gar nicht passieren! Müsste er niesen, dann wäre er tot - so seine Selbsteinschätzung. Er ist sich allgemein noch nicht sicher, ab man daran nicht stirbst ... und falls nein:
Bleibe da bloss noch ich als Restrisiko, die ich ihn auf keinen Fall und unter keinen Umständen zum lachen bringen darf.
Das ist blöd. Und so unrealistisch.
Das macht alles ein bisschen schwierig für mich.
Und ihn.
Und seine 3 Rippen.
Heute Morgen hat er sich als "ein gefühlsmässig auf dem Rücken liegender Marienkäfer" betitelt. Ich hab mir dummerweise gleich ein innerliches Bild davon gemacht, die nächsten 5 Minuten brüllend gelacht und mich weitere 10 Minuten für das Lachflash entschuldigt, welches wiederum ihm auch einen gewissen Anflug von Heiterkeit nicht erspart hatte - und ergo ihm wohl wirklich ganz doll schlimme Schmerzen bereitet hat.
Vom Doc hat er nebst Schmerzpillen und Salben auch so ne Art "Wenn-es-denn-gar-nicht-mehr-geht"-Tropfen verschrieben bekommen. Also nur für den äussersten der äusseren Notfälle. Welcher aber mit meinem ansteckenden Lachflash gegeben war. Ich hab ihm diese Notportion eingetropft - und siehe da, seine Äugelein wurden ganz glänzend und er fragte verschmitzt grinsend: "Hatten wir dieses rosafarbene, fröhliche, frei fliegende Vögelein schon immer im Haus??".
Meine Antwort: "Ja, hatten wir. Nur normalerweise sagst Du mir meist "Schatz" und vergleichst Du mich weniger mit einem Vögelein (...und wenn, dann in Richtung Lämmergeier ....)."
Lachflash Nr. 2.
Ich habe ihn dann auch nicht leiden lassen, sondern gleich nochmals ne Schmerztablette nachgeschoben.
Schliesslich bin ich ja eine liebende Ehefrau.
Ich habe ihn jetzt erst mal im 1. Stock vor dem Fernseher deponiert - während ich, durchs Haus wuselnd, so ein bisschen klar Schiff mache. Plus Krankenschwester spiele.
Da er nicht rufen kann, kam ich blöderweise auf die Idee, ihm ein Glöckelein zu reichen. Für den Notfall. Es notfallt die ganze Zeit. Hier ein Stücklein Schoggi bringen. Da einen Kaffee brühen. Brustkorbseite links mit Voltaren einschmieren - aber bitte gaaaanz sanft! Zudecken, da jede Bewegung weh macht. Kissen neu im Nacken drapieren - weil bekanntlich jede Bewegung weh macht.
Und dabei jaaaaa keinen dummen Spruch bringen, da weder gebrüllt noch gelacht werden darf.
Weil .... jaaaa genau ... jede Bewegung weh macht.
Zum Glück muss ich morgen wieder ins Büro! ;-)
Am Wochenende bin ich übrigens auch nicht zu Hause.
Prüfungen stehen ins Haus! Freitag / Samstag / Sonntag. Bin ganz schön aufgeregt - jetzt wird sich zeigen, ob ich kann was ich in diesem Jahr alles gelernt hab. Die schriftliche Prüfung ging ja wie durch geschnitten Brot. Und meine Diplomarbeit habe ich am Wochenende fertig gestellt. Mein für mich gewähltes Thema ist "Coaching in der Selbsthilfe", es war extrem spannend für mich zu sehen, wie viel (s)ich in diesem Jahr in meinen beiden Selbsthilfegruppen getan hat. Dank dem Wissen aus meiner neuen Ausbildung konnte ich das Gelernte sofort anwenden, umsetzen ... und an den Reaktionen merken, welche neuen Möglichkeiten ich mir erarbeitet habe. Ich bin wirklich begeistert und davon überzeugt!
Ich freue mich so so so sehr, wenn ich dann mein Diplom (hoffentlich) bald in Händen hab und so richtig durchstarten kann. Das wird gut! Da bin ich sicher.
