Samstag, 21. Mai 2011

GUT - BESSER - RHODOS!

Ach Mensch, was geht es mir gut.
Also gestern Abend - Rhodos Altstadt Bummel war angesagt - war es einfach nur schön! Bilder davon zeige ich euch in einem separaten Post. Auf der Fahrt dahin suchten wir noch krampfhaft den entsprechend gutgelaunten Radiosender, welcher uns auf diesen Ausflug so richtig einstimmen sollte. Ich liebe griechische Musik!
Empfangen haben wir aber erst nur einen grenzwertigen Sender, der aufgrund der Sprachmelodie aus dem hinteren Hindukusch kommen musste. Wohl eine Live-Uebertragung aus einem Operationssaal, in welchem ohne Narkose operiert wird. So etwa hörte sich das an!
Irgendwann kamen dann aber die melodiösen, warmen, schunkeligen, hier so heimatliche Klänge. Schöööön!

Den Sonnenuntergang kriegten wir dann auch noch mit ...

Bis wir in Rhodos Stadt waren, war dann auch schon Nacht - und von weiten sah man das grosse Kreuzfahrtschiff im Hafen von Rhodos - ein stattlicher, imposanter Anblick!

Ich erlag der pink-lila-Welle.
4 Blusen-Tunikas, 2 Schals, 1Tasche.
Toll!
Ich mag Rhodos ... :-)

Heute gings dann nach Afandou.
Freunde besuchen, kalten Kaffee schlürfen, einfach sein.

Am Nachmittag waren wir bei Grigoris - der bekanntlich seine Mutter kocht. :-)
Aber glaubt mir, der liebste Kerl der Welt.
Und sein Essen ... mmhhhhh!

Was ich gesagt haben wollte:
Das Leben ist hier leicht wie eine Feder.
Ein Genuss der seinesgleichen sucht!

Und jetzt geht es ...


... AN DEN POOL!


Freitag, 20. Mai 2011

... UND DANN GEHTS EINEM SO RICHTIG GUT!

Rhodos. Meine geliebte Sonneninsel.
Hier geschehen kleine und grosse Wunder. Eines davon ist, dass wenn ich hier lande, meine Freunde sehe, in der Sonne sitze und das Meer rauschen höre - alle Probleme, Gedanken, Last weg ist. Weit weit weit weg.
Hier auf Rhodos bestehe ich aus Lebensfreude und Genuss pur.
Und alles andere wird sich geben. Aber heute ist heute - und heute ist gut.
So haben wir diesen ersten ganzen Tag erlebt.

Na ja, vielleicht bis auf den frühen Morgen. Mein unnachahmlicher Kater hatte vergessen, seinen Handywecker auszuschalten. Und der bimmelt um 08.00h. Ich habe davon abgesehen ihn zu würgen, beschloss statt dessen sofort (mein heiteres Gemüt sei Dank), dass dies uns schneller zum Frühstück bringt, wir dann subito einen Wagen mieten gehen können - und schon lange vor dem Mittag einen unserer absoluten Lieblingsplätze aufsuchen können.
Also ... alles gut!

Normalerweise esse ich kein Frühstück - kann einfach noch nicht um 05.00h was runterwürgen. Bis auf Kaffee, der geht immer. Aber hier, in unserem TINA FLORA, da gibt es leckere Brötchen, mit Käse und einem Spiegelei drauf. Danach Zitronencake mit griechieschen Joghurt. Mhhhh!
Klick einfach auf die Fotos, dann vergrössert sich das Bild.


Lecker!!!

Dann machten wir uns auf den Weg zu unserer Freundin Tsambika - da mieten wir immer einen Wagen. Heute gabs einen kleinen, knallblauen Fiat Panda.
Und auf dem Weg dahin ... ist der Weg mit Blumen, Zitronen, Orangen, Kakteen gesäumt. So schön!

