Release.
Das ist mein persönliches Unwort aller vergangenen und aller kommenden Jahre.
Deshalb bin ich nicht relaxt, sonder releast!
Mein Compi bekam gestern (s)eine neue Version (s)eines Programmes verpasst. Was so viel heisst wie: Wenn mir vorher ab den zeitweise nicht zu erklärenden Vorgängen in dem grauen Kasten unter meinem Pulte und den damit eingehergehenden Fehlermeldungen auf dem Bildschirm die Haare zu Berge standen, so kommt jetzt noch Zähneklappern und Schweissfüsse hinzu. Krampfadern und abstehende Ohren. Depressionen und Blähbauch.
Manchmal alles zusammen, an guten Tagen stündlich variierend.
Ich und der Compi ... ich würde lügen, würde ich lapidar daherreden, dass ich Master-Lady of the Compi bin. Ich sympathisiere nicht mal damit! Im Gegenteil, ich beäuge argwöhnisch meinen täglichen Weggefährten auf dem Pulte. Da ist die ganze Gefühlspalette vertreten - von Stolz bis zu hoffnungsloser Verzweiflung und grenzenloser Wut ... ich erinnere an den Absturz und den Datenverlust im 2010.
An den Recherchen nach den ins Nirwana entschwundenen Verlusten arbeite ich immer noch. Und unser Compimann muss zuweilen viel Phantasie walten lassen, die Daten irgendwie zu verpacken und gerecht auf alle Konten, Abrechnungen, Bilanzen, Wertvermehrungen, Währungsdifferenzen usw. zu verteilen.
Mal abgesehen vom Totalcrash, hat frau dann irgendwann im herblich-septemberlichen Blätterrauschen das neue Programm soweit begriffen, dass es ab Anfang Dezember langsam schier Spass macht, mit dem viereckigen Werkzeug zu arbeiten. Die Bugs (Fehler) sind geflickt, mit den Unzulänglichkeiten hat man sich arrangiert und tritt nicht mehr jedes Mal ins unvermeidliche Fettnäpfchen, das Ganze wird so langsam transparent und am 31.12. ist einem dann klar: "Sodeli, ab jetzt wird alles besser".
Dieser freudige Ausschrei und das damit verbundene Hochgefühl dauert aber nur bis am 03.01. - in unserem diesjährigen Falle bis am 10.1.11. - und der neue Release ist fällig. Das Programm wird geöpdeitet! Veredelt! 1000 neue Funktionen! Anwenderfreundlich wie noch nie! Alles neu - alles intelligenter als je!
Na ja, vielleicht liegt es ja an meiner Intelligenz. Aber der Release-IQ steht irgendwie völlig diametral zu meinem Sternenzauber-Fränzi-IQ. Alleine das Wort UPDATE verursacht mir Schweissausbrüche und schlaflose Nächte. Dann kommt dann erst die Freude, dass die Fehlerquellen der letztjährigen Version wirklich und wahrhaftig ausgebügelt sind. Die Kinderkrankheiten sind geheilt. Um hernach mit Schrecken feststellen zu müssen, dass im übertragenen Sinne Mumps im Teenageralter viel heikler ist als in den Kindertagen!
Mit anderen Worten: Anstelle der alten Fehler gibt es neue Fehler. Und wieder tritt man in Fettnäpfe des XL-Formates.
Eventual-suizidale Anwandlungen gehen einem durch den Kopf, welche man dann aber sofort und ultimativ verwirft um sie in der gleichen Sekunde in hinterhältige Mordgedanken umzuwandeln. Wo ist der Geschäftssitz der betreffenden Computer-Programm-Firma? Wie heisst der verantwortliche Programmierer?
... und wo steht sein Auto ...?
Seit gestern fühle ich mich also wieder degradiert zum geistig zweifelhaftes Wesen (ok - ich gebe es zu, böse Zungen behaupten, dass dies nicht erst seit gestern so sei ... aber anyway ... *grins*), mir ist nach Geschirr zerdeppern und rumpöbeln. Selbstverständlich bewahre ich aber die Contenance und genaue Beobachter der Sternenzauber-Szene bemerken einzig und alleine, dass ich eine Spur blasser bin als sonst. Und das trotz Bronce-Pudersand aus der Sahara auf den Wangen! Tja.
Gestern kam ich überhaupt nicht zum Schreiben hier.
Heute schnell schnell mal über Mittag.
Der Abend verspricht Überstunden.
So ein Release will verstanden werden.
UND WER VERSTEHT MICH?!
Dienstag, 11. Januar 2011
Sonntag, 9. Januar 2011
RICHTIG? FALSCH? ODER EINFACH NUR ANDERS?
Lebensweisheiten.
Vielleicht weil der Sonntag ein locker-flockig-leichter Tag ist, vielleicht weil ich deshalb Zeit und Musse habe darüber nachzudenken, vielleicht weil das Leben täglich wieder Fragen stellt ... möchte ich heute ein mir wichtiges Thema beleuchten.
Ich bin ich geworden was ich heute bin, weil ich aus einer Familie stamme, in der der Vater bestimmt hat, was richtig und was falsch ist. Meine Mutter schloss sich dieser Meinung stets an ... selbst entgegen besserem Wissen und auch entgegen ihren Gefühlen. Das kleine Fränzi war noch keine 5 Jahre alt, als sich die Frage des RICHTIG und des FALSCH mir bewusst stellte. Ab da wurde ich zur Rebellin, zur Kämpferin und zur Architektin, Bauherrin meines eigenen Lebens, meines eigenen Willens und meines eigenen Wollens, meines Handelns.
Ich bildete mich ab da in dem Themen des Mensch Seins, der Gerechtigkeit, der Verantwortung und des Sinnes. Der Sinne.
Man sagt mir heute oft, es sei mein Naturell. Ich hätte da eine besondere Stärke, etwas Gegebenes in mir - vielleicht mag das so sein, ich persönlich meine, es ist harte Arbeit mit und an mir selber. Stetes Hinterfragen "warum ist das so - und wie könnte es anders sein, besser?". Eine gewisse Lockerheit, verbunden mit einem gewissen Urvertrauen und besonderer Liebe zu mir selber als Grundlage für eine besondere Liebe zu den Menschen um mich herum.
Dieser Blick hinter die Fassade - und das Zulassen der Blicke hinter meine Fassade - liessen mich Zeit seines Lebens die Kontrahentin meines Vaters sein. Er, eine bekannte und mindestens so in Frage gestellte Persönlichkeit des öffentlichen Lebens. Er hat leider nie erfahren, dass mit Kraft, wirklicher Kraft, nicht das gemeint ist, was in den Muskeln steckt. Das Intelligenz, wirkliche Intelligenz, nicht ist, wenn man schlauer ist und sich in jeder Hinsicht Vorteile zu erschaffen weiss. Dass es wesentlich ist, ob Menschen einem achten, ehren weil sie Angst haben - oder, weil Sie Respekt haben ... man sich Respekt verdient hat. Recht kann man sich auch nicht erschreien.
Es ist noch nicht lange her, da hat meine Mutter mir verraten, dass ich der einzige Mensch war, vor dem mein Vater Respekt hatte. Trotz - oder wegen? - meinem spürbaren Gegenwind. Meinem Abschied mit 18. Meiner klaren Haltung.
Viele Menschen aus meiner Familie sind an ihm, den Umständen zerbrochen. Meine Mutter hat erst 10 Jahre nach seinem Tode ihr Leben zu leben angefangen, hat sich mittels einer guten Therapeuten ihr ICH zurückerobert, hat mit allen Kräften darum gekämpft endlich zu werden, was sie im tiefsten Inneren immer war.
Seither haben wir es richtig schön zusammen. Man begegnet sich auf Augenhöhe.
Richtig oder falsch lässt sich nicht befehlen - ich schliesse hier bewusst die Gesetze aus, daran gilt es sich zu halten und fertig.
Aber das was zwischen DIR und MIR passiert, da ist es unsere Aufgabe und Pflicht zusammen zu erarbeiten, was stimmt und stimmig ist. Und das, was Jede/r für sich selber verantworten muss, dass hat er / sie mit bestem Wissen und Gewissen zu bestimmen. Im Einklang mit dem Drumherum.
Was für den Einen richtig und gut ist, mag für den Anderen falsch sein. Und ...
... hiermit läute ich das aus meiner Sicht wichtigste UND des gegenseitigen Miteinanders ein: ES GIBT EIN "ANDERS".
Wer sein Handeln als das ultimativ richtige Handeln bewertet, der deklariert damit auch ein anderes Handeln als falsch. Dies lässt keine Diskussion, keine problemorientierte Lösungsfindung mehr zu. Sie teilt ein und verurteilt.
Das "Anders" können Menschen mit einem guten, gesunden Selbstbewusstsein zulassen. Ist man in sich selber unsicher, braucht man leider oft genug ein Urteil anderer. Je nachdem fällt das zu Gunsten oder eben zu Ungunsten aus. Was gleichzeitig auch wieder Sicherheit / Unsicherheit auslöst. Man fühlt sich verstanden oder unverstanden. Zweifelt an sich, dem Umfeld.
Daraus resultieren dann die oft unvermeidlichen Endlos-Grundsatzdiskussionen, in der die Gegenspieler sich wechselseitig und meist sogar gleichzeitig von ihrer Sicht überzeugen wollen. Dies endet immer und ausschliesslich in beiderseitig unguten Gefühlen. Der Eine vermeintlich der Sieger im Überzeugungs-Duell, der Andere vermeintlich der Verlierer. Dabei gibt es hier immer nur 2 Verlierer.
Heute weiss man schon viel mehr darüber; wer ein Gespräch - auch ein Streitgespräch - zu einem guten, lösungsorientierten Ende führen will, der bleibt in seinen Aussagen immer in der ICH-Form. Erzählt von seinen Gedanken, Gefühlen und Empfindungen, macht keine Unterstellungen und spricht nie von: "Du tust ... Du bist ... Du machst ... Du machst nie ... Du solltest".
Man lässt den anderen ausreden - sagt nicht: "Jetzt hast Du gerade gesagt ..." sondern fragt "habe ich Dich richtig verstanden, dass ...". Dies lässt Möglichkeiten und Wege zu. Weil oft aus Unverständnis Missverständnisse entstehen. Menschen in Verteidigungspositionen werden stets nur "die eigene Haut" retten wollen - und können nicht mehr die Lösung eines Problems in den Blickpunkt stellen.
Diese und anverwandte Themen sind mir so wichtig ... vielleicht weil ich persönlich oft damit zu tun habe (wer hat das nicht?). Vielleicht, weil ich jahrelang in der Gewaltprävention gearbeitet habe, vielleicht weil ich jahrelang mit suizidgefährdeten Menschen zu tun hatte. Vielleicht weil Menschen mein Hobby sind. Mir mein Wissen und meine Neugierde noch viel mehr wissen zu wollen, mir Möglichkeiten eröffnen. Vielleicht, weil ich - unter anderem - ohne diese Grundlage das letzte Jahr nicht schadlos überstanden hätte ... und mich zusammen mit den Menschen die ich liebe, den aktuellen Herausforderungen stelle. Im Wissen: "Es chunnt scho guet!". "Alles wird gut".
Und ... ich liebe das Leben! Die Menschen.
Ich lerne jeden Tag - unter anderem auch hier, in euren Blogs.
DAFÜR: DANKE!
Vielleicht weil der Sonntag ein locker-flockig-leichter Tag ist, vielleicht weil ich deshalb Zeit und Musse habe darüber nachzudenken, vielleicht weil das Leben täglich wieder Fragen stellt ... möchte ich heute ein mir wichtiges Thema beleuchten.
Ich bin ich geworden was ich heute bin, weil ich aus einer Familie stamme, in der der Vater bestimmt hat, was richtig und was falsch ist. Meine Mutter schloss sich dieser Meinung stets an ... selbst entgegen besserem Wissen und auch entgegen ihren Gefühlen. Das kleine Fränzi war noch keine 5 Jahre alt, als sich die Frage des RICHTIG und des FALSCH mir bewusst stellte. Ab da wurde ich zur Rebellin, zur Kämpferin und zur Architektin, Bauherrin meines eigenen Lebens, meines eigenen Willens und meines eigenen Wollens, meines Handelns.
