Heute ist genau dieser Tag.
Der Tag, welcher den Herbst begrüsst und dem Sommer mit einer Träne im Knopfloch verabschiedet.
Ich mag diesen Tag nicht besonders.
Während ich heute Morgen, mit leichtem Wehgefühl und sinnierend, die Realität - wenn auch ungern - in die Gedanken meiner Kleiderwahl miteinbeziehend, vor dem Kleiderschrank stand ... scheinen andere Menschen Regen und Temperatursturz völligst zu ignorieren oder, das Gegenteil, überzubewerten.
War das ein herrlich Bildchen kurz nach 06.00h auf dem Bahnsteig in Thun! Mir und meinem lieben Freund Raphael wurde auffallend augenscheinlich des Sommers Zerfall vor Augen geführt. Während unser (ewig und 3 Tage) belächelter Fuss-Frischluftfanatiker wie eh und je (ab April bis November) mit blossen, nackten, dreckigen Füssen das Perron gemässigten Schrittes durchpflügte.
Wissen sollte man vielleicht, dass es grad eben mal 10 Grad kühl war und strömender Regen den Boden eindrücklich durchnässte.
Ich stupste Raphael mit dem Ellbogen in die Seite und meinte mittellaut: "Na ja ... das ist die eine Seite. Die andere Seite hat Du vorhin gerade verpasst, eine junge Dame in Daunenjacke, Kappe, Schal und Stiefeln....". Raphael kicherte ebenfalls mittellaut. Wir wollen ja nicht auffallen.
Sind wir aber trotzdem. Mitten ins Kichern platzen nämlich diese Worte von seitlich links hinter uns: "Meinen Sie etwa mich?".
Raphael probierte die Situation zu retten - (während ich erbeer-dunkelrot errötend und etwas verloren in der Gegend rumstand, erfolglos mein Grinsen zu dämmen versuchend( - indem er sagte: "Öhhhm, sie haben ja da an den Ärmeln oben einen Reissverschluss und können die Jacke zum Gilet umbauen. Ist also völlig ok".
Wir sind dann ganz ganz schnell zum ganz ganz anderen Ende des Zuges gepilgert.
Vorbei an Halbschuhen, dicken und dünnen, gefütterten und ungefütterten, gummigen und ledernen Stiefeln, Stiefeletten. Im Kontrastprogramm Flip-Flops, Ballerinas oder eben barfuss.
Zwischen dünnen Spaghettiträgertops und baumwollenen Shirts, Pullovern, Jacken in allen möglichen Ausführungen - von Woll- über Leder- zuzr Daunenjacke.
Ein junger Mann hatte sogar Handschuhe an. Er schien aber aus dem tiefsten Schwarzafrika kommend und ist somit entschuldigt.
Ich sitze nun im Büro und hab den Ventilator weit weg gestellt. Ich trage T-Shirt mit Wolljacke drüber. Und lange Hosen. Keine Flip Flops mehr.
Während am Dienstag noch schier Gefahr für Hitzschlag und Brandblasen bestand, habe ich mir gestern Abend vor dem Fernseher die dicke Decke über die Füsse gelegt.
Tztztztztztz...
Ich vermisse den Sommer schon jetzt.
Woooooobei ... liebe Menschen ... habe ich schon erwähnt, dass ich Mitte September Rhodos noch einen Besuch abstatte? Grad eben gebucht. Und jetzt flippe ich vor lauter Freude rum wie ein Vollgummiball. 2 Wochen heisse Sonne, Sand und Meer. Lecker Zaziki und so. Freunde. Viiiiiele Freunde! Gute Laune, Freude.
Ich werde wieder mit einem traktorähnlichen Quad die Insel unsicher machen, mich 14 Tage dauerfreuen und finden, dass das Leben sowas von lebenswert, herrlich und glücklich ist!
Auch wenn der Kater zu Hause bleibt ... schliesslich hat er grad eben seine Lehre begonnen ... diese Ferien hab ich nötig, verdient und der Kater unterstützt mich darin mehr als sehr.
Das ist mein Lohn für die lange, schwere Zeit.
ERGO MEINE WAHL IN 13 TAGEN:
FLIP FLOPS!! :-)
JUHUUUUU!
Freitag, 31. August 2012
Dienstag, 28. August 2012
FALLS ICH DEMNÄCHST ZU ZWITSCHERN BEGINNE ...
... dann macht euch bloss keine Sorgen.
Es ist bloss deswegen:
Gestern war mir ja - infolge Nichtbeachten grundlegendster Ernährungsgrundlagen- mauskatzschwindlig und mein zirkuläres Kreislaufsystem ging in die Knie. Und ich mit ihm.
Schwesterchen-Freundin Lydia holte mich dank Fernwartung aus dem entfernten good old Tschörmeny und mittels Traubenzucker, Schoggi, Espressi und Bewegung wieder aus dem Reich der schon fast Toten zurück.
Deshalb beschloss ich, per sofort gesünder zu leben.
Jedenfalls am frühen Morgen.
Früher - noch vor Katers Einzug in die Schweizer Alpen - frühstückte ich jeden Morgen sehr bewusst. Ein Hauch von Flocken biologisch angebauten Getreides, ungespritzte Früchte, hier ein paar Körner, da ein paar Samen. Florian (Kind Nummer 2, Spitzensportler und entsprechender Gesundheitsfanatiker) war mir an solch frühen Morgen Vorbild wie Leithammel. Ich lernte Getreidesorten durch ihn kennen, von welchen ich in weit über 40 Jahren nicht mal erahnt hatte, dass es sie überhaupt gab.
Und er, der Flo, knapp über 20 Winter hat er gesehen, verfügt über dieses Wissen.
*SCHÄM*.
Und dann kam eines schönen Tages der Tschörmeny-Kater ins Berner Oberland. Ausser einem grossen Schluck Kaffee verbat er sich frühmorgens jedwelche Dinge oraler Natur. Also Essen und Worte. Was mir natürlich kontrovers zu meinem Lebensstil ganz schräg einfuhr.
Stumm und alleine am Frühstückstische zu hocken und sich Flocken mit Früchten und dergleichen samt fälliger Worte einzuverleiben ... das ging dann irgendwie gar nicht.
Vom frühmorgendlichen Essen konnte ich mich dann irgendwann trennen. Spätenstens dann, als Sohn Florian flügge wurde und sich mit seiner Verlobten eine eigene Wohnung nahm. Mich Mami mit der Träne im Augenwinkel und dem weissen Taschentuch hinterherwinkend in die zweite Lebenshälfte entliess. Oder ich ihn. Oder so. Wie auch immer.
Hach. Manchmal fehlt mir mein Bub. :-). Er war immer so herrlich vernünftig. Ist es übrigens heute noch.
Das mit dem frühmorgendlichen Plaudern, dies habe ich übrigens zumindest zu dosieren versucht. Mich Katerchen solidarisch gezeigt und nicht grad jeden Tag den Anschein gemacht, als hätte ich einen Clown gefressen.
So weit - so gut. Mittlerweilen sind ja einige Sommer und Winter ins Land gezogen. Die Lage hat sich geändert. Kater plaudert unterdessen ab 05.00h mehr als ich - die weitere Geschichte wird euch diese Tatsache sternenklar vor Augen führen.
Und ich, ich frühstücke seit heute Morgen wieder. Habe mir gestern das gesündeste alles gesunden Brote gekauft. Lauter Körner und bio und so. Kaut sich zwar etwas sehr trocken - aber das Gefühl war gut. Irgendwie so gesund. So voller Ballaststoffe. So verdauungsfördernd. So ernährungskompetent.
Und während ich munter vor mich hin kaute, Vitamine und Mineralstoffe ungeschreddert in mich aufnahm, sagt doch der Kater mit breitem Grinsen: "Oh! Das habe ich früher auch mal gekannt. So Körnerzeugs. Damals hiess das aber noch TRILL und war wegen seiner JodS11-Körnchen bekannt. Na ja ... meine 2 Kanarienvögel sind trotzdem früh gestorben."
Suuuper ... !
Auf ein munteres, langes Vogelleben ...
"ZWITSCHERZWITSCHER ..."!
Es ist bloss deswegen:
Gestern war mir ja - infolge Nichtbeachten grundlegendster Ernährungsgrundlagen- mauskatzschwindlig und mein zirkuläres Kreislaufsystem ging in die Knie. Und ich mit ihm.
Schwesterchen-Freundin Lydia holte mich dank Fernwartung aus dem entfernten good old Tschörmeny und mittels Traubenzucker, Schoggi, Espressi und Bewegung wieder aus dem Reich der schon fast Toten zurück.
Deshalb beschloss ich, per sofort gesünder zu leben.
Jedenfalls am frühen Morgen.
Früher - noch vor Katers Einzug in die Schweizer Alpen - frühstückte ich jeden Morgen sehr bewusst. Ein Hauch von Flocken biologisch angebauten Getreides, ungespritzte Früchte, hier ein paar Körner, da ein paar Samen. Florian (Kind Nummer 2, Spitzensportler und entsprechender Gesundheitsfanatiker) war mir an solch frühen Morgen Vorbild wie Leithammel. Ich lernte Getreidesorten durch ihn kennen, von welchen ich in weit über 40 Jahren nicht mal erahnt hatte, dass es sie überhaupt gab.
Und er, der Flo, knapp über 20 Winter hat er gesehen, verfügt über dieses Wissen.
*SCHÄM*.
