Mittwoch, 23. März 2011

MÄNNER SIND IRGENDWIE ANDERS

Vorab erst mal: herzlichst WILLKOMMEN, liebes MONDLICHT! Ich freue mich, hast Du in meinen Geschichtenhimmel gefunden - fühle Dich wohl, habe Spass und Freude an / in den vielen Geschichten meines zuweilen turbulenten Lebens! So ein Mondlicht am Sternenzauberhimmel hat noch gefehlt!
Schön bist Du da.

Und nun zu den Männern - und den Komplimenten.
Und zum irgendwie anders sein.

Ergo: zu Walküren mit Schwefelduft. Ihr versteht nur Bahnhof? Dann lest mal ...
... ich hatte die Wahl zwischen schreiend davon rennen und mich schlapp lachen. Habe mich letztendlich für Variante B entschieden.
Darf ich euch kurz einweihen? Also ... da war Herr Manuel - seines Zeichens mein wunderbarer Garagenkollege. So herrlich anders als Viele, so sehr speziell. Schwarz sein Humor und sein Denken - aber mit bunten Tupfen. Ich mag ihn. Und manchmal (das denke ich zumindest), scheint er auch mich zu mögen. Er ist mehr ein Mann der Tat denn der Komplimente.
Ist mir flau - er fährt mich nach Hause.
Brauche ich ein Ohr - er hört mir zu.
Habe ich gute Laune - er lacht mit.
Habe ich Lust auf Diskussion - er ist dabei.
Mit ihm löse ich Kreuzworträtsel, mit ihm rolle ich das Leben auf, mit ihm hinterfrage ich Gott und die Welt. Ich würde jetzt mal sagen, so jemanden nennt man: Freund.

Gestern hat er es besonders gut gemeint mit mir. Meinte er zumindest. Irgendwie hatte ich mit irgendwas seine ungeteilte Aufmerksamkeit erobert, hatte was genialgutes gesagt und dazu auch noch meine wichtigste Miene aufgesetzt. Er quittierte meinen geistigen Höhenflug anerkennend mit: "Wowwh - gut gesagt, Du meine Walküre".
Walküre. Mein Lächeln erstarb ultimativ und sofort auf meinen Lippen - dieses Wort passte so irgendwie gar nicht durch die Passage der Charme-Pforte um zu meinem Innersten vorzudringen. Blieb hängen im Pfortenrahmen und klemmte schmerzhaft darin fest. Ich googelte, um das in Manuel's Sinne komplimentenhaft gemeinte Worte zu entlarven. Gefunden habe ich bei den Bildern als erstes ...

... DIESES!

Muss ich dazu noch etwas sagen?
Nein, muss ich nicht.
Vielleicht noch einen kurzen Einblick in WIKIPEDIA:
"Walküren sind keine Feen und man kann sie nur schwerlich mit Elfen verwechseln. Im Gegenteil, Walküren sind menschliche Frauen. Was haben sie denn dann überhaupt mit der Anderwelt zu tun? Die Antwort ist ein wenig kompliziert, aber nicht minder faszinierend: Walküren sind Wesen zwischen den Welten, sie wechseln von der einen in die andere wie unserereins eine Straße überquert. Die nordische Mythologie, allen voran die Edda und die germanischen Sagen sind voll von ihnen. Und viele ihrer magischen Fähigkeiten erinnern tatsächlich an die der Feen, wie wir sie heute kennen. In so mancher Hinsicht scheint die eine die Nachfahrin der anderen zu sein. Unter einer Walküre stellt sich wohl jeder erst einmal ein stattliches Weib mit beachtlicher Leibesfülle vor, das singend und einen Speer schwingend über ein germanisches Schlachtfeld pflügt. Aber eigentlich waren die Walküren wunderschöne Mädchen. Schuld an ihrem unerotischen Image ist vor allem Richard Wagner mit seinem drei-abend-füllenden Opernzyklus ‚Der Ring der Nibelungen’. Damit wären wir auch gleich bei den wesentlichen Aufgaben der Walküren – Singen gehört nicht dazu. Die Walküren unterstanden Odin, dem obersten der Götter. Ihm und nur ihm waren sie Gehorsam schuldig. Wenn irgendwo ein Kampf tobte, sei es eine Schlacht, oder nur ein Zweikampf, waren die Walküren zur Stelle. Sie geleiteten die gefallenen Krieger nach Wallhall, Odins Saal. Aber sie griffen auch selbst in den Kampf ein. Unsichtbar standen sie dann hinter dem Krieger, dem von Odin der Sieg zugedacht war und schützten ihn mit ihrem Schild, weshalb sie auch Schildmädchen hießen."