Ich bildete mich ab da in dem Themen des Mensch Seins, der Gerechtigkeit, der Verantwortung und des Sinnes. Der Sinne.
Man sagt mir heute oft, es sei mein Naturell. Ich hätte da eine besondere Stärke, etwas Gegebenes in mir - vielleicht mag das so sein, ich persönlich meine, es ist harte Arbeit mit und an mir selber. Stetes Hinterfragen "warum ist das so - und wie könnte es anders sein, besser?". Eine gewisse Lockerheit, verbunden mit einem gewissen Urvertrauen und besonderer Liebe zu mir selber als Grundlage für eine besondere Liebe zu den Menschen um mich herum.
Dieser Blick hinter die Fassade - und das Zulassen der Blicke hinter meine Fassade - liessen mich Zeit seines Lebens die Kontrahentin meines Vaters sein. Er, eine bekannte und mindestens so in Frage gestellte Persönlichkeit des öffentlichen Lebens. Er hat leider nie erfahren, dass mit Kraft, wirklicher Kraft, nicht das gemeint ist, was in den Muskeln steckt. Das Intelligenz, wirkliche Intelligenz, nicht ist, wenn man schlauer ist und sich in jeder Hinsicht Vorteile zu erschaffen weiss. Dass es wesentlich ist, ob Menschen einem achten, ehren weil sie Angst haben - oder, weil Sie Respekt haben ... man sich Respekt verdient hat. Recht kann man sich auch nicht erschreien.
Es ist noch nicht lange her, da hat meine Mutter mir verraten, dass ich der einzige Mensch war, vor dem mein Vater Respekt hatte. Trotz - oder wegen? - meinem spürbaren Gegenwind. Meinem Abschied mit 18. Meiner klaren Haltung.
Viele Menschen aus meiner Familie sind an ihm, den Umständen zerbrochen. Meine Mutter hat erst 10 Jahre nach seinem Tode ihr Leben zu leben angefangen, hat sich mittels einer guten Therapeuten ihr ICH zurückerobert, hat mit allen Kräften darum gekämpft endlich zu werden, was sie im tiefsten Inneren immer war.
Seither haben wir es richtig schön zusammen. Man begegnet sich auf Augenhöhe.
Richtig oder falsch lässt sich nicht befehlen - ich schliesse hier bewusst die Gesetze aus, daran gilt es sich zu halten und fertig.
Aber das was zwischen DIR und MIR passiert, da ist es unsere Aufgabe und Pflicht zusammen zu erarbeiten, was stimmt und stimmig ist. Und das, was Jede/r für sich selber verantworten muss, dass hat er / sie mit bestem Wissen und Gewissen zu bestimmen. Im Einklang mit dem Drumherum.
Was für den Einen richtig und gut ist, mag für den Anderen falsch sein. Und ...
... hiermit läute ich das aus meiner Sicht wichtigste UND des gegenseitigen Miteinanders ein: ES GIBT EIN "ANDERS".
Wer sein Handeln als das ultimativ richtige Handeln bewertet, der deklariert damit auch ein anderes Handeln als falsch. Dies lässt keine Diskussion, keine problemorientierte Lösungsfindung mehr zu. Sie teilt ein und verurteilt.
Das "Anders" können Menschen mit einem guten, gesunden Selbstbewusstsein zulassen. Ist man in sich selber unsicher, braucht man leider oft genug ein Urteil anderer. Je nachdem fällt das zu Gunsten oder eben zu Ungunsten aus. Was gleichzeitig auch wieder Sicherheit / Unsicherheit auslöst. Man fühlt sich verstanden oder unverstanden. Zweifelt an sich, dem Umfeld.
Daraus resultieren dann die oft unvermeidlichen Endlos-Grundsatzdiskussionen, in der die Gegenspieler sich wechselseitig und meist sogar gleichzeitig von ihrer Sicht überzeugen wollen. Dies endet immer und ausschliesslich in beiderseitig unguten Gefühlen. Der Eine vermeintlich der Sieger im Überzeugungs-Duell, der Andere vermeintlich der Verlierer. Dabei gibt es hier immer nur 2 Verlierer.
Heute weiss man schon viel mehr darüber; wer ein Gespräch - auch ein Streitgespräch - zu einem guten, lösungsorientierten Ende führen will, der bleibt in seinen Aussagen immer in der ICH-Form. Erzählt von seinen Gedanken, Gefühlen und Empfindungen, macht keine Unterstellungen und spricht nie von: "Du tust ... Du bist ... Du machst ... Du machst nie ... Du solltest".
Man lässt den anderen ausreden - sagt nicht: "Jetzt hast Du gerade gesagt ..." sondern fragt "habe ich Dich richtig verstanden, dass ...". Dies lässt Möglichkeiten und Wege zu. Weil oft aus Unverständnis Missverständnisse entstehen. Menschen in Verteidigungspositionen werden stets nur "die eigene Haut" retten wollen - und können nicht mehr die Lösung eines Problems in den Blickpunkt stellen.
Diese und anverwandte Themen sind mir so wichtig ... vielleicht weil ich persönlich oft damit zu tun habe (wer hat das nicht?). Vielleicht, weil ich jahrelang in der Gewaltprävention gearbeitet habe, vielleicht weil ich jahrelang mit suizidgefährdeten Menschen zu tun hatte. Vielleicht weil Menschen mein Hobby sind. Mir mein Wissen und meine Neugierde noch viel mehr wissen zu wollen, mir Möglichkeiten eröffnen. Vielleicht, weil ich - unter anderem - ohne diese Grundlage das letzte Jahr nicht schadlos überstanden hätte ... und mich zusammen mit den Menschen die ich liebe, den aktuellen Herausforderungen stelle. Im Wissen: "Es chunnt scho guet!". "Alles wird gut".
Und ... ich liebe das Leben! Die Menschen.
Ich lerne jeden Tag - unter anderem auch hier, in euren Blogs.
DAFÜR: DANKE!
Samstag, 8. Januar 2011
FREIE FAHRT FÜR FREIE BÜRGER!
Warum ich heute so spät dran bin?
Weil wir den grenzüberschreitenden Grosseinkauf endlich in die Realität umsetzen konnten!
Kaspar, Melchior und Balthasarhaben sich verpisst ... ähhh ... haben sich vom Acker gemacht und der Weg in die Einkaufsgeschäfte ist wieder eben und frei von sämtlichen heiligen 3 Königen.
So nahmen wir dann kurz vor dem Mittag die Stunde Fahrt unter die Räder und schunkelten, pfiffen, freuten uns wie vorgestern auch schon. Na ja, das mit der freien Fahrt für freie Bürger ist vielleicht ein bisschen übertrieben. Wir reihten uns nämlich schon kurz nach Thun in die Schlange der Autofahrer, welche heute die Ferien abschlossen, ergo die Rückreise antraten. Unsere Wilhelmine mit CH-Nummer war eines der wenigen Schweizer Kennzeichen unter all den Holländern, Deutschen und Franzosen.
Aber das konnte unsere gute Laune nicht schmälern!
Erst mal führte uns der Besuch zum Griechen. Griechen - also auch griechische Restaurants - haben wir nämlich in der Schweiz nicht / kaum. Dabei mögen wir diese Küche so gerne! Die frische Tomatensuppe mit den Stückchen, der feine Salat und das Schnitzel an Metaxasosse war einfach der Hammer! Bei Bouzoukiklängen, unter Bildern mit weissen Häusern und blauem Meer, zwischen Statuen griechischer Götter und Göttinnen, genossen wir das Intro zu unserem Einkaufsbummel.
Die nächsten Stunden verbrachten wir dann damit, die lebensnotwendigen Klein- und Grossigkeiten einzukaufen. Sohn 2 hatte den überaus dringlichen Wunsch geäussert, dass wir AXE TEMPTATION mitbringen - "bitte Deo UND Duschgel. Ich will, dass es genau so wird wie in der Werbung". Auf meine Frage, wie es denn in der Werbung sei, erzählte er ganz träumerisch ... "weisst Du, da sprüht sich ein Mann mit Temptation ein - und verwandelt sich in einen Schokolademann, nach welchem alle Frauen gieren". Sagt es und grinst verschwörerisch.
Wir haben ihm je 2 Stück davon mitgebracht. So einfach wird man als Eltern nicht schnell wieder zum Spassbeschleuniger!
Unser Tag war richtig schön - und das wegen ein paar Rollen weichem Klopapier, Duschgels und Berge von Pelati, nativem Olivenöl und Hartweizengriessteigwaren in allen Formen. Find ich gut! Es muss nicht immer "das Grosse" sein ... oh nein ... auch die kleinen Dinge des Lebens werden, wenn man sie denn ein bisschen aufmotzt und zum Beispiel aus einem profanen Einkauf einen fröhlichen Ausflug macht, zu kleinen Highlights.
Tage sind nicht nur das was sie sind, sondern was wir daraus machen.
Warum ich jetzt schon wieder aufhören will?
Weil wir all das Zeug nun verräumen müssen!
IHR VERSTEHT?
Weil wir den grenzüberschreitenden Grosseinkauf endlich in die Realität umsetzen konnten!
Kaspar, Melchior und Balthasar
So nahmen wir dann kurz vor dem Mittag die Stunde Fahrt unter die Räder und schunkelten, pfiffen, freuten uns wie vorgestern auch schon. Na ja, das mit der freien Fahrt für freie Bürger ist vielleicht ein bisschen übertrieben. Wir reihten uns nämlich schon kurz nach Thun in die Schlange der Autofahrer, welche heute die Ferien abschlossen, ergo die Rückreise antraten. Unsere Wilhelmine mit CH-Nummer war eines der wenigen Schweizer Kennzeichen unter all den Holländern, Deutschen und Franzosen.
Aber das konnte unsere gute Laune nicht schmälern!
Erst mal führte uns der Besuch zum Griechen. Griechen - also auch griechische Restaurants - haben wir nämlich in der Schweiz nicht / kaum. Dabei mögen wir diese Küche so gerne! Die frische Tomatensuppe mit den Stückchen, der feine Salat und das Schnitzel an Metaxasosse war einfach der Hammer! Bei Bouzoukiklängen, unter Bildern mit weissen Häusern und blauem Meer, zwischen Statuen griechischer Götter und Göttinnen, genossen wir das Intro zu unserem Einkaufsbummel.
Die nächsten Stunden verbrachten wir dann damit, die lebensnotwendigen Klein- und Grossigkeiten einzukaufen. Sohn 2 hatte den überaus dringlichen Wunsch geäussert, dass wir AXE TEMPTATION mitbringen - "bitte Deo UND Duschgel. Ich will, dass es genau so wird wie in der Werbung". Auf meine Frage, wie es denn in der Werbung sei, erzählte er ganz träumerisch ... "weisst Du, da sprüht sich ein Mann mit Temptation ein - und verwandelt sich in einen Schokolademann, nach welchem alle Frauen gieren". Sagt es und grinst verschwörerisch.
Wir haben ihm je 2 Stück davon mitgebracht. So einfach wird man als Eltern nicht schnell wieder zum Spassbeschleuniger!
Unser Tag war richtig schön - und das wegen ein paar Rollen weichem Klopapier, Duschgels und Berge von Pelati, nativem Olivenöl und Hartweizengriessteigwaren in allen Formen. Find ich gut! Es muss nicht immer "das Grosse" sein ... oh nein ... auch die kleinen Dinge des Lebens werden, wenn man sie denn ein bisschen aufmotzt und zum Beispiel aus einem profanen Einkauf einen fröhlichen Ausflug macht, zu kleinen Highlights.
Tage sind nicht nur das was sie sind, sondern was wir daraus machen.
Warum ich jetzt schon wieder aufhören will?
Weil wir all das Zeug nun verräumen müssen!
IHR VERSTEHT?
Freitag, 7. Januar 2011
AKTION "RETTET DEN TAG"
Unseren 06.01.2011 galt es zu retten. In jeder Hinsicht.
Wie gestern hier zu lesen war, hinderten die 3 Könige und deren Feiertag uns am Einkauf jenseits der Grenze im Euro-Schlaraffenland.