Kaum das Auto unter dem Hintern, ab und los nach Haraki.
Da haben wir am 09.09.2009 unseren Hochzeitabend auf wunderbarste Weise gefeiert.
Haraki ist ein kleines, verschlafener, wunderbares Dorf direkt am Meer.
Wir haben unseren Wagen abgestellt und sind am Meer antlang spaziert.
Gefunden haben wir dann diese kleine Kapelle.
Ich habe Kerzen angezündet.
Für Menschen die ich gerne habe.
Für Dich also auch.

Und jetzt ... kommt mit an den Strand von Haraki!

Das Haraki-Bay-Restaurant ist etwas vom Wunderbarsten dass es gibt.
Die Menschen da. Dieser Fleck Erde. Dieses herrliche Essen.
Sitzt man hier, ist die Welt in Ordnung.
In seiner ganzen Grösse.
Schaut euch mal den Gesichtausdruck des Katers an ...

Ein Paradies.
Mehr kann ich dazu nicht sagen - ausser vielleicht, dass man auf der Home-Page noch viel mehr darüber erfahren kann. Das lohnt sich!

So, ihr Lieben - nun gibt es gleich Abendbrot.
Es war ein grandioser Tag. Die Seele liegt gut gebettet im weichen Sand von Rhodos.

Nach dem Essen gehts zum Bummeln und Geniessen nach Rhodos Altstadt.
Ich werde Fotos mitbringen - und so manches mehr. :-)
Doch davon dann morgen.

ICH FREUE MICH SO!



Donnerstag, 19. Mai 2011

... UND DANN SCHMISS ZEUS NE PARTY!

Ihr Lieben!

Meine Zunge schlackert mir um die Füsse - bin müde. Aber sowas von zufrieden und glücklich!
Endlich wieder zu Hause, auf unserer Insel Rhodos, bei unserer Gastfamilie, unseren Freunden. Das war ein Hochgefühl, als ich weit oben im Flieger die Insel unter mir sah - im blauen Meer. So vertraut. So schön.

Seit kurz nach 4 bin ich auf den Beinen und freue mich nun sehr auf das Bett. Und tiefen, festen, erholsamen Schlaf. Und morgen - morgen gehts dann so richtig los!
Ich nehm euch mit, überall hin. Lernt mit mir diese wunderbare Sonneninsel kennen.

Und weil ich einfach so geschafft bin, lass ich heute Bilder sprechen. Bilder von Rhodos erzählen so oft mehr als "nur" Worte. Hört hin und schaut, was sie euch sagen:

Geflogen sind wir mit HELLO-Air. Kannte ich ja noch gar nicht. Aber bekanntlich kommt jeder Flieger runter. Irgendwie.
Service war prima und der Flug verging im wahrsten Sinne wie im Flug.

Wir hatten viel Spass - und die Aussicht war grandios.
Ich mag es, im Himmel zu sein.
Über den Wolken ... lalalalala

Nach gut 3 Stunden hatten wir Rhodos unter den Füssen.
Wie herrlich duftet es hier nach Thymian und Rosmarin!
Laaaaange auf die Koffer warten ...
... ab ins Taxi, ganz schnell zum TINA FLORA.

Tja - und genau da muss ZEUS, der Donnergott uns gesehen haben. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wir sehr der sich über unser Hiersein gefreut hat! Zeus, der Göttervater und Gott des Blitzes, des Donners, des Regens, des Gewitters. Der hat uns eine Empfangshymne an den Himmel gezaubert - Wahnsinn! Seine Freude hat uns baff gemacht!

Zeus gab alles - als er merkte, welch Freude wir haben.
Hey, das war ne Party!!
Schaut her:

Dann zwickerte er - unser lieber Zeus - mit den Augen, blies Wolken, Hagel und Donners weg.
Einfach so. Von jetzt auf gleich.

Eben gab es Abendessen . mmmh!
Gefüllte Tomaten und Paprikas mit einem Klacks Zaziki

So - und nun noch einen kalten Kaffee schlürfen, dann gehen wir Kalinichta (das heisst so viel wie "gute Nacht" - und wenn man in die Federn hüpft, geht man Kalinichta) machen. Also dann, ihr Lieben ...

... BIS MORGEN!