So Leute - und jetzt bimmelt es schon wieder. Katerchen will sicherlich den Rücken gekrault kriegen. Aber nur ganz ganz ganz sanft. Armer Kater - und das meine ich auch so.
Weil ... ihr wisst es bereits ...
... JEDE BEWEGUNG WEH MACHT!
Dienstag, 11. Dezember 2012
MANCHMAL DENKE ICH ...
... ja, das tue ich wahrhaftig und wirklich :-).
Heute morgen zum Beispiel, da habe ich gedacht, dass ich nicht alle Lattem am Zaun habe. Nicht alle Tassen im Schrank. Nicht Mehrheitskonform.So ein bisschen gaga eben.
So oder so ähnlich.
Höre ich irgendwo Widerspruch? Ich warte ...
Ich stelle mir jetzt gerade vor, ich sitze in einem Saale und ihr sitzt als meine Zuschauer / Zuhörer vor mir. Warum bloss habe ich das Bild vor meinem inneren Auge, dass ihr genau in diesem Moment mit hochroten Gesicht da sitzt? Verlegen hüstelt. Verhalten quietscht. Die Hand auf den Mund drückt. In die linke obere Saalecke schaut und euch Riesenmühe gebt, nicht laut loszuprusten ...?
1 Minute später: Tumultartige Szenen ... sich vor Lachen auf dem boden rollende Menschen.
Leute, reisst euch zusammen! :-)
Aber nun zurück zu meiner Morgengeschichte:
Ich träppelte aus dem Hause Kunterbunt, unter mir knirschender Schnee und Eis, über mir wildes, weisses, kaltes Geflöckel. Soweit, so ungemütlich.
Glücklich ich, die einen Schirm ihr Eigen nennen kann. Genauer gesagt: einen Knirps - also das bekannte Zwergenmodell, handtaschentauglich.
Ich habe übrigens einen nicht unbeträchtlichen Knirpsverschleiss - es ist davon auszugehen, dass ich die Schweizerischen Bundesbahnen mit jährlich einem guten Dutzend Knirpsen sponsere. Tram und Bus und Restaurants sind hierbei noch nicht erwähnt ...
Jedenfalls robbte ich vorwärts Richtung Busstation, als eine Windböe energisch am Knirps rupfte ... und siehe da ... mein Knirps wurde geköpft und ich hatte nur noch den "RPS" in der Hand. "KNI" war vom Winder verweht! Und alleine der Handgriff plus 10cm Gestänge schützen nicht wirklich.
Ergo ging es nicht lange - und ich war zur Schneefrau mutiert.
So stand ich dann am Fussgängerstreifen. Weiss von oben bis unten - ein herrliches Bild! Selbst ich konnte ein breites Grinsen nicht verkneifen. Ganz ganz breit.
UND HIER - GENAU HIER BEGINNT DIE "NICHT ALLE LATTEN AM ZAUN"-GESCHICHTE:
Nochmals zur Erinnerung: Ich stand breit grinsend am Fussgängerstreifen. Es näherte sich ein grooosssser, schwerer Lastwagen. Wahrscheinlich vollbepackt, dies haben Lastwagen am frühen Morgen meist so an sich.
Ich habe die Gedanken des Fahrers förmlich gefühlt "... theoretisch würde es grad noch eben so reichen ... aber ... hoffentlich bleibt diese Schneefrau stehen ... wenn ich jetzt voll in die Eisen stehen muss, wird es eng ... und schliddert ... Scheisswetter".
Jeder normale Mensch an meiner Stelle, der überlegt sich in schlimmsten Varianten und in blutroter Farbdarstellung, was passiert, wenn Frau Schneefrau versus LKW auf Konfrontationskurs geht - den Rest kann sich hier Jede/r selber ausmalen.
ICH aber, ich hab genau den folgenden Satz gedacht: "Was passiert eigentlich, wenn ich genau JETZT, mit genau DIESEM breiten Grinsen, die Fahrbahn betrete, der LKW nicht bremsen kann und der breite breite Pneu justament über meine in besagten Momente breit grinsenden Gesichtszüge rumpelt ... welch Bild erwartet die Helfer der mittels Blaulicht sofort herbeieilenden Retter der Amulanz?
