Der leere Koffer steht nun in der Ecke. Zeit zum Packen.
Noch nicht ganz, aber fast – ich fliege morgen. Aber heute ist der letzte ganze Tag meiner Ferien.
Ferien, die mir lange Wochen vorher auf dem Magen lagen, auf die ich mich nicht freute – die ihr und Freunde um mich herum mir aber schmackhaft gemacht habt. Dafür werde ich euch ewig dankbar sein! Ehrlich!
Ich weiss echt nicht, ob ich sonst geflogen wäre.
Diese letzten 18 Tage hier auf meiner Sonneninsel haben mir meine Gesundheit, meine Kraft, meine Lebensfreude, meinen Elan zurück geschenkt. Haben mein Hoffnungskonto weit über das Maximum wieder aufgefüllt. Machten und machen mich glücklich.
Was ich hier erleben durfte, lässt mich aufblühen.
Kürzlich erwachte ich früh am Morgen, bei Sonnenaufgang.
An diesem Tag und in diesem Moment spürte ich es mehr denn je … mir war, als wäre ich ein bunter, fröhlicher Schmetterling, der eben aus seinem starren Cocon geschlüpft ist und nun voller Neugierde auf das Schöne, Spannende im Leben zu fliegt. Im Wissen: Alles wird gut.
Ja, manchmal gibt es solche Momente im Leben. Ich verneige mich wieder einmal vor dem Leben, einen solchen Augenblick so sehr bewusst erleben zu dürfen.
Mein Glück will ich aber nicht nur für mich – ich weiss, auch ihr habt euch Sorgen und Sörgelchen, habt Seelen-Regentage, Tsunamis - schlimme Stürme, wenns ganz doll kommt Glatteis auf der Strasse des Lebens.
Deshalb habe ich für uns ALLE eingekauft. Glücksaugen. Bedient euch – bitte. Es hat für Jede und Jeden hier ein Glücksauge. Und wenn ihr Jemanden kennt, der Glück heute und die nächste Zeit nötig hat, dann bitte nehmt eines mehr. Und schenkt es weiter.
Legt es in euer Herz und lasst es wirken.
Das Glücksauge ist ein Amulett des Guten. Es tritt dem Bösen im Leben entgegen – geht einmal ein solches Auge kaputt, dann ist das nicht etwa ein Unglück – nein – dann heisst dies, dass das Auge etwas Böses abgewendet und seinen Dienst getan hat.
Ich habe heute schon Freunde besucht und mich verabschiedet – Geschenke eingekauft, die letzen Karten geschrieben. Jetzt geht’s gleich zu Michaelis an die Poolbar, er hat für uns wieder Doraden eingekauft. Mir läuft jetzt schon das Wasser im Mund zusammen!! In Gedanken teile ich dieses Festmahl mit euch.
Gegen Abend werde ich mich vom Meer verabschieden – das Meer, das wunderbar warme, das mir so gut tut, mich in seine Arme nimmt und hält. Es wird mir fehlen, „mein“ Meer.
Morgen früh geht’s ans Koffer packen – autsch! Die Zeit hier war mehr als besonders – sehr besonders schön, heilsam und gut. Und es wird mir nicht gelingen, tränenlos Abschied von Rhodos zu nehmen. So wenig wie vor 18 Tagen, als ich alleine durch die Passkontrolle schlich …
Ich freue mich sehrsehrsehr auf mein Schätzu-Katerli, er wird mich abholen, spät Abends in Zürich am Flughafen. Das wird ein ganz besonderes Wiedersehen werden. Oh ja! Es wartet ein fast neues Leben.
Doch davon werde ich euch berichten. Ganz bald. Versprochen.
Wahrscheinlich werde ich morgen kurz noch mal hier in meinem Blog vorbeischauen und euch die letzten Sonnenstrahlen von hier schicken. Bis dahin aber, werde ich jede Sekunde zu geniessen wissen. In all ihren wunderbaren Facetten.
JEDE EINZELNE SEKUNDE - UND WIE!
Freitag, 24. September 2010
Donnerstag, 23. September 2010
MEIN HELD HEISST ANDREAS
Natürlich könnte er auch Hugo heissen. Oder Kunibert, Alfred, Maximilian.
Aber der Meine heisst Andreas. Dank ihm kann ich in meinem Hotelzimmer bleiben.
Nicht nur einmal habe ich euch ja von meiner Spinnenphobie berichtet. Dass ich jeweils kurz vorm Kollaps stehe, mit dem Leben abschliesse … sobald so ein Kriechding mir auch nur in die Nähe kommt.
Hier auf Rhodos gibt es vielerlei an Gekrieche. Kleine Spinnen, grosse Spinnen, Skorpione, Gottesanbeterinnen. Aber meist kriegt Franziska Normalverbraucher das ja nicht mit. Das ist auch besser so.
Bis auf gestern Abend. Da wollte ich eben nur kurz mal nach dem Abendessen aufs Zimmer um mein Handy aufzuladen, als sich über mich ein riiiiiesiger Schatten legte. Es wurde dunkel und kalt. Mein Herzschlag vervielfachte sich, der Puls raste, der Blick ging hoch zur Decke.
Und da sass sie: Zähne fletschend, fauchend, Drohgebärden von sich gebend … ich floh schreiend aus dem Zimmer und hörte sowohl mit Schrei wie auch mit Flucht erst wieder unten auf der Terrasse, inmitten all der mich sorgenvoll beäugenden Mitgäste, auf.
Meine mediterrane Bräune war einer erschreckenden Blässe gewichen – hat man mir erzählt. Die entsetzesgeweiteten Augen widerspiegelten meine Panik, der Gesichtsausdruck sowohl im Allgemeinen wie auch im Speziellen sowieso.
Meiner dringlichen und inständigen Bitte um SOFORTIGE Hilfe wurde dann auch entsprechend schnell entsprochen. Andreas – er ist Tierphotograph und erst noch ein genialer dazu – anerbot sich schon alleine aus dem Grunde, weil er so Viehgezeugs schon lange vor die Linse kriegen wollte.
So gingen wir dann hoch zu meinem Zimmer – also … er ging, ich schlich vorsichtig hinterher.
Für mich ist und bleibt es ein Rätsel, wie man(n) in einem solchen Gefahrenmoment immer noch fröhlich und guten Mutes die Horrorzone betreten kann. Andreas kann das. Ich blieb erst mal vor der Türe draussen stehen.
„Aha“. Hat er dann gesagt. Nur einfach: „Aha“. Zückte dann seinen Photoapparat und knipste das Monster aus jeder nur erdenklichen Position. Ich war nah einer Ohnmacht! Ein Schritt von der Spinne auf Andreas zu – und er ist verloren!
