Ok, ich kann das ja verstehen ... nicht jeder Tag ist gleich.
Und nicht jeden Tag ist man der / die Gleiche.
Manchmal ist man müde, unmotiviert, unkonzentriert, schlecht drauf, lustlos, kränkelig, kraftlos und saftlos ... ach, es gibt tausend Gründe, warum es Tage gibt, an denen man / es einfach nicht rund läuft.
Dann bleibt die Arbeit liegen, es wird verschoben, was auch morgen noch erledigt werden kann - und manchmal, manchmal verschiebt man auch, was nicht auf morgen verschoben werden kann.
So ist mir das mit meinem kleinen Italiener gestern passiert.
Nach langen Wochen sahen wir uns wieder - und so vieles an Arbeit war vorgesehen. Er sollte mir beim Einkauf helfen, aufs Einwohnermeldeamt wollten wir auch, Altpapier wegbringen und jede Menge Kartons, so war es abgemacht.
An und für sich sind Italos ja wirklich gute Arbeiter. Verlässliche, gute Krampfer. Aber eben auch immer ein bisschen Tagesform abhängig. Kennt man ja, kenne ich ja ... bin ja selber zur Hälfe aus diesem besonderen, südländischen Material gefertigt. Auch weiss ich, dass gerade bei so Minustemperaturen - wie sie momentan vorherrschen - die Arbeitsmoral nicht unbedingt Höchstwerte erreicht.
Da braucht es öfter mal ein bisschen mehr als gute Worte und munteres Zureden.
Ich war darauf vorbereitet, dass er nicht so wollte wie ich wollte. Deshalb war ich zu Anfang auch ganz still und hab ihn machen lassen. Um zu merken, dass er nicht macht. Ergo habe ich die Taktik geändert - und Süssholz geraspelt. So richtig schöne, macho-angepasste Seelenstreichler: "Caro, bello caro, nun komm schon! Mach mal!". "Mio caro, ti amo ... aber mach jetzt!". "Sei cosi bravo, cosi adorabile ... un uomo vero!".
Ich war weiss Gott nahe daran, ihm ein unmoralisches Angebot als Gegenleistung zu unterbreiten ... er ist halt aber auch wirklich ein toller Typ. Seine blauen, leuchtenden Augen ... sehr attraktiv. muss man so sagen.
Doch er - was macht er: Schaltet auf Durchzug und dann das Übliche: "Caspisco niente ... nulla!".
Dies empfand ich dann doch als relativ mühsam. Ich, parat und ready für die anstehenden Arbeiten - und ER, er wieder mal im Streik. Kennt man ja. Kaum mal mit irgendwelchen Arbeitsmassnahmen nicht einverstanden, kennen die ja nur das eine: Sciopero (Streik) - illegale o legale (illegal oder legal) ... indifferente(egal) ... MERDA! (Übersetze ich jetzt nicht wörtlich ...).
Ich habe ihm dann was zu Trinken angeboten ... manchmal hilft das. Er schluckte, schluckte und schluckte ... das GRAZIE erstarb ihm aber auf den Lippen ... und wieder stand er da, bockstill und regungslos. Ich streichelte ihn, ich redete ihm gut zu. Inutilemente - vergeblich.
Habe ihn dann einfach mal stehen lassen, unkommentiert seine Verweigerung. Das half manchmal schon bei meinen Jungs, als sie noch klein waren. So ein wenig die Aufmerksamkeit weglassen. So ein bisschen cool down.
Aber nicht bei ihm! Er ist ja ein stolzer Italiener! Ich glaube, er kommt ursprünglich aus Milano - aber so ganz sicher bin ich mir nicht. Ich meinerseits hab die Wurzeln in der Toscana ... das sind ganz andere Kaliber als die Norditaliener. Aber gaaaanz andere! Ich weiss, dass würde er nicht gerne hören - und hätte er über meine Gedankengänge Bescheid gewusst - er würde noch immer bockstill Draussen stehen und sich auf sein schönes Aussehen was einbilden. Meinen, dies sei genug.
So konnte es ja nicht weitergehen. Er stellte sich einfach tot - als würde ICH darauf reinfallen. Nicht mit mir! Nicht mit dem Sternenzauber-Fränzi! So krabbelte ich dann in die Niederungen unseres Keller und holte eine Art Foltergerät ans Hell des Tages. Ich bin sonst nicht so, aber was sein muss, das muss sein.
So ne Art Doppel-Kneifzange. Und gleichzeitig Power-Saft einflössen ... ob der Patient will oder nicht. Aber irgendwie musste ich ihn ja zum Laufen bringen!
Und kaum war die Batterie geladen, schnurrte Giovanni wie ein Kätzchen.
Giovanni ist bekanntlich mein Roller. Meine geliebte, blaue Vespa.
Ti amo, caro!
SEHR ZUVERLÄSSIG!
Dienstag, 21. Februar 2012
Sonntag, 19. Februar 2012
100% BIOLOGISCH
Ich habe eine durch und durch biologische Nacht hinter mir.
Zu 100% rückstandsfrei abbaubar.
Ökologisch UNverträglich.
Nachhaltig.
Ja, vor allem nachhaltig.
Nun gut - beginnen wir bei gestern Mittag. Katerchen und ich hatten uns ja frei genommen - was uns aber nicht vor dem allwöchentlichen Einkauf bewahrte. "Was wollen wir essen?" - so seine Frage. "Oh! Bitte mal wieder Deine sensationelle Bolognese, mit feinen Spaghettis und gehobeltem Parmesan! Bittebittebitte!!" - so meine Antwort.
3 Stunden später: Der Kater sitzt in der Küche und macht das mise en place, was soviel heisst wie: alles bereitstellen. Klein schnipseln. Parat machen. Und er machte ... würfelte Unmengen von Zwiebeln, Knoblauch, Stangensellerie, Tomaten, Karotten, Petersilie und und und. Ich sass unterdessen einen Stock tiefer, telefonierte mit Freunden, bastelte an einem Vortrag, las, hörte Musik.
Bis zu dem Moment, als mich irgendwas nach oben trieb. Keine Ahnung wieso - aber es war wieder mal so ein Moment, wo mir ein kleiner Kobold ins Unterbewusstsein flüsterte "... Weib, schau mal nach ... ".
Im ganzen Hause verbreitete sich bereits dieser herrliche Duft nach den Röstaromen der Gemüse und Gewürze, des angebratenen Hackfleisches. Mhhh! Herrlich! Ich ging der Nase nach und landete am Ort des Tuns - in der Küche! Der Kater wollte eben die Flasche Rotwein öffnen, als ich ganz ganz ganz laut schrie: "NEEEEEEIIIIIIIIIIN"!, ihm die Flasche aus den Händen riss und sie feste an mich drückte.
Normalerweise ist das ja gerade umgekehrt, ich reisse Katerchen an mich und drücke ihn feste. Doch diesmal war es eben ganz anders. Ihr wollte den Grund wissen? Sollt ihr haben: Ich hab im Keller eine Kiste mit Köstlichkeiten. Weil wir seit gut 2 Jahren grundsätzlich keinen Alkohol konsumieren (ausser eben für Sossen und so), sind meine seit jüngster Jugend angesammelten Spezialitäten gut verstaut und bleiben unangetastet. Da finden sich Dinge wie bald 100jähriger Whisky, edelste Cognac-Sorten und auserlesenste Weine.
Kater hatte Wein für die Bolognese gebraucht - und genommen. Erwischt hatte er meine wohl teuerste, kostbarste Weinflasche, den AMARONE. Die Wucht und Fülle dieses wunderbaren Tropfens führt bei Weinkennern zum geflügelten Ausdruck "ti amo amarone". Selbst wer AMARONE nicht mag, wird sich immer an die eindrucksvolle Erfahrung mit ihm erinnern.
Diesen Wein bekam ich im an meinem 18ten Geburtstag geschenkt und er war schon damals viel Geld wert. Ich lagere ihn fachfrauisch und sorgfältig. Da ich selber höchstens im Urlaub mal ein Glas Wein trinke, schien es mir kürzlich angebracht, diese besondere Flasche einem Freunde zu versprechen, welcher uns schon oft einen Gefallen hat. Als Dankeschön dafür.
Und der Kater - der Kater war eben daran, die Flasche zu öffnen um den Wein in die Bolognese zu schütten!!! Das wäre die teuerste Bolognese ever geworden!
Hab dann dem Freund kurz ne SMS geschickt, dass ich die Kostbarkeit gerade eben noch hätte retten können, worauf zurück kam: "Diese gute Tat deckt all die anstehenden guten Taten der nächsten Wochen ab!".
Nun gut - auch ohne AMARONE, sondern mit einem weniger teuren Weine gelang auch diese Bolognese mehr als hervorragend und ich habe wieder mal all unsere Tupperdosen gefüllt und im Tiefkühler eingelagert. Nebst der Herrlichkeit, welche es gestern Abend dann zu spachteln galt.
Mhhhhh - wir schwelgten in Pasta und Sosse und Parmesan. Es war einfach umwerfend! Lecker!
Der Abend neigte sich dem Ende, Kater und ich gönnten und noch ein herrliches Bade und dann kam das Sandmännchen. Doch irgendwie - so schien es mir - streute das Sandmännchen keinen Sand, sondern Brühwürfel. Oder so. Jedenfalls roch es ganz ganz intensiv nach Zwiebeln, Knoblauch, Stangensellerie und dergleichen! Sehr intensiv.
Und ... nicht ES roch. ER roch! So viel er auch die Hände wusch, sich mit Duftwasser besprenkelte - er roch sehr ... ähhh ... biologisch. An den Händen vor allem - und die hatten wir nun mal in Schlafe auf schier Kopfhöhe. Ich schlief also letzte Nacht im Gemüsebeet, im Kräuterbeet, in Bolognesesosse.
Heute Morgen streichelte mir der Kater sanft über die Augenlider ... und sogleich begann es in meinen Augen zu brennen. Man(n) sollte nie nie nie scharfe Peperoncini ohne Handschuhe schneiden. Nein, sollte man nie!
So also war das mit unserer biologischen Nacht.
100% abbaubar.
Und nachhaltig.
JA - VOR ALLEM NACHHALTIG!
UND SO UNVERGESSLICH!
... und falls ihr euch jetzt fragt, warum die Schrift nicht einheitlich ist - und die Abstände in diesem Post ebenso uneinheitlich. Ich weiss es nicht! Befürchte aber, ich hab einen ausgewachsenen Sellerie-Flash mit Knoblauch-Abgang.
Es muss so sein.
Zu 100% rückstandsfrei abbaubar.
Ökologisch UNverträglich.
Nachhaltig.
Ja, vor allem nachhaltig.
Nun gut - beginnen wir bei gestern Mittag. Katerchen und ich hatten uns ja frei genommen - was uns aber nicht vor dem allwöchentlichen Einkauf bewahrte. "Was wollen wir essen?" - so seine Frage. "Oh! Bitte mal wieder Deine sensationelle Bolognese, mit feinen Spaghettis und gehobeltem Parmesan! Bittebittebitte!!" - so meine Antwort.
