Sonntag, 6. Februar 2011

EIN LIMETTEN-KUCHEN-TAG!

Was war das für ein Tag gestern!
Statt 5-minütiges Stosslüften war mir nach Fenster offen lassen, im Sonnenschein stehen und tief die schon fast warme Luft einatmen. Herrlich!

Und anstatt Dies und Das tun zu müssen, haben wir einfach den Roller geschnappt und sind in die Stadt gefahren - ohne Handschuhe! Und es hat Spass gemacht!
Im Bälliz, der schnuckeligen "Innenstadt-Meile" von Thun sind wir auf viele viele anderen Menschen gestossen, welche genau das Gleiche wie wir im Sinn hatten: Genuss, purer Genuss!
Dass dieser Tag der erste richtige "ICH-WILL-NACH-DRAUSSEN-TAG" war, belegte die Tatsache, dass ein Strassenmusiker die Menschen in Scharen anlockte. Und diese Menschen sehr spendabel waren.
Der Mann war aber auch genial! Ich habe ein Video von ihm gedreht und ihn gefragt, ob ich einen Blogbeitrag über ihn bringen darf - ich darf. Ein sehr interessanter, kluger, spannender Mann - er spielt nicht nur seine Musik, er lebt sie, fühlt sie! Demnächst hier in diesem Theater!
Aber Bilder habe ich euch schon mal mitgebracht:

Tom, der Dudelsackspieler ... WAHNSINN!

Wir flanierten durch Thun und befanden das Leben als sehr lebenswert!

Ich nenne solche Tage Limetten-Kuchen-Tage,
der Kater-Schätzu tendiert zu Schoko-Kuchen-Tage.
Der Laden K + Q (Kaffe und Kuchen) ist einfach mhhhh!

Ein Gute-Laune-Tag ... durch und durch!
Man sieht es ihm an - oder?

Diesen Anblick haben wir schon so oft genossen.
Aber schon viel zu lange nicht mehr bei diesen Temperaturen!

Ich freue mich soooo sehr darauf, diese Dinge jetzt wieder öfters zu sehen!

DU AUCH?




Samstag, 5. Februar 2011

DANN HAT ES BUMMMM GEMACHT!

Gestern fand bekanntlicherweise statt:
Das hier im Blog angekündigte Firmen-Weihnachtsessen inklusive Plausch-Tennisturnier.

Echt Leute - das hättet ihr sehen müssen!
Ich stand da ... sportiv in schwarz/pinkem, atmungsaktiven Gewebe, gut verteilt auf meinem Viertel Tennisplatz. Leicht federn in den Knien, aufmerksam wie ein Adler mit Hungerast, parat zum Sprint wie ein geschmeidiger Gepard und sprungbereit wie eine Zuchtbullin - so oder ähnlich.

Eigentlich äusserst erstaunlich! Während der männliche Anteil "meiner Firma" (alle Anderen ausser mir) sich am Vorabend der Geschehens mit WII-FIT eingespielt hatten und das Mittagessen aus pastamässigen Kohlehydratbomben bestand, war ich mit Wäsche waschen beschäftigt (am Abend) und dem Einkauf für den Samstag (über Mittag).
Ich hab das doch nicht ernst genommen - bis ich auf dem grünen Rasenteppich stehend plötzlich die männliche Testosteron-Winnermentalität um die Ohren geknallt bekam.


Erst mal wurden Teams und "Gegner" ausgelost. Ich hatte ja immer auf eine Wild-Card mit direkter Finalqualifikation gehofft. Vergeblich! Meine ersten Gegner im Doppel waren zusammengezählt genau so alt wie ich und sportlich gesehen auf dem Höhepunkt ihres Zenits.
Was für mich soviel hiess wie: "Sternenzauberli, gib alles!".

Gab ich dann auch.
Ich smashte, ich backhandete, ich volleyte, ich drop-shotede, ich breakte, ich lopte, servierte, vorhändete und transpirierte.
Die Kinder haben sich an der Scheibe vor Staunen (...oder Ähnlichem...) die Nasen an den Scheiben platt gedrückt ... die Kinder waren irgendwie sehr fröhlich.


Und einmal ... das hätte für die Nachwelt unbedingt festgehalten werden müssen ... knallte ich diese gelbe Filz-Bombe mit einem Drall - der alle diesbezüglichen Statistiken in die Höhe schnellen liess -Richtung Chef. Es hat echt BUMM gemacht! Da half nur noch beten! Also ihm. Ich meinerseits bangte in diesem Moment um den Arbeitsplatz. Sah mich im Geiste bereits am Montag im Büro den SUVA-Bericht schreiben (Schweizerische Unfall-Versicherungs-Anstalt). Aber Netzkante sei Dank - sie rettete Cheffe das Leben oder zumindest einen langen Krankenhausaufenthalt und mir wahrscheinlich den Arbeitsplatz und seine Sympathien.
Ich war dann aber so überwältigt von meinem Können ... Cheffe auch ... , dass ich den Match dann doch noch in den Sand setzte. Aber nur 5-4!! Gaaaanz knapp. Aber die heimliche Siegerin war dann doch ich. Jedenfalls für mich.