Anschliessend verlangte er von mir ein Zahnputzglas – ich drückte mich die Wand entlang ins Bad und holte das Objekt der Begierde. Den Bierdeckel zum Abdecken des Gefahrengutes hielt ich in der anderen Hand krampfhaft umklammert. Andreas stieg mutig auf einen Stuhl und reckte sich Richtung 8-Bein-Monster. Einfach so! Ich quietschte und jammerte und haderte unterdessen mit dem Schicksal.
Wäre Andreas 10cm grösser gewesen hätte der Plan sich bestimmt in Wohlgefallen aufgelöst. Aber so merkte die Spinne sofort was Sache war und machte sich Richtung Boden auf und davon.
Das war genau der Moment, wo ich wiederum schreiend aus dem Zimmer türmte, die Türe hinter mir sowas von zuknallte und zu spät merkte, dass ich den Bierdeckel immer noch in der Hand hatte.
Unter der Türe durchschieben war nicht. So öffnete Andreas die Türe einen kleinen Spalt weit – ich stand weitest möglichst entfernt und transpirierte vor mich hin – holte sich den Bierdeckel ab. Ab da konnte ich das Geschehen hörend mit verfolgen. Das spielte sich in etwa so ab:
„Ich sehe sie nicht mehr!?!“ – „Wo ist die denn?!?“ – „Ah, da! Mensch, die ist ja gross. Und so schnell!!!“. Stühle rücken. Tische rücken. Bett rücken. „Jetzt ist die wieder weg!!!“. „Oh!!“ „Wowwh!“.
Nach einer Ewigkeit von geschätzten 10 Minuten war das riesenhafte Monster im Zahnputzglas gefangen.
Und Andreas mein Held – auf immer und ewig.
Er schmiss das Gevieh auf dem Fenster in die nächste Palme rein, streckte mit das leere Wasserglas wieder entgegen …. Welches ich sehr ungerne und mit äusserst spitzen Fingern entgegen nahm –streichelte mir kurz tröstend über den Kopf und begab sich wieder nach unten. Jetzt musste ein Lumumba her.
Ich meinerseits, ich setzte mich erschöpftestens auf Bett und probierte, wieder normal und ohne Schnappatmung einen normalen Puls zu kriegen. Rief Katerli-Schätzu an und erzählte ihm brühwarm das eben erlebte Horror-Szenario.
Anschliessend trabte auch ich – immer noch bis ins letzte Kapillargefäss adrenalinschwanger – runter zur Bar. Andreas sass mit dem Rücken mir zugwandt draussen. Viele andere Gäste darum herum.
Er sah mich wohl im Glas spiegelnd antraben und als ich auf seiner Höhe war, drehte er sich blitzschnell um, ruckelte spinnenartig mit seinen Armen und Fingern in der Gegen rum.
Und weil ich noch sooooo angespannt war, erschrak ich mich fürchterlich, der Zimmerschlüssel flog quer über die Terrasse, ich schrie wie am Spiess und kein Auge blieb ob meiner Vorstellung trocken.
Heute Morgen habe ich von einer Gästin einen „BESCHÜTZER-ANTI-SPINNEN-BÄR“ geschenkt bekommen. Damit ich wieder ruhig schlafen kann.
Die letzte Nacht habe ich nämlich damit verbracht, immer wieder Licht anzumachen, weil ich da was gehört hatte. Und da auch. Aus der Schublade drüben. Aus dem Schrank vorne.
Und immer nachschauen musste.
An Schlaf war nicht zu denken!
Aber mit dem Beschützer-Anti-Spinnen-Bär wird mir das nicht wieder passieren. Oder?
Der Bär heisst übrigens – ich habe es gerade so beschlossen:
ANDREAS!
Aber der Meine heisst Andreas. Dank ihm kann ich in meinem Hotelzimmer bleiben.
Nicht nur einmal habe ich euch ja von meiner Spinnenphobie berichtet. Dass ich jeweils kurz vorm Kollaps stehe, mit dem Leben abschliesse … sobald so ein Kriechding mir auch nur in die Nähe kommt.
Hier auf Rhodos gibt es vielerlei an Gekrieche. Kleine Spinnen, grosse Spinnen, Skorpione, Gottesanbeterinnen. Aber meist kriegt Franziska Normalverbraucher das ja nicht mit. Das ist auch besser so.
Bis auf gestern Abend. Da wollte ich eben nur kurz mal nach dem Abendessen aufs Zimmer um mein Handy aufzuladen, als sich über mich ein riiiiiesiger Schatten legte. Es wurde dunkel und kalt. Mein Herzschlag vervielfachte sich, der Puls raste, der Blick ging hoch zur Decke.
Und da sass sie: Zähne fletschend, fauchend, Drohgebärden von sich gebend … ich floh schreiend aus dem Zimmer und hörte sowohl mit Schrei wie auch mit Flucht erst wieder unten auf der Terrasse, inmitten all der mich sorgenvoll beäugenden Mitgäste, auf.
Meine mediterrane Bräune war einer erschreckenden Blässe gewichen – hat man mir erzählt. Die entsetzesgeweiteten Augen widerspiegelten meine Panik, der Gesichtsausdruck sowohl im Allgemeinen wie auch im Speziellen sowieso.
Meiner dringlichen und inständigen Bitte um SOFORTIGE Hilfe wurde dann auch entsprechend schnell entsprochen. Andreas – er ist Tierphotograph und erst noch ein genialer dazu – anerbot sich schon alleine aus dem Grunde, weil er so Viehgezeugs schon lange vor die Linse kriegen wollte.
So gingen wir dann hoch zu meinem Zimmer – also … er ging, ich schlich vorsichtig hinterher.
Für mich ist und bleibt es ein Rätsel, wie man(n) in einem solchen Gefahrenmoment immer noch fröhlich und guten Mutes die Horrorzone betreten kann. Andreas kann das. Ich blieb erst mal vor der Türe draussen stehen.
„Aha“. Hat er dann gesagt. Nur einfach: „Aha“. Zückte dann seinen Photoapparat und knipste das Monster aus jeder nur erdenklichen Position. Ich war nah einer Ohnmacht! Ein Schritt von der Spinne auf Andreas zu – und er ist verloren!
Anschliessend verlangte er von mir ein Zahnputzglas – ich drückte mich die Wand entlang ins Bad und holte das Objekt der Begierde. Den Bierdeckel zum Abdecken des Gefahrengutes hielt ich in der anderen Hand krampfhaft umklammert. Andreas stieg mutig auf einen Stuhl und reckte sich Richtung 8-Bein-Monster. Einfach so! Ich quietschte und jammerte und haderte unterdessen mit dem Schicksal.