Das breiteste Lächeln ever ...?"
Ich hab da ein Bild vor meinem inneren Auge ... :-).
Ach ja.
Die gute Nachricht: Ich habe es nicht riskiert und blieb stehen - und grinste den Fahrer in aller Breite an. Er seinerseits winkte fröhlich und lachte zurück.
Irgendwie habe ich nicht alle Latten am Zaun.
Manchmal.
ODER?
Heute morgen zum Beispiel, da habe ich gedacht, dass ich nicht alle Lattem am Zaun habe. Nicht alle Tassen im Schrank. Nicht Mehrheitskonform.So ein bisschen gaga eben.
So oder so ähnlich.
Höre ich irgendwo Widerspruch? Ich warte ...
Ich stelle mir jetzt gerade vor, ich sitze in einem Saale und ihr sitzt als meine Zuschauer / Zuhörer vor mir. Warum bloss habe ich das Bild vor meinem inneren Auge, dass ihr genau in diesem Moment mit hochroten Gesicht da sitzt? Verlegen hüstelt. Verhalten quietscht. Die Hand auf den Mund drückt. In die linke obere Saalecke schaut und euch Riesenmühe gebt, nicht laut loszuprusten ...?
1 Minute später: Tumultartige Szenen ... sich vor Lachen auf dem boden rollende Menschen.
Leute, reisst euch zusammen! :-)
Aber nun zurück zu meiner Morgengeschichte:
Ich träppelte aus dem Hause Kunterbunt, unter mir knirschender Schnee und Eis, über mir wildes, weisses, kaltes Geflöckel. Soweit, so ungemütlich.
Glücklich ich, die einen Schirm ihr Eigen nennen kann. Genauer gesagt: einen Knirps - also das bekannte Zwergenmodell, handtaschentauglich.
Ich habe übrigens einen nicht unbeträchtlichen Knirpsverschleiss - es ist davon auszugehen, dass ich die Schweizerischen Bundesbahnen mit jährlich einem guten Dutzend Knirpsen sponsere. Tram und Bus und Restaurants sind hierbei noch nicht erwähnt ...
Jedenfalls robbte ich vorwärts Richtung Busstation, als eine Windböe energisch am Knirps rupfte ... und siehe da ... mein Knirps wurde geköpft und ich hatte nur noch den "RPS" in der Hand. "KNI" war vom Winder verweht! Und alleine der Handgriff plus 10cm Gestänge schützen nicht wirklich.
Ergo ging es nicht lange - und ich war zur Schneefrau mutiert.
So stand ich dann am Fussgängerstreifen. Weiss von oben bis unten - ein herrliches Bild! Selbst ich konnte ein breites Grinsen nicht verkneifen. Ganz ganz breit.
UND HIER - GENAU HIER BEGINNT DIE "NICHT ALLE LATTEN AM ZAUN"-GESCHICHTE:
Nochmals zur Erinnerung: Ich stand breit grinsend am Fussgängerstreifen. Es näherte sich ein grooosssser, schwerer Lastwagen. Wahrscheinlich vollbepackt, dies haben Lastwagen am frühen Morgen meist so an sich.
Ich habe die Gedanken des Fahrers förmlich gefühlt "... theoretisch würde es grad noch eben so reichen ... aber ... hoffentlich bleibt diese Schneefrau stehen ... wenn ich jetzt voll in die Eisen stehen muss, wird es eng ... und schliddert ... Scheisswetter".
Jeder normale Mensch an meiner Stelle, der überlegt sich in schlimmsten Varianten und in blutroter Farbdarstellung, was passiert, wenn Frau Schneefrau versus LKW auf Konfrontationskurs geht - den Rest kann sich hier Jede/r selber ausmalen.
