Mittwoch, 21. März 2012

MIR SCHWILLT DER KAMM!

Leute, ich schreibe heute ganz ganz leise - weil ich total heiser bin. Ich hoffe, ihr könnt mich trotzdem verstehen.

Hat aber nix mit Grippe zu tun. Hat mit Eishockeymatch zu tun! Mannmannmann ... war das gestern wieder spannend!!! Ein Match wie guter Sex ... ich kann es nicht anders beschreiben. Nein, kann ich nicht. Der Match war gestern nach der regulären Spielzeit noch nicht entschieden, auch nicht nach der Verlängerung - erst im Penaltyschiessen.
And the winner is: Meine Hockeymannen vom SCBern! Ach, was musste ich lauthals meine Freude über diesen Wahnsinnsmatch verkünden.
Grippeschwach war gestern - Vollgummiballfreudensprünge können auf sowas keine Rücksicht nehmen.
Claro. Oder?

Jedenfalls waren der Kater und ich derart adrenalingeflutet, dass wir für die Heimfahrt doch weiss Gott die falsche Autobahnauffahrt nahmen und uns Richtung Lausanne anstatt Thun auf die Räder machten.
Sagen wir es dann mal positiv formuliert so: den freudige Schwung, welchen wir mitnahmen, der hielt bis weit nach Mitternacht an - irgendwann gegen 01.00h lag dann auch ich im warmen Bette.

Als der Wecker um 05.00h piepste, befand ich dies als regelwidrig! Massiv regelwidrig! Ungerecht! Gar nicht möglich - um nicht zu sagen: unmöglich! Konnte nicht mal laut fluchen ... die Stimme, weg! ... wie Eingangs erwähnt.
Alleine bis ich heute Morgen alle Sinne soweit hatte, dass diese sich gesammelt mit mir unter die Dusche stellten .... Leute, ich möchte nicht darüber reden. Kaffee hätte ich heute wieder mal dringend intravenös benötigt und dann noch einen Chauffeur, welcher mich bis zur Bürotüre karrt und einen kräftigen, guten Geist, der mich von der Bürotür bis zum Bürostuhl vor den Compi trägt. Mich da festschnallt. Mittels 3-Punkt-Gurten.
Die Gefahr, dass ich heute irgendwann im Laufe des Tages leise schörchelnd und sanf schlummernd vom Stuhl kippe - die Gefahr ist latent vorhanden. Gelinde gesagt.

Und erst wie ich ausgesehen habe! Zeitlich gesehen kurz nach 5 - visuell interpretiert aber schon bedrohlich 5 vor 12!! Hab selten so viel an Entfaltungsmöglichkeiten gehabt! Habe mich im Badzimmerspiegel gesiezt - der Erkennungsfaktor war gleich 0. So habe ich dann in die Täler und Tiefen meines Gesichtes eine hochkonzentrierte Crème mit der Maurerkelle aufgetragen. Ganz viel an Hyaluronsäure soll da drin sein. Las ich.
Und siehe da, die Weiten ... ähhhh Tiefen ... meines oberen Viertels (sprich Kopf) änderten von Stuckatur und Relief hin zu Grobverputz. Immerhin. Zumindest äusserlich sah ich also jetzt nur noch 20 Jahre älter aus als ich bin. Wie es innerlich aussieht, im Energiehaushalt, da breiten wir jetzt mal ein Tuch des Schweigens darüber.

Aber zurück zum Hyarulon - und somit der heutigen Überschrift.
Mich hat es nämlich ausgesprochen interessiert, warum aus den abgrundtiefen Schluchten, den regelrechten Grand Canyons meines Gesichtes, nach Aufpappen von Hyaluronsäure bloss noch mittelgrosse Senken und Mulden zurück bleiben.
Es ist weil: 1 Gramm von diesem Zeugs kann ganze 6 ltr. Wasser speichern! Ich bin dann also sozusagen aufgeplustert!! Was wiederum logisch ist, weil dieses Produkt z.B. aus dem Hahnenkamm des Gockels gewonnen wird!! Ob ich mich deshalb des öftern wie ein Huhn aufführe ...?
Jedenfalls fand ich das dann doch ein bisschen grenzwertig, dass ich mir Hahn auf den Kopf pappe.
Wäääh!