Wäre Andreas 10cm grösser gewesen hätte der Plan sich bestimmt in Wohlgefallen aufgelöst. Aber so merkte die Spinne sofort was Sache war und machte sich Richtung Boden auf und davon.
Das war genau der Moment, wo ich wiederum schreiend aus dem Zimmer türmte, die Türe hinter mir sowas von zuknallte und zu spät merkte, dass ich den Bierdeckel immer noch in der Hand hatte.
Unter der Türe durchschieben war nicht. So öffnete Andreas die Türe einen kleinen Spalt weit – ich stand weitest möglichst entfernt und transpirierte vor mich hin – holte sich den Bierdeckel ab. Ab da konnte ich das Geschehen hörend mit verfolgen. Das spielte sich in etwa so ab:
„Ich sehe sie nicht mehr!?!“ – „Wo ist die denn?!?“ – „Ah, da! Mensch, die ist ja gross. Und so schnell!!!“. Stühle rücken. Tische rücken. Bett rücken. „Jetzt ist die wieder weg!!!“. „Oh!!“ „Wowwh!“.
Nach einer Ewigkeit von geschätzten 10 Minuten war das riesenhafte Monster im Zahnputzglas gefangen.
Und Andreas mein Held – auf immer und ewig.
Er schmiss das Gevieh auf dem Fenster in die nächste Palme rein, streckte mit das leere Wasserglas wieder entgegen …. Welches ich sehr ungerne und mit äusserst spitzen Fingern entgegen nahm –streichelte mir kurz tröstend über den Kopf und begab sich wieder nach unten. Jetzt musste ein Lumumba her.
Ich meinerseits, ich setzte mich erschöpftestens auf Bett und probierte, wieder normal und ohne Schnappatmung einen normalen Puls zu kriegen. Rief Katerli-Schätzu an und erzählte ihm brühwarm das eben erlebte Horror-Szenario.
Anschliessend trabte auch ich – immer noch bis ins letzte Kapillargefäss adrenalinschwanger – runter zur Bar. Andreas sass mit dem Rücken mir zugwandt draussen. Viele andere Gäste darum herum.
Er sah mich wohl im Glas spiegelnd antraben und als ich auf seiner Höhe war, drehte er sich blitzschnell um, ruckelte spinnenartig mit seinen Armen und Fingern in der Gegen rum.
Und weil ich noch sooooo angespannt war, erschrak ich mich fürchterlich, der Zimmerschlüssel flog quer über die Terrasse, ich schrie wie am Spiess und kein Auge blieb ob meiner Vorstellung trocken.
Heute Morgen habe ich von einer Gästin einen „BESCHÜTZER-ANTI-SPINNEN-BÄR“ geschenkt bekommen. Damit ich wieder ruhig schlafen kann.
Und immer nachschauen musste.
An Schlaf war nicht zu denken!
Aber mit dem Beschützer-Anti-Spinnen-Bär wird mir das nicht wieder passieren. Oder?
Der Bär heisst übrigens – ich habe es gerade so beschlossen:
ANDREAS!
Mittwoch, 22. September 2010
LUXUS-PROBLEM
Meine lieben BlogleserInnen. Ich habe ein Problem. Ein Buch über meinen Urlaub auf Rhodos. Das könnte ich schreiben – das wollte ich schreiben. Ein Buch? Nein, eines für jeden Tag hier!
Ich erlebe so viel – und nur Gutes. Mir scheint es so, als hätte das Schicksal letzthin in der Buchhaltung festgestellt, dass meine Vorauszahlungen unverhältnismässig hoch waren. Dass ein eklatanter Fehler in der „Zuzumutenden Mensch-Sein-Problematik“ aufgeflogen ist.
Und nun zahlt das Glück mir den Überschuss aus. Mit Zinseszins, Boni, Wiedergutmachungsentgeld.
Dafür DANKE!
So gerne würde ich euch detailliert von meiner lieben Freundin E.L. aus K.öln berichten, die gestern mit einem lauten Schreckensschrei uns andere Hotelgäste vor ihrer Hotelzimmertüre versammeln liess – bewaffnet mit dem Golfschläfer von Michaelis und dem Fleischermesser der lieben Vesna. Und war passiert? E.L. aus K.öln hat bemerkt, dass sie zwar 3 Bikinioberteile mitgenommen hatte, die dazu passenden Hosen aber in K.öln vergessen hatte.
Welch Glück, dass ihr lieber Mann – R.L. aus K.öln – in etwa die gleiche die Figur und nun eine schwarze Badehose weniger hat. „Macht nüsch“, hat er gesagt. Die seien im Schritt eh ein bisschen mau gewesen. Und er als Kerl …
Problem gelöst.
So gerne würde ich euch detailliert von der Katze erzählen, welche ich vorgestern minutenlang gestreichelt habe. Sie sabberte gerührt und dankbar vor sich hin. Und ich kraulte und plauderte babysüss mit dem roten Ding, bis mich Tante U.H. aus der Nähe von K.öln – sie ist einige Jahre jünger als ich, aber hat die Lizenzberechtigung, mich zur Ordnung zu rufen, wenn ich wieder mal von der Übermut (welcher auch immer) überfraut werde. Man munkelt hinter vorgehaltener Hand, das käme hier öfter mal vor. . Ich weiss gar nicht, was die meinen …
Zurück nun aber zur sabbernden Katze. Irgendwann musste ich mich also infolge Intervention von Tante U.H. aus der Nähe von K.öln verabschieden. 2 Stunden später lag ich in den Federn. Legte mein müdes Haupte auf den angewinkelten Arm und wollte schlummern … als mir dieser penetrante Fischgeruch in die Nase stoch. Katzensabber.
Seither ruft Tante U.H. aus der Nähe von K.öln schon präventiv: „Fränzi – NEIN! Sonst fährst Du nicht in meinem Auto zurück!“. Dafür wollte ich zumindest gestern Abend in Afandou dann nur eine Photo der wunderschönen, schneeweissen Katze machen wollen. Sie sass soooo dekorativ auf der Kehrichtmulde. Aber weil Tante U.H. schon wieder lautstarkt ein NEIN Fränzi! artikulierte, die soooo schöne schneeweisse Katze sofort und ultimativ das Weite suchte, habe ich jetzt auch noch nur ein Photo der Kehrichtmulde.
Prima.
So gerne würde ich euch detailliert von meinem heutigen Ausflug nach Lindos berichten. Weil es einfach so unsagbar schön ist dort. Euch einladen, auf einen Ouzo, einen eisgekühlten Orangensaft, eine Erdbeer-Crêpe mit Sahne.
Vom Eselreiten – nein, keine Angst, ich quäl kein Tier mit mir auf dem Rücken den Berg hoch zur Akropolis. Ich bin schon gross!