Stumm entsetzt zeigte ich auf das Foto - mit erstickter Stimme las ich vor.
Und er ... was macht er?!! Er schaute mit grossen Augen, er lachte. Bis Tränen ihm die Wangen runterkugeln!
Japst mir entgegen: "Aber die haben doch Flügel ...??!!!"
Haben sie? Echt? Na ja. Okeeeeeeeeeee ........
Ich habe dann 5 Minuten nicht mehr mit ihm geredet. Konnte ich nicht.
Nach meinem Lachflash ging es dann aber wieder.

Als wäre damit noch nicht genug ... kommt heute Morgen der Lü daher, spaziert ins Büro.
Lü: "Was riecht denn hier so verbrannt ... so nach Kerzendocht ... so komisch irgendwie .... so wie ein angezündetes Streichholz".
Ich (zwischen den Zähnen heraus zischend): "Lüüüüüüüü - das riecht nicht komisch. Nicht nach verbrannt und nicht nach Streicholz. Das ist mein neues Parfum von Bulgari. Darauf habe ich lange gespart."

MÄNNER SIND IRGENDWIE ANDERS! :-)

Dienstag, 22. März 2011

VERKEHRT STATT LÄTZ!

Wir sind HUNDERT Sterne am Geschichtenhimmel! Judihuiii!
Heute darf ich jubiläumsmässig und ganz herzlich GRISCHU willkommen heissen. Ich freue mich so sehr, hast Du in meinen Geschichtenhimmel gefunden. Fühle Dich wohl, habe Spass in den lustigen, traurigen, bunten, schwarzen und weissen, geordnet chaotischen Erzählungen meines zuweilen turbulenten Lebens.
Es ist schön, bist Du da!

Und nun zu "verchert statt lätz" - was für NON-Schweiz-Bürger soviel heisst wie: "den falschen Weg rum statt den falschen Weg rum".
Regelmässig blickwerfende Sternenzauber-Blog-Geschichtenleser wissen um die momentan verkehrte Welt bei mir. Statt rechts rum, flitzt mein persönliches Universum mitsamt allen Galaxien und Untergalaxien links rum.
So schnell, dass mir zuweilen schwindlig wird!

Jedenfall scheint mein Schwindel gestern derart ausgeprägt gewesen zu sein ... Leute, ich habe sowohl Bluse wie Gilet verkehrt rum angezogen! Und stolzierte so "gekleidet" den ganzen Tag zwischen Büro/Reception und Werkstatt hin und her. Ich ging so einkaufen, ging so auf den Zug.
Bemerkt habe ich - sich mir die Haare stäubend - mein Missgeschick erst am Abend, beim Ausziehen.
Ach ja, seeeehr symtomatisch für den meinen Moment.
Und das Beste an der Sache ... es brachte mich zum Lachen! Was muss ich für ein Bild abgegeben haben!!

Heute Morgen habe ich meine Kollegen darauf angesprochen - es scheint wirklich und wahrhaftig Keiner bemerkt zu haben. Nix und Niemand! "Das liegt an Deiner Ausstrahlung!" versuchte mich Manuel zu beschwichtigen. Ja, genau so muss das sein ... gestern vermittelte ich nämlich den Ausdruck "frisch gerupftes, übernächtigtes, magenkrankes, gequältes Huhn".
Weiter als bis in meinen farblos-bleichen-jenseitig-stieren Hohlblick wagte wohl niemand zu schauen.
Gestern war ich in der A-Note "Ausdruck" echt grenzwertig.
Na ja, das durfte ich gestern auch.