AM FLUGHAFEN

Ihr Lieben

Nur kurz, ganz schnell ... viel kann ich mit dieser franzoesischen Tastatur eh nicht schreiben:
Wir sind am Gate, gleich geht der Flieger.
:-)
Tschuessssssssssss - bis heute Abend!

Ich freue grad eben ...

... MEGAMAESSIG!

Mittwoch, 18. Mai 2011

2 PFUND LEICHTER IN 3 SEKUNDEN!

Leute - ich habe Urlaub!
Im übertragenen Sinne ist der Flieger - MEIN Flieger der uns nach Rhodos bringt - bereits im Landeanflug auf Basel, da steigen wir nämlich Morgen früh ein.

Wäsche gewaschen habe ich auch schon ganz früh heute Morgen, der Kehricht ist weggebracht und die Steuererklärung erledigt, die Blumen bis zum Anschlag begossen und Sohn Flo weiss über alles Wichtige Bescheid.
Eigentlich fehlt nur noch das Testament - falls der Flieger ungemütlich früh in den Sinkflug kommt. Aber das wollen wir nicht hoffen. Ich bin eine Optimistin, ergo kein Testament.

Was aber heute noch dringend gemacht werden musste, waren meine Haare. Das macht Spass, gute Laune (zumindest meistens...) und schön! So auch heute. Und während ich mit dem hellmachenden Aufhübschungsmittel unter der Wärmehaube sass, blätterte ich in den unsäglichen Käseblättchen.
Sind nicht die meinen ... mich interessiert so gar nicht, wer mit wem, wenn ja warum und wie es war. Überhaupt und sowieso - ich habe in meinem Leben genug Spannendes und Anverwandtes ... und bin froh, wenn ich mich vernünftig um meine Geschichte kümmern kann. Und die meiner BlogfreundInnen.
Da hat man genug zu tun!

Allerdings das Thema "URLAUB" hat mich dann doch persönlich angesprochen. Also ... blätter, blätter, blätter bis hin zur besagten Seite um dann solchen Scheiss solche "Weisheiten" zu beäugen - ich habe gebrüllt vor Lachen:


Wisst ihr was?
Ich werde die nächste Woche die Liege in genau der Position anwinkeln, welche mich bequem liegen lässt. Lesen. Plaudern. Was auch immer. Und überhaupt - meist bin ich eh im Wasser!
Und im übrigen ist mein Bauch auch dann noch schön weich hügelig, wenn ich platt wie ne Flunder auf dem Rücken liege. Jawoll.
Meine Beine halte ich genau so, wie es mir danach ist. Nix da mit anwinkeln.
Und wenn jemand ein Foto von mir machen will, dann darf er oder sie stehen wo er oder sie stehen will.
Vielleicht sollte ich mich angesichts dieser standhaften Wehrhaftigkeit im Sand einbuddeln lassen?

Meiner Ansicht nach hat besagter Journalist / besagte Journalistin so etwa aufs Gramm genau eine  mindestens 2 Pfund zu leichte Kopffüllung. Also ich meine ... damit ist jetzt nicht das Doppelkinn oder Pausbacken gemeint, neinnein, 2 Stock höher.
So Region Klein- und Grosshirn.

Sodeli - ich trag nun meine Pfunde (inklusive der 2 oben erwähnten) allesamt mit Freude an die griechische Sonne.
Was ich dort alles so mache ... wie es ist ... und ob der Flug toll war ... wie blau das Meer  ... und das Wiedersehen mit den Freunden ...

... dies kann man Morgen Abend nachlesen.

GENAU HIER!

Dienstag, 17. Mai 2011

AUF DER ZIELGERADEN

Wir Menschen sind ja schon ein komisch Völkchen. Also zumindest ich.
Da flippte ich die letzten Wochen energiestrotzend in der Gegend rum, vollführte und managte Dinge in einem Rahmen, der eigentlich völlig über meinen energetischen Möglichkeiten lag.
Manchmal schaute ich mir selber zu und staunte.

