Sonntag, 12. Juni 2011

EIN FROSCH MIT NAMEN FRIDOLIN

Erst mal - ganz herzlich WILLKOMMEN, liebe ENERIM! Prima, hast Du zu mir in den Sternenhimmel gefunden, darüber freue ich mich sehr. Fühle Dich wohl in den grossen und kleinen Geschichten meines manchmal ganz schön chaotischen Lebens. Schön bist Du da!

Und nun zu FRIDOLIN.

Ich mag  Frösche.
Ganz besonders kleine, süsse Laubfrösche.
Und welch Glück hatte ich gestern ...

... kurz nach dem Mittag latschte ich mit der ersten Ladung Wäsche in die Waschküche runter (für meine deutschländischen FreundInnen: In der Schweiz hat nicht jede Wohnung ihre Waschmaschine, jedes Hause hat 1 Waschmaschine und 1 Waschküche und 1 Tröcknerraum - diese teilt man sich auf, indem man sich in die aufgehangene Liste schreibt. Zwischen 07.00h und 21.00h darf gewaschen und getrocknet werden. Ich habe ca. 8 Waschmaschinenfüllungen / Woche zu Gute. Ich weiss, für Deutsche unvorstellbar. Die Waschküche ist auch in der Schweiz immer wieder DER Zankapfel. Wegen Aufteilung, wegen Sauberkeit usw.).

Nun ja, zurück zu meinem Vorhaben. Ich kletterte aus dem zweiten Stock via ersten Stock und via Parterre runter in das Kellergewölbe. Aber ... im Parterre ... was war denn da am Boden? So was kleines, grünes, herziges. Das mich schier anlächelte - schien mir.


Ich näherte mich ganz leise - auf Zehenspitzen - und sachte dem kleinen Irgendwas. Beim näheren Hinsehen war mir dann sofort auch ohne Lesebrille klar:

Jüüüüü - ein Froschkind! Ein kleines, süsses, herziges Laubfroschkind.
Lächelte mich schüchtern und verängstigt an.
Mein Entschluss war sofort klar: Ich = Tierretterin.
Es lebe der Laubfrosch!

Wie immer wenn ich was gerne mag, kriegt es erst mal einen Namen:
Darf ich also vorstellen: 
Also Leute - das hier ist FRIDOLIN.
Fridolin - das hier sind meine Blogmenschen.

Da ich die Hände voller Wäsche hatte, stupste ich Fridolin ganz sachte mit meiner grossen Zehenspitze an. Der kleine Kerl war aber derart verängstigt, dass es keinen Pieps ... bzw. keinen QUAAAK machte. Auch keinen Hüpf. Ob der überhaupt noch lebt? Ich war mir da gar nicht so sicher ...! 
Die Fridolin-Laubfrosch-Rettung musste also sofort starten.
Ich liess alle Wäsche auf der Stelle fallen, raste zurück hoch in die Wohnung, holte mir ein Schraubglas, pappte in Windeseile Klarsichtfolie darüber, schnappte mir meine gute Lesebrille und einen grossen Löffel - schliesslich ist so eine Laubfrosch-Rettung eine höchst diffizile Angelegenheit - ein falscher, zu harter Griff und Fridolin ist Vergangenheit.

2 Treppenstufen auf einmal nehmend, raste ich wieder ins Parterre zu Fridolin. Näherte mich ihm mit der selbstverständlichen Vorsicht, welche so ein kleiner Fridolin nun mal für sich beanspruchen darf. Kniete mich neben den kleinen, knallgrünen Laubfrosch, setzte meine Lesebrille auf und startete ohne Zeitverzögerung die dringend notwendige Rettungsaktion ...

... UUUUUUPS!
Ein Stück ehemalige Blume ...


Und vielleicht sollte ich künftig meine Lesebrille auch tragen, wenn ich die Wäsche runter bringe.
Aber - der gute Wille war da.
Und nur der zählt.

ODER?




Samstag, 11. Juni 2011

LIEBE APOTHEKE ...

... meiner Wahl.

Zu Dir komme ich gerne - und das nicht nur, weil Du so praktisch auf meinem Arbeitsweg liegst. Nein, die Apothekerinnen und die Apothekerhelferinnen (sagt man denen heute noch so?) sind kompetent, freundlich, hilfsbereit, humorvoll.
Wenn ich mich damals an meine komplikationsreiche Bauchlandung beim Tennisspielen erinnere - und wie mir die netten Fröileins anschliessend die Restbestände des grünen Kunstbelages mittels Pinzette aus der eitrigen Schürfwunde pulten und mich wunderbarst fachgerecht versorgten. Toll!
Oder wenn mein Dauerrezept abgelaufen ist, ich wieder mal in der letzten Minute vor den Ferien reinschneie - ich kriegs. Weil man mich kennt und die Situation richtig einschätzt.
Kaufe ich mal andere Medis, werde ich auf Wechselwirkungen hingewiesen. Brauche ich Rat, kriege ich den, mit einem freundlichen Lächeln und guten Wünschen garniert.

Kurz und gut: ich bin sehr zufrieden mit "meiner" Apotheke. Sehr.

Aber gestern - auf dem Nachhauseweg - habe ich beim Vorbeigehen kurz mal in Deine Vitrine geschaut. Und bin ruckartig stehen geblieben. Neeee! Das darf jetzt nicht wahr sein. Oder?
Ich glaub mich tritt ein Pferd!

SLOGAN: "Ziel der XXXX-Methode ist nicht nur schnell und effektiv abzunehmen, sondern auch nach der Kur das Gewicht zu halten. Deswegen ist sie so gestaltet, dass Sie zum Beginn alle Mahlzeiten durch Modifast ersetzen, um schnell abzunehmen. Danach ersetzen Sie Modifast schrittweise wieder durch leichte und ausgewogene Mahlzeiten. So kann sich der Körper wieder gut an die normalen Mahlzeiten gewöhnen und das Risiko, das ein Jojo-Effekt entsteht, wird reduziert. Dabei lernen Sie auch progressiv, Ihre Ernährung umzustellen."

