Dienstag, 19. Oktober 2010

VON DINGEN MIT UND OHNE FÜSSE

Keine Bange, mit meinen Füssen ist alles in Ordnung. Aber mit der Ordnung nicht.
Beziehungsweise Teilbereichen der Ordnung.
Spreche ich in Rätseln?

Hier die Auflösung:
Es ist Draussen noch ganz dunkel - und ganz kalt. Aber das tut nix zur Sache. Ich muss los, dringend, ganz dringend ... der Zug wartet nicht auf mich, leider. Giovanni (mein Roller) satteln und ab die Post. Würde alles auch prima klappen, wäre denn der Rollerschlüssel auffindbar. Dieser grosse Schlüssel mit dem Schlüsselanhänger schier so gross wie ein A4-Blatt, violett, PRINZESSIN steht mit Blinke-Strass-Steinchen drauf. Also unverkennbar MEINER! Nicht zu finden - weder in der Handtasche, noch in der Jacke mit Loch in der Innentasche, auch nicht im Kühlschrank (ja, da fand ich den auch schon mal - muss wohl irgendein Gnom am Werke gewesen sein ...).
Fazit: Schlüssel hat Füsse bekommen. Muss so sein.
In letzter Minute bin ich im Badezimmer anlässlich des abschliessenden Kontrollblicks in den Spiegel und allfälliger Noch-Restaurationsarbeiten mit dem Fuss gegen was Klirrenden gestossen: Der Schlüssel!
Scheiss-Gnom - sag ich da nur!


Ganz im Gegensatz zu den 2 gut gefüllten, 60ltr. schweren Abfallsäcken auf dem Balkon. Hingestellt von der männlichen Fraktion unserer Familien-WG. Wohl in der Hoffnung, dass der Schlüssel-Gnom ein Einsehen hat, den Müllsäcken ebenfalls Füsse verpasst und diese dann die restlichen 200m quer durchs Quartier zur nächsten Müllcontainerstelle lustwandeln, sich da fröhlich in eine der bereitgestellten Stinkgruben werfen und ab da einsam vor sich hinrotten.


Aber nein - so einfach funktionieren die Gnomen dann eben doch nicht. SOLCHE Dinge kriegen nie Füsse! Nie!
Irgendwann muss ich dann einfach mal konstatieren, dass weder meine vorwurfsvollen Blicke Richtung Balkon grosszügig übersehen werden, der knallrote Post-It-Zettel an der Haustüre mit dem dezenten Hinweis: "Kehrichsäcke runter bringen!" - geschrieben in dick schwarz, mit Filzstift, wasserfest - Füsse bekommen hat und einfach irgendwie verschwunden ist. Oder einen Zusatz bekommen hat, der da lautet: "Ja, das solltest Du dringend tun!". Beide Männer streiten übrigens die Täterschaft ab!
Und so kommt es dann, dass ich noch vor 06.00h (da sind noch nicht so viele vorwurfsvolle Nasen unterwegs) mir zumindest eine der Stinkbomben packe und vor der Abfahrt an den Bahnhof entsorgen gehe.


Dito Altpapier und Karton. Ich würde schwören wollen, dass DAS eher zu Staube zerfällt, bevor meine Mannen es als ihre Pflicht ansehen, solche nicht weltbewegenden Nebensächlichkeiten an - beziehungsweise in die Hand zu nehmen. Ich packe das Zeug immer schön in Tüten und stelle die so hin, dass auch die männliche Spezies davon genervt sein muss. Ist sie auch ... und stellt wohl deshalb den Packen zum Kehrichtsacke auf den Balkon raus.
Mit fehlen auch hier: die Füsse. Damit sich solche Dinge selber entsorgen können.

Muss ich vom Altglas noch separat berichten - oder könnt ihr es auch so vorstellen? Ich befürchte, ihr könnt. Dito Dinge wie leere Milchbeutel, nicht mehr zu gebrauchende Anziehsachen. Ganz besonders mag ich die Deko im Badezimmer, die einsamen Kartonröllchen - Kernstück ehemaliger HAKLE-5lagig-flauschig-weich-Klorollen für den empfindlichen Po.
Aber nein, sowas kriegt nie Füsse! Also ich meine damit das leere Kartonröllchen, nicht den Po.

Der Gnom schlägt aber gnadenlos zu bei:
sündhaft teurem Bündnerfleisch, Pralinen, dunklem Dinkel-Spezialbrot mit Marronistückchen (während das Normalo-Brot zuhinterst in den Brotkasten geschoben wird), schmelzigem Freiburger Vacherinkäse, den tolle Himbeeren-Bio-Joghurts und und und.
Im Gegenzug bleiben Sojasprossen, Endiviensalat, Randen, Rosenkohl im Kühlschrank liegen. Die kriegen nicht Füsse - nein, die kriegen ganz anderes! Der/die Gnom/e befinden nämlich irgendwann, sie (die Sprossen, Salate usw.) hätten zu kalt und verpassen ihnen im Gegenzug warme, pelzige Mützchen in den diversen, schlankmachenden Grautönen.
Habe aber auch schon bläuliche und rötliche gesichtet.
Jaja, diese biochemischen Experimente, abdriftend Richtung Metamorphose. Oder so.
Ich möchte nicht darüber sprechen.

