Freitag, 21. September 2012

AUF RHODOS IST DAS LEBEN ...


... irgendwie so süss und scharf, spicy - herrlich! ...


... und ist es mal nicht bunt wie hier ...
 ... und hier ...
 ... und hier ...
... und hier ...


... dann ist es auf jeden Fall wundervoll blau! ...


... und immer interessant und sehenswert...


Nix ist für die Katz!


DIE REGIERUNGEN UND WIR MENSCHEN DIESER WELT MÜSSTEN GANZ SCHÖN BEHÄMMERT SEIN, EIN SOLCH WUNDERBARES LAND WIE GRIECHENLAND MITSAMT SEINEN LIEBENSWERTEN MENSCHEN ZU GRUNDE ZU RICHTEN!

GEHEN WIR SORGSAM MITEINANDER UM!
BITTE!

Donnerstag, 20. September 2012

EFCHARISTO ZOE!

Ganz herzlichen Dank liebe Zoe - Du hast uns ja gestern wieder sowas von verwöhnt!
HORIATIKO gab's, euer traditionelles Hochzeitsessen hier in Kolymbia.
Und herrlich war es!
Efcharisto!

Leute, das müsstet ihr dringend zumindest einmal im Leben gegessen haben. Lecker, lecker, lecker ...
Bereits am Vormittag wurde in der Küche geschnippelt, gewürzt, geschichtet.
Dann der Ofen am Pool mit Olivenholz bestückt - anschliessend die drei Riesentöpfe gefüllt mit den diversesten Gemüsen, Ziegenfleisch, Kräutern und Gewürzen ... ein Duft ... ein Anblick!
Einmalig!

Schaut her:
Erst mal wird der Ofen befeuert. Das macht hier gerade Michali.


Dann werden die Töpfe voller Leckereien an den Pool gebracht und in den Ofen verstaut ...
das war noch weiter vor dem Mittag!


Den ganzen Nachmittag hatte das Fleisch und die verschiedenen Gemüse dann Zeit, miteinander eine Heirat der besonderen Art einzugehen. Eine Duftexplosion! Mann, dass duftete hier wieder so herrlich!
Mhhhh! Bis dann am späteren Nachmittag die Zeit gekommen war, zu degustieren.
Das macht dann wieder der Herr des Hauses - und befand es für gut. Sehr gut sogar!


Und am Abend dann, so kurz nach 19.00h, wird nach vielen vielen Stunden garen im Ofen die Herrlichkeit aus der mittlerweilen zu Asche gewordenen Glut der heissen Ofens genommen ... auf Teller verteilt und an uns Glückliche verteilt.


Ein kulinarisches Gedicht - können wir ALLE bezeugen!


Zoe ist für uns die allerbeste Köchin von ganz Griechenland!


EFCHARISTO AN DICH UND DIE GANZE
TINA-FLORA-FAMILIE!


WIR HABEN EUCH LIEB



Mittwoch, 19. September 2012

MANCHMAL IST DAS LEBEN ....

.... soooo herrlich faul! ...


... soooo bunt und einfach schön ...


... überall glitzert es, wo immer man hinschaut ...


... irgendwie sehr rosa ...


... und soooo lecker! ...


... und wenn Einer von uns nach Hause reisen muss ...
dann gibt es Tränen ...


... und weil das alles so ist ...
... weil so so viel zusammen lachen ...
... Spass haben ...
... lecker essen ...
... Geschichten erzählen ...
... die Sonnentage hier feiern ...
komme ich fast jeden Abend ... ähhh Morgen so spät in die Federn, dass ich tagsüber am Strand oft schlafe. Relaxen sagt man dem ...
Deshalb verdünnisiere ich mich jetzt auch. Schreibe dann morgen wieder.
Es ist sooo ein herrlich sonniger, fauler Tag!
:-))


CALIMERA!

Samstag, 15. September 2012

MAN NENNT MICH JETZT ...

... THE REAL GREEK PINK PANTHER-LADY


Grrrrrr ....  :-)

Mehr Geschichten von: Ich und mein Quad gibt es morgen.
Denn ... heute ist nicht aller Tage -
ich komme wieder!
Keine Frage!
:-))

JA - ES GEHT MIR PRIMA!

Freitag, 14. September 2012

ANGEKOMMEN

Angekommen, liebe Menschen.
Im wahrsten Sinne des Wortes und in jeder nur möglichen Hinsicht.

