Dienstag, 11. Dezember 2012

MANCHMAL DENKE ICH ...

... ja, das tue ich wahrhaftig und wirklich :-).
Heute morgen zum Beispiel, da habe ich gedacht, dass ich nicht alle Lattem am Zaun habe. Nicht alle Tassen im Schrank. Nicht Mehrheitskonform.So ein bisschen gaga eben.
So oder so ähnlich.

Höre ich irgendwo Widerspruch? Ich warte ...
Ich stelle mir jetzt gerade vor, ich sitze in einem Saale und ihr sitzt als meine Zuschauer / Zuhörer vor mir. Warum bloss habe ich das Bild vor meinem inneren Auge, dass ihr genau in diesem Moment mit hochroten Gesicht da sitzt? Verlegen hüstelt. Verhalten quietscht. Die Hand auf den Mund drückt. In die linke obere Saalecke schaut und euch Riesenmühe gebt, nicht laut loszuprusten ...?
1 Minute später: Tumultartige Szenen ... sich vor Lachen auf dem boden rollende Menschen.

Leute, reisst euch zusammen! :-)

Aber nun zurück zu meiner Morgengeschichte:
Ich träppelte aus dem Hause Kunterbunt, unter mir knirschender Schnee und Eis, über mir wildes, weisses, kaltes Geflöckel. Soweit, so ungemütlich.
Glücklich ich, die einen Schirm ihr Eigen nennen kann. Genauer gesagt: einen Knirps - also das bekannte Zwergenmodell, handtaschentauglich.
Ich habe übrigens einen nicht unbeträchtlichen Knirpsverschleiss - es ist davon auszugehen, dass ich die Schweizerischen Bundesbahnen mit jährlich einem guten Dutzend Knirpsen sponsere. Tram und Bus und Restaurants sind hierbei noch nicht erwähnt ...
Jedenfalls robbte ich vorwärts Richtung Busstation, als eine Windböe energisch am Knirps rupfte ... und siehe da ... mein Knirps wurde geköpft und ich hatte nur noch den "RPS" in der Hand. "KNI" war vom Winder verweht! Und alleine der Handgriff plus 10cm Gestänge schützen nicht wirklich.
Ergo ging es nicht lange - und ich war zur Schneefrau mutiert.
So stand ich dann am Fussgängerstreifen. Weiss von oben bis unten - ein herrliches Bild! Selbst ich konnte ein breites Grinsen nicht verkneifen. Ganz ganz breit.

UND HIER - GENAU HIER BEGINNT DIE "NICHT ALLE LATTEN AM ZAUN"-GESCHICHTE:

Nochmals zur Erinnerung: Ich stand breit grinsend am Fussgängerstreifen. Es näherte sich ein grooosssser, schwerer Lastwagen. Wahrscheinlich vollbepackt, dies haben Lastwagen am frühen Morgen meist so an sich.
Ich habe die Gedanken des Fahrers förmlich gefühlt "... theoretisch würde es grad noch eben so reichen ... aber ... hoffentlich bleibt diese Schneefrau stehen ... wenn ich jetzt voll in die Eisen stehen muss, wird es eng ... und schliddert ... Scheisswetter".
Jeder normale Mensch an meiner Stelle, der überlegt sich in schlimmsten Varianten und in blutroter Farbdarstellung, was passiert, wenn Frau Schneefrau versus LKW auf Konfrontationskurs geht - den Rest kann sich hier Jede/r selber ausmalen.

ICH aber, ich hab genau den folgenden Satz gedacht: "Was passiert eigentlich, wenn ich genau JETZT, mit genau DIESEM breiten Grinsen, die Fahrbahn betrete, der LKW nicht bremsen kann und der breite breite Pneu justament über meine in besagten Momente breit grinsenden Gesichtszüge rumpelt ... welch Bild erwartet die Helfer der mittels Blaulicht sofort herbeieilenden Retter der Amulanz?
Das breiteste Lächeln ever ...?"
Ich hab da ein Bild vor meinem inneren Auge ... :-).
Ach ja.

Die gute Nachricht: Ich habe es nicht riskiert und blieb stehen - und grinste den Fahrer in aller Breite an. Er seinerseits winkte fröhlich und lachte zurück.

Irgendwie habe ich nicht alle Latten am Zaun.
Manchmal.

ODER?

Samstag, 8. Dezember 2012

FRAUENABEND

Gestern hatte ich sturmfreie Bude.
Katerli hatte seine erste Firmen-Weihnachtsfeier beim neuen Arbeitgeber.
Also ich liebe den Kater ja heiss und innig - aber mal so einen Abend für mich ... die ganze Couch für mich ... das Fernsehkästchen für mich ... die Kuscheldecke für mich ... die Ruhe für mich ... bei aller Liebe: Ich freute mich riesig darauf!