Flüchten wir uns zu den schönen Dingen des Lebens.
Zum Thema Körperpflegeprodukte: Insbesondere die teuren Dinge - sind bei Gnomen aller Arten und Gattungen ebenfalls äusserst beliebt. Tolle Bäder, duftende Duschgels, Handcremes, Haargel, jede Art von Hautcremes ... auch Männer wollen Pfirsichhaut ..., Bodylotion mit Selbstbräuneranteil (!) und seit neustem auch Haarspray. Den teuren versteht sich. Sohn Nr.2 sollte dringend mal wieder zum Friseur!
Die Liste könnte noch beliebig lange fortgesetzt werden.

Meine Freundin hat mir übrigens kürzlich gestanden, dass sie hinsichtlich der Männer mit solchen Problemen zu kämpfen hat. Die einen - die Erwünschten - sind schneller weg als sie denken kann. Und die anderen bleiben sitzen. Wie unser Kehrichtsack auf dem Balkon.
Hoffentlich müffeln sie wenigstens nicht!

Geld hingegen ist wiederum so was von flüchtig!
Ach Mensch ...

Zusammenfassend: Das mit dem HIER BLEIBEN und VERSCHWINDEN bleibt mir ein Rätsel.
Ich befürchte:

AUF IMMER UND EWIG!

Montag, 18. Oktober 2010

ES LEBE FLAVIA!

Montag - der Anfang einer guten Woche.
Und auch ich beginne mit etwas Gutem: Nämlich TOLL-PATCHIG hier im Geschichtenhimmel zwischen meinen kleinen und grossen Erzählungen zu begrüssen! Sei herzlich WILLKOMMEN, fühle Dich wohl! Schön bist Du da. Ich freuen mich! Sehr!

Als ich heute Morgen die Pendlerzeitung 20Minuten aufschlug, verdrehte ich als erstes mal wieder meine noch kleinen Äugelein.
Nein! Nicht schon wieder ein peinlicher Bericht über eine gewesene, aktuelle oder kommende Miss. Herrjee - irgendwie kriege ich Krämpfe über die oftmals vorherrschende Ignoranz gegenüber sämtlicher IQ- und anderer Werte ... wenn frau zum Beispiel das Matterhorn auf Photos nicht erkennt, unser schönes Bundeshaus (Regierungssitz) für eine Kirche hält und sich als Studentin einer Fern-Universität ausgibt, welche leider von ihrer "berühmten" Studierenden keine Kenntnis hat - und das nicht, weil im besagten Büro ein Fehler passiert ist ... sondern schnöde, weil die Studentin keine solche, sondern Verkäuferin ist.
Über derartig Entartetes möchte ich weder lesen, noch reden und schon gar nicht nachdenken wollen!
Lasst mich bloss zufrieden mit solchem Mist!

Aber ... und jetzt geht’s rund ... nach dem zweiten Blick auf diese neue Miss verschlang ich den Artikel ratzeputz bis auf die letzte Interpunktion. Ich gierte förmlich nach jedem Buchstaben, leckte im übertragenen Sinne das Blatt Papier sauber. So lecker war der Artikel!
So lecker ist Flavia.
Endlich eine Miss mit Rundungen - und was für welchen! Und erst die inneren Werte! Aber hallo!
Aus 25 ambitionierten Kandidatinnen wählte das Publikum die schöne Simmentalerin FLAVIA.
Ich sage nur: 92 / 43 / 34 - Idealmasse! Sie ist blond, vollbusig wie sonst keine Andere

Nein, ich habe mich nicht verschrieben. zugeben muss ich allerdings, dass es sich hier nicht um Masse, sondern um Punkte handelt.
Flavia ist auch keine 18 - sie ist süsse 4 Jahre alt.
Und hat 8 Beine.
Korrektur: Nach dezenten Hinweisen aus der Bevölkerung aller Erdteile habe ich nochmals nachgezählt ... es sind ... ähhh ... bloss 4 Beine.
Womit erwiesen ist, dass ich als Kanditin für eine Miss-Wahl absolut geeignet wäre.

Hier der Bericht aus der heutigen Zeitung:

Flavia wurde Miss Lenk 2010

Im Laufe des Nachmittags stieg die Spannung an. Einerseits weil der Schwingerkönig Kilian Wenger zu einer Autogrammstunde erwartet wurde und andererseits standen die Misswahlen an.
Die fünf Viehzuchtgenossenschaften führten in den vergangenen Tagen ihre Beständeschauen durch. Von jeder Viehzuchtgenossenschaft konnten fünf erstrangierte Kühe zur Misswahl antreten. Aus den 25 Kandidatinnen erkürte das Publikum schliesslich ihre Favoritinnen. Das Publikum entschied sich für die vierjährige reine Simmentaler Kuh Flavia aus dem Stall von Stefan Klopfenstein. Flavia konnte sich die von Lenk-Simmental-Tourismus gespendete Glocke von Schwingerkönig Kilian Wenger umhängen lassen und darf nun bis zum Älplerfest 2011 den Titel „Miss Lenk 2010“ tragen. Flavia wurde an der Beständeschau am Donnerstag mit 43 34 92 beurteilt und ist eine Tochter des Stiers Senn, der ebenfalls im Betrieb Klopfenstein gezüchtet wurde. Als Vertreterin der Sektionen SF und RH und Vizemiss Lenk 2010 wurde Kerstin von Matthias Christeler auserkoren.

Hier nun diese sagenhafte Miss mittig im Bilde:


Ich finde, sie ist eine echte Lady.
Und so schön!
Keine Möchtegern-Studentin.
Flavia macht legitim Mist.

Sagt selber:

IST SIE NICHT EINE SCHÖNHEIT?!

Sonntag, 17. Oktober 2010

ENDLICH ORDNUNG!