So weit - so gut. Aber derart beworben?
NEINNNNNNNNNNNNN!

Meine liebe Apotheke - das schiesst völligst am Ziel vorbei!
Was Du da machst ist schlichtweg gefährlich.
Wer um Himmels Willen hat Dir dieses Schaufenster gestaltet?

Das ist Werbung jenseits aller Vernunft.
Barbie und Ken als Mass aller Dinge im Zusammenhang mit Werbung für Schlankheitsmittel, welcher Art auch immer, zu suggerieren ... liebe Apotheke, das geht gar nicht.
Der Zusammenhang zwischen Essstörungen (Ess-/Brechsucht  = Bulimie) und Werbung ist erwiesen - und gerade eine Apotheke, welche zum Wohle der Menschen da ist, trägt hierbei eine grosse Mitverantwortung.

Liebe Apotheke, ich schicke Dir diesen Link nun und hoffe, dass wenn ich nächste Woche an Deinen Schaufenstern vorbei flaniere, weder irgendeine Barbie noch irgendein Ken mich dümmlich dreinschauen zum Abnehmen bewegen will.
Du, meine Apotheke, kannst ganz anders mit Deinen Kunden umgehen, dies weiss ich. Solche Werbung wie diese hast Du gar nicht nötig. Also, mach das Zeug weg. Ganz schnell. Bitte.

Liebe Apotheke, ich bin in Rage.

ICH PROTESTIERE GEGEN SOLCHE WERBUNG!

Freitag, 10. Juni 2011

YOU NEVER WALK ALONE!

Wer hat diese Kult-Hymne nicht schon mal mitgesungen und vor sich her geträllert ... "yuuuu nehehever woooook ääälouuuun!".
Ich verwette meine Lieblingstasche samt dazu passenden Schuhen, dass der Verfasser dieses Liedertextes Benutzer des ÖV - ÖFFENTLICHEN VERKEHRS - ist. Ich geb mein Parfum noch drauf, wenn der nicht schier täglich mit mir die Strecke Thun-Bern-Thun absolviert.
Ganz besonders gestern Abend.

Nach 9 Stunden harter Arbeit war mir so sehr nach einigen Minuten alone walken. Nur ein paar Minuten! Ist ja nicht so, dass weil ich einen Bürojob habe, ich mir die Pobacken platt sitze. Nönönö! Kaum kommt ein Kunde, stehe ich auf, gehe dem entgegen, gebe Pfötchen. Dann eile ich in die Werktstatt die Servicekarte holen, hetze rüber zum Mechaniker und kläre die Abholzeit, sprinte zurück zum Kunden zwecks Information.
Normalerweise schellt dann genau in dem Augenblick das Telefon - und so hechte ich an den Apparat.
Das passiert ganz oft am Tag genau so. Wir haben viele Kunden!
Und weil ich so elend multifunktional bin, gibt es noch X andere Dinge, welche ich stehend, gehend, rennend, hüpfend (wenn das Auto auf dem Lift steht und ich dem Mechaniker den Telefonhörer / einen Kaffee / ein Tempo / einen Schraubenschlüssel usw.) rauf reichen muss.

Sichrlich könnt ihr verstehen, dass man dann nach 9 Stunden Menschen satt mindestens 10 Minuten alleine walken möchte? Dies ist aber nicht möglich. Insbesondere nicht auf der Strecke Bern - Thun um 18.04 am Abend. Und schon gar nicht an einem Abend wie gestern.

Ich sag nur: GREENFIELD.
Das ist ein totaaaaal angesagtes Open-Air-Spektakel. Sowas von angesagt. Man kann sich darauf verlassen - es ist Anfang Juni und es regnet - was ist das? Aha!! Das Greenfield-Wochenende! So sicher wie das Amen in der Kirche.
Und an was erkennt man es auch noch? Daran, dass der ansonsten schon vorgepferchte Bahnsteig brechend voll ist. Mit Teenagern zwischen 15 und ... sagen wir mal ... 55. Sich bereits in allen Stadien der Auflösung befindend.

Mit schwante - es wird wieder mal eine sehr abenteuerliche Heimfahrt. Sehr abenteuerlich.
Weil: Greenfield findet 2 Haupt-Stationen weiter als Thun, nämlich in Interlaken statt. Was bedeutet, dass das ganze partyfreudige Volk in MEINEM Zug mitfährt.
Doch welch Wunder: Die SBB- Schweizerischen Bundes Bahnen - haben wohl das Problem erkannt! Und einen Greenfield-Sonderzug um 18.00h ab Bern bereitgestellt. Toll! Super! Davon wusste ich ja gar nichts.

Na ja ... ich war wohl nicht die Einzige, welche nix davon wusste. Dieser Sonderzug fuhr nämlich so gut wie leer Richtung Interlaken und mit mir quetschten sich dafür um 18.04h alle anderen ca. 100'000 Leute in den Zug.

You never walk alone...

Da der Zug aber bereit gut gefüllt in Bern einfuhr, ging es nur noch darum, sich einzig und alleine einen sicheren Standplatz zwischen Tramperrucksäcken, Igluzelten, Bierharassen und allen anderen notwendigen Zutaten für einen 3-Tages-Open-Air-Besuch zu ergattern.
Mit viel Glück kriegte ich den Stehplatz vor dem Klo.
Na ja ... mit Glück hatte das dann allerdings wenig zu tun. Ich war immer am falschen Platz. Immer.
Kaum ruckelte der Zug an, begannen alle Umstehenden, Sitzenden, Torkelnden, an ihren Schuhen rumzunesteln. Hä?? Als wäre das Anfahren des Zuges ein für alle Greenfielder verbindliches Zeichen, sich der Schuhe zu entledigen - zogen die wirklich und wahrhaftig ihre Schuhe aus. Bequemlichkeitshalber. Und weil man diese ja dann die weiteren 3 Tage trägt ... Freiheit für die pubertösen Käsefüsse!