Mit "ZELLER SCHÄFCHENZÄHLEN FORTE" (oder so ähnlich)  fand ich dann in den seit Wochen mehr als gestörten Schlaf und pennte ohne Punkt und Komma bis 08.00h durch. Heute morgen dann eine Sprudel-Dosis BEROCCA für mein Nervenkostüm ... und das textile Kostüme den richtigen Weg rum über meinen Luxuskörper geworfen - fetischhhhh war das Sternenzauber-Fränzi.

Heute bin ich wieder Eins mit mir. So sehr ein, dass wir schon fast zwei sind. Ich und Ich sozusagen.
Die Sonne scheint, ich habe Schlaf und somit Kraft getankt, meine Nerven baden stärkend in Berocca und - jetzt lest genau: ich habe freiwillig und gründlich meine Handtasche aufgeräumt (!), die 100'000 Zettel darin geordnet, aus dem Portemonnaie gefallenen Räppli wieder eingesammelt und alte Lippenstifte, Mascara usw. entsorgt. Zeitschriften und Zeitungen älter als 1 Tag flogen in den Müll und ...



... plötzlich trage ich meine Handtasche mit einer ungeahnten Leichtigkeit, ich hänge nicht einseitig Richtung Boden, finde fast alles auf den ersten Blick - und es fühlt sich rundum gut an!

Jede Frau - und ab jetzt, hier und heute - auch jeder Mann weiss nämlich, was das bedeutet, unterzieht man die Handtasche (sozusagen das Heiligtum einer Lady) einer Verjüngungskur:

ES GEHT AUFWÄRTS!

Montag, 21. März 2011

KNOBLAUCH UND HIMMELSDINGE

Also - ihr lieben Menschen ... ich bin wieder back home.
Dieses letzte Wochenende hat einfach rundum gut getan. Und nun habe ich auch ein Lieblingshotel. Wie der Zufall eben manchmal so spielt. So schön war es und ich freue mich bereits heute auf das nächste Mal!
Wann immer dieses nächste Mal auch ist.

Thema Knoblauch:
Der Tag gestern verlief einfach toll! Bei Malerin samt Gatten und Ableger waren wir zum leckeren Grillschmaus eingeladen - und nicht nur, dass Stimmung, Seelengestreichel, Wetter, Essen glattweg sensationell waren, hat diese Einladung auch für viel Platz im Flieger und ein schier privates Einzelabteil im Zug gesorgt.


Leute, die Malerin macht Knoblauch / Bärlauch-Butter, da bleibt einem nur noch das Lechzen nach Mehr! Ganz zu schweigen von dem mit Knoblauch, Peperoni und getrockneten Tomaten überbackenen Feta-Käse. Von dem selbstgemachten Brot, dem herrlichen Grilladen, den leckeren Grillkartoffeln ... mhhh!
Das war gar nicht so einfach, sich dann Richtung Flughafen so mitten im schönen Nachmittag aufzumachen. Es war grad soooo gemütlich.

Am Flughafen war ich echt versucht, mir einen Spritzer Parfum oral zu gönnen - wenn man den Knoblauchduft an sich selber riecht .... wie es denn wohl für Andere sein mag? Ich vermute mal: sehr grenzwertig! Na ja, ich will es gar nicht so genau wissen.
Jedenfalls blieb der Mittelsitz im ansonsten voll besetzten Flieger leer und die Platzfreiheit inklusive Sicherheitsradius war gesichert.
Dito Zugabteil Flughafen Kloten - Thun.
Ich befürchte, der Teenager im Abteil hinter mir hat sich die üblen, nach totem Tier riechenden Turnschuhe nur ausgezogen um gegen mich anzustinken. Aus reiner Notwehr!
Es MUSS so sein!