Wunderschönen Sonntagmittag meine Lieben!
Draussen ist es ziemlich *Wäääh* mit einem Drittel *Bäääh* und einem Rest *WÜRG*.
Habe jetzt erst mal Kerzen angemacht, die Kuschelpuschen angezogen und denke wirklich und wahrhaftig daran herum, mir zum ersten Mal in der Wintersaison 2010/2011 einen Rollkragenpulli anzuziehen.



Aber vorher komme ich kurz mal im Blog vorbei.

Wo wir jetzt schon mal verbal bei diesem Schlotterwetter sind, will ich euch doch mal von gestern erzählen. Gestern wurde bekanntlich ANEBODA geboren, sozusagen.
Ein Kaiserschnitt - so viel kann ich schon mal vorneweg verraten.
Hier seht ihr ANEBODA noch im Bauch des Paketes, auf dem Rollwägeli liegend.


Während ich gestern dem neu erstanden Geschirr im Schrank Platz freiräumte, wurde ANEBODA vom Katerli-Schätzu nach oben in die Wohnung gewuchtet, entblättert und schon mal in allen Einzelteilen aufgestellt. Hier ein Teil davon:


Dann begann die Arbeit, die Geburt.
Schätzu schuftete, ich war der Handlanger – hier in der Schweiz nennt man sowas den „GIB-HÄB-ZÜND“, sinngemäss übersetzt den „GIB MIR – HALTE MIR – MACH LICHT“, der Depp für die niederen Arbeiten.
Katerli kam dann auch schon gleich mit seiner ersten Direktive an: „Frau, mach mal Musik, ich brauch für solche Aufgaben die passende Musik“. Meiner einer trabte los … weiss Frau doch genau, was Mann braucht. Doch er schaute mich wie eine kalbernde Kuh an, als ich freudestrahlen sein „Highway to hell“ auf Level 11 durch die Wohnung schallen liess. Das mag er ja sooooo gerne. Bisher.
Er kramte dann in seiner Tagesklinik-Tasche und förderte eine CD hervor, welche ich noch nie vorher gesehen hatte, legte sie ein und schon schallte ein Weihnachtslied der festlichen Sorte durch unsere staunenden Räumlichkeiten. Einen Tacken zu früh für mein empfindliches Empfinden.
Ich beäugte den Kater … und staunte, wie sich so ein halbjähriger Klinikaufenthalt auswirkt. Aus Hard Rock wird Knabenchor. Na gut, er befand das Weihnachtslied dann auch als verfrüht und schaltet einen Song weiter. „Dirty old town“ (frei übersetzt nach WIKIPEDIA: „Altes Drecksnest“ ) – Katerli schaute mich an und heischte um Zustimmung. Ich hoffe, er hat mich nur hinsichtlich der Zustimmung so intensiv beaugapfelt. Und suchte nicht nach Übereinstimmungen …
Letztendlich begleiteten uns keltische Gesänge und Flötentöne aus Irland durch den Nachmittag.
Irgendwie sehr entspannend - doch.

Die Duftkerzen vom freitäglichen Einkauf im schwedischen Möbelhaus wurden dann von mir auch grosszügigst und die Arbeit vom Katerli unterstützend im Wohnzimmer verteilt. Ich fand, es duftet einfach herrrrrlichst nach Beeren, Kirschen, roten Blumen.
Das wird aber keineswegs von Allen so gesehen … Sohn Nr. 2 kam gegen Abend vom 4-stündigen Biketraining zurück, machte die Türe auf und meinte erschrocken: „Oje, hat hier jemand ganz doll schlimm Brech-Durchfall? Das stinkt ja bestialisch!“. Und er meinte das durchaus ernst!
Ich bin mir jetzt nicht so ganz sicher, ob mit den Kerzen oder dem Kind was nicht in Ordnung ist.

Unterdessen machte ANEBODAs Geburt grosse Fortschritte.


Geburtshelfer Katerli-Schätzu hat das prima gemacht und wir können nun unser neustes Familienmittglied in unserer Mitte willkommen heissen.

Darf ich vorstellen:
Leute – das hier ins ANEBODA. ANEBODA – das hier sind meine Leute



Alle Schuhe sind darin verstaut und es herrscht Ordnung.

EIN GUTES GEFÜHL!

Samstag, 16. Oktober 2010

SCHUBIDUBIDUUU!

Meine Lieben!
Wir hatten ganz dringend einen neuen Schukasten nötig - das habe ich euch gestern ja beschrieben.
War das dann gestern Abend toll in dem gelb/blauen, schwedischen Möbelhaus! Schubidubiduuu - ich hätte vor Freude singen können! Katerli lief zu seiner persönlichen Hochform auf ... diesmal war ER es, der weder Punkt noch Komma fand. Sein Lieblingssatz beinhaltete genau 5 Worte, die da hiessen: "Könnten wir DAS nicht brauchen?"

Aber bevor ich euch jetzt blumig unseren Irrwandel durch die IKEAnischen Gänge beschreibe - schaut am besten selber:

Erstens gab es die berühmten Köttbullar

Zweitens kleckerte ich ... logischerweise ... die knallrote
Beerenkonfitüre auf den diesmal silberfarbenen Pashminaschal ...

Der Karren füllte sich .. und füllte sich ... mit vielen kleinen Dingen

Die grösseren Sachen holten wir im Lager

Standen irgendwann vor dem ersten Weihnachtsbaum dieser Saison ...

Nun sind wir stolze Besitzer:
Einer weissen, süssen Plüschmaus ...

Einem neuen, dekorativen Zuckerglas ...