Ich erinnere mich an keinen Abend der letzten Monate, den wir uns nicht geteilt hätten. Ausgenommen mein Rhodos-Urlaub, da wo der Kater am letztmöglichen Tag noch nach jahrelangen Lebens-Irrfahrten seine Lehrstelle gefunden hat.
Ich denke übrigens noch heute täglich an diesen Moment zurück. Für mich ist und bleibt es ein Wunder. Ich, die so gerne und ungebremst an Wunder glaube, hab da wieder Nahrung für viele, viele, viele Jahre "an Wunder glauben" bekommen.
Und wo ich schon grad beim Kater und dem Wunder bin, so wundert es mich seither jeden Morgen, wie sehr er sich verändert hat. Im Guten verändert. Aus dem ehemals wortkargen Morgenmuffel, dem bereits ein Dielengeknarre um 05.00h auf die Nerven ging und ich vor 07.00h ausser "Guten Morgen Katerli" in meinem ureigenen Interesse - und ganz entgegen meiner völlig natürlichen Natur - bitte nix sagen sollte ... mutierte der  Elektro-Kater seit Anbeginn der Lehre (und wöchentlich messbar mehr!) zum Morgenlaferi. Morgenschnurri. Morgenlaberer. Kater ist die allergrösste Quatschtante geworden!
Der textet mich manchmal schon VOR dem Weckergeläute zu, kitzelt mich, schuckelt hin und her bis mir schier schlecht wird - und ist stets der Erste, welcher aus dem Bette hüpft. Während meinereiner sich aus dem Bette quält.
Das Gute an der Sache: Seither muss ich nie nie mehr den Morgenkaffee machen - der steht stets fertig gebrüht mit viel Milchschaum auf dem Tisch.
Finde ich gut!

Trotz all dieses "gut findens", versteht ihr sicher, warum auch die Kater-liebenste aller Kater-liebenden Frauen mal einen männerfreien Abend braucht. Mal einen Abend ohne Strom, Ampère, Gleichstrom, Wechselstrom, Stromspannnung, Witzen von der Baustelle.
Ich bin auch nur eine Frau! Und möchte mal wieder TITANIC - ja, sogar die erweiterte Fassung - mit Tempos, vom Lieferdienst bestellter Pizza und ergiebigsten Geschluchze, zelebrieren.

Ok. Soweit war alles klar.
Katerli fand die Idee auch prima und stellte mir in Aussicht, dass lange gefeiert wird und er sicher nicht vor Mitternacht zu Hause sei. Das tönte in meinen Ohren wie vorweihnachtliches Glöckchengebimmel. Herrlich!
Den ganzen Freitag freute ich mich wie eine Schneekönigin. Hatte in der Firma zwar viel zu tun, es wuppte sich aber aufgrund der Vorfreude schier von alleine. Und pünktlich um 17.30h stellte ich meinen Compi in der Garage aus und hüpfte im Chaos-Schneefall fröhlich nach Hause.
Das musste ich mir dann zwar hart verdienen ... Züge fielen aus, Busse fuhren kaum mehr, ich fror und erst der Privatweg zur Villa Kunterbunt ... ich habe gestern davon berichtet. Mit einer Stunde Verspätung kam ich dann eeendlich zu Hause an. Erhellte und erwärmte alles mit wundervollem Kerzenlicht, orderte beim Pizzaservice eine "Pizza Gambaretti" und einen leckeren Salat, machte mich auf der Couch so breit wie ich nur konnte, scharte alle Kissen ungeteilt um mich.
Was für ein Gefühl!
Frauenabend!

Der Pizzabote kam zwar kaum durch den Schnee - trotzdem kam er dann irgendwann mit dem Objekt meiner Begierde an (...für einmal nicht der Kater ...). Ich ergänzte diese lukullische Köstlichkeit mit viel schwarzem Pfeffer, stellte mein Handy off und eröffnete diesen, meinen Abend.

Es war 20.00h, die Pizza schmeckte einfach köstlich! Ich legte die DVD ein, kuschelte mich in die Wohlfühldecke, es konnte losgehen ... Kate und Leonardo spazierten im mein Wohnzimmer ... ich gierte auf alles was kommen möge ...

... UND DANN WAR DER KATER DA!

Schaute mich mit grosser Äugelein an. Ich ihn.
ICH: "Warum bist Du schon da ...????"
ER: "Weil die Feier fertig ist und ich nun zu Hause bin ...!!!"
ICH: (leicht empört im Ton) "Ja aber ... Du hast doch gesagt, es wird nach Mitternacht ...?!?
ER: (ebenso leicht empört im Ton) "Ist es ja auch!"

Ich weiss wirklich nicht wie das passieren konnte. Leonardo war doch noch nicht mal auf dem Schiff! Geschweige denn, dass Frau Celine Dion ihren tränenschwangeren Soch "MEI HART WILL GO ON" geträllert hätte!
Schiebung!
Ich wurde betrogen!
Um meinen Abend!

Katerchen lachte sich scheckig. Und ich werde mir in der näheren Zukunft wohl noch öfter mal vorhalten lassen müssen, dass ich diesen Abend - den ich mir euphorisch in den buntesten Pinktönen mit lila Einschlag ausgemalt hatte  ...

... SCHNÖDE VERPENNT HABE!