Und dann kam eines schönen Tages der Tschörmeny-Kater ins Berner Oberland. Ausser einem grossen Schluck Kaffee verbat er sich frühmorgens jedwelche Dinge oraler Natur. Also Essen und Worte. Was mir natürlich kontrovers zu meinem Lebensstil ganz schräg einfuhr.
Stumm und alleine am Frühstückstische zu hocken und sich Flocken mit Früchten und dergleichen samt fälliger Worte einzuverleiben ... das ging dann irgendwie gar nicht.
Vom frühmorgendlichen Essen konnte ich mich dann irgendwann trennen. Spätenstens dann, als Sohn Florian flügge wurde und sich mit seiner Verlobten eine eigene Wohnung nahm. Mich Mami mit der Träne im Augenwinkel und dem weissen Taschentuch hinterherwinkend in die zweite Lebenshälfte entliess. Oder ich ihn. Oder so. Wie auch immer.
Hach. Manchmal fehlt mir mein Bub. :-). Er war immer so herrlich vernünftig. Ist es übrigens heute noch.
Das mit dem frühmorgendlichen Plaudern, dies habe ich übrigens zumindest zu dosieren versucht. Mich Katerchen solidarisch gezeigt und nicht grad jeden Tag den Anschein gemacht, als hätte ich einen Clown gefressen.
So weit - so gut. Mittlerweilen sind ja einige Sommer und Winter ins Land gezogen. Die Lage hat sich geändert. Kater plaudert unterdessen ab 05.00h mehr als ich - die weitere Geschichte wird euch diese Tatsache sternenklar vor Augen führen.
Und ich, ich frühstücke seit heute Morgen wieder. Habe mir gestern das gesündeste alles gesunden Brote gekauft. Lauter Körner und bio und so. Kaut sich zwar etwas sehr trocken - aber das Gefühl war gut. Irgendwie so gesund. So voller Ballaststoffe. So verdauungsfördernd. So ernährungskompetent.
Und während ich munter vor mich hin kaute, Vitamine und Mineralstoffe ungeschreddert in mich aufnahm, sagt doch der Kater mit breitem Grinsen: "Oh! Das habe ich früher auch mal gekannt. So Körnerzeugs. Damals hiess das aber noch TRILL und war wegen seiner JodS11-Körnchen bekannt. Na ja ... meine 2 Kanarienvögel sind trotzdem früh gestorben."
Suuuper ... !
Auf ein munteres, langes Vogelleben ...
"ZWITSCHERZWITSCHER ..."!
Montag, 27. August 2012
ES GIBT DA EIN PAAR DINGE ...
... die passen nicht zusammen.
Also auf mich bezogen.
Ich und Krieg zum Beispiel.
Ich und unehrliche Menschen zum Beispiel.
Ich und Weltuntergang.
Und dann wären noch so Dinge wie: ich und nicht A) essen und B) nicht trinken.
Allerdings bei Teil B müsste ich noch die wichtige Einschränkung machen, dass mit "trinken" alles ohne Promille gemeint ist. Sobald es auch nur ein Fitzelchen von diesem Zeugs drin hat, dann aber Holla die Waldfee!
Vielleicht - bevor ich zur heutigen Hauptgeschichte komme - noch kurz die Nebengeschichte von letzter Woche. Grundsätzlich gibt es bei uns im Hause VILLA KUNTERBUNT keinen Alkohol. Na ja ... vielleicht mal meine Sommerflasche IMIGLIKOS. Irgendwann muss ich dann mal 2, 3 Freunde einladen, die sich überwinden können, mit mir meinen Lieblingswein (sprich: den einzigen Wein den ich gerne trinke, da wie süsses Brausewasser) zu verköstigen. Alleine genossen käme es ansonsten zu Problematiken, die da wären: Gesänge auf dem Tisch so gut wie stehend (mit Hauptaugenmerkt auf das "so gut wie" - Tabledance NICHT ausgeschlossen), Pöbeleien in der Thuner Innenstadt und dergleichen. Entern der Thuner Seeflotte und ähnliches.
Jedenfalls findet sich aus dem und anderen Gründen KEIN Alkohol bei uns in der Bude. Auch nur alkoholfreies Bier. Aldi hat da im Sommer so ein ganz leichtes, süssliches, helles Sommerbier im Angebot. Ladylike. Das gemischt mit Grapefruitsaft (1 Drittel Bier - 2 Drittel Saft) .... an einem heissen Sommerabend eisgekühlt genossen ... mmmhhh! Da bin selbst ich ein Freud des - wie erwähnt alkoholfreien - Bieres geworden.
Und da es letzte Woche so dermassen unglaublich heiss war, mixte ich mir vor dem zu Bette gehen - also schier schon im Halbschlaf - meinen Sommertrunk. Zwecks innerer Abkühlung.
Doch kaum hatte ich ein Glas davon intus, wurde mir heiss. So furchtbar unendlich wahnsinnig heiss. Und ich begann aus allen Poren zu transpirieren und dergleichen. Übelst Leute - üüübelst! Dann pulsierte plötzlich mein Puls so komisch im Kreise, mein Herz hüpfte ganz ungewohnt bis zum Halszäpfchen und überhaupt hatte ich das Gefühl, ich sei auf See mitten in einem Sturm.
Der Fussboden war wellig. Und dieses Pfeiffen im Ohr nicht von dieser Welt.
Trotzdem war es lustig. Zumindest muss es so ausgesehen haben - ich kicherte andauernd.
Katerchen machte sich Sorgen um sein triebhaftes Weibe, welches ganz doll feste um seine Gunst buhlte. Sich ihm förmlich an den Hals schmiss.
Des Rätsels Lösung: Anstatt meines süssen Aldi-Bieres ohne Umdrehungen, hatte ich die letzte Flasche vom "Besucherbier" (wenn wir Gäste haben, kaufen wir denen auch mal das normale Bier) erwischt und ein paar Schlucke davon erwischt.
Ging gaaaar nicht. Nie mehr ....!
Und hier jetzt die Überleitung zu eben. Zum Heute. Zum Hier und Jetzt.
Mein freier Tag. Nach 3 Wochen Trubel und tausend Dingen zu tun endlich mal die Zeit der Ruhe, sprich: des Hausputzes. So stand ich denn heute Morgen auch beizeiten auf, putzte, wienerte, saugte, polierte, enstorgte, kaufte ein, gab Wasser, schmiss weg ... kurz gesagt: Ich brachte die VILLA KUNTERBUNT auf Hochglanz.
Eigentlich hätte ich es wissen müssen, aus Erfahrung und meinem geistigen Schatz: Wenn es so heiss ist, man tausend Dinge auf einmal tut, dann sollte man auch mal Pause machen. Was trinken. Und was essen. Schon vor 3 Wochen wollte sich mein Kreislauf schier geschlagen geben, als ich Besagtes mit Nichtbeachtung strafte.
Meine liebe Freundin Lydia weiss da immer was zu tun ist und fernwartet mich.
Traubenzucker, Cola, Schoggi, Espresso und Kreislauftropfen sind ihre Muntermacher. Und obschon mir dann jeweils speiübel ist, muss ich wegen Tante Freundin Lydia trotzdem auf den Beinen bleiben und mich jaaaaa nicht hinlegen.
Heute Nachmittag war es dann wieder mal soweit. Gegen 15.00h war mir flau. 5 Minuten später noch flauer. So nahm das seinen Lauf. Bis Tante Freundin Lydia mich per SMS wieder mal erwischte und ich endlich jemanden zum Jammern fand. "Mir ist schlecht. Und schwindelig. Ich sterbe. Und ja, ich bin wieder mal selber schuld".
Tante Freundin Lydia hat mich dann natürlich ultimo aus der Waagrechten auf dem Bette gescheucht ... Programm Traubenzucker, Cola, Schoggi, Espresso und Kreislauftropfen war angesagt. Sie kennt sich da auch aus - also mit dem Programm wie mit mir und weiss genau, was zu tun ist.
Habe mich - beidseitig an den Wänden hochangelnd - in den 1. Stock geschleppt und hab mir dann alles Süsse was ich in die Finger kriegen konnte gekrallt. Wäre der Kater da gewesen - er wäre jetzt auch bereits verdaut. Jedenfalls ging dann nach 10 Minuten das Telefon. Als würde ich in so einer Situation zum Telefon torkeln und plaudern wollen! Neneneneeeee!
Dann ging aber auch gleich mein Handy. Tante Freundin Lydia. Die mich bereits im Abgang zu den Himmelpforten erahnte- ich konnte sie aber beruhigen. Als würde ich einfach so vor mich hinsterben ohne Bescheid zu sagen! Aber nein aber auch! Sobald ich mein irdisches Wirken an den Nagel hänge, werde ich mich logischerweise sofort und als erstes bei Tante Freundin Lydia abmelden. Und bei euch! Ist doch Ehrensache!
Mein Handy habe ich ja immer dabei. ;-)
Dank Traubenzucker & Co. habe ich die Lebensflaute aber nun erst mal wieder belebt und mich auch sogleich an den Compi gestürzt - euch mein neustes Abenteuer zu erzählen.
Und meinen gestrigen "Neuanfang" betreffend wollte ich auch noch was sagen: IHR SEID DIE ALLERBESTEN! Danke!
IHR SEHT - ALLES WIEDER OK!
Also auf mich bezogen.
Ich und Krieg zum Beispiel.
Ich und unehrliche Menschen zum Beispiel.
Ich und Weltuntergang.
Und dann wären noch so Dinge wie: ich und nicht A) essen und B) nicht trinken.
Allerdings bei Teil B müsste ich noch die wichtige Einschränkung machen, dass mit "trinken" alles ohne Promille gemeint ist. Sobald es auch nur ein Fitzelchen von diesem Zeugs drin hat, dann aber Holla die Waldfee!