Leute - das hättet ihr miterleben sollten.
Wobei ... seid froh, habt ihr das nicht miterleben müssen! Wenn sich Dutzende von Menschen gleichzeitig die durchgesuppten, schier schon dampfenden, mehrfach Open-Air-Festival-erprobten Schuhe ausziehen - das kommt dann einem fiesen, hinterhältigen Bio-Giftgas-Angriff sehr sehr nahe.
Einen Vorteil hatte das Ganze - ich erlebte die Fahrt nach Thun in einem leichten Dämmerzustand. Früheren Lachgasnarkosen nicht unähnlich.

Aber - das war dann noch nicht alles. Dann wurde der Proviant ausgepackt. Esssen und Trinken satt. Und gegessen, getrunken, angestossen. Worauf Einer auf die gloriöse Idee kam, ein Wettrülpsen zu veranstalten. Ich muss gestehen, es hatte ausgesprochene Talente dabei, welche auf Herrn D. Bohlen ganz bestimmt ausserordentlich grossen Eindruck gemacht hätten. Mir persönlicher eher weniger.
Über das anschliessende Pupsfestival möchte ich mich NICHT weiter äussern.
Ich habe das alles eh nur am Rande einer Ohnmacht miterlebt und war in Folge Benebelung aus diversesten Quellen nicht wirklich ich selber.

Nach 20 Minuten nervenruinierender Fahrt schälte ich mich mühevoll aus dem Pulk besagter Greenfielder und wankte leicht angeschlagen und trunken nach Frischluft in die Freiheit des Bahnsteiges ... Mit mir viele andere LeidensgenossInnen, welche auch nur von der Arbeit nach Haue fuhren und so gerne ein bisschen alone für sich gewalkt wären. Aber nein, auch hier standen wir einander auf den zumindest beschuhten(!) Füssen rum.


Die Fahrt nach Hause mit meinem Roller Giovanni genoss ich doch sehr. 3 Minuten ganz alone. Mal abgesehen vom normalen Strassenverkehrsaufkommen.
Zu Hause erfreuten sich Kind 2 und Freundin über mein Kommen - nix mit Füsse hochlegen und Seele baumeln lassen. Abendessen war angesagt. Der Kater kam dann auch noch angeschlichen. Angeschlichen im wahrsten Sinne des Wortes - der Arme macht nämlich zur Zeit ein Praktikum als Schreiner (zum besseren Verständnis für Neu-Blogger im Geschichtenhimmel: der Kater ist mein Mann) und ist bereits am ersten Tag rückwärts über eine am Boden liegende Stahlstrebe gefallen, hat sich dabei das Steissbein geprellt. Ich kann es kaum mehr mit ansehen, wie er sich sitzend auf einem Stuhl plagt. Ich kaufe ihm heute einen Schwimmreifen (so einen mit Ente), damit er sich da rein setzen kann. Hat mir damals beim Dammschnitt nach den Geburten schliesslich auch geholfen.


Um 21.30h gab ich Forfait.
Ich war sooooo fix und alle. Und wohl auch noch die Nachwirkungen der Narkose ... ich ging in die Heia. Kater schlich hinterher und legte sicht ächzend und stöhnend neben mich. So ging das die ganze Nacht. Bei jeder seiner kleinsten Bewegungen jammerte er tierisch.
Somit hatte ich auch in der Nacht nicht wirklich meine Ruhe.
So viel dazu.

YOU NEVER WALK ALONE ...!

Donnerstag, 9. Juni 2011

IIIIIIIHHHHHHHHHHHHH! (DAS IST EIN SCHREI)

IIIIIIIHHHHHHHHHHH.
Dieses oben erwähnte IIIIHHHHHH möchte ich als alles durchdringenden Schrei aus reiner Hilflosigkeit verstanden wissen.
Ich stehe noch immer völlig unter dem Schock der gestrigen, sich überschlagenden Ereignisse!
Was passiert ist?

Also ... da gehe ich langsam (und seit gestern wissen wir Alle auch warum ... Bernerin eben) durch die schönen Gassen und Lauben unserer malerisch-idyllischen Schweizer Hauptstadt Bern, schlendere über den Markt und komme am hoheitsvollen Bundeshaus vorbei - als sich ein dunkler, kalten Schatten über mein helles Wesen legt. Und dumpfes Grollen, grauenhaftes Knurren meinen bis aufs Äusserste angespannten Körper mit Adrenalin flutet.
Bereit zu allem - vor allem zur Flucht! Wäre ich nicht wie gelähmt und angenagelt dagestanden ... ich wäre also auf jeden Fall fluchtartig geflüchtet.

Also den Schatten und das Knurren und so, das habe ich eher gefühlt denn wirklich gesehen oder gehört. Mehr so intro-gastral empfunden. Eigentlich rein gefühlsmässig. Irgendwie intuitiv prä-geschockt. Instinktiv bereits den Schrei im Kehlkopf parat. Ein mental-seelisches Flashbefore ... im Gegensatz zum Flashback.
Schlecht zum Beschreiben, ganz schlecht.
Aber ihr wisst, meine ich ich zu wissen, was ich meine. Oder?
Oooooder?

Steht doch da plötzlich dieses Vieh vor mir! Mich bedrohend! Beängstigend! Stiert mit glühenden Augen auf mich herab. Sein fauliger Atem des Todes liess das Blut in meinen Adern gefrieren und ich ergab mich augenblicklich und widerstandslos.
Hielt meine Kamera krampfhaft umschlungen - an sweepen war nicht mehr zu denken! Ich knipste noch kurz mal drauflos - im Denken und Hoffen, dass wenn man nix mehr von mir findet als Handtasche und Kamera - vielleicht noch die Pumps mit den Absätzen, die könnten schliesslich im Halse der Bestie hakeln - meine Hinterbliebenen den Tathergang rekonstruieren können. Irgendwann.
Hoffte ich.