Nun ja, wie gesagt: Ich wirke optisch längst nicht so schlaff wie ich mich fühle. Reine Täuschung - infolge geschwollenem, einmassiertem Hahnenkamm - wie ihr jetzt wisst. Unter uns gesagt.
Trotz Müdigkeit - komischerweise - kringeln sie sich heute hier in Garage schier ob mir. Ich bin nämlich sooo müde, dass ich schon wieder total überdreht bin.
Was soviel heisst, als dass ich mich wie ein total abgedrehtes, hibbeliges Kleinkind mit ausgeprägtem Zappelphilippsyndrom aufführe.
Nur Scheiss im Kopf.
Dem Kopf, welcher viel Hahn in sich trägt. Heute.

Ich hör dann also mal auf mit dem Gegacker - und wünsch euch einen schönen Tag!
Jetzt aber mal ehrlich: Das mit dem Huhn - ihr habt es schon lange geahnt ...

... ODER?

Dienstag, 20. März 2012

BITTE WEITERSAGEN!

Zeit-Not.
Mit fehlen glatt die Erträge aus 5 Arbeitstagen meiner letzten Grippe-Woche ...
Shit!


Aber ... Zeit-Not ...
... ist nicht Ideen-Not!
Und schon gar nicht An-Euch-Denk-Not!
Keinesfalls Ich-vergess-euch-Not!
Nie und nimmer die-Arbeit-über-alles-stell-Not!

Deshalb mache ich es kurz.
Stelle es ein zum ....

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Darüber nachdenken
Sich daran freuen
Es nicht vergessen

Ich finde es gut! Richtig gut!

UND ... UND ... UND!






DU AUCH?

Montag, 19. März 2012

DIE AUFERSTEHUNG

Wie Phönix aus der Asche ... so  bin ich wieder ins Büro zurück gekehrt.
Also um konkret zu sein: Phönixine, ich.
Auferstanden aus dem Tal der Grippe. Einer bösen, bösen, bösen Grippe!

Auf meiner Stirn kann man nun aber keine Spiegeleier im Schnellverfahren mehr braten. Normaltemperatur. Die Pulsfrequenz ist niederiger als die Lächelfrequenz, der Hustenreiz nicht mehr der Einzige und meine Stimme würde ich als total erotisch und nicht nur heiser benennen.

Entgegen allen Befürchtungen hinsichtlich Grippegeschwächtheit und kraftlosen Schlotterknien, habe ich das doch happige Wochenende mit Modul 2 meiner Ausbildung mit Hurraaa und Juheeee und Riesenbegeisterung  hinter mich gebracht.
Jedenfalls, Leute, ich kann gar nicht beschreiben wie begeistert und dankbar ich bin, diese Chance erhalten und ergriffen zu haben. Ich sauge das Wissen förmlich in mich auf, habe alle paar Minuten ein AHAA!-Erlebnis, selbst auf ewige Fragen kriege ich plötzlich Antworten und Erkärungen. Beziehungsweise ... und das ist das Allerbeste daran: "Man" sagt mir die Antworten nicht, ICH entdecke sie selber.
Das ist ein gutes, ein megagutes Gefühl!
Immer mehr fühle ich, dass dieser Beruf ebenso Berufung ist. Ich fand endlich, was ich wohl schon so lange suchte. Und wäre das nicht bereits genug des Guten: Was sind wir für ein Team inklusiver unserer Frau Lehrerin!! Ein Dreamteam sondergleichen! *MEDAILLEN-VERTEIL*
Macht solchen Spass in diesem topmotiviertem "Haufen" mit Siebelmeilen-Stiefeln vorwärts zu kommen! Das ist Lebensschule pur.
Wir haben nun übrigens offiziell sowohl das nötige Rüstzeug wie auch die Aufgabe unser Wissen mit Übungsklienten zu festigen, zu trainieren. Jetzt wage ich mich voller Elan ran, fühle diese Kraft der lösungsorientierten Lebensweise sich in mir ausbreiten - noch viel mehr als früher - und bin mir sicher, das genau Richtige zu tun. Ich freue mich!!!

Aber bei so Moduls lernt man nicht nur, man geht auch zusammen essen - was überaus humorig zu- und hergeht! Was habe ich doch gestaunt ... kann doch die Eine von uns die Füsse hinter dem Kopf verhakeln. Und die Andere sitzt liebend gerne am Boden mit Fusssohlen aneinander gepresst, die Ellbogen davor abgestützt und liest derartig verwinkelt entspannt ein Buch.
Nur schon der Gedanke daran liess mir die Schweissperlen perl-purzeln. Und ganz still, ganz für mich, habe ich mir vorgestellt dass ich .... NEIN! Lassen wir diesen Gedanken. Bitte. Nein. Lassen wir ihn wirklich. Ach kooooommmt schon - lasst es ... nicht lachen!