Den nächsten Match gewann ich. Dann verlor ich wieder - um den letzten Match haushoch in meiner Winnerstatistik als Sieg ausweisen zu können.
Dann war ich platt. Müde. Ausgebrannt. Hungrig. Meine Muskeln fühlten sich an wie ein ungemachtes Bett (böse Stimmen behaupten, dass würde sich auch heute Morgen irgendwie noch in meinem Gesicht widerspiegeln. Das dementiere ich vehement! Ich vermeide es heute allerdings, in den Spiegel zu schauen. Ich will nicht schauen, was ich fühle. Fühlen reicht!)

Toll finde ich, dass Jede/r 2 Matches gewann und 2 Matchs verlor. Ergo gibt es keine Sieger, keine Verlierer. Wir sind auch sportlich, was wir immer waren: ein ausgeglichenes, gutes Team! Jabadabadoooo!

Die Dusche hinterher tat gut und die Schmerztablette ersparte mir auch viel Nacken-AUA. Das feine Essen danach und die gute Stimmung rundeten diesen herrlichen Abend ab. Müüüüde fielen der Kater und ich gegen Mittenacht ins Bett. Pappsatt und zufrieden.


Erwacht sind wir heute Morgen mit einem Kater.
Nein nein, nicht was ihr denkt - der Abend war alkoholfrei!
Bloss ...

... MUSKELKATER!

Donnerstag, 3. Februar 2011

QUEEN STERNENZAUBER

Vorneweg und besonders herzlich ... WILLKOMMEN liebe JILL mitsamt Deinem Chaosengel Castian. Schön, habt ihr Beiden zu mir in den Blog gefunden - ich wünsche euch Spass und lächelndes Verweilen in meinen grossen und kleinen Geschichten, welche mich mein Leben schreiben lässt.
Ich freue mich seid ihr hier!

Und damit es nun auch die ganze Welt weiss:
Seit gestern Mittag gibt es nicht nur so Hoheiten wie Lisbeth aus England. Und ihren Sohn Charly.
Mein Schätzu-Katerli hat mich per 03.02.2011, Mittagessen, 12.00h, in den Adelsstand erhoben

Thät's the Quiiin of Schwitzerländ

Wer gestern mitgelesen hat, der weiss, dass ich diagnostisch sozusagen beim Mammut-Status angekommen bin. Also jetzt nicht explizit wegen den Oberschenkeln und dem Po. Mehr so altersmässig gemeint.
Ne echt - mein Po ist völlig ok!
Als dann aber auch noch der Kater vom Doc kam und seinerseits einen Turnbeutel voller bunten Pillen mitbrachte, da haben wir beschlossen, es so richtig krachen zu lassen ... als jungbrunnlicher Gegenpol, ihr versteht.
Was kommt da in Frage? Mc Donalds oder Börger King! Bei Mc Donalds hat es noch so ne Kinderspielecke, die erinnerte uns zu sehr daran, dass wir Halsstarre haben. Und auch sonst so ein wenig von allem ... ich will nicht darüber reden. Nicht jetzt.
Ich komme in ca. 25 Jahren wieder darauf zurück. Gell?

Also - jedenfalls pilgerten wir "Chez Börger King". Da wollte das Fröilein in radebrechendem Deutsch dann von uns wissen, ob wir "Curly-Pommes" oder "Pommes normal" wünschen.
"Cörly-Pommes - hä?" Die Teenies hinter uns kicherten und rollten bedrohlich die Augäpfel.
Und wieder gefühlte 10 Jahre älter ...

Entschieden haben wir uns dann für einen "Chicken Fondue mit Curly-Pommes". Na ja, nicht übel. Aber weit entfernt von lecker. Dann doch viel lieber das gemüsige Poulet-Szetchuan vom Chinesen an der Ecke vorne. Sowohl gefühlt - wie gekaut - wie hüftvergoldend.
Um mich bei Laune zu halten, orderte mein Mann, mein Held, mein Katerli-Schätzu eine Krone und erhob vor aller Gefolgschaft in den Adelsstand. Das Resultat seht ihr bildlich festgezurrt oben.
Nun bin ich also Queen of Switzerland. Oder so.
Die Freude hält sich in Grenzen und ich verzichte hiermit offiziell auf Unterwürfigkeitsbezeugungen jeglicher Art. Man darf sich entfernen. :-)

Möchte abschliessend nun noch kurz einen Ausblick auf den morgen eventuell ausfallenden Blogbeitrag werfen: Weil ... wir haben heute Abend Weihnachts-Firmen-Essen. Und vorher gehts 2 Stunden in die Tennishalle. So ein Essen aus der Firmenkasse muss man sich schliesslich verdienen - befanden Cheffes und ich. Ergo muss ich jetzt über Mittag noch kurz in die Stadt mir ein fitnessmässig-anmassend-cooles Outfit zu besorgen. Ein bisschen bunt im Ausdruck, über eventuelle Konditionsmängel hinwegtäuschend.