Die beinahe letzte Foto von mir

Innerlich hatte ich also bereits mit dem Leben abgeschlossen. Meine 1.64m gegen ihre 9m - no chance!
Never! Ich transpirierte ausufernd vor mich hin, zitterte wie Espenlaub und erlebte bewusst meine letzten Minuten. Jetzt werde ich also doch nicht 50 Jahre alt.
So blöd! Dabei wollte ich doch im November ein richtig grosses Fest schmeissen!

Als der Japaner seitlich links mir seine Kamera in die Hände drückte, dachte ich erst, auch er wolle die Kamera vor dem Urvieh retten. Aber nein - er zog in die Schlacht gegen diese Riesenspinne. Oder doch nicht? Nö! Er lehnte lässig an das eine der .... wääääh ..... 8 Beine, grinste in die Linse und ich drückte mit blutleerem Finger auf den Auslöser.

MAMAN heisst das Ding. Ich kann es immer noch nicht fassen ...

Dann hab ich Fersengeld gegeben.
Bin um mein Leben gerannt! *KEUCH* *HECHEL*
Bin grad mal eben noch so mit dem Leben davon gekommen.
Und ich hoffe, dem Mut diese Bilder unter Lebensgefahr zu schiessen, zollt ihr entsprechend Achtung. Verleiht mir vielleicht zur Abwechslung mal einen Orden, Preisgeld oder sponsert mir eine Therapie gegen meine ausgeprägte Spinnenphobie.
Ehrlich gesagt wären mir aber Sprechchöre wie z.B. "Sternenzauber for Präsident" und so, lieber. Ich weiss zwar noch nicht für welches präsidiale Amt ich geeignet wäre - aber sicherlich würden wir eines finden. Oder?

Stellt euch mal vor, es gäbe keine Fränzi Sternenzauber mehr. Und der Blog hier würde geschlossen - für immer und ewig oder eventuell noch länger. Wäre das nicht öde?
Ok, gut, ganz doll viel Blödsinn würde euch erspart bleiben. Und viele viele Foto-Collagen.
Aber vielleicht auch der eine oder andere Lacher?
Ja? Ja? Ja?
Ich meine, aus der hintersten Reihe einen Laut vernommen zu haben. Werten wir ihn wohlwollend als "Ja".

Uff ....

... WAS HABEN WIR NOCHMALS GLÜCK GEHABT! :-)

Mittwoch, 8. Juni 2011

IN DER RUHE LIEGT DIE KRAFT - BERNER WISSEN DAS!

Meine Lieben!
Gestern habe ich euch von der ominösen Sweep-Funktion meiner Kamera berichtet. Die mal Panoramabilder macht, mal nicht. Und meine Frage ... wenn nein, warum nicht?
Bin ich ein vielleicht ein bisschen gaga? Ich möchte an dieser Stelle keinen Raum und keine Zeit für Überlegungen lassen und nicht explizit um Rückmeldung auf diese Frage bitten.
Claro? :-)

Jedenfalls kamen gleich zwei Blog-Freundinnen-Engel angerauscht und mailten mir die entsprechende Seite der SONY-Betriebsanleitung, Tipps und Tricks. Und was kam dabei heraus? Was? Waaaaas? Ich überwinde mich jetzt und berichte euch ehrlich darüber:

Ich habe alles richtig gemacht ... ich war bloss 
ZU LANGSAM!

Korrekt wie ich bin, hab ich mir natürlich für den nötigen Kameraschwenk gut Zeit gelassen - lieber langsam und genau als schnell und schluderig. Meine Kamera will es aber genau UND schnell. Da haben wir Berner und Bernerinnen zugegebenermassen und wissenschaftlich bewiesen etwas Mühe. Ein Problem.
Rein genetisch bedingt. Dafür können wir nix. Das ist keine Ausrede - das ist eine Tatsache!

Für diese heutige Geschichte und um euch dies alles mit schlüssigen Beweisen zu erklären, habe ich mich im Internet schlau gemacht und gegoogelt. Wird heute deshalb ein laaaaanger Blogbeitrag - holt mal nen Kaffee, nen Tee oder einfach irgendwas zu trinken, macht es euch gemütlich, lehnt euch im Sessel zurück. Und jetzt geht es los:

Erst mal ging ich auf Bildersuche und habe "langsame Berner" eingegeben. Wisst ihr, was für ein Bild da zu oberst erschien? Ich hab mich scheckig gelacht!


Das Motto von uns BernerInnen heisst "NUME NID GSCHPRÄNGT" (im Sinne von: alles mit der Ruhe).
Darf ich euch kurz den Bericht lesen lassen, den man über uns gemacht hat? Ist interessant!



Berner seien die langsamsten Menschen der westlichen Welt, hat ein britischer Psychologieprofessor herausgefunden. Der pseudowissenschaftliche Befund freut die Berner ungemein. 

Der Stadtpräsident zeigte sich begeistert über das «grosse Kompliment», die Sprecherin des örtlichen Tourismusverbands spulte wie auf Knopfdruck einen Werbespot ab über die in Bern «gelebte Entschleunigung», die einst schon Albert Einstein zu seinen grossen Ideen inspiriert habe, und der städtische Verkehrsplaner sah sich in seiner Vorstellung von bernischer Lebensqualität bestätigt. Fast euphorisch fielen die Reaktionen auf der Aarehalbinsel aus, als vergangene Woche eine internationale Studie durch die Weltpresse ging, die quasi wissenschaftlich bestätigte, was bisher nur als volkstümliches Stereotyp galt: dass die Berner langsam sind.
Nur in Malawi und in Bahrain fanden die Forscher um Studienleiter Robert Wiseman von der britischen Universität Hertfordshire noch Städter, die sich gemächlicher fortbewegten als in Bern. In allen andern der von der Studie weltweit erfassten 32 Metropolen marschierten die Fussgänger wesentlich rascher. Die Singapurer hetzten mit 6,2 km/h daher, während die Berner gerade einmal mit 3,8 km/h durch die Marktgasse schlenderten. Das entspricht 1,05 Meter pro Sekunde und liegt unter der verbindlichen Norm von 1,2 Meter pro Sekunde, die der Schweizerische Verband der Strassen- und Verkehrsfachleute als minimales Fussgängertempo beim Einrichten von Verkehrsampeln voraussetzt. Berner sind laut Wisemans Studie mithin von ihrem Naturell her zu langsam, um es in einer eidgenössisch normierten Grünphase über einen Fussgängerstreifen zu schaffen.