Ihr wollt es nicht anders - ihr sollt es so haben:
Meine inneren Augen sahen folgendes Bild: Fränzi Sternenzauber bereits zur Kugel verknotet, die Füsse eine Hinterscheitel in das peppige Blond ziehend, um Hilfe hechelnd und leider nicht mehr entknotbar dem Tode geweiht. Doch das dauert. Unterdessen karrt man mich mit einem Tiefladen in der Gegen rum.

Habe ich euch schon mal verraten, dass mich meine Phantasien manchmal schier in den Wahnsinn treiben ...?

Alleine DIESE Situation ist ja schon zum Mäuse melken - und jetzt darf ich mir Part 2 gar nicht vorstellen, wo sollte ich da bloss beim Buch lesen meine Hummeltaille und den Balkon hinverschieben ...?!? Jesses Gott!!

Aber eben, ich habe es - so meine ich - heute schon mal erwähnt ... meine galoppierende Phantasie sollte dringend einen ON-OFF-Schalter haben. Driiiiingend!

HILFE! ... ICH KRIEG DIE BILDER NICHT MEHR AUS DEM KOPF! :-)

Freitag, 16. März 2012

NUN IST ES OFFIZIELL

Was ALLE immer schon ahnten, nein wussten ... und nie auszusprechen wagten, ist nun bewiesen:
Wir haben eine Meise!
Was heisst hier eine!!!!????
Eine ganze Familie!
Mindestens!
Unter dem dritten unteren Dachziegel, von vor dem Haus gesehen rechts.
Haben wir grade vorhin entdeckt - die fliegen da rein und raus. Jüüüüüüüü!

Das erklärt nun so manches. Oder?
Jedenfalls mag es dieser Umstand sein, der mich nun gleich meinen Schultornister auf den Rücken schnallen lässt. Um 14.00 beginnt der Unterricht. Vernünftige Menschen würden im Bett bleiben. Aber hier habe ich nun das Privileg NIE und NIMMER behauptet zu haben, ich sei vernünftig. Also darf ich.
Ich bin ... fieberfrei, noch ein bisschen quarkig, verteile bei jedem Hatschi grosse Portionen an Antibiotikum und ich bin ... mutig. Oder? Vor allem: freudig! Und: die Frisur sitzt. ;-)
Mir macht diese Ausbildung solchen Spass und ich freue mich riesig auf jede/s Einzelne/n dort. So ein toller Trupp wie wir es sind gibt es in ganz Westeuropa nur uns!

Und ... wenn man ganz ehrlich ist ... wenn einem etwas Spass macht und nicht grad riesige körperliche Arbeit damit verbunden ist, ich mich zwar krächzend - aber immerhin! - mitteilen kann und ohne Infusion und Rollstuhl da aufkreuzen kann ... dann geht das doch.
Findet auch meine Freundin Lydia.

Oder?

Katerchen findet momentan gar nix.
Der hat nämlich Grippe.
Weiss der Himmel wo er sich DAS wieder geholt hat!
Und er kann jammern!!! Hängt im Bett rum und will bloss seine Ruhe.

ICH WEISS GAR NICHT, WAS DER HAT!


PS: Natürlich weiss ich was der hat. Und er jammert wesentlich weniger als ich. Und ... ja ... für ihn ist gesorgt. Alles bestens. Oder?
:-)

Donnerstag, 15. März 2012

FRÄNZI STERNENZAUBER UNPLUGGED

Was soviel heisst wie: Fränzi Sternenzauber nicht an Steckdose.
In etwa: pur.
Ungeschminkt und visuell in Richtung absolute Disharmonie. Immerhin ... die tätowierten Lippen reissen mich ganz schön raus. ;-)). Selbst auf dem Sterbebett werde ich um den Mund herum aussehen wie das blühende Leben. *SUPERGRINS*
Fazit: Noch bleich-quarkig ... auf dem aufsteigenden Aste!

Ich mute mich euch zu, wie ich gerade bin: meist in Bett, im Ausdruck wie frisch ausgewürgt  - aber so ganz ich. Kater hat geknipst, hat mich beim euch Schreiben erwischt. Die Frisur ist übrigens neu - sie heisst: "Vogelnest im Frühling nach Sturm".