Also wenn ich da an meinen letzten Auftritt mit den Cheffes in der Tennishalle denken ... wie ich den grünbefloorten Teppich küsste. Innig küsste. Und vor allem: er (der Teppich!) mich ... ich hatte noch Tage später grüne Kunstrasen-Fragmente in den eiternden Wunden!!


So ein Abflug vor dem Netz in Kombination mit meinem AUA-Syndrom im Nacken ... das kommt gut! Richtig gut!
Nachzulesen morgen. Oder eben auch nicht. Dann wisst ihr jetzt wenigstens warum und weshalb. Vielleicht wäre heute Abend der Moment, mich ins Nachtgebet einzuschliessen.

Es grüsst euch - so mit Gewinke aus der Kutsche wie bei Königin Lisbeth from Ingländ

EURE QUEEN FRÄNZI STERNENZAUBER


JETZT IST ES AMTLICH!

Also so gut wie.
Ich gehöre zum alten Eisen. Zum Uralteisen um genau zu sein!
Das weiss ich seit heute Morgen mit Bestimmtheit.

Heute hatte ich Doc-Termin und das Vergnügen, meinen Schlaf um glattweg 1 Stunde hinauszögern zu dürfen. Was ich mit Genuss tat. Um 06.00h lupfte ich dann meinen Luxusbody Richtung Kaffeemaschine. Und dann ins Bad.

Eigentlich, so dachte ich bei dieser Gelegenheit, müsste man auch im Bad eine Kaffeemaschine stehen haben. Für eben genau diese besagten Morgenstunden. Wo selbst schlurfen schwer fällt und man gar nicht so unglücklich ist, wenn beim Badezimmerspiegel die Beleuchtung den Geist aufgibt.

Ich schweife ab.

Also. Es bimmelte gerade 06.30h, ich schlurfte ... ähhh ... schlürfte soeben den Milchschaum vom Latte M., als der Nachrichtenmann pünktlich die Meldungen des Tages zu verlesen begann. Erst mal das Wetter, dann das politische Geschehen rund um den Globus, regionale News und dann DIE Hammernachricht des Tages:
"Liebe Hörerinnen und Hörer, die Musikwelt ist verstummt. Ein grosser Schock lähmt seit gestern "se wördl of rogk". Die WHITESTRIPES haben ihre sofortige Auflösung bekannt gegeben. Die WHITESTRIPES - sie, die das letzte Jahrzehnt der Rockmusik geprägt haben - sie sind nicht mehr. Ein Tag des Trauers".

Who the f*** sind die WHITESTRIPES??

Ich unterbracht mein Schlüfen. WEITSCHTREIPS? Hä? WEITSCHTREIPS? Das sind doch die Dinger, welche ich mir früher immer nachtsüber auf die Zähne geklebt habe, beschmiert mit so einem schreienschlimmstinkigen Gel. Aber was macht frau nicht alles, damit die Zähne schön weiss werden?!


Aha - und die Dinger geben also auch Töne von sich, machen Musik? Ach ja? Ist mir völlig neu. Wer hätte das gedacht? Also ich nicht!
Aber wie um Himmels Willen haben solche nichts nützigen Zahn-Weiss-Streifen die Rockmusik der letzten 10 Jahre prägen können?

Fragen um Fragen ... und das am frühen Morgen.

Um meinen Blutdruck nicht in die Höhe schiessen zu lassen - gleich hatte ich ja Doc-Termin - habe ich dann das Thema temporär zur Seite geschaufelt und mich statt dessen auf meinem Roller bei -9°C (in worten: MINUS NEUN GRAD CELSIUS!) der Arztpraxis zu bewegt.
*SCHLOTTER*.

Der Nacken macht eben immer noch Zicken und ich hab da so ein komisches Syndrom, welches ich nicht mal aussprechen kann. Verursacht durch Abnützung der Wirbelsäule. Deshalb muss ich mir Spritzen machen lassen, Crème einschmieren und Tabletten schlucken. Und wenn es in 2 Wochen immer noch nicht besser ist, dass wird ein MRI gemacht.
Vitamin B12 ist auch wieder im Keller und die Bauchspeicheldrüse speichelt sich einigermassen durchs Leben. Im April hat sie dann wieder ihren grossen Auftritt und wird eingehends beäugt. Das habe ich immer 1x im Jahr, ein halber Tag Krankenhaus und dann kann ich wieder durchstarten.

Resultat des 03.02.2011: 1 Spritze für den Nacken, 1 Spritze für Vitamin B12, neue Medis für die Drüse. Viele gute Worte.