Thema Himmelsdinge:
Heute war es soweit, mein Mann ist für lange Zeit wieder in die Klinik eingerückt. Eine sehr nötige, eine sehr schwere Situation. Jedenfalls stand ich heute morgen auf dem Perron und wartete und wartete auf den Zug zur Arbeit.
Mir war so gar nicht nach Frühlingsanfang. Eigentlich war mir nach gar nichts.

Da steht man dann und denkt sich so vieles - möchte nichts denken, nichts fühlen. Aber es denkt, es fühlt. Nur Ruhe haben wollte man. Und Stille.

Ich schaute in den Himmel und führte wieder mal Zwiegespräch mit meinem Schutzengel - den armen Kerl texte ich in letzter Zeit öfter mal zu:
"Mein lieber Schutzengel, ich bin es schon wieder - also erst mal merci vielmals für das wunderbare Wochenende. Danke, dass Du Deine Flügel so warm und weich über diese Stunden gehalten hast. Bist ein toller Engel! Ich mag Dich, mag Dich sehr! Jetzt stehe ich schon wieder da und frage Dich um Hilfe. Mir ist so kalt bis ganz innen. Könntest Du mich auch heute an die Hand nehmen und mir warm geben?"


Ich hatte dieses letzten Worte noch nicht zu Ende gedacht, als völligst unfahrplanmässig und unerwartet mein lieber, bester Freund Raphael neben mir stand. Er hätte das Gefühl gehabt, heute mal richtig früh zur Arbeit zu fahren ...

Raphael hat mich abgelenkt, er war so lieb, nahm mich in den Arm und war einfach da.
Bis Bern hatte er mich sogar zum Lachen und auf andere Gedanken gebracht.
Dieser Tag ist ein schwerer Tag - aber kein schlechter.
Ist ok so.

Wieder mal ...

... EIN GESCHENK DES HIMMELS

Sonntag, 20. März 2011

WAS TUT DAS GUT!

Meine lieben BloggerfreunInnen!
Wie ist das schön - und wie tut das gut hier. Der Tag gestern war angefüllt mit Sonne, Spaziergängen, Latte Macchiato, feinem Essen, Freunden, wundervollsten Eindrücken.
Wieder einmal fand sich unerwartet Glück ... dieses ganz besondere "Privat-Hotel" ist ein Kleinod sondergleichen. Das Hause, aussen und innen. Die Menschen, aussen und innen. Das Gefühl.

Habe ein Nest mit Dutzenden Marienkäfern entdeckt - und war dabei, wie kleine Glückskäferchen gezeugt wurden. Also Leute, Glückskäfersex ist ne tolle Sache und sehr eindrücklich! Da ruckelt aber das Efeublatt - hallo!
Ohne voyeuristisch wirken zu wollen, habe ich das mal lächelnd filmisch festgehalten. Sobal ich das Filmchen aufbereitet habe, werde ich es hier einstellen. Ist einfach herzig - und total jugendfrei.

Überhaupt finden sich hier soooo viele Tiere. Die Gastfamilie (14 Erwachsene, 3 Kinder und jede Menge Familienfreunde) beherbergen nicht nur Herrn Kakadu und Frau Ara ... neinnein, schaut mal selber, hier eine kleine Auswahl meiner Mitgäste:

2 eleganteste Pfauenherren

Turteltäubchen

Bunt, bunt, bunt ...

Die Entenfamilie

Und rund um das Haus, im Haus, die Strasse runter, dem Rhein entlang - lauter beachtenswerte Dinge.
Ich konnte keine 3 Schritte gehen, ohne irgendwas zu fotografieren!


Der schöne Spaziergang

Der Abend ...

Ich könnte euch noch Dutzende von wunderschönen Fotos zeigen - hier ist ein Stücklein Paradies, welches mir unendlich gut getan hat. Nun heisst es: packen. Am Abend geht der Flieger zurück in die Schweiz. Aber vorher noch zur Malerin und dem Herrn Baumeister grillien .... mhhhhh!