Ein paar Kilo Kerzen ...

Einem neuen 8er Service Alltagsgeschirr in viereckig, schwarz / weiss ...

Mit den dazugehörigen Schälchen, Töpfchen und Tiegelchen ...

Assortiert - selbstverständlich - neue Wassergläser ...

Farblich passende Kerzendeko - logo! ...

Und so ne Glasglocke mit Monsterkerze ... wowwh!

Nicht das ihr euch jetzt wundert - einen Schuhschrank haben wir also auch.
Selbst wenn das zur absoluten Nebensache mutierte.
Er ist noch im Karton.
Jetzt müssen wir sie, die Kommode, also auspacken und zusammenbauen - das wird wohl
einen neuen Blogbeitrag geben!
Weiteres folgt bald. Befürchte ich ...
Heissen tut die Kommode übrigens:

Heute Morgen habe ich meinem Schätzu-Katerli gesagt: "Duuuuu - die weisse Maus ist soooooo süss. Ich hätte  die sooooooo gerne noch in grau, braun und schwarz. Gehen wir heute nochmals zu IKEA oder wollen wir es auf nächste Woche verschieben ...?".
Katerli-Schätzu blickte gen Himmel, seine Augen wurden zu schmalen Schlitzen, seine Hände zu Fäusten und er gab Sätze von sich, denen ich leider nur bruchstückhaft die Worte "langsam" und "qualvoll" entnommen habe.

WAS MAG ER DAMIT WOHL GEMEINT HABEN?





Freitag, 15. Oktober 2010

ALLES OK, KATERLI?

Drei Dinge mit S machen mir zur Zeit grosse Sorgen: Schuhe, Schuhschrank und Schätzu.
Die Problematik ist eng verknüpft und ich erkläre sie auch sofort:

Aaalso, Problem Nr.1: wir haben viele Schuhe. Korrektur: Schätzu legt Wert darauf, dass ich sage: ICH habe viele Schuhe.


Die lassen sich nicht mehr im Schuhschrank stapeln, weil … Problem Nr. 2: der Schuhschrank hat sich kürzlich in die ewigen Jagdgründe verabschiedet.


Wenn ich eine der unteren Klappen öffne, schnellt die oberste Klappe mit Anlauf gegen meine Stirn. Öffne ich eine der oberen Klappen, haut mir das untere Klappenteil schmerzhaft gegen das Schienbein. Wie ich es auch mache – ich bin gefährdet!
Und auch ernsthaft geneigt, diesen Umstand Sohn Nr. 1 anzulasten, weil dem seine alte Schuhe doch manchmal … äusserst grenzwertig an einen Fuchsbau erinnern.


Und somit sind wir auch schon bei Problem Nr. 3: dem Schätzu-Katerli.
Also der riecht alles andere als nach Fuchsbau, das möchte ich schon mal klarstellen. Schätzu ist die personifizierte Duftversuchung. Lecker sag ich euch! Leckerrrr!
Es ist so: meine Stirn und der Rest vom Gesicht bis hinunter zum Bauchnabel schlug sich gestern Abend in Falten, als ich Problem 1 und 2 ansprach und so locker als möglich – ich kenne schliesslich die Gegenargumente – in den Raum warf: "Mein Vorschlag wäre, dass wir uns Freitag abend mit unserer Wilhelmine – der 21-jährige Karre – via Autobahn auf direktestem Weg zu IKEA machen, da erst mal fein Kötbullar essen gehen und dann quer durch die Ausstellung pilgern, uns einen neuen Schuhschrank kaufen". Um mit sanftester Säuselstimme nachzutreten: "Super Idee - oder was meinst Du, Du bester aller tollen und schöner Männer?"
Und wisst ihr, was Katerli sagte: "Ok, gute Idee". Einfach nur: "Ok, gute Idee".
Ich habe schlecht geschlafen die letzte Nacht. Meine Gedanken schlugen Purzelbäume - was ist mit meinem Mann bloss los? Alles gut mit ihm?

Normalerweise bläst er nach einem solch provokanten Satz, in dem die Worte „Freitag abend, Auto, Autobahn, IKEA, Ausstellung, kaufen“ vorkommen, erst mal gehörig die Backen auf, dann spüre ich seinen heissen Atem in meinem mittlerweilen eiskalten Nacken, er sagt dann so Dinge wie: „Freitag abend auf die Autobahn?!? Und dann erst noch zu IKEA!?! Einkaufen da?!? Frau – bist Du denn von Sinnen?????!!!! Des Wahnsinns?“
Aber nein, diesmal ist alles ganz anders. Er sagt bloss – ich weiss, ich wiederhole mich, dies aber aus reiner Ungläubigkeit und mich selbst nochmals davon überzeugend: „Ok, gute Idee“.
Stellt euch das mal vor … und er lächelte sogar dazu!

Als erstes habe ich mir mal die Beipackzettel seiner Medikamente durchgelesen. Da standen Dinge von Haarausfall, Muskelzuckungen, über diverse Inkontinenzen bis hin zu gerollten Nägeln. Sozusagen alles, was die Medizin an Nebenwirkungen zu bieten hat – aber von Unterwürfigkeit stand da nix.
Was muss der arme Kerl in den letzten Monaten durchgemacht haben, dass er ohne Widerworte, sogar mit aufrichtigen Freudesbezeugungen, mit mir zu IKEA fährt? Ob ich mal mit seinen Ärzten unter 4 Augen sprechen sollte? Die haben mir aber schon den richtigen Jörg mit nach Hause gegeben – oder?