ICH aber, ich hab genau den folgenden Satz gedacht: "Was passiert eigentlich, wenn ich genau JETZT, mit genau DIESEM breiten Grinsen, die Fahrbahn betrete, der LKW nicht bremsen kann und der breite breite Pneu justament über meine in besagten Momente breit grinsenden Gesichtszüge rumpelt ... welch Bild erwartet die Helfer der mittels Blaulicht sofort herbeieilenden Retter der Amulanz?
Das breiteste Lächeln ever ...?"
Ich hab da ein Bild vor meinem inneren Auge ... :-).
Ach ja.
Die gute Nachricht: Ich habe es nicht riskiert und blieb stehen - und grinste den Fahrer in aller Breite an. Er seinerseits winkte fröhlich und lachte zurück.
Irgendwie habe ich nicht alle Latten am Zaun.
Manchmal.
ODER?
Samstag, 8. Dezember 2012
FRAUENABEND
Gestern hatte ich sturmfreie Bude.
Katerli hatte seine erste Firmen-Weihnachtsfeier beim neuen Arbeitgeber.
Also ich liebe den Kater ja heiss und innig - aber mal so einen Abend für mich ... die ganze Couch für mich ... das Fernsehkästchen für mich ... die Kuscheldecke für mich ... die Ruhe für mich ... bei aller Liebe: Ich freute mich riesig darauf!
Ich erinnere mich an keinen Abend der letzten Monate, den wir uns nicht geteilt hätten. Ausgenommen mein Rhodos-Urlaub, da wo der Kater am letztmöglichen Tag noch nach jahrelangen Lebens-Irrfahrten seine Lehrstelle gefunden hat.
Ich denke übrigens noch heute täglich an diesen Moment zurück. Für mich ist und bleibt es ein Wunder. Ich, die so gerne und ungebremst an Wunder glaube, hab da wieder Nahrung für viele, viele, viele Jahre "an Wunder glauben" bekommen.
Und wo ich schon grad beim Kater und dem Wunder bin, so wundert es mich seither jeden Morgen, wie sehr er sich verändert hat. Im Guten verändert. Aus dem ehemals wortkargen Morgenmuffel, dem bereits ein Dielengeknarre um 05.00h auf die Nerven ging und ich vor 07.00h ausser "Guten Morgen Katerli" in meinem ureigenen Interesse - und ganz entgegen meiner völlig natürlichen Natur - bitte nix sagen sollte ... mutierte der Elektro-Kater seit Anbeginn der Lehre (und wöchentlich messbar mehr!) zum Morgenlaferi. Morgenschnurri. Morgenlaberer. Kater ist die allergrösste Quatschtante geworden!
Der textet mich manchmal schon VOR dem Weckergeläute zu, kitzelt mich, schuckelt hin und her bis mir schier schlecht wird - und ist stets der Erste, welcher aus dem Bette hüpft. Während meinereiner sich aus dem Bette quält.
Das Gute an der Sache: Seither muss ich nie nie mehr den Morgenkaffee machen - der steht stets fertig gebrüht mit viel Milchschaum auf dem Tisch.
Finde ich gut!
Trotz all dieses "gut findens", versteht ihr sicher, warum auch die Kater-liebenste aller Kater-liebenden Frauen mal einen männerfreien Abend braucht. Mal einen Abend ohne Strom, Ampère, Gleichstrom, Wechselstrom, Stromspannnung, Witzen von der Baustelle.
Ich bin auch nur eine Frau! Und möchte mal wieder TITANIC - ja, sogar die erweiterte Fassung - mit Tempos, vom Lieferdienst bestellter Pizza und ergiebigsten Geschluchze, zelebrieren.
Ok. Soweit war alles klar.
Katerli fand die Idee auch prima und stellte mir in Aussicht, dass lange gefeiert wird und er sicher nicht vor Mitternacht zu Hause sei. Das tönte in meinen Ohren wie vorweihnachtliches Glöckchengebimmel. Herrlich!
Den ganzen Freitag freute ich mich wie eine Schneekönigin. Hatte in der Firma zwar viel zu tun, es wuppte sich aber aufgrund der Vorfreude schier von alleine. Und pünktlich um 17.30h stellte ich meinen Compi in der Garage aus und hüpfte im Chaos-Schneefall fröhlich nach Hause.