Es fühlt sich an, als würde man gleich beim Aussteigen aus dem Flieger am Flughafen Diagoras Müdigkeit, Erschöpfung, Stress gegen Sonne, Meer, Ruhe und Erholung tauschen. Mit einem Fingerschnippen.
So einfach ist das. Manchmal.
Hier auf Rhodos gelingt es mir immer. Ausnahmslos immer.
Darauf ist Verlass.

Ich nehme euch mal mit auf meine gestrige Reise ...

... erst fuhr ich mit dem Zug von Thun nach Basel. Einchecken. Duty Free besuchen .... feines Parfum kaufen. Boarding. Und rein in den Flieger. :-)

... ein paar andere Menschen hatten die gleiche Idee :-)


Den Flug habe ich genossen - es waren auch wunderschöne Bilder, welche Wolken, Sonne und die Abendstimmung uns schenkte! Toll war's! Und dank Rückenwind und niedriger Flughöhe nur 2 Stunden 40 Minuten. Also schier nur ein "Hüpfer".

Hier ein paar Flugimpressionen für euch


Meine Freunde nahmen mich erst am Flughafen und dann im Hotel mit HURRA und JUHEE in Empfang. Das ist der Böööörner - man stellt den Fuss auf Rhodos Boden und das Wohlfühlgefühl ist da, von der ersten Sekunde an. Diese Stimmung hier, die Wärme, das Klima - für mich immer wieder ein Wunder.
Kein Einleben nötig, kein Angewöhnen und auch kein Anklimatisieren. Weder an Wetter noch an Menschen.
Das stimmt einfach. Ich bin im letzten Mai hier abgeflogen - und gestern wieder nach Hause gekommen. Und das mit dem guten Gefühl, als wäre man einfach kurz zum Einkaufen weg gewesen.
Nicht zu beschreiben - aber soooooo unendlich gut zu fühlen!

Mein Hotel TINA FLORA ... und meine Freunde ... 


DANKE, DAS ICH WIEDER HIER SEIN DARF!

Montag, 10. September 2012

DER PERFEKTE TAG

09.09.2012.
Unser dritter Hochzeitstag.

Ich wurde vom Kater "entführt" Richtung Luzern. Endlich sollte mir mein grosser Traum ... meine Kutschenfahrt ... erfüllt werden.
Was uns erwartete, war einfach grandios!
Sonne, ein Kutscher der sein Handwerk liebt und lebt, Lisa und Harry - die beiden Pferde ... und 2 Stunden über Stock und Stein - durch Wälder, über Wiesen, vorbei an blühenden Gärten, winkenden Menschen und staunenden Tieren.
Schaut:



Es duftete nach Heu, nach Sonne und Sommer. Und Pferd. Ich lieeeeebe diesen Duft! Ein Tag wie im Bilderbuch! Unvergesslich.



Pferde - einfach wunderbare Geschöpfe. Ich konnte von Lisa und Harry nicht genug kriegen. Am liebsten hätte ich an diesem Tag die Hände nicht mehr gewaschen - duftete so herrlich nach Pferd. :-)
Schon als kleines Kind kriegte man mich kaum mehr von diesen stattlichen Tieren weg.



Auch mit dem Bilder schiessen konnte ich nicht aufhören ... diese vielen schönen Details ...!



Viele ZuschauerInnen säumten unseren Weg ... das war megaherzig! Ganz besonders Kälbchen müssen Kutschenfahrten und Pferde ultraspannend finden. :-)



Das war unser Kutscher - Bläsi.
So ein lieber, freundlicher und sympathischer Mann!
Ganz herzlichen Dank für das tolle Erlebnis! Und ja ... wir kommen sicher wieder!



Ende des Nachmittags gings dann nach Luzern zum Abendessen. An der Kappelbrücke genossen wir nicht nur das Essen. Rundum perfekt. Alles.
Danke Kater. Dankedankedanke. Es war wunderbar!