Freitag, 7. Dezember 2012

DAS DING UND SEINE 2 SEITEN

Ich habe es heute Morgen ... im ganz ganz frühen Morgenstadium ... wieder mal gedacht.
Dass jedes Ding seine 2 Seiten hat.

Insofern die Reichweite meiner Denkfähigkeit um 06.00h bei Minustemperaturen bereits als solche zu bezeichnen - und als relevant zu bewerten ist.
Ich finde nämlich, wenn es so kalt und so früh ist, stottert mein IQ inklusive der besagten Denkfähigkeit ein bisschen. Hat Startschwierigkeiten. Die kalten Temperaturen bringen ja bekanntlich die stärksten Fahrzeuge zum erliegen! Davon können wir in der Garage des Winters ein Liedchen trällern.
(Dies nur ein kurzer, erklärender Querschnitt durch die Hirnwindungen meiner eis-kristallinen, durchgefrorenen Gedanken.)

Zurück zu den 2 Dingen. Und deren Seiten.
Katerchen und ich wohnen in einer Privatstrasse. Das ist prima so! Weil dies nämlich bedeutet, dass es schön ruhig ist. Kein Durchgangsverkehr. Heute Morgen, zum Beispiel, hörte man nur das Knirschen meiner Stiefelsohlen auf dem in der Nacht zu Eis gefrorenen Schnee. Und gelegentliche Rutschgeräusche, begleitet vom scharfen Einziehen von Luft - bedingt durch den kurzzeitigen Schockgedanken, mich nach einem an Origami erinnernden Sturz (da "faltet" es mich regelmässig, im wahrsten Sinne des Wortes!) mit splitterndem Spiralbruch diverser Gliedmassen auf dem einsamen Privatweg liegen zu sehen.

Womit wir bei der anderen Seite der Medaille ankommen wären.
Mein Giovanni - fleissige LeserInnen wissen: Giovanni ist mein Roller - schlummert tief im Winterschlaf. Was bedeutet, dass ich zu Fuss die Strecke zur Busstation hinter mich bringen muss. Sind es 200m? Oder doch eher 300m? Vielleicht sogar 400m?? (Ich bin ganz arg mies im schätzen, probierte mich wohl genau deshalb kürzlich in Stretchjeans Grösse 42 zu quetschen - no chance! Dabei sahen die so gross ausgemessen aus, und stretchig waren sie auch noch ... Menno!!!)

Na ja, jedenfalls sind diese paar Meter nicht der Rede wert. Ausser: sie sind mit Eis bedeckt. Und der so ruhige, private, abgelegene, unbekannte, unauffällige Privatweg hat den Nachteil, dass die Stadt Thun diesen auch als solchen behandelt. Und weder Schnee räumt, noch salzt.
Kinder finden diese Tatsache übrigens megacool - und gehe ich ausnahmsweise erst so gegen 08.00h aus dem Hause Villa Kunterbunt, kommen sie mir juchzend, rutschend, übereinanderfallend, lachend, sich schubsend und wild daher schliddernd entgegen.
Während ich, Fuss vor Fuss stellend - höchst konzentriert und aufmerksam wie selten - mein Leben hin zur Busstation rette. In der Hoffnung einen Sitzplatz zu ergattern.

An genau solchen Tagen komme ich mir vor wie 50zig! Um bei genauerer Betrachtung ernüchtert feststellen zu müssen, dass es sogar 51 ist!!! Tja, diese Erkenntnis bereitet mir rein gefühlsmässig - in Kombination mit fröhlichem Kindereisgekreische à la "juhuuu - es hat Eis!!" - zusätzliches Glatteis.
Meine des Winters stets juckenden Unterschenkel, jucken dann ganz besonders. Auch wenn ich mich täglich 2x eincrème. Das Jucken dehnt sich in solchen Momente in die Seele aus, finde ich. Manchmal.

Ich  habe kürzlich mal gelesen, dass sich viele Frau neuerdings den Po mittels Silikonkissen aufprallen lassen. Ich darf den Gedanken nicht zu Ende denken, was passiert, wenn eine solche Frau in unserer Privatstrasse wohnt ... und auch so früh aus dem Haus muss wie ich. Im Winter. Bei Eis.
Aiaiaiaiaiaiaiai!

Und dann bin ich wieder an einem Punkt, an dem ich die zwei Seiten betrachte. Das Dafür und das Dagegen gedanklich aufliste. Also das des Privatweges - nicht das des Prall-Po's.
Resultat: In mehr als 50% der Zeit hat es kein Eis. Und ich hab eh keine Po-Poster-Einsätze. Und die sich vor Lachen kringelnden "Eis-Kinder" sind nie so früh unterwegs wie ich. Und überhaupt: Herrlich, da wir wohnen!

Und mit einem Lächeln gehe ich weiter.
Richtung Busstation.

FUSS VOR FUSS SETZEND ...

Dienstag, 4. Dezember 2012

MORGENSTUND HAT EIS AM SCHUH

Was für ein Tagesbeginn!
Sehr eisig ist es auf den Strassen und Gehsteigen, rutschig vom Feinsten. Tage wie diese verleiten mich gerne zu Höhenflügen - ca. 50 cm ab Boden, mit anschliessendem Crash ... Po voran. Wahlweise Hinterkopf.