Jetzt geht es noch genau bis 17.30h - und dann beginnt die erste Minute meiner Ferien.
Meine Kräftehaushalt hat anscheinend auch schon Wind davon gekriegt ... ich gehe ja auch nicht sparsam mit dieser erfreulichen Tatsache "FERIEN" um.
Und jetzt, sozusagen auf der Zielgeraden, fange ich an zu schwächeln. Und wie!!


Lähmende Müdigkeit kriecht in mir hoch, ich möchte meine Gähner heute nicht gezählt wissen! Da wo noch eben starke Knochen waren, ist bleicher Wackelpudding. Mein ICH fühlt sich ausgefranst, ausgelutscht und ausgeleiert, baufällig, abgestanden, brüchig, fade, zerfallen und rundum seeuntüchtig an.
Kurz vor Schluss.


Stellt euch mal vor ... eigentlich ist jetzt Mittag und ich müsste-dürfte mir was zwischen die Kiemen schieben. Aber nein! Ich mag nicht mal zur Bäckerei nach vorne an die Ecke robben.
Das Einzige was ich mir jetzt gerade vorstellen kann, wäre Fondue Chinoise mit Pommes ... aber intravenös.
Dann müsste man mir anschliessend den latte macchiato sachte einflössen, jemand müsste meinen Kopf stützen und ein weiterer mir den milchigen Sabberschaum vom Munde wischen.


Während ich hier diesen Text eintippe, habe ich das Gefühl, dass meine Fingerspitzen bei jeder Berührung ein bisschen breiter werden, so matschig irgendwie, sozusagen in die Tastatur einfliessen. Ja genau ... jetzt kann ich es verbal langsam auf den Punkt bringen - ich befinde mich in Auflösung.
Nicht mal die Haare stehen heute igelig-aufmerksam vom Kopfe, nein. Selbst die Fransen hängen schlaff über die furchige Denkerstirn, die meine. Die Knie sind angefüllt mit Treibsand, die Füsse reine Betonklötze. Augen tränig und das Lachen scheppernd. Meine Stimme nur noch ein Hauch.

Ich hab echt nen Service nötig. Batteriewechsel. Politur der Carrosserie. Ich bin in meinem Sein heute alles andere als metallic, allerhöchstens noch abgeschossen blass-rosa. Heute kam ein Kunde mit einem Wagen, der eigentlich mit Diesel befüllt werden müsste. Der arme Kerl hatte aber Benzin reingefüllt und hat so lange nix gemerkt, bis das Fahrzeug stotternd, meckernd und ruckelnd ein letztes Mal laut ausschnaufte, stehen blieb und seither den Dienst verweigert.
Genau so fühlt es sich Sternenzauber-Inside auch an.

Die Chefs grinsen ... "ach Fränzilein, ist doch normal nach all dem was war bei Dir - und Du hast ja geackert wie wild, lass mal gut sein ...". Chef numero Uno ist jetzt mal eben los und holt mir einen Joghurt zum Schlürfen. Damit ich nicht plötzlich schon am Nachmittag hier schlapp mache. Macht sich nicht gut, so ein Fränzi horizontal vor dem Bürotisch. Meine Gesichtsfarbe passt so schlecht zum hellen Laminat. Geht gar nicht, lässt mich total blass erscheinen.

Also Leute, ich schlürfe jetzt den Joghurt, verschiebe gegen 18.00h den Rest meines Ichs Richtung Thun, gehe früh in die Federn. Koffer packen werd ich morgen wohl noch schaffen - und kaum hebt der Flieger ab, darf ich nach Belieben schwächeln. Darauf freue ich mich!

Ich geh dann mal schlürfen.
Wollte ich noch eben gesagt haben.
Morgen sag ich dann noch richtig Tschüss.

Jetzt auch.

TSCHÜÜÜÜÜÜSSS!

Montag, 16. Mai 2011

ICH PACKE EIN ...

... den Badeanzug.
... den Badeanzug und Sonnenmilch.
... den Badeanzug, Sonnenmilch und Handy.
... den Badeanzug, Sonnenmilch, Handy und Fotoapparat.
... den Badeanzug, Sonnenmilch, Hand, Fotoapparat und meinen Laptop.