Wenn ihr das lest, stiefeln wir wohl schon bald munter zwischen Dingen mit Namen wie BEDDINGE, KNUT, GREVBÄCK und KLIPAN rum, essen feine Köttbullars mit Heidelbeermarmelade, kaufen mindestens 1‘000 Stück Teelichter für dunkle Abende und 5 neue Laternchen für auf den Balkon, ein bisschen Weihnachtsdeko da, neue knallbunte Frottierwäsche hier und all die anderen hunderttausend obligatorischen Kleinigkeiten, die auch das grösste Auto so völlig unerklärlichweise in einen Mini mutieren lassen.

Bevor wir heute Morgen losfuhren – er in die Klinik, ich in die Garage – habe ich nochmals mit sanfter Stimme nachgefragt: „Also dann, bis heute Abend mein Katerli. Ich sag nur ... IKEA!“. Er nahm mein Gesicht zwischen seine Hände, küsste mich innig und sagte glaubhaft: „Oh ja, ich freue mich!“

ICH MICH AUCH!

Donnerstag, 14. Oktober 2010

KLEINE FERIEN GANZ GROSS

Meine lieben Blogfreunde und Freundinnen

Heute freue ich mich darüber, MIAU im Sternenhimmel begrüssen zu dürfen! Jupiiii! ♥lich WILLKOMMEN und ganz viel Freude,Spass in meinen kleinen und grossen Geschichten. Ich freue mich sehr, dass Du hier bist!

Und nun zu den kleinen Ferien ...
... manchmal gibt es Krisen im Leben – wie gehabt die letzten Monate. Wenn die Gesundheit nicht mehr mitspielt, alles in Frage stellt und plötzlich nichts mehr ist wie vorher. Ich bin so dankbar, dass mein Schätzu-Katerli und auch ich uns langsam wieder in der Normalität finden und den Alltag zurück erobern.
Voller Freude, Elan, Kraft und mit Genuss. Das tut gut, das ist gut.

Diese schwere letzte Zeit hat unsere Sinne für das Wesentliche, für Einander – für das Leben überhaupt – noch weiter geschärft. Wir wollen künftig noch einen Tacken mehr auf das UNS hören, viele Worte mit- und übereinander verlieren, verlieren wollen. Bewusste Glücksmomente in einen ganz normalen Wochentag einstreuen – weil jeder Tag wichtig, einmalig und einzigartig ist.
Kleine, feine Auszeiten … und sei es nur die eine Stunde nach der Arbeit.
So wie gestern.

Ich war schon etwas früher als er in Thun, habe deshalb mein Katerli um 17.30h am Bahnhof mit Giovanni, dem Roller, abgeholt und zusammen sind wir dann zum Schloss Schadau rüber gefahren.
Schloss Schadau hat eine besondere Bedeutung für uns. Da haben wir nämlich im letzten Jahr nach unserer Rückkehr aus Rhodos das Hochzeitsfest mit Freunden und Familie bei einem ausgefallenen Brunch gefeiert. Es war wunderschön …

Gestern Abend wollten wir einfach in diesem sehr speziellen, wunderschönen Ambiente zusammen einen Kaffee trinken, auf den Thunersee schauen, die Rosenbüsche bewundern und den Anderen fragen: „Wie geht es Dir?“. Und sagen, was er und ich uns unter dem Titel: „Ich habe Dich so lieb, weil: …..“ aufgeschrieben hatten.
Fränzi (sie ist nicht "nur" Gastgeberin im Schloss Schadau, sie ist eine liebe Freundin geworden) hat mit einer liebevollen Umarmung uns herzlichst empfangen und wir fühlten uns derart wohl, dass wir gleich noch zum Abendessen blieben.

War das schön! Wir sassen im Wintergarten, viele Kerzen um uns herum, das Deckenlicht schön gedimmt, Herbstdekoration in braun und orange, klassische Musik im Hintergrund ... ein kleiner Ferienmoment mit grosser Wirkung. Wir atmeten tief durch, unterhielten uns, lächelten, genossen.
Das werden wir uns nun ab und zu mal gönnen.
Wohlfühlmomente für die Seele.
Viel viel UNS.

Kommt, habt Teil an diesem schönen Abend und schaut:

Das Schloss aussen - das Schloss innen ... ein Traum

Überall Kerzen - so schön!

Blick auf den Thunersee

Die Parkanlage mit den Rosensträuchern, die Sonnenterrasse!

Kaffee mit Herz ♥

Feine Rösti!

Ruhige Nischen

Einfach schön!

Mit Liebe dekortiert

Wer mehr über das Schloss Schadau wissen will (empfehlenswert!):


ICH LIEBE KLEINE FERIEN!




Mittwoch, 13. Oktober 2010

ÜBUNG MACHT DEN MEISTER

Sagt man - so lapidar.
Mag ja grundsätzlich auch stimmen. Und auf die meisten Menschen zutreffen.
Bloss bei mir streikt diese Weisheit.
Nicht querbeet. Aber was das Thema Tanken angeht, auf jeden Fall.

Mit 14 Jahren habe ich ein Mofa geschenkt bekommen. Ich sehe es noch heute vor mir – es war ein MAXI PUCH, knallorange und mein ganzer Stolz.
Und immer wenn ich zur Tankstelle fuhr, schämte ich mich schon im Voraus. Es ist nämlich so: Als der liebe Gott das unfallfreie Tanken-Gen verteilt hat, war ich gerade auf dem Klo. Ich hatte damals diesen fiesen Noro-Virus und habe gleichentags auch noch das unfallfrei Essen-Gen verpasst … ihr wisst ja.