Je nach Region wird dann das Eis zu Matsch.
Und wer - wie ich - nicht dort arbeitet wo er wohnt, hat zu Hause Matsch und am Arbeitsort Eis.

Den Winterschuh, welchen ich doch sooo dringend benötige, den gibt es leider nicht.
Es müsste nämlich eine Art Schuh in Form von Entenfüssen sein. Saugnäpfchen-bestückt. Fellgefüttert mit Thermoeinlagesohle. Unterseite engmaschig mit Spikes versehen ... zwischen den Saugnäpfchen angebracht. Und Anti-Rutsch Krallen vorne. Kleinen Keilabsatz, selbstverständlich mit stossgedämpfter Einlage. Blinklichter rundum. So ne Art Weihnachtsbaum-Schuhe.
Das Ganze dann gerne in einem kräftigen Pink. Damit man mich auch sofort im Schneehaufen orten kann. Oder rücklings im Strassenkreuz liegend von der Fahrbahn ziehen.
Oder so.

Aber jetzt mal ganz abgesehen von Eis und Matsch am Schuh, hatte der heutige Morgen auch was für die Nase zu bieten: Diesen unnachahmlichen, unverwechselbaren, wahnsinnig leckeren Duft nach Gipfelis (Croissants).
"Meine" Bushaltestelle ist - Glück oder Unglück? - direkt vis-a-vis einer Bäckerei angesiedelt. Und da ich ein Menschenkind bin, welches immer und überall zu früh dran ist, muss ich jeweils mindestens 5 Minuten auf den Bus warten. Was im Umkehrschluss bedeutet, dass ich mindestens 5 Minuten lang den Duft von Gipfelis in der Nase hab, was ultimativ-heftigen Speichelfluss und hungrig-gieriges Magenknurren auslöst.
Besagter Duft legt sich mir ultimativ zwischen die Flimmerhäärchen meiner Nasenschleimhaut, hat eine immense Wirkung auf den ganzen Rest des menschlich-verführbaren Ichs vom Fränzi. Und würde sich gleichzeitig die Butter des Blätterteiges nicht proportional völlig unverhältnismässig auch auf meine Hüfte legen ... und somit zumindest ansatzweise meinen Verstand tangieren ... ich würde täglich den Bus verpassen.
Tja.

07.00h ... endlich im Büro angekommen ... hatte ich ergo Matsch, Eis und Gipfeliduft erfolgreich gemeistert. Dass Katerli sich genau in diesem Moment meldete, hat mich froh gemacht. Sicherlich wollte er fragen, ob ich denn wohlbehalten in der Garage angekommen sei.
Dachte ich.
ICH: "Huhu Katerli - sooo lieb dass Du Dich um mich sorgst!"
ER: "Also ... ähhh ... eigentlich wollte ich Dich fragen, ob Du weisst, wo der Autoschlüssel ist ...?"
Ein gedanklicher Blitz und ein verschwommenes Déjà-vu knallte durch meine Gedanken ... und mein inneres Auge sah mich heute um 06.00h 2!!!! Schlüssel vom Schlüsselbrett nehmen ... *HILFE!*
ICH: "Aaaaalso Katerli - ich weiss es nicht wirklich ... aber ich könnte mal in meiner Tasche nachschauen ..." *SCHLUCK*
ER: *Leicht durch die Zähne zischend...* .... "JA BITTE, TUE DAS!!!"
1 Minute später:
ICH: "Ääähm, keine Ahnung wie das passiert ist - äähm ... ja, ich hab den da ..."
ER: (Stimme irgendwie brüchig) "Und nuuuun!???"
ICH: "Ich an Deiner Stelle würde den Ersatzschlüssel nehmen ..."
ER: (Stimme erinnerte an Hahn mit geschwollenem Kamm ...): "...und falls man Keinen hat?!?...)
ICH: "Dann würde ich meinen Chef anrufen und ihn fragen, ob er mich abholt"
Danach war die Leitung unterbrochen.
Ich denke, es liegt an den schlechten Wetterverhältnissen.

Habe grade vorhin eine SMS bekommen, dass Katerli vom Chef abgeholt worden ist. Und ich am Abend eine Flasche guten Wein für den Chef mit nach Hause bringen solle.
Die müsse ich aber selber bezahlen.

MEINE LEICHTESTE ÜBUNG FÜR HEUTE!