Jedenfalls sagte Kater heute morgen: "Die Sonne scheint wunderbar, es ist herrlich warm - nimm ne Decke und setz Dich einen Augenblick an die Sonne - das wird Dir gut tun!". So ein wenig skeptisch folgte ich seinem Rat - aber immerhin hatte ich gestern Abend Lust auf Pizza und hab auch eine Ganze davon verdrückt ... dann darf man auch den Schritt nach Draussen wagen. Oder?

Und wisst ihr was?!
Draussen sein tut viel viel besser als Drinnen. Antibiotika kann einpacken gegen Blumen und Bäume und Sträucher und Bienen und Vögel und diesen herrlichen Tag! Und auf dem Stuhl sitzen bleiben konnte ich auch nicht. Hab eine Runde mit Fotoapparat um die Villa Kunterbunt gedreht - und nur so gestaunt! Das letzte Mal war ich am Sonntag im Garten, das ist also erst 4 Tage her. Und gleichwohl hat sich in dieser kurzen Zeit derart viel getan!! Ich musste es fotografieren, ich will es auch zeigen! Unglaublich!!!

Sitze nun am Compi und die Knie zittern noch ein wenig - so ein bisssschen schwach und puddingig fühl ich mich noch an, aber trotzdem: Ich hab die Urne abbestellt und hab entschlossen im Leben weiter zu machen :-)

Und jetzt kommt mal mit:

Da hatte ich doch eben erst die Rosen geschnitten - und nun spriessen die Dinger auch schon!

Überall strecken Blumen und Blümchen den Kopf aus der Erde. Jeden Tag mehr. Und ich merke, spüre, wie glücklich mich das macht!

Und ... dieses Beet wollte ich neu bepflanzen! Dabei ist ja alles da!
Man muss nur ein bisschen Geduld haben. Abwarten.
Ich bin grad sehr am lernen ... vom Leben.

Und überall duftet es nach Bärlauch!!
Ich liiiiiebe Bärlauch!

Erdbeerstauden soweit das Auge reicht ...!

Haselsträucher ... Wildbienen ... schön!

Und auch schon der Lavendel grünt


Morgen will ich wieder starten. Die Stimme ist zwar noch wie ein Reibeisen und quarkig ist mir schon noch - aber ich habe seit 2 Tagen kein Fieber mehr ... zumindest tagsüber nicht. Für die Garage arbeite ich heute Nachmittag von zu Hause schon mal was - die haben sich schier nicht dazu überwinden können mich zu fragen - dabei bin ich froh haben sie es gemacht. Es gibt so ein paar unaufschiebbare Dinge - und ich tue es wirklich gerne. 2 Stunden am Compi, das schaff ich! Mit Freude!
Aber ich habe Lust was zu tun. Und Leute - das zweite Modul meiner neuen Ausbildung startet morgen Mittag. Und das willlllllllllllll ich nicht verpassen, auf keinen Fall. Wo doch alles grad so gut flutscht! Bald ist dann hoffentlich der letzte Rest Rotz aus den Zellen gepustet ...
Aber ich verspreche euch: ich übernehme mich nicht, gehe ganz "süüüüferli" (vorsichtig) an das neue Auferstehen heran.

Aber jetzt ... jetzt ist mir wieder nach:

LEBEN!!!! FARBIGEM LEBEN!

Mittwoch, 14. März 2012

STATUSMELDUNG

Ich kann es noch immer nicht so ganz nachvollziehen, wie sehr einem so ein simpler, alltäglicher, normaler, grippaler Infekt ins Out spedieren kann. Ich kraftstrotzendes Ding es dann nicht mal mehr fertig bringe, ohne Schweissausbruch mich im Bett aufzusetzen! Ist unglaublich.
Gestern habe ich es nicht mal fertig gebracht, im Bett auf dem Handy die Kommentare zu beantworten. Flasche leer.
Aber ... zugegebenermassen hab ich das wohl "gebraucht" - diese totale Auszeit. Ich bin halt Eine, welche immer am energiemässigen Limit rumturnt. Dies weiss ich und ich habe keine Ahnung, ob sich das mal ändern lässt. Klar schaue ich mittlerweilen viel mehr hin und passe auf ... aber trotzdem ist mein Leben auf Vollgas ausgerichtet, manchmal gegen meinen Willen, doch oftmals mit meinem ausdrücklichen Wollen.