3 Stunden später: Der Kater sitzt in der Küche und macht das mise en place, was soviel heisst wie: alles bereitstellen. Klein schnipseln. Parat machen. Und er machte ... würfelte Unmengen von Zwiebeln, Knoblauch, Stangensellerie, Tomaten, Karotten, Petersilie und und und. Ich sass unterdessen einen Stock tiefer, telefonierte mit Freunden, bastelte an einem Vortrag, las, hörte Musik.
Bis zu dem Moment, als mich irgendwas nach oben trieb. Keine Ahnung wieso - aber es war wieder mal so ein Moment, wo mir ein kleiner Kobold ins Unterbewusstsein flüsterte "... Weib, schau mal nach ... ".
Im ganzen Hause verbreitete sich bereits dieser herrliche Duft nach den Röstaromen der Gemüse und Gewürze, des angebratenen Hackfleisches. Mhhh! Herrlich! Ich ging der Nase nach und landete am Ort des Tuns - in der Küche! Der Kater wollte eben die Flasche Rotwein öffnen, als ich ganz ganz ganz laut schrie: "NEEEEEEIIIIIIIIIIN"!, ihm die Flasche aus den Händen riss und sie feste an mich drückte.
Normalerweise ist das ja gerade umgekehrt, ich reisse Katerchen an mich und drücke ihn feste. Doch diesmal war es eben ganz anders. Ihr wollte den Grund wissen? Sollt ihr haben: Ich hab im Keller eine Kiste mit Köstlichkeiten. Weil wir seit gut 2 Jahren grundsätzlich keinen Alkohol konsumieren (ausser eben für Sossen und so), sind meine seit jüngster Jugend angesammelten Spezialitäten gut verstaut und bleiben unangetastet. Da finden sich Dinge wie bald 100jähriger Whisky, edelste Cognac-Sorten und auserlesenste Weine.
Kater hatte Wein für die Bolognese gebraucht - und genommen. Erwischt hatte er meine wohl teuerste, kostbarste Weinflasche, den AMARONE. Die Wucht und Fülle dieses wunderbaren Tropfens führt bei Weinkennern zum geflügelten Ausdruck "ti amo amarone". Selbst wer AMARONE nicht mag, wird sich immer an die eindrucksvolle Erfahrung mit ihm erinnern.
Diesen Wein bekam ich im an meinem 18ten Geburtstag geschenkt und er war schon damals viel Geld wert. Ich lagere ihn fachfrauisch und sorgfältig. Da ich selber höchstens im Urlaub mal ein Glas Wein trinke, schien es mir kürzlich angebracht, diese besondere Flasche einem Freunde zu versprechen, welcher uns schon oft einen Gefallen hat. Als Dankeschön dafür.
Und der Kater - der Kater war eben daran, die Flasche zu öffnen um den Wein in die Bolognese zu schütten!!! Das wäre die teuerste Bolognese ever geworden!
Hab dann dem Freund kurz ne SMS geschickt, dass ich die Kostbarkeit gerade eben noch hätte retten können, worauf zurück kam: "Diese gute Tat deckt all die anstehenden guten Taten der nächsten Wochen ab!".
Nun gut - auch ohne AMARONE, sondern mit einem weniger teuren Weine gelang auch diese Bolognese mehr als hervorragend und ich habe wieder mal all unsere Tupperdosen gefüllt und im Tiefkühler eingelagert. Nebst der Herrlichkeit, welche es gestern Abend dann zu spachteln galt.
Mhhhhh - wir schwelgten in Pasta und Sosse und Parmesan. Es war einfach umwerfend! Lecker!
Der Abend neigte sich dem Ende, Kater und ich gönnten und noch ein herrliches Bade und dann kam das Sandmännchen. Doch irgendwie - so schien es mir - streute das Sandmännchen keinen Sand, sondern Brühwürfel. Oder so. Jedenfalls roch es ganz ganz intensiv nach Zwiebeln, Knoblauch, Stangensellerie und dergleichen! Sehr intensiv.
Und ... nicht ES roch. ER roch! So viel er auch die Hände wusch, sich mit Duftwasser besprenkelte - er roch sehr ... ähhh ... biologisch. An den Händen vor allem - und die hatten wir nun mal in Schlafe auf schier Kopfhöhe. Ich schlief also letzte Nacht im Gemüsebeet, im Kräuterbeet, in Bolognesesosse.
Heute Morgen streichelte mir der Kater sanft über die Augenlider ... und sogleich begann es in meinen Augen zu brennen. Man(n) sollte nie nie nie scharfe Peperoncini ohne Handschuhe schneiden. Nein, sollte man nie!
So also war das mit unserer biologischen Nacht.
100% abbaubar.
Und nachhaltig.
JA - VOR ALLEM NACHHALTIG!
UND SO UNVERGESSLICH!
... und falls ihr euch jetzt fragt, warum die Schrift nicht einheitlich ist - und die Abstände in diesem Post ebenso uneinheitlich. Ich weiss es nicht! Befürchte aber, ich hab einen ausgewachsenen Sellerie-Flash mit Knoblauch-Abgang.
Es muss so sein.
Samstag, 18. Februar 2012
FERIENANTRAG
Lieber Herr Blogger
Ich möchte heute gerne frei nehmen.
Datum: 18.02.2012
Dauer: 1 Tag
Grund: Sonnenschein!
Ich möchte heute gerne frei nehmen.
Datum: 18.02.2012
Dauer: 1 Tag
Grund: Sonnenschein!
Durch welches Fenster auch immer ich schau ...
hier, hier und hier ...
... überall ist SIE, die Sonne!
Deshalb haben wir beschlossen:
BITTE VISIEREN!
Freitag, 17. Februar 2012
IM LIDOCAIN-RAUSCH
Ihr Lieben
Gestern wurde mein oral-dentaler Horrortraum - wie alle 6 Monate - wahr. Dentalhygiene war angesagt. Die Frau Bürgi ist wohl die allerobernetteste, liebevollste, herzlichste, kompetenteste Zahnstein-Wegkratzerin europaweit. Würde ich jetzt mal so sagen. Trotzdem ... ich bin wahrscheinlich die hasenfüssigste aller hasenfüssigen Patientinnen. Kommt erschwerend dazu, dass ich aber auch keinen normalen Mund habe ... nö, ich hab eine Art Tropfsteinhöhle. Mein Speichel ist eigentlich Flüssigbeton und baut Mauern. Zudem stehen meine Beisserchen auch noch so eng. Und wenn ich ganz ehrlich bin, ich bin keine tägliche Zahnseidenbenutzerin. Obschon ich dringen müsste. Bin zufrieden, wenn ich das 3,4 mal die Woche hinkriege. Dafür putze ich wirklich 3x am Tag ganz gründlich die Zähne und hab da diese Mundspülung die knallt und einem alles wegäzt. Ausser: Zahnstein.
Seit 700 Jahren habe ich weder Karies, noch Zahnfleischschwund, noch Paradontitis noch sonst was. Ich kann jederzeit überaus kraftvoll zubeissen.
Tja. Und dann sass ich da also gestern wieder im Wartezimmer und hörte Frau Bürgis Schritte von Weitem. Ich habe mich dann ganz durchsichtig gemacht, mich hinter die Türe gestellt und so getan, als würde ich "Frau Sternenzauber, Sie sind dran!" nicht hören. Aber irgendwie fand sie mich doch und lachte erst mal ne Runde. Ich, ein Baum von Frau - na ja, eher Bonsai, aber oho ... aber in diesem Momente flach atmend, bleich wie ein Laken und zitternd wie Espenlaub.
"Ich hab was für Sie! Lidocain! Und Sie werden kaum mehr was spüren!" Aha. Also so ne Art Narkose, definierte ich für mich schon mal folgerichtig. Ich fragte dann: "Machen wir das jetzt so wie im Amboseli Nationalpark bei den Elefanten? Ich renne kreuz und quer in der Praxis rum und SIE probieren mich mit dem Blasrohr-Pfeil zu erwischen?". Nach einem neuerlichen Lachflash seitens Frau Bürgi wurde ich aufgeklärt, dass es sich bloss um einen harmlosen, aber durchaus wirkungsvollen Spray handelt.
Männern mit vorzeitigem Samenerguss soll dieser Spray ein Begriff sein. Aha.
Da habe ich ja aber nochmals Glück gehabt - ich hatte noch nie in meinem Leben einen vorzeitigen Samenerguss. Uff!
Und nur ein Spray, keine Spritze! Ich hatte mich vorhin bereits wie gesagt in besagter "Elefant-ist-getroffen-und-knickt-ein"-Situation gesehen, vor meinem inneren Auge.
Ok - so trottete ich dann gottergeben hinter Frau Bürgi her auf den Marterstuhl. Sie schaute in meinen Mund, holte Pickel, Hammer und Zange. Dann wurde gesprüht. Wääääh - war das aber wäääh! Durfte dann auch gleich spülen und es ging sofort besser. Die nächste Stunde verging wirklich wesentlich angenehmer als sonst. Klar, so ganz ohne AUA ist es auch so nicht, aber viiiiiiiiieeeeeel viiiiiiiieeeeeeeel besser! Das hat wirklich geholfen und ich bin Frau Bürgi anschliessend auch beinahe um den Hals gefallen vor lauter Dankbarkeit.
Bevor ich aber vom besagten Folterstuhle runterkletterte, sah ich mich noch 5 interessierten Frauen gegenüber, welche sich über mich beugten und meine Lippen beäugten. "Wowwh, so schön! Sieht einfach genial aus. Wollen wir auch!". Hab Adressen meiner Permanent-Make-Up-Kosmetikerin gerne weitergereicht und werde das nächste Mal dann wohl wunderbar edelst belippte Zahnärztinnen, Dentalhygienerikerinnen und Zahnarztgehilfinnen vorfinden :-).
Den Mund noch ein bisschen schläfrig, nahm ich den Bus zum Bahnhof. Im Bus stand ich neben einen jungen, kleinen, dünnen, ganz schüchternen, stillen Frau. Neben ihr ein Mann so um die 80zig, mit Stock. Stehend. An der nächsten Station wollte die Frau aus dem Bus steigen und fragte ganz höflich den alten Mann "darf ich bitte durch?". Der Mann schleuderte ihr dann völligst grundlos wirklich schlimme Schimpfworte - richtiggehende Schimpftiraden ins Gesicht, spuckte sie an. Ich hatte keine Ahnung warum. Mischte mich dann ein und probierte den Opa zu beruhigen und die junge Frau zu stärken. Ihr legte ich die Hand auf die Schulter, ihm zeigte ich mit der anderen Hand ein STOP-Zeichen und sagte, dass das so nicht geht und ob es ein Problem seinerseits gäbe?
Während die junge Frau zitterte und fast weinte, erhob der Alte seinen Stock und wollte die Frau schlagen.
In diesem Moment - es MUSS am Lidocain liegen - packte mich in meinem Lidocain-Rausch so eine Wut über diese ungerechte Situation, dass ich diesen Schuft an den Schultern packte und richtig mit Wucht nach hinten stiess. Da war nämlich eine Bank. Und wie von mir beabsichtigt, knallte er da drauf. Er hat sich dabei nicht weh getan, ausser, dass er wohl recht erschrocken ist. Das ist auch genau richtig so!