PS: ...und dem Katerli bringe ich eine extra grosse Geschenkpackung seiner Lieblingsschokolade mit ... versprochen! :-)

Montag, 3. Dezember 2012

VON BAUSTELLEN UND WÜNSCHEN

Liebe FreundInnen im Bloggerland

Nicht dass der Eindruck entsteht, ich würde mir Baustellen wünschen - aber ich scheine dafür prädestiniert, überaus begabt - ja geradezu dafür gemacht zu sein. Da schliesse ich mit einem aus tiefsten Herztiefen hervorgeseufzten Erleichterungs-Nachwehgeklage Baustelle Nr. 376'987 ab, fühle mich direkt um TonneN erleichtert und hebe schier ab, da besagtes Herzbeschwerungsbergmassiv Nr. 376'987 ENDLICH und WAHRHAFTIG ad acta gelegt werden kann ... um mit Schwung und Anlauf in Baustelle Nr. 376'988 zu knallen.
Meist ungebremst und schon gar nicht erwartet.
Sie tun sich mir einfach auf, diese Baustellen mit den teils bis auf Mittelerde reichenden Falllöchern.

Das nach oben Kraxeln bereits geübt, ist besagtes zur Erdoberfläche zurück kämpfen schier ein Reflex, ein Mechanismus. Ein Umstand, den ich aber alles andere als ladylike in die rosafarbenen, grobbesohlten, mit Spikes versehenen "Lebensunterwegssein-Schuhe" stecke, sondern Zeter-Mordio fluchend, zähneklappernd und Hände verwerfend beheule, bejammere und verfluche - um 1 Minute später den Aufstieg unter die hart erarbeitete, innerliche Fuss-Gedankenhornhaut zu nehmen.

Dass ich mich hier so rar mache, hat genau damit zu tun.
Kraxeln und ans Ziel denken, Zeter sowie Mordio fluchen, mit den Zähnen den Marschtakt gen oben vorklappern ... das bedarf höchster Konzentration. Und lässt nebenamtliches Geblogge energetisch nicht mehr zu.
Aber ich denke - dies ist legitim und bewölkt den Sternenhimmel nicht.
Dass ich dann nicht schreibe find ich uncool - cool find ich aber, dass ich meinem für 2012 vorgenommenen Grundsatz "Du schaust jetzt mal ein bisschen zu Dir, gell Fränzi" in die Realität umsetzen konnte und erst mal das Nervenaufreibende hinter mich bringe. Bleibt dann noch ein bisschen was an Minuten und Energien, so münze ich dies gerne in Buchstaben um - wie heute.

Um eventuelle Fragezeichen gleich ins Nirwana zu befördern: Dem Kater gehts obermegaultraprima! Und er ist meine grosse Stütze der letzten Wochen. Der Held meiner stressgefransten Herzkranzgefässe! Mein Gloriosus der schreckensgeweitet-hervorstehenden Augäpfel! Das harmonische Miteinander ist ergo gewährleistet und stabil intakt.
Was die Erdkraterspalten anbetrifft, welche sich mir sozusagen in den Lebensweg stellen, so belasse ich es einfach mal dabei, dass es äusserst giftbewolkte und messerscharf gezackte Abgründe sind. Sehr verletzungsschwangere Umstände.

Zumindest einer dieser Kraterspalten - ein überaus veritabler! - konnte per Freitag letzter Woche endlich zugeschüttet werden. Hier ist kein neuerlicher Lavaausbruch zu erwarten und scheint mir stillgelegt. Das war aber ein völlig unerwarteter Riesenk(r)ampf und ich habe mich selber von einer ganz neuen Seite kennengelernt.
Aber man mag sagen was man will ... so Ausnahmesituationen bergen auch was Gutes in sich. Zeigen Potential auf, wo man bloss Cellulite und dünner werdendes Haar erwartet.
Immerhin. Finde ich.

Und als ich dann heute Morgen im Bus an den Bahnhof fuhr, da kam die laute Durchsage des Chauffeurs: "Ig wünsche aune Mönsche es wunderbare u guete Schtart i dä chaut Tag, i di kommende Wuche - lächlet enang a, de wird's wärmer!". (Ich wünsche allen Menschen einen wunderbaren und guten Start in diesen kalten Tag, in die kommende Woche - lächelt einander an, dann wird es wärmer!).
Dies fand ich so toll und vorbildlich, dass ich dachte, dies heute auch tun zu wollen.

Euch anlächeln.
Und euch einen wunderbaren, guten Start in diesen kalten Tag, diese kommende Woche wünschen.
Darum:


GUTSCHEIN:
1 x LÄCHELN FÜR DICH
1 x WUNSCH FÜR DICH - WAHLWEISE MEHRERE

Sonntag, 21. Oktober 2012

CLEVER VERFRESSEN :-)

Ein wahrhaft goldener Herbsttag ist das heute.
Sommerliche Temperaturen, die Sonnenstrahlen halten die fliehende Sommerbräune auf und die Menschen radeln, latschen, fahren, lassens ich fahren, schippern, liegen, sitzen ... an und in der Sonne.
Kater und ich dito.

Wir haben uns aufgemacht in Richtung Anhöhen des linken Thunerseeufers - da kann man so herrlich runterschauen und geniessen. Sieht schön aus, schaut mal:


Mit Lust auf einen feinen Kaffee und etwas Richtung Eis mit Beeren - es dürfen auch Beeren mit Eis sein - begaben wir uns in Restaurant Seeblick oberhalb des Thunerseen in Aeschlen ob Gunten.
Schön war's! Und hier passierte diese lustige Geschichte:

Katerli und ich rührten grad in unseren Kaffee's, als ein Paar in unserem Altern - fast hätte ich "mittleren Alters" gesagt, tztztztztzt :-) - sich neben uns setzte. Höflich fragen, ob der Platz auch frei sei.
War er.