Und als wäre dieser Tag in sich nicht schon der Oberburner gewesen ... erreichet uns Mitte des Nachmittags ein Telefonat von unserem Florian. "Maaaaaaam!!! Ich bin beim Bike-Marathon mitten in die Weltelite gefahren - 11. Rang - und die haben mich jetzt für die Weltmeisterschaft nominiert!!!".
Das hatten wir nicht erwartet, das ist soo toll und ich mag es diesem jungen Mann mehr als nur von Herzen gönnen. So viele Jahre härteste Arbeit, so viel an Rückschlägen, Verletzungen, Krankheiten ... und jetzt das!
Flo, wir sind Anfang Oktober an der WM in Frankreich mit Dir dabei. DAS lassen wir uns nicht entgehen.
Wir freuen uns so unsagbar für Dich!
Da hast es verdient, bist ein Kämpfer.

Tja .. was soll man da noch sagen.
Es war ...

... DER PERFEKTE TAG!

Samstag, 8. September 2012

DARF ICH KURZ MAL LAUT SCHREIEN?

Neeein - keine Angst.
Grundsätzlich alles bene. Tutto bene sogar. So bene wie schon lange nicht mehr.
Ich steh kurz vor den Ferien, Katerchen blüht in seiner Lehre auf und ist totalst zufrieden, es ist Wochenende und die Sonne scheint.

Ich mutiere - wie oft an freien Tagen - zur Haus-/Putz-/Wasch-/Bügel-/Einkauf- und was sonst noch so gefragt ist -Frau. Kater ist kegeln mit seinem Verein.
Was mir grad eben klar geworden ist: Ich weiss jetzt, warum Elektroinstallateur ein gut bezahlter Beruf ist. Ich muss literweise Waschmittel einkaufen gehen! :-)
Wenn ich mir nämlich den "Katerschen-Wäscheberg" so anschaue ... tja ... da muss ich dann nicht noch auf die Terrasse mir Eiger, Mönch und Jungfrau reinziehen. Ich hab sowas jetzt hausintern! :-)
Das soll aber keinesfalls eine Klage sein - toll dass er endlich Arbeit hat. Arbeit, die ihm so unendlich gut gefällt.
Wenn ich da so an seine Bürozeiten zurückdenke ... autsch. Da war nix mit Freude, da war oftmals nur Belastung und Unzufriedenheit. Ich höre ihn noch oft sagen: "Da kommst Du am Morgen ins Büro, ackerst den ganzen Tag wie blöd - und am Abend ist für Keinen erkennbar, WAS Du alles getan hat". Und jetzt, jetzt heisst es: "Da kommst Du am Morgen auf die Baustelle / zum Kunden / in die Firma ... was auch immer ... ackerst den ganzen Tag ... und am Abend kann ICH und ALLE ANDEREN sehen, WAS ich alles getan habe". Dies macht ihn zutiefst zufrieden. Und er freut sich einen Ast ab über jeden blauen Fleck, die schmerzende Kniescheibe, die Schürfungen usw.
Er nennt sich selber jetzt schmunzelnd: "Narben-Kater" :-)
Jaja, so ein Beruf ist was anderes, als in Anzug und Kravatte auf dem Bürostuhl zu sitzen. Nicht, dass der eine Beruf weniger anstrengend ist als der andere - einfach auf eine ganz andere Art und Weise.
Aber Kater braucht DIESE Weise die er jetzt hat.
Mit Narben, Schweiss und eben haufenweise Wäsche.
Und ich wasche sie mit einem Lächeln.
Wahrheit!

Zurück zum Thema - weswegen ich schreien will, das ist weil:
Selten genug komme ich dazu, auf meinen Freundeblogs einen Kommentar zu hinterlassen. Lesen tue ich fast immer - aber mit dem Schreiben ist das einfach so eine zeitliche Sache. Und weil ich eben zunehmend besser auf mich und mein Zeitmanagement achte, bleibt das oft auf der Strecke. Sobald es Tage à mindestens 36 Stunden zu kaufen gibt, wird sich dies ändern.
Ich weiss von vielen BlogschreiberInnen, dass sie dies auch so hinnehmen. Dafür danke ich. Viele davon sehen sich selber oft genug in Zeitnöten es Allen recht machen zu können - wollen tun sie eigentlich Alle. Schade, wenn man dann wegen schlechtem Gewissen den Blog gänzlich aufgibt. Und das passiert leider in letzter Zeit in der Bloggerlandschaft häufiger als erwartet. Viele schöne Blogs sind genau an dem "Problem gescheitert". Man möchte doch ... hat aber die Zeit nicht ... kommt unter Druck. Gibt auf. So schade!!!!
An dieser Stelle möchte ich sagen: Jedes einzelne Wort von euch freut mich. Es freut mich aber einfach grundsätzlich, das IHR DA seid. Ob mit oder ohne Wort. Ihr lest, nehmt Anteil. Der Eine mehr, die Andere Weniger. Ist doch gut so. Wenn ihr schreibt ist das toll! Aber wenn ich keine Zeit habt, dass macht das gaaaaar - aber wirklich gaaaaaar nichts. Die Verbindungen, die Gedanken, die geschenkte Zeit des Lesens ... sie ist spürbar. Was wollen wir mehr?
Für mich stimmt es. So oder so oder so.
Damit ich dies mal gesagt habe.