So gerne würde ich euch detailliert davon erzählen, dass „GUTEN TAG“ nicht „CALIMERO!“ heisst – sondern „ KALIMERA“.
Dass JA auf Griechisch NE heisst und es deshalb öfter mal zu sehr amüsanten Wortspielen und Situationen kommt. Im Bus heute: Es steigen Deutsche ein, fragen: „Fährt der Bus nach Lindos?“ – der Busfahrer sagt wahrheitsgetreu: „Ne“. Der Trupp steigt wieder aus.
Ich kläre kurz mal – alles lacht – und bis Lindos ist im Bus Party. Der Fahrer lässt laut griechische Klänge durch den Bus hallen, er selbst hört Pop aus dem Radio und spricht dazu noch mit seiner kleinen Tochter am Handy – abwechslungsweise mit uns. Vorne am Bus prangt ein grosses Schild: „BITTE WÄHREND DER FAHRT NICHT MIT DEM FAHRER SPRECHEN“. Aha.
Ihr seht – ich hätte so viel zu erzählen, Diese Storys und tausend andere.
Aber: Heute ist nicht aller Tage, ich komm wieder …
… KEINE FRAGE!
Ich erlebe so viel – und nur Gutes. Mir scheint es so, als hätte das Schicksal letzthin in der Buchhaltung festgestellt, dass meine Vorauszahlungen unverhältnismässig hoch waren. Dass ein eklatanter Fehler in der „Zuzumutenden Mensch-Sein-Problematik“ aufgeflogen ist.
Und nun zahlt das Glück mir den Überschuss aus. Mit Zinseszins, Boni, Wiedergutmachungsentgeld.
Dafür DANKE!
So gerne würde ich euch detailliert von meiner lieben Freundin E.L. aus K.öln berichten, die gestern mit einem lauten Schreckensschrei uns andere Hotelgäste vor ihrer Hotelzimmertüre versammeln liess – bewaffnet mit dem Golfschläfer von Michaelis und dem Fleischermesser der lieben Vesna. Und war passiert? E.L. aus K.öln hat bemerkt, dass sie zwar 3 Bikinioberteile mitgenommen hatte, die dazu passenden Hosen aber in K.öln vergessen hatte.
Welch Glück, dass ihr lieber Mann – R.L. aus K.öln – in etwa die gleiche die Figur und nun eine schwarze Badehose weniger hat. „Macht nüsch“, hat er gesagt. Die seien im Schritt eh ein bisschen mau gewesen. Und er als Kerl …
Problem gelöst.
So gerne würde ich euch detailliert von der Katze erzählen, welche ich vorgestern minutenlang gestreichelt habe. Sie sabberte gerührt und dankbar vor sich hin. Und ich kraulte und plauderte babysüss mit dem roten Ding, bis mich Tante U.H. aus der Nähe von K.öln – sie ist einige Jahre jünger als ich, aber hat die Lizenzberechtigung, mich zur Ordnung zu rufen, wenn ich wieder mal von der Übermut (welcher auch immer) überfraut werde. Man munkelt hinter vorgehaltener Hand, das käme hier öfter mal vor. . Ich weiss gar nicht, was die meinen …
Zurück nun aber zur sabbernden Katze. Irgendwann musste ich mich also infolge Intervention von Tante U.H. aus der Nähe von K.öln verabschieden. 2 Stunden später lag ich in den Federn. Legte mein müdes Haupte auf den angewinkelten Arm und wollte schlummern … als mir dieser penetrante Fischgeruch in die Nase stoch. Katzensabber.
Prima.
So gerne würde ich euch detailliert von meinem heutigen Ausflug nach Lindos berichten. Weil es einfach so unsagbar schön ist dort. Euch einladen, auf einen Ouzo, einen eisgekühlten Orangensaft, eine Erdbeer-Crêpe mit Sahne.
So gerne würde ich euch detailliert davon erzählen, dass „GUTEN TAG“ nicht „CALIMERO!“ heisst – sondern „ KALIMERA“.
Dass JA auf Griechisch NE heisst und es deshalb öfter mal zu sehr amüsanten Wortspielen und Situationen kommt. Im Bus heute: Es steigen Deutsche ein, fragen: „Fährt der Bus nach Lindos?“ – der Busfahrer sagt wahrheitsgetreu: „Ne“. Der Trupp steigt wieder aus.
Ich kläre kurz mal – alles lacht – und bis Lindos ist im Bus Party. Der Fahrer lässt laut griechische Klänge durch den Bus hallen, er selbst hört Pop aus dem Radio und spricht dazu noch mit seiner kleinen Tochter am Handy – abwechslungsweise mit uns. Vorne am Bus prangt ein grosses Schild: „BITTE WÄHREND DER FAHRT NICHT MIT DEM FAHRER SPRECHEN“. Aha.
Und hier noch ein paar Lindos-Fotos
Ihr seht – ich hätte so viel zu erzählen, Diese Storys und tausend andere.
Aber: Heute ist nicht aller Tage, ich komm wieder …
… KEINE FRAGE!
Dienstag, 21. September 2010
FRÖHLICH IST NUR DAS VORWORT!
Meine lieben BlogleserInnen
Muskelkater vom Lachen. Ich habe Muskelkater vom Lachen! Wenn sich hier der richtige Trupp zusammen findet ... und der fand sich bereits vor einigen Jahren - und seit letzten Samstag sind wir komplett - dann gehts rund. Das eine Wort ergibt das andere und zuletzt ist es so wie jetzt, wo man sich nur in die Augen zu schauen braucht und schon kribbelt es wieder unwiderstehlich in der Zwerchfellgegend.
Frühstück nehmen wir zu verschiedenen Zeiten an verschiedenen Tischen. Anders geht das nicht, weil sonst der Eine oder die Andere schon beim ersten Lachflash Eigelb in der Frisur hängen hätte.
Auch schwimmen tun wir an verschiedenen Stränden - das Risiko des Absaufens infolge der beschriebenen Umstände ist einfach zu hoch!
Gestern morgen hat uns Tina - die Tochter des Hauses - grinsend darauf angesprochen, dass wir eine geschlagene Stunde ununterbrochen gelacht hätten. Und das mal eben beim Kaffee nach dem Frühstück auf der Terrasse. Und was für Zeug wir uns in den Morgenkaffee kippen würden?!?
Nachittags um 16.00h war Treffen an der Poolbar, Tina hatte uns in der obermegasensationellen Konditorei in Afandou Torte geholt ... oh Leute! Ich bin ja keine Süsse, aber die Torten aus Afandou ... mhh. Dazu Kaffee, Freunde um sich herum und gute Laune - was will das Menschenherz mehr?