Daran hatten wir ja echt zu knabbern. Eine peinliche Geschichte.
Wer schuld an der Misere ist, haben wir bis jetzt noch nicht eruieren können. Mal abgesehen von den 3 Königen, die ja der Grund des ganzen Übels sind.
Katerli-Schätzu und ich breiten gegenseitig den Mantel des Schweigens darüber.
Jedenfalls war der Einfall, uns dafür und als Trost (und weil wir sowieso ganz dringend... und allgemein und überhaupt und sowieso ...) im blau/gelben Möbelhaus abzulenken ein prima Einfall. Hatte ICH den jetzt? Oder dachte der Kater als Erster daran?
Anyway. Wir tuckerten also Richtung IKEA. Wunden leckend.
Da es gerade eh um die Mittagszeit war, lächelten die Kottbüllars uns nicht vergebens an - wir erlagen der verlockenden Verführung. Leckerrr! Anschliessend flanierten wir mit dem grössten Rollwagen den wir finden konnten durch die Gänge des Elchenhauses. Frustig wie wir waren, hatten wir nämlich auf der Heimfahrt aus dem feiertäglich gesperrten Deutschland beschlossen, unserem Gäste- / Büro- / Chaos- / Wäsche- / Ablage- / Bügel- / Kleinkramzimmer endlich den Touch zu verpassen, der angebracht wäre. Aus der "Abstellkammer" ein heimeliges, gemütliches Zimmer zu gestalten, welches nicht entschuldigend dem Gast angeboten werden kann. Eine kleine, feine Wohlfühloase mit Ferienfeeling.
Die Sache nahm auch sofort Form an - und den uns eigenhändig erteilten Auftrag wickelten wir zur vollsten Zufriedenheit aller Anwesenden ab. Sage ich. Sagt der Kater. Sagt die Geschäftsleitung IKEA. Das Geschäftsjahr 2011 - so viel lässt sich seit gestern sagen - sei gerettet. Lies die Konzernleitung verlauten.
Wir haben ergo erstanden: ein silbergraues Bettsofa RÄNSTA mit knallroten Kissen und entsprechende Wandtattoos im blumigen Design. 2 x BENNO-Regaltürme in weiss und rot. 2 Schränke PAX BIRKELAND mit noch zu bestimmendem Innenleben, diverse Rollregale mit Auflegeregalen EXPEDI und einen schönen Spiegel, dessen Namen ich vergessen habe.
Dazu Kleinkram wie Bilder, Blumen, Pflanzen, Lampen, Kerzen, Kisten und Kästchen, Doppel- und Dreifachstecker, Glühbirnen, Bettwäsche, kleiner Teppich, viele kleine Dinge mit Ös, Üs und Äs ... undundund ... versteht sich von selbst.
Da gestern wohl wieder mal die ganze Schweiz sich im besagten Möbelhause eingefunden haben musste, ruckten wir letztendlich (nach Stunden) millimeterweise gen Kasse. Mittlerweilen mit 1x grossem Karren (ich am Steuer) und 1x weiteren grossen Schiebedingsbums (Katerli Schiebe-Chef). Legten auf das Band, was aufs Band gelegt werden konnte, scannten die grösseren Dinge direkt an der Kasse, schoben Kreditkarte ins Kästchen und wurden dann entschuldigend angewiesen, alles wieder in die Karren zu packen und an der Kasse nebenan das gleiche Prozedere nochmals zu starten.
Der Kreditkartenleser war alle. Futschikato.
Feierte wahrscheinlich 3-Königs-Tag im Grenzgebiet Weil am Rhein ...
Gefühlte Tage später schluckte dann der Kartenleser an der Nebenkasse problemlos die Kreditkarte ... und ich schluckte auch. Ich würde eh meinen, dass man sämtliche IKEA-Kassen mit Defibrillatoren zur Reanimation ausrüstet. Eventuell wäre es sogar angebracht, Erste-Hilfe-Posten mit Sanitäter zu bestücken. Und auf jeden Fall sollte ein erfahrener Seelsorger vor Ort sein.
Ein Herzstillstand kommt manchmal schneller als man denkt! Ebenso eine existenzielle Lebenskrise! Schnappatmung! Komatöse Ohnmachtszustände! Eheprobleme!
Echt! Glaubt mir! Mit Schock- und anderen Zuständen ist nicht zu spassen.
Finanziell gesehen bleibt uns für den Rest des Monats schier nur noch das Pack Knäckebrot aus dem Vorrat. Mit viel Glück findet sich nebst Weichspüler eventuell eine Büchse Pelati und ein Pack Teigwaren. Eventuell noch ein Kaugummi. Das muss reichen!
Im übrigen haben wir eh gar keine Zeit zum essen. Wir planen A) die Räumung des Kellers, B) das Verschieben Inhalt Dies-und-Das-Zimmer in den Keller, C) Zusammenbau der IKEA-Möbel (Halleluja!) und letztendlich Einrichten und Fein-Tuning. Die nächsten Wochen Arbeit sind somit gesichert. Was würden wir sonst mit all der ganzen, schönen, unbegrenzten Freizeit anfangen? *UUUPS*
(Unter D) wäre vielleicht noch die Zeit der Rekonvaleszenz anzufügen. Noch oben offen ...! Wir schweigen aber darüber)
Somit kann ich - mit Schweisstropfen auf meiner Denkerstirn - freudig vermelden:
AKTION "RETTET DEN TAG" = VOLLTREFFER!
Wie gestern hier zu lesen war, hinderten die 3 Könige und deren Feiertag uns am Einkauf jenseits der Grenze im Euro-Schlaraffenland.
Daran hatten wir ja echt zu knabbern. Eine peinliche Geschichte.
Wer schuld an der Misere ist, haben wir bis jetzt noch nicht eruieren können. Mal abgesehen von den 3 Königen, die ja der Grund des ganzen Übels sind.
Katerli-Schätzu und ich breiten gegenseitig den Mantel des Schweigens darüber.
Jedenfalls war der Einfall, uns dafür und als Trost (und weil wir sowieso ganz dringend... und allgemein und überhaupt und sowieso ...) im blau/gelben Möbelhaus abzulenken ein prima Einfall. Hatte ICH den jetzt? Oder dachte der Kater als Erster daran?
Anyway. Wir tuckerten also Richtung IKEA. Wunden leckend.
Da es gerade eh um die Mittagszeit war, lächelten die Kottbüllars uns nicht vergebens an - wir erlagen der verlockenden Verführung. Leckerrr! Anschliessend flanierten wir mit dem grössten Rollwagen den wir finden konnten durch die Gänge des Elchenhauses. Frustig wie wir waren, hatten wir nämlich auf der Heimfahrt aus dem feiertäglich gesperrten Deutschland beschlossen, unserem Gäste- / Büro- / Chaos- / Wäsche- / Ablage- / Bügel- / Kleinkramzimmer endlich den Touch zu verpassen, der angebracht wäre. Aus der "Abstellkammer" ein heimeliges, gemütliches Zimmer zu gestalten, welches nicht entschuldigend dem Gast angeboten werden kann. Eine kleine, feine Wohlfühloase mit Ferienfeeling.
Die Sache nahm auch sofort Form an - und den uns eigenhändig erteilten Auftrag wickelten wir zur vollsten Zufriedenheit aller Anwesenden ab. Sage ich. Sagt der Kater. Sagt die Geschäftsleitung IKEA. Das Geschäftsjahr 2011 - so viel lässt sich seit gestern sagen - sei gerettet. Lies die Konzernleitung verlauten.
Wir haben ergo erstanden: ein silbergraues Bettsofa RÄNSTA mit knallroten Kissen und entsprechende Wandtattoos im blumigen Design. 2 x BENNO-Regaltürme in weiss und rot. 2 Schränke PAX BIRKELAND mit noch zu bestimmendem Innenleben, diverse Rollregale mit Auflegeregalen EXPEDI und einen schönen Spiegel, dessen Namen ich vergessen habe.
Dazu Kleinkram wie Bilder, Blumen, Pflanzen, Lampen, Kerzen, Kisten und Kästchen, Doppel- und Dreifachstecker, Glühbirnen, Bettwäsche, kleiner Teppich, viele kleine Dinge mit Ös, Üs und Äs ... undundund ... versteht sich von selbst.
Da gestern wohl wieder mal die ganze Schweiz sich im besagten Möbelhause eingefunden haben musste, ruckten wir letztendlich (nach Stunden) millimeterweise gen Kasse. Mittlerweilen mit 1x grossem Karren (ich am Steuer) und 1x weiteren grossen Schiebedingsbums (Katerli Schiebe-Chef). Legten auf das Band, was aufs Band gelegt werden konnte, scannten die grösseren Dinge direkt an der Kasse, schoben Kreditkarte ins Kästchen und wurden dann entschuldigend angewiesen, alles wieder in die Karren zu packen und an der Kasse nebenan das gleiche Prozedere nochmals zu starten.
Der Kreditkartenleser war alle. Futschikato.
Feierte wahrscheinlich 3-Königs-Tag im Grenzgebiet Weil am Rhein ...
Gefühlte Tage später schluckte dann der Kartenleser an der Nebenkasse problemlos die Kreditkarte ... und ich schluckte auch. Ich würde eh meinen, dass man sämtliche IKEA-Kassen mit Defibrillatoren zur Reanimation ausrüstet. Eventuell wäre es sogar angebracht, Erste-Hilfe-Posten mit Sanitäter zu bestücken. Und auf jeden Fall sollte ein erfahrener Seelsorger vor Ort sein.
Ein Herzstillstand kommt manchmal schneller als man denkt! Ebenso eine existenzielle Lebenskrise! Schnappatmung! Komatöse Ohnmachtszustände! Eheprobleme!
Echt! Glaubt mir! Mit Schock- und anderen Zuständen ist nicht zu spassen.
Finanziell gesehen bleibt uns für den Rest des Monats schier nur noch das Pack Knäckebrot aus dem Vorrat. Mit viel Glück findet sich nebst Weichspüler eventuell eine Büchse Pelati und ein Pack Teigwaren. Eventuell noch ein Kaugummi. Das muss reichen!
Im übrigen haben wir eh gar keine Zeit zum essen. Wir planen A) die Räumung des Kellers, B) das Verschieben Inhalt Dies-und-Das-Zimmer in den Keller, C) Zusammenbau der IKEA-Möbel (Halleluja!) und letztendlich Einrichten und Fein-Tuning. Die nächsten Wochen Arbeit sind somit gesichert. Was würden wir sonst mit all der ganzen, schönen, unbegrenzten Freizeit anfangen? *UUUPS*
(Unter D) wäre vielleicht noch die Zeit der Rekonvaleszenz anzufügen. Noch oben offen ...! Wir schweigen aber darüber)
Somit kann ich - mit Schweisstropfen auf meiner Denkerstirn - freudig vermelden:
AKTION "RETTET DEN TAG" = VOLLTREFFER!
Donnerstag, 6. Januar 2011
KLOPAPIER UND SO
"Schreib auf ... also auf jeden Fall Klopapier. Tonnenweise!"
"Aber nur das Gute, gell, ich glaube 15 Lagen, in Kamille mariniert und mit Aloe Vera überzogen. Unbedingt das mit den Schmetterlingen auf dem hoheitsvollen Beige. Gell!"
Und dann brauchten wir noch flüssige Handseife, Deo, Duschzeugs und Erkältungsbad. Badetee (Jasmin und Hibiskus), Badesalz (Love Letters). Zahnpasta. Nein, keine Ü40 Zahnpasta!
Shampoo. Nein, kein Ü40 Shampoo!
Body-Lotion. Nein, kein ... Himmelherrgottnochmal!
Handcrème! Neeeeeein ... ach lassen wir das!
Nehmen wir lieber vom Anti-Age-Zeugs. Das in diesem gedeckten grau/dunkelrot Design. Mit der Extra-Reichhaltig-Sonder-Luxuspflegeformel für anspruchsvolle Zähne. Anspruchsvolle Haare. Anspruchsvolle Hände. Anspruchsvolle Haut.
Anspruchsvolle Menschen. Wie er und ich.