Ihr Lieben
Ich sitze im Büro - noch heute und morgen. Mittwoch ist der grosse Packtag und unterdessen mache ich imaginäre Listen in meinem Kopf. Die Vorfreude macht sich so langsam ganz schön breit in mir ... und wenn ich die Augen schliesse, höre ich das Rauschen der Wellen und den Singsang der griechischen Sprache.
Es duftet in meinen Vorstellungen bereits nach salziger Meerluft und den würzigen wilden Rosmarin- und Thymianstauden.
Es fühlt sich alles so gut an!
Kann an nix mehr anderes denken.
Als an ...

... das Meer ...

... die Gässchen in der Altstadt von Rhodos ...

... mein geliebtes Lindos ...

... den leckeren griechische Salat ...


und und und und und und und und und und und!!!!
An unsere Freunde, die Sonne, unser kleines Hotel, die Ruhe, die Erholung, diese Gefühle da ...

Kommt ihr mit mir - mit uns?
Ich hätte noch ein bisschen Platz im Gepäck!

Also ... nicht vergessen ...

DONNERSTAG MORGEN GEHT ES LOS!

Sonntag, 15. Mai 2011

WILHELMINE - DU BIST KLASSE!

Wilhelmine - liebevoll genannt "Minchen" - ist 22 Jahre alt, wird im September 23.
Wie sagt man salopp ... ihr Lack ist ab, zumindest so ein bisschen. Sie ist ja auch nicht mehr die Jüngste!
Zumindest für Autos gilt das.

Minchen ist unser blassroter Mazda 626, ein Coupé, hat ein Schiebedach und etwas mehr als 200'000km auf den Felgen. Ich hab Minchen vor 2008 für kleines Geld erstanden. Chef sagte mir damals, dass Minchen in tip-top Zustand sei, aber halt eben nicht mehr ein Topmodel.
Und Minchen hatte was ... die hat immer noch was!
Ein gemütliches, flottes, zuverlässiges, grosszügiges, altes Mädchen.

Na ja, so einige Macken zeigten sich in den letzten 3 Jahren - mittlerweilen ist die Klimaanlage nur noch ein Wort. Weil das Gas - welches unser Uralt-Minchen dafür benötigt - gar nicht mehr zugelassen ist. Der Fensterheber fahrerseitig hat viele Winter gesehen ... ist über den Jordan gegangen und wir müssen jedesmal beim Ticket ziehen die Türe aufmachen. Daran gewöhnt man sich aber schnell ... macht doch der Kater mittlerweilen selbst bei nigelnagelneuen Mietwagen die Türe auf, ein Automatismus.
Die Kurvenstabi-Manchetten sind spröde wie Pargament und die Frontscheibe hat einen Steinschlag. Bremsen hinten und vorne müssten gemacht werden und der Zahnriemen ist ebenso fällig - und der ist wichtig! Reisst der, können wir unser Minchen gleich einäschern, dann ist nämlich der Motor hinüber.
Und das wäre schade, denn Minchen's Motor ist noch prima in Schuss!

So stand dann letzten Freitag die Fahrzeugprüfung an. Bammel! Schnellschnell habe ich den Manuel aus unserer Werkstatt zum Paten, Vertrauten und Beschützer von Minchen ernannt - er hat das Mädchen dann prüfbereit gerüstet und uns empfohlen ... sollte es Minchen auf der Prüfstelle wirklich nochmals schaffen, dann sollen wir nochmals investieren um weiter 2 Jahre mit ihr Spass zu haben.
Aber erst wenn ... und wenn nicht, dann nicht.