Vielleicht - bevor ich zur heutigen Hauptgeschichte komme - noch kurz die Nebengeschichte von letzter Woche. Grundsätzlich gibt es bei uns im Hause VILLA KUNTERBUNT keinen Alkohol. Na ja ... vielleicht mal meine Sommerflasche IMIGLIKOS. Irgendwann muss ich dann mal 2, 3 Freunde einladen, die sich überwinden können, mit mir meinen Lieblingswein (sprich: den einzigen Wein den ich gerne trinke, da wie süsses Brausewasser) zu verköstigen. Alleine genossen käme es ansonsten zu Problematiken, die da wären: Gesänge auf dem Tisch so gut wie stehend (mit Hauptaugenmerkt auf das "so gut wie" - Tabledance NICHT ausgeschlossen), Pöbeleien in der Thuner Innenstadt und dergleichen. Entern der Thuner Seeflotte und ähnliches.
Jedenfalls findet sich aus dem und anderen Gründen KEIN Alkohol bei uns in der Bude. Auch nur alkoholfreies Bier. Aldi hat da im Sommer so ein ganz leichtes, süssliches, helles Sommerbier im Angebot. Ladylike. Das gemischt mit Grapefruitsaft (1 Drittel Bier - 2 Drittel Saft) .... an einem heissen Sommerabend eisgekühlt genossen ... mmmhhh! Da bin selbst ich ein Freud des - wie erwähnt alkoholfreien - Bieres geworden.
Und da es letzte Woche so dermassen unglaublich heiss war, mixte ich mir vor dem zu Bette gehen - also schier schon im Halbschlaf - meinen Sommertrunk. Zwecks innerer Abkühlung.
Doch kaum hatte ich ein Glas davon intus, wurde mir heiss. So furchtbar unendlich wahnsinnig heiss. Und ich begann aus allen Poren zu transpirieren und dergleichen. Übelst Leute - üüübelst! Dann pulsierte plötzlich mein Puls so komisch im Kreise, mein Herz hüpfte ganz ungewohnt bis zum Halszäpfchen und überhaupt hatte ich das Gefühl, ich sei auf See mitten in einem Sturm.
Der Fussboden war wellig. Und dieses Pfeiffen im Ohr nicht von dieser Welt.
Trotzdem war es lustig. Zumindest muss es so ausgesehen haben - ich kicherte andauernd.
Katerchen machte sich Sorgen um sein triebhaftes Weibe, welches ganz doll feste um seine Gunst buhlte. Sich ihm förmlich an den Hals schmiss.
Des Rätsels Lösung: Anstatt meines süssen Aldi-Bieres ohne Umdrehungen, hatte ich die letzte Flasche vom "Besucherbier" (wenn wir Gäste haben, kaufen wir denen auch mal das normale Bier) erwischt und ein paar Schlucke davon erwischt.
Ging gaaaar nicht. Nie mehr ....!
Und hier jetzt die Überleitung zu eben. Zum Heute. Zum Hier und Jetzt.
Mein freier Tag. Nach 3 Wochen Trubel und tausend Dingen zu tun endlich mal die Zeit der Ruhe, sprich: des Hausputzes. So stand ich denn heute Morgen auch beizeiten auf, putzte, wienerte, saugte, polierte, enstorgte, kaufte ein, gab Wasser, schmiss weg ... kurz gesagt: Ich brachte die VILLA KUNTERBUNT auf Hochglanz.
Eigentlich hätte ich es wissen müssen, aus Erfahrung und meinem geistigen Schatz: Wenn es so heiss ist, man tausend Dinge auf einmal tut, dann sollte man auch mal Pause machen. Was trinken. Und was essen. Schon vor 3 Wochen wollte sich mein Kreislauf schier geschlagen geben, als ich Besagtes mit Nichtbeachtung strafte.
Meine liebe Freundin Lydia weiss da immer was zu tun ist und fernwartet mich.
Traubenzucker, Cola, Schoggi, Espresso und Kreislauftropfen sind ihre Muntermacher. Und obschon mir dann jeweils speiübel ist, muss ich wegen Tante Freundin Lydia trotzdem auf den Beinen bleiben und mich jaaaaa nicht hinlegen.
Heute Nachmittag war es dann wieder mal soweit. Gegen 15.00h war mir flau. 5 Minuten später noch flauer. So nahm das seinen Lauf. Bis Tante Freundin Lydia mich per SMS wieder mal erwischte und ich endlich jemanden zum Jammern fand. "Mir ist schlecht. Und schwindelig. Ich sterbe. Und ja, ich bin wieder mal selber schuld".
Tante Freundin Lydia hat mich dann natürlich ultimo aus der Waagrechten auf dem Bette gescheucht ... Programm Traubenzucker, Cola, Schoggi, Espresso und Kreislauftropfen war angesagt. Sie kennt sich da auch aus - also mit dem Programm wie mit mir und weiss genau, was zu tun ist.
Habe mich - beidseitig an den Wänden hochangelnd - in den 1. Stock geschleppt und hab mir dann alles Süsse was ich in die Finger kriegen konnte gekrallt. Wäre der Kater da gewesen - er wäre jetzt auch bereits verdaut. Jedenfalls ging dann nach 10 Minuten das Telefon. Als würde ich in so einer Situation zum Telefon torkeln und plaudern wollen! Neneneneeeee!
Dann ging aber auch gleich mein Handy. Tante Freundin Lydia. Die mich bereits im Abgang zu den Himmelpforten erahnte- ich konnte sie aber beruhigen. Als würde ich einfach so vor mich hinsterben ohne Bescheid zu sagen! Aber nein aber auch! Sobald ich mein irdisches Wirken an den Nagel hänge, werde ich mich logischerweise sofort und als erstes bei Tante Freundin Lydia abmelden. Und bei euch! Ist doch Ehrensache!
Mein Handy habe ich ja immer dabei. ;-)
Dank Traubenzucker & Co. habe ich die Lebensflaute aber nun erst mal wieder belebt und mich auch sogleich an den Compi gestürzt - euch mein neustes Abenteuer zu erzählen.
Und meinen gestrigen "Neuanfang" betreffend wollte ich auch noch was sagen: IHR SEID DIE ALLERBESTEN! Danke!
IHR SEHT - ALLES WIEDER OK!
Sonntag, 26. August 2012
ES HAT SPINNWEBEN AN DER TASTATUR ...
Spinnweben an der Tastatur!
Weiss Gott ... wirklich ... wahrhaftig - geht gaaaar nicht!
Also putzen, entstauben, polieren.
Da wäre ich also wieder. Puls geht normal, Herzschlag dito, weder erhöhte Blutdruckwerte noch aussergewöhnliche andere Werte. Es ist alles normal.
Und genau HIER wären wir beim Kernpunkt auch bereits angekommen.
Normalität.
Der Ausgangspunkt durchschnittlich aufregenden Dasein. Die Quelle der Unspektakularität. Stinknormal eben. Aber alles andere als langweilig. Einfach das, was ich Monate ... ach, was sag ich ... Jahre nicht mehr hatte. Wir nicht mehr hatten. Genau DAS haben wir jetzt wieder.
Und: wir müssen uns regelrecht daran gewöhnen.
Dass Wunder, Engel und Konsorten uns 1 Sekunde vor dem Höllenritt in den abgründigsten Abgrund aller abgründigen Abgründe gerettet haben und uns seither mit nahezu täglich neuen, schönen, farbigen und frohen Dringen erfreuen - wir müssen es erst wieder lernen. Wie das ist.
Nach Jahren der Sorgen, des Kampfes, des Hoffens und Bangens, der manchmal ohnmächtigen Wut und des Ausgeliefert seins .... ist es jetzt einfach wie auf einem ruhigen Fluss an einem schönen Sommertag. Und nie im Leben hätten wir uns träumen lassen, dass dieses Ankommen im normalen Leben wieder gelernt werden muss.
Es war mir die letzten 3 Wochen unmöglich, mehr als das zu tun, was getan werden musste. Alleine das war schon genug. Es ist schier nicht erklärbar ... ich probiere es trotzdem:
Der Kater und ich lagen per Ende Juli wie Schwerverletzte auf der Strasse des Lebens. Der Lebenssaft floss aus uns und es war absehbar, wann der letzte Tropfen, die letzte Energie, im Dreck der Strasse versickert. Da war nicht mehr viel Leben in uns. Die Zeit des Kampfes hatte uns allesallesalles gekostet. Das kann ich heute sagen.
Da lagen wir dann also. Noch 3 Tropfen Blut in uns. Der drittletzte Tropfen kullerte aus uns heraus ... der zweitletzte Tropfen ... der allerletzte sammelte sich - und dann kam aus dem Nichts die Rettung, hängte uns an den Tropf, füllte uns mit frischem Blute, neuen Leben, kostbarer Energie.
Schenkte uns ein neues Leben - welches seither unser eigenes, grosses Wunder ist und bleibt.
Man möchte meinen, dass man dann aufspringt, jubelt und losrennt. Mitten rein in dieses bunte, pralle Leben, in dem einfach alles gut ist. Das tut man auch, ihr Lieben. Aber ganz sachte tut man es. Man ist noch so schwach. Man tastet sich vor, man glaubt noch nicht, man kann nicht schlafen - vor lauter Freude. Träumt noch von früher und beim Erwachen muss man sich täglich aufs Neue klar machen: Du bist wirklich angekommen im guten Leben.