Ich habe dann leicht entnervt grinsend meiner lieben Frau Doc gesagt, dass ich wohl nie so alt werde, wie ich mich gerade fühle. Nicht nur, dass ich keinen blassen Dunst von einem Schimmer habe, wer die Rockmusik-Geschichte schreibenden WHITESTRIPES sind ... neee ... ich habe auch Abnützungen der Wirbelsäule! Löcher in der Nervenummantelung! Und eine BSD, die rumzickt wie ein Teenie in der akutesten Abgrenzungsphase! Zudem bringt IKEA die Möbel erst in einer Woche!
Frau Doc lachte laut auf und strahlte mich an! "Ich finde ihren Humor immer wieder genial!"
Damit brachte sie dann wiederum mich zum Lachen!
Wie konnte sie nur ...?!??!!!
Mir war doch grad so schön nach Selbstmitleid!

Ok, frisch versorgt und fitgepiekst zuckelte ich dann wieder bei Frosttemperaturen gen nach Hause. Katerli wartete schon mit einem Kaffee auf mich. Auch er sah heute morgen nicht aus, als hätte er 7 Stunden guten Schlaf hinter sich. Meine Bemerkung "also ich fände es gut, würdest Du bis ca. 10.00h ein Namensschild anstecken. Na ja, immerhin hast Du der Entfaltungsmöglichkeiten viele" fand er nicht halb so lustig wie ich. Dafür habe ich ihn dann auch nach der Dusche und in frischen Kleidern mit folgenden Worten belohnen wollen: "Oh, der Kater ist da! Jetzt kann ich Dich auch wieder erkennen!" - er will jetzt bis Mittag nicht mehr mit mir reden.
Das habe ich nun davon, meinen Frust auf andere abzuwälzen. Tja. Dumm gelaufen.

10 Minuten später habe ich dann schüchtern-versöhnlich nach den WHITESTRIPES gefragt. Ihn, den Kater, DEN Kenner der Musikszene. Wenn einer Bescheid weiss, dann Kater-Schätzu.
ER: "WHITE ... was?"
ICH: "WEITSCHTREIPS!"
ER: "Und wer soll das sein?"
ICH: "Sag Du es mir!"
ER: "Kenn ich nicht"
ICH: "Ich liebe Dich!"

Fazit: ergo - wenn Katerli es nicht weiss, dann muss ich mir nicht wirklich Sorgen machen. Dann MUSS ich das auch nicht wissen.

Und übrigens ... er muss jetzt auch gleich los zum Doc, mein Katerli-Schätzu. Dieses Ziehen im Rücken ...

Also ICH habe kein Ziehen im Rücken! Und Weitschtreips MUSS man nicht kennen.
Und wenn ich jetzt A + B zusammen zähle, dann komme ich zum Schluss:

EIGENTLICH BIN ICH IM BESTEN ALTER! ODER?

Mittwoch, 2. Februar 2011

SHINING!!!

Meine Lieben!
Wie ihr wisst, stehen wir mitten im Umbau unseres Gästezimmers.
Genauer hingeschaut, verweilen wir seit Anfang des Jahres in diesem Vorhaben.

Momentaner Stand der Dinge:
Zimmer ist leer, die Schränke geleert, auseinander geschraubt, nach Sohn Nr. 1 verfrachtet. Der begehbare Nagerkäfig steht in seine Einzelteile demontiert im Flur und wartet auf einen Käufer. Der ganze Rest ... detailliert: der Schrankinhalt einer 5-flügeligen Schrankes (...), Bürotisch, Pult, Ordner und all die 1'000 Klein- und Grossigkeiten, welche in so einem ... ähhh .... "ZIMMER FÜR ALLE UND ALLES" (Gästezimmer, Kleintierzimmer, Büro, Abstellkammer, Bügelzimmer, erweiterter Keller, Wartezimmer, Dekoaufbewahrungszimmer und und und) steht - das ALLES steht jetzt bei uns im Schlafzimmer, im Flur, im Wohnzimmer, im Reduit.
Schön sortiert (immerhin!), entstaubt und parat, wieder eingeräumt zu werden.

Da liegt dann eben auch der Hase im Pfeffer.
Zum Glück liegt wenigstens DER im Pfeffer - und nicht auch noch in unserer Wohnung. Weil ... sollte der jetzt auch noch da rumliegen, dann krieg ich echt die Krise!
Und spätestens wenn ich so "lächle" wie Jack Nicholson im Film SHINING, dann muss mein Umfeld sich Sorgen machen.
Gestern war es schier soweit.


IKEA hatte uns die Anlieferung und Montage unserer bestellten Teile für wahrscheinlich Ende letzter Woche avisiert - spätestens aber für diese Woche. Ergo haben wir auch Gas gegeben und tagelang ausgemistet, ausgebaut, rausgetragen. Wir leben seither im Chaos. Baustellenfeeling. Nicht schön. Und auch nicht gemütlich.
Weil wir dann bis gestern immer noch nix gehört hatten, rief ich mal freundlich das IKEA-Fröilein an: "Huhu - hier Frau Sternenzauber. Wären Sie so lieb, könnten Sie bitte mal für mich nachschauen, wann die Möbel angeliefert werden?" Ich habe auf extra-melodischen Singsang geachtet, lächelte während des ganzen Telefonates, streute kleine reizende Witzchen ein - war die Liebenswürdigkeit in Person.
Das nette Fröilein IKEA war auch totaaaal freundlich und erpicht, mir zu helfen, das Datum zu nennen, mich glücklich zu machen.