Frau R.L. (Name der Redaktion bekannt): Sehr schlank, schon fast durchsichtig, sich langsam ins Angebot der Salate einarbeitend ... während Herr B.L. (Name der Redaktion) bekannt, staturmässig eher an einen Sumoringer erinnernd, sich ganz ganz hurtig auf machte, die Dessertkarte zu erkunden.

SIE: "Ich nehm einen Feldsalat mit Ei - ohne Dressing. Das hat immer so viele Kalorien".
ER: "Und ich gönne mir ausnahmeweise das Zimt-Zwetschenparfait mit heissen Zwetschen und Sahne".

So weit. So gut.

Während Frau R.L. an ihrem Grün mümmelte, pfiff sich Herr B.L. das nicht eben kleine Dessert in Windeseile zwischen die Kiemen. Er schmatzte und schleckte und gab Laute des Wohlseins von sich.
Während die Dame eher dem guten Ton und der Contenence gebührend das trockene Grün mit spitzen Lippen und weder hörbar noch sichtlich innerlich zerteilte und vorverdaute.

Als die Teller waren, bekundete Frau R.L.ein leichtes Völlegefühl. Während ich meinte, den Magen von Herrn B.L. knurrren zu hören. "Irgendwie war das jetzt mehr als genug", meinte Frau R.L., "mir ist so schummrig in der Magengegend".
Herr B.L. hatte das Patentrezept parat: "Schatzi-Hasi, bestell Dir doch eine Portion Vermicelle mit Vanilleeis und Sahne - das wird Dir gut tun. Ich kann mir vorstellen, dass Du heute zu wenig gegessen hast!".

Frau R.L. widersprach. Vehement. Die schlanke Linie  - ihr wisst schon.
Ihr Gemahl war aber totaaaal anderer Meinung und redete so lange auf den femininen Strich in der Landschaft ein, bis dieser zu wanken begann und sich beugte.
"Aber nur eine klitze-kleine Portion!".

"Neneeee - nimm eine grosse Portion. Das tut Dir gut. Und bleibt was übrig, bin ich ja immer noch da!" - so der Herr. Und bestellte im gleichen Atemzug für seine Frau "eine grosse Portion Vermicelle mit 2 Kugeln Vanilleeis und 2 grossen Tupfern Sahne!" ... "eine Portion für Erwachsene, Sie verstehen ...?".

5 Minuten später sass Frau R.L. vor einer Riesenschüssel Dessert.
Und nach 5 Löffelchen hatte sie genug. "Ich krieg einfach nix mehr rein - geht nicht! Schade um das feine Dessert".
Herr B.L. liess aber weder seine Frau, noch das Dessert leiden. Er schnappte sich die Schüssel und schnabulierte mit Inbrunst Dessert Nr. 2.

Katerli und ich schauten einander nur grinsend an. Clever, der Mann!

Anschliessend zahlten die Beiden und gingen. 
Herr B.L. hatte ein wenig Mühe, sich aus dem Stuhl zu wuchten und zwischen den Tischen zum Ausgang durch zu quetschen. Wir hörten noch, wie sie zu ihm sagte: "Also Du, Bärchen, so ein bisschen müsstest Du auf Deine Linie schauen" - während er, gequält lächelnd und leicht vorwurfsvoll, meinte: "Wenn Du immer so viel bestellt, dann kaum was isst und ich wieder den Rest verputzen muss ...!!. Was kann ich denn dafür?"

SO KANN MAN(N) ES AUCH MACHEN :-)





Freitag, 28. September 2012

DER KATER IST FROH - STERNENZAUBER AUCH

Der Abschied von Rhodos ... von meinen Freunden ... meiner Griechenlandfamilie ... meinem TINA FLORA ... darüber werde ich noch berichten.
Weil es da viel zu berichten gibt.

Aber heute, heute ist erst mal der Kater dran. Weil er so froh ist. Und mich so froh und fröhlich und glücklich gemacht hat.
So einen herzlichen Empfang hat er mir bereitet - mir ging das Herz auf! Er hat es wieder mal geschafft, mich zu verblüffen. Der Mann ist erstaunlich, immer wieder. In jede Richtung :-).
Er ist weiss Gott nicht der Mann der grossen Worte - aber macht er mal welche, dann hauen sie vom Hocker und sind die Grössten.
Danke Katerli!!!! Das ist echt eine Riesenüberraschung.
Die ist Dir geglückt!
Du bist der allerobertollste Kater der ganzen Welt!!!!

Ich möchte euch nicht vorenthalten, was er mir Gutes getan hat ... bin sehr gerührt, nach wie vor.

Ihr kennt sicher dieses herzige Schaf da?
Diese herzige Tasse hat er mir vor Jahren mal geschenkt - 
"ohne Dich ist alles doof".