Und kommt dann der Tag des körperlichen Stop's, dann kriege ich nicht nur ein bisschen Halsweh, oder ne Magenverstimmung, oder klein wenig Schnupfen. Ne - dann knallt es mich sowas von in die Federn. Und ist es noch ne Ladung härter ... dann nicht Krankenhaus normal, nö ... Intensivstation.
Wenn ich was mache, dann aber richtig. In jede Richtung.

Zum heutigen Tag ist zu sagen: es geht heute - das erste Mal seit 3 Tagen - besser. Konnte diese Nacht 2 Stunden am Stück schlafen, dann Medis, dann wieder 2 Stunden Schlaf, dann wieder Medis usw. Kater tut mir ein bisschen leid, den wecke ich andauernd.
Aber er ist trotzdem echt lieb. Also sogar enorm wahnsinnig super total echt lieb.
Er schaut zu mir, wie zu einem zu früh geschlüpften Küken. :-) . Gestern hat er mir in langer Arbeit Minestrone zubereitet, mit X Gemüsen drin und so richtig lecker! Die erste Mahlzeit seit Samstag, welche ich wirklich geniessen konnte. Das tat sooooo gut! Dazu lecker weisses Pappe-Toastbrot ... aber normales Brot krieg ich wegen dem schlimmen Hals noch nicht runter. Dann hat er mir Eis gekauft, tut dem Hals gut. Und frische Erbeeren, welche er mir klein schnippselt, in den Tiefkühler legt - und ich kann dann sozusagen eisgekühlte Erdbeerstückchen lutschen ... eine Wohltat wenn man Fieber hat.
Die Minestrone habe ich gestern mit dem Handy mal eben für euch geknipst.

Leute - der Mann kann was! Und die Minestrone auch!

Und wäre das nicht schon wirklich toll, hat er mir noch die Blume geholt, welche ich letzte Woche im Blumenladen so bewundert habe. Eigentlich komisch ... ein echt heikles Gewächs, aber das sind die einzigen Blumen, welche bei mir so richtig blühen und gedeihen. Nun steht sie oben im Wohnzimmer und erfreut mich so sehr, dass es mir wirklich besser geht!

Schööööööööön!

Neben dem Bett steht dann noch das. Und seit einigen Stunden hilft es sogar!

Ich muss auch ganz viel Tee trinken!


Gestern noch war ich der festen Meinung, dass ich in ca. 30 Jahren ... vielleicht .... wieder zu Kräften komme.
Nun sind 24 Stunden später - und ich denke, so in 2 bis 3 Tagen bin ich wieder ganz das "alte" Sternenzauber-Fränzi.
Erstaunlich ...

... WIE SCHNELL DIE ZEIT VERFLIEGT :-)

Dienstag, 13. März 2012

ICH MELD MICH DANN MAL AB

Also nicht für immer - nur für ca. 30 Jahre oder so.
Vielleicht bin ich ja bis dahin wieder fit.

Ich schreib auch eh nur, weil ich grad aufstehen musste um mir das 100ste Päckli TEMPO Taschentücher zu holen. Was heisst hier AUFSTEHEN und HOLEN. Alleine diese 2 Begriffe euch momentan in Bezug auf mich zu erklären, würde Stunden dauern. Aufstehen besteht aus erst mal ganz viel Überredungskunst von mir an mich. Weil beim Aufstehen werden Muskeln gebraucht und Knochen und dergleichen ... dabei hab ich all das momentan gar nicht! Es muss Muskelbrei sein in mir, und Knochensplittermousse - alles andere ist weg! Einfach weg!
Stehe ich dann eeendlich mal auf den Beinen, dnann zittern die Knie und ich muss mich an Wand und Bett gestützt ganz langsam Richtung Türe bewegen.
Dazu muss man bekanntlich auch atmen. Und wenn ich so zittrig in der Gegen rum hample, dann muss ich noch mehr atmen als im Bett - und schon im Bette ist es unerträglich! Es röchelt, es gurgelt und der Hals tut so weh. Wehe, wenn ich dann auch noch husten muss! Und wenn ich

sehe was alles aus Nase und Mund quillt ... ich will ja nicht ins Detail gehe - um Himmels Willen nein! - aber da ist mir dann alles klar. Im Kopf habe ich keine Denkerzellen oder dergleichen mehr, mein Kopf besteht aus einer Aussenhüllenschicht, gefüllt mit Schleim und Rotz. Dito obere Luftwege.
Fetttischhh.