Gestern war es wieder mal soweit. Ich startete meinen Roller – und das gelbe Licht leuchtete auf. Aha! Tanken ist angesagt! Gleichbedeutend mit: „Fränzi Sternenzauber, Du fährst jetzt ohne Umwege und sofort zur nächsten Tankstelle und gibt’s dem Giovanni Vespa einen ordentlichen Schluck vom Bleifrei 95. Sonst bleibst Du wieder irgendwo in der Pampa liegen. Wie auch schon“.

Gut gut, ich bin ja nicht beratungsresistent. Zumindest meist nicht. Auf dem Weg zum Bahnhof liegt ja auch diese Tankstelle. Gesagt - getan: Kurz nach 06.00h stand ich an Zapfsäule 3.


Gut gelaunt, frohen Mutes, ein Liedchen pfeiffend, mich auf den Tag freuend, frisch geduscht, die neue Jeans zur Schau tragend, die rosa Wildlederjacke, die schwarzen Stiefel und duftend nach diesem herrlichen Parfum, welches ich im Duty-Free auf Rhodos gekauft habe – nach Blumenwiese und Moschus-Ochsen duftet es, nach Teilen davon zumindest.
Mhhh … so fein!

Also: erst mal den Sitz vom Roller hochklappen. Da ist einerseits die Kuhle für Helm, Handschuhe, Taschentücher, Reservelippenstift, Notizbuch, Regenschutz, loses Kleingeld, Sonnenschutz, Visitenkarten, trockenen Keksen, dicke Socken (?), leichte Jacke (ah DA ist die!) … und andere Kleinigkeiten. Diskussionslos überfüllt.
Daneben befindet sich der Einfüllstutzen für das Benzin.
Nicht gut. Warum – das werde ihr gleich lesen.

Ich wählte zwischen DIESEL, SUPER und BLEIFREI 95, fügte den Zapfhahn sachte in den Tankstutzen und drückte so sanft wie nur möglich auf den Hebel, den unseligen. Erfahrungsgemäss gurgelt es dann erst mal. Und so ein paar Tropfen plumpsen in den leeren Tank. Etwas mutiger drücke ich etwas fester. Lange kommt nix. Und dann kommt’s! Ein Schwall stinkiges, grausliges, in den Augen brennendes Benzin schwappt aus dem Zapfhahn. Teilweine in den Roller, teilweise über den Roller, teilweise ins Helmfach über all die lebenswichtigen Kleinigkeiten, spritzt mir über Hände, Jacke, Hose, Stiefel. NEIN! Nicht schon wieder. Ich habe doch extra aufgepasst!


Ab da flutscht das Benzin glucksend dorthin wo es hingehört, als wäre nix passiert: In den Tank. Harmlos, unauffällig, völlig unspektakulär. Ich könnte dann jeweils schreien. Wenn ich könnte. Ich kann aber nicht, da der Stinknebel des über mich ausgekippten Benzins mir die Luft raubt. Mir ist dann schlecht! Auch aus lauter Ärger.
Sind dann die 3 Liter Benzin im Tank – was sich darin äusserst, dass der letzte Deziliter oben raus schwappt und zischend über den Auspuff tropft, wie könnte es anders sein! , gehe ich rein an die Kasse und begleiche meine Rechnung (bezahlen muss ich 4 Liter! Ihr wisst ja jetzt, weshalb!)
Die Dame schaut mich dann immer mitleidig an und rundet den Betrag stets nach unten.

Anschliessend tuckere ich weiter zum Bahnhof und wundere mich nicht mehr, dass ich alleine stehe. Der Blumen-Moschus-Duft ist einem eindrücklichen Eau d’unloaded 95 gewichen. Ich habe den Charme einer ölig-verschmierten, stinkenden Tanksäule und werde weiträumig gemieden.
Das Gute: Kein Mensch würde sich getrauen, in meiner Nähe eine Zigarette anzuzünden …
Im Zug werde ich nasenrümpfend ausgegrenzt, man meidet mich wie die Beulenpest. Besonders liebe ich solchen Momenten ehrliche Kleinkinder: „Mami, warum riecht die Frau nach Auto und Einstellhalle? Und warum hat die so dreckige Kleider?“
So schnell mutiert man von Duftbombe zu Dreckschleuder. Von angenehmer Erscheinung zu Zumutung.
Ich möchte diese Frage dann nicht beantworten, tue jeweils so, als fühlte ich mich überhaupt nicht betroffen und blicke vorwurfsvoll den Teenie mir gegenüber an, welcher die Jeans auf Kniehöhe und sein Käppi am Hinterkopf trägt.
Schaut DEN an – nicht MICH! DER hat heute Morgen nicht geduscht. ICH schon. Auch wenn niemand mir diese Tatsache in dem Moment glaubt …


Kaum trete ich in der Firma durch die Türe, werde ich mit einem herzlichen „heute schon getankt?“-Grinsen empfangen. Und zur Schmirgelseifenstation geleitet. Zumindest mal Hände waschen. Sonst kann ich ja nicht mal unseren Kunden anständig die Hand reichen.
Eine Frage der Zeit, wann mich meine Mannen zum Abgastest aufbieten ...!

Auf Rhodos ist mir das nie passiert. Noch gar nie! Warum?
Dort stellt man sein Gefährt einfach an die Zapfsäule und schon kommt ein Jüngling mit eindrücklicher Duftmarke angetrabt, füllt selbstständig das Gewünschte in den Tank und entlastet somit Menschen wie mich. Fazit:

ICH WILL NACH RHODOS!