Unsere Luxuskörper klebten anschliessend vor Freude und Begeisterung über der Sein an und für sich und auch im Speziellen, an den Poolbarstühlen und es gab dieses schmatzenden Geräusch beim Aufstehen.
Kleben bleiben bekam gestern Nachmittag ganz andere Dimensionen und eine zuordenbare Bedeutung ...
Abendessen war unter erschwerten Bedingungen, weil uns der Schweiss infolge Heiterkeit in Bächen runter lief. Ralph, der Arme, dem beschlugen sich sogar die Brillengläser! Es ist unvermeidlich, die gute Laune hier. Niemand kommt darum herum.
Ein Gast fragte uns dann zu später Stunde und nach 2 Lumumbas mutig geworden, ob er sich unserer Therapiegruppe anschliessen dürfe, er möchte auch gerne so fröhlich sein ...
Wir hätten das OMMMM wohl nicht so demonstrativ rausschmettern, uns dazu nicht an den Händen halten und dem Ralph auch noch wortreich erklären sollen, dass die Dosierung der Pillen wohl überdacht werden müsse ...
Ihr Lieben, ich hätte euch gerne mit dabei. Wir hätten Spass, glaubt mir.
VIEL VIEL SPASS! :-)
Muskelkater vom Lachen. Ich habe Muskelkater vom Lachen! Wenn sich hier der richtige Trupp zusammen findet ... und der fand sich bereits vor einigen Jahren - und seit letzten Samstag sind wir komplett - dann gehts rund. Das eine Wort ergibt das andere und zuletzt ist es so wie jetzt, wo man sich nur in die Augen zu schauen braucht und schon kribbelt es wieder unwiderstehlich in der Zwerchfellgegend.
Frühstück nehmen wir zu verschiedenen Zeiten an verschiedenen Tischen. Anders geht das nicht, weil sonst der Eine oder die Andere schon beim ersten Lachflash Eigelb in der Frisur hängen hätte.
Auch schwimmen tun wir an verschiedenen Stränden - das Risiko des Absaufens infolge der beschriebenen Umstände ist einfach zu hoch!
Gestern morgen hat uns Tina - die Tochter des Hauses - grinsend darauf angesprochen, dass wir eine geschlagene Stunde ununterbrochen gelacht hätten. Und das mal eben beim Kaffee nach dem Frühstück auf der Terrasse. Und was für Zeug wir uns in den Morgenkaffee kippen würden?!?
Nachittags um 16.00h war Treffen an der Poolbar, Tina hatte uns in der obermegasensationellen Konditorei in Afandou Torte geholt ... oh Leute! Ich bin ja keine Süsse, aber die Torten aus Afandou ... mhh. Dazu Kaffee, Freunde um sich herum und gute Laune - was will das Menschenherz mehr?
Kleben bleiben bekam gestern Nachmittag ganz andere Dimensionen und eine zuordenbare Bedeutung ...
Abendessen war unter erschwerten Bedingungen, weil uns der Schweiss infolge Heiterkeit in Bächen runter lief. Ralph, der Arme, dem beschlugen sich sogar die Brillengläser! Es ist unvermeidlich, die gute Laune hier. Niemand kommt darum herum.
Ein Gast fragte uns dann zu später Stunde und nach 2 Lumumbas mutig geworden, ob er sich unserer Therapiegruppe anschliessen dürfe, er möchte auch gerne so fröhlich sein ...
Wir hätten das OMMMM wohl nicht so demonstrativ rausschmettern, uns dazu nicht an den Händen halten und dem Ralph auch noch wortreich erklären sollen, dass die Dosierung der Pillen wohl überdacht werden müsse ...
Ihr Lieben, ich hätte euch gerne mit dabei. Wir hätten Spass, glaubt mir.
VIEL VIEL SPASS! :-)
Montag, 20. September 2010
ELA? ELA!
Als Erstes wieder mal ein ganz herzliches WILLKOMMEN an ALICE. Ich freue mich sehr, dass Du da bist - und über Deine lieben Kommentare. Und wenn mein Internetzugang es zulässt, werde ich gerne auch bei Dir stöbern. :-)
Sobald hier auf Rhodos 3 Personen im langsamen Internet sind, wird es schwierig ...
Hab es schön bei mir im Geschichtenhimmel, Spass und Freude!
Heute gibt es für euch eine Lektion Griechisch.
Wir beginnen mit einem einfachen Wort, nämlich: ELA.
Und wenn ihr ELA könnt, könnt ihr schon ganz viel!
ELA braucht man jeden Tag, in jeder Situation. ELA heisst alles. Also nicht: alles.
Ela heisst: Hallo, ade, warum, darum, wo, hier, dort, schau, geh, komm, mach, mach nicht, tu, schlaf, sitz, steh auf, verschwinde, genau so, so nicht, sei still, sag was, wunderbar, schrecklich, sonnig, regnerisch und und und ...
Beliebig einsetzbar, in jeder Art und Weise.
Ein herrliches Wort. Es ersetzt einem so vieles an Diskussion und Erklärung. Es erklärt sich selber. Und spricht für sich. Ich mag ELA.
Heute gibts mal ein paar Photos, kommentiert mit ELA:
Sobald hier auf Rhodos 3 Personen im langsamen Internet sind, wird es schwierig ...
Hab es schön bei mir im Geschichtenhimmel, Spass und Freude!
Heute gibt es für euch eine Lektion Griechisch.
Wir beginnen mit einem einfachen Wort, nämlich: ELA.
Und wenn ihr ELA könnt, könnt ihr schon ganz viel!
ELA braucht man jeden Tag, in jeder Situation. ELA heisst alles. Also nicht: alles.
Ela heisst: Hallo, ade, warum, darum, wo, hier, dort, schau, geh, komm, mach, mach nicht, tu, schlaf, sitz, steh auf, verschwinde, genau so, so nicht, sei still, sag was, wunderbar, schrecklich, sonnig, regnerisch und und und ...
Beliebig einsetzbar, in jeder Art und Weise.
Ein herrliches Wort. Es ersetzt einem so vieles an Diskussion und Erklärung. Es erklärt sich selber. Und spricht für sich. Ich mag ELA.
Heute gibts mal ein paar Photos, kommentiert mit ELA:
Ela wowwh! :-)
Ela ohhh jüüüü!
Ela mhhhh!
Ela bella!
Ela hoppla!
Ela happy!
Ich wünsche euch Allen einen wunderschönen Tag ...
... und ganz viel ...
ELA!
Sonntag, 19. September 2010
THE RISE-MAN / DER REIS-MANN
Heute möchte ich einem Künstler der etwas anderen Art meine Aufmerksamkeit schenken – die eure auf ihn lenken. Panagiótis.