Ich bin nicht für Gewalt - aber das war in diesem Moment die einzige Möglichkeit, die Frau vor Schlägen zu bewahren. Und eine Lehre für so einen Unmenschen.
Ich stieg mit der jungen Frau aus und fragte, ob ich noch was für sie tun könne. Sie verneinte, bedankte sich und ging ihres Weges. Und ich den meinen - nämlich zur Garage, zur Arbeit.
Dentalhygienisch korrekt lächelnd.
Wie gesagt ...
... ICH FINDE LIDOCAIN RICHTIG GUT!
Gestern wurde mein oral-dentaler Horrortraum - wie alle 6 Monate - wahr. Dentalhygiene war angesagt. Die Frau Bürgi ist wohl die allerobernetteste, liebevollste, herzlichste, kompetenteste Zahnstein-Wegkratzerin europaweit. Würde ich jetzt mal so sagen. Trotzdem ... ich bin wahrscheinlich die hasenfüssigste aller hasenfüssigen Patientinnen. Kommt erschwerend dazu, dass ich aber auch keinen normalen Mund habe ... nö, ich hab eine Art Tropfsteinhöhle. Mein Speichel ist eigentlich Flüssigbeton und baut Mauern. Zudem stehen meine Beisserchen auch noch so eng. Und wenn ich ganz ehrlich bin, ich bin keine tägliche Zahnseidenbenutzerin. Obschon ich dringen müsste. Bin zufrieden, wenn ich das 3,4 mal die Woche hinkriege. Dafür putze ich wirklich 3x am Tag ganz gründlich die Zähne und hab da diese Mundspülung die knallt und einem alles wegäzt. Ausser: Zahnstein.
Seit 700 Jahren habe ich weder Karies, noch Zahnfleischschwund, noch Paradontitis noch sonst was. Ich kann jederzeit überaus kraftvoll zubeissen.
Tja. Und dann sass ich da also gestern wieder im Wartezimmer und hörte Frau Bürgis Schritte von Weitem. Ich habe mich dann ganz durchsichtig gemacht, mich hinter die Türe gestellt und so getan, als würde ich "Frau Sternenzauber, Sie sind dran!" nicht hören. Aber irgendwie fand sie mich doch und lachte erst mal ne Runde. Ich, ein Baum von Frau - na ja, eher Bonsai, aber oho ... aber in diesem Momente flach atmend, bleich wie ein Laken und zitternd wie Espenlaub.
"Ich hab was für Sie! Lidocain! Und Sie werden kaum mehr was spüren!" Aha. Also so ne Art Narkose, definierte ich für mich schon mal folgerichtig. Ich fragte dann: "Machen wir das jetzt so wie im Amboseli Nationalpark bei den Elefanten? Ich renne kreuz und quer in der Praxis rum und SIE probieren mich mit dem Blasrohr-Pfeil zu erwischen?". Nach einem neuerlichen Lachflash seitens Frau Bürgi wurde ich aufgeklärt, dass es sich bloss um einen harmlosen, aber durchaus wirkungsvollen Spray handelt.
Männern mit vorzeitigem Samenerguss soll dieser Spray ein Begriff sein. Aha.
Da habe ich ja aber nochmals Glück gehabt - ich hatte noch nie in meinem Leben einen vorzeitigen Samenerguss. Uff!
Und nur ein Spray, keine Spritze! Ich hatte mich vorhin bereits wie gesagt in besagter "Elefant-ist-getroffen-und-knickt-ein"-Situation gesehen, vor meinem inneren Auge.
Ok - so trottete ich dann gottergeben hinter Frau Bürgi her auf den Marterstuhl. Sie schaute in meinen Mund, holte Pickel, Hammer und Zange. Dann wurde gesprüht. Wääääh - war das aber wäääh! Durfte dann auch gleich spülen und es ging sofort besser. Die nächste Stunde verging wirklich wesentlich angenehmer als sonst. Klar, so ganz ohne AUA ist es auch so nicht, aber viiiiiiiiieeeeeel viiiiiiiieeeeeeeel besser! Das hat wirklich geholfen und ich bin Frau Bürgi anschliessend auch beinahe um den Hals gefallen vor lauter Dankbarkeit.
Bevor ich aber vom besagten Folterstuhle runterkletterte, sah ich mich noch 5 interessierten Frauen gegenüber, welche sich über mich beugten und meine Lippen beäugten. "Wowwh, so schön! Sieht einfach genial aus. Wollen wir auch!". Hab Adressen meiner Permanent-Make-Up-Kosmetikerin gerne weitergereicht und werde das nächste Mal dann wohl wunderbar edelst belippte Zahnärztinnen, Dentalhygienerikerinnen und Zahnarztgehilfinnen vorfinden :-).
Den Mund noch ein bisschen schläfrig, nahm ich den Bus zum Bahnhof. Im Bus stand ich neben einen jungen, kleinen, dünnen, ganz schüchternen, stillen Frau. Neben ihr ein Mann so um die 80zig, mit Stock. Stehend. An der nächsten Station wollte die Frau aus dem Bus steigen und fragte ganz höflich den alten Mann "darf ich bitte durch?". Der Mann schleuderte ihr dann völligst grundlos wirklich schlimme Schimpfworte - richtiggehende Schimpftiraden ins Gesicht, spuckte sie an. Ich hatte keine Ahnung warum. Mischte mich dann ein und probierte den Opa zu beruhigen und die junge Frau zu stärken. Ihr legte ich die Hand auf die Schulter, ihm zeigte ich mit der anderen Hand ein STOP-Zeichen und sagte, dass das so nicht geht und ob es ein Problem seinerseits gäbe?
Während die junge Frau zitterte und fast weinte, erhob der Alte seinen Stock und wollte die Frau schlagen.
In diesem Moment - es MUSS am Lidocain liegen - packte mich in meinem Lidocain-Rausch so eine Wut über diese ungerechte Situation, dass ich diesen Schuft an den Schultern packte und richtig mit Wucht nach hinten stiess. Da war nämlich eine Bank. Und wie von mir beabsichtigt, knallte er da drauf. Er hat sich dabei nicht weh getan, ausser, dass er wohl recht erschrocken ist. Das ist auch genau richtig so!
Ich bin nicht für Gewalt - aber das war in diesem Moment die einzige Möglichkeit, die Frau vor Schlägen zu bewahren. Und eine Lehre für so einen Unmenschen.
Ich stieg mit der jungen Frau aus und fragte, ob ich noch was für sie tun könne. Sie verneinte, bedankte sich und ging ihres Weges. Und ich den meinen - nämlich zur Garage, zur Arbeit.
Dentalhygienisch korrekt lächelnd.
Wie gesagt ...
... ICH FINDE LIDOCAIN RICHTIG GUT!
Donnerstag, 16. Februar 2012
ROSA PILLE
Es ist kurz nach 06.30h und ich sitze bereits im Büro.
Otto hat mich heute wieder an die Stätte meines Tun's geschaukelt - hätte ich mit Bus/Bahn/Tram kommen müssen, würden - bei meinem Hang zum Fall - jetzt wohl meine Personalien in irgendeiner Notfallstation aufgenommen.
Auch wenn meine Winterstiefel nun nicht mehr die von Aldi für schier geschenkt sind (und auch genau so viel wert ...), meine Sohlen das Profil eines Hochlandwinterpneus haben - ich hätte mich bei dieser heute vorherrrschenden Eisesglätte mit Sicherheit auf meine immer noch mit Bepanthen behandelten Lippen gelegt. Mit Anlauf und Juchhee - man kennt es ja. Dann lieg ich darnieder ... in meinen Extremitäten gefaltet wie ein Origami und mit viel Aua.
Oh! Von wegen Aua - da muss ich euch doch noch von gestern Abend erzählen. Ich war eingeladen zum Gesamttreff der Moderatoren von Selbsthilfegruppen Region Bern. Eine spannende Angelegenheit und die Möglichkeit, wieder total gute Menschen zu treffen, was zu lernen und für uns und unsere Gruppenmitglieder viel mitnehmen zu können. Genau so war das auch. Nur noch besser.
Bis zu dem Moment, wo Meditation angesagt war. Also ... mehr so eine Reise durch den Körper. Das war toll, echt. Ich mag es und ich kann mich da auch gut spüren, mich sehr darauf einlassen. Was ich auch getan habe. Meine Gedanken habe ich dann weisungsgemäss in meine Füsse geschickt, welche mir zurückmeldeten, dass sie kalt haben. Und müde sind. Jetzt eigentlich nicht mehr belastet werden wollten. Anschliessend switchten die Gedanken in die Knie, welche wiederum mich denken liessen, dass es Draussen jetzt wohl mörderisch glatt auf den Gehsteigen sei und ich doch bitte ... bitte ... langsam gehen möge. Warum siehe Posting Absatz 1. Im gedanklichen Lendenbereich angelangt, kam mir Katerli in den Sinn. In der Magengegend, dass ich noch nichts ausser 2 Äpfeln gegessen hatte - der Gedanke begann auch sogleich zu knurren. Die Schulter war dann aber sehr eindrücklich - ich muss mich irgendwie verspannt haben. Und auf dem Kopfe bei den Haaren angelangt, kam mir siedend heiss in den Sinn, dass ich den Frisörtermin heute Donnerstag Abend NICHT verpassen darf.
Jedenfalls durften wir dann anschliessend langsam die Augen öffnen und auf den Menschen zugehen, der einem im Blicke war. Im Blicke hatte ich die Zimmerecke - und die wollte mit mir nicht reden - aber rechts davon war dann Sarah. Die war mir eh vom ersten Momente megasympathisch - so eine herzliche, spontane, präsente Person. Wir hatten die Aufgabe, mit dieser Person kurz ein paar Worte zu tuscheln und uns dann wieder an den Platz zu begeben.
Sarah und ich tuschelten nicht mal am Anfang. Wir plauderten, lachten, erzählten und unser "kurzes" Gespräch endete mit einer gegenseitigen Einladung zum Essen.
Allgemeine Erheiterung im Saal.
Ich find Meditation gut!
Dass meine Tage zur Zeit oft bis tief in die Nächte gehen und der Wecker kurz nach dem ins Bett gehen bereits wieder schellt, hat mir wohl heute diese Monsterkopfschmerzen bereitet. Nicht gerade förderlich dürfte sein, dass ich anstelle von Mittagspause Dentalhygienikertermin habe. Den liebe ich ja so überaus und schreie immer vor lauter Freude!
Selbst heute Abend wird nichts aus Feierabend - aber immerhin darf ich mich "nur" hinsetzen und mir das blonde Gestrüpp auf den Kopfe richten lassen. Aber vor 22.00h bin ich auch heute nicht zu Hause.
Ergo - ich ergebe mich der rosa Pille vor mir. Muss sein.
Aber nicht dass ihr jetzt denkt, was ihr denkt.
Es ist reines Iboprofen. Nix anderes. Aus Rhodos. Die rhoderischen Schmerzpillen wirken einfach besser ... und sind so schön rosa. Haben noch einen Schuss Sonnenschein intus. Überhaupt und sowieso.
Leute - es ist jetzt bald Zeit den Laden hier zu starten. Was ich gleich auch tue.
Deshalb heute schon ganz früh mein Wunsch für euch ...