Dienstag, 12. Oktober 2010

MIT KOMPLIMENTEN IST DAS SO NE SACHE ...

Gestern war ein sensationöser Tag für mich und meinen Blog!
Alle seid ihr an das grosse Fest gekommen, wir haben gelacht, getanzt, genossen – so bunt war es, so fröhlich, so unbeschwert!
Hat Spass gemacht mit euch, danke vielmals und von Herzen!

Natürlich blieb mein breites Gesicht mitten im aufgeregt rosawangigen Schmunzelgesicht nicht ungesehen – es fiel Allen auf: der Dame vis-a-vis im Zug von mir, den Kunden, wie auch den lieben Kollegen. Ich pfiff munterstens vor mich hin, schritt nicht durch den Showroom … ich hüpfte, mit eingesprungener Tangoeinlage!
Die Mittagspause verbrachte ich anschliessend damit, selig lächelnd vor dem Compi zu sitzen und mir all die wundervollen Kommentare einzuverleiben, freudigst gerührt vor mich hin zu schmelzen. Ich habe förmlich meine Seele in euren Worten mariniert! Kostete diese guten Gefühle bis in die letzte Herzfaser aus.
Das ganze Sternenzauberfränzi war geflutet von einem Hochgefühl der exorbitantesten Sorte!

So fragten denn irgendwann meine Werkstattmannen: „Na, komm, Sternenzauberli - erzähl uns mal!“.
Mich zum Erzählen aufzufordern hatte noch nie den Anspruch auf schnellschnell - und so zog ich ergo tief die Luft ein, blähte die Backen, glitzerte mit den Augen und spuckte Buchstaben.
Ich plapperte drauflos, las vor, gluckste laut lachend, tupfte mir die Freudentränchen aus den Augenwinkeln und freute mich, als gäbe es kein Morgen.

Sie freuten sich mit mir – und wie! Meine Kollegenfreunde - sie sind die Besten! Wahre Goldnuggets – aber nicht auf den ersten Blick als solche zu erkennen. Wie im wahren Leben eben auch. Man muss schürfen. Tief schürfen!
Keine Mannen der grossen Worte, keine Lingualkünstler – nein, mit den Worten haben sie es wahrlich nicht so …! Aber ihre guten Taten, ihre Anteilnahme, ihre Freundschaft sprechen eine eigene Sprache.
Ich kriegte viel Lob und Schulterklopfen.
Natürlich wollte Keiner mit den Komplimenten hinter dem Berg halten, man(n) wollte mich so richtig darin baden, mich hochleben lassen, mich feiern.
Irgendwie so, aus herzerfrischend guten Ansätzen und Absichten heraus, muss dann der gutgemeinte Satz von Manuel zustande gekommen sein – mir mitten in die Magengrube gesetzt: „Also ... ich finde Dich toll - Du bist irgendwie wie Ducky!“.


Der beste aller Gutmenschen, Lucien, doppelte nach und verpasste mir verbal das Knock Out mit dem obersten Oberkompliment aller zur Verfügung stehenden Komplimente: „Also ich auch - Du bist einfach irgendwie so .... also total ... ich meine: Du bist sowas wie ein Mutterschiff!“.

Bingo!

Sie schauten mich an, mit ihren butterweichen, warmen, anteilnehmenden, lausbubigen, liebevollen Strahleaugen - bereit zur Entgegennahme meiner berührten Würdigung ihrer mir zu Füssen gelegten Äusserungen meine Person betreffend.
Sie hatten sich ja auch Mühe damit gegeben! Gewählt sich ausgedrückt.


Ich mach mal einen Erklärungsversuch zu DUCKY:
Ducky ist einer der Dino-Baby-Hauptdarsteller aus dem Film „In einem Land vor unserer Zeit“ – einem der wunderbarsten Filme überhaupt! Ducky ist klein. Ducky ist grün. Ducky hat immer gute Laune, ist freudlich, vorwitzig, lieb, liebeswert, voller Flausen, sagt immer freudig: „Jajajajajajajajaja!“.
Ducky ist everbodys darling.
Aber … Ducky ist ein BREITMAUL-DINO! Und ... Ducky hat KEINE TAILLE!
Aber schaut einfach mal selber:



Zum Mutterschiff möchte ich detaillierter jetzt nichts sagen - ihr versteht das sicher. Oder? Mein vergleichsweise filigranes ... ich betone: vergleichsweise ... Erscheinungsbild im krassen Gegensatz zu einem Mutterschiff möchte ich hier ungern diskutieren.

Kurzfassung der heutigen Geschichte: Ich bin Ducky, das Mutterschiff.

Kann ich nicht einfach mal nur ein Engel sein? So ein rauschiger, weisser mit Satinkleidchen und Taille? Oder eine gute Fee - sowas Richtung Elfe? Ein Schmetterling? Eine farbige Libelle? Ein Regenbogen? Eine Art von Gedicht? Eine Blume ... zum Beispiel eine langstielige Lotusblüte - wahlweise eine samtblütige, rosa Rose? Vielleicht?
Ich gehe jetzt in mich.
Muss Wunden lecken.
Obschon ... ich weiss ja ... sie haben es gut gemeint. Wirklich gut. Sogar ausnehmend wirklich gut. Haben alles gegeben, was in ihren Möglichkeiten stand.
Und es sollten auch Komplimente sein. Ja doch, das sollten sie.