Gestern aber, da hing das ganze Haus voller neuer Botschaften -
ich hab mal alle fotografiert ... klickt auf das Bild zum Vergrössern.
Es lohnt sich!


KATER ... FRÄNZI IST AUCH FROH 
WIEDER BEI DIR ZU SEIN!!
ICH LIEBE DICH!!!

Mittwoch, 26. September 2012

RHODOS IST (M)EIN MAGNET

Kommt mit mir auf einen laaangen Spaziergang über diese Insel - mit all ihren wundersamen Kostbarkeiten in vielerlei Form. So gerne würde ich euch zeigen, was sich mir hier eröffnet. Mir bleiben letztendlich "nur" Fotos, die ich zeigen kann.
Aber wer weiss - vielleicht kann ich den Einen oder die Andere mit meinem unheilbaren Rhodos-Virus anstecken.

Gestern schrieb mir eine Leserin dieses Blogs, dass Rhodos süchtig macht und man immer immer wieder zurück kommen will. Diese Insel hätte die Wirkung eines Magneten - dieser Aussagen kann ich nur beipflichten!

Heute ist mein letzter ganzer Tag auf meiner herrlichen Sonneninsel. Gleich gehts los ans Meer ... und hierhin und dorthin. Da ein letzter Blick - hier ein letzter Gruss - nochmals den herrlichen Drink bitte - und ja, bitte erzähle mir alte Geschichten von Rhodos ... efcharisto!

Doch bevor ich mein Quad starte und los düse - hier die Bilder von gestern:


Die Statue mit dem Hirsch bei der Hafeneinfahrt Rhodos


Auf dieser Insel leben Götter und Engel. Ich kann es bezeugen!


Bunt ... soooo bunt!


Dein Lachen, lieber Michali ... Du bist einmalig!! Danke dafür!


Und Du, mein lieber Imiglikos-Weingeist ... wirst mir ebenso fehlen!


(Lebens)Künstler ...



Rhodos, 16.00h - die Haare sitzen nicht. 
Nein.
Die JUBELN vor Freude!


Dies sind nur einige Schnappschüsse aus vielen hundert Bildern.
Also falls jemand noch mehr möchte ... jederzeit gerne!

Ich freue mich schon heute, wenn ich bald wieder hier sein darf.


ICH HOFFE SO SEHR, ES IST GANZ SCHNELL BALD ...!

Dienstag, 25. September 2012

FRANZISKA - ELA OPAAAAAAAA...!

Kennt ihr dieses Gefühl ...?
Aufzuwachen an einem Morgen, der so ganz anders ist als die Anderen. Weil man am Abend vorher was ganz Aussergewöhnliches erlebt hat - und daS Leben nun nochmals reicher ist?
Man einfach glücklich ist.
Genau so, wie es ist.
Dankbar ist - für alles was war und hoffentlich noch sein wird.

Da sitze ich nun hier in meinem Hotelzimmer auf Rhodos und möchte euch Dinge erzählen, die mit Worten aber kaum zu beschreiben sind. Es sind Gefühle, Empfindungen ... Bilder die ganz tief in einem sitzen. Und wirken. Für immer und 3 Tage.
Ich versuche es trotzdem.

Was los war gestern?
Vielleicht muss ich beginnen bei Tagen, die 21 Jahre vorher stattgefunden haben. Damals - ich war grad 30 - habe ich mit einer Freundin zusammen Last Minute Ferien auf Rhodos gebucht. Rhodos, Griechenland - ja, davon hatte ich gehört.
Und so kam ich - eigentlich durch Zufall - zum ersten Mal auf diese Insel, zum ersten Mal in mein TINA FLORA Hotel.
Was als ganz normaler Urlaub begann, veränderte meine Leben.

Weil ich hier eine eine zweite Familie gefunden hab. Einerseits die Hotalfamilie - Michali, Zoe, Tina und Flora. Andererseits Freunde, die auch Gäste hier waren / sind. Jahr für Jahr traf man sich hier. Unvergessliche Dinge habe wir hier zusammen erlebt. Heirat zum Beispiel.
Die Sonntag Abende am Pool, bei Salatbuffet und Fleischspiess vom Grill. Danach Stühle weg, Tische an den Rand ... und Zoe tanzte Sirtaki. Ein paar Minuten später wir Alle zusammen.
Eine grosse Familie eben.

Die Abende am Pool blieben, doch die Gäste änderten sich. Die Gesellschaft verändert(e) sich allgemein. Und wird sich auch weiter verändern. Das bewerte ich nicht negativ - es ist einfach so, weil es so ist. Aus der grossen Familie wurde dann mehr und mehr einerseits wir, die Stammgäste. Andererseits die Urlauber, die zwar das Ambiente hier auch genossen ... aber nach dem Essen ging man seines Weges. Und die Sirtakitänze wurden selten. Bis sie dann einfach ganz wegblieben.
Die Zeiten wandeln sich - und wir wandeln uns mit der Zeit. So ist das halt.
Oft noch haben wir von den legendären Tanzabenden gesprochen. Haben uns erinnert an die wunderschöne Zoe, die mit ihrem Temperament uns Alle mitriss. Die gesprüht hat vor Freude. Wir mit ihr.
Erinnerungen. Schönste Erinnerungen.