Zum Abschluss hier noch ein kleiner Schnappschuss vom Frühstück heute morgen. Fräulein Kakadu kam nämlich wieder zu Besuch:

Nun bleibt mir noch mein Wunsch für euch:

SCHÖNEN SONNTAG!





Samstag, 19. März 2011

TIEF DURCHATMEN!

Bevor ich heute vom HIER und JETZT erzähle, möchte ich ganz doll herzlich CLAUDIA UND JOACHIM hier im meinem Geschichtenhimmel begrüssen! Ich freue mich sehr, habt ihr in die lustigen, tiefschürfenden, spassigen und manchmal auch traurigen Geschichten meines zuweilen chaotischen Lebens gefunden. Habt Spass und Kurzweile, lacht und fühlt mit.
Schön seid ihr da!

Und nun zum verprochenen HEUTE:
Der Flug nach Düsseldorf war schon lange gebucht - und warum sollte ich die Reise absagen? Wegen all der momentanen Turbulenzen? Gerade DESWEGEN nicht!

Vielleicht hätte ich aber beim Buchen des Hotels genauer hinschauen sollen ... oder vielleicht ist genau DAS jetzt das Schöne an der Sache ...

... gelandet bin ich nämlich in einer Privatunterkunft
Einem wunderschönen, alten Haus am Rhein, gelegen zwischen Düsseldorf und Köln. Öffne ich die Fenster, kann ich den Fährschiffen zuschauen. Die Dielen in diesem speziellen Haus knarren, das Ambiente ist mehr als beeindruckend ... und was habe ich für Augen gemacht, als plötzlich beim Frühstück ein Kakadu und ein Ara zur Türe reingeflogen kamen - mitten auf den grossen Frühstückstisch, wo Alle rundum sitzen und geniessen!

Bis jetzt habe ich herausgefunden, dass im Parterre wohl so eine Art Kommune lebt. Alte 68er? Jedenfalls durchaus liebenswerte, angenehme, handgestrickte, Biobananen essende, barfüssige, BH-lose, trainerbehoste, einander gegenseitig hennarote Haare schneidende, singende und freundliche, lachende Menschen ohne Schnickschnack und Tütü - dafür mit viel Herz, Offenheit und Ideen.
Der erste Stock wird dann eben wohl vermietet und das Obergeschoss habe ich noch nicht erkundet.
Es gibt hier sooooo viel zu schauen! Und das werde ich auch noch tun! Es ist so spannend! Und so schön!

Ich geh jetzt mal auf Erkundungstour. Aber bevor ich loszottle, habe ich es mir nicht nehmen lassen, euch ein paar Eindrücke fotografisch festzuhalten. Geniesst mit mir!

Mein Zimmer! So was hatte ich noch nie ... das hat was. Charme.

Erste Eindrücke und Ausblicke. Habe ich erst heute Morgen so richtig mitbekommen -
gestern Nacht war es fast 24.00h, als ich endlich hier ankam.

Ich bin sehr zufrieden. Und freue mich jetzt ...

... auf einen Spaziergang dem Rhein entlang. Die Sonne scheint und es ist warm.
Herrlich!


WER KOMMT MIT?

Freitag, 18. März 2011

JETZT WEISS ICH, WAS MIR FEHLT!

Zum Beispiel sowohl die schriftliche, wie auch die filmische 3-D-Biografie von TSCHEI BIIIII - seines Namens Justin Bieber.
Ok, ok ... die Teeniewelt wird mich für diese Ausführungen erst teeren, dann federn, anschliessend vierteilen.
Damit muss ich leben. Oder so ähnlich.

Momentan ist ja mein Leben derart auf den Kopf gestellt, dass es sooooo viel zu lachen nicht gibt. Auch wenn in meinen Augen Tscheiii Biiiii für mich persönlich so überflüssig wie der Noro-Virus ist, hat er doch eines geschafft: mich zum lachen gebracht. Zu einem spontanen, herzhaften, schier nicht mehr enden wollenden Lachanfall mit anschliessendem Seitenstechen und Kaffee-aus-der-Nase-blubbern - ich weiss, meine Atemtechnik lässt zu wünschen übrig.