... SUPI TAG!
Otto hat mich heute wieder an die Stätte meines Tun's geschaukelt - hätte ich mit Bus/Bahn/Tram kommen müssen, würden - bei meinem Hang zum Fall - jetzt wohl meine Personalien in irgendeiner Notfallstation aufgenommen.
Auch wenn meine Winterstiefel nun nicht mehr die von Aldi für schier geschenkt sind (und auch genau so viel wert ...), meine Sohlen das Profil eines Hochlandwinterpneus haben - ich hätte mich bei dieser heute vorherrrschenden Eisesglätte mit Sicherheit auf meine immer noch mit Bepanthen behandelten Lippen gelegt. Mit Anlauf und Juchhee - man kennt es ja. Dann lieg ich darnieder ... in meinen Extremitäten gefaltet wie ein Origami und mit viel Aua.
Oh! Von wegen Aua - da muss ich euch doch noch von gestern Abend erzählen. Ich war eingeladen zum Gesamttreff der Moderatoren von Selbsthilfegruppen Region Bern. Eine spannende Angelegenheit und die Möglichkeit, wieder total gute Menschen zu treffen, was zu lernen und für uns und unsere Gruppenmitglieder viel mitnehmen zu können. Genau so war das auch. Nur noch besser.
Bis zu dem Moment, wo Meditation angesagt war. Also ... mehr so eine Reise durch den Körper. Das war toll, echt. Ich mag es und ich kann mich da auch gut spüren, mich sehr darauf einlassen. Was ich auch getan habe. Meine Gedanken habe ich dann weisungsgemäss in meine Füsse geschickt, welche mir zurückmeldeten, dass sie kalt haben. Und müde sind. Jetzt eigentlich nicht mehr belastet werden wollten. Anschliessend switchten die Gedanken in die Knie, welche wiederum mich denken liessen, dass es Draussen jetzt wohl mörderisch glatt auf den Gehsteigen sei und ich doch bitte ... bitte ... langsam gehen möge. Warum siehe Posting Absatz 1. Im gedanklichen Lendenbereich angelangt, kam mir Katerli in den Sinn. In der Magengegend, dass ich noch nichts ausser 2 Äpfeln gegessen hatte - der Gedanke begann auch sogleich zu knurren. Die Schulter war dann aber sehr eindrücklich - ich muss mich irgendwie verspannt haben. Und auf dem Kopfe bei den Haaren angelangt, kam mir siedend heiss in den Sinn, dass ich den Frisörtermin heute Donnerstag Abend NICHT verpassen darf.
Jedenfalls durften wir dann anschliessend langsam die Augen öffnen und auf den Menschen zugehen, der einem im Blicke war. Im Blicke hatte ich die Zimmerecke - und die wollte mit mir nicht reden - aber rechts davon war dann Sarah. Die war mir eh vom ersten Momente megasympathisch - so eine herzliche, spontane, präsente Person. Wir hatten die Aufgabe, mit dieser Person kurz ein paar Worte zu tuscheln und uns dann wieder an den Platz zu begeben.
Sarah und ich tuschelten nicht mal am Anfang. Wir plauderten, lachten, erzählten und unser "kurzes" Gespräch endete mit einer gegenseitigen Einladung zum Essen.
Allgemeine Erheiterung im Saal.
Ich find Meditation gut!
Dass meine Tage zur Zeit oft bis tief in die Nächte gehen und der Wecker kurz nach dem ins Bett gehen bereits wieder schellt, hat mir wohl heute diese Monsterkopfschmerzen bereitet. Nicht gerade förderlich dürfte sein, dass ich anstelle von Mittagspause Dentalhygienikertermin habe. Den liebe ich ja so überaus und schreie immer vor lauter Freude!
Selbst heute Abend wird nichts aus Feierabend - aber immerhin darf ich mich "nur" hinsetzen und mir das blonde Gestrüpp auf den Kopfe richten lassen. Aber vor 22.00h bin ich auch heute nicht zu Hause.
Ergo - ich ergebe mich der rosa Pille vor mir. Muss sein.
Aber nicht dass ihr jetzt denkt, was ihr denkt.
Es ist reines Iboprofen. Nix anderes. Aus Rhodos. Die rhoderischen Schmerzpillen wirken einfach besser ... und sind so schön rosa. Haben noch einen Schuss Sonnenschein intus. Überhaupt und sowieso.
Leute - es ist jetzt bald Zeit den Laden hier zu starten. Was ich gleich auch tue.
Deshalb heute schon ganz früh mein Wunsch für euch ...
... SUPI TAG!
Mittwoch, 15. Februar 2012
HAT WER WUNDERKERZEN?
Bevor ich wieder mal weit schweifend in meine Geschichte einlade, möchte ich herzlichst TRAUMSTAUB im Geschichtenhimmel begrüssen. So schön, hast Du hierher gefunden. Fühle Dich wohl in den grossen und kleinen Geschichten meines spannenden, manchmal chaotischen Lebens.
Ich freue mich sehr, dass Du da bist. Hab Spass und kurze Weile!
Ich brauch jetzt Wunderkerzen. Bis zum 24.02.2012 brauche ich dringend Wunderkerzen.
Ganz entgegen meinem Denken.
Aber das kennen wir ja. :-)
Gestern war ja bekanntlich Valentin's Tag. Da soll mir bloss keiner mir Blumen, Konfekt oder was in Herzform und dergleichen kommen. Ich persönlich finde, dass die Tage ZWISCHEN zwei Valentinstagen die wirklich wichtigen Tage sind, an denen man sich Wertschätzung, Respekt, Zuneigung, Liebe, Freundschaft schenken sollte. Natürlich inklusive dem umsatzträchtigen 14.02.
Allerdings möchte ich hier exklusiv erwähnt haben, dass einige mir ganz wichtige Menschen ganz doll liebe Grüsse - und eine ganz besondere Freundin mir eine ganz besondere Karte zukommen liess.
Das hat mich sehr berührt und ist mir so viel mehr wert, als der grösste Blumenstrauss.
Danke, ihr Lieben!
Einen Tag vor Valentine, da habe ich dem Kater ein Abonnement für die Desserteria im Restaurant Alpha bei uns in Thun geschenkt. Die Desserteria bietet täglich über 100 herrlichste Leckereien für Schokoholiker, Crèmoholiker, Eisoholiker, Sahnoholiker, Tortoholiker, Puddingoholiker usw. an.
Katerchen kann sich jetzt 1x im Monat da auf meine Kosten den Wanst vollschlagen gehen. Nach Belieben und seinem tagesform-mässigen Gusto in all den Süssigkeiten wählen und wühlen.
Er hat sich gefreut. Sehr. Sabberte sogar ein bisschen.
Da ich mich ja vehement gegen ein Valentinsgeschenk verwehrt hatte, schenkte mir das Katerli heute Morgen im 06.00h, verschmitzt grinsend, eine dunkelrote, wunderschöne Rose und 2 Tickets für's Plüsch Konzert. Eines für mich, eines für sich.
Ich bin auf und ab gehüpft wir ein kleiner, runder Vollgummiball. Zoing. Zoing. Zoing. Habe mich so gefreut ... weil ich gerne PLÜSCH mag. Die Allermeisten werden jetzt fragen ... "Plüsch ... wer ist Plüsch?".
Bevor ich euch jetzt lange und breit erkläre und erzähle, schaut und hört mal rein auf die HOMEPAGE von Plüsch (es lohnt sich, die Lieder, die Melodien ... echt toll!) - ich hoffe, ihr könnt da das eine oder andere Wort verstehen - denn die Jungs kommen aus der Nähe von Thun, um genau zu sein aus INTERLAKEN. Interlaken ist ein bisschen flapsig gesagt der Vorort von Eiger, Mönch und Jungfrau - und so reden sie da auch. Das typische Oberländer-Berndeutsch.
Deshalb habe ich den Bericht von Wikipedia auch noch angefügt - AUF WIKIPEDIA kann man in nachvollziehbarem Deutsch nachlesen. Die Handvoll Jungs sind im zarten, fragilen Alter meiner Söhne - der Kater und ich werden an besagtem Konzerte den Alterdurchschnitt ganz schön kaputt machen. Umringt von Teddybär-schmeissenden und noch nicht Stimmbruch-fertigen Teenies.
Wir werden wohl auch nicht dermassen kreischen, ohnmächtig werde ich beim Anblick eines jungen Mannes schon lange nicht mehr - ich gehe davon aus, der Kater auch nicht. Werde auch ganz bestimmt kein Plakat mit einem Heiratsantrag in die Höhe halten. Und meinen schönen Passionata-BH werde ich auch ganz sicher nicht auf die Bühne schmeissen. Das habe ich eh noch nieeee verstanden - was sollen die Jungs mit BH's?
Ach ja, vielleicht will ich das so genau nicht wissen.
Anyway - ich mag den handfesten Mundart-Rock und kann da mindestens so laut wie falsch mitsingen. So breit auf Berndeutsch, so breeeeit wie mein Mund ist. Also seeeehr breit. Die Musik ist schön fetzig ... und machmal fein wie Seide. Die Worte sind auf den Punkt gebracht und direkt. *SCHÖÖÖÖN¨*.
Katerchen mag Plüsch, doch, dessen bin ich sicher. Durften doch so einige Textpassagen in sehnsüchtigsten Fernbeziehungsliebesmails Überbringer herzlichster, innigster Botschaften sein. Plüsch erklärt Liebe irgendwie so wunderwunderschön ... *SCHMELZ*.
Wenn ich so dran denke, summe ich leise vor mich hin, träumerisch in das Schneeflockengewirr nach Draussen schauend - hach ... ich freue mich auf das Konzert! Ich muss dringend Wunderkerzen kaufen gehen. Ganz dringend.
So gesehen würde ich schier meinen ... wenn ich schon grad am Einkaufen bin ... ich könnt eh wieder mal nen neuen BH brauchen. Oder?
*SCHMEISS!!*
Ich freue mich sehr, dass Du da bist. Hab Spass und kurze Weile!
Ich brauch jetzt Wunderkerzen. Bis zum 24.02.2012 brauche ich dringend Wunderkerzen.
Ganz entgegen meinem Denken.
Aber das kennen wir ja. :-)
Gestern war ja bekanntlich Valentin's Tag. Da soll mir bloss keiner mir Blumen, Konfekt oder was in Herzform und dergleichen kommen. Ich persönlich finde, dass die Tage ZWISCHEN zwei Valentinstagen die wirklich wichtigen Tage sind, an denen man sich Wertschätzung, Respekt, Zuneigung, Liebe, Freundschaft schenken sollte. Natürlich inklusive dem umsatzträchtigen 14.02.
Allerdings möchte ich hier exklusiv erwähnt haben, dass einige mir ganz wichtige Menschen ganz doll liebe Grüsse - und eine ganz besondere Freundin mir eine ganz besondere Karte zukommen liess.
Das hat mich sehr berührt und ist mir so viel mehr wert, als der grösste Blumenstrauss.
Danke, ihr Lieben!
Einen Tag vor Valentine, da habe ich dem Kater ein Abonnement für die Desserteria im Restaurant Alpha bei uns in Thun geschenkt. Die Desserteria bietet täglich über 100 herrlichste Leckereien für Schokoholiker, Crèmoholiker, Eisoholiker, Sahnoholiker, Tortoholiker, Puddingoholiker usw. an.