Die letzten 2 Jahr sitzen uns noch dermassen im Nacken, klammern sich noch dermassen unter der Haut fest - wir brauchen Zeit, es zu greifen - dieses neue Leben. Es zu BEgreifen.
Ich wusste nicht - ich ahnte nicht mal - was uns dies alles an Substanz gekostet hat.
Ihr Lieben! Es geht uns so gut! So unendlich gut! Was vorher in der Abwärtsspirale uns zusetzte, baut uns nun in einer rasanten Aufwärtsspirale wieder auf. Es ist genau wie vorher - nur eben genau umgekehrt. Vorher haben wir schier Tag und Nacht gearbeitet, mussten uns gegenseitig stützen und anspornen, haben alles gegeben ... und nichts schien zu fruchten. Und seit das JA von Katers neuer Firma kam, gehts umgekehrt diesen Weg. Klar, auch jetzt müssen wir arbeiten an den Dingen die erreicht werden wollen. Aber in Ruhe, mit Rückenwind und Sicherheit. Und plötzlich tun sich an jeder Ecke neue Türen und Fenster auf. Plötzlich geht es so leicht ... wie durch warme Butter.
Das Leben hat uns in seiner ganzen Grösse und Fülle wieder. Und alles ist so viel einfacher geworden. Normal eben.
Wir können es noch immer nicht fassen. Machen es uns immer wieder bewusst. Lachen bis uns die Tränen die Wangen runterkugeln - und sind unfassbar glücklich und zufrieden.
Natürlich ist die Zeit seither nicht still gestanden. Der Kater hat seine Lehre als Elektroinstallateur begonnen. Es macht ihm Riesenfreude, es hat tolle Kollegen und sensationelle Chefs. Ich war auch schon eingeladen da, zum Grillfest mit der ganzen Bude. Wahnsinn ... die haben mich aufgenommen wie sie den Kater aufgenommen haben. Mit offenen Armen, offenen Herzen und offenen Gedanken.
Zu Hause ist man. Endlich zu Hause.
Ich habe einen topmotivierten, endlos zufriedenen, glücklichen, lachenden Kater an meiner Seite. Es gelingen ihm täglich mehr Dinge. Das Selbstvertrauen ist zurück und mit ihm das Selbstwertgefühl. Und ich darf endlich ganz viel von der belastenden Verantwortung für so Vieles abgeben. Ich fühle mich so erleichtert.
Aber eben auch noch unendlich müde. Immer noch. Und ich geb mir auch Zeit der Regeneration. Das alles hat Spuren hinterlassen. Aber: ich pack das.
Demnächst plan ich Ferien - meine Bauchspeicheldrüse und meine Pfeiffrisches Drüsenfieber müssen diesmal gar nicht anklopfen - ich regle das diesmal ohne Warnzeichen von Aussen.
Da ich nicht geschrieben habe hier im Blog, wisst ihr auch noch gar nicht, dass unterdessen unser Feriengast Fabienne - sie hatte damals das Wochenende in der Villa Kunterbunt ersteigert - hier war. Es war sooo super. Bericht folgt.
Dann hatte ich Zwischenprüfungen in meiner neuen Ausbildung. Hab ganz doll viel gelernt dafür. Ich glaube, es hat geklappt :-). Kenne zwar die Note noch nicht, aber das Bauchgefühl sagt "OK!". :-). Bericht folgt.
Gestern war dann noch Apero, Flussfahrt und Grillabend mit meiner Garage. Toll war's! Bericht folgt.
Es folgen ab jetzt wieder viele neue Geschichten. Mit neuem Elan und ohne die Angst im Nacken. Vielleicht noch nicht täglich, das wäre mir zu viel, kann ich noch nicht. Aber 2, 3 mal die Woche. Es gibt doch so viel Schönes, Lustiges, Wichtiges, Erzählenswertes! Ich will es mit euch teilen.
Seid ihr wieder mit im Schiff?
Heute beginnt meine Zukunft.
Das Lebensboot sticht in See ... auf zu neuen Ufern!
SO COOL!
Weiss Gott ... wirklich ... wahrhaftig - geht gaaaar nicht!
Also putzen, entstauben, polieren.
Da wäre ich also wieder. Puls geht normal, Herzschlag dito, weder erhöhte Blutdruckwerte noch aussergewöhnliche andere Werte. Es ist alles normal.
Und genau HIER wären wir beim Kernpunkt auch bereits angekommen.
Normalität.
Der Ausgangspunkt durchschnittlich aufregenden Dasein. Die Quelle der Unspektakularität. Stinknormal eben. Aber alles andere als langweilig. Einfach das, was ich Monate ... ach, was sag ich ... Jahre nicht mehr hatte. Wir nicht mehr hatten. Genau DAS haben wir jetzt wieder.
Und: wir müssen uns regelrecht daran gewöhnen.
Dass Wunder, Engel und Konsorten uns 1 Sekunde vor dem Höllenritt in den abgründigsten Abgrund aller abgründigen Abgründe gerettet haben und uns seither mit nahezu täglich neuen, schönen, farbigen und frohen Dringen erfreuen - wir müssen es erst wieder lernen. Wie das ist.
Nach Jahren der Sorgen, des Kampfes, des Hoffens und Bangens, der manchmal ohnmächtigen Wut und des Ausgeliefert seins .... ist es jetzt einfach wie auf einem ruhigen Fluss an einem schönen Sommertag. Und nie im Leben hätten wir uns träumen lassen, dass dieses Ankommen im normalen Leben wieder gelernt werden muss.
Es war mir die letzten 3 Wochen unmöglich, mehr als das zu tun, was getan werden musste. Alleine das war schon genug. Es ist schier nicht erklärbar ... ich probiere es trotzdem:
Der Kater und ich lagen per Ende Juli wie Schwerverletzte auf der Strasse des Lebens. Der Lebenssaft floss aus uns und es war absehbar, wann der letzte Tropfen, die letzte Energie, im Dreck der Strasse versickert. Da war nicht mehr viel Leben in uns. Die Zeit des Kampfes hatte uns allesallesalles gekostet. Das kann ich heute sagen.
Da lagen wir dann also. Noch 3 Tropfen Blut in uns. Der drittletzte Tropfen kullerte aus uns heraus ... der zweitletzte Tropfen ... der allerletzte sammelte sich - und dann kam aus dem Nichts die Rettung, hängte uns an den Tropf, füllte uns mit frischem Blute, neuen Leben, kostbarer Energie.
Schenkte uns ein neues Leben - welches seither unser eigenes, grosses Wunder ist und bleibt.
Man möchte meinen, dass man dann aufspringt, jubelt und losrennt. Mitten rein in dieses bunte, pralle Leben, in dem einfach alles gut ist. Das tut man auch, ihr Lieben. Aber ganz sachte tut man es. Man ist noch so schwach. Man tastet sich vor, man glaubt noch nicht, man kann nicht schlafen - vor lauter Freude. Träumt noch von früher und beim Erwachen muss man sich täglich aufs Neue klar machen: Du bist wirklich angekommen im guten Leben.
Die letzten 2 Jahr sitzen uns noch dermassen im Nacken, klammern sich noch dermassen unter der Haut fest - wir brauchen Zeit, es zu greifen - dieses neue Leben. Es zu BEgreifen.
Ich wusste nicht - ich ahnte nicht mal - was uns dies alles an Substanz gekostet hat.
Ihr Lieben! Es geht uns so gut! So unendlich gut! Was vorher in der Abwärtsspirale uns zusetzte, baut uns nun in einer rasanten Aufwärtsspirale wieder auf. Es ist genau wie vorher - nur eben genau umgekehrt. Vorher haben wir schier Tag und Nacht gearbeitet, mussten uns gegenseitig stützen und anspornen, haben alles gegeben ... und nichts schien zu fruchten. Und seit das JA von Katers neuer Firma kam, gehts umgekehrt diesen Weg. Klar, auch jetzt müssen wir arbeiten an den Dingen die erreicht werden wollen. Aber in Ruhe, mit Rückenwind und Sicherheit. Und plötzlich tun sich an jeder Ecke neue Türen und Fenster auf. Plötzlich geht es so leicht ... wie durch warme Butter.
Das Leben hat uns in seiner ganzen Grösse und Fülle wieder. Und alles ist so viel einfacher geworden. Normal eben.
Wir können es noch immer nicht fassen. Machen es uns immer wieder bewusst. Lachen bis uns die Tränen die Wangen runterkugeln - und sind unfassbar glücklich und zufrieden.
Natürlich ist die Zeit seither nicht still gestanden. Der Kater hat seine Lehre als Elektroinstallateur begonnen. Es macht ihm Riesenfreude, es hat tolle Kollegen und sensationelle Chefs. Ich war auch schon eingeladen da, zum Grillfest mit der ganzen Bude. Wahnsinn ... die haben mich aufgenommen wie sie den Kater aufgenommen haben. Mit offenen Armen, offenen Herzen und offenen Gedanken.
Zu Hause ist man. Endlich zu Hause.
Ich habe einen topmotivierten, endlos zufriedenen, glücklichen, lachenden Kater an meiner Seite. Es gelingen ihm täglich mehr Dinge. Das Selbstvertrauen ist zurück und mit ihm das Selbstwertgefühl. Und ich darf endlich ganz viel von der belastenden Verantwortung für so Vieles abgeben. Ich fühle mich so erleichtert.
Aber eben auch noch unendlich müde. Immer noch. Und ich geb mir auch Zeit der Regeneration. Das alles hat Spuren hinterlassen. Aber: ich pack das.