Gegenüber mir ist Gollum der nächste Präät Pitt. Oder der Kluuuni Tschortsch. Ich seh aus wie doppelt gemobbelt, was immer das auch heissen mag. Kam mir grad so in das bisschen Rest-Sinn, welcher sich zwischen Rotz und Schmerzen drängt.
Jedenfalls stecke ich bis zum Hals im Bett und würde jetzt einfach gerne noch die Urne auswählen (ich denke da an pink mit verwischtem Übergang ins lila) und dann so langsam abdanken. Wieder mal störungsfrei schlafen können, schmerzfrei atmen, sich bewegen ohne die Knochen und Muskeln numerien zu können. Nicht mal lesen geht - die Augen tränen. Nicht mal Radio hören geht - Ohrenschmerzen hab ich auch.

Der Kater probiert heute mir Gemüsesuppe einzuflössen. Vielleicht klappt das ja. Kippe vorher 3 Hammerschmerztabletten in mich, damit das Schlucken erträglich wird. Und falls das wirklich klappen sollte, bleibe ich ja vielleicht nur 29 1/2 Jahren von der Blogger-Bildfläche verschwunden.

Leute - draussen ist so schönes Wetter! Und ich lieg im verdunkelten Schlafzimmer und werde beim kleinsten Laut überaus ungehalten. Ich ertrag keine Töne, keine Berührung, nix.
Das geht ja gar nicht, ich, die ich mich ansonsten vor Eigenliebe kaum einkriegen kann!

Ich wollte das einfach mal gesagt haben, damit ihr wisst, wo ich bin.
Tief tief tief unter der Decke.
Gefühlt für die angedrohten 30 nächsten Jahre.

ODER SO

Sonntag, 11. März 2012

ALLES BEGANN AM FREITAG

Wenn ich an den Freitag zurück denke, dann muss ich klar erkennen: es begann genau da! Am Freitag Nachmittag!
Nachdem ich ja während der Woche schon grobfahrlässigen Raubbau mit dem Soll und dem Haben meines Schlafbedürfnisses getrieben hatte, tausend Projekt auf einmal auf Laufen - hätte es mir eigentlich noch VOR meinem Chef auffallen müssen.
Chef hat mich nämlich am Freitag Nachmittag sozusagen auf Kulanzbasis zwecks Füsse hoch nach Hause geschickt. Ich habe mich dann wie befohlen kurz mal für 10 Minuten hingelegt und bin nach 3 Stunden wieder aufgewacht. Schlafen am Nachmittag, einfach so? Ich erinnere mich nicht, wann ich sowas das letzte Mal gemacht hatte.

Aber sollte Irgendeine/r von euch jetzt denken, dass das Fränzi Sternenzauber anschliessend quickfidel und munter dem Bette entsprungen ist und voller Energie war - der irrt gewaltig. Ich hab mich gefühlt wie fleischgewordener Wackelpudding. Ich sah aus wie Gollum, ich hörte mich an wie eine rostige Kettensäge und fühlte mich wie gesagt .... transusig, trauerklossig, matschig und einfach superwäääh.

Meist gehen solche Anzeichen wieder weg, wenn man sie in die hinterste Ecke des Empfindes verbannt, nicht auf sie hört - beziehungsweise sie gar nicht zu Worte kommen lässt. So und nicht anders habe ich es gehandhabt. Gestern stand ich ja von früh bis spät mit meiner Martina Gartenfee und dem Kater Draussen, wir haben gewerkelt was das Zeugs hielt und waren des Abends voll Freude und total platt. Aber gut platt ... falls ihr wisst was ich meine. So in der Art wie Pfadfinder nach der guten Tat, oder so.
Am Abend dann Hockeygenuss vor dem Fernseher - ich und mein SCBern sind übrigensglorios in die Halbfinals eingezogen. Dieser Match hat mich dann aber vermutlich den letzten Rest an Kräften gekostet. Jedenfalls hab ich anschliessend geschlafen wie tot und bin heute früh ausgewacht mit dem bestimmten Gefühl, dass ich nachtsüber ganz bestimmt von einer Kuh durchgekaut worden bin - und anschliessend ausgespuckt liegen gelassen wurde.