Ab und zu probiere ich dann aber, DOCH mal was zu hinterlassen.

In letzter Zeit bleibt es aber oft beim Versuch.
Weil ... und jetzt muss ich mal kurz ausrasten ... diese "*%?!£+WortSicherheitsErkennung zur Bestätigung des Blogkommentars, dass ICH es bin und kein ANDERER, einfach oftmals unleserlich ist. Kürzlich habe ich 6! (in Worten SECHS) Anläufe genommen, meinen Kommentar zu hinterlassen und lautere Absichten zu bestätigen. Bei Anlauf SIEBEN habe ich mir ziemlich laut gesagt, dass die mich da mal können - sozusagen sogar kreuzweise und nacheinander - wie immer es auch beliebt - ICH aber jetzt einen Punkt setze und es mir leid tut, keinen Kommentar hinterlassen zu können.
Obschon gewollt.

Ich habe oftmals 10x Spam pro Woche auf meinem Blog. Manchmal viel weniger. Manchmal viel mehr. Dann ist das halt so. Aber wer bei mir einem Kommentar hinterlassen will, der soll nicht noch "Arbeit" damit haben. Ich schätze jeden einzelnen Buchstaben zu sehr, da setze ich dann lieber Häklein hinter den SPAM-Kommentaren und lasse sie ins Nirwana verschwinden. Das macht keine grosse Arbeit. Unterdessen ärgert es mich nicht mal mehr. Das ist halt so. Man kann nicht immer alles haben.
Und wenn ich was ändern würde, dann allerhöchstens, dass ich die Kommentare freischalte.

Wenn es wenigstens eine Worterkennung wäre, die einigermassen leserlich ist! Und - NEIN - es liegt nicht an der vergessenen Lesebrille. :-). Zu allem Übel ist es ja nicht nur das Wort - Zahlen gilt es auch noch einzutippen. Einmal ist gut.
Nächsten muss man sicherlich noch eine DNA-Probe vorab einschicken um kommentieren zu können.
Sich sicherheitstechnisch durchchecken lassen. Vielleicht noch kurz ein Einblick in die Krankenakte?
Neee - das macht einem einfach nur das Leben und Kommentieren schwer.
Und alles was Irgendwas schwerer macht als nötig, das ist nicht das Meine.

Darum schreie ich jetzt.
Kurz, aber laut.
Wer mitschreien will, darf dies gerne tun. Hier braucht Keiner und Niemand sich worterkenntlich zu identifizieren. Man kann einfach nach Lust und Laune mitschreien. So wie einem die Tastatur gewachsen ist.

So, nun geht es mir besser.

Und jetzt:


KREEEEEEEEEEEEEEEEEIIIIIIISSSCHHHHHHHH!

Freitag, 7. September 2012

DER FRÜHE VOGEL KANN MICH MAL!

Es dauert noch genau 142 Stunden und ein paar zerquetschte Minuten, bis mein Flieger nach Rhodos startet. Ich seeeehne diesen Moment so sehr herbei!
Denn an jedem Tag um 05.00h kommen mir beim Weckergebimmel ganz doll schlimme Fluchwörter in den Sinn. Bis ich dann endlich all meine Knochen neben dem Bett versammelt habe ... dauert es.
Mann!

Der nächste Knackpunkt dann um 05.15h: Keiner flösst mir Kaffe ein. Muss ich selber machen! Ganz alleine selber.
Wie ich mit schier noch geschlossenen Augen nach Bern in die Garage komme - ein Rätsel!
Kämen die Ferien nicht ... es käme sicherlich der Tag, an welchem ich in Pijama und Bettsocken ins Büro komme.