Zum besseren Verständnis: Justin Bieber ist ein Star. Flott föhnfrisiert (...) und dauergrinsend oder cool in die Kamera blickend. DER Schwarm aller Mädchen mit Hang zu Eierschalen hinten den süssen Öhrchen. Er singt, wie es keine Amsel, keine Drossel - ich sowieso nicht - besser könnte.
Also damit wir uns recht verstehen ... Tscheiii Biiii ist nicht irgendwer, der ist ne richtige, grosse, riesige Berühmtheit. Mit ganz doll vielen Fans.

Das ist er nun: Taff, coll, ein Macher!

Während ich lapidar die Spülmaschine befülle, füllt Tscheiii Biiii Hallen mit Tausenden von Fans, welche vor lauter Entzückung und Extase schreien, brüllen, stampfen, mitsingen und in Ohnmacht fallen.
Meine Familie tut das auch (mal abgesehen von mitsingen und in Ohnmacht fallen) - aber nur, wenn ich die Spülmaschine NICHT befülle.
Aber irgendwie .... nicht mit derselben Begeisterung und irgendwie nicht mit soviel Hingabe wie die Fans von Justin.
Ich konstatiere ernüchtert: ich habe keine Fans.
Ich hab Familie. Und Freunde.

Justin besucht oft Menschen in Krankenhäusern. Das tue ich übrigens auch! In der nächsten Zeit sogar wieder öfter mal ... meine Familie hier um mich herum ist aus diesem Grunde für erneut mehrere Monate kleiner geworden.
An dieser Stelle möchte ich gerne das Wort mit Sch .... brauchen. Aber weil ich ja gut erzogen bin, tue ich das nicht, ich denke es nur.

Wenn Justin durch die Pforten von Spitälern pilgert, dann liest man das auf Seite 1 der angesagten Gazetten. Habt ihr jemals ein Bild von mir gesehen, wenn ich nach einem langen Arbeitstag und 2 1/2 Stunden Fahrt abgeschlafft durch die Türe der Klinik wanke um da mal HALLO zu sagen?
Zugegeben, Justin Biiii hat momentan mit Sicherheit keine so knietief hängenden Tränensäcke wie ich. Dafür hängen seine Jeans knietief - bei mir nie!
Aber was soll's.

Aber - und jetzt kommt der Oberburner - er hat: eine Biografie! In Buch- wie auch in Filmform. 3D! Leute, echt. Der Junge ist 17 Jahre alt und gibt ne Biografie raus. Mit vielen klugen Ratschlägen, wie man(n?) das Leben zu meistern hat. Mit Leit- und Lebensweisheiten, die ich jetzt mit 49 so langsam von mir zu geben getraue. Weil ich denke, dass mir meine Lebenserfahrung dies gestattet.
Genau an dieser Stelle hatte ich übrigens den exorbitanten Lachanfall.
Während ich mit Schweissperlen auf der gefurchten Denkerstirn und gehetzt im Sinne des Erfinders auf meine "TO-DO"-Liste schaue, schaut Tscheiii Biiii sinnierend und in sich zurückgelehnt auf gelebte, pralle, letzte 17 Jahre zurück und werkelt biografisch wertvoll. Respekt.
So im Sinne von: Raus aus den Pampers, rein in das Buch!

Nun ja, so ist wohl das Leben.
Die einen haben ne Biografie - andere Spreizfuss und eingewachsene Zehennägel. Den Spliss in den Haaren nicht zu vergessen.

Tscheiii Biii ist ein taffer Junge.
Der hat echt was, was ich nicht hab:

NE BIOGRAFIE!

Donnerstag, 17. März 2011

WILLKOMMEN!

Zwischen rausgeknallten Plomben und Feuerwehrübungen, Jahresabschlussarbeiten, spitzen Schreien und ...
ach ... halt einfach dem Leben:

Herzlich WILLKOMMEN liebe LYANCA und PFANNI - ich freue mich sehr, habt ihr in meinen Geschichtenhimmel gefunden. Habt Spass und kurze Weile in den kleinen und grossen Geschichten meines manchmal recht chaotischen Lebens.
Bald sind wir 100 Sterne die leuchten .... so schöööön!