Das musste ich mir dann zwar hart verdienen ... Züge fielen aus, Busse fuhren kaum mehr, ich fror und erst der Privatweg zur Villa Kunterbunt ... ich habe gestern davon berichtet. Mit einer Stunde Verspätung kam ich dann eeendlich zu Hause an. Erhellte und erwärmte alles mit wundervollem Kerzenlicht, orderte beim Pizzaservice eine "Pizza Gambaretti" und einen leckeren Salat, machte mich auf der Couch so breit wie ich nur konnte, scharte alle Kissen ungeteilt um mich.
Was für ein Gefühl!
Frauenabend!
Der Pizzabote kam zwar kaum durch den Schnee - trotzdem kam er dann irgendwann mit dem Objekt meiner Begierde an (...für einmal nicht der Kater ...). Ich ergänzte diese lukullische Köstlichkeit mit viel schwarzem Pfeffer, stellte mein Handy off und eröffnete diesen, meinen Abend.
Es war 20.00h, die Pizza schmeckte einfach köstlich! Ich legte die DVD ein, kuschelte mich in die Wohlfühldecke, es konnte losgehen ... Kate und Leonardo spazierten im mein Wohnzimmer ... ich gierte auf alles was kommen möge ...
... UND DANN WAR DER KATER DA!
Schaute mich mit grosser Äugelein an. Ich ihn.
ICH: "Warum bist Du schon da ...????"
ER: "Weil die Feier fertig ist und ich nun zu Hause bin ...!!!"
ICH: (leicht empört im Ton) "Ja aber ... Du hast doch gesagt, es wird nach Mitternacht ...?!?
ER: (ebenso leicht empört im Ton) "Ist es ja auch!"
Ich weiss wirklich nicht wie das passieren konnte. Leonardo war doch noch nicht mal auf dem Schiff! Geschweige denn, dass Frau Celine Dion ihren tränenschwangeren Soch "MEI HART WILL GO ON" geträllert hätte!
Schiebung!
Ich wurde betrogen!
Um meinen Abend!
Katerchen lachte sich scheckig. Und ich werde mir in der näheren Zukunft wohl noch öfter mal vorhalten lassen müssen, dass ich diesen Abend - den ich mir euphorisch in den buntesten Pinktönen mit lila Einschlag ausgemalt hatte ...
... SCHNÖDE VERPENNT HABE!
Katerli hatte seine erste Firmen-Weihnachtsfeier beim neuen Arbeitgeber.
Also ich liebe den Kater ja heiss und innig - aber mal so einen Abend für mich ... die ganze Couch für mich ... das Fernsehkästchen für mich ... die Kuscheldecke für mich ... die Ruhe für mich ... bei aller Liebe: Ich freute mich riesig darauf!
Ich erinnere mich an keinen Abend der letzten Monate, den wir uns nicht geteilt hätten. Ausgenommen mein Rhodos-Urlaub, da wo der Kater am letztmöglichen Tag noch nach jahrelangen Lebens-Irrfahrten seine Lehrstelle gefunden hat.
Ich denke übrigens noch heute täglich an diesen Moment zurück. Für mich ist und bleibt es ein Wunder. Ich, die so gerne und ungebremst an Wunder glaube, hab da wieder Nahrung für viele, viele, viele Jahre "an Wunder glauben" bekommen.
Und wo ich schon grad beim Kater und dem Wunder bin, so wundert es mich seither jeden Morgen, wie sehr er sich verändert hat. Im Guten verändert. Aus dem ehemals wortkargen Morgenmuffel, dem bereits ein Dielengeknarre um 05.00h auf die Nerven ging und ich vor 07.00h ausser "Guten Morgen Katerli" in meinem ureigenen Interesse - und ganz entgegen meiner völlig natürlichen Natur - bitte nix sagen sollte ... mutierte der Elektro-Kater seit Anbeginn der Lehre (und wöchentlich messbar mehr!) zum Morgenlaferi. Morgenschnurri. Morgenlaberer. Kater ist die allergrösste Quatschtante geworden!