Demnächst plan ich Ferien - meine Bauchspeicheldrüse und meine Pfeiffrisches Drüsenfieber müssen diesmal gar nicht anklopfen - ich regle das diesmal ohne Warnzeichen von Aussen.
Da ich nicht geschrieben habe hier im Blog, wisst ihr auch noch gar nicht, dass unterdessen unser Feriengast Fabienne - sie hatte damals das Wochenende in der Villa Kunterbunt ersteigert - hier war. Es war sooo super. Bericht folgt.
Dann hatte ich Zwischenprüfungen in meiner neuen Ausbildung. Hab ganz doll viel gelernt dafür. Ich glaube, es hat geklappt :-). Kenne zwar die Note noch nicht, aber das Bauchgefühl sagt "OK!". :-). Bericht folgt.
Gestern war dann noch Apero, Flussfahrt und Grillabend mit meiner Garage. Toll war's! Bericht folgt.
Es folgen ab jetzt wieder viele neue Geschichten. Mit neuem Elan und ohne die Angst im Nacken. Vielleicht noch nicht täglich, das wäre mir zu viel, kann ich noch nicht. Aber 2, 3 mal die Woche. Es gibt doch so viel Schönes, Lustiges, Wichtiges, Erzählenswertes! Ich will es mit euch teilen.
Seid ihr wieder mit im Schiff?
Heute beginnt meine Zukunft.
Das Lebensboot sticht in See ... auf zu neuen Ufern!
SO COOL!
Donnerstag, 2. August 2012
EIN BLICK SAGT MEHR ALS TAUSEND WORTE
Der erste Tag eines neuen Lebens.
Der erste Tag seines neuen Lebens.
Der erste Tag meines neuen Lebens.
DER ERSTE TAG UNSERES NEUEN LEBENS!
Freitag, 27. Juli 2012
WUNDER, ENGEL UND KONSORTEN ... GOOD JOB!
Ihr Lieben
Wie oft in den letzten 2 Jahren habe ich mir vorgestellt, dass es "ZOOOIINNNGGGG" macht - und wir hätten wieder ein ganz stinknormales Leben. Gewisse Dinge eine Selbstverständlichkeit: Arbeit, gebraucht werden, Wertschätzung, Lob, Bestätigung, Hoffnung, Zukunft für den Kater.
Dass mein Leben so gut gelingt - dies war nicht immer nur ein Glück. Es hat dem Kater oftmals vor Augen geführt, was ihm vermeintlich nicht gelingen wollte.
Klar, ich und Du und Du und Du auch - ganz viele Menschen haben dem Kater immer wieder versucht, all das und mehr zu vermitteln. Und wir haben das auch ganz gut gemacht. Aber ganz tief in ihm halt doch immer dieser sich selbst eingeredete Makel des "zu wenig Wert seins", des "ich mach eh immer alles falsch", "ich genüge nicht, bin nicht gut genug".
Gewohnte und leider auf ihre Art "bewährte" Muster aus seinem alten Leben.
Ohne euch, ohne gute Freunde,ohne meine Garage, ohne die VILLA KUNTERBUNT, ohne Rhodos, ohne meine neue Ausbildung - wir hätten es nicht gepackt.
Die letzten Wochen waren Hölle.
Das wünsche ich meinem ärgsten Feind nicht. So viel Kraft hat das gekostet, so viele Gedanken. Es wurde von Tag zu Tag schwieriger. Und als dann letzte Woche die letzten Chancen einfach so im Nirwana zerborsten - da hatte selbst ich Mühe an das Wunder zu glauben.
Wenn nach 2 Jahren und bei letztendlich weit über 1'000 Bewerbungen immer nur ein NEIN kommt - wenn überhaupt - man zuletzt in einer Gärtnerei noch richtig gehend ausgelacht wird ("...waaaas - SIE in Ihrem Alter wollen noch ne Lehre machen ... FORGET IT!"), dann muss man sich gezwungenermassen damit befassen "was wäre wenn ...".
Damit wollte ich mich nie im Leben beschäftigen, mit dem worst case szenario. Dafür bin ich nicht der Mensch. Meine Ausbildung hat mir viel geholfen, mich selber aufzufangen und immer wieder Blickpunkt zu wechseln - was mir neue Möglichkeiten auf Hoffnung gab. Aber dem Kater das klar zu machen, wurde mit jeder Absage schwieriger.
Darum mein öffentlicher Aufruf an Wunder, Engel und Konsorten die letzte Woche. Wir hatten nur noch ein paar Tage ... das Wunder musste sich beeilen und sofort aus den Sommerferien zur Notwunderung antreten!
VERGANGENHEIT!
Seit diesem Tag, seit diesem Aufruf ging es täglich besser. Jeden Tag passierte eine Kleinigkeit, eine grössere Kleinigkeit oder sogar eine Grossigkeit. Die sind echt alle aus den Ferien gekommen - die Wunder, die Engel und Konsorten.
Letzten Donnerstag der von mir schier erzwungene Anruf an die Firma in Thun. Der Kater wollte nicht mehr - der Kater konnte nicht mehr. Mir zu liebe hat er es doch getan. "Noch diesen Anruf, dann ist fertig. Ich habe keine Kraft mehr, es ist mir unmöglich noch einmal enttäuscht zu werden. Ich bin am Ende".
Der Mann am anderen Ende der Leitung, der erklärte, diese Lehrstelle sei schon vergeben - leider. Man hätte vergessen es aus der Lehrstellenbörse zu löschen. Trotzdem die Einladung zum Gespräch. Das aufkeimende Interesse. Das Angebot der Schnupperlehre. Das täglich wachsende Selbstvertrauen beim Kater - supergute Rückmeldungen.
Und dann der Anruf gestern, 17.29 stand auf meinem Compi.
KATER: "Huhuuu Schöne - bald Feierabend?"
ICH: "Ja, bin müde. War ein strenger Tag. Wie war es bei Dir?"
KATER: "Oooch - ganz gut. Habe wieder eine sehr gute Bewertung erhalten. Das macht so Spass!"
ICH: "Ich bin so stolz auf Dich! Bravo! Hoffen wir das Beste!"
KATER: "Ich geh jetzt noch einkaufen. Soll ich Brot mitbringen?"
ICH: "Ja bitte. Und vielleicht eine Melone. Danke!"
KATER: "Dann also bis gleich"
ICH: "Ja, ich freu mich auf Dich - tschüsssss!"
KATER: "Moment noch - ich wollte Dir noch was sagen. Ach Mensch ... was war das schon wieder ... vorhin hatte ich es noch im Kopf. Ah ja, jetzt erinnere ich mich, was ich sagen wollte: Ich habe eben den Lehrvertrag unterschrieben!"
Ich brachte kein Wort raus.
Geht ja nicht - heulen UND sprechen.
Genau diesen Moment hatte ich so lange in meinen Hoffnungen. Genau dieser Augenblick - wenn es ZOOIIIINGGGG macht und 99% der wirklichen Probleme sind in einer Sekunde nicht mehr existent.
Meine Garagenmenschen freuten sich mit mir - was war das in der Grädel-Bude für ein Freudengeschrei! Es hallt mir noch jetzt in den Ohren. Und ich, ich stand da. Mir war schlecht. Und ich hatte Durchfall. Ohrensausen. Herzrasen.
Ich glaube, der Kollaps war in diesem Moment nicht wirklich weit.
Wie ich nach Hause gekommen bin, weiss ich nicht.
Eigentlich wollten wir essen gehen, feiern. Doch vor lauter Herrjeeee kriegten wir keinen Bissen runter. So feierten wir beim Dönerstand und einer Flasche Rivella.
Jetzt erkenne ich den Sinn. In jedem Tag der letzten 2 Jahre. Der Krankheit, der Verzweiflung, all den Absagen, den Millionen Tränen und der Angst der letzten Tage. Es musste alles so kommen. Genau so. Die Rahmenbedingungen sind passgenau auf den Kater zugeschnitten. In dieser Firma wird er alt.
Doch davon werd ich noch berichten.
Jetzt ist der Kater stark. Stärker als je zuvor! Jetzt ist er Beispiel für so viele andere Menschen. Er hat es geschafft - und andere Menschen werde es auch schaffen.
Manchmal muss man eben halt ein klein bisschen naiv an Wunder glauben.
Der Kater tut es seit gestern.
Geschlafen haben wir nicht.
Eine der schlaflosesten Nächte überhaupt. Alles in uns pulsierte. So aufgewühlt-glücklich. Wir sind noch immer im Schwebezustand und ich muss ganz schön aufpassen, dass ich heute nicht unters Auto komme, vom Balkon falle, mich ohnmächtig freue.
Kater ist arbeiten gegangen. Sein letzter Schnuppertag. Nächste Woche beginnt die Lehre.
UNSER NEUES LEBEN HAT GESTERN ABEND UM 17.29H BEGONNEN!
Wie oft in den letzten 2 Jahren habe ich mir vorgestellt, dass es "ZOOOIINNNGGGG" macht - und wir hätten wieder ein ganz stinknormales Leben. Gewisse Dinge eine Selbstverständlichkeit: Arbeit, gebraucht werden, Wertschätzung, Lob, Bestätigung, Hoffnung, Zukunft für den Kater.
Dass mein Leben so gut gelingt - dies war nicht immer nur ein Glück. Es hat dem Kater oftmals vor Augen geführt, was ihm vermeintlich nicht gelingen wollte.
Klar, ich und Du und Du und Du auch - ganz viele Menschen haben dem Kater immer wieder versucht, all das und mehr zu vermitteln. Und wir haben das auch ganz gut gemacht. Aber ganz tief in ihm halt doch immer dieser sich selbst eingeredete Makel des "zu wenig Wert seins", des "ich mach eh immer alles falsch", "ich genüge nicht, bin nicht gut genug".