Der Hals kratzt und brennt, dito Augen, jede Faser meines Luxuskörpers tut weh ... und wenn man bedenkt, dass ich XXL-Fasern habe, kann man sich auch ausmalen, WIE weh das tut. So ein bisschen heiss ist mir um die Stirn, trotzdem fröstelig.
"Never give up - Fränzi Sternenzauber", hab ich mir gesagt - und zum Leidwesen des mitfühlenden Katers heute noch 5 Blumenkästen mit Primeli und Stiefmütterchen bepflanzt. Den grossen, blauen Blumenkübel von letztem Wochenende habe ich auch neu aufhübschen müssen - die Katzen haben den nun eine ganze Woche als Liegeplatz benutzt und alle Pflänzchen ins Nirvana geschickt. Nun ist er wieder bunt und mit kleinen Abresten des dornigen Rosenstrauches versetzt ... und siehe da - keine Katzen mehr im Kübel. Sie sind lernfähig! Und ich auch! :-)

Meinen Status bei Facebook habe ich als "angeschlagen" angegeben - und liebe Kommentare liessen das Fieber auch schon wieder ein bisschen sinken. Wenn ich krank bin, kann ich auch ganz doll gut jammern. Soviel muss dann sein. Und so habe ich des Katerchens Ohren als Klagemauer benutzt, ihm mich als verglühenden Stern im Orbit dargestellt - demnächst als Meteorit auf der Erde einschlagend. Bald erloschen. Bald nicht mehr.

Ausser ... er macht Frikadellen.
Ich finde, Katerlis Frikadellen helfen prima gegen grippale Infekte.
Wenn DAS nicht hilft - was denn?

Jedenfalls probiert der Kater momentan oben in der Küche grad, mir das Leben zu retten. Frikadellen und Feldsalat mit gebratenen Champgnonsscheibchen. Auf dass das Fränzis Sternenzauber nicht als leuchtender Schweif am nächtlichen Himmel verglühen muss und ich als so ne Art Supernova für immer und ewig in die Geschichte eingehe .... *SCHNEUZ*.

Hoffen wir also gemeinsam, dass Frikadellen mit scharfem Düsseldorfer Senf diesen Schicksalsschlag terminlichabwenden und nach hinten rücken mögen. In 50 Jahren ist dann früh genug. Oder?
Und falls Jemand jetzt findet, ich sei sowas von total neben der Spur ...


... ES IST BLOSS DAS FIEBER!

Samstag, 10. März 2012

DIE LEKTION / TEIL 2

Es geht auf Feierabend zu.
Und unser Garten ist ein rechtes Stück weiter gekommen. Vor allem vor der Terrasse hat sich der Dschungel gelichtet, die Buschrosen sind fachfrauisch geschnitten und alles schön parat, neue Pflanzen zu setzen.
Ich als Spinnenphobikerin hatte teilweile meinst innerliche Schreikrämpfe. Innerlich, weil sehr viele nachbarliche Zuschauer unser Gartenspektakel mitverfolgen. Teilweise äusserlich, da der eine oder andere Schrei einfach nicht zu vermeiden war. Immer dann, wenn diese mindestens Pizzateller grossen, gefährlichen Taranteln vor mir auftauchten, mit den Zähnen fletschten und mit roher Gewalt drohten.
Aber da würde ja Jeder schreien ... nicht nur ich ... oder?

Vielleicht sollte ich mir in einem alten Kino so 2 oder 3 Sitzreihen kaufen und rund um die VILLA KUNTERBUNT aufstellen, Tickets verkaufen und für jede Vorstellung ein paar Fränkli Eintritt verlangen? Ich glaube, wir würden reich! Soooo viel Spektakel wie den Leuten HIER geboten wird ....!

Was höre ich da?
Bitte?
Foto?
Ah! Fotos wollt ihr schauen?
Na okeeeee ... wenn ihr sooo eindringlich danach verlangt .... HIER:

Darf ich vorstellen: Frau Martina Gartenfee. 
Die beste aller guten Sozusagen-Schwiegertöchter.
An dieser Stelle möchte ich meinem Sohn Florian sagen: "Hey Sohn, alles richtig gemacht! Thänks und so!"
Und für Martina: Sobald Belle's Vitrine seine Türen wieder offen hat, gehen wir zu Rolf und Du darfst Dir als Riesendank was Schönes aussuchen. Bist nämlich ein Schatz! Und das nicht "nur", weil Du uns heute so toll im Garten geholfen hast. Du bist eine ganz aussergewöhnliche, junge, tolle Frau, die wir sehr sehr lieb haben!