Katerchen kann sich jetzt 1x im Monat da auf meine Kosten den Wanst vollschlagen gehen. Nach Belieben und seinem tagesform-mässigen Gusto in all den Süssigkeiten wählen und wühlen.
Er hat sich gefreut. Sehr. Sabberte sogar ein bisschen.
Da ich mich ja vehement gegen ein Valentinsgeschenk verwehrt hatte, schenkte mir das Katerli heute Morgen im 06.00h, verschmitzt grinsend, eine dunkelrote, wunderschöne Rose und 2 Tickets für's Plüsch Konzert. Eines für mich, eines für sich.
Ich bin auf und ab gehüpft wir ein kleiner, runder Vollgummiball. Zoing. Zoing. Zoing. Habe mich so gefreut ... weil ich gerne PLÜSCH mag. Die Allermeisten werden jetzt fragen ... "Plüsch ... wer ist Plüsch?".
DAS IST PLÜSCH!
Deshalb habe ich den Bericht von Wikipedia auch noch angefügt - AUF WIKIPEDIA kann man in nachvollziehbarem Deutsch nachlesen. Die Handvoll Jungs sind im zarten, fragilen Alter meiner Söhne - der Kater und ich werden an besagtem Konzerte den Alterdurchschnitt ganz schön kaputt machen. Umringt von Teddybär-schmeissenden und noch nicht Stimmbruch-fertigen Teenies.
Wir werden wohl auch nicht dermassen kreischen, ohnmächtig werde ich beim Anblick eines jungen Mannes schon lange nicht mehr - ich gehe davon aus, der Kater auch nicht. Werde auch ganz bestimmt kein Plakat mit einem Heiratsantrag in die Höhe halten. Und meinen schönen Passionata-BH werde ich auch ganz sicher nicht auf die Bühne schmeissen. Das habe ich eh noch nieeee verstanden - was sollen die Jungs mit BH's?
Ach ja, vielleicht will ich das so genau nicht wissen.
Anyway - ich mag den handfesten Mundart-Rock und kann da mindestens so laut wie falsch mitsingen. So breit auf Berndeutsch, so breeeeit wie mein Mund ist. Also seeeehr breit. Die Musik ist schön fetzig ... und machmal fein wie Seide. Die Worte sind auf den Punkt gebracht und direkt. *SCHÖÖÖÖN¨*.
Katerchen mag Plüsch, doch, dessen bin ich sicher. Durften doch so einige Textpassagen in sehnsüchtigsten Fernbeziehungsliebesmails Überbringer herzlichster, innigster Botschaften sein. Plüsch erklärt Liebe irgendwie so wunderwunderschön ... *SCHMELZ*.
Wenn ich so dran denke, summe ich leise vor mich hin, träumerisch in das Schneeflockengewirr nach Draussen schauend - hach ... ich freue mich auf das Konzert! Ich muss dringend Wunderkerzen kaufen gehen. Ganz dringend.
So gesehen würde ich schier meinen ... wenn ich schon grad am Einkaufen bin ... ich könnt eh wieder mal nen neuen BH brauchen. Oder?
*SCHMEISS!!*
Dienstag, 14. Februar 2012
TENDENZ STEIGEND!
Definitiv.
Ich spüre es in jeder Zelle, es strömt mir förmlich aus jeder Pore - aber so ganz anders als kürzlich der Knoblauch.
Irgendwie ist Aufbruchstimmung, irgendwie gehts nach oben, irgendwie ist Morgenröte. Nicht dass ich jetzt genau definieren könnte: DESWEGEN. Aber muss ich definieren können? Nö. Bloss tief in mir wissen. Das reicht für den Moment.
Warum ich auf solche Gedanken komme?
Das hat viele Gründe. Fast so, wie ein Seeweg voller Kieselsteine ist, wird mein Lebensweg zur Zeit durch ein paar kleine, feine rosa Glanzlichter hell gemacht. Und ich mag das! Ein wichtiger Gedanke - an jedem Tag - ist mir, dass ich auf die kleinen Glücke achte. Dies ist wie beim Sparen. Immer mal die kleinen Räpplis oder Centstücke zur Seite legen ... das summiert sich irgendwann ganz schön!! *FREU*
Heute Morgen, zum Beispiel, da ist unser Auto "Otto" sofort angesprungen. Die letzten Ice-Age-Tage hatte seine Batterie leichtes Bronchialasthma - falls ich sein Röcheln richtig interpretiert habe. Erst Stottern, dann Hüsteln, dann Röcheln, dann Batterie-Säure-Schleimauswurf oder so ... und "schnurrrrrr....". Otto hat jeden Tag seinen Dienst verrichtet, ohne Frage. Aber er schien mir ein bisschen blass um die Stossstange. Leicht angeschlagen. Doch wie gesagt, heute startete er durch wie in jungen Tagen! *FREU*
Mag daran liegen, dass es wärmer ist. Nein, falsch! Nicht wärmer - es ist weniger eiskalt. Das werte ich als Unterschied. Statt -15°Celsius wie die letzten 2 Wochen, sagte das Barometer knackige -5°C an. Was mich auch gleich dazu veranlasste, den Kehrichtsacke ohne Handschuhe nach vorne zur Strasse zu tragen.
Dienstag ist immer Kehrichtabholtag. Und heute ist Dienstag.
Und es ist nicht mehr soooo kalt. *FREU*
Dann kam dazu, dass ich auf der Fahrt ins Büro an Paris dachte. Also so richtig sehnsüchtig und wollend und planend. Leute - ich MUSS wieder mal nach Paris. Unser Parisabenteuer vom Dezember 2010 war irgendwie so ganz besonders. Paris, da könnte ich leben. Ich habe mich derart wohl gefühlt da, habe so viele Menschen kennen gelernt und mit ihnen gesprochen.
Dies führe ich darauf zurück, dass ich stets ein Lächeln auf den Lippen habe, meine Mitmenschen anschaue und den Augenblick erfassen will. In Paris wurde das als Aufforderung genommen, mit mir in Kontakt zu treten, die Menschen freuten sich da sehr ob meiner ehrlichen Neugierde für Paris und seine Menschen.
An eine ganz besondere Geste erinnere ich mich mit wohligem Schaudern - wir hatten die Kirche Notre Dame besucht, es war schweinekalt und meine Schuhe hatten gegen den Matsch verloren. Deshalb hockten wir uns in einer kleinen Gasse in Montmatre-Quartier in ein kleines Restaurant und bestellten so richtig handgestrickte, heisse, dampfende Zwiebelsuppe. Mhhh - fein! Und - ohhhh! - schön war das da. Die Menschen kamen gleich an den Tisch und plauderten mit uns, wollten wissen, von wo wir sind, was wir in Paris machen und ob es uns gefällt.
Der Wirt - ein Zahnarzt der zum Hobby dieses Kleinod von Restaurant betrieb - brachte uns die Zwiebelsuppe, lächelte uns Beide an, gab dem Kater die Hand und drückte mir, einfach so, einen Kuss aufs Haar. Keinesfalls eine Anmachgeste oder etwas in dieser Hinsicht, nein, ganz und gar nicht. Ein liebevolles Zeichen von "Willkommen" und "fühlt euch wie zu Hause". Es war so schön damals ... diese Gefühle da.
Und jetzt - jetzt will ich mehr davon. Mein Wunsch ist es, Paris im Mai zu besuchen. 3,4 Tage. Es ist viel weniger ein nur WOLLEN, es ist schier ein MÜSSEN. So wie Rhodos im September.
Es kribbelt, wenn ich daran denke. Es fühlt sich gut und richtig an. Ich werde heute Mittag Ferienpläne schmieden. Ja, das werde ich.
Ich will dringend wieder mal vom Eiffelturm spucken!
Ich glaube, das schenke ich mir zum Valentinstag.
*FREU*
Und der Kater - vom Kater darf ich euch auch noch berichten!
Nie im Leben hätte ich gedacht, dass ich mich mal freuen würde, wenn er beim Autofahren sich wieder mal so richtig schön ärgert. Die letzten Monate hatte ich ja ein doch sehr lahmarschiges, mit Medis zugedröhntes, zahnloses Katerli an meiner Seite. Und jetzt, jetzt kann er sich doch bereits schon ganze 20 Minuten über all die hirnfreien, testosterongesteuerten, ignoranten, dummen, profilierungssüchtigen, doofen, dämlichen, dümmlichen, einfältigen, idiotischen (ZUTREFFENDES BITTE ANKREUZEN) Dumpfbacken, Nieten, Blindgänger, Flaschen, Kretins, Verrückten, Geisteskranken, Psychopathen, Einfalspinseln, Affen, Blödmänner (wahlweise Blödfrauen), Irren, Deppen, Nichtskönner, Stümper und dergleichen (ZUTREFFENDES BITTE ANKREUZEN) ärgern.
Ja, ich weiss, seine Impulskontrolle kommt wieder mal an ihre Grenzen - aber momentane Hauptsache scheint mir, dass überhaupt Impulse da sind!
*FREU*
Fiel mir übrigens bereits am Sonntag Abend auf - als er auf meinen Wunsch hin (... culpa mea ...) auf "Schwiegertochter gesucht" switchte, mich dann ziemlich erstaunt von unten nach oben und wieder nach unten betrachtete und nachfragte, wo genau in diesem sinnfreien Kontext der Unterhaltungswert zu finden sein. Sooo genau kann ich das ja zu meiner Schande auch nicht sagen, aber irgendwie ... *kicher*. Jedenfalls ging es keine 5 Minuten und er rollte sich quiekend am Boden. "Ne - echt - sag mir bitte, dass das keine wahrend Begebenheiten sind ... bitte! ... das gibts ja gar nicht!! ....".
Leute - er lacht wieder! Und zwar genau an der richtigen Stelle!
*FREU*
Ich spüre es in jeder Zelle, es strömt mir förmlich aus jeder Pore - aber so ganz anders als kürzlich der Knoblauch.
Irgendwie ist Aufbruchstimmung, irgendwie gehts nach oben, irgendwie ist Morgenröte. Nicht dass ich jetzt genau definieren könnte: DESWEGEN. Aber muss ich definieren können? Nö. Bloss tief in mir wissen. Das reicht für den Moment.
Warum ich auf solche Gedanken komme?
Das hat viele Gründe. Fast so, wie ein Seeweg voller Kieselsteine ist, wird mein Lebensweg zur Zeit durch ein paar kleine, feine rosa Glanzlichter hell gemacht. Und ich mag das! Ein wichtiger Gedanke - an jedem Tag - ist mir, dass ich auf die kleinen Glücke achte. Dies ist wie beim Sparen. Immer mal die kleinen Räpplis oder Centstücke zur Seite legen ... das summiert sich irgendwann ganz schön!! *FREU*
Heute Morgen, zum Beispiel, da ist unser Auto "Otto" sofort angesprungen. Die letzten Ice-Age-Tage hatte seine Batterie leichtes Bronchialasthma - falls ich sein Röcheln richtig interpretiert habe. Erst Stottern, dann Hüsteln, dann Röcheln, dann Batterie-Säure-Schleimauswurf oder so ... und "schnurrrrrr....". Otto hat jeden Tag seinen Dienst verrichtet, ohne Frage. Aber er schien mir ein bisschen blass um die Stossstange. Leicht angeschlagen. Doch wie gesagt, heute startete er durch wie in jungen Tagen! *FREU*
Mag daran liegen, dass es wärmer ist. Nein, falsch! Nicht wärmer - es ist weniger eiskalt. Das werte ich als Unterschied. Statt -15°Celsius wie die letzten 2 Wochen, sagte das Barometer knackige -5°C an. Was mich auch gleich dazu veranlasste, den Kehrichtsacke ohne Handschuhe nach vorne zur Strasse zu tragen.