Von wegen "der frühe Vogel fängt den Wurm ... !". Pffffffff!
Wer will denn schon Wurm zum Frühstück?!? Also meinereiner nicht.
Ich will Ruhe. Nicht endende Unendlichkeiten von Ruhe. X Tonnen Ruhe! Ganze Lastwagen voller Ruhe. Mit einem Anhänger gefüllt mit blossem, barem, nacktem Nixtun. Einem Jumbojet knallvoll mit nixtuender Ruhe. Tausend Badewannen überlaufend mit Zeit für mich ...
.... welch Wonne!
Horizonte voll strahlender Sommersonne.
Ewigkeiten voller Erholung.
Ein Kosmos Rhodos ganz für mich und alle die ich lieb habe.
Und Meer. Noch mehr Meer. Viel mehr Meer!
*SCHWELG*

Es ist Freitag. Und in 3 Stunden habe ich wohlverdienten Feierabend.
Selbst das Wetter hier denkt bereits an Rhodos - es ist einer der wohl letzten Sommertage. So schön!
Ganz anders als die letzten Tage - da sah man nicht mal die Gesichter ... nur Regenschirme in allen Variationen
Heute sind die Menschen guter Laune, winken durch Showroomfenster in unsere Garage und pfeiffen mit den Vögelchen um die Wette.

Ah!
Da wären wir wieder beim frühen Vogel.
Dem mit dem Wurm.
Pffffff!

Mein Motto demnächst:

DER SPÄTE VOGEL GENIESST ZAZIKI! :-)


.

Dienstag, 4. September 2012

VER-SCHREIBER

Herrlich!
Was habe ich heute Morgen gelacht, als ich unserem Bürocompi in der Früh Leben einhauchte.
Da reiht sich ja bekanntlich dann jeweils Mail an Mail, Meldung an Meldung.
Zumeist die Eine unwichtiger als die Andere.
Ach was solls - dafür habe ich ja diese wundervolle Taste, womit man alles ... simsalabim ... zum Verschwinden bringen kann.

Meist werf ich einen kurzen Blick drauf ... um sicher zu gehen, dass ich kein Kundenschreiben ins Nirwane schicke. Dies wäre dann peinlich und dem Garagen-Geschäfte nicht förderlich. Aber bei Betreffs wie "Penisverlängung" und dergleichen gehen ich in berechtige Vorannahme, dass es sich um keine Ersatzteilbestellung handelt. Ebenso "Voll-geile Brustimplantate zu Superkonditionen" - das hat wohl was mit Tuning zu tun, aber nicht dieses Tuning, welches wir hier in der Garage anbieten.

Heute war dann aber als Betreff bloss eine Bestellnummer zu lesen. Ergo kurz angeklickt und kurz gelesen. Hat sich gelohnt. Sehr gelacht!
Der kurzen Lesezeit langer Sinn: Es ging ... wir so oft ... um Viagra. Ich persönlich benütze das eher weniger. Ich mag keinen steifen Nacken kriegen. Jedenfalls haben sich die Herren und Damen besagter Online-Apotheke in ihrem "Werbeschreiben" gleich selber geoutet. Der Text war ebenso prägnant wie entlarvend:
"Hol Dir die Monatspackung  gleich dort, wo man weiss, wo das Problem sitzt".
Klare Ansage.
Da weiss man Bescheid.

SAG ICH JA SCHON LANGE!

Samstag, 1. September 2012

EINE BLAMAGE / UNE HONTE / UMA VERGONHA

Mann Mann Mann Leute ... ich bin mal wieder live und unplugged in das Fettnäpfchen reingehüpft.
Mich förmlich drin gesuhlt.
Mit Anlauf und Hurrrraaaaaaaaaaaaaaa!

Das ging so:
Mein lieber Freund Raphael hat ja seit weit mehr als einem Jahr seine Angebetete in Brasilien stationiert. Und ich meinte damals mit Deutschland, ich würde ne Fernbeziehung führen!
Aber Brasilien ist noch grad zwei Strassen weiter ... und umso mehr freute ich mich für die Beiden, als sie endlich nach langem Warten und Bangen und tausendunddrei Behördengängen das Visum für ein Studium in der Schweiz bekommen hat.
Yessssss!