Marottenkunde

«Quirkology» nennt der Professor sein Fach, was so viel bedeutet wie die Lehre von den Marotten und Schrulligkeiten. So untersucht Wiseman in seinem Buch etwa, weshalb überdurchschnittlich viele Meeresbiologen Dr. Fish heissen, welcher Menschentyp dazu neigt, sich mit mehr als der erlaubten Anzahl von Artikeln an der Express-Kasse im Supermarkt anzustellen, und welcher Zusammenhang besteht zwischen der Selbstmordrate und der Häufigkeit von Volksmusik im öffentlichen Radioprogramm.
«Seriöse Wissenschaft» sei dies allemal, beteuert der Professor. Für die empirische Erhebung von Fussgänger- Geschwindigkeiten wurde er personell und finanziell vom British Council unterstützt, der Organisation zur Pflege der kulturellen Beziehungen Grossbritanniens rund um die Welt. Wisemans Helfer stoppten in 32 Städten am selben Tag zur gleichen Tageszeit in vergleichbaren Lagen die Gehzeit von 70  Passanten über eine Kurzstrecke von 60 Fuss (18,29 Meter). Verglichen wurden die Resultate dann mit einer gleichartigen Messreihe, die der kalifornische Psychologe Robert V. Levine zehn Jahre zuvor erstellt hatte. Fazit: «Fussgänger hetzen weltweit immer schneller durch die Strassen.» Die angebliche These von der «Beschleunigung unseres Lebens im digitalen Zeitalter» trifft auf die Schweiz überhaupt nicht zu. Fast 50 Prozent langsamer würden die Berner Fussgänger heute gehen als noch vor zehn Jahren, wenn Wisemans Ergebnisse wissenschaftlich haltbar wären. Damals legten Zürcher und Berner die 18 Meter in weniger als 12 Sekunden zurück; heute sollen die Berner dafür über 17 Sekunden brauchen. Zudem liegt das von Wiseman ermittelte Berner Durchschnittstempo von 1,05 Meter pro Sekunde deutlich unter den von Verkehrsexperten x-fach ermittelten Werten. Als Mittelwert gelten laut Professor Ulrich Weidmann vom ETH-Institut für Verkehrsplanung und Transportsysteme heute rund 1,35 Meter pro Sekunde. 
Und in Bern freuen sich sogar Fachleute lieber über die bewiesene Langsamkeit, als sich über die Mängel der Beweisführung zu ärgern. «Wenn man sich die Langsamkeit leisten kann und dennoch rechtzeitig ans Ziel kommt», schwärmt Verkehrsplaner Hugo Staub, «dann ist das doch Lebensqualität pur.»
Na - ist das nicht eine tolle Sache? Wir sind langsam und freuen uns darüber! Echt, ich finde das gut! Und leiste mir diesen Luxus gerne.  Aber nicht nur, dass wir langsam gehen - nein, wir BernerInnen machen ganze Sachen. Wir reden auch langsam. Was ebenfalls bewiesen ist:
An der Universität Bern widmete man sich nicht der Gangart der BernerInnen, sondern ihrer Sprache. Von 2005 bis 2008 unterstützte der Nationalfonds das erste Projekt, welches Schweizer Dialekte quantitativ auf deren zeitlichen und melodiösen Eigenschaften untersuchte. Adrian Leemann und Beat Siebenhaar, beide Sprachwissenschaftler, entschieden sich für die Dialekte aus Bern, Graubünden, Zürich und dem Wallis. Um die verschiedenen Spracheigenschaften evaluieren zu können, befragten die Forscher pro Dialekt Gymnasiastinnen und Gymnasiasten zu ihrer Zukunft nach der Matura. 
Mit einem Computerprogramm wurden die drei Minuten reine Sprechzeit jeder Person bearbeitet. Mit seiner zeitlichen und melodiösen Analyse ist das Projekt europaweit einzigartig. Mit ihrer Untersuchung konnten die zwei Wissenschaftler schliesslich beweisen, was alle gedacht hätten: Die BernerInnen sind die Langsamsten. Sie sprechen durchschnittlich gut eine Silbe weniger pro Sekunde (das macht pro Minute 60 Silben weniger) als die WalliserInnen, welche von allen vieren am schnellsten parlieren. Mit 4,98 Silben pro Sekunde artikulieren sich die BernerInnen auch langsamer als die ZürcherInnen und die BündnerInnen. «Im Berndeutschen werden der Phrasenbeginn und das Phrasenende stärker gedehnt. Das ist eine der Hauptursachen », erklärt Leemann. In der Schweiz würden die Dialekte einen grossen Stellenwert geniessen und die Resultate seien ein wichtiger Kulturbeschrieb. Deshalb stosse die Studie immer wieder auf grosses Interesse.
«BernerInnen sind nicht langsam, sondern in Bern wird entschleunigt, das ist ein Unterschied. »
Die langsamste Pirouette und die langsamste Jongleur-Nummer legt übrigens das Berner Comedy-Duo "Flügzüg" an den Tag. Nachzulesen im Buch der Rekorde.

Zum Abschluss jetzt noch ein kleines Gedicht aus dem Buch "Ein Berner namens ..."
Ein Berner namens Sami Streit
verblüffte durch Beredsamkeit. 
Sein Wort war rasch, sein Geist war wendig 
und seine Sprechart sehr lebendig. 
Nach diesen Worten ist es klar, 

dass Sami gar kein Berner war.