Wer meldet sich freiwillig zur illustren Runde?
Haaaalllloooo?
Ist denn hier Keine/r Ü ... ähhh ... anspruchsvoll?
Haaaaaaaaaaaaaalllllllllllooooooooooooooooooooooo!?
Ok.
"Schaaaatz, ich will künftig nicht mehr so anspruchsvoll sein ..."
*SCHLUCK*
Ihr wisst gar nicht, worum es geht? Leute! Ist doch klar wie Klossbrühe ... wir gehen wieder mal über die Grenze einkaufen. Fressen unter dem Zaun durch. DM und Aldi satt für Alpenländler. Wie mag ich das! Also nicht das unter dem Hag durch fressen, nein - das nach Deutschland rüber einkaufen gehen. Hat immer ein bisschen was von Ferien. Und dank dem momentanen Eurokurs werden die deutschen Lande zum beliebten Schlaraffenland für unter-dem-Hag-Durchfresser wie wir es sind!
So haben wir dann gestern beim Chef einen freudig-lockeren Freitag eingegeben und bewilligt bekommen. Jabadabadoo. Vorfreude! Haben schon gestern Abend unsere 7 Sachen fertig gepackt - das heisst, Tüten und Leergut vom letzten Schlaraffenlandbesuch in die Diele raus gepackt. Extra früh in die Federn, sind heute Morgen extra früh aufgestanden, damit wir den Tag auch so extra richtig ausnützen können. Unterwegs extra lecker frühstücken. Dann shoppen nach extra Lust und Laune. Anschliessend Mittagessen beim Chinesen im Rheincenter und dann lockeres nach Hause fahren gegen Abend.
So stellten wir uns den Tag vor.
Die ersten Punkte haben wir auch pflichtbewusst gehändelt: Früh ins Bett gestern Abend. Wecker auf 06.00h gestellt - also fast wie immer. Die Vorfreude so richtig genossen. Ab ins Auto und los auf die Autobahn Richtung Weil am Rhein. Unterwegs gepflegt einen Kaffee und Gipfeli uns einverleibt, an der Grenze der Schweiz TSCHÜSS gesagt und Deutschland mit einem HALLO begrüsst. Haben auf der Hinfahrt zum Rheincenter die Lieder von Radio Regenbogen mitgesungen, zeitweise sogar geschunkelt. Was für eine Laune an solch einem Freudentag!
What a day!
Und dann war alles auch so schön leer in den Strassen. Wir haben Glück! Dachten wir. Das frühe Losfahren hat sich echt gelohnt.
Rheincenter wir kommen! Sind wohl die Ersten heute! What a feeling! Stellt euch vor, wir waren so früh da - die hatten noch nicht mal aufgemacht. Der frühe Vogel frisst den Wurm! Welt - wir sind da!
Wir waren dann noch lange da. Also richtig lange. Standen vor dem Center und warteten. Und warteten.
Bis dann irgendein nettes Menschenkind - das Mitleid mit solch Gestrandeten wie uns hatte - an die Scheibe des Autos klopfte. Ich öffnete und grüsste freundlich. Der Herr grüsste zurück und meinte: "Also falls Sie heute hier Einkaufen gehen wollen, dann haben Sie Pech." "HÄ??". "Es ist Drei-Königs-Tag, ein offizieller Feiertag und alle Läden geschlossen."
Auf der Rückfahrt war es ziemlich still im Auto. Wir haben nicht gesungen. Auch nicht mehr geschunkelt.
Die Stimmung war irgendwie .... sagen wir mal .... inexistent.
Jetzt sind wir bereits wieder zu Hause. Wir wissen Beide noch nicht, wer jetzt die Schuld tragen muss. Beide sind wir kleinlaut. Und zerknirscht. Irgendwie haben wir jetzt intensiv dieses Ü-Gefühl. Ihr wisst schon.
Ich schreibe auf die Liste - für den nächsten Eventual-Einkauf am Samstag (kein Feiertag..?) - schon mal so Ginko-Tabletten. Die sollen ja Wunder wirken, in Bezug auf Gehirnleistung, Gedächtnis und so.
Vor allem brauche ich jetzt dringend was für das "und so".
Unseren Frust ersäufen wir jetzt übrigens bei IKEA. Uns ist plötzlich in den Sinn gekommen, dass wir ganz viele neue Möbel brauchen. Jawoll!
Deshalb muss ich jetzt auch los und kann nicht mehr weiter schreiben. Ihr versteht.
Nein, IKEA hat heute geöffnet. Nur in den katholischen Kantonen nicht.
Kirchberg ist für Leute wie ihn und mich.
Nicht katholisch.
OH MANN!
"Aber nur das Gute, gell, ich glaube 15 Lagen, in Kamille mariniert und mit Aloe Vera überzogen. Unbedingt das mit den Schmetterlingen auf dem hoheitsvollen Beige. Gell!"
Und dann brauchten wir noch flüssige Handseife, Deo, Duschzeugs und Erkältungsbad. Badetee (Jasmin und Hibiskus), Badesalz (Love Letters). Zahnpasta. Nein, keine Ü40 Zahnpasta!
Shampoo. Nein, kein Ü40 Shampoo!
Body-Lotion. Nein, kein ... Himmelherrgottnochmal!
Handcrème! Neeeeeein ... ach lassen wir das!
Nehmen wir lieber vom Anti-Age-Zeugs. Das in diesem gedeckten grau/dunkelrot Design. Mit der Extra-Reichhaltig-Sonder-Luxuspflegeformel für anspruchsvolle Zähne. Anspruchsvolle Haare. Anspruchsvolle Hände. Anspruchsvolle Haut.
Anspruchsvolle Menschen. Wie er und ich.
Wer meldet sich freiwillig zur illustren Runde?
Haaaalllloooo?
Ist denn hier Keine/r Ü ... ähhh ... anspruchsvoll?
Haaaaaaaaaaaaaalllllllllllooooooooooooooooooooooo!?
Ok.
"Schaaaatz, ich will künftig nicht mehr so anspruchsvoll sein ..."
*SCHLUCK*
Ihr wisst gar nicht, worum es geht? Leute! Ist doch klar wie Klossbrühe ... wir gehen wieder mal über die Grenze einkaufen. Fressen unter dem Zaun durch. DM und Aldi satt für Alpenländler. Wie mag ich das! Also nicht das unter dem Hag durch fressen, nein - das nach Deutschland rüber einkaufen gehen. Hat immer ein bisschen was von Ferien. Und dank dem momentanen Eurokurs werden die deutschen Lande zum beliebten Schlaraffenland für unter-dem-Hag-Durchfresser wie wir es sind!
So haben wir dann gestern beim Chef einen freudig-lockeren Freitag eingegeben und bewilligt bekommen. Jabadabadoo. Vorfreude! Haben schon gestern Abend unsere 7 Sachen fertig gepackt - das heisst, Tüten und Leergut vom letzten Schlaraffenlandbesuch in die Diele raus gepackt. Extra früh in die Federn, sind heute Morgen extra früh aufgestanden, damit wir den Tag auch so extra richtig ausnützen können. Unterwegs extra lecker frühstücken. Dann shoppen nach extra Lust und Laune. Anschliessend Mittagessen beim Chinesen im Rheincenter und dann lockeres nach Hause fahren gegen Abend.
So stellten wir uns den Tag vor.
Die ersten Punkte haben wir auch pflichtbewusst gehändelt: Früh ins Bett gestern Abend. Wecker auf 06.00h gestellt - also fast wie immer. Die Vorfreude so richtig genossen. Ab ins Auto und los auf die Autobahn Richtung Weil am Rhein. Unterwegs gepflegt einen Kaffee und Gipfeli uns einverleibt, an der Grenze der Schweiz TSCHÜSS gesagt und Deutschland mit einem HALLO begrüsst. Haben auf der Hinfahrt zum Rheincenter die Lieder von Radio Regenbogen mitgesungen, zeitweise sogar geschunkelt. Was für eine Laune an solch einem Freudentag!
What a day!
Und dann war alles auch so schön leer in den Strassen. Wir haben Glück! Dachten wir. Das frühe Losfahren hat sich echt gelohnt.
Rheincenter wir kommen! Sind wohl die Ersten heute! What a feeling! Stellt euch vor, wir waren so früh da - die hatten noch nicht mal aufgemacht. Der frühe Vogel frisst den Wurm! Welt - wir sind da!
Wir waren dann noch lange da. Also richtig lange. Standen vor dem Center und warteten. Und warteten.
Bis dann irgendein nettes Menschenkind - das Mitleid mit solch Gestrandeten wie uns hatte - an die Scheibe des Autos klopfte. Ich öffnete und grüsste freundlich. Der Herr grüsste zurück und meinte: "Also falls Sie heute hier Einkaufen gehen wollen, dann haben Sie Pech." "HÄ??". "Es ist Drei-Königs-Tag, ein offizieller Feiertag und alle Läden geschlossen."
Auf der Rückfahrt war es ziemlich still im Auto. Wir haben nicht gesungen. Auch nicht mehr geschunkelt.
Die Stimmung war irgendwie .... sagen wir mal .... inexistent.
Jetzt sind wir bereits wieder zu Hause. Wir wissen Beide noch nicht, wer jetzt die Schuld tragen muss. Beide sind wir kleinlaut. Und zerknirscht. Irgendwie haben wir jetzt intensiv dieses Ü-Gefühl. Ihr wisst schon.
Ich schreibe auf die Liste - für den nächsten Eventual-Einkauf am Samstag (kein Feiertag..?) - schon mal so Ginko-Tabletten. Die sollen ja Wunder wirken, in Bezug auf Gehirnleistung, Gedächtnis und so.
Vor allem brauche ich jetzt dringend was für das "und so".
Unseren Frust ersäufen wir jetzt übrigens bei IKEA. Uns ist plötzlich in den Sinn gekommen, dass wir ganz viele neue Möbel brauchen. Jawoll!
Deshalb muss ich jetzt auch los und kann nicht mehr weiter schreiben. Ihr versteht.
Nein, IKEA hat heute geöffnet. Nur in den katholischen Kantonen nicht.
Kirchberg ist für Leute wie ihn und mich.
Nicht katholisch.
OH MANN!
Mittwoch, 5. Januar 2011
LIVE VON DER WETTERFRONT
Nichts Böses ahnend, nuckelte ich gestern Abend meinen Latte Macchiato und liess mir die momentane Wetterlage von der allseits beliebten Schweizer Fernsehsendung METEO erklären.
Nur als Info kurz der Erwähnung wert: Nein, Herr J.K. hat da nie gearbeitet. Sonst wäre METEO ja auch nicht so beliebt. So viel dazu.
Nun zurück zum Wetter:
Da erklärte mir die nette Wetterfee lächelnd, dass ein Ausläufer des Tiefs Benjamin in den nächste Tagen die Schweiz erreicht. Dann reihte sie noch so ein paar Männernamen in das Geplauder, um abschliessend zu erwähnen, dass dieses Jahr alle Tiefs männliche Namen haben, während alle Hochs nach der holden Weiblichkeit benannt werden.
So weit, so gut - fand ich. Völlig berechtigt. Spreizte die Federn und machte den Pfau ... ähhhh ... beziehungsweise die Pfauin.
Nach all derScheiss-Kälte endlich eine gute Nachricht, welche mein Gemüt erwärmte. Meine Gedanken drifteten dann ab in Richtung "Sternenzauber-Fränzi, was möchtest Du wettermässig sein?".
Also ich, ich wären gerne die Hochdrucklage in Person! Mindestens aber ein Azorenhoch. Eine laue Brise. Eine eindrückliche Warmfront. Ich wäre gerne so Wetter, bei dem man die Jacke auszieht, sich ins Strassencafé in die erste Tischreihe hinsetzt und die vorbeieilenden Menschen anlächelt. Kaffee trinkt, Zeit hat. So genau richtig in der Temperatur ... ein Sommertag ohne exzessives Schwitzen. Bloss einfach ... schöööön. Angenehm. Lange Abende, draussen sitzen. Nächte die einem schlafen lassen - keine Tropentemperaturen. Lachende Sonne. Als Begleiterscheinung farbige Blumen, muntere Schmetterlinge, fröhliches Sein, pfeifende Menschen.