Der textet mich manchmal schon VOR dem Weckergeläute zu, kitzelt mich, schuckelt hin und her bis mir schier schlecht wird - und ist stets der Erste, welcher aus dem Bette hüpft. Während meinereiner sich aus dem Bette quält.
Das Gute an der Sache: Seither muss ich nie nie mehr den Morgenkaffee machen - der steht stets fertig gebrüht mit viel Milchschaum auf dem Tisch.
Finde ich gut!
Trotz all dieses "gut findens", versteht ihr sicher, warum auch die Kater-liebenste aller Kater-liebenden Frauen mal einen männerfreien Abend braucht. Mal einen Abend ohne Strom, Ampère, Gleichstrom, Wechselstrom, Stromspannnung, Witzen von der Baustelle.
Ich bin auch nur eine Frau! Und möchte mal wieder TITANIC - ja, sogar die erweiterte Fassung - mit Tempos, vom Lieferdienst bestellter Pizza und ergiebigsten Geschluchze, zelebrieren.
Ok. Soweit war alles klar.
Katerli fand die Idee auch prima und stellte mir in Aussicht, dass lange gefeiert wird und er sicher nicht vor Mitternacht zu Hause sei. Das tönte in meinen Ohren wie vorweihnachtliches Glöckchengebimmel. Herrlich!
Den ganzen Freitag freute ich mich wie eine Schneekönigin. Hatte in der Firma zwar viel zu tun, es wuppte sich aber aufgrund der Vorfreude schier von alleine. Und pünktlich um 17.30h stellte ich meinen Compi in der Garage aus und hüpfte im Chaos-Schneefall fröhlich nach Hause.
Das musste ich mir dann zwar hart verdienen ... Züge fielen aus, Busse fuhren kaum mehr, ich fror und erst der Privatweg zur Villa Kunterbunt ... ich habe gestern davon berichtet. Mit einer Stunde Verspätung kam ich dann eeendlich zu Hause an. Erhellte und erwärmte alles mit wundervollem Kerzenlicht, orderte beim Pizzaservice eine "Pizza Gambaretti" und einen leckeren Salat, machte mich auf der Couch so breit wie ich nur konnte, scharte alle Kissen ungeteilt um mich.
Was für ein Gefühl!
Frauenabend!
Der Pizzabote kam zwar kaum durch den Schnee - trotzdem kam er dann irgendwann mit dem Objekt meiner Begierde an (...für einmal nicht der Kater ...). Ich ergänzte diese lukullische Köstlichkeit mit viel schwarzem Pfeffer, stellte mein Handy off und eröffnete diesen, meinen Abend.
Es war 20.00h, die Pizza schmeckte einfach köstlich! Ich legte die DVD ein, kuschelte mich in die Wohlfühldecke, es konnte losgehen ... Kate und Leonardo spazierten im mein Wohnzimmer ... ich gierte auf alles was kommen möge ...
... UND DANN WAR DER KATER DA!
Schaute mich mit grosser Äugelein an. Ich ihn.
ICH: "Warum bist Du schon da ...????"
ER: "Weil die Feier fertig ist und ich nun zu Hause bin ...!!!"
ICH: (leicht empört im Ton) "Ja aber ... Du hast doch gesagt, es wird nach Mitternacht ...?!?
ER: (ebenso leicht empört im Ton) "Ist es ja auch!"
Ich weiss wirklich nicht wie das passieren konnte. Leonardo war doch noch nicht mal auf dem Schiff! Geschweige denn, dass Frau Celine Dion ihren tränenschwangeren Soch "MEI HART WILL GO ON" geträllert hätte!
Schiebung!
Ich wurde betrogen!
Um meinen Abend!
Katerchen lachte sich scheckig. Und ich werde mir in der näheren Zukunft wohl noch öfter mal vorhalten lassen müssen, dass ich diesen Abend - den ich mir euphorisch in den buntesten Pinktönen mit lila Einschlag ausgemalt hatte ...
... SCHNÖDE VERPENNT HABE!
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