Aufgefallen ist mir dieser Mann schon vor vielen, vielen Jahren. In Faliraki. Faliraki auf Rhodos ist jetzt nicht so mein Ding – man nennt diese Ortschaft den Ballermann von Rhodos. Und mittendrin im Gewühle ist das auch so. Bungee-Jumping am Strand vom Kran runter, viel Bum-Bum-Musik, 20 Reihen Liegen … no thanks!
Am Rande findet man aber auch da schöne, ruhige Flecken. Wie auf Mallorca auch – man muss aber wissen wo.
Mittlerweilen hat man in Faliraki auch „aufgeräumt“. Erkannt, dass ungefilterter Massentourismus der Insel mehr schadet als nützt.
Alkohol nicht alles ist und weniger oft mehr – in vielerlei Hinsicht. Kleidung und Schminke ausgeschlossen – da gilt das umgekehrte Prinzip.
Einmal pro Urlaub fahre ich nach Faliraki. Mitten ins Getümmel. Jeweils Abends auf Shoppingtour. Und einfach auch zum schauen und erfahren: „Oh! Wie gut habe ich es in meinem kleinen Kolymbia!“
Und dann steht er dann da – zwischen Strip-Schuppen und Bum-Bum-Bar, mitten im Geschrei der Animateure und der hochhackig dahinstelzenden, grell geschminkten 16-jährigen, die am Duft der vermeintlich grossen, weiten Welt schnuppern wollen. Männliche Pendants, sich Mut für den Flirt antrinkend, sich den Abend schön saufend und vor lauter Adrenalin nur so strotzen.
Er sitzt da, auf seinem kleinen Klappstuhl. Ruhig, besonnen, freundlich, glücklich, ganz einfach und schlicht sein kleiner Stand. Unspektakulär und stolz in seiner besonderen Art. Ihm macht der Rummel um ihn herum keinen Eindruck – und Anmache ist ihm zuwider.
Die Entwicklung hin zum allgemeinen All-Inclu des Lebens bedauernd, seine kleine, feine Welt inmitten des falschen Glamours … der übrigens bei Tageslicht nicht mehr besonders glitzernd wirkt. Eher stumpf und billig.
Eigentlich passt er da gar nicht rein.
Er hat die Fähigkeit, die Ruhe in sich und seiner Hand, den geschärften Blick … um was immer man will, schriftlich auf ein Reiskorn zu bannen. Ohne Brille. Namen, einen kurzen Satz, verschlungene Herzen – was man gerne möchte.
Er hat meinen ganzen Respekt. Und das nicht „nur“ für seine aussergewöhnliche Kunst. Er ist ein Mann, vor dessen Charakter ich mich verneige. Wer ihn einmal kennen gelernt hat, der weiss wovon ich spreche.
Gestern habe ich ihn besucht. Er, der pro Saison X-tausende von Menschen zu Gesicht bekommt. Er, der Säcke von Reis zu Erinnerungsstücken verarbeitet – er sah mich, breitete die Arme und lachte übers ganze Gesicht: „Franziska!! Wie schön! Und wo ist Jörg?“. Ich war mindestens so gerührt wie erstaunt, dass er sich an mich, an uns erinnerte.
Wie jedes Jahr hat er für mich ein paar Anhänger angefertigt. Dieses Mal 2 besondere. 2 Schlüsselanhänger mit einem Reiskorn, welches von beiden Seiten beschrieben ist. Auf der einen Seite der Name vom Schätzu-Katerli, auf der anderen Seite mein Name.
Mir war wichtig, dass ihr Panagiótis kennen lerntet. Er ist es wert. Und wenn ihr irgendwann mal die grosse Strasse in Faliraki entlang geht und ihm begegnet, dann vergesst nicht, euch bei Panagiótis einen Reiskorn-Anhänger machen zu lassen, der bringt Glück!
Und Grüsse auszurichten.
ER VERDIENT UNSERE AUFMERKSAMKEIT!
Aufgefallen ist mir dieser Mann schon vor vielen, vielen Jahren. In Faliraki. Faliraki auf Rhodos ist jetzt nicht so mein Ding – man nennt diese Ortschaft den Ballermann von Rhodos. Und mittendrin im Gewühle ist das auch so. Bungee-Jumping am Strand vom Kran runter, viel Bum-Bum-Musik, 20 Reihen Liegen … no thanks!
Am Rande findet man aber auch da schöne, ruhige Flecken. Wie auf Mallorca auch – man muss aber wissen wo.
Mittlerweilen hat man in Faliraki auch „aufgeräumt“. Erkannt, dass ungefilterter Massentourismus der Insel mehr schadet als nützt.
Alkohol nicht alles ist und weniger oft mehr – in vielerlei Hinsicht. Kleidung und Schminke ausgeschlossen – da gilt das umgekehrte Prinzip.
Einmal pro Urlaub fahre ich nach Faliraki. Mitten ins Getümmel. Jeweils Abends auf Shoppingtour. Und einfach auch zum schauen und erfahren: „Oh! Wie gut habe ich es in meinem kleinen Kolymbia!“
Und dann steht er dann da – zwischen Strip-Schuppen und Bum-Bum-Bar, mitten im Geschrei der Animateure und der hochhackig dahinstelzenden, grell geschminkten 16-jährigen, die am Duft der vermeintlich grossen, weiten Welt schnuppern wollen. Männliche Pendants, sich Mut für den Flirt antrinkend, sich den Abend schön saufend und vor lauter Adrenalin nur so strotzen.
Er sitzt da, auf seinem kleinen Klappstuhl. Ruhig, besonnen, freundlich, glücklich, ganz einfach und schlicht sein kleiner Stand. Unspektakulär und stolz in seiner besonderen Art. Ihm macht der Rummel um ihn herum keinen Eindruck – und Anmache ist ihm zuwider.
Die Entwicklung hin zum allgemeinen All-Inclu des Lebens bedauernd, seine kleine, feine Welt inmitten des falschen Glamours … der übrigens bei Tageslicht nicht mehr besonders glitzernd wirkt. Eher stumpf und billig.
Eigentlich passt er da gar nicht rein.
Er hat die Fähigkeit, die Ruhe in sich und seiner Hand, den geschärften Blick … um was immer man will, schriftlich auf ein Reiskorn zu bannen. Ohne Brille. Namen, einen kurzen Satz, verschlungene Herzen – was man gerne möchte.
Gestern habe ich ihn besucht. Er, der pro Saison X-tausende von Menschen zu Gesicht bekommt. Er, der Säcke von Reis zu Erinnerungsstücken verarbeitet – er sah mich, breitete die Arme und lachte übers ganze Gesicht: „Franziska!! Wie schön! Und wo ist Jörg?“. Ich war mindestens so gerührt wie erstaunt, dass er sich an mich, an uns erinnerte.