WAS WOLLTEN DIE MIR BLOSS SAGEN ... ? :-)

Montag, 11. Oktober 2010

IT'S PARTY-TIME!

Hereinspaziert in Sternenzaubers-Geschichtenhimmel, ihr Lieben!
Heute ist ein besonderer Tag hier - wowwh - wie ich mich gefreut hab darauf!
Warum? Das verrate ich noch nicht.

Ich lade euch jetzt ein zu einer gaaaaaanz exklusiven Feier der OBEREN EINUNDSIEBZIG.
Natürlich dürft ihr auch Freunde und Familie mitnehmen - versteht sich von alleine.
Und an dieser Stelle ... ausnahmsweise nicht gleich am Anfang ... darf ich WOMAN in unserer Runde, an diesem Himmel als neuen Stern begrüssen! Ich freue mich über Dein Hiersein und wünsche Dir Spass und schöne Momente. Schön bist Du hier!

Aber nun zurück zu den Feierlichkeiten ... jetzt wird es nämlich spannend. Augenbinden auf! Ins Schiff einsteigen - das Schiff wird uns hinbringen an den Ort ...

So, da wären wir. Ihr dürft jetzt auch die Augenbinden abnehmen.

Na, wie gefällt euch das? Hier wird heute gefeiert!
Kommt ALLE mit rein.

Tschuldigung ... hatte einfach zu wenig Zeit. War ja gestern noch im Büro und bin deshalb nicht ganz fertig geworden mit der Deko! Packt ihr bitte mal kurz mit an? So lieb von euch, danke! Tragen wir erst mal noch den Riesen-Tisch rein. Am besten ... ähhh ... immer 2 an jeder Seite. Geht das? Es geht! Prima!Und nun ganz langsam in den grossen Saal rüber damit. Ja, genau - der mit den gewölbten Wänden. Zum anderen Tisch da drüben. Ja, genau, dem da. Achtung, die Türschwelle! Uuuups. Nix passiert.


Gefällt euch die Deko?

Jetzt noch ein paar Kerzen dazu!

Und Herzen!

Irgendwie fehlt da noch was ... ich hab's ... Lampions!

UND NUN ... TÄTÄRATÄÄÄÄÄ!
Der Chor ... und ...

... DIE GEBURTSTAGSTORTE!

ICH GRATULIERE HIERMIT MEINEM LIEBEN BLOG ZUM
ERSTEN GEBURTSTAG!

Jetzt ALLE bitte mal aufstehen und singen:
"Häpi Börsdei tu yuuuu, häpi Börsdei tu yuuuuu, häpi Börsdei, häpi Börsdei, häpi Börsdei tu yuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuu!!!!!"

Liebe Freunde, Liebe Freundinnen
Vor einem Jahr sass ich zum ersten Mal am Compi und schrieb die erste Geschichte, die Eröffnungs-Blog-Geschichte. Viele kamen dazu, fast täglich. Von Menschen, Begebenheiten, den grossen und kleinen Freuden, den Katastrophen, vom Glück und vom Pech, von Freundschaft, Leidenschaft, Sinn und Liebe. Unter anderem.
Katerli-Schätzu und viele Menschen um mich herum sagten immer: "Schreibe doch ein Buch!" Ja, das wollte ich doch auch! Irgendwann. "Nein - tu es nicht irgendwann, tu es jetzt!".
Ich habe keine Zeit, sagte ich damals. "Du wirst Zeit haben - probiere es!".
"Probiere es doch vielleicht erstmal mit Geschichten - dann wirst Du sehen, ob es Dir wirklich Spass macht!". Ich probierte - und es machte Riesenspass!!!!

Nach mehrjähriger, gedanklicher Schwangerschaft, kam es dann also zur Spontangeburt von STERNENZAUBERS GESCHICHTENHIMMEL am 11.10.2009.
Ein paar Minuten später hatte ich auch schon meinen ersten Leser. Meinen CouCousin Pierre. Ich werde ihm ewig dankbar dafür sein!
Meine Begeisterung für's Schreiben ist ja schon immer da gewesen, von Kind an - und nun gab es einen Platz dafür.
Immer mehr Sterne leuchteten in diesen Himmel, es sind mittlerweilen 71.
Darüber freue ich mich - darauf bin ich stolz. Ich habe sie gerne, alle meine Sterne.

Nebst einem Platz für meine Gedanken und Geschichten fand ich Freunde, Freundinnen. Wurde eingeladen in andere Leben, war und bin Gast in vielen Blogs, sitze mitten drin in Familien, bin eingeladen zu Plauderstunden und Teenachmittagen. Ich darf Anteil nehmen.
Es haben sich Kontakte ergeben, die ich nie mehr missen möchte.

Mein Schreiben dürfen ist das Eine - euch hier bei mir zu haben das Andere.
Ihr seid mir viel wert. Und ohne euch hätte ich die schweren Zeiten dieses Jahres kaum so durchgestanden. Ihr wart und seid mir so viel mehr als "nur" Leser und Leserinnen!
Ohne EUCH wäre dieser Blog eine Seite mit Geschichten. Nicht schlecht.
Mit EUCH ist es eine Seite voller Leben. Viel besser!

Deshalb die Einladung an euch ALLE hier und heute:
Setzt euch, trinkt was ihr gerne möchtet.
Esst, wonach es euch gelüstet.

Und stosst mit mir an - auf diesen ersten Geburtstag.

Sagen möchte ich noch ... es ist mir ein Bedürfnis:

ICH HABE EUCH LIEB -
DANKE, DASS ES EUCH GIBT!


LinkWithin

Related Posts with Thumbnails