Das ging dann aber ganz böse in die Hose. Gaaaanz böse. Das nette Frölein IKEA verklickerte mir mit Säuselstimme, dass es mindestens noch 3 weitere Wochen dauert und ich halt Geduld haben müsse. Statt Woche 4 halt Woche 8. *SHINING-GRINSEN*


Da hat sich Frau Sternenzauber dann husch husch in Frau Donnerwetter mit anhaltendem Landregen verwandelt - Ultragrellblitz und Donnergrollen inklusive, mit in stimmlich zur Hölle variierendem Tone. Dem Fröilein IKEA zogen dunkelsten Gewitterwolken über den Arbeitsplatz und es hagelte kalt in ihren geduckten Nacken. Ich gehe davon aus, dass das Telefon sich nach unserem Gespräch mit Eiskristallen überzogen zersetzt in seine Einzelteile auflöste, auseinandergebröckelte ... schockgefroren.
Die nächste Eiszeit im Anmarsch. Sozusagen.
Manchmal bin ich ein böses Mädchen. Ein ganz böses.
*SHINING-GRINSEN*.


Und als hätten höhere Mächte meine momentane Schreiberei und die dazu gehörenden Gefühle via meditativer Transzendental-Energie übermittelt bekommen, bimmelte gerade eben Phönchen - Herr Gerber von der Transportfirma: "Wir hätten da eine Lieferung an Sie. Wäre der 10te ok? Früher ist leider absolut unmöglich."
Ich will ja kein Unmensch sein. Der 10te? "Ja, ist ok, dann rollen Sie mal am 10ten an. Danke!"

Also noch eine weitere Woche kein Kaffee ab 20.00h - weil ich sonst nächstens schlaftrunken aufs Klo schleichen müsste und für den derzeitig nötigen Hürdenlauf weder wach genug, noch wendig genug bin. Hellgenug ist es schon gar nicht. 3 gestauchte Zehen und blaue Flecken en masse sind meine Zeugen.

Na ja, dann warten wir halt nochmals 8 Tage.
Aber wehe - wehe es klappt nicht am 10ten!

DANN ...

Montag, 31. Januar 2011

DIE KUFEN-HUMMEL VERNEIGT SICH VOR SARAH MEIER

Die Zeitungen von heute titeln begeistert: "Die Gnade des perfekten Momentes".
"Von Pechmarie zu Goldmagie" und "Das Eismärchen".
Ich habe diesen Moment am Samstag miterlebt - und davon muss ich euch unbedingt erzählen.

Ich beginne ... beginne ... vor ungefähr 46 Jahren.
Da stand klein Fränzi Sternenzauber zum ersten Mal auf dem Eis. Mit Schlittschuhen an den Füssen. So ähnlich wie eine kleine Hummel auf Kufen. Eislaufen war mein ganz grosses Hobby! Nix hat mir mehr Spass gemacht, als Kringel auf das gefrorene Wasser zu zwirbeln, Pirouetten zu machen, hier ein Sprung und da eine - für Hummelverhältnisse - gewagte Figur. Jedenfalls hatte ich Riesenfreude daran!
Bewundert habe ich am Fernsehen die Grazien, welche schier schwebend und sich im Applaus der Menge badend über das Eis bewegten und am Ende des Tages so toll glitzernde Dinger an einem farbigen Bande um den Hals gehängt bekamen.
Das wollte ich auch!

Meine Eltern machten diesen kühnen Träumen aber ein rasches Ende - ich sollte Tennisstar werden. Und wenn nicht das, dann halt wenigstens ein Ass in Handball oder Leichtathletik. Sagte damals mein Vater. Logisch ... er war lange Jahre Trainer der Schweizer Handball-Nationalmannschaft und später Trainer berühmter Leichtathleten - leitender Trainer der Mehrkämpfer in München an der Olympiade.

Und ich - ich "nur" Hüpfdrossel auf dem kalten Eis.
"Aus dem Mädchen wird nie was!" statuierte mein Vater, als sich mein Talent beim Weitsprung als etwa vergleichbar mit einem nassen Sandsack erwies. Einem sehr nassen Sandsack.
Auf der Aschenbahn zeigte ich mich eher als eine getunte Schnecke GTI denn eine kommende Anwärterin auf den Schweizermeistertitel im Sprint. Vom Hochsprung wollen wir jetzt mal gaaaar nicht reden. Da schien der hüpfende Sandsack von der Weitsprunganlage noch zusätzlich mit Bleigewichten beschwert.
Mit anderen Worten: ich hatte voll gelost.
Vater war gar nicht stolz.