Wie jedes Jahr hat er für mich ein paar Anhänger angefertigt. Dieses Mal 2 besondere. 2 Schlüsselanhänger mit einem Reiskorn, welches von beiden Seiten beschrieben ist. Auf der einen Seite der Name vom Schätzu-Katerli, auf der anderen Seite mein Name.
Mir war wichtig, dass ihr Panagiótis kennen lerntet. Er ist es wert. Und wenn ihr irgendwann mal die grosse Strasse in Faliraki entlang geht und ihm begegnet, dann vergesst nicht, euch bei Panagiótis einen Reiskorn-Anhänger machen zu lassen, der bringt Glück!
Und Grüsse auszurichten.
ER VERDIENT UNSERE AUFMERKSAMKEIT!
Samstag, 18. September 2010
EIN FREUDENTAG - IN JEDER HINSICHT!
Mir ist nach jubeln!
Es ist früh am Morgen und ich bin ganz aus dem Häuschen und ganz hibbelig!
Warum?
Freude Nr. 1
Gerade vorhin hat mein Schätzu-Katerli angerufen ... hört mit: "Bella, Schöne - ich kann es nicht fassen. Der Arzt war eben da. Und er hat gesagt, wenn Du nach Hause kommst, dann kann ich auch heim! Und für die nächsten Monate rücke ich dann einfach jeweils morgens in die Klinik ein und komme am Abend wieder zurück. Tagesklinik nennt man das. Es geht mir besser und ich bin wieder daaaaaaa!"
Ich habe ne heftig Runde geheult - vor lauter Freude. Was für eine Nachricht. Ich brauch jetzt wen zum umarmen! Kommt her - ihr Alle!!! *DRÜCK*
Ach wie schön. Wie wunderwunderschön! Ist das nicht eine Supernachricht? Es geht aufwärts, aber richtig. Noch viele Hürden stehen vor uns, nächstes Jahr dann (hoffentlich) die Wiedereingliederung in den Beruf. Aber jetzt mal schön eins ums andere.
Freude Nr. 2:
Ich sitze hier auf der Terrasse und warte auf unsere Freunde aus Köln, unsere Trauzeugen. Das wird ein Wiedersehen - es kann sich nur noch um Minuten handeln. Dann ist HURRRAAAA und Freudengeschrei angesagt.
Freude Nr. 3
Ich habe so viele Pläne - wieder. Ich bin hier wieder hergestellt ganz das Fränzi geworden, welches ich immer war. Die vor Glück, Plänen, Zielen und guter Laune sprühende Fränzi. Das fühlt sich dermassen gut an, ich freue mich stundenlang! Solange ich wach bin, bin ich eine einzige Freude. Und das Schöne an der Sache: Ich kann es dem Schätzu genau so rüber bringen - es kommt an, wie ich es abschicke. In Worten, Bildern, Eindrücken jeder Art. Er kann sich mitfreuen.
Die Nähe war in den letzten Monaten selten grösser als in diesen Tagen der Ferien.
Ein Wunder, ein sehr dringend nötiges Wunder. Es ist eingetroffen.
Ich danke dem Leben. Und Allen, welche dazu beigetragen haben. DANKE.
Einzig meine Zimmernachbarn haben irgendwie keine Freude an mir. Sie sind überhaupt ... ein bisschen ... anders. Während alle Menschen sich hier mir mir am Leben freuen, finden sie lauter Dinge zum Nörgeln. Die Sonne ist zu heiss, das Meer zu kalt (29°), Rhodos zu trocken und das Essen zu griechisch.
Und das Fränzi finden sie eh zu laut. Wummern die mir doch gestern Abend um 22.00h dauernd gegen die Wand - da war ich grad am Handy mit Schätzu-Katerli. Und habe mir erlaubt zu lachen.
Sobald die Herrschaften beim Frühstück unten sind, werde ich sie kurz darüber informieren, dass sie von Glück reden können, dass mein Schätzu nicht dabei ist - weil die nächtliche Ruhe dann noch viiiiel nachhaltiger "gestört" würde.
Ich freue mich schon auf die Gesichter. *GRINS*
Übrigens: Kolymbia hat auch ein Altersheim. Sollte ich den Herrschaften vielleicht noch verbal mitgeben .... :-)
So meine Lieben. Ich lass den Tag nun Tag sein und freu mich in jeder Sekunde, dass ich hier sein darf.
Nehm alles an Gutem mit, was sich mir bietet. Und das ist soooooo viel hier.
Zum Abschluss noch ein paar farbige Eindrücke:
Es ist früh am Morgen und ich bin ganz aus dem Häuschen und ganz hibbelig!
Warum?
Freude Nr. 1
Gerade vorhin hat mein Schätzu-Katerli angerufen ... hört mit: "Bella, Schöne - ich kann es nicht fassen. Der Arzt war eben da. Und er hat gesagt, wenn Du nach Hause kommst, dann kann ich auch heim! Und für die nächsten Monate rücke ich dann einfach jeweils morgens in die Klinik ein und komme am Abend wieder zurück. Tagesklinik nennt man das. Es geht mir besser und ich bin wieder daaaaaaa!"
Ich habe ne heftig Runde geheult - vor lauter Freude. Was für eine Nachricht. Ich brauch jetzt wen zum umarmen! Kommt her - ihr Alle!!! *DRÜCK*
Ach wie schön. Wie wunderwunderschön! Ist das nicht eine Supernachricht? Es geht aufwärts, aber richtig. Noch viele Hürden stehen vor uns, nächstes Jahr dann (hoffentlich) die Wiedereingliederung in den Beruf. Aber jetzt mal schön eins ums andere.
Freude Nr. 2:
Ich sitze hier auf der Terrasse und warte auf unsere Freunde aus Köln, unsere Trauzeugen. Das wird ein Wiedersehen - es kann sich nur noch um Minuten handeln. Dann ist HURRRAAAA und Freudengeschrei angesagt.
Freude Nr. 3
Ich habe so viele Pläne - wieder. Ich bin hier wieder hergestellt ganz das Fränzi geworden, welches ich immer war. Die vor Glück, Plänen, Zielen und guter Laune sprühende Fränzi. Das fühlt sich dermassen gut an, ich freue mich stundenlang! Solange ich wach bin, bin ich eine einzige Freude. Und das Schöne an der Sache: Ich kann es dem Schätzu genau so rüber bringen - es kommt an, wie ich es abschicke. In Worten, Bildern, Eindrücken jeder Art. Er kann sich mitfreuen.
Die Nähe war in den letzten Monaten selten grösser als in diesen Tagen der Ferien.