Schön, seid ihr ...

... DA!

+++ TELEGRAMM +++

+++ ARBEIT BIS ZUM KRAGEN +++
+++ PLAY-OFF MATCH HEUTE ABEND +++
+++ KEIN SCHLAF +++
+++ VIELE PENDENZEN DIE SOFORT ODER NOCH SCHNELLER ERLEDIGT WERDEN MÜSSEN +++
+++ DAZU JAHRESABSCHLUSSARBEITEN +++
+++ MORGEN BIN ICH WIEDER DA +++

und und und ...

... ABER AUCH VIEL VIEL GUTES PASSIERT!
UND DAS BESTE VON ALLEM ...

+++ MANCHMAL GEHEN DIVERSE DINGE RASCHER ALS ERWARTET ... UND DIE BENÖTIGTE HILFE IST DA +++

DANKE ...

... IHR LIEBEN SCHUTZENGEL!

Dienstag, 15. März 2011

PLOMBEN-KNALLER!

Der Mai winkt mir bereits entgegen.
Und mit dem Mai der bereits seit einem halben Jahr feststehende Termin bei meiner Dentalhygienikerin.
Was DAS bedeutet ... habe ich hier schon ein-, zweimal im Detail ausgeführt.

DAS bedeutet Qual, bedeutet Schmerz, bedeutet Blut und 3 Tage Joghurt, Kartoffelbrei mit Sosse und dann wieder Joghurt. Kamillentee-Spül-Sessionen. Und gaaaaanz gaaaaanz sanfte Küsse.

Da mein Speichel kleine Betonelemente enthält ... enthalten MUSS, anders ist das ja so gar nicht erklärbar ... habe ich sämtliche mir opportunen Gegenmassnahmen getroffen. Die da wären: So eine hyper-dooper-super Ultraschallzahnbürste die 100 mal meht Plaque entfernt als eine übliche Zahnbürste. Ich benutze Zahncrème, die gegen Karies, Zahnstein, gelbe Zähne, Zahnfleischschwund, extra gemacht für Zähne über die magische 40zig, antibakteriell wirkend, magenschonend, gleichzeitig noch die Zunge ent-virend und wahrscheinlich mit Sonnenschutzfilter 50 - falls ich in einem schönen, sonnigen Augenblick mal den Mund zum Lachen weit aufreissen sollte.

Meine Zahnseide hat extra so einem wachsigen Überzug, damit ich auch in meine schier nicht existenen Zahnzwischenräume nur so reinflutsche - um dann mit Hurra und Garacho mir damit ins zahnsteingereizte Zahnfleisch zu semmeln - also so richtig mit Anlauf. Das tut ... irgendwie ganz besonders.

Dazu fluore ich meine Zahnschmelz regelmässig und fühle mich somit auch regelmässig in die Schulzeit zurück versetzt, wo alle paar Wochen das gemeinsame Klassengemeinschafts-Zähneputzen mit der bösen Zahnputztante aus der Schulzahnklinik stattfand. Hat man da nicht mit dem nötigen, geforderte Einsatz geschrubbt (es gab Kinder, bei denen hat dieses konzentrierte Fluorgebräu Übelkeit hervorgerufen), legte die Tante selber Hand an und steckte einem das Zahnbürstchen sehr unfühlig bis weit hinten zum Gaumenzäpfchen. Mit einem gewissen Ekel erinnere ich mich an gewisse Szenen, wo diese besagten Kinder dann ihrem Widerstand hör-, sicht- und riechbar Ausdruck gegeben haben. *WÜRG*

Jedenfalls ... weil der Mai naht, vergrössert sich auch mein Wunsch, sämtliche Betonelemente in meinem Munde zu verhindern ... bzw. bereits erstellte "Bauwerke" zu minimieren. Ich gebe alles! Wenn ich an meine liebe Frau Schneider denke - und dieses hakige Intrument in ihrer Hand. Autsch.
Jesses Gott!
Darum habe ich mir gestern in der Apotheke so ein flüssiges Sprengmittel gegen alle Zeichen der Zahnalterung geholt. 2 x am Tag damit Zähne und Mundraum fluten, es eine Minute im Munde belassen und dann möglichst eine halbe Stunde nix essen, trinken - wirken lassen.