Ja - und nun ist hier etwas passiert, was wir zutiefst bedauern ... das TINA FLORA ist zumindest für eine Saison geschlossen. Unser zu Hause auf Griechenland wird so nicht mehr sein. Die Lage hier in Griechenland - man weiss es - ist nicht komfortabel. Und die Familie hier reisst sich schier in Stücke für ihre Gäste. Da bleibt auch gesundheitlich was hängen.
Nun gibt es also eine Auszeit. Zumindest mal ein Jahr.

Das gibt Tränen ... immer wieder wenn wir daran denken. Auf allen Seiten.
Wir verlieren hier etwas von Wertvollsten das es überhaupt gibt. Ich meine "Tankstelle" ... und das meine ich nicht so flapsig wie es tönt. Was hat meine TINA FLORA nicht alles für mich getan. Damals vor 2 Jahren, als es mir so schlecht ging, ich alleine hier meinen ersten Hochzeitstag feierte. Gesundheitlich sehr angeschlagen - vom Herzschmerz nicht zu sprechen. Da waren die da, ALLE waren sie da. Die Griechenland-Familie und die Gäste-Familie. Und das ging nicht nur mir so. Hier gibt es was, was es sonst nicht gibt.
Für uns TINA FLORA-Menschen ist es unersetzbar. Durch nix zu kompensieren. So ist das Leben.

Deshalb haben wir gestern Abend aus Dank und zur Erinnerung an all "unsere" Jahre Michali, Zoe, Tina und Flora mit einem schönen Geschenk überrascht. Mit Foto, Gedicht, Bild - eine Hommage an die besten Freunde auf der schönsten Insel Griechenlands.
Das ist angekommen ... und wie! War das ein Abend ...

... und ... dann ist es einfach so passiert. In all den Tränen mit Blick auf das was kommt ... in all dem Lachen mit Blick zurück auf das was war ... plötzlich fordert mich Zoe zum Tanz auf. Alte Zeiten lebten auf ... es war wie früher. Dann der Tanz mit Michali. Und plötzlich tanzen wir Alle zusammen. Mussten den Sirtaki erst wieder lernen.
Wir klatschten, tanzen, sangen, lagen uns in den Armen - lachten Tränen und weinten Tränen. Da war so viel Liebe, Einklang und Zusammenhalt. Ein Riesengeschenk vom Leben. Dass so ein Abend möglich war - wieder mal ein Wunder. Wieder mal Himmelsgeschenk. Während ich dies schreibe, kullern Tränen die Wangen runter, aber vor Freude.
Ich habe so unendlich viel Dank in mir. So unsagbar viel an Gutem was mir geschenkt wurde.
So viel mehr als mit Worten gesagt werden könnte.

Ich stell später hier noch Fotos rein - muss erst mal meine Familienmitglieder fragen, ob es ok für sie ist. Und wenn nicht, dann macht euch eigene Bilder von glücklichen, tanzenden, lachenden Menschen, welche sich an den Händen halten. Und nie wieder loslassen werden. Nicht wirklich. Wo immer wir auf der Erde verteilt sind, wir sind und bleiben trotzdem diese grosse Familie!

Wenn ich übermorgen hier wegfahre, dann ist dies für lange Zeit. Mehr weiss man noch nicht.
Daran denken dürfen wir Alle hier nicht.
Der Abschied wird ein anderer sein als sonst.
Es wird nicht mehr sein wie es war.

Und trotz allem wird bleiben so viel.
Wir geben die Hoffnung nicht auf, dass wir im 2014 wieder auf der Terrasse hier sitzen. Die ganze grosse TINA FLORA Familie. Alle zusammen. Wie jedes Jahr.
Und vielleicht essen wir dann wieder am Pool.
Salate und Souvlaki vom Grill.
Griechische Musik.

Und Zoe tippt mir auf die Schulter "... Franziska, ela! Opppaaaaa!", klatscht in die Hände und macht erste Tanzschritte. Und ich ... ich werde aufstehen, die Schuhe mit Schwung in die Hecke werfen, die Arme zum Himmel recken, mit den Fingern schnipsen, laut lachen und mittanzen ...

... SO WIE FRÜHER.
... SO WIE GESTERN.
... SO WIE HOFFENTLICH BALD BALD WIEDER ...

Samstag, 22. September 2012

FRÜHMORGENS UM 7 IST DIE WELT NOCH IN ORDNUNG


Man kann die Sonne ahnen ...

Jetzt ist sie bereits mehr als nur eine Ahnung ...

... und von Minute zu Minute ...

... lacht sie heller und wärmer

Ihr Anblick macht Freude und gute Laune

Sie macht der Sonneninsel alle Ehre

Grösser und grösser der Feuerball ...

Bis sie über der Palmwipfeln steht

Ich wünsche euch einen wunderschönen Tag!


KALIMERA liebe Freunde!



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