Dienstag ist immer Kehrichtabholtag. Und heute ist Dienstag.
Und es ist nicht mehr soooo kalt. *FREU*
Dann kam dazu, dass ich auf der Fahrt ins Büro an Paris dachte. Also so richtig sehnsüchtig und wollend und planend. Leute - ich MUSS wieder mal nach Paris. Unser Parisabenteuer vom Dezember 2010 war irgendwie so ganz besonders. Paris, da könnte ich leben. Ich habe mich derart wohl gefühlt da, habe so viele Menschen kennen gelernt und mit ihnen gesprochen.
Dies führe ich darauf zurück, dass ich stets ein Lächeln auf den Lippen habe, meine Mitmenschen anschaue und den Augenblick erfassen will. In Paris wurde das als Aufforderung genommen, mit mir in Kontakt zu treten, die Menschen freuten sich da sehr ob meiner ehrlichen Neugierde für Paris und seine Menschen.
An eine ganz besondere Geste erinnere ich mich mit wohligem Schaudern - wir hatten die Kirche Notre Dame besucht, es war schweinekalt und meine Schuhe hatten gegen den Matsch verloren. Deshalb hockten wir uns in einer kleinen Gasse in Montmatre-Quartier in ein kleines Restaurant und bestellten so richtig handgestrickte, heisse, dampfende Zwiebelsuppe. Mhhh - fein! Und - ohhhh! - schön war das da. Die Menschen kamen gleich an den Tisch und plauderten mit uns, wollten wissen, von wo wir sind, was wir in Paris machen und ob es uns gefällt.
Der Wirt - ein Zahnarzt der zum Hobby dieses Kleinod von Restaurant betrieb - brachte uns die Zwiebelsuppe, lächelte uns Beide an, gab dem Kater die Hand und drückte mir, einfach so, einen Kuss aufs Haar. Keinesfalls eine Anmachgeste oder etwas in dieser Hinsicht, nein, ganz und gar nicht. Ein liebevolles Zeichen von "Willkommen" und "fühlt euch wie zu Hause". Es war so schön damals ... diese Gefühle da.
Und jetzt - jetzt will ich mehr davon. Mein Wunsch ist es, Paris im Mai zu besuchen. 3,4 Tage. Es ist viel weniger ein nur WOLLEN, es ist schier ein MÜSSEN. So wie Rhodos im September.
Es kribbelt, wenn ich daran denke. Es fühlt sich gut und richtig an. Ich werde heute Mittag Ferienpläne schmieden. Ja, das werde ich.
Ich will dringend wieder mal vom Eiffelturm spucken!
Ich glaube, das schenke ich mir zum Valentinstag.
*FREU*
Und der Kater - vom Kater darf ich euch auch noch berichten!
Nie im Leben hätte ich gedacht, dass ich mich mal freuen würde, wenn er beim Autofahren sich wieder mal so richtig schön ärgert. Die letzten Monate hatte ich ja ein doch sehr lahmarschiges, mit Medis zugedröhntes, zahnloses Katerli an meiner Seite. Und jetzt, jetzt kann er sich doch bereits schon ganze 20 Minuten über all die hirnfreien, testosterongesteuerten, ignoranten, dummen, profilierungssüchtigen, doofen, dämlichen, dümmlichen, einfältigen, idiotischen (ZUTREFFENDES BITTE ANKREUZEN) Dumpfbacken, Nieten, Blindgänger, Flaschen, Kretins, Verrückten, Geisteskranken, Psychopathen, Einfalspinseln, Affen, Blödmänner (wahlweise Blödfrauen), Irren, Deppen, Nichtskönner, Stümper und dergleichen (ZUTREFFENDES BITTE ANKREUZEN) ärgern.
Ja, ich weiss, seine Impulskontrolle kommt wieder mal an ihre Grenzen - aber momentane Hauptsache scheint mir, dass überhaupt Impulse da sind!
*FREU*
Fiel mir übrigens bereits am Sonntag Abend auf - als er auf meinen Wunsch hin (... culpa mea ...) auf "Schwiegertochter gesucht" switchte, mich dann ziemlich erstaunt von unten nach oben und wieder nach unten betrachtete und nachfragte, wo genau in diesem sinnfreien Kontext der Unterhaltungswert zu finden sein. Sooo genau kann ich das ja zu meiner Schande auch nicht sagen, aber irgendwie ... *kicher*. Jedenfalls ging es keine 5 Minuten und er rollte sich quiekend am Boden. "Ne - echt - sag mir bitte, dass das keine wahrend Begebenheiten sind ... bitte! ... das gibts ja gar nicht!! ....".
Leute - er lacht wieder! Und zwar genau an der richtigen Stelle!
*FREU*
6 x *FREU* =
BIG SMILE!
Montag, 13. Februar 2012
SOLL ICH? SOLL ICH NICHT?
Ich stehe gerade mitten in der schwierigen Phase der Entscheidungsfindung:
Soll ich heute Blog schreiben - oder soll ich heute nicht Blog schreiben?
FÜR eine heutige Geschichte spricht, dass ich ansonsten unter einem schwerwiegenden Buchstabenstau im rechten Arm zu leiden hätte. Dass ganz vieles ungesagt - beziehungsweise ungeschrieben bleibt. Dass ich euch und eure Kommentare vermissen würde, ihr mir fehlen würdet. Dass ich dann Sorgenmails erhalte ... ob wohl alles ok sei bei mir. Dass ich irgendwie unausgeglichen wäre.
GEGEN eine heutige Geschichte spricht ... eigentlich nur die Zeit. Ich darf - unter anderem - einen Einladungsbrief zum VIP-Einladungstermin Ende Februar entwerfen. Inklusive Organisation des roten Teppichs (echt jetzt!), den Lachsbrötchen und dem Champagner. Wo kriege ich Miet-Flûtes her?? Und Miet-Stehtischchen, rote Miet-Samttischtücher und mehrarmige Miet-Kerzenleuchter?
All die Montags-Telefonate entgegen nehmen und entsprechende Termine koordinieren, die Woche planen. Dies nebst noch hochpendeten Jahresabschlussarbeiten. Debitorenrechnungen schreiben, Kreditorenrechnungen bezahlen. Und erst die Arbeit für den Automobilsalon in Genf!!! Ganz abgesehen von all den ganz stinknormalen Bürtoarbeiten, die halt einfach so nebenher anfallen.
Bereits heute Morgen, unter der heissen Dusche stehend, habe ich mir diesbezügliche Gedanken gemacht. Hab hin und her überlegt. Soll ich die Pause um 09.00h dran geben?
Nein, das geht am Montag nicht. Da erzählt man sich vom vergangenen Wochenende und der Puls der einzelnen Menschen lässt sich am Besten spüren. Da kann ich meinen Antennen ausfahren und merke sofort, wenn irgendwo Bedarf an was-auch-immer ist. Also, die 09.00 Pause fällt schon mal flach.
Soll ich dann vielleicht am Mittag schreiben? Wobei ... der Kater hat mir gestern extra ganz sorgfältig und liebevoll einen Teller-to-go vorbereitet. Aus exklusiven Resten vom Abendessen: Filet im Teig, Broccoli und Möhrchen, feine Zitronentagliatelle mit selbstgemachter Champignonsosse. Das kann ich ja nicht einfach so links liegen lassen. Alleine wenn ich jetzt davon schreibe, sammelt sich mir der Speichel im Mund und ich krieg Magenknurren.
Am Nachmittag habe ich keine Pause - das fällt also eh flach.
Vielleicht der Abend? Ne, kann ich knicken, heute Abend hab ich Selbsthilfegruppe. 18.00h geh ich aus der Bürotüre raus - und um 18.15h schreite ich zur Kliniktür rein. Vorausgesetzt, ich erwische das Tram und anschliessend den Bus. Und es hoffentlich reicht, am Bahnhof noch grad eben die Post in den Briefkasten zu werfen.
Am späten Abend vielleicht? Nö, dann bin ich so platt wie ne Flunder und will nur noch meine Ruhe. Einen kurzen Augenblick Füsse hochlegen, ein paar Minuten Restfilm schauen ...und dann ab in die Heja.
Heute wird das wohl nix.
Beim besten Willen nicht.
Sorry.
Aber ich bin trotzdem froh, dass ich euch an meinen weitreichenden Gedankengängen hab teilhaben lassen dürfen. Ich denke halt lieber MIT euch.
Dass war mir irgendwie wichtig. Und einfach auch, damit ihr wisst, warum ich heute vorhabe nix zu schreiben.
Falls jemand eine Lösung für mein Dilemma hat ...
... BITTE MELDEN!
Soll ich heute Blog schreiben - oder soll ich heute nicht Blog schreiben?
FÜR eine heutige Geschichte spricht, dass ich ansonsten unter einem schwerwiegenden Buchstabenstau im rechten Arm zu leiden hätte. Dass ganz vieles ungesagt - beziehungsweise ungeschrieben bleibt. Dass ich euch und eure Kommentare vermissen würde, ihr mir fehlen würdet. Dass ich dann Sorgenmails erhalte ... ob wohl alles ok sei bei mir. Dass ich irgendwie unausgeglichen wäre.
GEGEN eine heutige Geschichte spricht ... eigentlich nur die Zeit. Ich darf - unter anderem - einen Einladungsbrief zum VIP-Einladungstermin Ende Februar entwerfen. Inklusive Organisation des roten Teppichs (echt jetzt!), den Lachsbrötchen und dem Champagner. Wo kriege ich Miet-Flûtes her?? Und Miet-Stehtischchen, rote Miet-Samttischtücher und mehrarmige Miet-Kerzenleuchter?
All die Montags-Telefonate entgegen nehmen und entsprechende Termine koordinieren, die Woche planen. Dies nebst noch hochpendeten Jahresabschlussarbeiten. Debitorenrechnungen schreiben, Kreditorenrechnungen bezahlen. Und erst die Arbeit für den Automobilsalon in Genf!!! Ganz abgesehen von all den ganz stinknormalen Bürtoarbeiten, die halt einfach so nebenher anfallen.
Bereits heute Morgen, unter der heissen Dusche stehend, habe ich mir diesbezügliche Gedanken gemacht. Hab hin und her überlegt. Soll ich die Pause um 09.00h dran geben?
Nein, das geht am Montag nicht. Da erzählt man sich vom vergangenen Wochenende und der Puls der einzelnen Menschen lässt sich am Besten spüren. Da kann ich meinen Antennen ausfahren und merke sofort, wenn irgendwo Bedarf an was-auch-immer ist. Also, die 09.00 Pause fällt schon mal flach.