Mit dem Tennis hat es dann einigermassen hingehauen - bis genau zu dem Zeitpunkt, als ich Hugo kennenlernte. Hugo war meine erste grosse Liebe und lenkte mich völlig davon ab, in die Fussstapfen der Martina Navratilova zu treten. Und somit war die Tenniswelt um eine Attraktion ärmer, ich dafür um Hugo reicher.
Und meine Eltern völlig desillusioniert.
Somit hatte sich meine sportliche Karriere im Sande verlaufen, um nicht zu sagen vergraben - ich werde auf immer und ewig ein No-Name-Produkt bleiben. Und mein Medaillenschrank gähnend leer. Damit kann ich leben. Gut.

Vorgestern habe ich mir dann am Nachmittag zwischen Ordner entrümpeln und mit Sohn Nr. 1 den endlich auseinander gebauten Schrank nach unten tragen helfen, die Europameisterschaft im Eiskunstlauf angesehen. Eigentlich auch nur aus dem Grunde, weil eine Freundin mich anrief, sie sei in Bern im Eisstadion, würde neben der Bank der Juroren sitzen und ob man sie eventuell am TV winken sehen würde? Es sei die Abschiedsvorstellung von unserem ewigen Schweizer Pechvogel, der Sarah Meier. Immer dabei, doch nie der grosse Erfolg.  Im Training top, am Wettkampftag flop. Dauernd verletzt ... eben das personifizierte Pechvögelchen.
Meine Freundin sah ich übrigens an TV nicht, dafür die Läuferinnen. Eine um die andere patzerte, flog vorne auf die Nase und hinten auf den Po.

Dann kam Sarah. Kurz vor Beginn der EM gerade eben noch nominiert, gerade eben noch von total flügellahm zu halbwegs flugtauglich genesen. Dann kam also sie. Sarah.
Ihr letzter Auftritt. Ihr grosser Auftritt. Vor Berner Publikum ... und dieses Publikum trug sie auf Händen. Und aufs Eis.
Sarah setzte Fuss vor Fuss. Sprang hoch, sprang weit, sprang sicher. Zwirbelte in der Luft, zauberte auf dem Eis und lächelte dabei.



Ich hielt inne in meinem Tun, ich war im Banne dieser paar Minuten Eiskunstlauf. Ich hatte Gänsehaut pur und jedes Härchen stand zu Berge. Was ich sah, das hatte ich noch nie gesehen! Der Kommentatorin, den Zuschauern, den Mitkonkurrentinnen - allen blieb der Ton weg. Sarah Meier lief eine Kür, wie sie noch nie gelaufen wurde. Traumwandlerisch sicher. Und dieser Ausdruck ... stark, einfach nur stark. In jeder Hinsicht!
Die letzten Takte der Musik verebbten und die Welt stand einfach still in diesem Augenblick. Tosender Applaus, tobende Menge, ungläubiges Staunen. Ist so was möglich?

Noch nie in meinem Leben habe ich beim Eiskunstlauf geheult - wie käme ich auch dazu? Aber in diesem Augenblick liefen mir die Tränen nur so runter, ich atmete nur noch stossweise und heulte zuletzt wie ein waidwunder Wolf. Das ging derart unter die Haut. Ich kannte mich selber nicht mehr.
Dann diese Spannung bis zur Punktevergabe - ein Wunder lag in der Luft. War greifbar. Diese Aufregung! Und dann die Erlösung:


Sarah Meier ist Europameisterin!



Ich schlucke auch jetzt schon wieder, wenn ich zurück denke.
Und schöner als es heute Morgen in der Zeitung stand, hätte ich es weiss Gott auch nicht sagen können - es war wirklich:

DIE GNADE DES PERFEKTEN MOMENTES

Sonntag, 30. Januar 2011

ALLES KÄSE

Des Schweizers Stolz ist unter anderem der Käse. Über 450 Schweizer Käsesorten gibt es!
Greyerzer Käse, Greyerzerkäse mild, Greyerzerkäse rezent, Greyerzerkäse höhlengereift, Emmentaler Käse, Appenzeller Käse, Sennenkäse, Sprinz, Aargauer Traum, Nonnenstolz, Mutschli, Formagella, Alpkäse, diverseste Raclettkäse, Tilsiter, Tête de Moine usw.
Auf vielseitigen Wunsch möchte ich den Camembert noch anfügen. (Alice, extra für Dich!) :-)

Katerli-Schätzu mag (aus Herkunftsgründen wohl) eher milde, crèmige Käse. Die charaktervollen sind ihm einfach einen Tick zu "chüschtig" (geschmackvoll). Seine preferierten Käsesorten nenne ich liebevoll-despektierlich "Babykäse". Das ist die Art von Käse, welche wir Schweizer Mütter und Väter feingeraffelt sozusagen bereits unseren Neugeborenen dem ersten "Schoppen" (das Fläschchen) beimischen.
Was ein richtiges Schweizerkind werden will, muss schliesslich frühzeitig damit anfangen. Oder?