Ergo googelte ich - mein Katerli-Schätzu hatte eben erwähnt, es hätte da mal was gegeben mit dem Namen Franziska. Ich lächelte während ich googelte. Noch. Was ich dann da lesen musste:
"Vorhersage für den Samstag: Nachdem bereits die Schlechtwettertage von Norden her kommend für viel Wirbel und heftigen Sturm gesorgt haben, erwartet das kurpfälzische Siedlerland am Samstagmittag das Sturmtief Franziska".
Die Kandidatin hat 100 Punkte.
Ich bin also ein Sturmtief. Bitte!?! Also neeee ....!
Doch mein Ehrgeiz wollte sich mit diesem Sturmtief nicht zufrieden geben. Wenn schon Sturm, dann aber richtig ... was Kraftvolles, was mit Pfupf und Drall und Boing!
Meine gewagten Vorstellungen gehen in Richtung: Wirbelsturm, Hurrikan, Taifun, Orkan. Tiefenausläufer inklusive - versteht sich von selbst. Mit Druckabfall und allem Drumherum.
Aber eigentlich will ich doch nicht TOBEN, sondern LEUCHTEN!
Das Leben ist kein Ponyhof ...
Etwas zerbröselte in meinem innersten Fränzi - und so befragte ich denn erst mal den Katerli-Schätzu: "Sag mal - wenn DU Wetter wärst ... was wärst Du dann gerne? Eher so was stürmisches, oder mehr in Richtung sonnig und wolkenlos? Vielleicht willst Du ja sogar eine dieser originellen Windhosen sein? Komm, sag mal!"
Der Kater - sehr entrüstet und sich aufplusternd: "Also wenn Du jetzt auf das Chili con Carne vom letzten Wochenende anspielst, dann ..."
...NEIN! Aber Katerli! Wie kannst Du nur glauben, dass ... also nein aber auch!
Habe dann das Thema fallen gelassen. Sofort.
Und mich wieder den Bedürfnissen in mir zugewandt. Mit dem Sturmtief konnte ich mich einfach nicht anfreunden. Was ein Sternenzauber-Fränzi ist, googelt weiter. Unter "Fränzi", unter "Franziska" und "Sternenzauber".
Leute, hätte ich mir das aber bloss nicht angetan.
Das niederschmetternde Resultat meiner ernüchternden Recherchen teile ich euch hiermit unter seelischen Qualen in Richtung Depression infolge Abwertung meiner Persönlichkeitsstruktur mit:
Aus mir wird nie eine Warmfront ... selbst das Sturmtief Franziska war nur eine 1-Tages-Show - gesichert ist einzig und alleine die Tatsache, dass wettermässig gesehen die Franziska bloss ein ... und jetzt haltet euch fest ... unwesentliches Randtief ist und bleibt.
Das kratzt mein Selbstbewusstsein jetzt aber doch existenziell an.
Jeder hat sein Hochdruckgebiet. Mindestens aber eine exorbitante Schlechtwetterfront.
Bloss ich wieder nicht!
KENNT JEMAND NE GUTE SELBSTHILFEGRUPPE?
Nur als Info kurz der Erwähnung wert: Nein, Herr J.K. hat da nie gearbeitet. Sonst wäre METEO ja auch nicht so beliebt. So viel dazu.
Nun zurück zum Wetter:
Da erklärte mir die nette Wetterfee lächelnd, dass ein Ausläufer des Tiefs Benjamin in den nächste Tagen die Schweiz erreicht. Dann reihte sie noch so ein paar Männernamen in das Geplauder, um abschliessend zu erwähnen, dass dieses Jahr alle Tiefs männliche Namen haben, während alle Hochs nach der holden Weiblichkeit benannt werden.
So weit, so gut - fand ich. Völlig berechtigt. Spreizte die Federn und machte den Pfau ... ähhhh ... beziehungsweise die Pfauin.
Nach all der
Also ich, ich wären gerne die Hochdrucklage in Person! Mindestens aber ein Azorenhoch. Eine laue Brise. Eine eindrückliche Warmfront. Ich wäre gerne so Wetter, bei dem man die Jacke auszieht, sich ins Strassencafé in die erste Tischreihe hinsetzt und die vorbeieilenden Menschen anlächelt. Kaffee trinkt, Zeit hat. So genau richtig in der Temperatur ... ein Sommertag ohne exzessives Schwitzen. Bloss einfach ... schöööön. Angenehm. Lange Abende, draussen sitzen. Nächte die einem schlafen lassen - keine Tropentemperaturen. Lachende Sonne. Als Begleiterscheinung farbige Blumen, muntere Schmetterlinge, fröhliches Sein, pfeifende Menschen.
Ergo googelte ich - mein Katerli-Schätzu hatte eben erwähnt, es hätte da mal was gegeben mit dem Namen Franziska. Ich lächelte während ich googelte. Noch. Was ich dann da lesen musste:
"Vorhersage für den Samstag: Nachdem bereits die Schlechtwettertage von Norden her kommend für viel Wirbel und heftigen Sturm gesorgt haben, erwartet das kurpfälzische Siedlerland am Samstagmittag das Sturmtief Franziska".
Ich bin also ein Sturmtief. Bitte!?! Also neeee ....!
Doch mein Ehrgeiz wollte sich mit diesem Sturmtief nicht zufrieden geben. Wenn schon Sturm, dann aber richtig ... was Kraftvolles, was mit Pfupf und Drall und Boing!
Meine gewagten Vorstellungen gehen in Richtung: Wirbelsturm, Hurrikan, Taifun, Orkan. Tiefenausläufer inklusive - versteht sich von selbst. Mit Druckabfall und allem Drumherum.
Aber eigentlich will ich doch nicht TOBEN, sondern LEUCHTEN!
Das Leben ist kein Ponyhof ...
Etwas zerbröselte in meinem innersten Fränzi - und so befragte ich denn erst mal den Katerli-Schätzu: "Sag mal - wenn DU Wetter wärst ... was wärst Du dann gerne? Eher so was stürmisches, oder mehr in Richtung sonnig und wolkenlos? Vielleicht willst Du ja sogar eine dieser originellen Windhosen sein? Komm, sag mal!"
...NEIN! Aber Katerli! Wie kannst Du nur glauben, dass ... also nein aber auch!
Habe dann das Thema fallen gelassen. Sofort.
Und mich wieder den Bedürfnissen in mir zugewandt. Mit dem Sturmtief konnte ich mich einfach nicht anfreunden. Was ein Sternenzauber-Fränzi ist, googelt weiter. Unter "Fränzi", unter "Franziska" und "Sternenzauber".
Leute, hätte ich mir das aber bloss nicht angetan.
Das niederschmetternde Resultat meiner ernüchternden Recherchen teile ich euch hiermit unter seelischen Qualen in Richtung Depression infolge Abwertung meiner Persönlichkeitsstruktur mit:
Aus mir wird nie eine Warmfront ... selbst das Sturmtief Franziska war nur eine 1-Tages-Show - gesichert ist einzig und alleine die Tatsache, dass wettermässig gesehen die Franziska bloss ein ... und jetzt haltet euch fest ... unwesentliches Randtief ist und bleibt.
Das kratzt mein Selbstbewusstsein jetzt aber doch existenziell an.
Jeder hat sein Hochdruckgebiet. Mindestens aber eine exorbitante Schlechtwetterfront.
Bloss ich wieder nicht!
KENNT JEMAND NE GUTE SELBSTHILFEGRUPPE?
Dienstag, 4. Januar 2011
IRGENDWIE SELTSAM
Was um aller Welt denken die sich dabei?
Wobei ... Denken ist Glückssache! Echt!
Weil: Im Augenblick kriege ich sowohl auf meinem privaten Mail-Account wie auch in der Firma viele viele Mails von Leuten (eine etwas kritisch zu sehende Gattung Mensch), welche wohl ihren Kopf alleinig dazu haben, weil sie sonst das ganze Stroh in den Händen tragen müssten.
Anders kann ich es mir nicht erklären, wieso ich zum Beispiel nachfolgende Mail heute fand:
"Es ist offensichtlich, dass Sie werden ab zahlen so viel für die echten Sachen gerissen."
Dann standen da noch so Knallerbegriffe wie TISSOT / OMEGA / RADO / PHILIPPE PATEK und so weiter.
Hey - echt super! Ich kann mich kaum zurück halten, meine Begeisterung macht grad die La Ola-Welle! Muss ich haben! Ich hätte doch so gerne ab zahlen so viel für die echte Sache gerissen. Capito?
In einer Garage arbeiten viele Männer. Darum wohl die tröstenden Worte von Herrn Dr. Professor Antonius Freud, der uns freundlicherweise folgendes Angebot unterbreitet:
"Blauepillen! Tablette fuer die schon ab extrem guenstig 8 Euros - vergeesen sie ihr traurig! Frau hart!"
Neneneeee. Herr Dr. Prof. Antonius Freud - Frau schüttelt Kopf und rollt Augen. Und sonst gar nix!
Und dann will man uns auch noch das Pay-Pal-Konto canceln! Einfach so!
"Sehr geehrte Damen und Herren, wir möchten Sie höfflich daran erinnern dass Sie Ihren Online-Konto überprüfen müssen. Panne hat.
Um weiterhin unsere Dienst ununterbrochen dürfen zu können, durfen wir Sie bieten Ihre Daten zu aktuallisieren.
Bitte melden Sie sich an und folgen Sie die Anweisungen. Senden Sie uns unter Ihre Mailadresse den entsprechendes Paswort, Adresse, Weltdatum, Telefonnummer, Bankkonto und die PIN Code. Schnell machen Sie sich urgent, da wir uns sonst leider gezwungen sein, Ihr Mail Sicherheitsgründen zu schliessen."
Wer das schrieb, wirklich Panne hat. Grosse Panne. Aber so was von!
Die englische Landeslotterie teilt mir mit, dass ich aus ein paar Millionen Internetadressen als Gewinnerin ausgelost wurde und mehrere Millionen Euros jetzt mein Eigen nennen darf. Insofern ich wieder mal all meine Eckdaten, wie Pin-Cöders und BH-Cup-Grösse angebe.
Seither wandle ich wie Gollum aus Herr der Ringe freudetaumelnd in der Gegend rum und flüstere heiser erregt: "Mein Ssssssschattttzzzz".
Abnehmen soll ich auch. 18 Kilo in 2 Wochen. 5 Wochen - und mich gibts nicht mehr! *SCHREI!*
Und Herr Abdul Müller-Meier ist ein Gönner vor dem Herrn. Ein Bankdirektor mit Herz. Stellt euch vor - er will mir die Hinterlassenschaft des einsamen Südafrikaners (welcher beim Absturz eines Flugzeuges ums Leben kam und leider keine Verwandtschaft hat, die am Grabe trauerte und sich am Geld labt) auf mein Konto überweisen. Insofern ich ihn mit 10% Prozent an meinem Glück beteilige. Was für ein Gutmensch!
Zu guter Letzt die flotte Jekatarina. Sie willgeile gute Fotos schicken. Weil sie mich so enorm männlich findet. Hat meine Mailadresse über Freunde bekommen - nach langer Suche. Nachdem sie mein Profil auf Facebook entdeckt und sich sofort in mich verliebt hat.
Leute, sagt mir bitte die Wahrheit ... sehe ich in der pinkfarbenen Bluse wirklich so männlich aus? Falls das so ist ... ich stürze mich aus dem Fenster! Nein!
Und ich will keine Luxusuhren! Keine blauen Erektions-Bomber! Wir haben gar kein Pay-Pal-Konto! Ich hab nie in einer Landeslotterie mitgespielt Will keine Südafrika-Millionen und schon gar nicht will ich Jekatarina kennenlernen!
18 Kilo in 2 Wochen? Da mutiere ich ja zum Schrumpfkopf!
Lasst mich jetzt bloss in Frieden!
Mensch!
HIIIILFE!
Wobei ... Denken ist Glückssache! Echt!