Nun ist seine Allerobermegaliebste also seit 3 Wochen in der Schweiz. Und Raphael zieht demnächst in ihre Nähe - so mittig zwischen ihrer Studienstadt und seinen Arbeitsort Bern. Mal für ne gewisse Zeit, er studiert jetzt nämlich auch noch. Und so in 2 Jahren wird dann weitergeplant. Jedenfalls haben sie sich, sind glücklich und zufrieden. Welche Wonne! Ich mags den Beiden so gönnen. Sososososososo.

Jedenfalls führte der Anlass des Umzuges nun dazu, dass Raphy ein paar meiner Zügelkartons ausleihen wollte. Er schrieb mir kurzerhand heute morgen eine SMS - in Stile von: "Komme gleich vorbei und hol Kartons".
Und hätte ich das Handy oben in der Küche bei mir gehabt, ich hätte mich sofort unter die Dusche geschmissen, mich adrett angezogen und tageslichttauglich gemacht. Schliesslich soll Beatrix bei unserem ersten Zusammentreffen einen 1A Eindruck von mir bekommen. Logo!

Aaaaaaaber da ich mein Handy zwecks Aufladung unten im Schlafzimmer hängen hatte ... las ich seine SMS nicht. Autsch. Der / die geneigte LeserIn weiss, was jetzt kommt.
Es bimmelte an der Türe. Raphy samt Herzblatt standen vor der Türe.
Er - glücklich lächelnd, fertig angezogen, adrett von Sohle bis Scheitel.
Sie - eine wunderhübsche Bella, glücklich lächelnd, fertig angezogen, adrett von Sohne bis Scheitel.

Ich - an ein geplatztes Kissen erinnernd, schamvoll und verlegen lächelnd, in rosa Plüsch-Bettsocken mit Schlaf-Jogging-Anzug und (weil kalt) mit alter Strickjacke. Gerade eben hatte mir ein Kaffee das Leben gerettet und mit den Tag eröffnet. Gerade eben.
Stellt euch mein Ich vor. In schlimmsten Farben. Dann packt nochmals 50% Verschlimmerung drauf. Ja, jetzt genau habt ihr in etwa das Bild, welches ich jämmerlicherweise abgab.
Ich habe keinen blassen Dunst, nicht die allerleistete Ahnung, welcher Volldepp den Ausdruck "ungeschminkte Schönheit" geprägt hat. Jedenfalls geht dieser Ausdruck in einem solch kritischen Momenten kilometerweit an einem (MIR) vorbei!!!!
Die Haare auf Sturm, der Gesamteindruck chaotisch. Was muss dieses junge, hoffnungsvolle, noch ans Gute glaubende Brasil-Mädchen von diesem ersten Eindruck wohl gehalten haben?

Den Kater werd ich übrigens bei Gelegenheit killen. Mehrfach!
Der hat nämlich die Türe aufgemacht! Und statt dass er gesagt hat, dass das arme arme arme Fränzi mit hochansteckendem NoRo-Virus das Bett hütet und keinesfalls zur Türe kommen kann, rief er unbedarft: "Fräääääääänzi, Schaaaaaaatz ... komm mal! Besuch für Diiiiiich!".

Da das Brasil-Girl sich mit mir auf französisch verständigen konnte, habe ich dann - händeringend und meinen guten Ruf retten wollend - mit so Floskeln wie "normalerweise", "unter normalen Umständen", "ansonsten" und dergleichen um mich geworfen. Auf französisch.
Ich hoffe, sie hat verstanden. Ich hoffe, sie hat mir geglaubt und ich krieg nochmals ne Chance mich zu beweisen.

Raphael und der Kater haben sich kaputt gelacht.
Die arme Beatrix jedenfalls war einigermassen erstaunt ob den eher ungewöhnlichen Schweizerfrauen um die 50zig. Und ich, ich bin blamiert bis auf die Knochen.
Hätte ich mich wenigstens so verhalten, dann hätte es vielleicht nicht diesen katastrophalen Eindruck hinterlassen wie jetzt ... weil ... ich hab nämlich mitgelacht. Am lautesten von Allen.
Stellt euch das vor.

Ein blondes, geplatzes, sich vor Lachen schüttelndes, chaotisches, Jogging-Kissen-Fränzi.
Boahhh!

BEATRIX - KRIEG ICH NE NEUE CHANCE?
BITTEEEE!
:-)

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