Gewohnte und leider auf ihre Art "bewährte" Muster aus seinem alten Leben.
Ohne euch, ohne gute Freunde,ohne meine Garage, ohne die VILLA KUNTERBUNT, ohne Rhodos, ohne meine neue Ausbildung - wir hätten es nicht gepackt.
Die letzten Wochen waren Hölle.
Das wünsche ich meinem ärgsten Feind nicht. So viel Kraft hat das gekostet, so viele Gedanken. Es wurde von Tag zu Tag schwieriger. Und als dann letzte Woche die letzten Chancen einfach so im Nirwana zerborsten - da hatte selbst ich Mühe an das Wunder zu glauben.
Wenn nach 2 Jahren und bei letztendlich weit über 1'000 Bewerbungen immer nur ein NEIN kommt - wenn überhaupt - man zuletzt in einer Gärtnerei noch richtig gehend ausgelacht wird ("...waaaas - SIE in Ihrem Alter wollen noch ne Lehre machen ... FORGET IT!"), dann muss man sich gezwungenermassen damit befassen "was wäre wenn ...".
Damit wollte ich mich nie im Leben beschäftigen, mit dem worst case szenario. Dafür bin ich nicht der Mensch. Meine Ausbildung hat mir viel geholfen, mich selber aufzufangen und immer wieder Blickpunkt zu wechseln - was mir neue Möglichkeiten auf Hoffnung gab. Aber dem Kater das klar zu machen, wurde mit jeder Absage schwieriger.
Darum mein öffentlicher Aufruf an Wunder, Engel und Konsorten die letzte Woche. Wir hatten nur noch ein paar Tage ... das Wunder musste sich beeilen und sofort aus den Sommerferien zur Notwunderung antreten!
VERGANGENHEIT!
Seit diesem Tag, seit diesem Aufruf ging es täglich besser. Jeden Tag passierte eine Kleinigkeit, eine grössere Kleinigkeit oder sogar eine Grossigkeit. Die sind echt alle aus den Ferien gekommen - die Wunder, die Engel und Konsorten.
Letzten Donnerstag der von mir schier erzwungene Anruf an die Firma in Thun. Der Kater wollte nicht mehr - der Kater konnte nicht mehr. Mir zu liebe hat er es doch getan. "Noch diesen Anruf, dann ist fertig. Ich habe keine Kraft mehr, es ist mir unmöglich noch einmal enttäuscht zu werden. Ich bin am Ende".
Der Mann am anderen Ende der Leitung, der erklärte, diese Lehrstelle sei schon vergeben - leider. Man hätte vergessen es aus der Lehrstellenbörse zu löschen. Trotzdem die Einladung zum Gespräch. Das aufkeimende Interesse. Das Angebot der Schnupperlehre. Das täglich wachsende Selbstvertrauen beim Kater - supergute Rückmeldungen.
Und dann der Anruf gestern, 17.29 stand auf meinem Compi.
KATER: "Huhuuu Schöne - bald Feierabend?"
ICH: "Ja, bin müde. War ein strenger Tag. Wie war es bei Dir?"
KATER: "Oooch - ganz gut. Habe wieder eine sehr gute Bewertung erhalten. Das macht so Spass!"
ICH: "Ich bin so stolz auf Dich! Bravo! Hoffen wir das Beste!"
KATER: "Ich geh jetzt noch einkaufen. Soll ich Brot mitbringen?"
ICH: "Ja bitte. Und vielleicht eine Melone. Danke!"
KATER: "Dann also bis gleich"
ICH: "Ja, ich freu mich auf Dich - tschüsssss!"
KATER: "Moment noch - ich wollte Dir noch was sagen. Ach Mensch ... was war das schon wieder ... vorhin hatte ich es noch im Kopf. Ah ja, jetzt erinnere ich mich, was ich sagen wollte: Ich habe eben den Lehrvertrag unterschrieben!"
Ich brachte kein Wort raus.
Geht ja nicht - heulen UND sprechen.
Genau diesen Moment hatte ich so lange in meinen Hoffnungen. Genau dieser Augenblick - wenn es ZOOIIIINGGGG macht und 99% der wirklichen Probleme sind in einer Sekunde nicht mehr existent.
Meine Garagenmenschen freuten sich mit mir - was war das in der Grädel-Bude für ein Freudengeschrei! Es hallt mir noch jetzt in den Ohren. Und ich, ich stand da. Mir war schlecht. Und ich hatte Durchfall. Ohrensausen. Herzrasen.
Ich glaube, der Kollaps war in diesem Moment nicht wirklich weit.
Wie ich nach Hause gekommen bin, weiss ich nicht.
Eigentlich wollten wir essen gehen, feiern. Doch vor lauter Herrjeeee kriegten wir keinen Bissen runter. So feierten wir beim Dönerstand und einer Flasche Rivella.
Jetzt erkenne ich den Sinn. In jedem Tag der letzten 2 Jahre. Der Krankheit, der Verzweiflung, all den Absagen, den Millionen Tränen und der Angst der letzten Tage. Es musste alles so kommen. Genau so. Die Rahmenbedingungen sind passgenau auf den Kater zugeschnitten. In dieser Firma wird er alt.
Doch davon werd ich noch berichten.
Jetzt ist der Kater stark. Stärker als je zuvor! Jetzt ist er Beispiel für so viele andere Menschen. Er hat es geschafft - und andere Menschen werde es auch schaffen.
Manchmal muss man eben halt ein klein bisschen naiv an Wunder glauben.
Der Kater tut es seit gestern.
Geschlafen haben wir nicht.
Eine der schlaflosesten Nächte überhaupt. Alles in uns pulsierte. So aufgewühlt-glücklich. Wir sind noch immer im Schwebezustand und ich muss ganz schön aufpassen, dass ich heute nicht unters Auto komme, vom Balkon falle, mich ohnmächtig freue.
Kater ist arbeiten gegangen. Sein letzter Schnuppertag. Nächste Woche beginnt die Lehre.
UNSER NEUES LEBEN HAT GESTERN ABEND UM 17.29H BEGONNEN!
Donnerstag, 26. Juli 2012
DAS WUNDER!!!!
Nur ganz kurz - es zerbröselt mich grad eben vor lauter Glückseligkeit, Freude, Erleichterung.
Die ganze Anspannung von 2 langen, harten Jahren fällt ab.
Morgen dazu mehr - für heute aber die wichtigste Schlagzeile des Tages:
DER KATER HAT DIE LEHRSTELLE!!!!!
Die ganze Anspannung von 2 langen, harten Jahren fällt ab.
Morgen dazu mehr - für heute aber die wichtigste Schlagzeile des Tages:
DER KATER HAT DIE LEHRSTELLE!!!!!
Mittwoch, 25. Juli 2012
ZWISCHENBERICHT UND VORFREUDE
Es läuft.
Es läuft gut!
Seit meinem dringenden Appell letzte Woche an Wunder, Engel und Konsorten, können wir uns weiss Gott nicht darüber beklagen, dass sich nix getan hat. Es gab seither keinen Tag, an dem nicht irgend ein kleines, mittlel-grosses oder sogar grosses Wunder geschah.
Seit vielen vielen Tagen kann ich diese Woche wieder mal so richtig von Herzen sagen: Ich bin im Augenblick sehr glücklich.
Der Kater fühlt sich in seiner Schnupperlehre überaus wohl und wertgeschätzt, scheint sich passgenau in den Beruf des Elektroinstallateurs einzuleben. Das meint er und das meinen die, welche ihn nun Tag für Tag beurteilen müssen. Montag bekam er die Note "sehr gut". Gestern gab ein "hervorragend".
Ich könnte diesem Mann und seinem Wesen momentan stundenlang zuschauen, ihn geniessen. Er ist entspannt (selbst mit argem Muskelkater), er lächelt, er ist zuversichtlich, er ist stolz, er ist grundzufrieden.
Ob es Freitag das ganz ganz ganz grosse Wunder gibt? Das, auf welches wir seit 2 Jahren so dringend warten? Wie das wohl wäre, wenn sich 90% aller Probleme, Sorgen, Bedenken mit den Worten "ja, Sie haben den Job" in einer einzigen Sekunde in Luft auflösen würden?
Was würde das bedeuten?
Das würde bedeuten, dass nichts umsonst war.
Dass es Wunder, Engel und Konsorten wirklich und wahrhaftig gibt.
Dass es nie nie zu spät ist - für was auch immer.
Dass sich kämpfen lohnt.
Und ... für mich ganz wichtig ... alles hätte seinen Sinn gehabt.
Die Krankheit, die lange Durststrecke, all die Absagen.
Weil es DIESE Arbeitsstelle ist, welche ihm mitsamt ALLEM was sich daraus ergeben könnte, DIE Chance eröffnet, die er braucht.
Mit Perspektiven und mehr.
Wie gerne lehne ich mich momentan in diese Gedanken zurück, lasse mich in sie fallen, vergrabe den Kopf in dieser erdachten Zukunft, geniesse den Moment und bin mir ... wieder mal ... ganz sicher: ALLES WIRD GUT.
Erinnert ihr euch noch an meine Versteigerungsaktio für Kröti?
Stellt euch vor - am Freitag kommt unser Besuch, der damals das Wochenende bei uns in der VILLA KUNTERBUNT ersteigert hat. Wir freuen uns sehr auf Fabienne! Wäre es nicht ein wunderbares Zusammentreffen, dass genau an diesem Tag unsere gute Nachricht käme und ein Wochenende voller Freude, Feier und Lachen uns Dreien geschenkt würde?