Mänu hat unser Minchen gepützelt, aufgehübscht, geglänzt, gewartet

Zugegebenermassen hatte ich Freitag um 13.30h Magenschmerzen.
Manuel am Steuer, der Kater deneben sitzend in Werkstattkluft - und mein Minchen fuhren ab Richtung Prüfstelle. Entscheidend über Sein oder nicht Sein. Mein Minchen ... alles Gute!
13.55h, jetzt galt es Ernst. Meine Gedanken standen ebenfalls mit auf dem Prüfbock. Ich drückte Daumen und hoffte zusammen mit meinen Chefs und all den Anderen auf gutes Gelingen. Herzig, echt herzig ... immer wieder die Frage ... "hast Du schon was von Minchen gehört?".
Als eine gute halbe Stunde später mein Handy eine SMS anmeldete, wusste ich: Jetzt! Zittrig öffnete ich die Meldung und gleich schossen mir die Tränen in die Augen: "Minchen hat es geschafft - ohne Probleme!" Überall ein kleines "na ja", aber grundsätzlich alles bene!!
Ach was waren wir alle glücklich!
Und stolz!
Ich hätte echt Mühe gehabt, mein Mädchen zu verschrotten ...

Sie ist doch irgendwie eine Schönheit! Jawoll! Die hat was ... was so mancher Neuwagen nie haben wird. Vielleicht ist es wie beim Menschen - die Geschichte macht es aus. Und was davon im Gesicht zu sehen ist. Oder auf dem Lack.
Das finde ich so spannend! Beim Mensch wie bei der Sache.


Wilhelmine wird kurz nach meinen Ferien also nochmals so richtig in Stand gestellt - und ist für weitere 2 Jahre wieder im Schuss. Ob sie dann nochmals durch die Prüfung rutscht ist fraglich. Aber bis dahin ...

... ES LEBE MINCHEN!

Samstag, 14. Mai 2011

DER ULTIMATIVE WETTBEWERB

Also manchmal ... kann ich mich schlecht entscheiden zwischen BRÜLLEND DAVON RENNEN - oder LACHEN.
Wie in diesem Fall, von dem ich euch heute erzähle.

Begonnen hat das Ganze um 09.00h in der Früh - ich hatte gerade eben meine Augendeckel aufgeklappt und befand mich im sachten Anflug ins Heute. Kreiste noch weit über dem Tag. Nicht mehr fern und trotzdem noch nicht da, als ich des Katers brüllendes Gelächter durch die Spähren vernahm.
Ich meinte sogar, das Holz in der Diele knarren gehört zu haben - was dafür sprechen würde, dass er sich aus lauter Erheiterung am Boden gerollt hat.

Jedenfall klappte ich dann mal das linke Bein aus dem Bett Richtung Boden, liess das rechte Bein nachfolgen und als ich 100% Bodenhaftung hatte, machte ich mich dann mal in Richtung Lachquelle auf.
Aufgefunden habe ich einen Mann, der mit hochroten Kopf glucksend vor sich hinjapste und mit lachtränenroten Augen mir den "SPORTKEGLER" entgegen hielt. Der "Sportkegler" ist das offizielle Organ des Schweizer Sportkegler Verbandes.
Vielleicht hat das der Eine oder die Andere aus früheren Blogbeiträgen mitgekriegt - der Kater schubst in seiner Freizeit gerne und erfolgreich Kugeln in der Gegend rum. Also nicht diese ganz grossen, schweren, welche ich und Du kennen. Nein nein, dass sind so handkonforme, nicht allzu schwere Kugeli, welche auf vergleichweise realtiv kurzen Bahnen Richtung Kegel geschubst werden.

Nun - was ich da drin an Bildern fand, liess auch mein noch verschlafenes Gemüt heiter-kicherig werden.
Und beantwortete mir ohne Worte die Frage, warum wir Schweizer im Ausland öfters mal ein bisschen despektierlich Kuhschweizer genannt werden ...

Ich will euch das jetzt nicht länger vorenthalten.
Aber erst mal stelle ich DIESES Bild ein - das Bild einer Freiburger Kuh.

Die sieht so aus:

Und jetzt die 1'000'000 Euro-Frage:
Von wo kommt dieser Kegel-Trupp???

Wer die Antwort weiss, kann sie mir auf einer frankierten Postkarte bis am 37. Augtember 2077 an die Sternenzauber-Adresse einreichen. Der Veranstalter behält sich ausdrücklich vor, den Wettbewerb und die Verlosung zu jedem beliebigen Zeitpunkt und ohne Vorankündigung zu beenden oder zu verlängern.