Weil: Im Augenblick kriege ich sowohl auf meinem privaten Mail-Account wie auch in der Firma viele viele Mails von Leuten (eine etwas kritisch zu sehende Gattung Mensch), welche wohl ihren Kopf alleinig dazu haben, weil sie sonst das ganze Stroh in den Händen tragen müssten.
Anders kann ich es mir nicht erklären, wieso ich zum Beispiel nachfolgende Mail heute fand:
"Es ist offensichtlich, dass Sie werden ab zahlen so viel für die echten Sachen gerissen."
Dann standen da noch so Knallerbegriffe wie TISSOT / OMEGA / RADO / PHILIPPE PATEK und so weiter.
Hey - echt super! Ich kann mich kaum zurück halten, meine Begeisterung macht grad die La Ola-Welle! Muss ich haben! Ich hätte doch so gerne ab zahlen so viel für die echte Sache gerissen. Capito?
In einer Garage arbeiten viele Männer. Darum wohl die tröstenden Worte von Herrn Dr. Professor Antonius Freud, der uns freundlicherweise folgendes Angebot unterbreitet:
"Blauepillen! Tablette fuer die schon ab extrem guenstig 8 Euros - vergeesen sie ihr traurig! Frau hart!"
Neneneeee. Herr Dr. Prof. Antonius Freud - Frau schüttelt Kopf und rollt Augen. Und sonst gar nix!
Und dann will man uns auch noch das Pay-Pal-Konto canceln! Einfach so!
"Sehr geehrte Damen und Herren, wir möchten Sie höfflich daran erinnern dass Sie Ihren Online-Konto überprüfen müssen. Panne hat.
Um weiterhin unsere Dienst ununterbrochen dürfen zu können, durfen wir Sie bieten Ihre Daten zu aktuallisieren.
Bitte melden Sie sich an und folgen Sie die Anweisungen. Senden Sie uns unter Ihre Mailadresse den entsprechendes Paswort, Adresse, Weltdatum, Telefonnummer, Bankkonto und die PIN Code. Schnell machen Sie sich urgent, da wir uns sonst leider gezwungen sein, Ihr Mail Sicherheitsgründen zu schliessen."
Wer das schrieb, wirklich Panne hat. Grosse Panne. Aber so was von!
Die englische Landeslotterie teilt mir mit, dass ich aus ein paar Millionen Internetadressen als Gewinnerin ausgelost wurde und mehrere Millionen Euros jetzt mein Eigen nennen darf. Insofern ich wieder mal all meine Eckdaten, wie Pin-Cöders und BH-Cup-Grösse angebe.
Seither wandle ich wie Gollum aus Herr der Ringe freudetaumelnd in der Gegend rum und flüstere heiser erregt: "Mein Ssssssschattttzzzz".
Abnehmen soll ich auch. 18 Kilo in 2 Wochen. 5 Wochen - und mich gibts nicht mehr! *SCHREI!*
Und Herr Abdul Müller-Meier ist ein Gönner vor dem Herrn. Ein Bankdirektor mit Herz. Stellt euch vor - er will mir die Hinterlassenschaft des einsamen Südafrikaners (welcher beim Absturz eines Flugzeuges ums Leben kam und leider keine Verwandtschaft hat, die am Grabe trauerte und sich am Geld labt) auf mein Konto überweisen. Insofern ich ihn mit 10% Prozent an meinem Glück beteilige. Was für ein Gutmensch!
Zu guter Letzt die flotte Jekatarina. Sie will
Leute, sagt mir bitte die Wahrheit ... sehe ich in der pinkfarbenen Bluse wirklich so männlich aus? Falls das so ist ... ich stürze mich aus dem Fenster! Nein!
Und ich will keine Luxusuhren! Keine blauen Erektions-Bomber! Wir haben gar kein Pay-Pal-Konto! Ich hab nie in einer Landeslotterie mitgespielt Will keine Südafrika-Millionen und schon gar nicht will ich Jekatarina kennenlernen!
18 Kilo in 2 Wochen? Da mutiere ich ja zum Schrumpfkopf!
Lasst mich jetzt bloss in Frieden!
Mensch!
HIIIILFE!
Montag, 3. Januar 2011
VON ELCHEN, KÖNIGINNEN UND ANDEREN ALLTÄGLICHKEITEN
Ja Leute, Weihnachten ist passé. Das neue Jahr eingeläutet. Ende Feier.
Aber wie es im Leben nun mal so ist ... nach der Feier ist bekanntlich vor der Feier.
Also ... nur so zur Info der Allgemeinheit ... in 354 Tagen ist Weihnachten. :-)
Ich habe heute bereits wieder was zu feiern - nämlich SUSIBELLA! Herzlich WILLKOMMEN im Geschichtenhimmel, in den kleinen und grossen Storys meines manchmal chaotischen, aber sehr lebenswerten Lebens. Schön bist Du da, darüber freue ich mich. Sehr. Hab Spass und fühle Dich wohl!
Ich bin heute etwas ernüchtert.
Die Zeit nach Weihnachten / Silvester ist eine etwas unromantische Zeit. Finde ich.
Als ich heute Morgen die Türe zu unserer Garage aufmachte, hatten die Elche, der feierlich aufgemotzte Weihnachtsbaum und all die Glitzersterne an den Fenstern irgendwie doch merklich von ihrem Zauber verloren. Draussen schmilzt der Schnee vor sich hin. Und was von ihm blieb: Schnee von (vor-vor-)gestern - im wahrsten Sinne des Wortes.
Ich meine wirklich und wahrhaftig, den Osterhasen bereits um die Ecke gelinst haben zu sehen. (Sagt man das so? Ist das grammatikalisch richtig?)?? Im Schlepptau übrigens den Frühling.
Nach und nach trudelten dann meine Kollegen ein und die Arbeit des ersten Tages im 2011 wurde besprochen. "Fränzi, stellen wir doch schon mal die Elche weg. Den Weihnachtsbaum packen wir in die Kiste im Pausenraum, die Schneemänner gut eingepackt in Papier dazu. Und die Sterne ... die Sterne ... hängen wir sie ab - schön glatt zu unterst in die Kiste. Die bunten, leeren Deko-Päckli oben drüber verteilen. Und ab damit ins Lager".
Den Rest an spanischen Nüsschen habe ich dann auch gleich weggekippt, sie erinnerten entfernt an tote Gummibärchen. Sehr tote. Sehr gummige. Die trockenen Mandarinen dienen eventuell noch als Kerzenständer und mit den mittlerweilen alten, harten Schoko-Plätzchen kann man unter Umständen einen Einbrechen in die Flucht schlagen. Trifft man ihn denn auch zielgenau an der Schläfe, wahlweise Hinterkopf.
Weihnachtsschoggi probiere ich heute total vergeblich an den Mann / die Frau zu bringen. Alle verdrehen bloss die Augen wenn sie Kugeln in rote Folie mit Sternchen drauf eingepackt sehen, packen sich vielsagen ohne Worte an die Taillenröllchen und seufzen laut vernehmlich.
Während noch vor Weihnachten die Menschen sich die Lippen danach leckten. Nach dem Schoggi meine ich.
Allerdings habe ich festgestellt, dass die Menschen noch nicht in ihrer vollzähligen Gesamtheit an die diversen Arbeitsplätze zurück gefunden haben. Ich hatte heute sogar die Freiheit, im Zug meine Tasche auf den leeren Sitz neben mich zu stellen. Und glaube ich den Aussagen unserer Kunden, dann herrscht auf den Strassen gähnende Leere. Selbst das Telefon bimmelt heute nicht wie gewohnt ... wo es doch am Montagmorgen normalerweise pausenlos bimmelt und mein Adrenalin ankurbelt - weil ich oft genug links- und rechtsohrig an den Telefonhörern hänge und zweigleisig in Gespräche verwickelt bin.
Bleiben tut uns also von den vergangenen Festivitäten diese Woche bloss noch die Feierlichkeit des 3-Königstages am 06.01.2011.
Dann werden wir uns Alle hier in der Firma wieder hilflos überessen, weil Jeder einen Dreikönigskuchen mitbringt und auch KönigIn werden werden. Sich so lange durch dieses Hefegebäckfrisst, bis man auf den ersehnten kleinen, weissen Plastik-König beisst.
Ich wurde zeitlebens meines bisherigen Daseins nur einmal mit dem Titel der Königin bedacht - war damals eben süsse 7 geworden und habe mir bei dieser Aktion den vorderen linken Eckzahn raus gebissen. Was gab ich damals für ein Bild des Jammers ab! Die goldene Papp-Königinnen-Krone schräg auf dem Haupte, ich jammernd und schreiend, den Zahn in der Hand. Das Blut lief mir auf dem Mundwinkel und ich meinte, sterben zu müssen.
Viele Streicheleinheiten und tröstenden Wort später, mümmelte ich das süsse Gebäck auf der rechten Wangenseite und fühlte mich in Richtung Majestät. Lädiert, aber glücklich. So eine Königin hat kein leichtes Leben! Siehe Lisbeth aus England, die schaut auch immer so leidend in die Gegend - mag aber auch an der Hutauswahl ihrer Stylingberaterin liegen. Müsste aus meiner Sicht dringend überdacht werden. Sowohl die Hüte wie auch das Styling. Lisbeth sowieso.
Na ja - für heute bimmle ich den ganz normalen Alltag ein.
Lobpreise Jeans mit Gummizug und Elastanteil und denke gerade an einem etwas abgespeckten Speiseplan herum.
Bin ansonsten gutgelaunt und frohgemut.
IHR AUCH?
Aber wie es im Leben nun mal so ist ... nach der Feier ist bekanntlich vor der Feier.
Also ... nur so zur Info der Allgemeinheit ... in 354 Tagen ist Weihnachten. :-)
Ich habe heute bereits wieder was zu feiern - nämlich SUSIBELLA! Herzlich WILLKOMMEN im Geschichtenhimmel, in den kleinen und grossen Storys meines manchmal chaotischen, aber sehr lebenswerten Lebens. Schön bist Du da, darüber freue ich mich. Sehr. Hab Spass und fühle Dich wohl!
Ich bin heute etwas ernüchtert.
Die Zeit nach Weihnachten / Silvester ist eine etwas unromantische Zeit. Finde ich.
Als ich heute Morgen die Türe zu unserer Garage aufmachte, hatten die Elche, der feierlich aufgemotzte Weihnachtsbaum und all die Glitzersterne an den Fenstern irgendwie doch merklich von ihrem Zauber verloren. Draussen schmilzt der Schnee vor sich hin. Und was von ihm blieb: Schnee von (vor-vor-)gestern - im wahrsten Sinne des Wortes.
Ich meine wirklich und wahrhaftig, den Osterhasen bereits um die Ecke gelinst haben zu sehen. (Sagt man das so? Ist das grammatikalisch richtig?)?? Im Schlepptau übrigens den Frühling.
Nach und nach trudelten dann meine Kollegen ein und die Arbeit des ersten Tages im 2011 wurde besprochen. "Fränzi, stellen wir doch schon mal die Elche weg. Den Weihnachtsbaum packen wir in die Kiste im Pausenraum, die Schneemänner gut eingepackt in Papier dazu. Und die Sterne ... die Sterne ... hängen wir sie ab - schön glatt zu unterst in die Kiste. Die bunten, leeren Deko-Päckli oben drüber verteilen. Und ab damit ins Lager".
Den Rest an spanischen Nüsschen habe ich dann auch gleich weggekippt, sie erinnerten entfernt an tote Gummibärchen. Sehr tote. Sehr gummige. Die trockenen Mandarinen dienen eventuell noch als Kerzenständer und mit den mittlerweilen alten, harten Schoko-Plätzchen kann man unter Umständen einen Einbrechen in die Flucht schlagen. Trifft man ihn denn auch zielgenau an der Schläfe, wahlweise Hinterkopf.
Weihnachtsschoggi probiere ich heute total vergeblich an den Mann / die Frau zu bringen. Alle verdrehen bloss die Augen wenn sie Kugeln in rote Folie mit Sternchen drauf eingepackt sehen, packen sich vielsagen ohne Worte an die Taillenröllchen und seufzen laut vernehmlich.
Während noch vor Weihnachten die Menschen sich die Lippen danach leckten. Nach dem Schoggi meine ich.