Ein Wunder, ein sehr dringend nötiges Wunder. Es ist eingetroffen.
Ich danke dem Leben. Und Allen, welche dazu beigetragen haben. DANKE.
Einzig meine Zimmernachbarn haben irgendwie keine Freude an mir. Sie sind überhaupt ... ein bisschen ... anders. Während alle Menschen sich hier mir mir am Leben freuen, finden sie lauter Dinge zum Nörgeln. Die Sonne ist zu heiss, das Meer zu kalt (29°), Rhodos zu trocken und das Essen zu griechisch.
Und das Fränzi finden sie eh zu laut. Wummern die mir doch gestern Abend um 22.00h dauernd gegen die Wand - da war ich grad am Handy mit Schätzu-Katerli. Und habe mir erlaubt zu lachen.
Sobald die Herrschaften beim Frühstück unten sind, werde ich sie kurz darüber informieren, dass sie von Glück reden können, dass mein Schätzu nicht dabei ist - weil die nächtliche Ruhe dann noch viiiiel nachhaltiger "gestört" würde.
Ich freue mich schon auf die Gesichter. *GRINS*
Übrigens: Kolymbia hat auch ein Altersheim. Sollte ich den Herrschaften vielleicht noch verbal mitgeben .... :-)
So meine Lieben. Ich lass den Tag nun Tag sein und freu mich in jeder Sekunde, dass ich hier sein darf.
Nehm alles an Gutem mit, was sich mir bietet. Und das ist soooooo viel hier.
Zum Abschluss noch ein paar farbige Eindrücke:
MAN LIEST SICH ... :-)
Freitag, 17. September 2010
VON DER FRÖHLICHEN BUSREISE UND ANDERE EINDRÜCKE
Meine lieben BlogleserInnen
Als Allererstes: Herzlich willkommen, liebe BIRGITT! Schön bist Du da - ein weiterer Stern am Geschichtenhimmel. Ich freue mich sehr! Viel Schönes, viel Spass und dass es Dir hier nie langweilig wird.
Heute habe ich, wie schon erwähnt, den Koloss von Rhodos besucht - der stand ehemals (vielleicht) am alten Hafen von Rhodos, am Mandraki Hafen. Diese Koloss soll breitbeinig über der Einfahrt gestanden und die Schiffe WILLKOMMEN geheissen haben.
Doch bis ich an diesem besagten Madraki Hafen war ... ich musste es mir echt hart verdienen! Erst hat mir Michalis versprochen, mich mit dem Auto mitzunehmen - aber da ich ja ein stilles, unscheinbares, kleines, feenhaftes Wesen bin, wundert es niemanden, dass ich eine geschlagene halbe Stunde auf meinen Hotelherrn und Meister wartete ... bis er dann angerufen hat und nach der kleinen Schweizerin fragte ... ob die denn noch immer auf der Terrasse sitze ... er hätte die nämlich vergessen.
Nun gut, dann nimmt die kleine Franziska halt den Bus. Ja, das hätte sie wirklich getan - wäre er denn nicht einfach durchgefahren. Die Plätze waren belegt und der Buschauffeur hat zumindest mit den Schulter gezuckt und auch ein bisschen gelächelt.
Ich dann hoch zur Hauptstrasse. Da hat endlich ein Bus-Mensch Erbarmen mit der kleinen Schweizerin gehabt und mich mitgenommen. Aber ... erst waren wir tanken. Welch Spektakel! Rein in denen Gegenverkehr - rüber zur Tankstelle - und dann wieder los, mitten in den Gegenverkehr.
Der Besuch von Madraki Hafen war übrigens ... wowwh! Am besten, ich nehme euch mit. Worte sind einfach zu wenig.
Als Allererstes: Herzlich willkommen, liebe BIRGITT! Schön bist Du da - ein weiterer Stern am Geschichtenhimmel. Ich freue mich sehr! Viel Schönes, viel Spass und dass es Dir hier nie langweilig wird.
Heute habe ich, wie schon erwähnt, den Koloss von Rhodos besucht - der stand ehemals (vielleicht) am alten Hafen von Rhodos, am Mandraki Hafen. Diese Koloss soll breitbeinig über der Einfahrt gestanden und die Schiffe WILLKOMMEN geheissen haben.
Doch bis ich an diesem besagten Madraki Hafen war ... ich musste es mir echt hart verdienen! Erst hat mir Michalis versprochen, mich mit dem Auto mitzunehmen - aber da ich ja ein stilles, unscheinbares, kleines, feenhaftes Wesen bin, wundert es niemanden, dass ich eine geschlagene halbe Stunde auf meinen Hotelherrn und Meister wartete ... bis er dann angerufen hat und nach der kleinen Schweizerin fragte ... ob die denn noch immer auf der Terrasse sitze ... er hätte die nämlich vergessen.
Nun gut, dann nimmt die kleine Franziska halt den Bus. Ja, das hätte sie wirklich getan - wäre er denn nicht einfach durchgefahren. Die Plätze waren belegt und der Buschauffeur hat zumindest mit den Schulter gezuckt und auch ein bisschen gelächelt.
Ich dann hoch zur Hauptstrasse. Da hat endlich ein Bus-Mensch Erbarmen mit der kleinen Schweizerin gehabt und mich mitgenommen. Aber ... erst waren wir tanken. Welch Spektakel! Rein in denen Gegenverkehr - rüber zur Tankstelle - und dann wieder los, mitten in den Gegenverkehr.
Der Besuch von Madraki Hafen war übrigens ... wowwh! Am besten, ich nehme euch mit. Worte sind einfach zu wenig.
Tanken gehen ...
... und rein in den Gegenverkehr ...
Nach dieser Fahrt brauchte ich den erst mal:
Die Windmühlen am Mandraki-Hafen
Einer der vielen Kater
Fort Nikolaus
Auf den beiden Pfeilern - wo heute der Hirsch und die Hirschkuh stehen -
soll der Sage / Geschichte nach der Koloss von Rhodos gestanden sein
Historische Mauern
Die Aussenmauer der alten Stadt
Ich hab bis jetzt auf Rhodos weit über 1'000 Fotos gemacht,
damit mein Schätzu-Katerli auch alles und jedes miterleben kann ...
wenn auch ein bisschen zeitversetzt und im Bilde gebannt.
ABER IMMERHIN!
TIERISCH GUT!
Hier auf Rhodos sieht man ... ganz doll viel!
Augen auf!
Augen auf!
Ich gehe jetzt nach Madraki Hafen - der alte Hafen von Rhodos.
Geh den Koloss von Rhodos besuchen. :-)
Bin gleich wieder da - mit neuen Bildern ...
UND TSCHÜÜÜÜSSSS!
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