Als würde sich ein Kreis schliessen.
Kröti hatte damals unser aller Hilfe dringend nötig. So wie wir heute ... wenn auch auf eine andere Art. Warum sollte es nicht so sein, dass Wunder, Engel und Konsorten sich genau DIESEN Tag für Ihren ganz ganz ganz grossen Auftritt aufgespart haben?
Ich fände das toll!!
Liebe Fabienne, sei unser Bote mit der Lizenz für diesen ganz grossen Auftritt.
Du hast damals Kröti Glück gebracht ... ich würde wetten, Du hast es auch für uns im Gepäck!
Das musste ich kurz mal gesagt haben, euch auf dem Laufenden halten.
Mit eurer Anteilnahme helft ihr uns nämlich richtig doll viel.
Ihr glaubt an uns.
Es tut gut.
DANKE!
Es läuft gut!
Seit meinem dringenden Appell letzte Woche an Wunder, Engel und Konsorten, können wir uns weiss Gott nicht darüber beklagen, dass sich nix getan hat. Es gab seither keinen Tag, an dem nicht irgend ein kleines, mittlel-grosses oder sogar grosses Wunder geschah.
Seit vielen vielen Tagen kann ich diese Woche wieder mal so richtig von Herzen sagen: Ich bin im Augenblick sehr glücklich.
Der Kater fühlt sich in seiner Schnupperlehre überaus wohl und wertgeschätzt, scheint sich passgenau in den Beruf des Elektroinstallateurs einzuleben. Das meint er und das meinen die, welche ihn nun Tag für Tag beurteilen müssen. Montag bekam er die Note "sehr gut". Gestern gab ein "hervorragend".
Ich könnte diesem Mann und seinem Wesen momentan stundenlang zuschauen, ihn geniessen. Er ist entspannt (selbst mit argem Muskelkater), er lächelt, er ist zuversichtlich, er ist stolz, er ist grundzufrieden.
Ob es Freitag das ganz ganz ganz grosse Wunder gibt? Das, auf welches wir seit 2 Jahren so dringend warten? Wie das wohl wäre, wenn sich 90% aller Probleme, Sorgen, Bedenken mit den Worten "ja, Sie haben den Job" in einer einzigen Sekunde in Luft auflösen würden?
Was würde das bedeuten?
Das würde bedeuten, dass nichts umsonst war.
Dass es Wunder, Engel und Konsorten wirklich und wahrhaftig gibt.
Dass es nie nie zu spät ist - für was auch immer.
Dass sich kämpfen lohnt.
Und ... für mich ganz wichtig ... alles hätte seinen Sinn gehabt.
Die Krankheit, die lange Durststrecke, all die Absagen.
Weil es DIESE Arbeitsstelle ist, welche ihm mitsamt ALLEM was sich daraus ergeben könnte, DIE Chance eröffnet, die er braucht.
Mit Perspektiven und mehr.
Wie gerne lehne ich mich momentan in diese Gedanken zurück, lasse mich in sie fallen, vergrabe den Kopf in dieser erdachten Zukunft, geniesse den Moment und bin mir ... wieder mal ... ganz sicher: ALLES WIRD GUT.
Erinnert ihr euch noch an meine Versteigerungsaktio für Kröti?
Stellt euch vor - am Freitag kommt unser Besuch, der damals das Wochenende bei uns in der VILLA KUNTERBUNT ersteigert hat. Wir freuen uns sehr auf Fabienne! Wäre es nicht ein wunderbares Zusammentreffen, dass genau an diesem Tag unsere gute Nachricht käme und ein Wochenende voller Freude, Feier und Lachen uns Dreien geschenkt würde?
Als würde sich ein Kreis schliessen.
Kröti hatte damals unser aller Hilfe dringend nötig. So wie wir heute ... wenn auch auf eine andere Art. Warum sollte es nicht so sein, dass Wunder, Engel und Konsorten sich genau DIESEN Tag für Ihren ganz ganz ganz grossen Auftritt aufgespart haben?
Ich fände das toll!!
Liebe Fabienne, sei unser Bote mit der Lizenz für diesen ganz grossen Auftritt.
Du hast damals Kröti Glück gebracht ... ich würde wetten, Du hast es auch für uns im Gepäck!
Das musste ich kurz mal gesagt haben, euch auf dem Laufenden halten.
Mit eurer Anteilnahme helft ihr uns nämlich richtig doll viel.
Ihr glaubt an uns.
Es tut gut.
DANKE!
Montag, 23. Juli 2012
AN WUNDER, ENGEL UND KONSORTEN
Vielleicht erinnert sich der Eine oder die Andere an meinen letzten Post.
Meine offenen Worte, meine Bitten und und Wünsche an die Adresse von Wundern, Engeln und Konsorten.
Dies war letzten Mittwoch.
Es ging mir nicht so gut.
Am Donnerstag ist dann das Folgende passiert:
Zum gefühlt hunderttausendmillionsten Male durchforstete ich das Internet nach einer Möglichkeit, einer Lehrstelle, einer Stelle, einer Idee ... irgendwas!!! Und wie es der Zufall wollte: ich fand was.
5 Minuten entfernt von der VILLA KUNTERBUNT. Kein Schreiner zwar, aber eine Elektroinstallationsfirma.
Und da ich gelernt hab: "was nicht funktioniert, das ändere", änderte ich den Schreinerlehrling kurzerhand in einen Elektrofachmannlehrling um. Beziehungsweise - ich fragte den Kater, ob er sich den vorstellen könnte ...
... er konnte. Und rief an.
Es war an diesem Tag der 81st Anruf, seine Stimme war schon ganz kratzig. Wie er sich gefühlt haben muss, kann ich nur erahnen. Und als der Herr am anderen Ende der Leitung dann auch noch vermeldete, dass die Lehrstelle leider schon besetzt sei - da muss es ihn auch in Herz und Seele empfindlich gekratzt haben, nicht nur im Hals. Wie schon so oft, die letzte Zeit.
Aber der nette Herr wollte mehr wissen. Warum denn jetzt noch eine Lehrstelle - in einer Woche beginnen die Lehren?! Warum denn in diesem Alter so ein Berufswechsel um 180°? Warum ... warum ... warum ...?
Und als alle Fragen beantwortet waren, befand der nette Herr: Ein interessanter Mann, dieser Mister Kater! "Hätten Sie gleichen morgen Zeit für ein Bewerbungsgespräch?". Klar hatte er!
Und am Freitag nach dem Gespräch die nächste Frage: "Hätten Sie nächste Woche Zeit und Lust für eine Schnupperlehre?". Klar hatte er!
Das Drumherum schon fast zu schön - die Sätze kreisen seither in des Katers Kopf und meinem auch:
"Wir könnten noch eine Lehrstelle einrichten"
"Lohn? Sie bekämen auch ohne Förderung von uns einen änständigen Lohn mit dem ein Erwachsener gut leben kann (der genannte Betrag würde schier absolute Sorgenfreiheit in finanzieller Hinsicht bedeuten)"
"Wenn die Schnupperlehre passt, dann machen wir das. Sie haben so ein tolles Basiskönnen mit all Ihren Sprachen und Vorkenntnissen, Erfahrungen - das suchen wir!" -
"Nach der Lehre könnten wir dann auch zusammen weiter machen ... wir expandieren und suchen Leute wie Sie".
Seit heute Morgen nun ist mein Elektro-Kater im Einsatz. Das kurze Telefongespräch am Mittag zeugte von Begeisterung. Und es scheint zu funktionieren.
Der Kater wird nun an 5 Tagen 5 verschiedene Tätigkeitsfelder kennenlernen. Und jeden Abend beurteilt werden. Gesamturteil am Freitag.
Daumen rauf oder Daumen runter.
Ich wollte mich nie nie mehr ganz doll auf was freuen. Wollte so sehr nicht mehr hoffen. Geht nicht. Ich freu mich ganz doll und ich hoffe noch doller!
Natürlich - wir sind (an-)gespannt. Voller Hoffnung ... wieder mal. Wir Beide.
Aber jetzt wo Wunder, Engel und Konsorten extra aus den Ferien zurück gekommen sind und sich wahrlich angestrengt haben, will ich meinen ... sie haben es verdient uns zu zeigen, dass wir es gemeinsam schaffen.
Die Wunder, die Engel, alle Konsorten, der Kater und ich.
JA,DAS GLAUBE ICH WIRKLICH!
Meine offenen Worte, meine Bitten und und Wünsche an die Adresse von Wundern, Engeln und Konsorten.
Dies war letzten Mittwoch.
Es ging mir nicht so gut.
Am Donnerstag ist dann das Folgende passiert:
Zum gefühlt hunderttausendmillionsten Male durchforstete ich das Internet nach einer Möglichkeit, einer Lehrstelle, einer Stelle, einer Idee ... irgendwas!!! Und wie es der Zufall wollte: ich fand was.
5 Minuten entfernt von der VILLA KUNTERBUNT. Kein Schreiner zwar, aber eine Elektroinstallationsfirma.
Und da ich gelernt hab: "was nicht funktioniert, das ändere", änderte ich den Schreinerlehrling kurzerhand in einen Elektrofachmannlehrling um. Beziehungsweise - ich fragte den Kater, ob er sich den vorstellen könnte ...
... er konnte. Und rief an.