Allerdings habe ich festgestellt, dass die Menschen noch nicht in ihrer vollzähligen Gesamtheit an die diversen Arbeitsplätze zurück gefunden haben. Ich hatte heute sogar die Freiheit, im Zug meine Tasche auf den leeren Sitz neben mich zu stellen. Und glaube ich den Aussagen unserer Kunden, dann herrscht auf den Strassen gähnende Leere. Selbst das Telefon bimmelt heute nicht wie gewohnt ... wo es doch am Montagmorgen normalerweise pausenlos bimmelt und mein Adrenalin ankurbelt - weil ich oft genug links- und rechtsohrig an den Telefonhörern hänge und zweigleisig in Gespräche verwickelt bin.
Bleiben tut uns also von den vergangenen Festivitäten diese Woche bloss noch die Feierlichkeit des 3-Königstages am 06.01.2011.
Dann werden wir uns Alle hier in der Firma wieder hilflos überessen, weil Jeder einen Dreikönigskuchen mitbringt und auch KönigIn werden werden. Sich so lange durch dieses Hefegebäck
Viele Streicheleinheiten und tröstenden Wort später, mümmelte ich das süsse Gebäck auf der rechten Wangenseite und fühlte mich in Richtung Majestät. Lädiert, aber glücklich. So eine Königin hat kein leichtes Leben! Siehe Lisbeth aus England, die schaut auch immer so leidend in die Gegend - mag aber auch an der Hutauswahl ihrer Stylingberaterin liegen. Müsste aus meiner Sicht dringend überdacht werden. Sowohl die Hüte wie auch das Styling. Lisbeth sowieso.
Na ja - für heute bimmle ich den ganz normalen Alltag ein.
Lobpreise Jeans mit Gummizug und Elastanteil und denke gerade an einem etwas abgespeckten Speiseplan herum.
Bin ansonsten gutgelaunt und frohgemut.
IHR AUCH?
Sonntag, 2. Januar 2011
GANZ DIE MAMA!
Gestern habe ich an dieser Stelle das neue Jahr willkommen geheissen.
Heute sage ich HERZLICH WILLKOMMEN zu DANNYSASH. Schön hast Du in meinen Geschichtenhimmel gefunden, darüber freue ich mich sehr. Wünsche Dir Spass und Wohlfühlen in den kleinen und grossen Geschichten meines Lebens.
Ich hatte mir ja am Silvesterabend doch ein bisschen Sorgen um Sohn 2 gemacht. Flo hat so gar nicht auf meine euphorische "Judihuii - häpi Niujiiir-SMS" mit den tausendundsiebenundfünfzig guten Wünschen geantwortet. Ich fand ihn auch nicht in seinem Bette, als ich gegen 11.00h das Tageslicht des 01.01.11 erblickte - obwohl seine Freundin und er ihr Dasein bereits angekündigt hatten.
Vor allem: der Inhalt des Kühlschrankes war vollständig. Das Bündnerfleisch noch folienveriegelt.
Letzterer Punkt veranlasste dann die ultimativ steile Sorgenfalte auf meiner Denkerstirn. Flo war ja mit dem Auto unterwegs ... ob da vielleicht ...?
Ich hatte obigen Satz noch nicht zu Ende gedacht, als die Beiden fröhlich plaudernd und mit einem "Maaaam und Jöööög - es guets Nöis de no!" durch den Türrahmen brachen. Mit Taschen voller Obst.
Und Bio-Flöckchen. Bio-Griess. Bio-Müsli. Nüsse aller Variationen.
Ihr meine Freundinnen müsst wissen: Bei uns sieht die Küche eh aus wie ein gut sortierter Bio-Spezialitätenladen. So viele Früchte finden sich selbst da oft nicht. Geschweige denn all die Körner und Samen und gesundes Gedönse.
Wäre mein Sohn ein Tierchen, so würde man ihn ganz bestimmt in der Tropen-Abteilung irgendeines Exoten-Zoos finden. Das ist übrigend durchaus anerkennend und sogar mit einem leichten Hauch von "Möchte auch so sein" gemeint. Aber nur mit einem ganz leichten Hauch! Ultraleicht!
"Hey ihr Beiden - was habt ihr denn so gemacht, wie geht es euch?", so meine spezialisiert-neugierige Mami-Frage, begleitet vom berühmt-berüchtigten Bus-Scheinwerfer-Blick.
Mein topfitter, bis in die letzte Faser seiner Körpers durchtrainierter, fettfreier Sohnemann meinte extrem qualvoll vernünftig ... "ach weisst Du Mam, irgendwie waren wir gestern um 22.00h schon müde - und heute will ich eh noch einen langen Trainingstag einlegen ... da haben mein Herzblatt und ich beschlossen, den langen Schlaf dem Gefeiere vorzuziehen, früh aufzustehen. Ich hab übrigens schon 3 Stunden Training im Kraftraum hinter mir. War toll - der Sportcenter gehörte heute mir alleine!"
Sprachs, ging flugs federnden Schrittes in sein Zimmer und kam in Velo-Bike-Montur 5 Minuten später wieder raus. "Tschüss ihr Beiden, ich geh jetzt noch kurz mal 2 Stunden aufs Velo, Schwellentraining - könntet ihr vielleicht die Taschen für mich auspacken - daaaaanke!"
Ich und der Kater-Schätzu standen immer noch an der selber Stelle im Zimmer wie die paar Minuten vorher, als Sohn in unsere elterliche Wohnung einbrach.
Wir immer noch irgendwie etwas übernächtigt, den Abdruck des Kissens im entfaltungsbedürftigen Gesichte, leicht starr unser Blick und etwas diffus die Wahrnehmung. Vor allem unsere Frisuren sahen zu dem Zeitpunkt zugegebermassen doch etwas explosionsartig aus.
Und zu all dem kam noch der Unterschied, dass wir Alten nun schier ein schlechtes Gewissen hatten, die Silvesternacht bis 00.35h ausschweifend ungebührlich lange durchgefeiert zu haben. Uns sinnlos mit alkoholfreier Knallbrause den Kopf zugeschüttet haben, bis das sirupartige - aber leckere - Gebräu uns schier die Lippen zugeklebt hat.
Wir haben ergo mal wieder ALLES aus den Augen verloren, uns ein Gelage der Extraklasse gegönnt und voll über die Stränge geschlagen. Also so im Vergleich gesehen.
Und dann noch dieses unangenehme Gefühl der Völlerei ... WIR wollten nämlich erst mal lecker frühstücken, es so schön langsam angehen lassen - und dann vielleicht noch das Neujahrskonzert ... nee, nee, nee ... Neujahrskonzert ist für Alte. Sagte ich dann. Um mich etwas aktiver zu fühlen.
Katerli findet Neujahrskonzert aber schön.
Wir einigten uns dann auf IL DIVO - 4 Tenöre, die rockigen Titeln etwas Boden geben. Schön!
Überhaupt ... das Jahr im Allgemeinen ruhig angehen lassen. So mit guten Filmen, ein wenig Facebook, paar Geschichten aus dem Bloggerland, Plauderstunden und viel Ausruhen.
Aber doch nicht in so unmotiviert körperliche Betätigung ausufernd! Also zumindest nicht auf dem Velo. Vielleicht ... na ja ... wer weiss ... :-)
Übrigens: während ich diese Zeilen schreibe, steht er schon wieder in Vollmontur da und geht trainieren. Das macht er jeden Tag - egal welches Wetter ist! Erst Trainingscenter, dann trainieren im Gelände und als Dessert noch ein paar Runden Jogging - zum Auslaufen. Mindestens 4 Stunden täglich!
Und ich - ich trage noch immer Pijama und Falten!
Wir haben einen extrem disziplinierten Sohn. Und keine Ahnung, vom wem er das hat. Den Willen dazu ... ja, ok. "Du hast Dir sicher einiges für dieses Jahr vorgenommen, oder?" fragte ich bange meinen Sohn, die Antwort angesichts meines "Ach was sich Dinge vornehmen - es kommt eh wie es kommt" nicht wirklich wissen wollend.
"Ach was Mam. Macht keinen Sinn! Entweder tut man das was man will oder man tut es eben nicht. Und mich dazu zu entschliessen, dazu habe ich jede Sekunde am Tag die Möglichkeit, dazu brauche ich keinen Entschluss in der Silvesternacht".
EBEN GANZ MEIN SOHN!
Heute sage ich HERZLICH WILLKOMMEN zu DANNYSASH. Schön hast Du in meinen Geschichtenhimmel gefunden, darüber freue ich mich sehr. Wünsche Dir Spass und Wohlfühlen in den kleinen und grossen Geschichten meines Lebens.
Ich hatte mir ja am Silvesterabend doch ein bisschen Sorgen um Sohn 2 gemacht. Flo hat so gar nicht auf meine euphorische "Judihuii - häpi Niujiiir-SMS" mit den tausendundsiebenundfünfzig guten Wünschen geantwortet. Ich fand ihn auch nicht in seinem Bette, als ich gegen 11.00h das Tageslicht des 01.01.11 erblickte - obwohl seine Freundin und er ihr Dasein bereits angekündigt hatten.
Vor allem: der Inhalt des Kühlschrankes war vollständig. Das Bündnerfleisch noch folienveriegelt.
Letzterer Punkt veranlasste dann die ultimativ steile Sorgenfalte auf meiner Denkerstirn. Flo war ja mit dem Auto unterwegs ... ob da vielleicht ...?
Ich hatte obigen Satz noch nicht zu Ende gedacht, als die Beiden fröhlich plaudernd und mit einem "Maaaam und Jöööög - es guets Nöis de no!" durch den Türrahmen brachen. Mit Taschen voller Obst.
Und Bio-Flöckchen. Bio-Griess. Bio-Müsli. Nüsse aller Variationen.
Ihr meine Freundinnen müsst wissen: Bei uns sieht die Küche eh aus wie ein gut sortierter Bio-Spezialitätenladen. So viele Früchte finden sich selbst da oft nicht. Geschweige denn all die Körner und Samen und gesundes Gedönse.
"Hey ihr Beiden - was habt ihr denn so gemacht, wie geht es euch?", so meine spezialisiert-neugierige Mami-Frage, begleitet vom berühmt-berüchtigten Bus-Scheinwerfer-Blick.
Mein topfitter, bis in die letzte Faser seiner Körpers durchtrainierter, fettfreier Sohnemann meinte extrem qualvoll vernünftig ... "ach weisst Du Mam, irgendwie waren wir gestern um 22.00h schon müde - und heute will ich eh noch einen langen Trainingstag einlegen ... da haben mein Herzblatt und ich beschlossen, den langen Schlaf dem Gefeiere vorzuziehen, früh aufzustehen. Ich hab übrigens schon 3 Stunden Training im Kraftraum hinter mir. War toll - der Sportcenter gehörte heute mir alleine!"
Sprachs, ging flugs federnden Schrittes in sein Zimmer und kam in Velo-Bike-Montur 5 Minuten später wieder raus. "Tschüss ihr Beiden, ich geh jetzt noch kurz mal 2 Stunden aufs Velo, Schwellentraining - könntet ihr vielleicht die Taschen für mich auspacken - daaaaanke!"
Ich und der Kater-Schätzu standen immer noch an der selber Stelle im Zimmer wie die paar Minuten vorher, als Sohn in unsere elterliche Wohnung einbrach.
Wir immer noch irgendwie etwas übernächtigt, den Abdruck des Kissens im entfaltungsbedürftigen Gesichte, leicht starr unser Blick und etwas diffus die Wahrnehmung. Vor allem unsere Frisuren sahen zu dem Zeitpunkt zugegebermassen doch etwas explosionsartig aus.
Und zu all dem kam noch der Unterschied, dass wir Alten nun schier ein schlechtes Gewissen hatten, die Silvesternacht bis 00.35h ausschweifend ungebührlich lange durchgefeiert zu haben. Uns sinnlos mit alkoholfreier Knallbrause den Kopf zugeschüttet haben, bis das sirupartige - aber leckere - Gebräu uns schier die Lippen zugeklebt hat.
Wir haben ergo mal wieder ALLES aus den Augen verloren, uns ein Gelage der Extraklasse gegönnt und voll über die Stränge geschlagen. Also so im Vergleich gesehen.