An genau diese Vorgaben habe ich mich auch gehalten.


Auf die eventuell jetzt gestellte Frage ... ob ich das heute wieder tun werde - kann ich kurz, klar und deutlich mit einem lauten NEIN antworten. Warum?
Darf ich kurz mal das Protokoll des gestrigen Abends zu Besten geben:
A) 21.39h, ich gähne. Der offene Mund erinnerte mich an die blaue Flasche im Badezimmer. Gedacht, getan!
B) 21.40h: Ich stakste rüber ins Bad, öffnete nach längerem Kampf (Kindersicherung!) die Flasche, nahm einen tüchtigen Schluck und ...
C) 21.41h... in meinem Mund explodierte alles. Die Plomben knallten gefühlt raus wie Korken aus geschüttelten Champagnerflaschen, meine Mundschleimhaut verätze und die Zunge schrumpelte zu einem nicht benennbaren Stückchen trockenen Fleisches ...
D) 21.42h... ich war mir sicher, nur noch durchsichtige, in ihrer Konsistenz gummiartige, kleine, zerfledderte Zahnstummel im Munde zu haben. Fransig die Lippen. Löchrig die Speise- wie auch Luftröhre.
E) ab 21.43h: Völlig überzeugt, meinen Mund nie nie nie mehr im Restleben gebrauchen zu können. Für was auch immer.

Verhungern werde ich.
Verdusten sowieso.
Sprachlos sein.
Ungeküsst bis in alle Ewigkeit.

Aber immerhin:

OHNE ZAHNSTEIN!

Montag, 14. März 2011

VOM GLÜCK VIA PECH ZUM ERNEUTEN GLÜCK

Als ausserordentliches Glück befand ich heute Morgen, dass mein Zug ein bisschen früher als gewohnt im Bahnhof einfuhr - und ich die Zeit hatte, mir beim GLATZ-BECK einen dieser wundervollen Café Latte zu ordern. Den ganz grossen Becher.
Da gibt's auch immer noch so ein extra-feines Nuss-Nougat Mini-Praliné dazu. Ein Praliné to go sozusagen. In den Mund schieben und den Montagmorgen versüssen.
Mhhhh!

Als kleinen Glücksdämpfer empfand ich, dass der Deckel auf dem Pappbecher eine kleine, unsichtbare Delle hatte ... und beim ersten Schluck das heisse, milchschaumige Schwarz/Weiss mir über Kinn, den Hals runter, mitten ins Dekolleté tropfte.

Ab diesem Moment nuckelte ich sachte wie Baby an der kleinen Becheröffnung - meine Tageslichttauglichkeit aufmerksam im Auge behaltend. Da mein Lebenselexier noch sehr sehr heiss war, wartete ich eh am besten einen Moment.
Unterdessen war ich im Büro angekommen, stellte den Riesenbecher auf mein Pult und schälte mich aus der Jacke. Setzte mich mit Schwung und Elan auf den Bürostuhl ... mit eben demselben Schwung und Elan legte sich in diesem Augenblick meine grosse, schöne, schwere Halskette mitsamt Riesenherzanhänger um den Becher und schüttete MIR mit Schwung und Elan 3/4 Becherinhalt über Hose,Tunika und Gilet. Inklusive Unterwäsche.
Pech!


Das merkte aber bis jetzt kein Mensch - weil ich heute in edlem Schwarz gekleidet bin.
Alles in allem:
- 1/3 wundervollen Kaffee genossen
- keine Flecken sichtbar
- ich dufte herrlich nach Kaffeestübchen

FAZIT: GLÜCK!

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