Jedenfalls hat mein Katerli-Schätzu - wie bereits erwähnt - eine Vorliebe für labrigen Weichplastik mit Käsenote. In den letzten 14 Tage hat er es weiss Gott fertig gebracht, ganze 500gr. von besagtem natürlichen Kunststoffe (er nennt sich - aus unerklärlichen Gründen -  "junger Sennenkäse") sich einzuverleiben.
Irgendwie mache ich mir jetzt Sorgen, dass wenn mein Schätzu zu nahe bei einer heissen Herdplatte steht, er demnächst zu schmelzen beginnt ...!

Als er sich dann heute Morgen den Rest des Sennen-Thermoplast einverleibte, kam mir die Idee nach "Käse", "Schweizer" und "Deutsche" zu googeln. Gefunden habe ich das folgende Video, welches wir Beide einfach nur herrlich fanden. Wir lachen immer noch!
Und wollen euch gerne mitlachen lassen:



Was wollte ich eben noch sagen?
Ah! Jetzt fällt es mir wieder ein:

DIE SCHWEIZ GRÜSST DEUTSCHLAND :-)
UND DEN REST DER WELT SELBSTVERSTÄNDLICH AUCH!
GANZ ♥LICH!

Samstag, 29. Januar 2011

WUNDERSCHÖN WAR'S!

Ein gelungener Tag gestern - herrliche, gemütliche, lustige und aufregende Stunden.
Ein Genuss in jeder Hinsicht.

Der Kater-Schätzu lässt lieb danken für all das spürbar Gute, welches ihn erreicht hat. Hier auf dem Blog, bei uns in der Garage, die Telefonate, die Mails, die SMS. Toll!

Heute lasse ich mal die Bilder sprechen ... die erzählen euch alles.
Schaut mal her:


Feierabend bereits am Mittag. Dann Kaffee trinken - und anschliessend ins Kino. Wir hatten den Laden nur für uns ... also ich meine natürlich, ich hatte das Kino für uns alleine reserviert. :-)
Ganz grosses Kino!

Am frühen Abend dann mit der Bahn auf den Gurten - den Hausberg von Bern.
RAUF AUS DER STADT!

Der erste Eindruck ... Ohhh!

Und auch der zweite Eindruck hielt, was er versprach:
Ein eindrückliches Erlebnis!

Die Vorspeise ...

Der Hauptgang ...

Dessert ...

Überraschung ...

Der Blick auf Bern vor der Fahrt "ins Tal"

Ein guter Tag!
Resultat:

Katerli-Schätzu, 47 Jahre alt geworden.

GLÜCKLICH!

Freitag, 28. Januar 2011

ER LEBE HOCH!

Heute gibt es Sternenzauber in abgekürzter Form - weil mein Schätzu-Katerli mich ausgedehnt braucht.
Also "brauchen" ist ja vielleicht das falsche Wort, meine Zeit gehört heute einfach ihm. Und nur ihm.
Warum?

WEIL ER GEBURTSTAG hat, junge 47 Jahre wird und wir den Tag gebührend feiern!


Er weiss noch üüüüüüberhaupt gar nix von gar nix.
Kriegt diesen Blog auch erst kurz vor dem Mittag zu lesen.

Aber ihr - ihr dürft es schon mal wissen!

Erst mal ... sind wir wie gewohnt zusammen zur Arbeit gefahren. Er meint, dass geht jetzt den ganzen Tag so weiter und am Abend feines Nachtessen. Das stimmt ja zum Teil sogar. Wenigstens das mit dem feinen Nachtessen.

Bis Mittag sind wir zwar in der Garage beschäftigt ... aber natürlich mit Gefeiere und Düralüralü. Versteht sich von selbst. Dann sagen wir "tschüss und e schöne", trudeln von dannen. Richtung Stadt. Kleines, feines Mittagessen. Plauderstunde.

Anschliessend lade ich ihn ins Kino ein. Wir waren schon ewig lange nicht mehr im Kino - so richtig mit Popcorn aus dem Pappbecher. Ich suche noch nach der richtigen Mischung zwischen Thriller und Ägschen für ihn - Schnulz und Liebe für mich.
Oder doch vielleicht der Disney-Film? :-)


Und wenn der Kater dann meint, dies sei der Plausch jetzt gewesen, dann geht es so richtig los.
Tucker Tucker Richtung Gurten. Gurten, dass ist der Hausberg von Bern. Den sieht er jeden Tag, war aber noch nie oben. Das ändert sich per genau Heute, 28.01.2011.
Wir besteigen am spätere Nachmittag das Gurtenbähnli und lassen uns auf 858m ü.M. hieven.


Wer ein bisschen mehr über den Gurten wissen will, siehe HIER!.

Schööön!
Oben wartet im Restaurant ein romantisches Überraschungsdinner mit viel Mhhhhh! Und viel Ohhhhh! Und noch mehr Ahhhhh!


Und wenn der Kater jetzt schon wieder meint, dies sei es gewesen - JETZT geht es erst richtig los! :-)
TSCHAKKA TSCHAKKA!
Wir gehen dann nämlich rasch nach Hause. Raschrasch.
Und vom Ahhh, Ohhh und Mhhh gibt es Nachschlag.