Und dann noch dieses unangenehme Gefühl der Völlerei ... WIR wollten nämlich erst mal lecker frühstücken, es so schön langsam angehen lassen - und dann vielleicht noch das Neujahrskonzert ... nee, nee, nee ... Neujahrskonzert ist für Alte. Sagte ich dann. Um mich etwas aktiver zu fühlen.
Katerli findet Neujahrskonzert aber schön.
Wir einigten uns dann auf IL DIVO - 4 Tenöre, die rockigen Titeln etwas Boden geben. Schön!
Überhaupt ... das Jahr im Allgemeinen ruhig angehen lassen. So mit guten Filmen, ein wenig Facebook, paar Geschichten aus dem Bloggerland, Plauderstunden und viel Ausruhen.
Aber doch nicht in so unmotiviert körperliche Betätigung ausufernd! Also zumindest nicht auf dem Velo. Vielleicht ... na ja ... wer weiss ... :-)
Übrigens: während ich diese Zeilen schreibe, steht er schon wieder in Vollmontur da und geht trainieren. Das macht er jeden Tag - egal welches Wetter ist! Erst Trainingscenter, dann trainieren im Gelände und als Dessert noch ein paar Runden Jogging - zum Auslaufen. Mindestens 4 Stunden täglich!
Wir haben einen extrem disziplinierten Sohn. Und keine Ahnung, vom wem er das hat. Den Willen dazu ... ja, ok. "Du hast Dir sicher einiges für dieses Jahr vorgenommen, oder?" fragte ich bange meinen Sohn, die Antwort angesichts meines "Ach was sich Dinge vornehmen - es kommt eh wie es kommt" nicht wirklich wissen wollend.
"Ach was Mam. Macht keinen Sinn! Entweder tut man das was man will oder man tut es eben nicht. Und mich dazu zu entschliessen, dazu habe ich jede Sekunde am Tag die Möglichkeit, dazu brauche ich keinen Entschluss in der Silvesternacht".
EBEN GANZ MEIN SOHN!
Samstag, 1. Januar 2011
HERZLICH WILLKOMMEN!
Jetzt bist Du also da, liebes 2011. Sei willkommen!
Dann setz Dich doch mal hin - ich möchte gerne ein wenig mit Dir plaudern.
Hab Dich gestern um die Ecke kommen sehen, in dem Augenblick, als das 2010 verschwand ... und hab mir dabei so gedacht, was Du wohl für ein Jahr bist. Was bringst Du uns? Was nimmst Du uns? Was machst Du wieder gut? Wo schreibst Du Geschichte?
Weisst Du, mit dem Vorgängerjahr hatte ich doch meine Mühe. Alles war so anders als erhofft. Und durchaus nicht nur bei uns ... im Rückblick scheint es mir, als sei unendlich viel passiert. Krankheiten, Trennungen, tiefe Abgründe in vielerlei Hinsicht.
Aber darüber mag ich mich jetzt nicht mehr auslassen, es wurde viel darüber geschrieben, gesprochen, sinniert. Lassen wir es wie es eben nun mal ist, ändern können wir nichts mehr. Aber daraus lernen.
Wir setzten uns gestern Abend versöhnlich mit 2010 an den Tisch, haben unseren "suuren Mocken" genossen. Ich mit "Härdöpfustock" und "Rotchabis" - der Katerli-Schätzu feierte zusätzlich mit Klössen. Ich habe davon auch probiert. Verzeiht mir ... aber für mich sahen die nicht nur aus wie Tennisbälle ... sie schmeckten auch genau so.
Der Kater versprach mir, demnächst nochmals einen Anlauf zu starten, selber Klösse zu fabrizieren. Nach einem bombensicheren Rezept, welches mir gestern verdankenswerterweise zugesandt wurde. Merci! Es ist somit noch nicht aller Klösse Abend.
Jedes alte Jahr wurde bisher von uns auf dem Thuner Rathausplatz verabschiedet - und das neue Jahr herzlichst begrüsst. Das wollten wir ja bekannterweise gestern auch. Na ja, vielleicht war es, weil wir gegen 24.00 halt schon 19 Stunden auf den Beinen waren, vielleicht hat uns aber das Konzert von Sting auch so gut gefallen, dass wir glattweg sitzen blieben.
Kurz vor Mitternacht haben wir die Balkontüre weit aufgemacht um das Glockenspiel der Kirche nebenan mitzuhören, haben rosafarbenen "Chlepfmost" (wortwörtlich übertragen in die deutsche Sprache: "Knallbrause") in hohe Champagnerfluts gefüllt, uns sehr still bei den Händen gehalten und das 2010 nach Draussen geleitet.
Ein paar Sekunden später standen wir dann Dir, dem 2011 gegenüber.
Vielleicht haben wir es unbewusst ganz anders als sonst gemacht. Aber ich glaube, liebes 2011, es hat Dich nicht gestört.
"Was hast Du Dir eigentlich vorgenommen?", fragte mein Schätzu nach dem ersten Kuss im neuen Jahr. "Ausser dass ich glücklich sein will und das Leben, jeden Tag, geniessen will und das Beste daraus machen ... nichts. Ich habe im letzten Jahr gelernt, dass es eh kommt wie es kommt".
"Und Du?" - fragte ich ihn. "Ich habe es genau wie auch Du gemacht. Will glücklich sein, mit Dir. Mit mir. Mit meinem Leben".
Heute Morgen haben wir dann aber doch befunden, uns etwas vorzunehmen - nämlich Ferien. Rhodos ... ihr wisst schon. Der zweite Hochzeitstag. Wo doch der erste unter - sagen wir mal - äusserst erschwerten Bedingungen stattgefunden hat. Und in gegenseitiger, gesundheitsbedingter Abwesenheit.
Damit wir uns nun lange darauf freuen können - Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude - haben wir gleich verbindlich gebucht.
20 lange, sonnige, glückliche Tage.
Liebes 2011, wenn ich nun einen Wünsch äussern dürfte: Bitte hilf uns, dass es klappt. Meine es gut mir uns. Und mit denen die wir lieb haben.
Kann ich mich auf Dich verlassen?
Brauchst mir jetzt auch nicht gleich zu antworten - wir reden dann am 31.12.2011 beim nächsten "suure Mocke" darüber. Ich geh jetzt mal davon aus, dass wir zusammen klar kommen. Ich vertraue Dir.
Und wenn wir schon dabei sind: Ich werde 50zig, also gib Alles! Ich will Dich rocken, wenn auch in Stützstrümpfen! Jawoll!
Für heute mal in das Résumé meiner Hoffnung in 6-sprachiger Ausführung (und wenn Du noch weitere hinzuzufügen hast - gerne! Ich werde es mit Freude nachtragen!). In Gedanken und im Sinne von uns allen hier - für Freunde, Bekannte, Verwandte.
Ach was ... für ALLE Menschen:
ES CHUNNT SCHO GUET!
ES WIRD SCHON WERDEN!
TOUT S'ARRANGERA POUR LE MIEUX!
VEDRAI CHE TUTTO SI AGGIUSTERÀ!
EVERYTHING IS GOING TO BE ALRIGHT!
TODO IRA BIEN!
Dann setz Dich doch mal hin - ich möchte gerne ein wenig mit Dir plaudern.
Hab Dich gestern um die Ecke kommen sehen, in dem Augenblick, als das 2010 verschwand ... und hab mir dabei so gedacht, was Du wohl für ein Jahr bist. Was bringst Du uns? Was nimmst Du uns? Was machst Du wieder gut? Wo schreibst Du Geschichte?
Weisst Du, mit dem Vorgängerjahr hatte ich doch meine Mühe. Alles war so anders als erhofft. Und durchaus nicht nur bei uns ... im Rückblick scheint es mir, als sei unendlich viel passiert. Krankheiten, Trennungen, tiefe Abgründe in vielerlei Hinsicht.
Aber darüber mag ich mich jetzt nicht mehr auslassen, es wurde viel darüber geschrieben, gesprochen, sinniert. Lassen wir es wie es eben nun mal ist, ändern können wir nichts mehr. Aber daraus lernen.
Wir setzten uns gestern Abend versöhnlich mit 2010 an den Tisch, haben unseren "suuren Mocken" genossen. Ich mit "Härdöpfustock" und "Rotchabis" - der Katerli-Schätzu feierte zusätzlich mit Klössen. Ich habe davon auch probiert. Verzeiht mir ... aber für mich sahen die nicht nur aus wie Tennisbälle ... sie schmeckten auch genau so.
Der Kater versprach mir, demnächst nochmals einen Anlauf zu starten, selber Klösse zu fabrizieren. Nach einem bombensicheren Rezept, welches mir gestern verdankenswerterweise zugesandt wurde. Merci! Es ist somit noch nicht aller Klösse Abend.
Jedes alte Jahr wurde bisher von uns auf dem Thuner Rathausplatz verabschiedet - und das neue Jahr herzlichst begrüsst. Das wollten wir ja bekannterweise gestern auch. Na ja, vielleicht war es, weil wir gegen 24.00 halt schon 19 Stunden auf den Beinen waren, vielleicht hat uns aber das Konzert von Sting auch so gut gefallen, dass wir glattweg sitzen blieben.
Kurz vor Mitternacht haben wir die Balkontüre weit aufgemacht um das Glockenspiel der Kirche nebenan mitzuhören, haben rosafarbenen "Chlepfmost" (wortwörtlich übertragen in die deutsche Sprache: "Knallbrause") in hohe Champagnerfluts gefüllt, uns sehr still bei den Händen gehalten und das 2010 nach Draussen geleitet.
Ein paar Sekunden später standen wir dann Dir, dem 2011 gegenüber.
Vielleicht haben wir es unbewusst ganz anders als sonst gemacht. Aber ich glaube, liebes 2011, es hat Dich nicht gestört.
"Was hast Du Dir eigentlich vorgenommen?", fragte mein Schätzu nach dem ersten Kuss im neuen Jahr. "Ausser dass ich glücklich sein will und das Leben, jeden Tag, geniessen will und das Beste daraus machen ... nichts. Ich habe im letzten Jahr gelernt, dass es eh kommt wie es kommt".
"Und Du?" - fragte ich ihn. "Ich habe es genau wie auch Du gemacht. Will glücklich sein, mit Dir. Mit mir. Mit meinem Leben".
Heute Morgen haben wir dann aber doch befunden, uns etwas vorzunehmen - nämlich Ferien. Rhodos ... ihr wisst schon. Der zweite Hochzeitstag. Wo doch der erste unter - sagen wir mal - äusserst erschwerten Bedingungen stattgefunden hat. Und in gegenseitiger, gesundheitsbedingter Abwesenheit.
Damit wir uns nun lange darauf freuen können - Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude - haben wir gleich verbindlich gebucht.
20 lange, sonnige, glückliche Tage.
Liebes 2011, wenn ich nun einen Wünsch äussern dürfte: Bitte hilf uns, dass es klappt. Meine es gut mir uns. Und mit denen die wir lieb haben.
Kann ich mich auf Dich verlassen?
Brauchst mir jetzt auch nicht gleich zu antworten - wir reden dann am 31.12.2011 beim nächsten "suure Mocke" darüber. Ich geh jetzt mal davon aus, dass wir zusammen klar kommen. Ich vertraue Dir.
Und wenn wir schon dabei sind: Ich werde 50zig, also gib Alles! Ich will Dich rocken, wenn auch in Stützstrümpfen! Jawoll!
Für heute mal in das Résumé meiner Hoffnung in 6-sprachiger Ausführung (und wenn Du noch weitere hinzuzufügen hast - gerne! Ich werde es mit Freude nachtragen!). In Gedanken und im Sinne von uns allen hier - für Freunde, Bekannte, Verwandte.
Ach was ... für ALLE Menschen:
ES CHUNNT SCHO GUET!
ES WIRD SCHON WERDEN!
TOUT S'ARRANGERA POUR LE MIEUX!
VEDRAI CHE TUTTO SI AGGIUSTERÀ!
EVERYTHING IS GOING TO BE ALRIGHT!
TODO IRA BIEN!
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