Soll ich dann vielleicht am Mittag schreiben? Wobei ... der Kater hat mir gestern extra ganz sorgfältig und liebevoll einen Teller-to-go vorbereitet. Aus exklusiven Resten vom Abendessen: Filet im Teig, Broccoli und Möhrchen, feine Zitronentagliatelle mit selbstgemachter Champignonsosse. Das kann ich ja nicht einfach so links liegen lassen. Alleine wenn ich jetzt davon schreibe, sammelt sich mir der Speichel im Mund und ich krieg Magenknurren.
Am Nachmittag habe ich keine Pause - das fällt also eh flach.
Vielleicht der Abend? Ne, kann ich knicken, heute Abend hab ich Selbsthilfegruppe. 18.00h geh ich aus der Bürotüre raus - und um 18.15h schreite ich zur Kliniktür rein. Vorausgesetzt, ich erwische das Tram und anschliessend den Bus. Und es hoffentlich reicht, am Bahnhof noch grad eben die Post in den Briefkasten zu werfen.
Am späten Abend vielleicht? Nö, dann bin ich so platt wie ne Flunder und will nur noch meine Ruhe. Einen kurzen Augenblick Füsse hochlegen, ein paar Minuten Restfilm schauen ...und dann ab in die Heja.
Heute wird das wohl nix.
Beim besten Willen nicht.
Sorry.
Aber ich bin trotzdem froh, dass ich euch an meinen weitreichenden Gedankengängen hab teilhaben lassen dürfen. Ich denke halt lieber MIT euch.
Dass war mir irgendwie wichtig. Und einfach auch, damit ihr wisst, warum ich heute vorhabe nix zu schreiben.
Falls jemand eine Lösung für mein Dilemma hat ...
... BITTE MELDEN!
Sonntag, 12. Februar 2012
DENTALE HYGIENE
Heute morgen bin ich erwacht, weil ich im Schlaf lachen musste.
So sehr lachen musste!
Als ich dann realisierte, weswegen ich gelacht habe, habe ich nicht mehr gelacht.
Habe mich dann
A) gewundert
B) geärgert ob mir selber
C) in die Analyse meines Traumes begeben
D) ... mit dem Endresultat, dass ich leicht zu verführen bin
E) was mich wiederum sehr geärgert hat, hatte ich doch bis anhin wahrhaftig an das Gegenteil geglaubt!
Es war Sonntag, 09.35h - und die Ernüchterung über mein inneres ICH drastisch.
Lasst mich erklären, die Situation, den enthüllenden Traum mal schildern:
Es war warm - nein heiss! (Wahrscheinlich hatte ich wieder mal dem Kater die Decke mitsamt Duvet geraubt und einen Mc Sternenzauber-Wrap aus mir gemacht). Ich befand mich in liegender Position, in einem unsagbar bequemen Liegestuhl, einen total passendenden Tange tragend (... na ja, vielleicht war das dann doch nicht ich?? ... ), in der einen Hand einen leckeren Fruchtdrink, die linke Hand winkte munter den Schwimmern zu.
Ah ja, vielleicht müsste ich noch erwähnen, dass der bequeme Liegestuhl sich auf Deck einer wahnsinns-super-tollen Jacht befand. Ganz exklusiv.
Jedenfalls trank ich da sehr entspannt dieses leckere Orangen-Ananas-Kokos-Gesöff, lupfte meinen Astralkörper aus der Liegeposition und jumpte - elegant, mit voller Körperspannung, ein Augenschmaus - als hätte ich noch nie in meinem Leben etwas anderes getan - in das kristallklare Hellblau dieses (mit Sicherheit) karibischen Meeres.
So weit. So gut.
Im Meere angekommen, hatte ich plötzlich Schwimmflossen an den Füssen, eine Sauerstoffflasche am Rücken und eine Taucherbrille auf meiner gebräunten Nase. Ich sah Nemo und all seine farbenfohen Kumpels, die wunderbarsten Tierchen schwammen um mich herum ... bis plötzlich ... dieser mördergrosse, unsagbar gefährlich aussehende weisse Hai auf mich zu schwamm.
Seine kalten Augen fixierten mich, mein kurzes, 50jähriges Leben ging mir nochmals in Sekundenschnelle durch meine Gedanken und dann war ich bereit. Bereit, mein Leben zu lassen.
Der miese, fiese, bösartige Kopf dieser Bestie kam immer näher - ich konnte schon seinen fauligen Atem riechen (...ah ja?...), er war nur noch eine Armlänge von mir weg ... als der Killer sein modriges Maul aufriss ... und mich mit einem stahlenden Hollywood-Gebiss anlächelte. Auf einem der Zähne stand, gut lesbar: Denta-Sticks. Und diese Zähne, schneeweiss und herrlich perlschimmernd, waren von einem Munde dekoriert, der mein eigener hätte sein können ... volle, eben erst mit schattierendem Permament-Make-Up ausgehübschter Mund.
Und genau in diesem Augenblick bin ich dann erwacht.
Lachend, nein - kreischend vor lauter Lachen.
Ich, ich! die von sich behauptet, für Werbung aller Art nicht im geringsten empfänglich zu sein, träume von Pedigree Denta-Sticks. Wo ich mich noch gerade gestern über diese blöde Werbung geärgert hatte.
Und während ich gestern Abend in der Küche werkelte, der Kater irgendwas vom Film "Der weisse Hai" erzählte. Vor dem zu Bett gehen immer schön darauf achten soll (sagt Frau Kosmetikerin), dass ich mir die Lippen immer noch doll mit Bepanthen einschmiere.
Neeeeeein - nehm ich alles doch nur so beiläufig auf. Habe ich gemeint. ICH bin ja die Herrin meiner Gedanken. Mein Unterbewusstsein hat dazu nur leise gekichert ... und mir anschliessend die Zähne gezeigt.
Nur waren die Lippen des Hai's in meinem Traum etwas ausgeprägter - und in einem leichten Brombeerfarbton und mit etwas Lippgloss, umrahmt.
Nein, ich bin heute nicht erreichbar.
Nein ...
... ICH MÖCHTE NICHT DARÜBER REDEN! :-)
So sehr lachen musste!
Als ich dann realisierte, weswegen ich gelacht habe, habe ich nicht mehr gelacht.
Habe mich dann
A) gewundert
B) geärgert ob mir selber
C) in die Analyse meines Traumes begeben
D) ... mit dem Endresultat, dass ich leicht zu verführen bin
E) was mich wiederum sehr geärgert hat, hatte ich doch bis anhin wahrhaftig an das Gegenteil geglaubt!
Es war Sonntag, 09.35h - und die Ernüchterung über mein inneres ICH drastisch.
Lasst mich erklären, die Situation, den enthüllenden Traum mal schildern:
Es war warm - nein heiss! (Wahrscheinlich hatte ich wieder mal dem Kater die Decke mitsamt Duvet geraubt und einen Mc Sternenzauber-Wrap aus mir gemacht). Ich befand mich in liegender Position, in einem unsagbar bequemen Liegestuhl, einen total passendenden Tange tragend (... na ja, vielleicht war das dann doch nicht ich?? ... ), in der einen Hand einen leckeren Fruchtdrink, die linke Hand winkte munter den Schwimmern zu.
Ah ja, vielleicht müsste ich noch erwähnen, dass der bequeme Liegestuhl sich auf Deck einer wahnsinns-super-tollen Jacht befand. Ganz exklusiv.
Jedenfalls trank ich da sehr entspannt dieses leckere Orangen-Ananas-Kokos-Gesöff, lupfte meinen Astralkörper aus der Liegeposition und jumpte - elegant, mit voller Körperspannung, ein Augenschmaus - als hätte ich noch nie in meinem Leben etwas anderes getan - in das kristallklare Hellblau dieses (mit Sicherheit) karibischen Meeres.
So weit. So gut.
Im Meere angekommen, hatte ich plötzlich Schwimmflossen an den Füssen, eine Sauerstoffflasche am Rücken und eine Taucherbrille auf meiner gebräunten Nase. Ich sah Nemo und all seine farbenfohen Kumpels, die wunderbarsten Tierchen schwammen um mich herum ... bis plötzlich ... dieser mördergrosse, unsagbar gefährlich aussehende weisse Hai auf mich zu schwamm.
Seine kalten Augen fixierten mich, mein kurzes, 50jähriges Leben ging mir nochmals in Sekundenschnelle durch meine Gedanken und dann war ich bereit. Bereit, mein Leben zu lassen.
Der miese, fiese, bösartige Kopf dieser Bestie kam immer näher - ich konnte schon seinen fauligen Atem riechen (...ah ja?...), er war nur noch eine Armlänge von mir weg ... als der Killer sein modriges Maul aufriss ... und mich mit einem stahlenden Hollywood-Gebiss anlächelte. Auf einem der Zähne stand, gut lesbar: Denta-Sticks. Und diese Zähne, schneeweiss und herrlich perlschimmernd, waren von einem Munde dekoriert, der mein eigener hätte sein können ... volle, eben erst mit schattierendem Permament-Make-Up ausgehübschter Mund.
Und genau in diesem Augenblick bin ich dann erwacht.
Lachend, nein - kreischend vor lauter Lachen.
Ich, ich! die von sich behauptet, für Werbung aller Art nicht im geringsten empfänglich zu sein, träume von Pedigree Denta-Sticks. Wo ich mich noch gerade gestern über diese blöde Werbung geärgert hatte.
Und während ich gestern Abend in der Küche werkelte, der Kater irgendwas vom Film "Der weisse Hai" erzählte. Vor dem zu Bett gehen immer schön darauf achten soll (sagt Frau Kosmetikerin), dass ich mir die Lippen immer noch doll mit Bepanthen einschmiere.
Neeeeeein - nehm ich alles doch nur so beiläufig auf. Habe ich gemeint. ICH bin ja die Herrin meiner Gedanken. Mein Unterbewusstsein hat dazu nur leise gekichert ... und mir anschliessend die Zähne gezeigt.
Mein lachender Hai hat übrigens in etwa so ausgesehen:
Nur waren die Lippen des Hai's in meinem Traum etwas ausgeprägter - und in einem leichten Brombeerfarbton und mit etwas Lippgloss, umrahmt.
Nein, ich bin heute nicht erreichbar.
Nein ...
... ICH MÖCHTE NICHT DARÜBER REDEN! :-)
Samstag, 11. Februar 2012
NAHKAMPF
Dass es im Moment schlotterig kalt ist - dies zu erwähnen ist überflüssig.
Ich habe mich hier in der VILLA KUNTERBUNT daran gewöhnt, dass es keine Bodenheizung gibt und auch sonst bei so eisigem Getue es gilt, einen Pulli mehr anzuziehen. Bei der Couch vor dem Fernseher liegen die zwei kuscheligsten Kuscheldecken überhaupt. Und ich mummle mich dann am Abend beim Filme schauen auch gerne ein - dazu brennen gefühlte 3'000'Kerzelein (ach ja, da fällt mir doch gerade ein, dass wieder mal ein Besuch im gelb/blauen Elchenhaus von Nöten ist .... Schaaaaaaatz .... Kaaaaater ...!!!) und mir ist dann trotzArsch Popokälte herrlich wohlig.