Die Verlosung findet unter notarieller Aufsicht statt. Über den Wettbewerb wir keine Korrespondenz geführt. Der Gewinner wird persönlich benachrichtigt.
Alle Mitarbeiter des Blogs "Sternenzaubers Geschichtenhimmel" sowie alle Freiburger Kühe sind von der Wettbewerbsteilnahme ausgeschlossen. Wir lehnen sämtlich Forderungen bezüglich eines eventuellen Todesfalles infolge "sich totlachen" ab.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

WER MACHT MIT?

Freitag, 13. Mai 2011

ANGESAGT, TRENDY UND IN - WO BLEIBE ICH?

Freitag Abend - und ich kann wieder bloggen! Schön!
Vorgesehen war aber ein anderer Anfang ... nämlich so:
Freitag.
Schön!
Die Arbeit, welche es heute zu erledigen gibt, sie ist zu schaffen und das Wochenende winkt ergo schon vorne an der Ecke - und ich wink schon mal freudig lächelnd zurück.
Heute ist ein erstaunlicher Tag! Dies kann ich beurteilen.
Weil ich ja all meine Pannen schon gestern abgearbeitet habe, habe ich sozusagen heute pannenfrei, trotz Freitag, dem 13ten.

Anderen Menschen scheint es da anders zu ergehen .... zum Beispiel diesem jungen Mann, der seine Schuhe zu Hause vergessen hat. Anders kann ich mir nicht erklären, warum der heute kurz nach 06.00h barfuss inmitten beschuhter Mitmenschen auf dem Bahnsteig stand. Es hatte die Nacht durchgeregnet (das Perron ist bloss trocken weil überdacht), es war um die 4 Grad und in diesen frühen Morgenstunden ergo noch kein T-Shirtwetter.
Der sonderliche Barfüssler feierte aber heute Sommer - in kurzen Hosen und ärmellosem Shirt.
Ich konnte es nicht sein lassen, ihn mal kurz zu fragen: "Haben Sie nicht kalte Füsse?". Er. "Doch, ist aber momentan total ANGESAGT, der Barfuss-Look".
Aha.


Da es mich beim Anblick obig benannten Frosties imaginär an die Zehen fror, rückte ich auf dem Perron vor zur zu erwartenden Zugspitze. Dort finden Öffentliche-Verkehrs-Benutzer-Insider meist noch einen freien Sitzplatz. Und da stand dann auch schon meine liebe, nicht genannt sein wollende Kollegin. Um die 55 Jahre alt, frisch, fromm, fröhlich und frei.

Und was sehe ich bei ihr? Nackte Waden! Also besser gesagt: EINE nackte Wade. Das rechte Hosenbein hochgerollt. Kenn ich noch von damals, als ich an Schulen gearbeitet habe ... so von den 13, 14jährigen ...
"Oh, bist Du mit dem Fahrrad unterwegs?", fragte ich neugierig und auf das blanke Wadli schauend.
Sie: "Nein - warum meinst Du?"
Ich: "Hmmm ... ja ... also ... ehrlich gesagt habe ich das gedacht, weil das eine Hosenbein gerollt ist ...?".
Sie: "Das ist doch jetzt voll TRENDY!?!?"
Aha.


In Bern am Bahnhof angekommen, das grosse Plakat: "GREENFIELD Open-Air Festival in Interlaken. Top-Acts!" Ich las da mal mit - möchte nämlich auch gerne mal wieder an ein Open-Air. Aber nur bei schönem Wetter, mit Chill-Gelegenheit, Mineralwasser und saubere Dixi-Klo's. Ergo wahrscheinlich also doch nicht. Na ja, jedenfalls wurden in grossen Lettern die Top-Acts aufgelistet. Die topten einander nur so! Blöd bloss, dass ich von 10 gerade mal eben 2 kannte.
Dabei sind die sowas von IN!


Bin ich jetzt out?
Ist das nicht grad ...

... AUCH IN?

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