Es war an diesem Tag der 81st Anruf, seine Stimme war schon ganz kratzig. Wie er sich gefühlt haben muss, kann ich nur erahnen. Und als der Herr am anderen Ende der Leitung dann auch noch vermeldete, dass die Lehrstelle leider schon besetzt sei - da muss es ihn auch in Herz und Seele empfindlich gekratzt haben, nicht nur im Hals. Wie schon so oft, die letzte Zeit.
Aber der nette Herr wollte mehr wissen. Warum denn jetzt noch eine Lehrstelle - in einer Woche beginnen die Lehren?! Warum denn in diesem Alter so ein Berufswechsel um 180°? Warum ... warum ... warum ...?
Und als alle Fragen beantwortet waren, befand der nette Herr: Ein interessanter Mann, dieser Mister Kater! "Hätten Sie gleichen morgen Zeit für ein Bewerbungsgespräch?". Klar hatte er!
Und am Freitag nach dem Gespräch die nächste Frage: "Hätten Sie nächste Woche Zeit und Lust für eine Schnupperlehre?". Klar hatte er!
Das Drumherum schon fast zu schön - die Sätze kreisen seither in des Katers Kopf und meinem auch:
"Wir könnten noch eine Lehrstelle einrichten"
"Lohn? Sie bekämen auch ohne Förderung von uns einen änständigen Lohn mit dem ein Erwachsener gut leben kann (der genannte Betrag würde schier absolute Sorgenfreiheit in finanzieller Hinsicht bedeuten)"
"Wenn die Schnupperlehre passt, dann machen wir das. Sie haben so ein tolles Basiskönnen mit all Ihren Sprachen und Vorkenntnissen, Erfahrungen - das suchen wir!" -
"Nach der Lehre könnten wir dann auch zusammen weiter machen ... wir expandieren und suchen Leute wie Sie".
Seit heute Morgen nun ist mein Elektro-Kater im Einsatz. Das kurze Telefongespräch am Mittag zeugte von Begeisterung. Und es scheint zu funktionieren.
Der Kater wird nun an 5 Tagen 5 verschiedene Tätigkeitsfelder kennenlernen. Und jeden Abend beurteilt werden. Gesamturteil am Freitag.
Daumen rauf oder Daumen runter.
Ich wollte mich nie nie mehr ganz doll auf was freuen. Wollte so sehr nicht mehr hoffen. Geht nicht. Ich freu mich ganz doll und ich hoffe noch doller!
Natürlich - wir sind (an-)gespannt. Voller Hoffnung ... wieder mal. Wir Beide.
Aber jetzt wo Wunder, Engel und Konsorten extra aus den Ferien zurück gekommen sind und sich wahrlich angestrengt haben, will ich meinen ... sie haben es verdient uns zu zeigen, dass wir es gemeinsam schaffen.
Die Wunder, die Engel, alle Konsorten, der Kater und ich.
JA,DAS GLAUBE ICH WIRKLICH!
Mittwoch, 18. Juli 2012
ES IST SO STILL HIER ...
Ihr Lieben
So oder so ähnlich lauten die besorgten Mails, die SMS, die Telefonate. "Es ist so still auf Deinem Blog ...?".
Ja, es ist still. Viel zu still eigentlich.
In mir und um mich ist es gar nicht still. Und momentan brauche ich alle Kraft, jedes Fitzelchen Energie, um die Unstille um mich und in mir zu bewältigen.
Ich will euch erzählen ... es ist so:
Das Wunder der (Lehr-)Stelle ist (noch) nicht eingetreten. Das Niederschlagende daran ist, dass es nicht an Kompetenzen und Können scheiterte, sondern ganz banal an formellen Dingen. Weil Drechsler kein "förderungswürdiger Beruf" ist.
Ist der Gang aufs Sozialamt förderungswürdiger?
Manchmal verstehe ich die Welt nicht.
Und Menschen, welche solche Entscheide treffen. Derartige Direktiven "kreieren". Zu viel Zeit? Zu wenig Herz? Zu lange auf dem falschen Sessel? Zu klein im Denken? Zu gross um die kleinen Dinge zu würdigen? Zu beschränkt im Handeln? Zu eng im Denken? Zu uninteressiert Lösungen gegenüber?
Oder ist es einfach nur fehlende Toleranz, fehlende Empathie, fehlendes Wissen, fehlende Sensibilität?
Dies alles nicht zu verstehen ist mein gutes Recht.
Darüber empört, traurig, entsetzt, fassungslos, wütend, verständnislos zu sein - mein gutes Recht.
Deswegen auch mal völlig hilflos zu sein, ratlos zu sein, Angst vor der Zukunft zu haben, zu heulen und zu toben und das ganze System zu verfluchen - mein gutes Recht.
Haben Schutzengel eigentlich auch Sommerferien ...?
Falls ja, dann wäre ich sehr sehr dankbar, kämt ihr zurück!
Bitte.
Weil so viele Fragen im Raume stehen und diese die Sicht auf das Blau des Himmels und das Hell der Sonne nehmen, brauche ich Augenblick ganz ganz ganz viel Zeit, es täglich in meiner und des Katers Vorstellung zu malen.
Anstatt zu schreiben, muss ich malen. Versteht ihr?
Das Blau des Himmels und das Hell der Sonne malen in unsere Gedanken, unser Fühlen, unser Hoffen - unser Sein. Das kostet Energie. Und viele Worte. Man geht gedanklich durch Täler und Schluchten, obschon uns so langsam der Gipfel zustehen würde.
Finden wir. Nach all der Arbeit.
Ich hab vorhin meine Rechte aufgezählt.
Mein allergrösstes Recht ist nach wie vor die Hoffnung auf ein Wunder. Das geb ich nicht her, um keinen Preis der Welt. Man mag mich naiv nennen - man mag sagen, dass ich Realitäten nicht erkennen kann, dass ich in einer rosa Plüschwelt lebe.
Aber meine Gedanken sind die Macher meiner Welt. Und meine Welt hat ein Happy End!
Ja Leute, so ist das.
Niemand wird mir je den Gedanken rauben können, dass alles gut wird. Nicht, solange das Leben die Möglichkeit hat, mir Recht zu geben.
Liebes Wunder, wir brauchen Dich bis am 30. Juli 2012. Wir haben Dich nötig.
Die Türen sind offen.
Ich weiss dass es Dich gibt.
Also, komm schon ...
ICH GLAUBE AN DICH!
So oder so ähnlich lauten die besorgten Mails, die SMS, die Telefonate. "Es ist so still auf Deinem Blog ...?".
Ja, es ist still. Viel zu still eigentlich.
In mir und um mich ist es gar nicht still. Und momentan brauche ich alle Kraft, jedes Fitzelchen Energie, um die Unstille um mich und in mir zu bewältigen.
Ich will euch erzählen ... es ist so:
Das Wunder der (Lehr-)Stelle ist (noch) nicht eingetreten. Das Niederschlagende daran ist, dass es nicht an Kompetenzen und Können scheiterte, sondern ganz banal an formellen Dingen. Weil Drechsler kein "förderungswürdiger Beruf" ist.
Ist der Gang aufs Sozialamt förderungswürdiger?
Manchmal verstehe ich die Welt nicht.
Und Menschen, welche solche Entscheide treffen. Derartige Direktiven "kreieren". Zu viel Zeit? Zu wenig Herz? Zu lange auf dem falschen Sessel? Zu klein im Denken? Zu gross um die kleinen Dinge zu würdigen? Zu beschränkt im Handeln? Zu eng im Denken? Zu uninteressiert Lösungen gegenüber?
Oder ist es einfach nur fehlende Toleranz, fehlende Empathie, fehlendes Wissen, fehlende Sensibilität?
Dies alles nicht zu verstehen ist mein gutes Recht.
Darüber empört, traurig, entsetzt, fassungslos, wütend, verständnislos zu sein - mein gutes Recht.
Deswegen auch mal völlig hilflos zu sein, ratlos zu sein, Angst vor der Zukunft zu haben, zu heulen und zu toben und das ganze System zu verfluchen - mein gutes Recht.
Haben Schutzengel eigentlich auch Sommerferien ...?
Falls ja, dann wäre ich sehr sehr dankbar, kämt ihr zurück!
Bitte.
Weil so viele Fragen im Raume stehen und diese die Sicht auf das Blau des Himmels und das Hell der Sonne nehmen, brauche ich Augenblick ganz ganz ganz viel Zeit, es täglich in meiner und des Katers Vorstellung zu malen.
Anstatt zu schreiben, muss ich malen. Versteht ihr?
Das Blau des Himmels und das Hell der Sonne malen in unsere Gedanken, unser Fühlen, unser Hoffen - unser Sein. Das kostet Energie. Und viele Worte. Man geht gedanklich durch Täler und Schluchten, obschon uns so langsam der Gipfel zustehen würde.
Finden wir. Nach all der Arbeit.
Ich hab vorhin meine Rechte aufgezählt.
Mein allergrösstes Recht ist nach wie vor die Hoffnung auf ein Wunder. Das geb ich nicht her, um keinen Preis der Welt. Man mag mich naiv nennen - man mag sagen, dass ich Realitäten nicht erkennen kann, dass ich in einer rosa Plüschwelt lebe.
Aber meine Gedanken sind die Macher meiner Welt. Und meine Welt hat ein Happy End!
Ja Leute, so ist das.
Niemand wird mir je den Gedanken rauben können, dass alles gut wird. Nicht, solange das Leben die Möglichkeit hat, mir Recht zu geben.
Liebes Wunder, wir brauchen Dich bis am 30. Juli 2012. Wir haben Dich nötig.
Die Türen sind offen.
Ich weiss dass es Dich gibt.
Also, komm schon ...
ICH GLAUBE AN DICH!
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