Der Kater allerdings, der hat das Bibbern und Schlottern erfunden.
Sobald es kälter als +25° Grad Celsius ist, befindet Kater, dass ER nicht für die Antarktis gemacht sei.
Ich kenn's ja mittlerweilen, kaufe ihm dann dicke Hüttenfinken - welche er aber nicht anzieht, die sind so wollig! Kaufe ihm einen schönen Norwegerpulli - welchen er nicht anzieht, der ist so dick gestrickt! Kaufe ihm einen kuscheligen Bademantel - welchen er nicht anzieht, weil Bademäntel unmännlich sind.
Na ja, vielleicht hätte ich ihn nicht in Violett kaufen sollen. Der nächste wird schwarz sein. Mit schwarzen Borten. Und hinten auf den Rücken lassen ich "MANN" sticken. Ne - nicht sticken, ich lasse es mit Nieten schreiben.
Ok?
Dann eben die Nächte. Ich habe euch schon diese Woche von der einen Nacht erzählt. Diese coole Story, im wahrsten Sinne des Wortes, schien in Bloggerkreisen für eine gewisse Erheiterung zu sorgen. :-)
Dann darf ich vielleicht die kleine Begebenheit von heute Morgen dieser einen Geschichte zufügen.
Ich erwache ... Draussen ist es schon hell ... ich räkle, ich seufze, ich kratz alle Kraft zusammen, meine Äugelein zu öffnen. *KLAPP*.
Und schaue direkt in 2 andere, blaue Äugelein. Wenn ich mich jetzt so daran zurück erinnere, dann meine ich eine leichte, glitzernde Eisschicht auf den kleinen Pupillen gesehen zu haben.
Tja, im Schlafzimmer haben wir nie wirklich warm - wir schlafen besser bei etwas kühleren Temperaturen. Aber also nicht ihr denkt, dass es Wölkchen macht beim Atmen - Gott nein! Behüte! Aber es ist sicherlich auch nicht wirklich viel mehr als 17 Grad da drin. Die Heizung steht bei 2 von 5.
Jedenfalls blickte ich in diese 2 Augen. Welche mich irgendwie so ein bisschen grenzwertig im Ausdruck betrachteten.
ICH: "Ohhh - hallo Katerchen - guten Morgen!!!" *SCHMATZ-UMARM-MICH-AN-IHN-DRÜCK*
ER: *SCHMATZ-ZURÜCK*, ansonsten im Gesamtausdruck bissi unentspannt wirkend.
ICH: "Gut geschlafen?"
ER: "Na ja ...."
ICH: "Wie schläft man mit na ja?"
ER: "Ich habe davon geträumt, dass ich am Südpol sei, es megakalt sei - und überall hatte es Eisbären"
ICH: "Kann gar nicht sein!"
ER: "Und ob!!" *DIE-STIMME-LEICHT-ERHOBEN*
ICH: "Nö. Eisbären gibt es keine am Südpol"
ER: *AUGENROLLEN*
ICH: "Waren es vielleicht Pinguine? Die hat es massenhaft am Südpol!"
ER: *STIMMLAGE-BEDROHLICH-TIEF* "Doch, es waren EISBÄREN!"
ICH: "Dann warst Du am Nordpol! Schön! Und wie war es da?"
ER: "Eiskalt!!!!!!!!!"
ICH: "Und warum träumst Du dann nicht vielleicht ... von Rhodos?" *LOCKER-FLOCKIG-GRINSEND*
ER: *VERLUST-DER-CONTENANCE* "Weil ich schier erforen bin, weil DU Dich wieder mal wie eine Döner erst in die Wolldecke und dann auch noch in das Duvet eingewickelt hast!!! Und ich keine Chance hatte, auch nur ein Fitzelchen wärmendes Irgendetwas zu erhaschen!"
ICH: "Döner finde ich jetzt kein schöner Vergleich - könnten wir was anderes zu mir sagen?"
ER: *IRGENDWIE-BEDROHLICH*: "Roulade, Frühlingsrolle, Biscuitrolle ... ist mir doch egal! Ich hatte sooooo kalt!!! Und Du gabst nix frei!"
Wir schlafen nämlich - wie ich es immer so gerne benenne ROMANTISCH. Was so viel heisst, wie: unter einer Decke. Wir mögen das, ist einfach schöner. Liebevoller. Näher. Und wärmer.
Meistens. Bis auf ein paar unrühmliche Ausnahmen ...
Ich habe mich dann ganz unauffällig aus der Rouladenposition gerollt und ganz ganz sachte und mit ganz ganz viel Liebe einen Zipfel Decke schier unmerklich über seine zitternden Beine gelegt. Ach der Arme. Wo ich doch so schön warm hatte ...
Katerchen musste dann aber so oder so aus dem Bette - unter die heisse Dusche. Er hat nämlich heute Kegelturnier. Gerade eben hat er angerufen und vermeldet, dass es im Clubhaus so was von unterirdisch kalt sei - von der Bahn gar nicht zu sprechen. Dass sie die Kugeln sogar auf dem Radiator vorwärmen müssen, weil diese eiskalten Dinger sonst schier in der Hand kleben bleiben.
Oje. So ein armer Mann aber auch.
Ich werde heute ...
... GANZ GANZ LIEB ZU IHM SEIN! VERSPROCHEN!
Ich habe mich hier in der VILLA KUNTERBUNT daran gewöhnt, dass es keine Bodenheizung gibt und auch sonst bei so eisigem Getue es gilt, einen Pulli mehr anzuziehen. Bei der Couch vor dem Fernseher liegen die zwei kuscheligsten Kuscheldecken überhaupt. Und ich mummle mich dann am Abend beim Filme schauen auch gerne ein - dazu brennen gefühlte 3'000'Kerzelein (ach ja, da fällt mir doch gerade ein, dass wieder mal ein Besuch im gelb/blauen Elchenhaus von Nöten ist .... Schaaaaaaatz .... Kaaaaater ...!!!) und mir ist dann trotz
Der Kater allerdings, der hat das Bibbern und Schlottern erfunden.
Sobald es kälter als +25° Grad Celsius ist, befindet Kater, dass ER nicht für die Antarktis gemacht sei.
Ich kenn's ja mittlerweilen, kaufe ihm dann dicke Hüttenfinken - welche er aber nicht anzieht, die sind so wollig! Kaufe ihm einen schönen Norwegerpulli - welchen er nicht anzieht, der ist so dick gestrickt! Kaufe ihm einen kuscheligen Bademantel - welchen er nicht anzieht, weil Bademäntel unmännlich sind.
Na ja, vielleicht hätte ich ihn nicht in Violett kaufen sollen. Der nächste wird schwarz sein. Mit schwarzen Borten. Und hinten auf den Rücken lassen ich "MANN" sticken. Ne - nicht sticken, ich lasse es mit Nieten schreiben.
Ok?
Dann eben die Nächte. Ich habe euch schon diese Woche von der einen Nacht erzählt. Diese coole Story, im wahrsten Sinne des Wortes, schien in Bloggerkreisen für eine gewisse Erheiterung zu sorgen. :-)
Dann darf ich vielleicht die kleine Begebenheit von heute Morgen dieser einen Geschichte zufügen.
Ich erwache ... Draussen ist es schon hell ... ich räkle, ich seufze, ich kratz alle Kraft zusammen, meine Äugelein zu öffnen. *KLAPP*.
Und schaue direkt in 2 andere, blaue Äugelein. Wenn ich mich jetzt so daran zurück erinnere, dann meine ich eine leichte, glitzernde Eisschicht auf den kleinen Pupillen gesehen zu haben.
Tja, im Schlafzimmer haben wir nie wirklich warm - wir schlafen besser bei etwas kühleren Temperaturen. Aber also nicht ihr denkt, dass es Wölkchen macht beim Atmen - Gott nein! Behüte! Aber es ist sicherlich auch nicht wirklich viel mehr als 17 Grad da drin. Die Heizung steht bei 2 von 5.
Jedenfalls blickte ich in diese 2 Augen. Welche mich irgendwie so ein bisschen grenzwertig im Ausdruck betrachteten.
ICH: "Ohhh - hallo Katerchen - guten Morgen!!!" *SCHMATZ-UMARM-MICH-AN-IHN-DRÜCK*
ER: *SCHMATZ-ZURÜCK*, ansonsten im Gesamtausdruck bissi unentspannt wirkend.
ICH: "Gut geschlafen?"
ER: "Na ja ...."
ICH: "Wie schläft man mit na ja?"
ER: "Ich habe davon geträumt, dass ich am Südpol sei, es megakalt sei - und überall hatte es Eisbären"
ICH: "Kann gar nicht sein!"
ER: "Und ob!!" *DIE-STIMME-LEICHT-ERHOBEN*
ICH: "Nö. Eisbären gibt es keine am Südpol"
ER: *AUGENROLLEN*
ICH: "Waren es vielleicht Pinguine? Die hat es massenhaft am Südpol!"
ER: *STIMMLAGE-BEDROHLICH-TIEF* "Doch, es waren EISBÄREN!"
ICH: "Dann warst Du am Nordpol! Schön! Und wie war es da?"
ER: "Eiskalt!!!!!!!!!"
ICH: "Und warum träumst Du dann nicht vielleicht ... von Rhodos?" *LOCKER-FLOCKIG-GRINSEND*
ER: *VERLUST-DER-CONTENANCE* "Weil ich schier erforen bin, weil DU Dich wieder mal wie eine Döner erst in die Wolldecke und dann auch noch in das Duvet eingewickelt hast!!! Und ich keine Chance hatte, auch nur ein Fitzelchen wärmendes Irgendetwas zu erhaschen!"
ICH: "Döner finde ich jetzt kein schöner Vergleich - könnten wir was anderes zu mir sagen?"
ER: *IRGENDWIE-BEDROHLICH*: "Roulade, Frühlingsrolle, Biscuitrolle ... ist mir doch egal! Ich hatte sooooo kalt!!! Und Du gabst nix frei!"
Wir schlafen nämlich - wie ich es immer so gerne benenne ROMANTISCH. Was so viel heisst, wie: unter einer Decke. Wir mögen das, ist einfach schöner. Liebevoller. Näher. Und wärmer.
Meistens. Bis auf ein paar unrühmliche Ausnahmen ...
Ich habe mich dann ganz unauffällig aus der Rouladenposition gerollt und ganz ganz sachte und mit ganz ganz viel Liebe einen Zipfel Decke schier unmerklich über seine zitternden Beine gelegt. Ach der Arme. Wo ich doch so schön warm hatte ...
Katerchen musste dann aber so oder so aus dem Bette - unter die heisse Dusche. Er hat nämlich heute Kegelturnier. Gerade eben hat er angerufen und vermeldet, dass es im Clubhaus so was von unterirdisch kalt sei - von der Bahn gar nicht zu sprechen. Dass sie die Kugeln sogar auf dem Radiator vorwärmen müssen, weil diese eiskalten Dinger sonst schier in der Hand kleben bleiben.
Oje. So ein armer Mann aber auch.
Ich werde heute ...
... GANZ GANZ LIEB ZU IHM SEIN! VERSPROCHEN!
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