So - heute habt ihr echt viel über uns Berner und Bernerinnen gelernt. Ich hoffe, ihr versteht jetzt, warum mir die Sweep-Funktion verborgen blieb. Weiter Erklärungen unnötig. Absolut unnötig!
Seit gestern Abend hetzte ich mich nun bei sweepen ab ... und es  funktioniert.

Wir Berner gehen langsam. Wir Berner sprechen langsam. Aber ... wir sind clever und lernfähig.

WAS HIERMIT BEWIESEN WÄRE!

Dienstag, 7. Juni 2011

HEUTE SCHON GESWEEPT?

Lebst Du noch - oder sweepst Du schon?

Was war ich damals happy. An dem Tag, als ich mir Ende letzten Jahres eine neue Kamera kaufte. Sie hatte die SWEEP-Funktion! Und wer hat schon ne Sweep-Funktion?!? Also vielleicht noch die Lydia und die Alice - aber lückenlos daran anschliessend komme schon ich!

Dann googelte ich und liess mir das mir bis anhin unbekannte Wort SWEEP übersetzen.
Kaminfeger. Sweep heisst Kaminfeger! Oh prima! Wunderbar! Das ist dann sicherlich so ne Glücksfunktion. Kaminfeger bringen Glück! Das heisst ergo: will ich eine ganz tolle, ganz aussergewöhnliche Fotografie zaubern und brauche dazu noch das berühmte kleine Quäntchen Glück: SWEEP-Funktion einstellen!
Bingo! Ich Glückskind!

Na ja ... Recherchen brachten es dann letztendlich an den Tag. Sweepen bedeutet auch noch andere Dinge. Unter anderem: Schwenken, schweifen. Fazit: Die Sweepfunktion ist ein Ding, das einen Bildauschnitt von bis zu 240° zu fassen, be- und verarbeiten vermag. Eben so ein Bildchen mit Froschaugenperspektive. Die halbe Welt zusammengefasst auf einem Bild!
Prima! Dachte ich.

Ich sweepe mich nun seit Neustem durch mein Leben. Leider Gottes mehr schlecht als recht!
Aller Anfang war aber eigentlich totaaaaal vielversprechend. Ich sweepte mich in Trance und befand diese Funktion als schlichtweg genial.

Besonders toll fand ich persönlich, dass .... sobald im Bilde gesweept ... ich schier von schlanker, ranker Gestalt war. Auch der Hotelhund BELLA war plötzlich kein Mops mehr - nein, ein kleiner windschnittiger Afghane wurde draus.
Zurück zu meinem Ich - sollten da nochmals geschätzte 50kg Gewicht dazukommen ... als nur mal angenommen Leuteeeeee! Hallo! ... wird ja keinesfalls, aber einfach mal die Möglichkeit ins Froschauge gefasst -  ich würde locker aufs Bild passen. Unglaublich!

Mir kommt da grad in den Sinn ...
... Sweep me SIZE ZERO!
... Sweep you fit!
... She ist so sweep ...!
... Sweep like Beckham!
... Sweep me tender, sweep me sweet - never let me go!
... Sweep me like a Rolling Stone!
... Ich sweepe - also bin ich!
... sweepe mit mir in den Morgen, sweepe mit mir in das Glühühühück!
usw.

Hier der Beweis: Die Thermen von Kalithea in ihrer ganzen, breiten Schönheit. Aufgenommen vom Sweepy of the world: Fränzi Sternenzauber
ZUR VERGRÖSSERUNG BITTE AUF BILDER KLICKEN

Da war ich dann soooo stolz auf mich, dass ich nur noch sweepend durch die Gegend rannte. Doch das vermeintliche Glück war mir nicht mehr hold.
Einmal, ein einzig Mal nur erfolgreich gesweept - seither nur noch gefloppt.

*HILFESCHREI!*

Seither verweigert sich meine Sweeperfunktion und bricht ab. Aber nicht gleichmässig - behüte nein. Völlig unberechenbar - mal nach 4 Sekunden, dann wieder nach 6 Sekunden, anschliessend nach 5,2 Sekunden ... gerade so, wie es dem Obersweepter im Gehäuse meiner Kamera so passt!

Hier die Beweisaufnahmen:

Ob Sonnenuntergang auf dem Monte Smith ... abgebrochen

Ob Niesen, Stockhorn und wer weiss der Geier war für Hügel vor unserem Balkon ... abgebrochen

Ob die Strandpromenade in Haraki ... abgebrochen

... oder die gemütliche Terrasse im TINA FLORA ... abgebrochen


Das Leben sweept seither völlig an mir vorbei.
An mir und meinen visuellen-fotografischen Wünschen.
Wenn das so weiter geht - ich sweepe demnächst völlig aus!
Falls mir also Jemand einen Rat hat - bitte sweepe ihn mir sofort oder noch schneller.

Damit ich bald wieder kraftvoll zubeissen kann - in die Welt der Fotografie!

SWEEP SWEEP SWEEP SWEEP SWEEP -
WIR HABEN UNS LIEB!


Montag, 6. Juni 2011

FERIEN IN 5 SEKUNDEN? CHECK-IN EXKLUSIV JETZT UND HIER!

Meine lieben Blogger und Bloggösen!

Ok, ich habe gestern für mich das Kommentierungs-Problem in Blogger gelöst und es sogar geschafft, Videos hochzuladen. Ich bin der Stolz in Person und zog sogar kurzzeitig in Erwägung, mich Frau Dr. Prof. Sternenzauber zu nennen.
Aber eben - nur kurzzeitig. Warum?

Ach wisst ihr, ich hab da so ne suuuper-dooooper-all-in-one-Kamera für Menschen wie mich - die ganz toll fotografieren wollen, es aber nicht wirklich können. Von Sony. Ein echt cooles Ding das wirklich geniale Fotos sozusagen wie von selber macht. Mit X-Sonderfunktionen, welche ich aber bis heute weder geschnallt, noch benutzt hätte ... weil: davon müsste frau ja erst wissen, die muss man erst begriffen haben um sie anwenden zu können.
Und um es zu wissen, müsste man - in meinem Falle frau - das Bedienerhandbuch im Umfang der Bibel (altes UND neues Testament!) lesen.
Dazu habe ich aber keine Zeit.