Deshalb - ihr versteht: ich bin dann mal weg.

FEIERN! UND DEN KATER HOCH LEBEN LASSEN!

Donnerstag, 27. Januar 2011

ABDECK-DINGSBUMS!

Ich habe mich noch nicht dazu durchringen können.
Soll ich jetzt amüsiert sein?
Oder stinkwütend?
Entsetzt über die Dreistigkeit?
Wohl etwas von alle dem.

Gestern habe ich FANTOMAS geschaut. Ich mag den hyperaktiven Luis de Funès in homöopathischen Dosen. Alle halbe Jahre mal wieder ein paar Zuckerkügelchen vom lauten, zappeligen de Funès, das ist erträglich. Mehr macht nervös. Gestern war ein halbes Jahr um.
Teil 1 war auch ganz unterhaltsam - dann kam die Werbepause. Die nicht enden wollende Werbepause irgendeines Beauty-Teleshopping-Kanals. An die Frau gebracht werden sollte so eine ABDECK-DINGSBUMS-GENIAL-WUNDER-Crème. Besser als alles andere, ergiebiger als alles andere, günstiger als alles andere, erfolgreicher als alles andere.
Warum Weltstars zu Weltstars werden? Logisch - weil sie ABDECK-DINGSBUMS benutzen!
Warum scheint die Sonne so strahlend? Weil sie ABDECK-DINGSBUMS benutzt!
Warum sitzt der Teufel in der Hölle? Weil er KEIN ABDECK-DINGSBUMS benutzt.
Dass ich überhaupt noch lebe ... ich, die ich noch nie in meinem Leben ABDECK-DINGSBUMS verwendet habe ... ein Wunder!
Allerdings ein Wunder mit Verfalldatum.
Hätte ich ABDECK-DINGSBUMS, hätte ich kein Verfalldatum. Sagt der Mann da.

ABDECK-DINGSBUMS ist das beste Meik-Öp aller Zeiten!
ABDECK-DINGSBUMS deckt Tattoos, Feuermale, Narben, Altersflecken, Schwangerschaftsstreifen, Falten, Sommersprossen (ich liiiiiebe Sommersprossen!), Brandverletzungen, Cellulitis, unreine Haut usw. ab. Vielleicht sogar unliebsame Ex-Ehemänner? Die Vorher-Nachher-Bilder belegen dies eindeutig. Eindeutiger geht gar nicht!
Links das Bild der alten Dame OHNE ABDECK-DINGSBUMS, rechts das Bild der um mindestens 20 Jahre verjüngten Dame MIT ABDECK-DINGSBUMS.
Die Sachlage ist somit völlig klar: wir ALLE brauchen so dringend, wenn nicht noch dringender, das ABDECK-DINGSBUMS.

(Gerne hätte ich ja ein Bildchen hier reingestellt - aber überall steht der Name von DINGSBUMS drauf - und für SO ETWAS mache ich nie im Leben Werbung! Nicht mal schlechte.)

Und - FreundInnen - stellt auch vor, momentan gibt es 2 Stück ohne irgendwelche Versandkosten ... das heisst, wenn man sofort bestellt.
Und - jetzt hört gut zu - 2 Stück gibt es zu sensationellen 49.90 Euro ... und 2 weiter Döschen DINGSBUMS gegen eine (man höre den Wortlaut) "kleine Kostenentschädigung von Euro 9.90 GRATISSSSSS! Man höre und staune - für nur 9.90 Euronen gibt es das völlig gratis, kostenlos.
Was hüpft mein Herz vor Freude. *BodoingBodoingbodoingundsoweiterbisanmeinLebensende*

Geht frau dann mal nach dem ABDECK-DINGSBUMS googeln, eröffnen sich einem Abgründe. Das Wort "unbrauchbar" ist noch eines der schmeichelhaftesten. Da ist von Abzocke, Betrug und Gaunerei die Rede. Weder dass das Zeug was nützt - noch das es überhaupt brauchbar wäre. Auch kein klein bisschen. Bröckelige, stinkende Masse. Bitte bloss nicht in Hautkontakt damit treten! Davor wird ausdrücklich gewarnt. Von wegen Kamillenextrakt, Calendula und Aloe Vera ... pfffffff!

Amüsiert bin ich - weil das alles so derart dilettantisch dargestellt ist - eigentlich Jede/m klar, dass es sich hier um Nepp und Geldmacherei handelt.
Stinkwütend bin ich - weil es halt trotzdem immer wieder Menschen gibt, die darauf hereinfallen und sich Hilfe erhoffen. Und diese Tatsache dreist ausgenutzt wird.
Entsetzt, dass so was seit Monaten öffentlich auf dem Bildschirm rumturnen darf. Ungestraft.

Bevor ich denen auch nur einen Cent in den Rachen werfen - und gratis für 9.90 noch was dazu kriege ...

... DA HABE ICH LIEBER EIN VERFALLDATUM!

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