Das Terrassenbord sieht jetzt noch ein bisschen nackig aus - aber bald pflanzen wir das Polsterblümchen in allen möglichen Farben - das wird spitzenmässig aussehen!
Und Katerchen muss jetzt noch all die Überbleibsel klein schneiden und in die Container hauen.

Hier ist es schon schön bunt!

Und in der Nacht leuchten jetzt seit heute Solarfackeln!

Und jetzt geh ich mal nen Latte M. machen, dann setzen wir uns auf die sonnige Terrasse und befinden das Leben als überaus lebenswert!


LEKTION GELERNT!

DIE LEKTION / TEIL 1

Erst mal ein ganz herzliches WILLKOMMEN dem neuen Stern im Geschichtenhimmel .... tatataaa ... ANNE-MENSCHENKIND. Ich freue mich sehr, hast Du hierher gefunden - und ich wünsche Dir schöne Lesezeiten in den kleinen und grossen Geschichten meines manchmal ganz schön verrückten Lebens.
Schön bist Du da!

Und nun erzähle ich euch von der eben gelernten Lektion.
Eigentlich muss ich schon mal gestehen, dass ich von Glück reden kann, dass ich überhaupt davon erzählen kann! Denn ich wurde Opfer einer Brombeer-(Himbeer-?)Stauden-Attacke. Eines ganz hinterhältigen, fiesen, rücksichtslosen und schmerzhaften Angriffes.
Ihr müsst wissen, dass unser Dornröschengarten voller besagter Röschen, Beeren, Blumen und und und ist - aber auch den dazugehörigen Dornen. Solche Problematiken kennen Stadtkinder wie ich - mit höchsten Petersilie und Schnittlauch auf dem Balkon - nicht.

Da ich ja momentan auf der "ich-will-Gärtnerin-spielen"-Welle surfe und dafür nur die Wochenenden zur Verfügung hab, stand ich schon relativ früh im kühlen Grün meines geliebten Urwaldes. Und wartete auf Martina.
Meine Sozusagen-Schwiegertocher hat nämlich nicht nur einen grünen Daumen - sie muss, meines Erachtens, in ihren früheren Leben eine Rose, eine Lilie, ein Baum oder so was in der Art gewesen sein.
Die schaut die blühenden, noch nicht blühenden, verblühten oder was auch immer Grünlinge an, plaudert paar freundliche Worte mit denen und vernimmt ... wie auch immer ... was getan werden muss. Tote Pflanzen erweckt sie zum Leben, blühende Blumen vermehrt sie - Martina kann das, was ich so nie können werde. Aber Mühe geben und dazu lernen, dass kann ich! Und Martina bemüht sich, mich zu unterrichten.
Sie muss gleich da sein.

Heute ist Beerensträucher-Schneiden dran. Um schon mal vorzulegen und ihr zu zeigen was ich drauf hab (...!?), bin ich schon mal raus in den Garten und rein in die Büsche. So mit dünnen Baumwollgartenhandschühchen. Und hab schon mal der Beere die Spitzen geschnitten. Hab das so gemacht wie meine Frisöse.

Irgendwie überkam mich sehr schnell dieses unangenehme Nadelkissen-Gefühl. Und als ich die dünnen Handschühchen auszog, war alles blutig zerstochen und ich armes Kind hab nun viel Aua. Zudem habe ich gelernt, dass man nieee ... also wirklich NIEEEEE ... einen Wollpullover zum BeerensträuchermitDornen-Schneiden anziehen sollte. Der Strauch hat sich mich gekrallt und hat mich ganz dolle lieb gehabt! Wollte mich gar nicht mehr los lassen. Musste einen Gartenstrip (Pulli ausziehen ...) machen, um mich aus der Umarmung zu lösen.
Sah wohl ein bisschen komisch aus ... die Nachbarn hatten sicherlich wiederum ihren Spass.

Jetzt hat ich mich grad eben verarztet, habe mich umgezogen und warte jetzt erst mal bis Martina kommt.
Ich verspreche, nie mehr so ungeduldig zu sein. Ich lass mich jetzt erst mal instruieren.
Sie kommt ja gleich.
Teil 2 meiner Garten-Erfolgsstory folgt am Abend.

Bis dahin ...

... BETET SCHON MAL FÜR MICH!

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