Dabei würde es sich echt lohnen! Meine liebe Freundin - die Malerin - hat mir dann eben kurz mal 2 wirklich tolle Funktionen erklärt - "SONY FOR BEGINNERS" sozusagen ... (my english is under all pig ...!).
Das mit der Dämmerfunktion hab ich ja auch bereits nach der ersten Erklärung verstanden. Die SWEEP-Funktion allerdings, der hechle ich jetzt auch nach Wochen immer noch hinterher! Zum besseren Verständnis: Will frau ein "Schwenkbild" machen - was soviel heisst wie: den Bildradius von 180°  auf einmal einfangen (das geht! Gibt ein breites, cooles XXL-Bild mit riesig viel drauf ... wenn man weiss wie ...!), solle man einfach (haha! Selten so gelacht!) rechts beim Rädchen das SWEEP-Zeichen einstellen, Objekt der Begierde erlinsen und dann den Auslöserknopf gedrückt halten - währenddessen schön sachte von links nach rechts das zu erhaschende Bild ziehen, einfangen, erhaschen ... was auch immer. Funktioniert bis Mitte Bild auch prima - und dann reisst das bei mir ab und der Rest ist Nacht.
Nicht dass ihr jetzt denkt, ich würde sooooo lange auf dem Auslöser bleiben, bis es einnachtet. Neinnein, ich mach das ratzfatz. Mit dem Ergebnis, dass es immer in der Bildmitte einnachtet! Hilfe!
Fazit: Ich bin und bleibe ein technisches Doofi. So ist das nun mal. Nix mit Doktortitel und so.
Dafür hab ich schöne blaue Augen. Immerhin! Und hab ganz doll blonde Haare. Alles klar?

Um diesem Manko nun aber sowohl energisch wie auch energetisch entgegenzutreten, ein gutes Bild und einen noch besseren Gesamteindruck von mir abzuliefern, schenk ich euch ein paar Sekunden Ferien. Auf die Videos bin ich echt stolz - SONY sei Dank. Diese Funktion habe ich übrigens während der Rhodos-Ferien entdeckt. Eigentlich erst nur für mich gedacht, wird mein Tun nun dank euch schier weltweit bekannt - via Wanne-Eickel bis Rio und New York, dann auf Umwegen über Kleindietwil und Bümpliz-Nord zurück nach Thun. Welch erhebendes Gefühl!

Aber bevor ich eure Wahnsinnspannung auf meine Monumentalwerke noch weiter strapaziere, lade ich euch herzlichst ein, in meinen griechischen Wohlfühlmomenten zu versinken, zu verweilen - einen kleinen Moment alles zu vergessen was nervt, belastet oder stört.

3 .... 2 .... 1 .... Genuss ab!
(Videos zu Vergrössern rechts unten bei den 4 kleinen Pfeilen)


Erst die Thermen von Kalithea beäugen, dann Kaffee geniessen - dazu aufs Meer schauen und den Augenblick einfach nur Augenblick sein lassen.
Glücks-Sekunden. Aufatmen. Lebenswert. Schön.

Hat man dann einen wunderschönen Tag am Meer, auf der Insel - wo auch immer auf Rhodos hinter sich, kommt man gerne heim ins TINA FLORA, setzt sich an den Pool, geniesst die Ruhe, eine herrliche kulinarische Kleinigkeit und einfach diesen Augenblick.
Dann rein ins wundervolle Nass!
Hier bin ich zu Hause.

Dieser Anblick verhilft mir seit Jahren ungebremst zu einem Lacher. Fährt man die Eukalyptusallee rauf - da geht aus dem Dörfchen Kolymbia Richtung Lindos oder Rhodos - kommt man oben an die Weggabelung. Vor sich das Rathaus von Kolymbia, Mauer drumrum.
An dieser Mauer steht dann: STOP. Kurz und simpel: STOP.
Als würde einem in den Sinn kommen, hier einfach mal in das Gemäuer zu brettern.
Ich finde das seit Jahren DEN Brüller. Wird übrigens - im Gegensatz zu vielen das neu gesprichen werden müsste - jährlich FRISCH angepinselt. Also Leute, falls ihr mal mein Kolymbia besucht:
STOP!


Hat mir gut getan, so ein paar Sekunden Ferien.
Gefällen euch diese visuellen Ausflüge auch so gut wie mir?

ICH HOFFE!

Sonntag, 5. Juni 2011

KÖNNT IHR DIESES FILMCHEN SEHEN?


Also falls ja, dann ist mein Tanz um den Couchtisch mit JUDIHUUI und FALLARA völlig gerechtfertigt. 
Und dass ich beim Tanz den kleinen Zeh dermassen am Tischbein angehauen habe, wäre dann nur noch eine Randbemerkung wert. Und hätte sich somit schier gelohnt.

Nochmals ... falls ihr das wirklich sehen könnt, dann bin ich technisches Oberdoofi nämlich in der Lage, euch meine videomässigen Ferien-Rhodos-Häiläits um eure optischen Ohren zu hauen

Als wir damals oben auf dem Monte Smith sassen und zuschauten, als die Sonne dem Tage langsam "Lebewohl" und "Bis morgen dann" sagte - das war so ein wunderbarer Moment, dass ich ihn gerne mit euch teilen wollte.
Falls euch das gefällt, würde es mich sehr glücklich machen!


Hier unten rechts könnt ihr den Vollbildmodus einschalten - sieht cool aus!


EUCH EIGENTLICH AUCH ...?


ICH HAB DEN DREH MIT DEM KOMMENTIEREN RAUS!

Meine Lieben

Seit Wochen plage ich mit damit herum, dass ich Antworten auf Posts in meinem Geschichtenhimmel bloss noch als ANONYM geben kann. Auch kommentieren war nicht mehr möglich .... nur ab und zu - und wenn, dann auch ANONYM.
Dir geht es auch so? Und Deine Schläfenhaare haben die letzten Wochen einen Silberschimmer ärgerhalber abgekriegt?
Dann lies dringend weiter!

Da ich nicht ANONYM, sondern das Fränzi Sternenzauber bin und bleiben will, hab ich alles Mögliche ausgetestet. Hätte aber schon viel früher bloss dem Rat einer lieben Mitbloggerin folgen sollen. (Ich weiss jetzt grad nicht mehr wer es war, aber das finde ich schon noch raus - will schliesslich DANKE sagen!)
Sie schrieb mir, dass sie Google Chrom installiert hat und üüüüberhaupt keine Probleme hinsichtlich BLOGGER kennt.
Jajajajaja .... ist ja schon klar, Google sieht es am allerliebsten, surfen wir auf der Google-Welle. Und verfallen keinem anderen bösen Konkurrenz-Netzpiraten wie z.B. Explorer oder gar dem Mozilla Firefox. Mir persönlich ist es eigentlich schnurzpiepegal über welchen Browser ich wellengängig meine schriftlichen Ergüsse ins Netz rein surfe - Hauptsache, das Ding funzt.

Heute Morgen gleich nach dem Erwachen - also kurz nach dem Mittag - hab ich meinen Laptop wieder mal mittels Updates und so Zeugs auf Vorderfrau gebracht. Und gleichzeitig den Google CHROM Browser installiert.
Jetzt klappt es wieder mit den Kommentaren! Jabadabadooooo!

Dies wollte ich schnell mal gesagt haben - vielleicht hilfts ja auch ...

... DIR!




PS: Habe übrigens unterdessen die wahre Retterin aller Genötigten rausgefunden - es ist die kluge Frau Schnuffschaf aus dem Schnuffschafs-Blog. DANKEEEEEEEEEE! Ihr sei ein buntes Merci-Sträusschen gebunden, so imaginär und so.



Samstag, 4. Juni 2011

♥ LUZERN ♥

Vorab und fröhlich: HERZLICH WILLKOMMEN liebe SEIFENFRAU und liebe FEUER UND FLAMME! Schön seid ihr da. Fühlt euch wohl in den grossen und kleinen Geschichten meines Sternenhimmels. Ich freue mich über euch!

Und nun zu Luzern:
Ich mag Luzern.
Sehr!

Thun nennt man übrigens "Klein-Luzern", beide Städtchen gleichzeitig an einem Fluss wie auch an einem See gelegen, idyllisch, gemütlich, voller Charakter - beide Städte sehr beliebt bei den Touristen aller Welt.

Als meine Freundin Kathrin Luzern als Treffpunkt vorschlug, war ich glücklich. Endlich wieder mal Luzern! Obschon die Sonne wohl auch den Freitag als Brückentag nahm und Ferien machte, schmälerte es unser gutes Gefühl und die Vorfreude in keinster Weise.

Aber nur einfach schwärmen von dieser Stadt - das geht ja gar nicht. Deshalb habe ich für euch ein paar Eindrücke eingefangen um sie zu teilen. Bequeme Schuhe an den Füssen? Leichte Jacke angezogen ... ok, dann gehen wir gemeinsam los!
Kommt mal mit ...

... vom Bahnhof her über die Kapellbrücke rein ins Städtchen. Die Kapellbrücke ist die älterste und zweitlängste überdachte Holzbrücke Europas. Ganz speziell und wunderschön. Wer mehr darüber lesen möchte, kann dies gerne HIER tun.


Kaum steht man drüben, am Ufer der Reuss - sie ist gesäumt von kleinen Cafés, einladenden Darbietungen von Strassenkünstlers - locken schöne Plätze, interessante Architektur zum verweilen, staunen, sich wohl fühlen.

In Luzern lässt sich gut "lädele". "Lädele" ist flanieren, anschauen, sich was gönnen - findet man denn was Schönes. Lädele ist "shoppen ligth". Nix muss, einiges darf. Einkaufen ist nicht das Ziel. Anschauen, sich inspirieren lassen, geniessen, es als schön empfinden - das ist "lädele".
Luzern lädt mit seinen wunderbaren kleinen Geschäften zu glücklichen "lädele" ein!
"Lädele" macht zufrieden - egal ob man was kauft oder nicht.


Ganz besonders süss und eindrücklich war übrigens dieses kleine, herzige Mädchen.
Valentina heisst sie.
Sie spazierte an der Hand ihrer Eltern durch die kleine Gasse am Schuhladen vorbei. Ein Blick, ein fröhlicher Aufschrei, die Kleine riss sich los und stelzte zielsicher auf den Schuhladen zu, zeigte ganz klar mit der Hand auf die Schuhe und gluckste laut: "HA!"
Was soviel heisst wie: "will ich haben".
Ein lustiger Moment - diese kleine Diva ist definitiv weiblich.
Eine ähnliche Reaktion zeigte ich übrigens beim Sternen-Fahrzeug.
Und anschliessend den Pferden.
Grosse Diva?

Als Abschluss des Luzern-Besuches sagten wir noch unserem "Kerzen-Mann" hallo. Seit Jahren kaufen wir immer wieder Kerzen bei ihm - auf der Kirchenmauer bietet er seine kleinen und grossen Kunstwerke an. Eine jede Kerze macht er selber, kreiert sie.
Wir mögen ihn gerne und unsere Wohnung ist mit seinen Werken dekoriert.

Ein leckeres Essen haben wir uns auch noch gegönnt!
10 Busminuten weg von Luzern liegt Kriens. Und da das AGA KHAN.
Sehr empfehlenswert!
Und wenn ich das nächste Mal da hin gehe ... dann ganz bestimmt erst, wenn es meinem Magen richtig gut geht ... !

Uff Leute. Na, wie hat es euch gefallen?
Jetzt aber erst mal einen Café trinken und Füsse hochlegen.

SCHÖN WAR'S!

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